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0715/2019

Ergebnisbericht Jugendbefragung

Mitteilung Ausschuss 10.04.2019

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2_ Tabellenanhang Gruppenvergleiche

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Anlage 1_Ergebnisbericht_Jugendbefragung

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Ansehen

Anlage 3_Zitatbeispiele

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

9751 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 20.03.2019 
 0715/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 19.03.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 28.03.2019 
Integrationsrat 30.04.2019 
Verkehrsausschuss 02.05.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 02.05.2019 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.05.2019 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.05.2019 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 06.05.2019 
Sportausschuss 09.05.2019 
Ausschuss für Umwelt und Grün 09.05.2019 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.05.2019 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 09.05.2019 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 13.05.2019 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.05.2019 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 13.05.2019 
Gesundheitsausschuss 14.05.2019 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 16.05.2019 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 16.05.2019 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2019 
 
Ergebnisbericht Jugendbefragung 
Die Verwaltung legt hiermit eine ausführliche Ergebnisdarstellung zur Kölner Jugendbefragung 2018 
vor. In der Anlage finden sich ein Ergebnisbericht und ein Tabellenband. Letzterer wird aufgrund sei-

2 
 
nes Umfangs nicht umgedruckt, steht aber digital zur Verfügung. 
 
Hintergrund: Durchführung der Kölner Jugendbefragung 
 
An der Jugendbefragung in Köln, die im Zeitraum vom 9. April bis 1. Juli 2018 online und ergänzend 
papiergestützt durchgeführt worden war, haben sich mehr als 5.000 Jugendliche beteiligt. Die Befra-
gungsergebnisse sind nach Einschätzung der Verwal tung als weitgehend repräsentativ anzusehen, 
auch wenn sich zum Beispiel proportional mehr Schüler*innen an Gymnasien als an Hauptschulen 
beteiligt haben. Insgesamt werden bestimmte Merkmale der Grundgesamtheit (Alter, Geschlecht etc.) 
aber gut in der Stichprobe repräsentiert. 
 
Die Befragung wurde flankiert durch Workshops vor, während und nach der Befragung, an denen sich 
jeweils eine kleinere Auswahl von 20 bis 30 interessierten Jugendlichen intensiv beteiligte und z.B. 
den Fragebogen mitentwickelte oder half, die Ergebnisse zu interpretieren. 
 
Die 10 wichtigsten Ergebnisse und Ableitungen/Empfehlungen im Überblick 
 
Jugendliche in Köln… 
 
1. leben ausgesprochen gerne in ihrer Stadt (94%) . Sie empfinden sie als weltoffen, tolerant, 
als Stadt mit vielen Freizeit -, Kultur- und Sportmöglichkeiten (79%) sowie guten Bildungsmög-
lichkeiten (73%), in der man sich wohlfühlen kann (76%). 
 
2. sind tolerant, interessieren sich für Fragen des sozialen Zusammenhalts und stehen Viel-
falt offen gegenüber. 
 Während Jugendliche Köln i n Sachen Integration (von Menschen mit Zuwanderungsge-
schichte oder Fluchthintergrund) schon auf einem guten Wege sehen (64%), wird die In-
klusion (von Menschen mit Behinderung) noch stark als verbesserungsfähig angesehen 
(41%). 
 
3. sehen vor allem in den Theme nbereichen „Mobilität“, „Sicherheit“, „Sauberkeit“ und 
„Wohnen (bezahlbarer Wohnraum)“ weitere Verbesserungsbedarfe für eine noch l e-
benswertere Stadt. 
 Jugendliche wünschen sich (bei grundsätzlich guten Bewertungen des ÖPNV) einen 
preisermäßigten, idealerweise kostenfreien Jugendtarif für 15- bis unter 18-Jährige sowie 
verbesserte Taktzeiten in Randgebieten und in Nachtzeiten. 
 Sie fordern mehr, bessere und sichere Radwege. 
 Jugendliche wünschen sich mehr Sauberkeit in der Stadt. 
 Sie fordern mehr Licht, Kameras und Polizeipräsenz an Angstorten in der Stadt.  
 
4. kommunizieren (nicht überraschend) in sehr hohem Maße über soziale Medien und i n-
formieren sich sehr stark über das Internet (78%). 
 Jugendliche regen in diesem Zusammenhang eine Jugend -App bzw. eine Jugend -
Internetseite mit adressatengerechten Informationen rund um das Leben in Köln an, die

3 
 
z.B. auch zu (kostenfreien) Freizeitmöglichkeiten und zu Möglichkeiten des freiwilligen 
Engagements informiert. 
 Jugendliche wünschen sich einen weiteren, flächendeckenden Ausbau eines kostenfreien 
W-LAN. 
 
5. engagieren sich in hohem Maße freiwillig (60%). Etwas für sich (Spaß, Freude) und für ande-
re zu tun (Gemeinwohl) steht hoch im Kurs. 
 Jugendliche sehen hier weiteres Potenzial und regen an, mehr und verbesserte Informati-
onen über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements zur Verfügung zu stellen, gerne 
über eine Jugend-App bzw. Jugend-Internetseite (siehe unter 4.). 
 Zudem sei es denkbar, preisermäßigte bzw. kostenfreie Jugendtarife im ÖPNV in einem 
ersten Schritt engagierten Jugendlichen zur Verfügung zu stellen (siehe unter 3.). 
 
6. sind zufrieden mit ihrer Freizeit (70%), auch wenn die freie Zeit teils knapp ist. Neben 
Fernsehen, Musik hören und sozialen Medien (98%) stehen auch Ausgehen, Konzerte, Kino 
etc. hoch im Kurs. In teressant ist, dass viele Jugendliche gerne Zeit im Freien, im Grünen, in 
der Natur verbringen (84%). Zudem ist Sport für fast alle eine bevorzugte Freizeitbeschäftigung 
(90%). 
 Jugendliche wünschen sich in diesem Zusammenhang mehr Spiel -, Sport- und Bewe-
gungsangebote für Kinder und Jugendliche sowie Treffpunkte im Freien. 
 Jugendliche sind stark „nach draußen“ orientiert und interessiert an der Nutzung/ Anei g-
nung des öffentlichen Raums. Vor diesem Hintergrund besteht ein Interesse Jugendlicher 
an einer Beteiligung in Fragen der Stadtentwicklung und Stadtplanung. 
 
7. informieren sich teilweise auch stark in Jugendeinrichtungen und in Schulen, insbeson-
dere im Rechtsrheinischen.  
 Die beiden genannten Institutionen und ihre Fachkräfte (Lehrer*innen, Sozialarbe i-
ter*innen, Sozialpädagog*innen) sind für Jugendliche teils wichtige Ansprechpar t-
ner*innen im Sozialraum, offenbar ganz besonders in benachteiligten Stadtgebieten, was 
nahe legt, adressatengerechte Beratungs- und Informationsangebote für Jugendliche ver-
stärkt in diesen Regelinstitutionen anzubieten. Jugendliche wünschen sich zum Beispiel 
zum Thema Sicherheit/ Gewalt mehr Aufklärung in Schulen, auch z.B. durch die Polizei 
sowie Schulaktionen gegen soziale Ausgrenzung und Mobbing. 
 
8. wünschen sich mehr Beratung und Information zu Fragen ihrer beruflichen Karriere, zu 
Nebenjobs sowie in Sachen Verträge, Recht und Umgang mit Geld. 
 Jugendliche wünschen sich mehr Begleitung und Vorbereitung auf das Leben neben und 
nach der Schule. Dies betrifft beispielsweise die finanzielle Grundbildung und wirtschaftli-
che (Alltags-)Kompetenzen, die in Verbindung mit Punkt 7 insbesondere in Schulen und 
Jugendeinrichtungen, ggf. auch mit Unterstützung durch die Volkshochschule als wesent-
liche Expertin in Sachen Grundbildung gestärkt werden könnten. 
 
9. sind politisch interessiert (61%), wollen mitreden und ihr kreatives Potenzial einbringen. 
Dabei haben moderne, niedrigschwellige Aktivitätsformen wie Petitionen/Unterschriftenlisten, 
Demonstrationen eine besondere Attraktivität. Mehr als jede*r  Zehnte kann sich eine Mitglied-

4 
 
schaft in einer politischen Partei vorstellen. Städtische Angebote wie „Tag der Jugend im Ra t-
haus“ (15%), „Jugendforen“ (17%) und „Mitarbeit an der Kinder - und Jugendförderplanung“ 
(23%) treffen durchaus auf Interesse. 
 Jugendliche sind offenbar sehr an politischen Wahlen interessiert und regen entspr e-
chend die Absenkung der Altersgrenze bei Wahlen an. Mit Blick auf die Schule wird ein 
Politikunterricht angeregt, der sich mehr am aktuellen Geschehen und politischen Erei g-
nissen orientieren sollte. 
 
10. unterscheiden sich in ihren Sichtweisen, Präferenzen und Wünschen teils deutlich, je 
nachdem ob sie in privilegierten oder benachteiligten Stadtteilen leben sowie nach ihrem 
Geschlecht. 
 Beispielsweise zeigen sich klare sozialräumliche Unterschiede hinsichtlich des Interesses 
an Politik oder des empfundenen Mangels an Jugend- und Freizeitinfrastruktur im Nahbe-
reich. Sicherheit im öffentlichen Raum ist (nicht überraschend) ganz besonders für Mäd-
chen und junge Frauen ein sehr wichtiges Thema. 
 Ausbaubedarfe an Jugend- und Freizeitangeboten werden v.a. im Rechtsrheinischen und 
im Stadtbezirk Chorweiler wahrgenommen. 
 
Wie geht es nun weiter? 
 
Die Verwaltung bringt die Ergebnisse der Jugendbefragung zunächst in die politische Diskussion ein 
und sieht dafür Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Schule und Weiterbildung Sportausschuss und 
Stadtentwicklungsausschuss als Adressaten vor. 
 
Nach Einschätzung der Verwaltung „zahlt“ die Jugendbefragung stark in die laufende Entwicklung 
einer Stadtstrategie (Kö lner Perspektiven 2030) ein, mit der aktuell ein integriertes Stadtentwic k-
lungskonzept erarbeitet wird. Vergleichbar mit den Ergebnissen der Stadtgespräche der Oberbürger-
meisterin in den Stadtbezirken stellen die Ergebnisse der Jugendbefragung in diesem Zu sammen-
hang eine wichtige Erkenntnisgrundlage dar. 
 
Die Verwaltung sieht vor, die Ergebnisse in der in diesem Jahr anstehenden Bilanzierung der Kinder- 
und Jugendförderplanung zu sichern und erneut aufzurufen. Insbesondere Anregungen, die auf eine 
Jugend-App abstellen, die das in Erarbeitung befindliche Partizipationskonzept für Jugendliche betref-
fen oder auf Ausbaubedarfe bei Spiel -, Bewegungs- und Aktionsangeboten hinweisen, können im 
Rahmen der laufender Aktivitäten, insbesondere auch im Rahmen der Spielplatzbedarfsplanung und 
der Sportentwicklungsplanung gut aufgegriffen und weiter entwickelt werden. 
 
Zudem zieht die Verwaltung in Erwägung, einige verwaltungsinterne und stadtgesellschaftliche Akteu-
re gesondert anzuschreiben (z.B. KVB, Polizei, Bezirksregi erung Köln, Fahrradbeauftragter), ihnen 
die Ergebnisse der Jugendbefragung zur Kenntnis zu geben und freundlich um Rückmeldung zu bit-
ten, wie sie die Ergebnisse wahrnehmen und ob die geäußerten Anregungen aus ihrer Sicht umsetz-
bar erscheinen. 
 
Gez. Dr. Klein

Anlage 2_ Tabellenanhang Gruppenvergleiche

53961 Zeichen

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
1 
 
Tabellenanhang: Vergleich nach Gruppenunterschieden 
(Alle Angaben in Prozent) 
 
Geschlechtsvergleich: 
 
Lebst Du gerne in Köln? 
 männlich weiblich 
ja, sehr / eher ja 94 % 95 % 
 
 
 
Für mich ist Köln eine Stadt, … 
 männlich weiblich 
 Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
-nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
-nung 
Menschen unterschiedlicher Herkunft gut 
zusammenleben können. 
65 % 28 % 7 % 66 % 29 % 5 % 
Menschen mit Behinderung in das 
Stadtleben eingebunden werden. 
41 % 47 % 12 % 40 % 49 % 11 % 
ich mich gut engagieren und beteiligen 
kann. 
49 % 42 % 9 % 58 % 35 % 7 % 
ich mich sicher fühle. 48 % 41 % 11 % 39 % 49 % 12 % 
ich mich wohl fühle. 74 % 21 % 5 % 78 % 18 % 4 % 
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten 
bieten. 
70 % 25 % 5 % 79 % 17 % 4 % 
mir gute berufliche Chancen geboten 
werden. 
66 % 29 % 5 % 72 % 23 % 5 % 
ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 76 % 19 % 5 % 83 % 14 % 3 % 
ich meine Zukunft sehe. 57 % 30 % 13 % 59 % 28 % 13 % 
das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 16 % 52 % 32 % 11 % 60 % 28 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
2 
 
Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 
 männlich weiblich  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh-
nung 
Arbeitsmöglichkeiten 60 % 30 % 5 % 66 % 30 % 4 % 
Angebot an Ausbildungsplätzen, 
Lehrstellen 
55 % 38 % 7 % 58 % 36 % 6 % 
Schule 45 % 37 % 18 % 51 % 36 % 13 % 
Öffentliche Verkehrsmittel 46 % 36 % 18 % 51 % 36 % 13 % 
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen 
oder Ähnliches 
44 % 39 % 17 % 52 % 39 % 9 % 
Sportmöglichkeiten 65 % 28 % 7 % 72 % 24 % 4 % 
Schwimmbäder 55 % 35 % 10 % 56 % 36 % 8 % 
Radwege 35 % 39 % 26 % 35 % 42 % 23 % 
Wohnungsangebot 15 % 34 % 52 % 9 % 38 % 53 % 
meine Wohnsituation 65 % 24 % 11 % 68 % 23 % 9 % 
Jugendeinrichtungen 39 % 44 % 17 % 40 % 44 % 16 % 
Kulturelle Einrichtungen, 
Veranstaltungen, Konzerte oder 
Ähnliches 
67 % 26 % 7 % 77 % 19 % 4 % 
Angebote der Vereine für Jugendliche 65 % 28 % 7 % 65 % 29 % 6 % 
Treffpunkte im Freien 63 % 28 % 9 % 66 % 26 % 8 % 
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche 
denkt 
19 % 50 % 31 % 14 % 56 % 30 % 
 
In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 
 männlich weiblich 
Parks, Wiesen oder Grünflächen 22 % 25 % 
Spiel- und Sportflächen 30 % 22 % 
Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder 
Freunden in der Freizeit treffen kann 
27 % 33 % 
Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 20 % 23 % 
Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, 
Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 
38 % 48 % 
Gute Einkaufsmöglichkeiten 22 % 22 % 
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 21 % 17 % 
Sichere Radwege 35 % 38 % 
Angebote, die ich mir leisten kann 19 % 24 % 
Freies W-LAN 66 % 59 % 
Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 19 % 24 % 
Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 5 % 5 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
3 
 
Interessierst Du Dich für Politik? 
 männlich weiblich 
ja, sehr / eher ja 63 % 59 % 
 
Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 
 männlich weiblich 
Jugendforen 17 % 17 % 
Tag der Jugend im Rathaus 13 % 16 % 
Schülervertretung 23 % 28 % 
Bürgerhaushalt 10 % 7 % 
Bürgerinitiativen 15 % 15 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 24 % 32 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
38 % 38 % 
Demonstrationen 22 % 30 % 
Flashmob 19 % 36 % 
Parteimitgliedschaft 17 % 11 % 
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 17 % 29 % 
U-18-Wahl 36 % 37 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace 
oder Ähnliches) 
20 % 32 % 
 
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht:  männlich weiblich 
Jugendforen 10 % 6 % 
Tag der Jugend im Rathaus 5 % 3 % 
Schülervertretung 27 % 29 % 
Bürgerhaushalt 3 % 2 % 
Bürgerinitiativen 6 % 4 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 24 % 29 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
15 % 16 % 
Demonstrationen 23 % 21 % 
Flashmob 14 % 14 % 
Parteimitgliedschaft 6 % 2 % 
U-18-Wahl 14 % 13 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace 
oder Ähnliches) 
8 % 11 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
4 
 
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen:  männlich weiblich 
Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- 
oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen 
betreuen oder Ähnliches) 
37 % 36 % 
Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, 
Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder 
Ähnliches) 
11 % 17 % 
Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 9 % 11 % 
Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) 8 % 5 % 
Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, 
kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 
14 % 17 % 
Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss 
oder Ähnliches) 
16 % 20 % 
Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, 
Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 
4 % 3 % 
Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr 
(Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 
8 % 5 % 
Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder 
Ähnliches) 
9 % 11 % 
Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 26 % 27 % 
 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind 
die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass…  männlich weiblich 
ich Zeit habe 33 % 27 % 
die Themen mich interessieren 50 % 59 % 
ich mitbestimmen möchte 32 % 37 % 
ich etwas verändern möchte 40 % 56 % 
ich für andere Menschen da sein will 36 % 55 % 
ich dadurch etwas lernen kann 48 % 60 % 
ich dadurch bessere Jobchancen habe 26 % 31 % 
das gut im Lebenslauf aussieht 31 % 35 % 
sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 20 % 20 % 
ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 31 % 37 % 
es mir Spaß macht 61 % 71 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
5 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich 
sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass...   männlich weiblich 
ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 9 % 6 % 
ich dazu keine Zeit habe 48 % 56 % 
es nicht anerkannt wird 12 % 10 % 
ich nicht weiß, wo ich das machen kann 23 % 38 % 
ich darauf keine Lust habe 26 % 18 % 
andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 12 % 12 % 
ich noch nicht so lange hier wohne 4 % 4 % 
ich meine Freizeit anders verbringen will 37 % 30 % 
ich Geld verdienen möchte oder muss 28 % 32 % 
 
 
Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 
 männlich weiblich 
ja, sehr / eher ja 72 % 68 % 
 
 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit:  männlich weiblich 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme 
und Serien streamen 
62 % 35 % 3 % 61 % 36 % 3 % 
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 47 % 39 % 14 % 14 % 36 % 50 % 
Sport treiben 57 % 36 % 7 % 44 % 44 % 12 % 
Lesen 16 % 48 % 36 % 28 % 49 % 23 % 
Musik hören 72 % 24 % 4 % 81 % 18 % 1 % 
Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik 
machen oder Ähnliches 
18 % 29 % 53 % 28 % 36 % 36 % 
Nichts tun/chillen 36 % 51 % 13 % 38 % 50 % 12 % 
Shoppen/bummeln 9 % 55 % 36 % 22 % 64 % 14 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
6 
 
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten  männlich weiblich 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Zeit in der Natur verbringen 25 % 55 % 20 % 30 % 57 % 13 % 
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
16 % 21 % 63 % 13 % 17 % 70 % 
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, 
Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 
14 % 59 % 27 % 21 % 64 % 15 % 
Auf der Straße/an Plätzen abhängen 26 % 39 % 35 % 21 % 41 % 38 % 
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, 
Bar, Kneipe, Restaurant) 
32 % 51 % 17 % 39 % 51 % 10 % 
Partys /Clubs/ Feste 20 % 45 % 35 % 18 % 49 % 33 % 
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 7 % 25 % 68 % 5 % 24 % 71 % 
 
 
 
Ich verbringe meine Zeit gerne:  männlich weiblich 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Mit mir selber (alleine sein) 34 % 53 % 13 % 36 % 53 % 11 % 
Mit Freunden 71 % 27 % 2 % 72 % 27 % 1 % 
Mit meiner/meinem Partner*in 28 % 18 % 53 % 31 % 11 % 58 % 
Mit der Familie 37 % 56 % 7 % 50 % 45 % 5 % 
 
 
 
Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 
 männlich weiblich 
ja, sehr / eher ja 68 % 71 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
7 
 
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für 
andere... 
 
