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1205/2026

RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2022 bis 2024

Mitteilung Ausschuss 30.04.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 18.06.2026, TOP 7.1

Anlage 1 - RheinEnergie_Erzeugungsbericht_2022-2024

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Anlage 1 - RheinEnergie_Erzeugungsbericht_2022-2024

17776 Zeichen

Erzeugungsbericht
 2022–2024

Seit 2017 veröffentlicht die RheinEnergie regelmäßig einen Bericht über den Fortschritt beim Ausbau der dekarbonisierten Strom- und Wärmeerzeugung. Dieser wird dem Klima-, Um-welt- und Finanzausschuss zur Verfügung gestellt und gibt einen Gesamtüberblick über die Entwicklungen in diesem Bereich. Die RheinEnergie investiert kontinuierlich in den Ausbau der Kapazitäten zur Erzeugung Er-neuerbarer Energien (EE). Bis zum Jahr 2035 wird eine Leistungssteigerung des EE-Anla-genparks von derzeit rund 300 Megawatt (MW) auf eine Leistung von 600 MW angestrebt.   Im Jahr 2024 hat die RheinEnergie wesentliche Meilensteine beim Ausbau der EE-Kapazitä-ten erreicht. So ist im Sommer 2024 die bislang größte Photovolatik-Freiflächenanlage des Unternehmens in Lärz-Rechlin (Mecklenburg-Vorpommern) in Betrieb gegangen. Mit einer Leistung von rund 32 MWp liefert der Solarpark genug Strom, um damit rund 11.000 Haus-halte zu versorgen. Ergänzend hierzu wurde auf dem Gelände ein Batteriespeichersystem mit einer nutzbaren Kapazität von 7 MWh in Betrieb genommen.  Für die Zukunft plant die RheinEnergie das Geschäftsfeld Batteriespeicher weiter auszubauen. Darüber hinaus wurde im Februar 2024 auf dem Betriebsgelände der RheinEnergie am Parkgürtel eine Photovol-taik-Aufdachanlage in Betrieb genommen. Auf drei Dächern steht nunmehr eine Leistung von 831 kWp zur Verfügung. Die gesamte installierte Photovoltaik-Leistung der RheinEnergie be-trug damit zum Jahresende 2024 rund 95 MWp. Ebenfalls im Jahr 2024 ging das erste Wind-Repowering-Projekt des Unternehmens in der Gemeinde Bucha im Bundesland Thüringen in Betrieb. Von den insgesamt acht älteren Windkraft-Anlagen wurden sechs durch drei neue, hochmoderne und deutlich leistungsstär-kere Turbinen ersetzt. Das Ergebnis: Der jährliche Stromertrag des Windparks steigt von bis-her 12 auf nunmehr 39 Millionen Kilowattstunden. Damit können etwa 11.500 Haushalte mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgt werden. Zum Jahresende 2024 betrieb die Rhein-Energie insgesamt 26 Windparks mit 103 Windkraftanlagen mit einer anteilig installierten Leistung von rund 174 MW. Im Jahr 2025 hat die RheinEnergie die Ära der Energieerzeugung auf Basis heimischer Braunkohle in Köln beendet. Anfang April 2025 ist ein Wirbelschichtkessel am Standort Mer-kenich, in dem 35 Jahre Braunkohlegranulat als Brennstoff zum Einsatz kam, endgültig ab-geschaltet worden. Mit diesem Schritt spart die RheinEnergie jährlich rund 300.000 Tonnen Treibhausgasemissionen ein. Den Prozessdampf für die benachbarte Industrie und Fern-wärme für die Wohngebäude im Kölner Norden und Westen (Bocklemünd) sowie Strom für das Netz der allgemeinen Versorgung erzeugt künftig unter anderem eine Gas-und-Dampf-turbinen-Anlage (GuD) auf Basis von Erdgas. Diese ist grundlegend mit der Zielsetzung ei-ner höheren Effizienz modernisiert worden. Die modernisierte GuD-Anlage ist so vorbereitet, dass sie in Zukunft auch auf Wasserstoffbetrieb umgestellt werden kann. Köln, Juli 2025

