2010/0439
Jahresberichte 2009 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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2010/0439
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 06.10.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Dezernat IV Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0439 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Jahresberichte 2009 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Vorlage vom: 04.10.2010 Beschlussvorschlag: Die Jahresberichte 2009 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice- Hospitals werden zur Kenntnis genommen. Anlagen: Jahresbericht 2009 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Jahresbericht 2009 der Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.10.2010: Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Jahresberichte 2009 werden beigefügt zur Kenntnis gegeben. Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt wurde in der gemeinsamen Sitzung der Geschäftsführung und des Direktoriums am 14.07.2010 mit den Patientenfürsprecherinnen erörtert. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat in seiner Sitzung am 30.08.2010 von dem Bericht Kenntnis genommen. Darmstadt, 04.10.2010 Dezernat IV Dr. Dierk Molter Stadtrat
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884) Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 18.06.2010 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat Il- m Herrn Stadtrat Dr. Dierk Molter Luisenplatz 5 A 64283 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2009 Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Molter, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2009 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Beanstandet wird z. Z. die Einrüstung des Alice-Hospitals und der damit verbundene Lärm. Man hat aber generell auch Verständnis für diese Situation. Die Bewertung des Alice-Hospitals ergeht im Wesentlichen wieder aus dem kleinen Fragebogen hervor, den die Patienten bei ihrer Aufnahme erhalten. Erfreulich ist, dass alle Abteilungen eine bessere oder gleiche Bewertung wie im Vorjahr erhielten. Hier sind besonders der Empfang, die Aufnahme sowie die ärztliche und pflegerische Versorgung zu erwähnen Die Kriterien „Reinigung“ und „Ernährung“ bilden nach wie vor die Schlusslichter. Dennoch konnten auch hier bessere Werte erreicht werden. Insgesamt gaben 404 (Vorjahr 337) Patienten einen Fragebogen ab. Dies entspricht einem Plus von 20%. Davon beantworteten 403 Patienten (Vorjahr 333) die Frage nach der Weiterempfehlung des Alice-Hospitals mit JA. Das Ziel einer Steigerung der Rückläufe und einer Verbesserung der Bewertungen wurde damit erreicht. Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde in 2009 ergänzt um eine Befragung der Wöchnerinnen. Wie wir erfahren haben, wurde dieses Ergebnis in Grundzügen auch durch externe Befragungen bestätigt So führte die Technikerkrankenkasse bei ihren Versicherten eine Befragung zur Zufriedenheit mit ihrem Krankenhausaufenthalt durch. Dabei schloss das Alice-Hospital als eines der besten Krankenhäuser in der Region ab und wurde durch die Technikerkrankenkasse ausgezeichnet. Ebenso ließ das Alice-Hospital eine Befragung der Wöchnerinnen durch ein unabhängiges Institut durchführen. Auch hier war das Ergebnis überdurchschnittlich gut. Wir erfahren von den Patienten bei unseren Besuchen auf den einzelnen Stationen eigentlich auch nur positive Meinungen vom Alice-Hospital. Mit freundlichen Grüßen Helga Engler Isolde Sutor 16}
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Jahresbericht 2009 der Patientenfürsprecherinnen
Klinikum Darmstadt — Grafenstraße
Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren -- wie in den Jahren
zuvor — auch im Jahr 2009 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum Darmstadt tätig:
Annekatrin Eilers : Klinikum Darmstadt
Dr. med. Barbara Schneider Klinikum Darmstadt
Helene Pelizäus Klinikum Eberstadt
Wir waren während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch
erreichbar:
in Darmstadt: montags 15.00 — 17.00
in Eberstadt: mittwochs 9.00 -- 11.00
In dringenden Fällen konnten wir über unsere privaten Telefonnummern erreicht werden
Schriftliche Beschwerden gelangten über die dafür vorgesehenen Briefkästen an den
Klinikeingängen zu uns.
Auch im Jahr 2009 hatten wir wieder unterschiedliche Beschwerden zu bearbeiten.
Kommunikationsprobleme, Organisationsfragen, Pflegeleistungen, Raumausstattung,
Sauberkeit und Unzufriedenheit mit der Verpflegung beschäftigten uns.
Unterstützung erhielten wir wieder von den zuständigen Dienststellen, was uns bei unserer
Arbeit sehr half. So war es uns möglich, in den allermeisten Fällen Unstimmigkeiten
auszuräumen und die Patienten oder ihre Angehörigen zufriedenzustellen.
Organisation und Wartezeiten
Wir hatten mehrfach Beschwerden von Patienten oder ihren Angehörigen, weil Operationen
terminlich angesetzt, dann aber zum Teil. mehrfach verschoben wurden, obwohl die Patienten
schon zur Operation vorbereitet worden waren.
Dafür erhielten wir bei Rücksprache mit den zuständigen Stationen zwar für uns
nachvollziehbare Erklärungen, es war aber schwierig, dies den Beschwerdeführern
nahezubringen. Wir konnten aber nach teilweise mehrfachen Gesprächen doch meist zum
Verständnis für die Verschiebungen beitragen.
Organisatorisch gelang es nicht immer, Patienten frühzeitig über ihren Entlassungstermin zu
informieren. Hier sind vor allem dann Probleme entstanden, wenn ältere Patienten nicht allein
nach Hause entlassen werden konnten und die Angehörigen auf Grund beruflicher Termine
verhindert waren.