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... 
Unterstützung bei Infothemen:   männlich weiblich 
Diskriminierung/Ausgrenzung 19 % 26 % 
Gewalt/Mobbing 21 % 28 % 
Streit mit Eltern 12 % 16 % 
Probleme mit Gleichaltrigen 11 % 12 % 
Liebe/Beziehung/Sexualität 14 % 17 % 
Schwangerschaft 7 % 11 % 
Ausbildung/Studium/Beruf 37 % 45 % 
Schwierigkeiten in der Schule 21 % 27 % 
Suche nach Nebenjob 40 % 52 % 
Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 21 % 36 % 
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 18 % 27 % 
Mediennutzung 15 % 14 % 
Gesundheit/Ernährung 22 % 34 % 
Alkohol/Drogen 17 % 18 % 
Umgang mit Geld allgemein/Schulden 30 % 36 % 
Umgang mit Recht/Verträgen 38 % 45 % 
 
Infoquellen:  männlich weiblich 
Internetseiten 79 % 86 % 
Zeitungen 29 % 27 % 
Fernsehen 34 % 33 % 
YouTube 68 % 57 % 
Freunde/Bekannte 53 % 69 % 
Familie 51 % 66 % 
Lehrer*innen 25 % 27 % 
Beratungsstellen 7 % 9 % 
Stadtbibliothek 15 % 22 % 
Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 8 % 7 % 
WhatsApp oder Ähnliches 38 % 41 % 
Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 38 % 47 % 
Podcast 7 % 5 % 
Radio 21 % 21 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
8 
 
Altersgruppenvergleich 
 
Lebst Du gerne in Köln? 
 14-15 16-17 18-20 
ja, sehr / eher ja 95 % 94 % 96 % 
 
 
 
Für mich ist Köln eine Stadt, … 
 14-15 16-17 18-20  Zustim
mung 
teils/t
eils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/t
eils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/t
eils 
Ableh
nung 
Menschen unterschiedlicher Herkunft gut 
zusammenleben können. 
61 % 33 % 7 % 66 % 28 % 6 % 68 % 27 % 5 % 
Menschen mit Behinderung in das 
Stadtleben eingebunden werden. 
44 % 45 % 11 % 44 % 46 % 11 % 35 % 54 % 11 
ich mich gut engagieren und beteiligen 
kann. 
51 % 39 % 10 % 53 % 39 % 8 % 57 % 37 % 6 % 
ich mich sicher fühle. 43 % 46 % 11 % 43 % 46 % 11 % 43 % 45 % 12 % 
ich mich wohl fühle. 75 % 20 % 5 % 76 % 19 % 5 % 78 % 19 % 3 % 
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten 
bieten. 
75 % 19 % 6 % 72 % 23 % 5 % 78 % 19 % 3 % 
mir gute berufliche Chancen geboten 
werden. 
73 % 22 % 5 % 66 % 29 % 5 % 70 % 26 % 4 % 
ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 78 % 17 % 5 % 78 % 18 % 4 % 83 % 15 % 2 % 
ich meine Zukunft sehe. 53 % 32 % 15 % 55 % 32 % 14 % 64 % 25 % 11 % 
das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 13 % 56 % 31 % 13 % 57 % 30 % 14 % 56 % 30 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
9 
 
Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 
 14-15 16-17 18-20  Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Arbeitsmöglichkeiten 59 % 36 % 5 % 60 % 35 % 5 % 69 % 28 % 3 % 
Angebot an Ausbildungsplätzen, 
Lehrstellen 
58 % 37 % 5 % 55 % 38 % 7 % 57 % 36 % 7 % 
Schule 51 % 34 % 15 % 46 % 38 % 16 % 49 % 36 % 15 % 
Öffentliche Verkehrsmittel 56 % 33 % 11 % 49 % 35 % 16 % 41 % 41 % 18 % 
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen 
oder Ähnliches 
54 % 35 % 11 % 49 % 39 % 12 % 44 % 42 % 14 % 
Sportmöglichkeiten 74 % 20 % 6 % 67 % 28 % 5 % 68 % 27 % 5 % 
Schwimmbäder 61 % 31 % 8 % 55 % 37 % 8 % 52 % 37 % 11 % 
Radwege 40 % 43 % 17 % 37 % 40 % 23 % 30 % 38 % 32 % 
Wohnungsangebot 18 % 43 % 39 % 11 % 40 % 49 % 7 % 29 % 64 % 
meine Wohnsituation 72 % 21 % 7 % 71 % 21 % 8 % 57 % 29 % 14 % 
Jugendeinrichtungen 45 % 39 % 16 % 39 % 45 % 16 % 36 % 48 % 16 % 
Kulturelle Einrichtungen, 
Veranstaltungen, Konzerte oder 
Ähnliches 
68 % 24 % 8 % 73 % 23 % 4 % 76 % 19 % 5 % 
Angebote der Vereine für Jugendliche 71 % 21 % 8 % 64 % 31 % 6 % 61 % 32 % 7 % 
Treffpunkte im Freien 63 % 29 % 8 % 66 % 26 % 8 % 66 % 27 % 7 % 
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche 
denkt 
15 % 54 % 31 % 16 % 52 % 32 % 19 % 53 % 28 % 
 
In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 
 14-15 16-17 18-20 
Parks, Wiesen oder Grünflächen 30 % 22 % 21 % 
Spiel- und Sportflächen 30 % 25 % 24 % 
Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder 
Freunden in der Freizeit treffen kann 
34 % 29 % 31 % 
Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 22 % 23 % 21 % 
Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, 
Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 
43 % 44 % 43 % 
Gute Einkaufsmöglichkeiten 25 % 24 % 19 % 
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 17 % 19 % 22 % 
Sichere Radwege 35 % 34 % 41 % 
Angebote, die ich mir leisten kann 24 % 21 % 22 % 
Freies W-LAN 65 % 65 % 56 % 
Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 23 % 22 % 21 % 
Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 7 % 4 % 4 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
10 
 
Interessierst Du Dich für Politik? 
 14-15 16-17 18-20 
ja, sehr / eher ja 57 % 61 % 63 % 
 
Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 
 14-15 16-17 18-20 
Jugendforen 16 % 17 % 18 % 
Tag der Jugend im Rathaus 16 % 13 % 16 % 
Schülervertretung 31 % 24 % 23 % 
Bürgerhaushalt 6 % 8 % 11 % 
Bürgerinitiativen 8 % 14 % 22 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 21 % 30 % 33 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, 
Bundestagswahl, Europawahl) 
29 % 37 % 46 % 
Demonstrationen 22 % 28 % 30 % 
Flashmob 31 % 27 % 29 % 
Parteimitgliedschaft 11 % 13 % 17 % 
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 23 % 22 % 26 % 
U-18-Wahl 41 % 43 % 26 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, 
Greenpeace oder Ähnliches) 
21 % 27 % 30 % 
 
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 
 14-15 16-17 18-20 
Jugendforen 8 % 8 % 9 % 
Tag der Jugend im Rathaus 4 % 4 % 5 % 
Schülervertretung 24 % 29 % 29 % 
Bürgerhaushalt 2 % 2 % 3 % 
Bürgerinitiativen 3 % 5 % 6 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 18 % 28 % 34 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, 
Bundestagswahl, Europawahl) 
3 % 6 % 37 % 
Demonstrationen 15 % 22 % 27 % 
Flashmob 14 % 13 % 15 % 
Parteimitgliedschaft 3 % 2 % 6 % 
U-18-Wahl 14 % 12 % 15 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, 
Greenpeace oder Ähnliches) 
6 % 10 % 11 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
11 
 
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 
 14-15 16-17 18-20 
Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- 
oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen 
betreuen oder Ähnliches) 
41 % 34 % 35 % 
Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, 
Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder 
Ähnliches) 
13 % 13 % 15 % 
Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 10 % 11 % 11 % 
Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder 
Ähnliches) 
5 % 6 % 8 % 
Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, 
kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 
15 % 16 % 16 % 
Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss 
oder Ähnliches) 
16 % 21 % 17 % 
Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, 
Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 
3 % 4 % 4 % 
Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr 
(Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 
7 % 7 % 6 % 
Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder 
Ähnliches) 
12 % 10 % 9 % 
Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 27 % 23 % 28 % 
 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind 
die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… 
 14-15 16-17 18-20 
ich Zeit habe 32 % 28 % 30 % 
die Themen mich interessieren 54 % 55 % 56 % 
ich mitbestimmen möchte 33 % 35 % 35 % 
ich etwas verändern möchte 46 % 50 % 50 % 
ich für andere Menschen da sein will 45 % 47 % 48 % 
ich dadurch etwas lernen kann 56 % 56 % 52 % 
ich dadurch bessere Jobchancen habe 32 % 29 % 26 % 
das gut im Lebenslauf aussieht 32 % 35 % 31 % 
sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 22 % 19 % 21 % 
ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 36 % 32 % 36 % 
es mir Spaß macht 72 % 65 % 66 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
12 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich 
sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass...  
 14-15 16-17 18-20 
ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 5 % 7 % 10 % 
ich dazu keine Zeit habe 48 % 55 % 54 % 
es nicht anerkannt wird 8 % 13 % 11 % 
ich nicht weiß, wo ich das machen kann 33 % 32 % 28 % 
ich darauf keine Lust habe 24 % 23 % 18 % 
andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, 
Bekannte) 
14 % 13 % 9 % 
ich noch nicht so lange hier wohne 2 % 4 % 6 % 
ich meine Freizeit anders verbringen will 39 % 36 % 25 % 
ich Geld verdienen möchte oder muss 24 % 30 % 34 % 
 
 
Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 
 14-15 16-17 18-20 
ja, sehr / eher ja 74 % 67 % 69 % 
 
 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: 
 14-15 16-17 18-20  Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie 
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder 
Filme und Serien streamen 
66 % 33 % 1 % 61 % 35 % 4 % 58 % 39 % 3 % 
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 38 % 35 % 27 % 29 % 38 % 33 % 23 % 38 % 39 % 
Sport treiben 55 % 35 % 10 % 49 % 42 % 9 % 46 % 42 % 12 % 
Lesen 23 % 48 % 29 % 21 % 47 % 32 % 24 % 51 % 25 % 
Musik hören 76 % 22 % 2 % 78 % 20 % 2 % 76 % 21 % 3 % 
Malen, Theater oder Instrument 
spielen/Musik machen oder Ähnliches 
26 % 34 % 40 % 26 % 30 % 44 % 21 % 35 % 44 % 
Nichts tun/chillen 40 % 46 % 14 % 37 % 51 % 12 % 35 % 52 % 12 % 
Shoppen/bummeln 19 % 59 % 22 % 16 % 61 % 23 % 15 % 61 % 24 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
13 
 
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten 
 14-15 16-17 18-20  Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie 
Zeit in der Natur verbringen 24 % 57 % 19 % 26 % 57 % 17 % 33 % 54 % 13 % 
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
17 % 18 % 65 % 13 % 19 % 68 % 15 % 18 % 67 % 
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, 
Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 
15 % 60 % 25 % 18 % 62 % 20 % 22 % 62 % 16 % 
Auf der Straße/an Plätzen abhängen 24 % 37 % 39 % 26 % 42 % 32 % 19 % 40 % 41 % 
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise 
Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 
25 % 54 % 21 % 34 % 53 % 13 % 46 % 47 % 7 % 
Partys /Clubs/ Feste 8 % 40 % 52 % 21 % 48 % 31 % 26 % 51 % 23 % 
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 4 % 19 % 77 % 4 % 25 % 71 % 9 % 29 % 62 % 
 
 
Ich verbringe meine Zeit gerne: 
 14-15 16-17 18-20  Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie Häufig Manc
hmal 
Nie 
Mit mir selber (alleine sein) 37 % 49 % 14 % 36 % 51 % 13 % 35 % 56 % 9 % 
Mit Freunden 70 % 28 % 2 % 72 % 26 % 2 % 72 % 27 % 1 % 
Mit meiner/meinem Partner*in 14 % 15 % 71 % 30 % 14 % 55 % 40 % 16 % 44 % 
Mit der Familie 50 % 44 % 6 % 43 % 51 % 6 % 40 % 53 % 7 % 
 
 
Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 
 14-15 16-17 18-20 
ja, sehr / eher ja 76 % 69 % 64 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
14 
 
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für 
andere... 
 
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... 
Unterstützung bei Infothemen:  
 14-15 16-17 18-20 
Diskriminierung/Ausgrenzung 22 % 22 % 26 % 
Gewalt/Mobbing 27 % 23 % 26 % 
Streit mit Eltern 17 % 14 % 15 % 
Probleme mit Gleichaltrigen 15 % 11 % 10 % 
Liebe/Beziehung/Sexualität 16 % 16 % 16 % 
Schwangerschaft 10 % 9 % 9 % 
Ausbildung/Studium/Beruf 40 % 44 % 40 % 
Schwierigkeiten in der Schule 28 % 23 % 23 % 
Suche nach Nebenjob 49 % 49 % 43 % 
Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 27 % 28 % 31 % 
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 26 % 23 % 23 % 
Mediennutzung 16 % 13 % 14 % 
Gesundheit/Ernährung 30 % 28 % 29 % 
Alkohol/Drogen 19 % 17 % 16 % 
Umgang mit Geld allgemein/Schulden 31 % 34 % 34 % 
Umgang mit Recht/Verträgen 34 % 45 % 44 % 
 
 
Infoquellen: 
 14-15 16-17 18-20 
Internetseiten 79 % 84 % 85 % 
Zeitungen 22 % 26 % 34 % 
Fernsehen 38 % 33 % 29 % 
YouTube 80 % 63 % 55 % 
Freunde/Bekannte 60 % 63 % 63 % 
Familie 63 % 60 % 56 % 
Lehrer*innen 27 % 28 % 23 % 
Beratungsstellen 5 % 8 % 13 % 
Stadtbibliothek 15 % 20 % 20 % 
Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 8 % 7 % 7 % 
WhatsApp oder Ähnliches 45 % 42 % 33 % 
Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 46 % 44 % 39 % 
Podcast 4 % 7 % 7 % 
Radio 20 % 20 % 22 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
15 
 
Bezirksvergleich 
Lebst Du gerne in Köln? 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
ja, sehr / eher ja 92 % 94 % 96 % 92 % 97 % 95 % 95 % 94 % 96 % 
 
 
Für mich ist Köln eine Stadt, … 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes  Zustim
-mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Menschen unterschiedlicher Herkunft gut 
zusammenleben können. 
66 29 5 65 28 7 73 23 4 67 28 5 64 27 9 
Menschen mit Behinderung in das Stadtleben 
eingebunden werden. 
36 51 13 37 56 7 44 46 10 40 47 13 41 49 10 
ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 57 33 10 53 39 8 54 38 8 55 39 7 51 41 8 
ich mich sicher fühle. 46 39 15 45 42 13 48 46 6 47 40 13 46 45 9 
ich mich wohl fühle. 78 17 6 77 19 4 83 14 3 78 17 6 75 21 4 
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 71 23 6 73 21 6 80 16 4 78 17 5 68 28 4 
mir gute berufliche Chancen geboten werden. 63 27 10 73 22 5 73 24 3 66 29 5 62 32 6 
ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 80 15 5 81 16 3 82 14 4 82 13 5 83 13 4 
ich meine Zukunft sehe. 53 30 17 54 29 17 58 27 15 64 24 12 58 30 12 
das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 13 53 34 14 57 29 12 56 32 13 56 31 11 58 31 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
16 
 
 
Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 15 (Für mich ist Köln eine Stadt, …) 
 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen- 
leben können. 
59 35 6 58 32 10 61 32 7 63 31 6 
Menschen mit Behinderung in das Stadtleben 
eingebunden werden. 
42 48 10 38 47 15 44 45 11 42 48 10 
ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 53 34 13 54 37 9 52 40 8 55 39 6 
ich mich sicher fühle. 40 49 11 36 50 14 39 48 13 42 46 12 
ich mich wohl fühle. 74 21 5 73 22 5 73 23 4 75 21 4 
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 72 22 6 72 22 6 75 20 5 74 23 3 
mir gute berufliche Chancen geboten werden. 68 27 5 71 23 6 66 27 7 67 28 5 
ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 75 21 4 75 19 6 78 18 4 81 16 3 
ich meine Zukunft sehe. 59 32 9 55 32 13 60 28 12 59 29 12 
das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 14 57 29 13 58 29 17 54 29 14 55 31 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
17 
 
Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes  Zustim
-mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Arbeitsmöglichkeiten 58 34 8 61 35 4 69 27 4 57 38 5 62 34 4 
Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 50 39 11 54 39 7 58 37 5 52 40 8 51 43 6 
Schule 46 39 15 51 33 16 53 33 14 48 37 15 45 37 18 
Öffentliche Verkehrsmittel 44 37 19 41 42 17 51 36 13 48 33 19 51 34 15 
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder 
Ähnliches 
46 40 14 48 38 14 55 33 12 45 38 17 52 37 11 
Sportmöglichkeiten 66 28 6 69 26 5 79 18 3 63 29 8 70 25 5 
Schwimmbäder 50 38 12 53 36 11 60 32 8 57 34 9 57 36 7 
Radwege 24 45 31 26 41 33 34 38 28 33 39 28 34 42 24 
Wohnungsangebot 5 30 65 9 39 52 11 32 57 10 34 56 8 33 59 
meine Wohnsituation 60 25 15 74 16 10 72 22 6 62 25 13 69 21 10 
Jugendeinrichtungen 35 47 18 35 46 19 41 44 15 41 43 16 36 45 19 
Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, 
Konzerte oder Ähnliches 
75 22 3 75 19 6 77 19 4 73 22 5 73 22 5 
Angebote der Vereine für Jugendliche 61 33 6 62 30 8 65 28 7 59 36 5 58 34 8 
Treffpunkte im Freien 70 22 8 64 28 8 70 22 8 60 28 12 64 29 7 
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 20 54 26 11 55 34 17 57 26 16 56 28 17 58 25 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
18 
 
 
Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 17 (Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden.) 
 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Arbeitsmöglichkeiten 63 31 6 61 34 5 55 40 5 59 37 4 
Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 54 38 8 60 34 6 54 38 8 55 36 9 
Schule 49 35 16 46 38 16 47 38 15 45 39 16 
Öffentliche Verkehrsmittel 46 41 13 48 36 16 51 35 15 48 37 15 
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 44 40 16 45 40 15 46 42 12 45 43 12 
Sportmöglichkeiten 67 25 8 64 30 6 69 26 5 69 26 5 
Schwimmbäder 56 34 10 46 42 12 52 37 11 57 34 9 
Radwege 35 45 20 38 39 23 37 39 24 34 44 22 
Wohnungsangebot 19 33 48 15 37 48 12 37 51 12 40 48 
meine Wohnsituation 57 32 11 68 22 10 55 32 13 66 25 9 
Jugendeinrichtungen 45 40 15 35 44 21 39 47 14 39 47 14 
Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder 
Ähnliches 
60 32 8 70 23 7 66 28 6 70 25 5 
Angebote der Vereine für Jugendliche 64 31 5 67 26 7 60 31 9 67 26 7 
Treffpunkte im Freien 59 33 8 60 28 12 64 29 7 61 32 7 
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 12 52 36 14 49 37 18 52 30 14 56 30 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
19 
 
In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Parks, Wiesen oder Grünflächen 29 % 19 % 17 % 25 % 19 % 26 % 33 % 28 % 26 % 
Spiel- und Sportflächen 26 % 21 % 23 % 28 % 25 % 32 % 29 % 29 % 28 % 
Orte im Freien, an denen ich mich mit 
Freundinnen oder Freunden in der 
Freizeit treffen kann 
25 % 31 % 26 % 30 % 31 % 33 % 40 % 37 % 37 % 
Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen 
und Sorgen 19 % 22 % 18 % 18 % 23 % 23 % 24 % 25 % 26 % 
Ausgehmöglichkeiten am 
Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, 
Theater, Kunst oder Ähnliches) 
19 % 55 % 44 % 28 % 48 % 48 % 56 % 53 % 48 % 
Gute Einkaufsmöglichkeiten 14 % 25 % 13 % 19 % 22 % 33 % 32 % 21 % 24 % 
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung 
(Busse und Bahnen) 12 % 30 % 18 % 15 % 13 % 30 % 26 % 19 % 18 % 
Sichere Radwege 48 % 40 % 41 % 43 % 36 % 36 % 35 % 29 % 35 % 
Angebote, die ich mir leisten kann 27 % 19 % 24 % 24 % 22 % 21 % 21 % 24 % 21 % 
Freies W-LAN 51 % 65 % 58 % 67 % 63 % 62 % 65 % 66 % 69 % 
Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebo
te 17 % 21 % 25 % 24 % 23 % 26 % 24 % 26 % 21 % 
Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 6 % 4 % 5 % 3 % 3 % 6 % 5 % 3 % 6 % 
 