Erzeugungsbericht der RheinEnergie AG  für die Jahre 2022 - 2024  1) Kurzübersicht 2022 – 2024 Entwicklung der elektrischen und thermischen Leistung 
   Entwicklung der elektrischen und thermischen Arbeit / Energie 
   Entwicklung der CO2-Emissionen

2) Erläuterung der Entwicklung 2022 -2024 2.1. Heizkraftwerke / Heizwerke Steinkohle Der Einsatz von Steinkohle im Kraftwerk Rostock war im Wesentlichen aufgrund ungeplanter Nichtverfügbarkeiten rückläufig. Dementsprechend ging auch die Stromerzeugung zurück.  Braunkohle Die Erzeugungsmengen sind im Wesentlichen geprägt von den marktlichen Ent-wicklungen sowie dem Wärmeabsatz. Die Abgabe an Wärme ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück wohingegen sich die Stromerzeugung leicht erhöhte.  Erdgas Eine sich fortführende Entspannung der Marktsituation zeigt sich in den wieder ge-stiegenen Strom- und Wärmeerzeugungsmengen des Jahres 2024. Dennoch hat die höhere Preisvolatilität der Märkte neue Herausforderungen im wirtschaftlich optima-len Kraftwerkseinsatz mit sich gebracht.  2.2. Dezentrale BHKW BHKW Die Nachfrage nach Energiedienstleitungen stagnierte im Bereich des Immobilien-sektors auf Grund von reduzierter Bautätigkeit. Trotz dieser Entwicklungen konnte das Neubauprojekt Hermeskeilerplatz mit einem umfassenden Versorgungskonzept für die Kölner Verkehrsbetriebe in Köln-Sülz umgesetzt werden. Neben einer Photo-voltaik-Anlage und innovativen Ladelösungen für E-Autos, konnte hier ein BHKW mit 50 kWel und einer versorgten Fläche von 9.400 qm in Betrieb genommen werden.  Im industriellen Sektor blieb die Nachfrage stabil. Der Fokus lag dabei weiterhin auf Energielösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduzierung von CO2-Emissionen. Für das Erdgas-BHKW auf dem Betriebsgelände am Parkgürtel wurde im Jahr 2024 die Anlagensteuerung optimiert, wodurch wieder höhere Anlagenlaufzeiten als in den Vorjahren erreicht werden konnten. Zudem erfolgte im August 2024 eine General-überholung des BHKW.  2.3. Erneuerbare Energien Wind Onshore Die RheinEnergie betreibt über Ihre Tochtergesellschaften insgesamt 26 Windparks mit 103 Windenergieanlagen in ganz Deutschland. Aufgrund von schlechten Wind-bedingungen konnte im Jahr 2024 der Planwert des Portfolios jedoch nicht erreicht werden.  Photovoltaik Über die Tochtergesellschaft RheinEnergie Solar GmbH betreibt die RheinEnergie 30 Photovoltaik-Freiflächen- und Aufdachanlagen in Deutschland. Die Einspeise-menge konnte im Vergleich zum Vorjahr zwar um etwa 18% gesteigert werden,