Wir hatten ja immer wieder von alleinstehenden Patienten gehört, die Hilfe bei kleinen
Besorgungen — Telefonkarten, Zeitungen etc. — benötigten. Erfreulicherweise steht nun dafür
ein Patientenservice zur Verfügung, der diese Aufgaben übernimmt und von den Stationen
angefordert werden kann.
Pflegerische Versorgung
Im Pflegebereich gab es vor allem zwei Punkte der Beanstandung.
Der eine bezog sich auf nicht geleistete Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, wenn Patienten dies
nicht mehr alleine konnten.
Der andere Punkt war, dass es oft sehr lange dauerte, bis eine Pflegekraft auf die Klingel
reagierte.
Hier konnten wir in den meisten Fällen nur auf die knappe Personaldecke verweisen und um
Verständnis bei den Patienten bitten.
Im Pflegebereich gab es aber auch Lob, Anerkennung und Dankbarkeit für die geleistete
Arbeit.
Verpflegung
Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren gab es in diesem Jahr deutlich weniger
Beanstandungen in diesem Bereich. ö
Moniert wurde zum Einen das wohl wenig wechselnde Angebot zum Abendessen. Weiterhin
passierte es immer mal wieder, dass das servierte Essen nicht den Bestellungen entsprach
SR m
Kommunikation zwischen Patienten und Klinikpersonal
Auch in diesem Jahr wurde uns gelegentlich über Situationen berichtet, in denen sich
Patienten oder deren Angehörige nicht ausreichend hinsichtlich ihrer Erkrankung oder der
therapeutischen Vorgehensweise informiert fühlten.
Die Ursachen hierfür sind sicherlich häufig im bestehenden Zeitmangel des behandelnden
Personals zu suchen.
Verbale und nonverbale Missverständnisse konnten wir in der Regel durch die den
Sachverhalt im Nachhinein erklärende Gespräche ausräumen, indem wir den Patienten eine
intensive und zum Teil mehrfache Gesprächszuwendung anboten.
Da wir uns in regelmäßigem Gesprächskontakt zu den Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes
sowie zu den Krankenhausseelsorgern — hier insbesondere im Rahmen des integrativen
onkologischen Arbeitskreises - befinden, konnte so manche problematische Situation
erläutert und abgefangen werden.
Darüber hinaus nahmen wir in den betreffenden Einzelfällen Kontakt zu den behandelnden
Ärzten bzw. dem Pflegepersonal auf, um die Situation von allen Seiten beleuchten zu können.
Raumausstattung , Reinigung und Haustechnik
Patienten störten sich immer wieder daran, dass es nicht für jedes Zimmer eigene Toiletten
gibt. Hier war natürlich keine befriedigende Lösung zu erreichen, da die klinikinternen
Bauvorgaben nun mal nicht zu ändern sind.
Leider ist .es aber so, dass die von vielen benutzten Toiletten oft nicht den
Sauberkeitsanforderungen entsprechen. Hier wird von den Verantwortlichen zwar alies getan,
um dieses Problem in den Griff zu bekommen, es kann aber bei den vorhandenen
Personalbedingungen wohl nicht gelingen.
Schnelle Hilfe gab es immer dann, wenn kleinere Einrichtungsmängel zu beheben warer
Fehlende Haken wurden angebracht und lockere Toilettensitze befestigt.
Sofortige Abhilfe gab es stets durch die zuständigen Abteilungen, wenn Fernseher oder
Telefone nicht wie gewünscht funktionierten.
ekatrin Eilers N 5 7 e / \
Barbara Schneider BES 4 Sf 7708 Än
Helene Pelizaeus Patientenfürsprecherin
Klinikum Darmstadt-Eberstadt
Jahresbericht 2009
Klinikum Darmstadt-Eberstadt
Im Jahr 2009 gab es wenige akute Beschwerden, was vielleicht auch mit der kurzen
Aufenthaltsdauer von Patienten auf einigen Stationen zusammenhängt.
Alle Beschwerden konnten durch Gespräche mit den Betroffenen geklärt und behoben
werden.
Leider gibt es immer wieder Beschwerden zu den längeren Wartezeiten — nicht bei den
Aufnahmeformalitäten, sondern danach auf den entsprechenden Stationen, bis der Patient
sein Zimmer zugewiesen bekommt.
Ebenso gibt es vereinzelt auch immer wieder Beschwerden zur Sauberkeit in den
Patientenzimmern, Station 35 Hautklinik und Station 50 HNO, die mit dem Reinigungsdienst
geklärt werden konnten.
Langzeitpatienten gibt es eigentlich nur noch in der n£urologischen Tagesklinik und Med.
Klinik.
Zum Essen- und Getränkeangebot gab es wenige Beschwerden.
Mit der ärztlichen und pflegerischen Betreuung waren die meisten Patienten zufrieden,
überwiegend sogar sehr zufrieden.
Zu den Krankentransporten auf dem Klinikgelände { ASB ) gab es keine Beschwerden, die
Besatzungen sind eingespielt auf ihre Arbeit.
Hamas, d: dR. 03.2016
mn
ans (Ahrens
Orte (2)
- Grafenstraße
- Luisenplatz 5a
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0439
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 04.10.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00