 
Interessierst Du Dich für Politik? 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
ja, sehr / eher ja 74 % 60 % 65 % 60 % 64 % 56 % 60 % 53 % 59 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
20 
 
Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Jugendforen 22 % 19 % 15 % 16 % 17 % 17 % 18 % 15 % 17 % 
Tag der Jugend im Rathaus 15 % 14 % 14 % 14 % 16 % 20 % 15 % 18 % 13 % 
Schülervertretung 26 % 29 % 26 % 27 % 25 % 21 % 30 % 27 % 20 % 
Bürgerhaushalt 9 % 6 % 11 % 11 % 7 % 6 % 8 % 8 % 6 % 
Bürgerinitiativen 23 % 11 % 18 % 21 % 16 % 13 % 13 % 13 % 14 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + 
offline) 33 % 25 % 25 % 34 % 29 % 26 % 27 % 29 % 26 % 
Wahlen (Kommunalwahl, 
Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
45 % 39 % 42 % 41 % 42 % 33 % 36 % 30 % 34 % 
Demonstrationen 37 % 25 % 30 % 30 % 30 % 19 % 24 % 22 % 22 % 
Flashmob 32 % 30 % 30 % 30 % 29 % 26 % 28 % 28 % 24 % 
Parteimitgliedschaft 16 % 12 % 18 % 15 % 14 % 10 % 14 % 13 % 14 % 
Mitgestalten des Kinder- und 
Jugendförderplans 23 % 23 % 24 % 25 % 21 % 21 % 26 % 34 % 25 % 
U-18-Wahl 35 % 41 % 40 % 37 % 42 % 41 % 39 % 24 % 32 % 
Non Profit Organisation (Amnesty 
International, Greenpeace oder 
Ähnliches) 
28 % 22 % 36 % 29 % 28 % 16 % 29 % 23 % 26 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
21 
 
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Jugendforen 10 % 10 % 7 % 8 % 6 % 7 % 7 % 9 % 9 % 
Tag der Jugend im Rathaus 4 % 6 % 6 % 2 % 5 % 4 % 2 % 5 % 4 % 
Schülervertretung 32 % 30 % 26 % 28 % 27 % 29 % 26 % 25 % 27 % 
Bürgerhaushalt 4 % 1 % 2 % 3 % 4 % 1 % 1 % 3 % 3 % 
Bürgerinitiativen 6 % 3 % 8 % 8 % 4 % 5 % 3 % 2 % 5 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + 
offline) 30 % 26 % 28 % 33 % 29 % 32 % 21 % 23 % 26 % 
Wahlen (Kommunalwahl, 
Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
20 % 13 % 19 % 15 % 16 % 13 % 12 % 12 % 17 % 
Demonstrationen 35 % 25 % 25 % 27 % 27 % 14 % 13 % 20 % 19 % 
Flashmob 21 % 14 % 14 % 15 % 13 % 9 % 11 % 15 % 15 % 
Parteimitgliedschaft 5 % 2 % 6 % 4 % 4 % 4 % 4 % 3 % 4 % 
U-18-Wahl 15 % 9 % 14 % 16 % 17 % 22 % 9 % 10 % 14 % 
Non Profit Organisation (Amnesty 
International, Greenpeace oder 
Ähnliches) 
16 % 9 % 10 % 10 % 11 % 6 % 7 % 7 % 9 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
22 
 
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-
, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- 
oder Musikgruppe, kulturelle 
Vereinigung, Kinder- oder 
Jugendgruppen betreuen oder 
Ähnliches) 
33 % 35 % 35 % 35 % 34 % 44 % 33 % 28 % 38 % 
Im sozialen oder Gesundheitsbereich 
(Wohlfahrtsverband, 
Hilfsorganisation, Helfer in der 
Krankenpflege, Besuchsdienste oder 
Ähnliches) 
16 % 15 % 12 % 14 % 12 % 13 % 12 % 17 % 11 % 
Im Bereich Umwelt (Natur-, 
Tierschutz oder Ähnliches) 
10 % 9 % 11 % 13 % 11 % 7 % 9 % 11 % 9 % 
Im Bereich Politik (Partei, 
Jugendforen, politische Initiativen 
oder Ähnliches) 
13 % 5 % 6 % 10 % 5 % 5 % 7 % 4 % 5 % 
Im Bereich Kirche/Religion 
(Solidaritätsprojekte, 
Kirchengemeinde, kirchliche 
Organisation, religiöse Organisation 
oder Ähnliches) 
14 % 17 % 17 % 12 % 13 % 14 % 15 % 16 % 18 % 
Im Bereich Schule, Hochschule 
(Schülervertretung, 
Studierendenausschuss oder 
Ähnliches) 
25 % 20 % 20 % 16 % 16 % 20 % 16 % 17 % 14 % 
Im beruflichen Bereich außerhalb des 
Betriebes oder der Rechtspflege, 
Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, 
Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 
3 % 4 % 3 % 2 % 3 % 5 % 4 % 6 % 4 % 
Im Unfall- oder Rettungsdienst oder 
in der freiwilligen Feuerwehr 
(Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter 
oder Ähnliches) 
5 % 5 % 8 % 6 % 5 % 10 % 9 % 5 % 8 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
23 
 
Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 22 (Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen:) 
Sonstige Aktivität am Wohnort 
(Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder 
Ähnliches) 
12 % 12 % 10 % 7 % 12 % 12 % 10 % 8 % 9 % 
Ich engagiere mich nicht freiwillig in 
meiner Freizeit 
23 % 27 % 22 % 27 % 32 % 26 % 27 % 28 % 26 % 
 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, 
dass… 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
ich Zeit habe 28 % 29 % 22 % 28 % 28 % 34 % 31 % 30 % 30 % 
die Themen mich interessieren 56 % 70 % 57 % 54 % 59 % 50 % 56 % 42 % 54 % 
ich mitbestimmen möchte 35 % 44 % 35 % 32 % 35 % 29 % 35 % 32 % 32 % 
ich etwas verändern möchte 47 % 60 % 53 % 51 % 50 % 43 % 51 % 47 % 39 % 
ich für andere Menschen da sein will 47 % 48 % 49 % 41 % 49 % 48 % 48 % 45 % 44 % 
ich dadurch etwas lernen kann 58 % 57 % 56 % 53 % 53 % 60 % 52 % 47 % 51 % 
ich dadurch bessere Jobchancen 
habe 
25 % 29 % 30 % 22 % 23 % 33 % 33 % 32 % 30 % 
das gut im Lebenslauf aussieht 25 % 33 % 37 % 34 % 29 % 38 % 31 % 34 % 34 % 
sich andere beteiligen (Freunde, 
Bekannte, Verwandte) 
22 % 22 % 26 % 19 % 22 % 16 % 23 % 22 % 17 % 
ich hier Freunde finde und mit 
anderen zusammen bin 
33 % 40 % 36 % 30 % 38 % 29 % 36 % 35 % 32 % 
es mir Spaß macht 62 % 78 % 72 % 61 % 72 % 61 % 71 % 61 % 61 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
24 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu 
engagieren, dass...  
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht 
kann 
8 % 12 % 5 % 8 % 1 % 14 % 3 % 5 % 7 % 
ich dazu keine Zeit habe 56 % 50 % 49 % 47 % 50 % 53 % 52 % 55 % 50 % 
es nicht anerkannt wird 12 % 8 % 9 % 11 % 6 % 18 % 13 % 10 % 9 % 
ich nicht weiß, wo ich das machen kann 28 % 29 % 32 % 30 % 30 % 38 % 31 % 31 % 31 % 
ich darauf keine Lust habe 24 % 19 % 17 % 21 % 21 % 24 % 21 % 19 % 22 % 
andere es nicht tun (beispielsweise 
Freunde, Verwandte, Bekannte) 
8 % 13 % 13 % 11 % 12 % 10 % 12 % 10 % 12 % 
ich noch nicht so lange hier wohne 8 % 6 % 5 % 3 % 3 % 3 % 2 % 4 % 6 % 
ich meine Freizeit anders verbringen will 34 % 35 % 34 % 33 % 40 % 28 % 30 % 33 % 31 % 
ich Geld verdienen möchte oder muss 21 % 33 % 31 % 27 % 27 % 30 % 33 % 41 % 28 % 
 
 
Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
ja / eher ja 70 % 74 % 75 % 74 % 72 % 68 % 63 % 60 % 69 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
25 
 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes  Zustim
-mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und 
Serien streamen 
59 39 2 62 34 4 57 39 4 59 38 3 60 36 4 
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 26 34 40 27 40 33 23 40 37 31 36 33 34 36 30 
Sport treiben 46 44 10 51 41 8 55 39 6 48 41 11 50 41 9 
Lesen 23 50 27 25 55 20 27 49 24 21 45 34 21 52 27 
Musik hören 71 28 1 75 21 4 75 23 2 82 17 1 77 18 5 
Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik 
machen oder Ähnliches 
25 43 32 32 30 38 29 31 40 23 32 45 23 33 44 
Nichts tun/chillen 33 53 14 38 49 13 32 55 13 40 52 8 38 49 13 
Shoppen/bummeln 15 63 22 14 58 28 16 60 24 15 60 25 15 57 28 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 
 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien 
streamen 
64 34 2 66 32 2 60 35 5 62 36 2 
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 32 33 35 35 36 29 27 39 34 32 36 32 
Sport treiben 54 38 8 49 37 14 41 46 13 48 41 11 
Lesen 25 44 31 19 50 31 24 45 31 25 45 30 
Musik hören 72 26 2 77 20 3 79 20 1 77 21 2 
Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder 
Ähnliches 
18 32 50 25 31 44 18 32 50 24 33 34 
Nichts tun/chillen 37 49 14 43 44 13 36 49 15 38 48 14 
Shoppen/bummeln 17 61 22 16 59 25 18 66 16 18 60 22 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
26 
 
 
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes  Zustim
-mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zeit in der Natur verbringen 34 58 8 25 62 13 28 58 14 28 54 18 24 60 16 
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
13 18 69 16 16 68 13 20 67 17 16 67 17 18 65 
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, 
Konzerten, Kino oder Ähnliches 
26 61 13 16 65 19 23 62 15 17 64 19 19 62 19 
Auf der Straße/an Plätzen abhängen 29 42 29 22 39 39 18 43 39 28 40 32 25 40 35 
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, 
Kneipe, Restaurant) 
42 47 11 28 53 19 38 51 11 34 56 10 36 51 13 
Partys /Clubs/ Feste 24 56 20 19 45 36 24 54 22 23 48 29 19 43 38 
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 8 34 58 6 26 68 8 27 65 5 24 71 4 23 73 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 
 
 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zeit in der Natur verbringen 32 53 15 27 53 20 29 53 18 25 57 18 
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
20 20 60 11 16 73 18 20 62 15 19 66 
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, 
Kino oder Ähnliches 
15 59 26 14 59 27 17 61 22 19 61 20 
Auf der Straße/an Plätzen abhängen 29 36 35 28 37 35 19 41 40 20 39 41 
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, 
Restaurant) 
37 50 13 34 51 15 37 51 12 35 51 14 
Partys /Clubs/ Feste 12 44 44 14 43 43 18 48 34 20 44 36 
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 4 18 78 6 23 71 6 28 66 6 23 71 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
27 
 
Ich verbringe meine Zeit gerne: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes  Zustim
-mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Mit mir selber (alleine sein) 35 55 20 39 52 9 36 52 12 34 54 12 36 54 10 
Mit Freunden 73 27 0 68 30 2 74 24 2 75 24 1 74 25 1 
Mit meiner/meinem Partner*in 34 15 51 24 14 62 27 20 53 36 13 51 28 19 53 
Mit der Familie 34 59 7 37 56 7 44 48 8 42 55 3 44 50 6 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 
 
 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim  Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zustim-
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Zusti-
mmung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Mit mir selber (alleine sein) 29 54 17 36 52 12 36 53 11 36 51 13 
Mit Freunden 73 25 2 69 29 2 68 30 2 68 29 3 
Mit meiner/meinem Partner*in 26 13 61 26 13 61 31 16 53 34 14 52 
Mit der Familie 51 44 5 50 45 5 39 55 6 45 48 7 
Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 
 
 
Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Ja, sehr / eher ja 73 % 74 % 77 % 69 % 72 % 64 % 67 % 61 % 67 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
28 
 
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für andere... 
 
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... 
Unterstützung bei Infothemen: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Diskriminierung/Ausgrenzung 23 % 22 % 22 % 23 % 22 % 25 % 24 % 25 % 20 % 
Gewalt/Mobbing 26 % 24 % 24 % 24 % 24 % 25 % 24 % 26 % 26 % 
Streit mit Eltern 13 % 13 % 13 % 15 % 16 % 15 % 13 % 17 % 17 % 
Probleme mit Gleichaltrigen 10 % 10 % 9 % 12 % 14 % 12 % 15 % 14 % 11 % 
Liebe/Beziehung/Sexualität 17 % 12 % 13 % 18 % 16 % 16 % 18 % 14 % 18 % 
Schwangerschaft 8 % 7 % 9 % 12 % 11 % 8 % 10 % 10 % 8 % 
Ausbildung/Studium/Beruf 33 % 37 % 34 % 42 % 45 % 42 % 42 % 46 % 44 % 
Schwierigkeiten in der Schule 20 % 21 % 15 % 24 % 32 % 29 % 25 % 25 % 24 % 
Suche nach Nebenjob 41 % 45 % 43 % 43 % 48 % 51 % 52 % 50 % 46 % 
Ehrenamtliche 
Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 
27 % 27 % 30 % 35 % 27 % 28 % 32 % 29 % 25 % 
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 21 % 23 % 23 % 23 % 19 % 21 % 28 % 26 % 21 % 
Mediennutzung 17 % 11 % 14 % 18 % 14 % 14 % 15 % 13 % 14 % 
Gesundheit/Ernährung 30 % 24 % 29 % 27 % 27 % 31 % 30 % 34 % 28 % 
Alkohol/Drogen 13 % 14 % 15 % 21 % 19 % 17 % 18 % 17 % 19 % 
Umgang mit Geld 
allgemein/Schulden 
32 % 28 % 32 % 31 % 36 % 34 % 34 % 36 % 36 % 
Umgang mit Recht/Verträgen 37 % 41 % 43 % 42 % 42 % 41 % 43 % 43 % 41 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
29 
 
Infoquellen: 
 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim 
Internetseiten 80 % 86 % 80 % 79 % 80 % 80 % 81 % 74 % 81 % 
Zeitungen 34 % 29 % 30 % 32 % 27 % 28 % 24 % 18 % 24 % 
Fernsehen 30 % 34 % 28 % 32 % 33 % 34 % 34 % 29 % 33 % 
YouTube 57 % 63 % 58 % 55 % 63 % 62 % 62 % 57 % 61 % 
Freunde/Bekannte 63 % 65 % 65 % 61 % 59 % 55 % 63 % 55 % 60 % 
Familie 52 % 65 % 58 % 55 % 61 % 59 % 60 % 48 % 55 % 
Lehrer*innen 24 % 27 % 22 % 25 % 25 % 29 % 29 % 23 % 24 % 
Beratungsstellen 8 % 6 % 8 % 10 % 10 % 8 % 10 % 8 % 9 % 
Stadtbibliothek 26 % 20 % 22 % 16 % 18 % 15 % 14 % 20 % 18 % 
Betreuer*innen in 
Jugendeinrichtungen 
5 % 6 % 7 % 10 % 9 % 10 % 7 % 8 % 8 % 
WhatsApp oder Ähnliches 36 % 37 % 40 % 37 % 37 % 42 % 42 % 39 % 42 % 
Snapchat/Instagram/Facebook oder 
Ähnliches 
34 % 42 % 42 % 40 % 38 % 42 % 43 % 40 % 45 % 
Podcast 11 % 5 % 7 % 6 % 7 % 6 % 5 % 4 % 5 % 
Radio 21 % 22 % 25 % 23 % 22 % 19 % 17 % 13 % 19 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
30 
 
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen 
 
 
Lebst Du gerne in Köln? 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
ja, sehr / eher ja 95 % 95 % 
 
Für mich ist Köln eine Stadt, … 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II  Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ablehn
ung 
Menschen unterschiedlicher Herkunft 
gut zusammenleben können. 
69 % 26 % 5 % 59 % 32 % 9 % 
Menschen mit Behinderung in das 
Stadtleben eingebunden werden. 
40 % 51 % 9 % 44 % 45 % 11 % 
ich mich gut engagieren und 
beteiligen kann. 
54 % 37 % 9 % 53 % 39 % 8 % 
ich mich sicher fühle. 46 % 45 % 9 % 39 % 48 % 13 % 
ich mich wohl fühle. 79 % 17 % 4 % 72 % 23 % 5 % 
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten 
bieten. 
76 % 20 % 4 % 72 % 22 % 6 % 
mir gute berufliche Chancen geboten 
werden. 
69 % 26 % 5 % 68 % 26 % 6 % 
ich viel in der Freizeit unternehmen 
kann. 
80 % 15 % 5 % 76 % 19 % 5 % 
ich meine Zukunft sehe. 56 % 31 % 13 % 58 % 30 % 12 % 
das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 11 % 58 % 31 % 16 % 55 % 29 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
31 
 
Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II  Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Zustim
mung 
teils/ 
teils 
Ableh
nung 
Arbeitsmöglichkeiten 65 % 31 % 4 % 58 % 37 % 5 % 
Angebot an Ausbildungsplätzen, 
Lehrstellen 
55 % 40 % 5 % 53 % 39 % 8 % 
Schule 47 % 37 % 16 % 49 % 35 % 16 % 
Öffentliche Verkehrsmittel 44 % 39 % 17 % 52 % 33 % 15 % 
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen 
oder Ähnliches 
48 % 39 % 13 % 45 % 41 % 15 % 
Sportmöglichkeiten 71 % 24 % 5 % 67 % 27 % 6 % 
Schwimmbäder 54 % 37 % 9 % 52 % 37 % 11 % 
Radwege 30 % 41 % 29 % 38 % 41 % 21 % 
Wohnungsangebot 10 % 32 % 58 % 13 % 39 % 48 % 
meine Wohnsituation 70 % 21 % 9 % 57 % 30 % 13 % 
Jugendeinrichtungen 34 % 49 % 17 % 43 % 41 % 16 % 
Kulturelle Einrichtungen, 
Veranstaltungen, Konzerte oder 
Ähnliches 
73 % 23 % 4 % 64 % 29 % 7 % 
Angebote der Vereine für Jugendliche 60 % 33 % 7 % 63 % 29 % 8 % 
Treffpunkte im Freien 65 % 27 % 8 % 60 % 31 % 9 % 
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche 
denkt 
14 % 57 % 29 % 15 % 50 % 35 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
32 
 
In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 
 1. Quartil 
SGB II 
4. Quartil 
SGB II 
Parks, Wiesen oder Grünflächen 16 % 34 % 
Spiel- und Sportflächen 23 % 33 % 
Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder 
Freunden in der Freizeit treffen kann 
26 % 41 % 
Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 21 % 24 % 
Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, 
Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 
46 % 51 % 
Gute Einkaufsmöglichkeiten 19 % 28 % 
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 23 % 20 % 
Sichere Radwege 43 % 35 % 
Angebote, die ich mir leisten kann 23 % 22 % 
Freies W-LAN 60 % 67 % 
Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 23 % 22 % 
Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 4 % 5 % 
 