jedoch wurde der gesamtjährliche Planwert aufgrund der verspäteten Inbetrieb-nahme der größten Freiflächenanlage Lärz-Rechlin nicht erreicht. Über die RheinEnergie direkt, d. h. über die Tochtergesellschaft hinaus, erfolgte der Zubau von Photovoltaik-Aufdachanlagen im industriellen Sektor vor allem zur Eigen-nutzung des Stroms vor Ort. Die Nachfrage nach Photovoltaik-Mieterstrom-Projek-ten) war aufgrund der stagnierenden Bautätigkeiten in der Immobilienwirtschaft wei-terhin gedämpft. In Zusammenarbeit mit der Kölner Bäder GmbH konnte jedoch für das Schwimmbad in Ossendorf eine Photovoltaik-Aufdachanlage zur Eigenversor-gung (Leistung ca. 140 kWp) in Betrieb genommen werden. Das Neubauprojekt Her-meskeiler Platz für die Kölner Verkehrsbetriebe ging mit einer Leistung von 84 kWp in Betrieb und dient hierbei der Versorgung einer Wohnimmobilie mit angeschlosse-ner Kindertagesstätte.  Darüber hinaus wurde im Februar 2024 auf dem Betriebsgelände am Parkgürtel eine Photovoltaik-Aufdachanlage in Betrieb genommen. Auf drei Dächern steht nunmehr eine Leistung von 831 kWp zur Verfügung.  Biomethan-BHKW / Dezentrale Versorgungslösungen Die Nachfrage im Neubaugeschäft in der Immobilienwirtschaft umfasst mittlerweile fast ausschließlich elektrifizierte Versorgungskonzepte. Biomethan-BHKW sind von untergeordneter Bedeutung.  Im Bestand konnten mehrere Nahwärme-Projekte erfolgreich verlängert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Heizwerk Weiden mit einer gesamten Anschlussleistung von ca. 24 MW und einem jährlichen Primärenergieeinsatz von ca. 28 GWh Biomethan. Versorgt werden neben Ein- und Mehrfamilienhäusern, eine Schule, eine Tennishalle und ein Einkaufszentrum in Weiden und ist damit zentraler Baustein der Wärmever-sorgung des Stadtteils.  In der Industrie wurden ganzheitliche Lösungsansätze mit hoher Effizienz favorisiert. Dekarbonisierte Lösungen wurden, sofern wirtschaftlich sinnvoll, weiterhin angefragt. Hierbei waren die individuellen Anforderungen ein wichtiges Kriterium für den Einsatz von Biomethan-BHKW.  Biogas-BHKW (Randkanal Nord) Die RheinEnergie betreibt über ihre Tochtergesellschaft RheinEnergie Biokraft Rand-kanal-Nord GmbH & Co. KG eine Biogasanlage mit direkter Strom- und Wärmeer-zeugung. Die Stromeinspeisemenge ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 4 % ge-stiegen. Die Nutzwärmemenge blieb hingegen auf gleichem Niveau.

3. Ausblick 2025 3.1. Heizkraftwerke / Heizwerke Steinkohle Im Jahr 2025 wird marktbedingt mit einem ca. 131% höheren Einsatz an Steinkohle gegenüber dem tatsächlichen Einsatz des Jahres 2024 gerechnet. Diese Entwick-lung ist im Wesentlichen auf energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzu-führen, die eine veränderte Einsatzplanung erforderlich machen, sowie eine deutlich höhere geplante Anlagenverfügbarkeit. Im Jahr 2024 war die Verfügbarkeit stark ein-geschränkt gewesen, unter anderem durch einen Kühlturmschaden sowie die ge-plante Großrevision (mehrmonatige Stillstandzeit).  Braunkohle Anfang des Jahres 2025 wurde der Einsatz von Braunkohle am Standort in Merken-ich beendet. Die über das gesamte Jahr erzeugten Strom- als auch Wärmemengen werden somit deutlich geringer ausfallen.  Erdgas Für das Jahr 2025 wird für alle Kraftwerksstandorte mit einem ca. 33% höheren Erd-gaseinsatz gegenüber dem Ist des Jahres 2024 geplant, der nahezu vollständig in hocheffizienten KWK-Anlagen erfolgt. Dabei ist auch der Effekt von Bedeutung, dass die Braunkohleanlage in Merkenich durch eine modernisierte GuD-Anlage ersetzt wurde, was im Wärmeverbund mit der Restmüllverbrennungsanlage der AVG zu ei-ner Erhöhung der Erzeugungsmengen am Standort Merkenich führt.  3.2. Dezentrale BHKW Die aktuelle Marktentwicklung ist durch eine rückläufige bzw. weiterhin stagnierende Bautätigkeit/Nachfrage definiert. Eine anziehende Nachfrage wird unteranderem durch positive Impulse und neuer Förderinstrumente der Bundesregierung, z. B. der Förderung von Bautätigkeiten, erwartet. Die Nachfrage im Neugeschäft der Immobi-lienwirtschaft wird sich jedoch auch weiterhin auf elektrifizierte Lösungen fokussie-ren. Die Entwicklung der Nachfrage im Industriesektor ist stark von der gesamtwirtschaft-lichen Lage beeinflusst und der aktuelle Gas-/Stromspread erschwert die Umsetzung wirtschaftlicher KWK-Anlagen. In Kooperation mit einem Stadtwerk wird zurzeit ein neues BHKW-Projekt mit einer Leistung von rd. 1,2 MWel bzw. 1,2 MWth geplant und umgesetzt.   3.3. Erneuerbare Energien Die RheinEnergie prüft fortlaufend bundesweit mögliche Projektengagements in den Bereichen Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik. Neben eigenen, bundesweiten sog. „Greenfield“ Windenergie-Entwicklungen von Neuprojekten ist die RheinEnergie auch bei potenziellen Repowering-Aktivitäten an den Standorten der Bestandswind-parks aktiv. Auf regionaler Ebene findet zwischen der RheinEnergie und der Stadt Köln ein re-gelmäßiger Austausch im Hinblick auf Möglichkeiten zur Umsetzung von Projekten-gagements in den Bereichen Windkraft und Photovoltaik auf dem Stadtgebiet statt.

Wind Onshore Die RheinEnergie hat Vertretern der Ratsfraktionen und der Verwaltung der Stadt Köln konkrete Projektideen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windenergiean-lagen in Köln vorgestellt. U.a. sieht die RheinEnergie Möglichkeiten für die Umset-zung zweier Windparks mit insgesamt ca. dreizehn modernen Windenergieanlagen im Kölner Norden. Die RheinEnergie sieht diese Flächen als die am besten geeigne-ten Gebiete im Kölner Stadtgebiet an, da an einem Standort gleich mehrere Wind-energieanlagen errichtet werden und somit einen deutlichen Beitrag zur Klimaneut-ralität Kölns leisten könnten. Beide Vorhaben wurden in dem vom Kölner Rat verab-schiedeten Klimaschutz-Aktionsplan aufgenommen. Für das Erreichen der nächsten wesentlichen Projektmeilensteine, der Schaffung der planungsrechtlichen Zulässig-keit und dem Einreichen eines Genehmigungsantrags, stimmen sich die Stadt Köln und die RheinEnergie regelmäßig ab.  In den Gemeinden Wahrenholz und Wesendorf in Niedersachsen hat die RheinEner-gie Genehmigungen nach dem BImSchG für zwei Windenergieanlagen mit einer Ge-samtleistung von rd. 12 MW erzielt. In Erftstadt-Erp betreibt die GVG Rhein Erft in Zusammenarbeit mit der RheinEnergie und der Energiegesellschaft Erftstadt, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Erft-stadt, die Entwicklung von bis zu vier Windenergieanlagen mit einer Leistung von je 5 bis 6 MW voran. Im Dezember 2024 wurden Genehmigungen nach dem BImSchG für drei Windenergieanlagen erteilt. Es ist geplant, dass die RheinEnergie zwei und die GVG eine dieser Windenergieanlagen betreiben.  Photovoltaik-Freiflächenanlagen Im Bereich der Photovoltaik liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eigener Pro-jekte. Hier gibt es konkrete Ansätze für Flächensicherungen in der Region und im gesamten Bundesgebiet, auf denen die Projektierung von Photovoltaik-Freiflächen-anlagen in Frage kommt. Dabei handelt es sich sowohl um Flächen, die eine EEG-Vergütung erhalten (z. B. auf baulichen Anlagen oder entlang von Autobahnen oder Schienenwegen), als auch um Flächen, die außerhalb der EEG-Flächenkulisse (Raumplanung: abgegrenztes Gebiet, das aus einzelnen Teilgebieten besteht) liegen und somit keine feste EEG-Vergütung erhalten.  Im Jahr 2024 wurde die bisher größte Photovoltaik-Freiflächenanlage des Unter-nehmens in den Gemeinden Lärz und Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern, zu-sammen mit einem Batteriespeichersystem mit einer nutzbaren Kapazität von 7 MWh in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von rund 32 MWp liefert der Solar-park genug Strom, um damit rund 11.000 Haushalte zu versorgen. Darüber hinaus plant die RheinEnergie die ebenfalls im Klimaschutz-Aktionsplan ent-haltenen Freiflächen-Photovoltaikprojekte in Köln-Rondorf (ca. 10 MWp) und Köln-Dünnwald (ca. 30 - 40 MWp). Für die Freiflächen-Photovoltaikanlage in Köln-Rondorf soll im Jahr 2025 ein Bauantrag eingereicht werden.  Photovoltaik-Aufdachanlagen Die Nachfrage nach Photovoltaik-Aufdachanlagen in der Immobilienwirtschaft wird weiterhin von der Entwicklung der Bautätigkeit abhängen. Die notwendigen Kompe-tenzen im Bereich des Mieterstromangebots wurden durch eine neue Kooperation gestärkt. Weitere Wachstumsimpulse der Sparte werden unter anderem durch den starken Trend zur Selbstversorgung erwartet.