 
Interessierst Du Dich für Politik? 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
ja, sehr / eher ja 64 % 55 % 
 
Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 
 1. Quartil 
SGB II 
4. Quartil 
SGB II 
Jugendforen 19 % 16 % 
Tag der Jugend im Rathaus 14 % 16 % 
Schülervertretung 30 % 25 % 
Bürgerhaushalt 8 % 8 % 
Bürgerinitiativen 17 % 13 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 29 % 25 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
43 % 32 % 
Demonstrationen 30 % 22 % 
Flashmob 31 % 26 % 
Parteimitgliedschaft 16 % 12 % 
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 25 % 24 % 
U-18-Wahl 39 % 33 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace 
oder Ähnliches) 
31 % 22 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
33 
 
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht:  1. Quartil 
SGB II 
4. Quartil 
SGB II 
Jugendforen 9 % 8 % 
Tag der Jugend im Rathaus 6 % 5 % 
Schülervertretung 30 % 25 % 
Bürgerhaushalt 2 % 2 % 
Bürgerinitiativen 6 % 4 % 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 31 % 24 % 
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, 
Europawahl) 
18 % 13 % 
Demonstrationen 28 % 17 % 
Flashmob 15 % 12 % 
Parteimitgliedschaft 4 % 4 % 
U-18-Wahl 12 % 12 % 
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace 
oder Ähnliches) 
8 % 8 % 
 
 
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen:  1. Quartil 
SGB II 
4. Quartil 
SGB II 
Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- 
oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen 
betreuen oder Ähnliches) 
34 % 35 % 
Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, 
Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder 
Ähnliches) 
14 % 14 % 
Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 8 % 10 % 
Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder 
Ähnliches) 
7 % 5 % 
Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, 
kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 
18 % 15 % 
Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, 
Studierendenausschuss oder Ähnliches) 
22 % 16 % 
Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, 
Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 
2 % 6 % 
Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr 
(Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 
7 % 5 % 
Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder 
Ähnliches) 
11 % 11 % 
Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 25 % 30 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
34 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind 
die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass…  1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
ich Zeit habe 23 % 35 % 
die Themen mich interessieren 62 % 50 % 
ich mitbestimmen möchte 38 % 34 % 
ich etwas verändern möchte 51 % 47 % 
ich für andere Menschen da sein will 47 % 49 % 
ich dadurch etwas lernen kann 59 % 52 % 
ich dadurch bessere Jobchancen habe 28 % 32 % 
das gut im Lebenslauf aussieht 31 % 34 % 
sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 25 % 22 % 
ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 37 % 34 % 
es mir Spaß macht 74 % 62 % 
 
 
Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich 
sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass...   1. Quartil 
SGB II 
4. Quartil 
SGB II 
ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 8 % 8 % 
ich dazu keine Zeit habe 54 % 50 % 
es nicht anerkannt wird 10 % 13 % 
ich nicht weiß, wo ich das machen kann 35 % 30 % 
ich darauf keine Lust habe 20 % 23 % 
andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 17 % 11 % 
ich noch nicht so lange hier wohne 5 % 4 % 
ich meine Freizeit anders verbringen will 36 % 30 % 
ich Geld verdienen möchte oder muss 37 % 33 % 
 
 
Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
ja, sehr / eher ja 74 % 63 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
35 
 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit:  1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und 
Serien streamen 
60 % 37 % 3 % 61 % 36 % 3 % 
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 25 % 37 % 38 % 33 % 35 % 32 % 
Sport treiben 52 % 41 % 7 % 46 % 41 % 13 % 
Lesen 27 % 49 % 24 % 21 % 46 % 33 % 
Musik hören 73 % 24 % 3 % 77 % 21 % 2 % 
Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik 
machen oder Ähnliches 
28 % 34 % 38 % 20 % 31 % 49 % 
Nichts tun/chillen 35 % 53 % 12 % 41 % 46 % 13 % 
Shoppen/bummeln 13 % 60 % 27 % 19 % 59 % 22 % 
 
 
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten  1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Zeit in der Natur verbringen 27 % 60 % 13 %  29 % 51 % 20 % 
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
13 % 18 % 69 % 18 % 19 % 63 % 
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, 
Konzerten, Kino oder Ähnliches 
19 % 66 % 15 % 15 % 58 % 27 % 
Auf der Straße/an Plätzen abhängen 20 % 41 % 39 % 27 % 37 % 36 % 
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, 
Kneipe, Restaurant) 
35 % 52 % 13 % 38 % 49 % 13 % 
Partys /Clubs/ Feste 20 % 54 % 26 % 14 % 43 % 43 % 
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 6 % 28 % 66 % 6 % 22 % 72 % 
 
 
Ich verbringe meine Zeit gerne:  1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
 Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie Häu-
fig 
Manch-
mal 
Nie 
Mit mir selber (alleine sein) 37 % 54 % 9 % 33 % 53 % 14 % 
Mit Freunden 70 % 29 % 1 % 71 % 27 % 2 % 
Mit meiner/meinem Partner*in 27 % 16 % 57 % 29 % 13 % 58 % 
Mit der Familie 40 % 52 % 8 % 49 % 46 % 5 %

Anlage 2: Tabellenanhang  Kölner Jugendbefragung 2018  Stand 11.03.2019 
36 
 
Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 
 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
ja, sehr / eher ja 75 % 61% 
 
 
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für 
andere... 
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... 
Unterstützung bei Infothemen:   1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
Diskriminierung/Ausgrenzung 22 % 26 % 
Gewalt/Mobbing 24 % 25 % 
Streit mit Eltern 13 % 17 % 
Probleme mit Gleichaltrigen 10 % 14 % 
Liebe/Beziehung/Sexualität 13 % 17 % 
Schwangerschaft 9 % 10 % 
Ausbildung/Studium/Beruf 36 % 47 % 
Schwierigkeiten in der Schule 19 % 28 % 
Suche nach Nebenjob 46 % 51 % 
Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 31 % 29 % 
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 23 % 24 % 
Mediennutzung 15 % 14 % 
Gesundheit/Ernährung 30 % 31 % 
Alkohol/Drogen 14 % 19 % 
Umgang mit Geld allgemein/Schulden 32 % 35 % 
Umgang mit Recht/Verträgen 44 % 43 % 
 
Infoquellen:  1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II 
Internetseiten 85 % 79 % 
Zeitungen 31 % 21 % 
Fernsehen 30 % 32 % 
YouTube 59 % 62 % 
Freunde/Bekannte 67 % 58 % 
Familie 61 % 55 % 
Lehrer*innen 22 % 29 % 
Beratungsstellen 7 % 10 % 
Stadtbibliothek 20 % 17 % 
Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 6 % 10 % 
WhatsApp oder Ähnliches 38 % 43 % 
Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 41 % 44 % 
Podcast 7 % 4 % 
Radio 23 % 17 %

Anlage 1_Ergebnisbericht_Jugendbefragung

96268 Zeichen

Kölner Jugendbefragung 2018
Ergebnisbericht

Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Jugend, Bildung und Sport
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Druck
Druckhaus Süd Medien GmbH
Bildnachweis
Umschlag: Tim Sieck; S.4 Stadt Köln; S.5 Marvin Stutzer; S.6,12, 18, 20, 25, 28, 36, 38 und 
Rückseite Moritz Jansen; S.23 Sabine Welter; S.24 SKM Köln - Graffitiprojekt MittwochsMaler; 
S.30, Stefan Ludwigs
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe
13/DEZ IV/1.500/03.2019
Kontakt
Dezernat für Jugend, Bildung und Sport
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
0221/221-21909
Florian.sevenig@stadt-koeln.de
/www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/
integrierte-jugendhilfe-und-schulentwicklungsplanung
Impressum
In Kooperation mit dem 
Kölner Jugendring:

Seite 3 
Jugendbefragung 2018
Inhalt
1.  Vorwort  ................................................................................................................ 4
2.  Hintergrund und Zielsetzung ................................................................................. 6
3.  Gastbeitrag der Technischen Universität Dortmund: 
  „Partizipative Jugendbefragung auf Kommunaler Ebene“ ..................................... 7
4.  Wer hat eigentlich mitgemacht? ........................................................................... 8
  4.1 Beteiligung an der Befragung ......................................................................................... 8
  4.2 Verteilung der Stichprobe .............................................................................................. 8
5. Die Ergebnisse ....................................................................................................... 11
  5. 1 Wie sehen die Jugendlichen die Stadt Köln? .................................................................... 11
  5.2 Wie halten es die Jugendlichen mit der Politik? ..............................................................  20
  5.3 Engagieren sich die Kölner Jugendlichen? ....................................................................... 23
  5.4 Was machen die Jugendlichen in ihrer Freizeit? ..............................................................  27
  5.5 Brauchen Jugendliche Beratung? ...................................................................................  33
 6.  Workshops ........................................................................................................... 36
  6.1 Qualitativer Workshop ................................................................................................... 36
  6.2 Ergebnisworkshop  ......................................................................................................... 37
7. Prüfempfehlungen und Ausblick ............................................................................ 39
8.  Anhang .................................................................................................................. 43
  8.1 Durchführung der Befragung .........................................................................................  43
  8.2 Abbildungen  .................................................................................................................  45
  8.3 Endnoten  ......................................................................................................................  54

Seite 4 
Jugendbefragung 2018
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt!
Jugendliche bergen viel Kreativität, Mut, Lebensfreude und 
Ideen in sich. Als Stadtverwaltung gilt es, diese Eigenschaf-
ten und Talente zu fördern und ihnen den passenden Raum 
zur Entfaltung zu geben. Aber was ist der jugendgerechte 
Raum hierfür und ist Köln vielleicht schon ausreichend 
jugendgerecht?
Wer kann das besser beantworten, als die Jugendlichen 
selbst. Die Idee einer Jugendbefragung war geboren, die 
allen Jugendlichen die Chance geben sollte, ihre Meinung zu 
sagen. Die Befragung stellt ein zentrales Instrument der Jugendbeteiligung in Köln dar. Ein wich-
tiger Baustein war die direkte Beteiligung Jugendlicher während des gesamten Befragungsvorha-
bens. Jugendliche standen zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.
Entstanden ist ein Datenschatz, der beschreibt, was Jugendliche über Köln denken, was sie sich 
wünschen, wo sie sich engagieren und was sie in ihrer Freizeit treiben. Die Ergebnisse sind von 
stadtstrategischer Bedeutung und werden neben den politischen und fachlichen Diskussionen 
auch an die verschiedensten Akteure in Verwaltung und Stadtgesellschaft weitergetragen.
Mein Dank gilt besonders allen Jugendlichen, die sich an der Befragung beteiligt haben, sei 
es beim Ausfüllen des Fragebogens, dem Mitwirken innerhalb der Workshops oder bei der 
Durchführung. Ebenso bedanke ich mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern des 
Befragungsvorhabens, besonders sind hier der Kölner Jugendring und der Beirat hervorzuheben, 
die mit viel Engagement geholfen haben, die Jugendbefragung zu einem Erfolg zu bringen.
Ihre Dr. Agnes Klein
Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport

Seite 5 
Jugendbefragung 2018
Liebe Leserinnen und Leser,
 
junge Menschen machen jeden Tag gute und schlechte Erfah-
rungen, sie haben Meinungen, Ideen, Forderungen und Träume, 
aber ihr Einfluss und ihre Mitbestimmung sind gesellschaftlich 
noch immer zu gering. Als Lobby für alle Kinder und Jugendli-
chen in Köln, interessiert es uns als Jugendring zu erfahren, wie 
es den jungen Menschen in Köln geht, was sie an unserer Stadt 
mögen und was sie kritisch sehen.
Gemeinsam mit der Stadt Köln und dem Beirat zur Jugend -
befragung, welcher durch zahlreiche Vertreterinnen und 
Vertreter von freien Trägern der Jugend- und Wohlfahrtshilfe 
bereichert wurde, ist es uns gelungen mit der Jugendbe -
fragung einen ersten Überblick über die Anliegen der jungen Menschen in Köln zu erhalten. 
Was aber genau gemeint ist und passieren soll, werden wir nur erfahren, wenn wir mit Kindern 
und Jugendliche in den Dialog kommen und sie aktiv anregen und fördern, ihr Engagement in 
die Stadtgesellschaft zu tragen. In diesem Zusammenhang ist die Eröffnung des kooperativen 
Kinder- und Jugendbüros als Schnittstelle ein weiterer wichtiger Schritt, um die Interessen von 
jungen Menschen in Köln ernst zu nehmen und auch diejenigen jungen Menschen zu erreichen, 
die keinen Zugang zu Jugendeinrichtungen oder Jugendverbänden haben oder wollen.
Die vorliegenden Ergebnisse der Jugendbefragung zeigen uns deutlich konkrete Bedürfnisse auf: 
Mobilität, Sicherheit und Sauberkeit sind drei davon. Wie diese erfüllt werden können, bleibt dabei 
vorerst noch offen Uns allen muss klar sein, dass wir es nicht auf der Erhebung der Daten beruhen 
lassen können. Es gilt nun die Ergebnisse zusammen mit den jungen Menschen in die Praxis 
umzusetzen und so das Versprechen von ernst gemeinter und echter Beteiligung Stück für Stück 
einzulösen.
Wir fühlen uns als Jugendring in unserer Arbeit und der Forderung nach mehr Partizipation für 
junge Kölnerinnen und Kölner bestätigt und sehen in der Etablierung der Jugendbefragung als ein 
Baustein auf diesem Weg eine große Chance, Köln als kinderfreundliche Kommune zu stärken und 
weiter zukunftsfähig zu machen. Für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Köln möchten wir uns 
an dieser Stelle sehr herzlich bedanken. 
Marvin Stutzer
Vorsitzender Kölner Jugendring e.V.

Seite 6 
Jugendbefragung 2018
sich in dem durchgeführten Unterfangen 
wiederspiegelt, die Belange der Kölner Jugend-
lichen stärker in den Fokus zu rücken und diese 
in die Prozesse der Jugendhilfeplanung stärker 
einzubinden.
Innerhalb der Stadtentwicklung gibt es viele 
Verbindungslinien zu Projekten, die durch 
einen Austausch von den Ergebnissen der 
Jugendbefragung profitieren können. Zu 
nennen sind hier besonders die Spielplatzbe-
darfsplanung, die Sportentwicklungsplanung 
und das strategische Stadtentwicklungskon-
zept „Kölner Perspektiven 2030“. 
Letztlich kann festgehalten werden, dass das 
Ziel der Jugendbefragung lautet, die Kölner 
Jugendlichen mit ihren Bedürfnissen, Ansich -
ten und Wünschen besser kennen zu lernen. 
Jeder Jugendliche der Stadt konnte sich zu 
Wort melden und berichten, was in Köln 
gut läuft und was besser laufen könnte. Auf 
diesem Wege können die Jugendlichen Ein -
fluss nehmen und Köln noch jugendgerechter 
machen. 
2. Hintergrund und
 Zielsetzung
Ein wichtiges Ziel der Stadt Köln ist es, nicht 
nur für Jugendliche zu planen, sondern mit 
ihnen zusammen. Jugendliche sollen an Mei-
nungsbildungs- und Entscheidungsprozessen 
beteiligt werden. 
Die in 2018 durchgeführte Jugendbefragung 
ist eine Maßnahme des aktuellen Kinder- 
und Jugendförderplans. Die gewonnenen 
Ergebnisse sollen wiederum die Grundlage für 
den nächsten Kinder- und Jugendförderplan 
darstellen. Darüber hinaus werden sie die Basis 
für anschließende fachliche Gesprächsformate 
der Jugendhilfe bilden. Nicht zuletzt können 
sie auch integraler Bestandteil der Arbeit des 
neu implementierten Jugendbüros sein, dessen 
Ziel die stärkere Beteiligung von Jugendlichen 
darstellt.
Des Weiteren bildet die Jugendbefragung 
einen Teil des Aktionsplans „Kinder- und 
Jugendfreundliches Köln“, dessen Bestreben

Seite 7 
Jugendbefragung 2018
Befragung durch Pre-Test, qualitativen Workshop 
und Ergebnisworkshop ein Plausibilitätsabgleich 
sowohl des Erhebungsinstruments als auch der 
gewonnenen Ergebnisse mit Vertreter(inn)en 
der Zielgruppe statt. Dadurch erfolgt über den 
gesamten Prozessablauf eine fortwährende 
Überprüfung des gewählten Instruments sowie 
der damit erhobenen Ergebnisse, ob der gewähl-
te Ansatz der verfolgten Zielsetzung gerecht 
wird, die Kölner Jugendlichen besser kennen zu 
lernen mit ihren Bedürfnissen, Ansichten und 
Wünschen. Die Beteiligung der jungen Men-
schen führt dazu, dass das gewählte Instrument 
auf die zu untersuchende Zielgruppe passt. Die 
erzielte und transparent dargestellte Stichpro-
bengüte dokumentiert dies.
Die Kölner Jugendbefragung 2018 bringt neben 
den Einschätzungen der Zielgruppe zu ihrem Le-
ben in Köln auch ihre Verbesserungsvorschläge 
sowie ihre Vorstellungen von einer lebenswer-
ten Stadt ans Licht. Diese Ergebnisse liegen nun 
vor, die Datenerhebung wurde als Grundlage für 
die Jugendhilfeplanung erwartet und steht nun 
für die produktive Entwicklung des Arbeitsfeldes 
Jugendarbeit zur Verfügung. Dabei ist die 
weitere Beteiligung der jungen Kölnerinnen 
und Kölner an der Deutung der Daten sowie 
an einer offensiven und effizienten Gestaltung 
politischer Entscheidungen in der Jugendarbeit 
voranzutreiben. Das Kölner Jugendbüro bietet 
hierfür die allerbesten Voraussetzungen.
 