Von dieser Nachfrageentwicklung sind teilweise Logistikimmobilien ausgeschlossen. Hier werden Photovoltaik-Anlagen in mittlerer bis größerer Bandbreite angefragt und umgesetzt. Ein Beispiel dafür ist eine Photovoltaik-Aufdachanlage auf zwei Lo-gistikimmobilien eines Gewerbeparks in Voerde, die bereits im Jahr 2025 mit einer Gesamtleistung von rd. 6,9 MWp in Betrieb genommen wurde.  Im industriellen Bereich ist die Nachfrage nach Photovoltaik-Aufdachanlagen von der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen und dem Strompreisniveau, da die Wirtschaftlichkeit der Eigennutzung weiterhin das entscheidende Kriterium sein wird. Zurzeit befinden sich zwei Photovoltaik-Aufdachanlagen für die Produktionshallen von Industriekunden im Kölner Raum in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen.  Die Leistung der Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Betriebsgelände des Parkgür-tels wird im Laufe des Jahres 2025 werden um ca. 300 kWp erhöht und in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus plant die RheinEnergie am Wasserwerk Weiler eine Photovoltaik-Aufdachanlage, die ursprünglich im Jahr 2025 in Betrieb gehen sollte. Aufgrund von zusätzlich benötigten Gutachten im Rahmen des Baugenehmigungsantrages und weiterem Abstimmungsbedarf mit den Behörden wird die Photovoltaik-Aufdachan-lage voraussichtlich erst im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden können.  Batteriegroßspeicher-Projekte Als Bestandteil der Kooperation mit SMA Altenso hat die RheinEnergie ein erstes Batteriegroßspeicher-Projekt in Einbeck, Niedersachsen, mit einer nutzbaren Kapa-zität von 64 MWh und 24,5 MW Leistung von SMA-Altenso erworben. Der Baubeginn ist bereits erfolgt; die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2026 geplant.  Biomethan-BHKW / Dezentrale Versorgungslösungen Die Nachfrage im Neugeschäft der Immobilienwirtschaft wird sich auch weiterhin auf elektrifizierte Lösungen fokussieren, da Biomethan in kleinen Mengen nicht sicher und wirtschaftlich bezogen werden kann.  Die aktuelle Marktentwicklung ist definiert durch eine rückläufige Bautätigkeit/Nach-frage und verzögerte Dekarbonisierung im Bestand. Die Entwicklung der Nachfrage im Industriesektor ist ebenfalls weiterhin rückläufig, nachdem größere Biomethanlieferanten insolvent gegangen sind und sich dadurch große Unsicherheiten auf der Nachfrageseite ergeben haben.  Biogas-BHKW (Randkanal Nord) Plangemäß wurde die Biogasanlage am Randkanal zum Jahresende 2024 an ein regionales landwirtschaftliches Konsortium verkauft und wird somit mit dem Jahr 2025 nicht mehr Gegenstand des Erzeugungsberichtes sein.