Technische Universität Dortmund
Forschungsverbund/DJI
Diana Löser
Akteure im Feld der Kinder- und Jugendarbeit 
aus Praxis und Politik wollen gerne mehr über 
die Zielgruppe und die Rahmenbedingungen 
wissen, um besser verstehen und auch wir-
kungsvoller handeln zu können – so auch in Köln. 
Wie bewerten junge Kölnerinnen und Kölnern 
ihre Stadt? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Und 
wofür engagieren sie sich? Die Kölner Jugendbe-
fragung 2018 geht diesen Fragen nach und fasst 
die Ergebnisse der Online-Befragung unter dem 
Titel „Deine Meinung zählt!“ zusammen. 
Diese Befragung und ihre Ergebnisse stellen 
einen wichtigen Teil in einer partizipativen, 
sozialraumorientierten Kölner Jugendhilfepla-
nung dar, denn sie bilden die Basis, um den 
Belangen der jungen Generation insbesondere 
auch innerhalb der gesamtstädtischen Ent-
wicklung die gebührende Aufmerksamkeit und 
die notwendige Berücksichtigung zukommen 
zu lassen. Die Jugendarbeit wird dabei nicht 
nur durch eine empirische Untersuchung auf 
ein solides Fundament gestellt. Vielmehr wird 
hier ein Konzept verfolgt, das der Beteiligung 
junger Kölner/-innen im Alter von 14 bis unter 
21 Jahre in jedem Stadium der Konzeption, 
Durchführung und Auswertung der empirischen 
Befragung das zentrale Leitmotiv zuweist. 
Bei der gewählten Erhebungsart der offenen Vol-
lerhebung haben nicht nur alle Jugendlichen und 
jungen Erwachsenen der Zielgruppe die Mög-
lichkeit, in der kommunalen Online-Befragung 
ihre Meinung zu ihrem Leben in Köln zu äußern 
und Vorschläge zu Veränderungen zu machen. 
Darüber hinaus findet durch den verfolgten 
partizipativen Ansatz vor, während und nach der 
3. Gastbeitrag der Technischen Universität Dortmund
 „Partizipative Jugendbefragung auf Kommunaler Ebene“

Seite 8 
Jugendbefragung 2018
4.2 Verteilung der Stichprobe
Tausende ausgefüllter Fragebögen stellen 
eine gute Datengrundlage für die Auswer -
tung der Befragung dar. Um allerdings eine 
Aussage über die Güte der Stichprobe treffen 
zu können, muss deren Verteilung nach 
bestimmten Kriterien in den Blick genom -
men werden. Zentral sind hier charakteris -
tische Parameter, die die Zielgruppe näher 
beschreiben. Diese sollte über die Stichprobe 
sowie die Grundgesamtheit möglichst ähn -
lich verteilt sein, um Ableitungen zuzulassen. 
Die empirische Sozialforschung postuliert: 
wenn Stichprobe und Grundgesamtheit ähn -
lich verteilt sind, dann können Rückschlüsse 
aus der Stichprobe auf die Grundgesamtheit 
übertragen werden. Besonders prägende 
Merkmale für unsere Zielgruppe sind: Alter, 
Geschlecht, Schulform und Wohnort.
4. Wer hat eigentlich
 mitgemacht?
4.1 Beteiligung an der Befragung
Wie der Titel „Kölner Jugendbefragung“ schon 
sagt, richtete sich die Befragung an die Kölner 
Jugendlichen. Grundvoraussetzung für die 
Teilnahme waren somit ein Wohnort in Köln 
sowie die Einordnung in die Altersspanne 
von 14 bis unter 21 Jahren. Diese Zielgruppe 
umfasst stadtweit rund 70.000 Jugendliche, die 
insgesamt 27 Fragen zu den Themenbereichen 
„Perspektiven auf und für die Stadt“, „Partizipa-
tion und Engagement“ sowie „Freizeitverhalten 
und -interessen“ beantworten konnten.
An der Befragung haben sich via Online- oder 
Papierfragebogen 5.094 Jugendliche beteiligt. 
Dies entspricht einem guten Rücklauf von 7,3 
%. Der Großteil der Jugendlichen entschied 
sich für die Teilnahme an der offenen Online-
Befragung. 720 Jugendliche füllten lieber 
einen Papierfragebogen aus. Sie wurden 
entweder direkt auf Sportevents beziehungs-
weise in Schulpausen angesprochen oder 
haben die Fragebögen in Jugendeinrichtungen 
vorgefunden. Nicht alle Jugendlichen, die an 
der Befragung teilgenommen haben, erreich-
ten auch das Ende des Fragebogens. Die letzte 
geschlossene Frage wurde noch von 3.356 
Personen beantwortet.
Zieht man nun von der Anzahl der ausgefüll -
ten Fragebögen die Nicht-Kölner (518) und 
die Ausfüllerinnen und Ausfüller, die jünger 
als 14 Jahre oder älter als 20 Jahre sind (578) 
ab, dann reduziert sich die Teilnehmerzahl 
auf 4.260 Kölnerinnen und Kölner in der 
richtigen Zielgruppe. Dies entspricht einer 
Rücklaufquote von 6,1 %. 1
25% 27%
48%
27% 39% 34%
14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-20 Jahre
Altersverteilung
Grundgesamtheit Stichprobe
51% 49%46% 54%
Männlich Weiblich
Geschlechtsverteilung
Grundgesamtheit Stichprobe

Seite 9 
Jugendbefragung 2018
festgehalten werden, dass sich ein zu erwarten-
des Übergewicht an Gymnasiasteninnen und 
Gymnasiasten an der Befragung ergeben hat, 
zu Lasten des Anteils an Hauptschülerninnen 
und Hauptschüler. Neben den Schülerinnen 
und Schülern (70 %) sollten aber auch die 
Jugendlichen beachtet werden, die angegeben 
haben, nicht mehr zur Schule zu gehen (30 %). 
Mit Blick auf deren errungene Abschlüsse zeigt 
sich, dass gerade Hauptschulabschlüsse (20 %) 
und die Mittlere Reife (48 %) den größten Teil 
ausmachen. Berücksichtigt man die Altersspan-
ne der Befragung (14 bis unter 21 Jahren), so ist 
es nicht verwunderlich, dass weniger Jugendliche 
noch die Hauptschule besuchen im Vergleich zu 
den Schulformen, die neben der Sekundarstufe I 
auch die Sekundarstufe II umfassen. Die Verzer-
rung hinsichtlich dem Plus an Gymnasiasten wird 
somit deutlich abgeschwächt.4
Die Verteilung der jugendlichen Fragebogen-
ausfüllerinnen und Fragebogenausfüller über 
die einzelnen Bezirke weist ebenfalls eine breite 
Streuung auf und bietet für jeden Bezirk eine 
ausreichend große Zahl an auszuwertenden 
Daten. Geht man etwas mehr ins Detail, sieht 
man, dass die Diskrepanz zwischen den Jugend-
lichen, die im Bezirk Chorweiler leben und den 
ausgefüllten Fragebögen, die dem Stadtbezirk 
Chorweiler zugeordnet werden können, am 
stärksten ausfällt. Im Stadtbezirk Porz hingegen 
Der Vergleich der Stichprobe mit der Grund-
gesamtheit zeigt ein Plus bei den 16 bis 17 
Jährigen und dafür wiederum ein Weniger bei 
den über 18 Jährigen. Die Gruppe der 14 bis 15 
Jährigen ist hingegen recht passgenau abgebil-
det. Die Mobilisierung der älteren Jugendlichen 
war erwartungsgemäß komplex, da diese 
weniger in Jugendeinrichtungen anzutreffen 
sind. Ein Teil dieser Gruppe wird schon in einem 
Arbeitsverhältnis oder an einer der Kölner 
Hochschulen aktiv sein und war somit über 
die Bewerbungswege der unterstützenden 
Multiplikatoren schwer zu erreichen.2
Ein klassisches Phänomen der empirischen Sozi-
alforschung ist die höhere Umfragebeteiligung 
von Frauen im Vergleich zu den Männern. Dieses 
Phänomen zeigt sich auch in der Kölner Jugend-
befragung. Genau um fünf Prozentpunkte sind 
die männlichen vermindert und die weiblichen 
Jugendlichen erhöht vertreten. Es sei noch zu 
erwähnen, dass sich 36 Personen der Kategorie 
„inter/trans/divers“ zuordneten. Da es hierzu 
leider keinen entsprechenden statistischen Wert 
aus der Grundgesamtheit gibt, wurde auf die 
Darstellung in der Abbildung auf S. 8 verzichtet.
Der Blick auf die Verteilung hinsichtlich der 
allgemeinbildenden Schulformen3 zeigt eine 
gute Streuung. Alle Schulformen sind häufig 
in der Stichprobe vertreten. Allerdings muss 
8% 17% 21%
50%
4%4% 13% 18%
62%
3%
Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium Förderschule
Schulform
Grundgesamtheit Stichprobe

Seite 10 
Jugendbefragung 2018
Durch die offene Befragung gab es keine Vorse-
lektion mittels einer Stichprobenziehung. Jede 
und jeder der rund 70.000 Jugendlichen hatte 
die gleichen Chancen, sich an der Jugendbefra-
gung zu beteiligen. Viele Jugendliche sind dieser 
Chance nachgekommen und haben den Frage-
bogen ausgefüllt. Eine adäquate Verteilung über 
die einzelnen charakterisierenden Merkmale der 
Population ist weitgehend gegeben, so dass sich 
aussagekräftige Auswertungen erstellen lassen. 
Eine leichte Verzerrung hinsichtlich einer höhe-
ren Anzahl an jungen Frauen und Mädchen und 
eine leicht gesteigerte Teilnahme Jugendlicher 
mit gymnasialen Bildungshintergrund soll an 
dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Diese 
ziehen sich allerdings wie ein roter Faden durch 
die empirische Sozialforschung, eine perfekte 
Passung zwischen der Grundgesamtheit und 
einer Stichprobe ist so gut wie nie gegeben 
gerade im Hinblick einer offenen Vollerhebung.5
Von einer Gewichtung des Datensatz soll in der 
Auswertung abgesehen werden, da dieses Vorge-
hen erst recht eine Verzerrung der Aussagekraft 
hervorruft. Die Aussagen Einzelner würden durch 
eine Mehrfachwertung erhöht. Es ist hierdurch 
kein breiteres Meinungsbild zu erwarten, son-
dern nur das Überzeichen einzelner Aussagen.
konnten überproportional viele Jugendliche zum 
Ausfüllen des Fragebogens motiviert werden. 
Wie gut die Verteilung hinsichtlich des soziöko-
nomischen Status getroffen ist, sieht man an 
der Gegenüberstellung der Jugendlichen, die 
in Bedarfsgemeinschaften mit SGB II-Bezug 
leben. Dies stellt einen klassischen Indikator für 
Armut und soziale Ungleichheit dar (vergleiche 
Thomas Groos (2016): Schulsegregation messen. 
Sozialindex für Grundschulen. Arbeitspapiere 
wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind 
zurücklassen!“, Werkstattbericht). Hier muss be-
rücksichtigt werden, dass innerhalb des Fragebo-
gens nicht abgefragt wurde, ob die Jugendlichen 
beziehungsweise ihre Eltern Transferleistungen 
beziehen. Auf der Basis der statistischen Ist-Werte 
zur Kinder- und Jugendarmut in den verschiede-
nen Stadtteile und der Auskunft der Jugendlichen 
innerhalb der Befragung über ihren Wohnort, 
konnten Zuordnungen vorgenommen werden. 
Schaut man nun in die Ergebnisse, so zeigt sich, 
das der Mittelwert der Grundgesamtheit mit 
17 % nur einen Prozentpunkt von dem Wert der 
Stichprobe (16 %) entfernt ist.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Design 
der Befragung sehr partizipativ gewählt wurde. 
8% 11% 13% 10% 10% 10% 12% 13% 15%9% 10% 12% 11% 11% 7% 14% 11% 15%
Wohnort
Grundgesamtheit Stichprobe

Seite 11 
Jugendbefragung 2018
Als größte Treiber der Unzufriedenheit entpup-
pen sich das Wohnungsangebot (53 %), das Bild 
der Öffentlichkeit von Jugendlichen (30 %) und 
die Radwege (25 %). Die Umfassenden 
Abbildungen zu den einzelnen Ergebnissen 
können im Anhang (8.2 Abbildungen)
eingesehen werden.
Im Folgenden sollen neben den dargestellten 
Ergebnissen auf gesamtstädtischer Ebene auch 
die Unterschiede zwischen Subgruppen aufge-
zeigt werden. Die Antworten auf die einzelnen 
Fragen werden daher nach verschiedenen 
Gruppen getrennt ausgewertet. 
5. Die Ergebnisse
5.1 Wie sehen die Jugendlichen die
 Stadt Köln?
Fast alle Jugendlichen leben gern beziehungs-
weise sehr gern in Köln. Besonders schätzen 
sie die kulturellen Einrichtungen, Veranstaltun-
gen, Konzerte oder Ähnliches (72 %).
Dicht gefolgt wird dies von der Zufriedenheit 
mit den Sportmöglichkeiten (69 %) und der 
eigenen Wohnsituation (65 %). Eine Befragte 
beziehungsweise ein Befragter zählt folgende 
positive Attribute Kölns auf:
 „Mentalität und Zusammenhalt, Freizeit- 
und Ausgehmöglichkeiten, Vereine, Parks,
Kulturangebot.“
Mit folgenden Bereichen in Köln
bin ich zufrieden:
ri
Kulturelle 
Einrichtungen 
Veranstaltungen, 
Konzerte oder 
ähnliches
72%
Sport-
möglichkeiten
69%
meine
Wohnsituation
65%
Angebote der 
Vereine für 
Jugendliche
64%
Arbeits-
möglichkeiten
61%
Treffpunkte im 
Freien
64%
Schwimmbäder
55%
Angebot an Aus-
bildungsplätzern 
und Lehrstellen
56%
Öffentliche 
Verkehrsmittel
49%
Spiel-, Bolzplätze
und Skater-
anlagen oder 
Ähnliches 
48%
Schule
48%
Radwege
34%
Was die
Öffentlichkeit 
über Jugendli-
che denkt
16%
Wohnungs-
angebot
11%
Jugend-
einrichtungen
39%

Seite 12 
Jugendbefragung 2018
(rot). Der letztgenannte Gruppenvergleich 
bezieht sich auf die Einteilung nach den SGB 
II-Bedarfsgemeinschaften. Die Jugendlichen 
haben im Fragebogen angegeben, aus 
welchem Stadtteil sie kommen. Zudem ist 
für jeden Stadtteil in Köln eine Kinderarmuts -
quote bekannt. Die Gesamtmenge der Ju -
gendlichen, die den Fragebogen beantwortet 
haben, wurde nach der Armutsquote ihres 
Stadtteils in vier Quartile unterteilt. In der 
Folge werden die Antworten der Jugendli -
chen aus dem ersten und dem vierten Quartil 
gegenübergestellt, also Antworten von 
Jugendlichen verglichen, die in benachtei -
ligten beziehungsweise stark privilegierten 
Stadtteilen leben.
Was macht Köln aus, wofür steht die Stadt 
in den Augen der Jugendlichen?  Köln ist eine 
Stadt mit einem tollen Freizeitangebot (79 %), 
in der man sich wohlfühlen kann (76 %). Die 
vielen Bildungsmöglichkeiten (73 %) münden 
in guten beruflichen Aussichten (68 %). Weg 
von den quantitativen Bewertungen wird das, 
ein wenig anders zusammengefast: 
„[Was Köln ist] kann man nicht beschreiben, da Köln 
ein Gefühl ist, wo man einfach bleiben möchte.“
Erwähnung finden nur signifikante Unterschie-
de, die in ihrer Effektstärke von den restlichen 
Antworten divergieren (die Tabellen zu den 
berichteten Gruppenergebnissen befinden 
sich in einem gesonderten Tabellenband). 
Es wird somit nur der Unterschied zwischen 
den Gruppen dargestellt, allerdings nicht die 
allgemein höchste oder niedrigste Präferenz. 
Die kann wiederum mit einem Blick auf die 
Hauptauswertung erfasst werden. 
Für diese Darstellung werden Infoboxen 
pro Gruppenunterscheidung eingefügt, 
die einem farblichen Kodex folgen. So 
kann bei jeder vorgestellten Frage direkt 
der Blick auf den interessierten Grup -
penunterschied geworfen werden. Die 
Dargestellten Subgruppen lauten: Mädchen 
und Jungen (orange), die Altersgruppen der 
14 – 15 / 16 – 17 / 18 – 20 Jährigen (grün), die 
neun Stadtbezirke (blau) und der Vergleich 
nach ökonomischen Lebensumständen 
Rund 94% der Jugendlichen 
leben sehr gern bzw. gern in 
Köln.

Seite 13 
Jugendbefragung 2018
Geschlechtsvergleich6
Innerhalb des Vergleichs 
zwischen den Ausfüllerinnen 
und Ausfüllern fällt auf, dass 
Mädchen allgemein etwas 
positiver auf Köln schauen. 
Im Schnitt sind Mädchen 5 – 6 
Prozentpunkte zufriedener, 
besonders aber bei: Spiel- und 
Bolzplätzen, Sportmög -
lichkeiten und kulturellen 
Einrichtungen.
Altersgruppenvergleich
Bei der Zufriedenheit fallen vor allem die Jüngsten 
durch ein hohes Maß an Zufriedenheit auf. Gene-
rell lässt sich festhalten, dass für einen Großteil 
der Themen die Zufriedenheit mit dem Alter der 
Befragten konstant etwas abnimmt (Öffentliche 
Verkehrsmittel, Spiel-, Bolzplätze und Skatanla-
gen, Sportmöglichkeiten, Radwege, Wohnsitu-
ation, Jugendeinrichtungen und Angebote der 
Vereine). Ausnahmen sind die Themen Arbeits-
möglichkeiten und kulturelle Einrichtungen, mit 
denen eher die älteren Semester zufrieden sind.
Bezirksvergleich
Mit den Arbeitsmöglichkeiten ist man besonders in Lindenthal zufrieden. Hier spricht man 
sich auch öfter für ein gutes Angebot an Ausbildungsplätzen und Lehrstellen aus, sowie 
in Porz. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden besonders in Rodenkirchen weniger gut 
bewertet. Die Spiel- und Bolzplätze etc. finden in Lindenthal und Nippes hohen Anklang. 
Bei den Sportmöglichkeiten allgemein sowie den Schwimmbädern schneidet einzig Lin-
denthal besonders hoch ab. Letztere werden in Porz seltener gelobt. Die Radwege wiede-
rum werden in Rodenkirchen und der Innenstadt als unzureichender wahrgenommen als 
anderswo. Das Wohnungsangebot wird in der Innenstadt kritischer betrachtet, während 
Chorweiler noch am wenigsten negativ eingestellt ist. Die aktuelle Wohnsituation wird 
in vier Bezirken besonders negativ gesehen: Innenstadt, Ehrenfeld, Chorweiler und Kalk. 
Bei den Jugendeinrichtungen sind es derer nur drei unteren Ende der Skala: Innenstadt, 
Rodenkirchen und Porz hier werden Ausbaubedarfe gesehen. Das kulturelle Angebot 
erscheint in Chorweiler und Kalk ausbaufähig, das Angebot für Jugendliche wiederum in 
Porz und Mülheim. Besonders zufrieden ist man mit den Treffpunkten im Freien in der 
Innenstadt und Lindenthal. Letztlich haben Jugendliche besonders in Rodenkirchen und 
Chorweiler ein ungutes Gefühl darüber, was die Öffentlichkeit über sie denkt.
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen
Die Zufriedenheit der Jugendliche aus privilegierten beziehungsweise benachteiligten 
Stadtteilen erscheint sehr unterschiedlich. Die Jugendlichen aus privilegierten Stadteilen sind 
zufriedener mit den Arbeitsmöglichkeiten, der Wohnsituation und den kulturellen Einrich-
tungen, während die Jugendlichen aus den benachteiligten Stadtteilen zufriedener mit dem 
ÖPNV, Radwegen und Jugendeinrichtungen sind. Zusätzlich kann festgehalten werden, dass 
entgegen der geringeren Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation die Jugendlichen aus 
den benachteiligten Stadtteilen das generelle Wohnungsangebot weniger kritisch bewerten.

Seite 14 
Jugendbefragung 2018
erneut die Sauberkeit, die Sicherheit, gefolgt 
von einem Ausbau des ÖPNV und einer 
Verbesserung der Radwege. Die Themen des 
bezahlbaren Wohnraums, mehr Grünflächen 
sowie Treffpunkte und Angebote für Jugendli -
che stechen ebenfalls heraus. Eine Jugendliche 
oder ein Jugendlicher empfiehlt:
„Privat-PKWs in der Innenstadt verbieten, Fahr-
radwege ausbauen und deutlich höher subventio-
nierte KVB-Tickets, damit das Nutzen öffentlicher 
Verkehrsmittel wieder finanzierbar ist - für alle. 
Schaffung neuer Grünflächen.“
Schaut man in der Abbildung auf Seite 17 
auf das, was in Köln richtig gut läuft, so zeigt 
sich kein so eindeutiges Bild. Es sind vielmehr 
viele Themen, die im Vordergrund stehen. Zu 
nennen sind hier beispielsweise: das Freizeit -
angebot, die Grünflächen, der Zusammenhalt 
Die kritischen Meinungsäußerungen weisen 
darauf hin, dass Köln teils als ungepflegte und 
nicht immer saubere Stadt (30 %) wahrgenom-
men wird, in der sich Jugendliche teilweise 
nicht sicher fühlen (12 %) und Menschen mit 
Behinderung nach Einschätzung mancher 
schlecht eingebunden sind (11 %). Interessant 
ist darüber hinaus, dass die zweithöchste 
Ablehnung von 13 % gleichzeitig mit einer 
recht hohen Zustimmung von 58 % einher-
geht. Anscheinend spaltet die Frage, ob die 
Jugendlichen ihre Zukunft in Köln sehen, die 
Antwortenden in zwei Lager.
Innerhalb einer offenen Abfrage konnten die 
Jugendlichen frei berichten, was aus ihrer 
Sicht in Köln besser gemacht werden könnte. 
Die Abbildung auf Seite 16 zeigt die gesam -
melten Antworten. Auch hier dominieren 
gutem 
Freizeitangebot
79%
Für mich ist Köln
eine Stadt mit …
Wohlbefinden
76%
guten
Bildungs-
möglichkeiten
73%
guten
beruflichen 
Chancen 
68%
guter 
Integration
64%
Zukunfts-
perspektive
58%
Sicherheit
42%
guter Inklusion
41%
Sauberkeit
14%
Chancen für 
Engagement 
53%

Seite 15 
Jugendbefragung 2018
„Die Atmosphäre in der Stadt und den Umgang 
der Kölnerinnen und Kölner miteinander. Die 
Rheinufertreppe, die war tatsächlich mal eine 
gelungene Investition. Einkaufsmöglichkeiten 
sind ebenfalls vorhanden. Kino und Theater in 
den entsprechenden Bezirken auch.“
der Kölner, die Einkaufsmöglichkeiten, der 
ÖPNV, die aufgeschlossenen Menschen, der 
Dom und der Rhein … Von einer Befragten 
oder einem Befragten wird das „Gute“ in Köln 
wie folgt zusammengefasst:
Geschlechtsvergleich
Ähnlich wie bei der Frage nach 
der Zufriedenheit zeigt sich, dass 
Mädchen etwas positiver auf 
Köln schauen. Sie sehen bessere 
Engagement-Möglichkeiten, besse-
re Bildungschancen und können 
mehr in der Freizeit unternehmen. 
Einzig das Sicherheitsgefühl fällt 
hier mit neun Prozentpunkten 
deutlich geringer aus.
Altersgruppenvergleich
Ältere Jugendliche stimmen 
tendenziell positiver über die 
Attribute der Stadt ab, als dies 
bei den Jüngeren der Fall ist, also 
genau konträr zur Zufriedenheit. 
Einzig dem Punkt „Menschen mit 
Behinderung sind in das Stadtleben 
eingebunden“ wird von Älteren 
signifikant seltener zugestimmt.
Bezirksvergleich
Keine gewichtigen Unterschiede gibt es bei 
den Themen Beteiligungsmöglichkeiten 
sowie Sauberkeit. Generell gibt es eine 
positive Grundstimmung bei Jugendlichen 
aus Lindenthal, die bei 5 von 10 Aussagen 
die höchsten Werte erreichen. Jugendliche 
aus Porz und Chorweiler stimmen seltener 
zu, dass Menschen unterschiedlicher 
Herkunft gut zusammenleben. Menschen 
mit Behinderung erscheinen besonders 
in Lindenthal und Kalk eingebunden. Das 
Sicherheitsgefühl Jugendlicher ist in Porz 
am geringsten. In Lindenthal fühlen sich 
die Befragten am wohlsten. Gefühlt gibt 
es in Lindenthal und Ehrenfeld die besten 
Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche. 
Die beruflichen Chancen werden in 
Rodenkirchen und Lindenthal am höchsten 
bewertet. Einer rosigen Zukunft sieht man 
besonders oft in Ehrenfeld entgegen und 
die mangelnde Sauberkeit fällt in Kalk am 
wenigsten negativ auf.
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen
Die Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen empfinden Köln signifikant häufiger als 
eine Stadt in der Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen leben können. 
Darüber hinaus fühlen sie sich sicherer und auch wohler. Demgegenüber können sie der 
Aussage “Köln ist gepflegt und sauber“ seltener zustimmen.

Seite 16 
Jugendbefragung 2018
Was kann man in Köln besser machen? 7
Sauberkeit erhöhen
Fahrradwege ausbauen
Sicherheit gewährleisten
Liniennetz ausbauen
bezahlbarer Wohnraum
mehr Treffpunkte
Angebote für Jugendliche
pünktlicher ÖPNV
Grünflächen erweitern
Schulen und Kitas modernieseren
sichere Fahrradwege
Sportanlagen sanieren
Stadtbild verschönern
freies W-lan
Bildungswesen verbessern
Linientakt verbessern
modernes Verkehrskonzept
modernes Verkehrskonzept
bezahlbare Freizeitangebote
Fahrscheinpreise senken
Obdachlose stärker unterstützen
Straßen sanieren
Weniger Autoverkehr
mehr umweltschutz

Seite 17 
Jugendbefragung 2018
Freizeitgestaltung und Ausgehen
Grünflächen und Parks
Zusammenhalt
Einkaufsmöglichkeiten
Karneval
öffentliche Verkehrsmittel
aufgeschlossene Menschen 
Kölner Dom
aufgeschlossene Menschen 
Lage am Rhein
multikulturelles Leben
tolle Menschen
kulturelles Angebot
Toleranz
Akzeptanz
Bildungsangebote
Vielfalt und Diversität
Events
Mobilität
Köln ist super
Mentalität der Menschen
Was läuft in Köln richtig gut? 7
Köln ist super

Seite 18 
Jugendbefragung 2018
Angebote die 
ich mir leisten 
kann
21%
sowie die sicheren Radwege (36 %). Auffallend 
ist, dass die öffentliche Verkehrsanbindung 
überwiegend positiv gesehen wird. Nur 19 % 
der Jugendlichen monieren diese.
Geht man nun eine räumliche Eben tiefer und 
fragt, was der Kölner Jugend in ihrem Stadtteil 
fehlt, so ist es allen voran das freie W-LAN (61 
%) und sind es die Ausgehmöglichkeiten (42 %) 
In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir:
Freies 
W-LAN
61%
Sichere
Radwege
36%
Treffpunkte
im Freien
31%
Spiel- und 
Sportflächen
25%
Parks, Wiesen 
oder
Grünflächen
24%
Anlaufstellen/
Beratungs-
stellen
22%
Gute 
Einkaufsmög-
lichkeiten
22%
Eine gute
öffentliche
Verkehrsan-
bindung
19%
Jugendein-
richtungen/
Jugendkultur
22%
Ausgeh-
möglichkeiten
42%

Seite 19 
Jugendbefragung 2018
Geschlechtsvergleich
Bei den fehlenden Angeboten 
im Stadtteil ist ein differen-
ziertes Bild zwischen den 
Geschlechtern auszumachen. 
Jungen fehlen mehr: Spiel- und 
Sportflächen und freies W-
LAN. Mädchen fehlt hingegen 
mehr: Orte im Freien für 
Freunde treffen, Ausgehmög-
lichkeiten und Jugendeinrich-
tungen.
Altersgruppenvergleich
Den 14–15 Jährigen ist ein 
Mehr an Parks-, Wiesen oder 
Grünflächen sowie Spiel- und 
Sportflächen wichtiger, als 
den beiden älteren Gruppen. 
Hingegen fehlt den 18 – 20 
Jährigen im Vergleich zu den 
Jüngeren stärker: sichere 
Radwege und freies W-LAN.
Bezirksvergleich
Alles in allem ist der empfundene Mangel rechts 
des Rheins (plus Chorweiler) höher als auf der 
linken Rheinseite, besonders bei den Themen 
Grünflächen, Treffpunkte im Freien, Ausgeh-, 
sowie Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV. Im 
Einzelnen stellt es sich wie folgt dar:
Parks, Wiesen und Grünflächen werden besonders 
in Porz, Kalk und der Innenstadt vermisst. An 
Spiel- und Sportflächen fehlt es in Chorweiler. 
Die Treffpunkte im Freien werden besonders in 
Porz, Kalk und Mülheim als nicht bedarfsgerecht 
empfunden. Wenig überrascht, dass die Ausgeh-
möglichkeiten in der Innenstadt den geringsten 
Beanstandungswert und in den periphereren 
Stadtbezirken Rodenkirchen und Porz den 
höchsten aufweisen. Die Einkaufsmöglichkeiten 
werden besonders kritisch in Chorweiler und Porz 
gesehen. Die öffentliche Verkehrsanbindung 
ist nach Ansicht der Jugendlichen vor allem in 
Rodenkirchen, Chorweiler und mit Abstrichen 
Porz zu verbessern. Die Innenstadt wünscht 
sich besonders häufig freies W-LAN und eine 
Jugendeinrichtung, wohingegen die Zufriedenheit 
mit den Radwegen und den Angeboten, die sich 
Jugendliche leisten können dort am höchsten ist.
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen
Der Blick auf eine aus Sicht der Jugendlichen ggf. verbesserungsfähigen Infrastruktur 
in den Stadtteilen zeigt, dass in den benachteiligten Stadtteilen Lücken der Versorgung 
bedeutend größer sind beziehungsweise die Unzufriedenheit mit dem Vorhandenen. 
Signifikante Unterschiede zeigen sich in fehlenden Parks, Wiesen und Grünflächen, Spiel- 
und Sportflächen, Treffpunkten im Freien, Einkaufsmöglichkeiten und freiem W-LAN. Die 
Jugendlichen der privilegierten Stadtteile fordern in erster Linie sicherere Radwege.

Seite 20 
Jugendbefragung 2018
stark an. Die politische Aktivität, die das größte 
Interesse weckt, ist die Wahlteilnahme (37 %) 
beziehungsweise die Teilnahme an der U18-
Wahl (36 %) gefolgt von der die Teilnahme an 
einer Unterschriftenliste/Petition (27 %). Diese 
Aktivitäten bestechen durchweg durch eine 
gewisse Niedrigschwelligkeit. Die weiteren 
politischen Aktivitätsformen fallen niedriger 
aus, immerhin 13 % können sich auch ein Enga-
gement in einer Partei vorstellen, 15 % interes-
sieren sich für den Tag der Jugend im Rathaus, 
17 % für Jugendforen, 23 % für das Mitgestalten 
des Kinder- und Jugendförderplans.
5.2 Wie halten es die Jugendlichen mit
 der Politik?
Die gute Nachricht vorweg: fast Zweidrittel 
der Jugendlichen interessieren sich generell für 
Politik. Dabei sprechen unterschiedliche politi-
sche Angebote die Jugendlichen unterschiedlich 
Rund 61% der Jugendlichen 
interessieren sich für Politik
Flashmob
U-18-Wahl
Folgende Aktivitäten würden mich interessieren:
Wahlen
Unterschriftenliste/Petitionen
Schülervertretung
Demonstrationen
Non-Profit-Organisationen
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans
Parteimitgliedschaft
Bürgerinitiativen
Bürgerhaushalt Tag der Jugend im Rathaus

Seite 21 
Jugendbefragung 2018
der Schülervertretungen im Rahmen der 
Bewerbung der Befragung begünstigt worden 
sein. Gefolgt wird er von der Teilnahmen an 
Unterschriftenlisten/Petitionen (26 %) sowie 
Demonstrationen (21 %). Das untere Ende 
bildet erneut der Bürgerhaushalt mit 2 %.
Die tatsächliche politische Beteiligung fällt 
geringer aus als das grundsätzliche Interesse, 
was auf ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzi-
al hindeutet. Das größte Engagement liegt im 
Bereich der Schülervertretung (27 %). Dieser 
hohe Wert dürfte durch die starke Einbindung 
Geschlechtsvergleich
Jungen interessieren sich zu 4 Prozentpunkten mehr für Politik. 
Bei konkreten Themen sind Mädchen aber fast durch die Bank interessierter, 
besonders bei: Unterschriftenliste, Demonstrationen, Mitgestalten des Kinder- 
und Jugendförderplans, Non Profit Organisationen.
Altersgruppenvergleich
Im Großen und Ganzen steigt mit 
dem Alter das politische Interesse. 
Ausnahmen hiervon bilden die 
Beteiligung in einer Schülervertre-
tung und die Teilnahme an einer 
U-18-Wahl. Bei letzterem erklärt sich 
das Desinteresse der Überachtzehn-
jährigen durch die überschrittene 
Altersgrenze.
Bezirksvergleich
Das allgemeine Interesse für Politik ist in der Innenstadt am höchsten, während 
es in Kalk am geringsten ist. Ähnlich wie bei der Bewertung ggf. fehlender Ange-
bote im Stadtteil ist das Interesse an politischen Themen im Rechtsrheinischen 
(plus Chorweiler) signifikant geringer ausgeprägt, als auf der linken Rheinseite. 
Dies fällt vor allem bei den Themen Schülervertretung, Wahlen, Demonstratio-
nen, U-18-Wahl und NGOs auf. Positiv fällt aber auch auf, dass das Interesse am 
Tag der Jugend im Rathaus in Chorweiler und das am Mitgestalten des Kinder- 
und Jugendförderplans in Kalk am höchsten ist. Linksrheinisch fällt die Innenstadt 
durch ein besonders hohes politisches Interesse auf. Die Bereiche Jugendforen, 
Bürgerinitiativen, Unterschriftenlisten und Demonstrationen liegen hier an der 
Spitze. In Lindenthal gibt es ein gesteigertes Interesse an NGOs und Ehrenfeld 
folgt der Innenstadt bei den Bereichen Bürgerinitiative und Unterschriftenlisten. 
Vergleich nach ökonomi-
schen Lebensumständen
Das Interesse an Politik ist 
generell bei Jugendlichen aus 
privilegierten Stadtteilen grö-
ßer. Hinsichtlich der Themen 
lassen sich vor allem Wahlen 
(auch U-18), Demonstrationen, 
Flashmobs sowie Non Profit 
Organisationen benennen.

Seite 22 
Jugendbefragung 2018
Geschlechts-
vergleich
Im Gegensatz zu den 
Mädchen engagieren 
sich die Jungen etwas 
stärker. Richtig ins 
Gewicht fällt dies 
allerdings nur bei 
den Jugendforen. 
Insbesondere bei 
Unterschriftenlisten 
liegen die Mädchen mit 
ihrer Beteiligung vorn.
Altersgruppen-
vergleich
Eine Korrespondenz 
zwischen politi -
scher Aktivität und 
dem steigenden 
Alter zeigt sich 
ebenfalls bei dem 
tatsächlichen Enga -
gement. Durchweg 
ist im Alter eine 
höhere Beteiligung 
zu verzeichnen.
Bezirksvergleich
Bei dem tatsächlichen Ausleben politischer Aktivi-
täten liegt die Innenstadt in fünf Bereichen sogar 
noch weiter vorn als beim bloßen Interesse. Zu 
nennen sind hier: Schülervertretung, Wahlen, De-
monstrationen, Flashmob und NGOs. Die rechts-
rheinischen Bezirke (plus Chorweiler) sind auch 
bei den Aktivitäten deutlich zurückhaltender. Neu 
ist allerdings, dass auch Rodenkirchen durch eine 
geringere Beteiligung bei der U-18-Wahl auffällt. 
Hier glänzt Chorweiler mit einer ebenso höheren 
Rate wie bei dem Thema Unterschriftenlisten 
(gemeinsam mit Ehrenfeld). In Lindenthal gibt es 
eine erhöhte Wahlbeteiligung zu verzeichnen.
Vergleich nach ökonomischen
Lebensumständen
Der Vergleich der politischen Aktivitäten 
zeigt, dass ein höheres Interesse der 
Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen 
auch verstärkt in die Tat umgesetzt wird. 
Schülervertretungen, Unterschriftenlisten, 
Wahlen und Demonstrationen sind die 
häufigsten Aktivitäten, die tatsächlich um-
gesetzt werden. Interessant ist dabei, dass 
nicht jedes Interesse umgemünzt wird. 
Das trifft insbesondere bei Flashmobs, der 
U-18-Wahl und den NGOs zu.
Unterschriftenliste/Petitionen
Schülervertretung
Wahlen
FlashmobU-18-Wahl
Demonstrationen
Non Profit Organisation
Jugendforen
Tag der Jugend im Rathaus
Bürgerhaushalt
Bürgerhaushalt
Bürgerinitativen
Parteimitgliedschift
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht:

Seite 23 
Jugendbefragung 2018
Ein hoher Anteil der Kölner Jugendlichen en-
gagiert sich in irgendeiner Form ehrenamtlich. 
Besonders beliebt ist dabei das Engagement 
im Bereich Freizeit, wie zum Beispiel in einem 
Sport-, Karnevals- oder Tanzverein (35 %). 
Ebenfalls hoch im Kurs stehen Aktivitäten im 
Bereich der Schule/Hochschule (18 %) und der 
Kirche/Religion (15 %). 
5.3 Engagieren sich die Kölner
 Jugendlichen?
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in 
folgenden Bereichen:
Freizeit
Schule,Hochschule
Kirche/ Religion
Soziales oder Gesundheit
Umwelt
Sonstige Aktivität am Wohnort
Unfall- oder Rettungsdienst, freiwillige Feuerwehr
Politik
Berufliche Rechtspflege, Justiz
Rund 60% der Befragten 
wählten einen oder mehrere
Bereiche der außerschulischen 
unentgeltlichen Aktivität aus.

Seite 24 
Jugendbefragung 2018
Geschlechtsvergleich
Im Großen und Ganzen 
halten es die Jungen und 
Mädchen recht gleich mit 
dem Engagement. Allerdings 
haben Mädchen häufiger den 
sozialen beziehungsweise Ge-
sundheitsbereich angekreuzt 
sowie häufiger den Bereich 
Schule /Hochschule.
Altersgruppenvergleich
Es existieren praktisch keine 
Unterschiede zwischen den Al-
tersgruppen und dem Bereich, 
in dem sich engagiert wird. 
Als einziger Unterschied lässt 
sich festhalten, dass sich die 
14 – 15 Jährigen häufiger im 
Freizeitbereich engagieren als 
die beiden älteren Gruppen.
Bezirksvergleich
Es gibt wenig Unterschiede hinsichtlich der 
Bereiche des ehrenamtlichen Engagements. 
In der Innenstadt engagieren sich Jugendliche 
offenbar mehr in den Bereichen Politik und 
Schule/Hochschule, Chorweiler sticht inner-
halb der Themen Freizeit und Unfall-, Rettungs-
dienst/Feuerwehr heraus. Den letztgenannten 
finden auch die Porzer interessant.
Vergleich nach ökonomischen
Lebensumständen
Die Jugendlichen aus privilegierten Stadt-
teilen sind präsenter im Bereich Schule/
Hochschule, dafür engagieren sich
Jugendliche aus benachteiligten Stadttei-
len sich das vierte Quartil häufiger in der 
Rechtspflege und Justiz (Gewerkschaft, 
Berufsverband, Initiative, Schöffe etc.).