4. Methodische Änderungen Gegenüber den Erzeugungsberichten aus den Vorjahren sind folgende Änderungen aufgenommen worden: • Das Steinkohlekraftwerk Rostock wurde in die Berichtserstattung neu aufge-nommen, obwohl dies mit dem Ratsbeschluss der Stadt Köln aus 2021 nicht explizit gefordert wurde (Minderheitsbeteiligung). • Des Weiteren sind jetzt auch Anlagen in der Gebrauchsüberlassung (Rhein-Energie ist Eigentümer und Betreiber, Dritter verfügt über die wirtschaftliche Hoheit) im Erzeugungsbericht aufgenommen (Erdgas-BHKW und Photovol-taik). Da deren Strom- und ggf. auch Wärmeerzeugung nicht bekannt ist, wurde sie über die Benutzungsstunden abgeschätzt.  • Darüber hinaus wurde jetzt auch das Erdgas-BHKW am Unternehmensstandort am Parkgürtel mit aufgenommen. • Die Darstellung der Wärmepumpen erfolgte in der Vergangenheit aus abrech-nungstechnischen Gründen auf Projektebene und nicht je dezentraler Wärme-pumpe. Zur verbesserten Nachvollziehbarkeit wurde nun die Anzahl der ver-sorgten Objekte ausgewiesen, wodurch die Anzahl der Wärmepumpen ange-stiegen ist. Die Leistung- und Wärmeerzeugungsdaten mussten in diesem Zuge ebenfalls angepasst werden.

5. Detailübersicht 2022 – 2024

RheinEnergie AG
Parkgürtel 24, 50823 Köln  
Telefon 0221 178-0
Fax 0221 178-3322 
service@rheinenergie.com
rheinenergie.com 
Herausgeber: RheinEnergie AG • Konzept, Kreation: Unternehmenskommunikation • 07 .2025

Mitteilung Ausschuss

1145 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 30.04.2026 
 1205/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 30.04.2026 
Finanzausschuss 11.05.2026 
 
RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2022 bis 2024 
Mit Beschluss des Rates der Stadt Köln v. 04.04.2017 unter der Vorlage-Nr. 
AN/0511/2017, AN/0545/2017 sowie unter der Vorlage-Nr. AN/0235/2021 wurde die 
RheinEnergie AG um regelmäßige Berichterstattung über den Fortschritt bei der Um-
stellung auf erneuerbare Energien im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün und im Fi-
nanzausschuss gebeten. 
 
Mit dieser Mitteilung wird der von der RheinEnergie AG erstellte Energieerzeugungs-
bericht 2022 bis 2024 den o.g. Ausschüssen des Rates der Stadt Köln zur Kenntnis 
gegeben (Anlage).  
 
Darüber hinaus stehen die jeweils aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte der 
Stadtwerke Köln GmbH über deren Website unter folgendem Link der Öffentlichkeit 
zur Verfügung: https://www.stadtwerkekoeln.de/download-kategorien/umwelt-und-
nachhaltigkeitsberichte 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert 
 
Anlage: 
RheinEnergie AG: Energieerzeugungsbericht 2022 - 2024

Beratungsverlauf (2)

11.05.2026 Finanzausschuss
TOP 2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Am Randkanal
  • Parkgürtel 24

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Details

Aktenzeichen
1205/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.04.2026
Erstellt
23.04.2026 16:28