Seite 25 
Jugendbefragung 2018
sich 
andere 
beteiligen 
20%
rangieren knapp dahinter. Etwas weniger 
relevant sind extrinsische Gründe wie „gut 
für den Lebenslauf“ (32 %) oder „bessere 
Jobchancen“ (28 %).
Gegen ein Engagement sprechen ein Mangel 
an Zeit (48 %), andere prioritäre Aktivitäten 
(31 %) und ein Informationsmangel darüber, 
wo man sich engagieren kann (29 %).
Fragt man nun nach den Gründen für ein 
ehrenamtliches Engagement, zeigt sich, dass 
der Spaß an der Sache den größten Ausschlag 
gibt (66 %). Der vorwiegend intrinsische 
Charakter der Begründung wird unterstützt 
durch die hohen Werte bei „Interesse“ (55 %) 
und „etwas lernen können“ (53 %). Soziale 
Aspekte wie „etwas verändern wollen“ (48 
%) und „für andere da sein wollen“ (46 %) 
Gründe für Ehrenamt: Gründe gegen Ehrenamt:
Spaß
66%
Interesse 
an Themen
55%
etwas 
lernen 
53%
etwas 
verändern
48%
für andere 
da sein
46%
Freunde 
finden
34%
mitbe-
stimmen
34%
gut für 
Lebenslauf
32%
Zeit 
habe
29%
keine 
Informationen
29%
Keine 
Zeit
48%
Geld
verdienen
28%
anderes in
Freizeit
31%
keine
Lust
20%
keine
Anner-
kennung
11%
gesund-
heitliche
Gründe
7%
noch nicht
so lange 
hier wohnen
4%
andere es
nicht tun
11%

Seite 26 
Jugendbefragung 2018
Geschlechtsvergleich
Während für die Jungen im Unterschied zu 
den Mädchen der Faktor „Zeit haben“ einzig 
ausschlaggebend für ein Nicht-Engagement ist, 
so fällt bei den Mädchen eine Reihe von Gründen 
für bzw. gegen ein Engagement auf. Sie achten 
mehr auf das eigene Interesse, sie wollen etwas 
verändern, für andere da sein, etwas lernen und 
Spaß haben. Jungen lassen sich in ihrem Engage-
ment mehr von der nicht vorhandenen Lust und 
dem Wunsch anderen Freizeitaktivitäten nach zu 
gehen abschrecken, während Mädchen vor allem 
schlechter an Informationen zu einem potenti-
ellen Engagement kommen beziehungsweise 
generell weniger Zeit haben.
Altersgruppen-
vergleich
Hinsichtlich der Gründe 
für ein Engagement 
zeigt sich, dass die 14–15 
Jährigen weniger den 
Drang verspüren, etwas 
verändern zu wollen. 
Hingegen aber mehr 
Wert auf den Spaß legen. 
Die Idee, dass sich ein 
Engagement positiv auf 
die Jobchancen auswirkt, 
verliert sich stetig mit 
steigendem Alter.
Die Lust am Ehrenamt 
steigt – laut Umfrage – 
ab dem 18. Lebensjahr. 
Zum gleichen Zeitpunkt 
ist es auch nicht mehr so 
relevant für das Engage-
ment, dass Freunde oder 
Verwandte mitmachen 
und dass andere 
Freizeitbeschäftigungen 
den Vorrang erhalten. 
Allerdings zeigt sich, dass 
das Thema Geldverdie-
nen mit steigendem Alter 
zunehmend einen Hin-
derungsgrund darstellt. 
Zu wenig Zeit zu haben, 
spielt insbesondere ab 
einem Alter von 16 Jahren 
eine Rolle und zieht sich 
dann konstant durch.
Bezirksvergleich
Bei den Engagementgründen besticht Chorweiler 
durch viel Zeit für ein Ehrenamt, einen erhöhten 
Lernwillen sowie dem mit Lindenthal geteilten 
Wunsch nach einer Aufwertung des Lebenslaufs. 
In Rodenkirchen sind die Gründe vielschichtig. Das 
Interesse ist hier am höchsten vertreten, wie die 
Wünsche mitzubestimmen sowie etwas verändern 
zu wollen. Aber auch der Spaß darf nicht fehlen. 
Den Wunsch, Freunden und Bekannten durch ein 
Ehrenamt zu finden, teilt man mit Nippes.
Bei den Gründen gegen ein Engagement gibt es 
wenig Unterschiede zwischen den Bezirken. Chor-
weiler tut sich besonders bei den gesundheitlichen 
Gründen, dem Unwissen über Angebote und einer 
mangelnden Anerkennung der Tätigkeit hervor. In 
Nippes möchte man in der Freizeit anderen Aktivi-
täten nachgehen und in Kalk hält – im Vergleich der 
Bezirke – der Bedarf an Geld vom Ehrenamt ab.
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen
Bei der Begründung eines Engagements ist der Faktor „Zeit“ häufiger für Jugendliche 
aus benachteiligten Stadtteilen relevant. Die aus privilegierten Stadtteilen nennen 
im Vergleich öfter „Interesse an den Themen“ und „Spaß haben“ als Grund für ein 
Engagement. Bei den Gründen gegen ein Ehrenamt kreuzten die Jugendlichen aus 
privilegierten Stadtteilen häufiger an, sich nicht zu engagieren, weil Freunde und 
Bekannte dies nicht tun.

Seite 27 
Jugendbefragung 2018
5.4 Was machen die Jugendlichen 
       in ihrer Freizeit?
Die Frage nach der Zufriedenheit mit dem 
zur Verfügung stehenden Geld konnten rund 
69 % der Jugendlichen mit „sehr zufrieden“ 
beziehungsweise „eher zufrieden“ beantworten. 
Lediglich 9 % der Jugendlichen waren hiermit 
gänzlich unzufrieden. Wenig überraschend 
Rund 70% derJugendlichen 
sind zufrieden bzw. sogar sehr 
zufrieden mit Ihrer Freizeit.
Geschlechtsver-
gleich
Generell kann 
gesagt werden, 
dass Jungen zu 4 
Prozentpunkten 
zufriedener mit 
ihrer Freizeit sind 
als Mädchen.
Altersgruppenvergleich
Die 14 – 15 Jährigen sind am zufrie-
densten mit ihrer Freizeit. Beim 
Geld ist dies ebenso, allerdings 
ist zu erkennen, dass die Zufrie-
denheit mit dem zur Verfügung 
stehenden Geld mit steigendem 
Alter kontinuierlich abnimmt.
Bezirksvergleich
In Kalk ist man am unglücklichsten 
mit dem zur Verfügung stehenden 
Geld, während in Lindenthal die 
größte Zufriedenheit herrscht. 
Kalk weißt auch die geringste 
Zufriedenheit generell mit der 
Freizeit auf.
Vergleich nach ökonomischen 
Lebensumständen
Der Vergleich der ökonomischen Lebensumstände 
zeigt, dass eine geringere SGB II-Quote mit einer 
größeren Zufriedenheit hinsichtlich der eigenen 
Freizeit einhergeht. Hingegen sind die Jugendlichen 
aus benachteiligten Stadtteilen weniger zufrieden 
mit dem zur Verfügung stehenden Geld.
zeigt die Abbildung auf Seite 28, dass bei quasi 
jedem Jugendlichen die Freizeitbeschäftigungen 
Musik hören (98 %) und Fernsehen gucken/
Streamen (97 %) hoch im Kurs. 
 Interessant ist darüber hinaus, dass Sport dicht 
auf an dritter Stelle kommt. 90 % treiben häufig

Seite 28 
Jugendbefragung 2018
Fernsehen/
DVD/Youtube/
Streamen
97%
Sport
treiben
90%
Beim „Computer-/Konsolen-/Handyspiele 
Zocken“ enthalten sich immerhin 33 %. Kritisch 
fällt der Umstand auf, dass 28 % der Kölner 
Jugendlichen in ihrer Freizeit nicht (gerne) lesen.
oder manchmal Sport. Schaut man sich das 
andere Extrem an, so zeigt sich, dass 43 % der 
Jugendlichen weder „Malen, Theater oder Instru-
mente spielen/Musik machen oder Ähnliches“. 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit:
Lesen
71%
Computer-/
Konsolen-/
Handyspiele 
zocken
67%
Musik
hören
98%
nichts tun/ 
chillen
87%
Malen, Theater 
oder Instru-
ment spielen/
Musik machen
57%
77%
Shoppen/
bummeln

Seite 29 
Jugendbefragung 2018
wollen viele Jugendliche, ihre Zeit gern in der 
Natur verbringen. Seltenere Freizeitbeschäf -
tigungen sind Kurse/Seminare/Schulungen 
(31 %) sowie Jugendeinrichtungen/Jugend -
gruppen/ Jugendverbände (33 %), die aber 
immerhin von einem Drittel der Jugendlichen 
benannt werden.
Die Jugendlichen nutzen in ihrer Freizeit gern 
das reichhaltige Angebot, dass die Stadt 
ihnen bietet. Essen und Trinken gehen stehen 
dabei sehr hoch im Kurs (87 %) sowie das 
Besuchen von Konzerten, Museen, Theatern 
und Ähnliches (80 %). Der Blick auf den zwei -
ten Platz in dieser Skala überrascht. Mit 84 % 
Altersgruppenvergleich
Vor allem das Zocken verliert sich 
im Alter. Hier lässt sich eine stete 
Abnahme verzeichnen. Ein mode-
rater, aber ebenfalls konstanter 
Interessensabstieg lässt sich auch 
beim Fernsehen/Streamen, Sport-
treiben und Chillen ausmachen.
Bezirksvergleich
Jugendliche in Nippes und 
Porz haben im Vergleich 
offenbar den höchsten 
Bedarf, Computerspiele und 
Co zu zocken. In Lindenthal ist 
dies wiederum am geringsten 
ausgeprägt. Sport treiben 
steht insbesondere bei 
Jugendlichen in Lindenthal 
und Chorweiler hoch im 
Kurs. Der Musik ist man in 
Ehrenfeld besonders zugetan, 
zumindest was das Hören 
anbelangt. Musizieren sowie 
andere künstlerische Aktivitä-
ten sind eher in Rodenkirchen 
en vogue. Verhältnismäßig 
wenig wird in Porz gelesen, 
dafür weisen die dortigen 
Jugendlichen den höchsten 
Wert beim Chillen auf.
Vergleich nach ökonomischen 
Lebensumständen
Bevorzugte Freizeitbeschäfti-
gungen der Jugendlichen aus 
dem benachteiligten im Vergleich 
zu denen der Jugendlichen aus 
dem priviligierten Stadtteilen 
sind Computerspiele zocken und 
Shoppen. In priviligierten Stadt-
teilenbetreibt man hingegen öfter 
Sport, liest oder geht musischen 
Beschäftigungen nach.
Geschlechtsvergleich
Jungen beschäftigen sich in ihrer Freizeit wesentlich häufiger mit Computer 
spielen und Sport treiben. Gerade ersteres ist etwas, das Mädchen zu beacht -
lichen 36 Prozentpunkten häufiger gar nicht machen. Dafür sind Mädchen in 
ihren Beschäftigungen etwas breiter aufgestellt. Sie lesen mehr, shoppen öfter, 
gehen mehr künstlerischen Beschäftigungen nach und hören auch mehr Musik.

Seite 30 
Jugendbefragung 2018
Essen oder 
Trinken gehen
87%
Zeit in der Na-
tur verbringen
84%
Besuch von Kursen/ 
Seminaren/Schulungen
31%
Besuch von 
Jugendeinrichtungen/-
gruppen/-verband
33%
Party/Clubs/
Feste
66%
 80%
auf der Straße/
an Plätzen 
abhängen
33%
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten:
Besuch von 
Konzerten, Kino, 
Museen, Theater, 
Musical oder 
Kino

Seite 31 
Jugendbefragung 2018
Altersgruppenvergleich
Die Aktivitäten Essen und Trinken gehen, Besuch von kulturellen Einrichtungen sowie 
Partys und Festivitäten steigen mit dem Alter beharrlich an, während Zeit in der Natur 
verbringen gerade ab 18 Jahren noch mal an Beliebtheit zulegt. Das Abhängen auf 
Plätzen und Straßen hingegen reduziert sich ab der Volljährigkeit.
Vergleich nach ökonomischen 
Lebensumständen
Während die Jugendlichen aus privile-
gierten Stadtteilen signifikant häufiger 
Essen und Trinken gehen sowie Partys, 
Clubs und Feste besuchen, so sind die 
aus benachteiligten Stadtteilen öfter 
in Jugendeinrichtungen und hängen 
auf Plätzen und Straßen ab. Die Ab-
lehnung gegenüber dem Besuch von 
Konzerten, Museen, Theatern und Co 
sowie von Kursen und Seminaren ist 
bei Jugendlichen aus benachteiligten 
Stadtteilen höher.
Geschlechtsvergleich
Bei den Aktivitäten sieht das Bild 
differenzierter aus, als bei den 
Beschäftigungen. Während Jungen 
häufiger Jugendeinrichtungen besu-
chen und auf Straßen und Plätzen 
abhängen, verbringen Mädchen ihre 
Zeit mit dem Besuch von Konzerten, 
Museen, Theatern und Ähnlichem 
sowie in Bars, Cafés und Restaurants 
beziehungsweise in der Natur.
Bezirksvergleich
Besonders gern unterwegs sind die innerstädtischen Jugendlichen. Seien es Konzerte, 
Museen, Theater, Kino oder Essen und Trinken gehen, die Werte sind am höchsten. 
Geteilt wird sich der Spitzenplatz in der Naturverbundenheit mit Chorweiler. Chorweiler 
ist auch der Bezirk in dem die Jugendlichen am liebsten Zeit in Jugendeinrichtungen 
verbringen. Ähnlich gern wie die Innenstädter besucht man in Lindenthal Theater, 
Museen, Kinos und Co. Dafür hängt man dort am unliebsten auf Plätzen und Straßen ab. 
Das Angebot zum Essen und Trinken gehen, scheint in Rodenkirchen nicht so einladend 
zu sein, hier fällt die Zustimmung am geringsten aus. Jugendliche in Chorweiler und Porz 
gehen ähnlich selten auf Partys, in Clubs und auf Feste.

Seite 32 
Jugendbefragung 2018
gefragt und liegt hier sogar an erster Stelle (53 
%). Das Für-Sich-Sein scheint zumindest gele-
gentlich für recht viele Jugendlichen wichtig 
zu sein. Die Partnerzeit wird wohl besonders 
dadurch zurück geworfen, dass einige Jugendli-
che den Status „Single“ innehaben.
Schaut man nun, in welcher Gesellschaft 
Jugendliche gern ihre Zeit verbringen, so ver-
blüfft der Umstand, dass die Familie mit 94 % 
den Freunden (98 %) ganz dicht auf den Fersen 
ist. Die Zeit für sich selbst, ganz alleine ist vor 
allem in der Kategorie „manchmal“ besonders 
Ich verbringe meine Zeit gerne:
Mit mir selber
(alleine sein)
88%
Mit meinen 
Freunden
98%
Mit meiner 
Familie
94%
Mit meiner 
Partnerin/mit 
meinem Partner
45%
Altersgruppenvergleich
Je älter die Befragten sind, desto 
mehr Zeit verbringen sie mit ihren 
Partnerinnen und Partner. Dem 
gegenüber verbringen 14 –15 Jährige 
mehr Zeit mit ihren Familien.
Bezirksvergleich
In Rodenkirchen ist man sich am häufigs-
ten selbst genug, während dJugendliche
aus Chorweiler am wenigsten gerne 
alleine sind. Die „partnerschaftlichsten“ 
Bezirke sind Innenstadt, Ehrenfeld und 
Mülheim. Während in Chorweiler und 
Porz besonders gerne Zeit mit der Familie 
verbracht wird, ist dies in der Innenstadt 
am seltensten der Fall.
Vergleich nach ökonomischen 
Lebensumständen
Jugendlichen aus benachteiligten Stadt-
teilen verbringen häufiger ihre Zeit mit 
der Familie, sind aber auch weniger gern 
mit sich alleine.
Geschlechtsvergleich
Allgemein verbringen Jungen wie 
Mädchen viel Zeit mit ihrer Familie. 
Allerdings geben Mädchen öfters die 
oberste Kategorie „häufig Zeit mit der 
Familie zu verbringen“ an.

Seite 33 
Jugendbefragung 2018
„Es wäre gut, wenn in der Schule oder über andere 
Wege über wichtige Themen wie die Steuererklä-
rung oder Versicherungen aufgeklärt wird. Über 
solche Themen weiß ich nämlich kaum etwas.“
Ist ein Thema zur Beratung identifiziert, so 
gibt es einen klaren Favoriten zur Informati -
onsbeschaffung: das Internet (78 %). Gleichauf 
folgen YouTube sowie Freunde und Bekannte 
mit 60 %, aber auch die Familie (56 %) stellte 
eine relevante Informationsquelle dar.
Weniger hoch frequentiert sind Podcasts 
(6 %), die sicherlich nur für Nischenthemen 
bedeutsam sein werden. Betreuerinnen und 
Betreuer in Jugendeinrichtungen werden zu 7 
%, Beratungsstellen zu 8 % benannt.
5.5 Brauchen Jugendliche Beratung?
Beratung suchen Jugendliche bevorzugt 
zu beruflichen Themen. So führen die 
Nebenjobsuche (45 %) und der Bedarf an 
Informationen zu Ausbildung/Studium/Beruf 
(40 %) wie der Umgang mit Recht/Verträgen 
(40 %) die Liste an. Klassische soziale Bera -
tungsthemen folgen eher im Mittelfeld. Hier 
sind vor allem Gesundheit/Ernährung (28 %), 
Gewalt/Mobbing (25 %) und Schwierigkeiten 
in der Schule (23 %) zu nennen. Weniger 
häufig werden die Themen Schwangerschaft 
(9 %), Problem mit Gleichaltrigen (11 %), 
Mediennutzung (14 %) und Streit mit Eltern 
(14 %) ausgewählt. Das praktische Wissen 
steht auch bei den Offenen Nennungen im 
Fokus: 
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen
Unterstützung für mich oder für andere…
Suche nach Nebenjob
Ausbildung/Studium/Beruf
Umgang mit Recht/Verträgen
Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement
Gewalt/Mobbing
Umgang mit Geld allgemein/Schulden
Gesundheit/Ernährung
Schwierigkeiten in der Schule
Diskriminierung/Ausgrenzung
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote
Alkohol/Drogen
Liebe/Beziehung/Sexualtität
Streit mit Eltern
Mediennutzung Probleme mit Gleichaltrigen 
Schwangerschaft

Seite 34 
Jugendbefragung 2018
Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen
Der Bedarf an Informationen ist bei den Jugendlichen aus benachteiligten 
Stadtteilen generell höher. Vor allem zeigt sich dies bei den Themen: Streit mit 
Eltern, Probleme mit Gleichaltrigen, Ausbildung/Studium/Beruf, Schwierigkei-
ten in der Schule sowie Alkohol/Drogen.
Hingegen haben die Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen die Nase bei 
Informationsquellen klar vorn. Sechs Quellen werden im Vergleich häufiger 
genutzt: Internetseiten, Zeitungen, Freunde/Bekannte, Familie, Podcasts und 
Radio. Dagegen werden Lehrerinnen und Leher und Betreuerinnen und Be-
treuer  in Jugendeinrichtungen häufiger von Jugendlichen aus benachteiligten 
Stadtteilen befragt.
Geschlechtsvergleich
Bei 10 von 16 möglichen Informationsthemen haben Mädchen signifikant 
häufiger geantwortet, Informationen zu brauchen. Besonders groß ist dabei 
der Unterschied bei den Themen ehrenamtliche Tätigkeiten/freiwilliges Enga-
gement, sowie der Suche nach einem Nebenjob und Gesundheit/Ernährung.
Beide Geschlechter informieren sich bevorzugt im Internet, allerdings die 
Mädchen noch einmal signifikant häufiger. Die Jungen wiederum bevorzugen 
häufiger, ihre Infos über YouTube zu bekommen. Mädchen unterscheiden 
sich am stärksten von Jungen in der Rücksprache mit realen Menschen. Mit 
16 Prozentpunkten befragen sie häufiger Freunde und Bekannte und mit 
15 Prozentpunkten ihre Familien. Die Stadtbibliothek sowie soziale Medien 
werden ebenfalls häufiger von Mädchen bemüht.
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen Informieren möchte,
informiere ich mich über ...
YouTube
Internetseiten
Freunde/Bekannte
Familie
Fernsehen
WhatsApp oder ähnliches
Snapchat/Instagram/Facebook
Zeitungen
Lehrerinnen und Lehrer
Stadtbibliothek
Radio
Podcast
Beratungsstellen
Betreurinnen und Betreuer in Jugendeinrichtungen

Seite 35 
Jugendbefragung 2018
Altersgruppenvergleich
Probleme mit Gleichaltrigen sowie 
Schwierigkeiten in der Schule 
empfinden 14 – 15 Jährige als 
gravierender im Vergleich zu den 
anderen Altersgruppen. Dafür ist 
das Thema Umgang mit Recht 
und Verträgen für die jüngsten 
Befragten uninteressanter. Die 
Suche nach einem Nebenjob ist ab 
dem 18. Lebensjahr unerheblicher 
als in den Jahren davor.
Bei den Informationsquellen 
verlieren ab der Volljährigkeit 
einige ihre Relevanz. WhatsApp, 
Social Media und Lehrerinnen 
und Lehrer. Dafür rückt ab dem 
gleichen Alter die Zeitung mehr 
in den Fokus. Konstant über die 
Altersjahre nimmt der Glaube an 
das Fernsehen und YouTube sowie 
die Familie als Informationsquelle 
ab. Demgegenüber werden Bera-
tungsstellen häufiger frequentiert. 
Internetseiten und die Stadtbib-
liothek werden dagegen schon ab 
dem 16. Lebensjahr bedeutsam.
Bezirksvergleich
Das Beratungsthema Ausbildung/Studi-
um/Beruf ist besonders begehrt in den 
Bezirken 4 bis 9. Schwierigkeiten in der 
Schule beschäftigen Nippeser Jugendliche 
in einem besonderen Maße, hingegen 
Lindenthaler Jugendliche erheblich selte-
ner. Die Nebenjobsuche ist für alle wichtig, 
aber besonders in Chorweiler, Porz und 
Kalk ausgeprägt. Letztere zeigen auch ein 
erhöhtes Interesse an Beratung zu Sucht-
fragen (Alkohol/Drogen). Die Informatio-
nen zum Ehrenamt werden besonders von 
Jugendlichen aus Ehrenfeld erfragt und der 
Umgang mit Recht/Verträgen beschäftigt 
vor allem die aus der Innenstadt.
Bei den Beratungsquellen herrscht viel 
Einigkeit. Das Internet und die Familie 
sind besonders in Rodenkirchen willkom-
men, die Zeitung und die Stadtbibliothek 
hingegen in der Innenstadt. Kalk hinkt 
bei Zeitung, Radio und Familie hinterher, 
während die räumliche Distanz zur Stadt-
bibliothek bzw. Stadtteilbibliotheken 
wohl für Jugendliche in Chorweiler und 
Porz eine zu große Entfernung darstellt.

Seite 36 
Jugendbefragung 2018
geschehen, damit Köln eine lebenswerte 
Stadt wird?“ zu den Schwerpunkten „politi -
sche Beteiligung“, „Zusammenleben in Köln“ 
und „Schule“ diskutiert. Zusätzlich gab es 
die Möglichkeit, an aktivierenden Parcourse -
lementen teilzunehmen, wie beispielsweise 
einer begehbaren Stadtkarte zum Markieren 
von Lieblingsorten, dem Verteilen von Bällen 
zu ausgewählten Themen der Stadtzukunft 
oder einer Fotobox.
Auch innerhalb des Workshops zeigte sich 
eine positive Grundhaltung der Jugendlichen 
Köln gegenüber. Köln wurde als tolerant, 
offen, und als Stadt mit vielen Möglichkeiten 
beschrieben. Die Integration von Migrantin -
nen und Migranten „läuft schon recht gut, hat 
aber noch Luft nach oben“. Verbesserungs -
potential wird vor allem bei den Grünflächen, 
Parks und Plätzen gesehen, Köln soll noch 
attraktiver werden. Der kostenlose Nahver -
6. Workshops
6.1 Qualitativer Workshop
Das Befragungsdesign wurde höchst parti-
zipativ aufgestellt. Zu jedem Zeitpunkt der 
Befragung wurden Jugendliche miteinbezogen, 
sei es im Vorfeld bei der Konzeption, Fragebo-
gengestaltung und Bewerbung oder während 
der Befragungsphase in Form von Workshops. 
Zunächst wurde in Pre-Tests der Fragebogen 
auf den Prüfstand gestellt, um in jugendge-
rechter Form ins Feld zu gehen.
Während der Feldphase wurde ein quali -
tativer Workshop durchgeführt, innerhalb 
dessen die Fragestellungen des Fragebogens 
direkt mit Jugendlichen face-to-face bear -
beitet wurden. Hier bot sich die Möglichkeit, 
vertieft bestimmte Themenfelder diskutieren 
zu können. An Thementischen wurde unter 
Berücksichtigung der Leitfrage „Was muss

Seite 37 
Jugendbefragung 2018
6.2 Ergebnisworkshop
Die Beteiligung der Jugendlichen mittels 
Workshops wurde auch nach der Feldphase der 
Befragung beibehalten. Im Anschluss an die 
ersten Auswertungsschritte und einem Schnell-
bericht für die Politik wurde ein Workshop 
initiiert, um mit Jugendlichen die gewonnenen 
Ergebnisse zu besprechen. Es sollte überprüft 
werden, ob das, was die „Erwachsenen“ aus 
den Daten herauslesen, auch das ist, was die 
Jugendlichen tatsächlich bewegt. Mittels the-
sengeleiteten Diskussionsrunden und kreativen 
Elementen wie Zukunftscollagen haben die 
Jugendlichen die Kernaussagen der Befragung 
auf den Prüfstand gestellt.
Dass Sicherheit ein wichtiges Thema für Ju-
gendliche ist, bestätigte sich, auch wenn man 
grundsätzlich der Meinung war, dass Köln eine 
sichere Stadt ist. Es geht mehr um bestimmte 
Räume oder Uhrzeiten. Neben der erneut 
kehr – in einem ersten Schritt gegebenenfalls 
nur für ehrenamtlich Engagierte –  liegt den 
Jugendlichen ebenso am Herzen, wie bezahl -
barer Wohnraum und der flächendeckende 
Ausbau des freien W-LANs.
Ein großes Thema ist die Sicherheit in Köln. 
Sogenannte Angsträume wurden individuell 
benannt (Ebertplatz, Wienerplatz, Ringe etc.). 
Die Diskussion ging aber auch einen Schritt 
weiter und erste Lösungsansätze wurden 
aufgezeigt. Mehr Licht und Polizeipräsenz 
an den einschlägigen Lokalitäten, mehr 
Aufklärung in den Schulen, durch Polizei und 
Schulaktionen, die soziale Ausgrenzung/Mob-
bing durch Rollenspiele veranschaulichen und 
nachempfinden lassen. Eine Werbekampagne 
wurde ebenfalls erdacht, um aufzuklären, was 
Angst hervorruft und darauf abzielt, gegensei-
tigen Respekt zu mehren, insbesondere von 
Männern gegenüber Frauen.
Die Wahrnehmung der Politik deutet auf eine 
empfundene Ohnmacht hin. Jugendliche 
haben den Eindruck, ignoriert zu werden 
und keine Einflussmöglichkeit zu haben. 
Ihr kreatives Potential werde nicht genutzt. 
Zum Teil wird aber auch die eigene, man -
gelnde Bereitschaft der Jugendlichen, etwas 
bewegen zu wollen, kritisiert. Eine starke 
Einflussmöglichkeit von Jugendlichen wird 
am ehesten im ehrenamtlichen Engagement 
gesehen.
Themen, die den Jugendlichen besonders 
am Herzen liegen sind Integration, Umwelt -
schutz/Nachhaltigkeit, Verkehrsinfrastruktur 
Mitsprache im Schulsystem, Einbezug bei der 
Stadtplanung sowie Mobbing (die Aufzählung 
ist nicht nach Priorität sortiert).

Seite 38 
Jugendbefragung 2018
Dies gilt gleichermaßen für den Freizeitbereich. 
Das leere Portmonee und die hohen Freizeitkos-
ten lassen die Jugendlichen mehr Jugendtarife 
in den Freizeitangeboten fordern. Sie wünschen 
sich zudem eine bessere Information über 
Freizeitangebote, gerade über die kostenfreien 
Angebote, gerne über eine zentrale Internet-
seite oder über aktuelle Infomeldungen auf 
Screens in den Schulen. Wenn sie gefragt wer-
den, was fehlt, dann sind es vor allem Sport- und 
Spielflächen. Besonders für die rechte Rheinsei-
te wird ein Angebotsdefizit ausgemacht.
Hinsichtlich des Themas Beratung wurde der 
große Bezug zu Freunden und Familie, gerade 
durch die jüngeren Befragten bestätigt. Bei den 
Beratungsthemen bejahten die Jugendlichen den 
Bedarf im Bereich Ausbildung/Studium/Beruf. 
Als weniger zentral wurde hingegen das Feld der 
Nebenjobs angesehen. Die Themen  Recht und 
Verträge sehen sie als unterbelichtet an, und sie 
wünschen sich Anlaufstellen in den Bibliotheken.
Das grundsätzliche Interesse an politischen 
Themen wurde ebenfalls bestätigt, gepaart 
mit dem schlechten Zugang zu diesen. Lö-
sungsansätze waren ein generelles Wahlrecht 
ab 16, um den Zugang zu erleichtern sowie 
ein verbesserter Politikunterricht, der sich 
mehr am aktuellen Geschehen und politischen 
Ereignissen orientieren sollte.
Hinsichtlich des ehrenamtlichen Engagements 
wurde bestätigt, dass vor allem der Spaß im 
Fokus stehen muss, und das Ziel etwas zu be-
wegen eher von den Jugendlichen aufgegriffen 
wird, die selbst von der Thematik betroffen sind. 
Allerdings ist der Haupthinderungsgrund die 
mangelnde Zeit nach der Schule. Eine zentrale 
Infostelle wäre auch hier hilfreich, da viel Unwis-
sen ein größeres Engagement hemme.
geforderten, höheren polizeilichen Präsenz, 
wurde aber auch selbstreflexiv die Zivilcourage 
als verbesserungswürdig angesehen. Die 
Lösungen lauteten erneut Aufklärungsarbeit in 
Schulen und Workshops, die erhöhte Polizei-
präsenz, mehr Kameras und Licht.
Innerhalb der Befragung ist aufgefallen, 
dass der Ausbau der Radwege deutlich öfter 
Erwähnung gefunden hatte, als der Ausbau 
des ÖPNV. Dies wurde von den Jugendlichen 
bestätig, gleichwohl wurde im selben Atemzug 
gerade der ÖPNV-Ausbau in den Randgebie-
ten, mehr Pünktlichkeit und Nachtfahrten 
beziehungsweise -busse aufgerufen. Am 
gewichtigsten war den Jugendlichen aber die 
Preisgestaltung. Sie habe sich für ein Jugendti-
cket für 15 –18 Jährige ausgesprochen, da die 
Preise gerad in dieser Altersstufe sehr hoch und 
gleichzeitig das Geld rar ist.

Seite 39 
Jugendbefragung 2018
Nachfragen während der Workshops. Jugendli-
che bilden eine große Gruppe der radfahrenden 
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilneh-
mer und stellen eine wichtige Zielgruppe dar.
Allerdings darf sich der ÖPNV nicht auf dieser 
Erkenntnis ausruhen. Auch auf dem zweiten 
Platz kann der Bedarf hoch sein. Bei näherer 
Betrachtung sind es aber vor allem die Themen 
Pünktlichkeit, Nachtfahrzeiten und Tarifge-
staltung. Gerade die Ticketpreise werden als 
belastend empfunden und die Forderung nach 
einem Jugendticket für die Altersgruppe der 
15 bis 18-Jährigen wurde laut. Der Ausbau des 
Liniennetzes wird vor allem in den peripheren 
Stadtbezirken Rodenkirchen, Chorweiler und 
Porz gefordert.
Die Mobilität der Jugendlichen sollte gefördert 
werden, so dass Distanzen überwunden 
werden können und eine breite Teilhabe über 
Stadtteile oder Bezirke hinaus gewährleistet 
werden kann. Im Zuge einer wachsenden Stadt 
ist die Umweltverträglichkeit der Fortbewe-
gung überaus wichtig. Der weitere Ausbau der 
Radwege und ein weiter verbesserter ÖPNV 
hätten gerade auch für Jugendliche in Köln eine 
starke Signalwirkung.
2. Sauberkeit
Bekannt ist, dass die teils mangelnde Sauber-
keit Kölns Erwachsenen ein Dorn im Auge ist. 
Neu ist hingegen, dass dies auch für die jungen 
Bewohner der Domstadt gilt. Einer der meist 
genannten Punkte lautet: ein dreckiges Köln 
gefällt nicht.
Dieses Potential könnte genutzt werden, um ähn-
lich wie bei der AWB Aktion „Kölle putzmunter“ 
auch mit Jugendlichen gemeinsam anzupacken. 
Die Ergebnisse zum Engagement und dem 
7. Prüfempfehlungen und    
 Ausblick
Zieht man die gesammelten Ergebnisse der 
quantitativen Online-Befragung in Kombination 
mit den qualitativen Erkenntnissen der Work-
shops zu Rate, so kristallisieren sich Themen-
felder heraus, die den Jugendlichen besonders 
am Herzen liegen, beziehungsweise die – aus 
Sicht der Jugendlichen – zu verbessern sind. Im 
Folgenden sollen diese näher beleuchtet und auf 
der Basis der Erkenntnisse mögliche Ableitun-
gen und Prüfempfehlungen für weiterführenden 
Diskussionen innerhalb von Politik und Fachar-
beitskreisen gegeben werden. 
Zusätzlich sollen diese Empfehlungen die 
Grundlage für den kommenden Kinder- und 
Jugendförderplan 2020 bilden. Hier kann eine 
erste Zwischenbilanz gezogen sowie Platz 
für weitere Erörterungen geschaffen werden. 
Der Austausch mit Jugendlichen soll auch hier 
ein wichtiger Bestandteil sein. Zum Start des 
Kölner Jugendbüros kann dieser Bericht als 
Staffelübergabe gesehen werden und bietet 
viele Anknüpfungspunkte.
Stadtentwicklung
Die Sicht der Jugendlichen auf die Stadt Köln 
nimmt einen großen Raum innerhalb der 
Befragung ein. Zentrale Fragen sind dabei: wie 
zufrieden sind die Jugendlichen mit Blick auf 
die Gesamtstadt, wie sehen diese Köln an sich 
und was fehlt ihnen konkret in ihrem Stadtteil. 
Aus den Ergebnissen lassen sich vier wichtige 
Themenfelder ableiten:
1.Mobilität
Aus Sicht der Jugendlichen ist der Ausbau der 
Radwege das dringlichste Mobilitätsthema. Dies 
belegen die Daten aus der Befragung sowie die

Seite 40 
Jugendbefragung 2018
der Schule auf dem Laufenden gehalten zu 
werden. Der vorhandene Informationsfluss 
muss digitalisiert (Internet ist die Hauptinfor-
mationsquelle für Jugendliche), gebündelt und 
besser zugänglich gemacht werden. Zu prüfen 
wäre hier noch, ob die zentrale Bündelung der 
Informationen auf einer klassischen Internet-
seite gelingen kann, oder ob der technische 
Fortschritt nicht eine App erfordern würde, um 
einen hohe Akzeptanz unter den Jugendlichen 
hervorzurufen.
Spezielle Jugendtarife bei Freizeitangeboten 
könnten gewährleisten, dass die Teilhabe für 
alle Jugendlichen möglich ist und niemand 
schon in jungen Jahren aus der Stadtgesell-
schaft ausgeschlossen wird. Baulicherseits 
sind mehr Treffpunkte im Freien gewünscht, 
aber relevanter wären generell mehr Sport-, 
Bewegungs- und Spielflächen für Kinder und 
Jugendliche. Dies deckt sich mit der hohen Zahl 
an Jugendlichen, die angeben Sport zu treiben.
Die Zufriedenheit mit der vorhandenen 
Freizeitinfrastruktur ist im Rechtsrheinischen 
und dem Bezirke Chorweiler geringer, als im 
restlichen Köln. Auf diese Gebiete sollte bei 
einem weiteren Ausbau besonders geschaut 
werden.
Männliche Jugendliche gehen öfters in 
Jugendeinrichtungen und diejenigen, die da 
sind, sind durchaus zufrieden. Allerdings fällt 
im Vergleich auf, dass Mädchen häufiger das 
Fehlen von Jugendeinrichtungen und -treffs 
anprangern, als Jungs. Im Jugendangebot 
scheint es noch Bedarf an speziellen Angebo-
ten für Mädchen zu geben.
Ein großer Herzenswunsch der Mehrheit der 
Jugendlichen und in jedem Beteiligungsformat 
Freizeitverhalten legen nahe, dass hier eine 
gute Informationspolitik und ein niederschwel-
liger Zugang wichtig sind. Die Events sollten 
auf Bezirks-, besser noch auf Stadtteileben 
laufen und die ganze Bevölkerung mitnehmen, 
ähnlich einem Stadtteilfest. Die Jugendlichen 
verbringen schließlich gern die Zeit mit Freun-
den, Bekannten und ihrer Familie.
3. Sicherheit
Die Sicherheit war in allen Formaten der 
Jugendbefragung ein großes Thema. Generell 
möchte keiner in Abrede stellen, das Köln 
grundsätzlich sicher ist. Es ist allerdings eine 
Frage von Raum und Zeit. So wurden immer 
wieder Angsträume (Ebertplatz, Wienerplatz, 
Ringe etc.) benannt, bei denen, mehr Licht, 
Kameras beziehungsweise eine höhere Polizei-
präsenz gefordert wurde. Letzteres gilt auch 
für die Abend- und Nachtstunden, in denen 
ebenfalls ein erhöhtes Unsicherheitsgefühl 
vorhanden ist.
Mögliche Lösungsansätze sind Aufklärungs-
kampagnen in Schulen, zum Beispiel durch die 
Polizei oder Werbekampagnen, die die Öf-
fentlichkeit für das Thema sensibilisiert sollen. 
Besonders Mädchen empfinden ein geringeres 
Sicherheitsgefühl. Hier sollte ein Fokus liegen 
beispielweise mittels eines Workshops „junge 
Frauen stärken“ oder „Respekt für Frauen“ je 
nach Adressatenkreis. 
4. Freizeitbedarfe
Ähnlich wie bei der Mobilität wurden auch 
bei den Freizeitangeboten die Preise moniert 
sowie die schwer zugänglichen Informationen 
zu günstigen Angeboten. Die Jugendlichen 
würden gern an prominenter und zentraler 
Stelle im Internet abgeholt werden oder 
hegten gar den Wunsch, über Infoscreens in

Seite 41 
Jugendbefragung 2018
Engagement
Jugendliche engagieren sich vor allem im 
Bereich der Freizeit. Auch hier zeigt sich, es 
wird vergleichsweise wenig ehrenamtlich 
im Bereich der Politik mitgemischt. Um das 
Engagement zu erhöhen, bedürfte es vor 
allem an mehr Zeit (besonders ab dem 16. 
Lebensjahr), was aber nur schwer beeinflussbar 
erscheint. Daneben aber wurden mehr und 
gezieltere Informationen zu Möglichkeiten des 
freiwilligen Engagements gewünscht. Zudem 
wollen die Jugendlichen gerne verbessert 
„abgeholt“ und angesprochen werden, um sich 
zu engagieren. An der Motivation muss hinge-
gen wenig gearbeitet werden. Externe Gründe 
wie „etwas verändern wollen“, „für anderer da 
sein“ oder „Jobchancen verbessern“ sind nicht 
die zentralen Beweggründe aktiv zu werden. 
Ein Engagement muss vor allem Spaß machen. 
Beratung
Jugendliche sind sehr gut über ihren favori -
sierten Kanal, das Internet zu erreichen. Für 
die Altersgruppe der 14 bis 15 Jährigen ist 
YouTube enorm wichtig. Dies verliert sich 
aber ab dem Erreichen des 16. Lebensjahres. 
Es ist zu mutmaßen, dass dieser Nutzungs -
unterschied vor allem ideologischer Natur 
ist. So hat vermutlich die Plattform YouTube 
die digitale Rolle der Zeitschrift Bravo für die 
jüngeren Jugendlichen übernommen. Sie 
dient der Identitätsfindung und Verortung in 
der Welt. Die Jugendlichen finden hier Vor -
bilder, an denen sie sich orientieren können. 
Die Funktion der Beratung durch sogenannte 
„Tutorials“ ist hingegen für alle Altersgruppen 
bedeutungsvoll und wird auch von vielen 
Jugendlichen genutzt. Hier herrscht ein gro -
ßes Potential für die Nutzung einer einfachen 
Schnittstelle zu den Jugendlichen.
gefordert, ist das flächendeckende Angebot 
von freiem W-LAN.
Politik
Es fällt auf, dass bei allen Jugendlichen das 
Interesse für und an Politik recht hoch ist. Im 
Geschlechtervergleich bei den Jungen sogar 
höher als bei den Mädchen. Allerdings sind 
beide Gruppen gleich wenig politisch aktiv. 
Irgendwo bei der Übersetzung von Interesse zu 
Aktion gehen die meisten Jugendlichen verlo-
ren. Die Frage, die sich stellt, lautet: wie kann 
eine verbesserte politische Beteiligungskultur 
für Jugendliche geschaffen werden? Dies wird 
sicherlich eine zentrale Aufgabe des neuen 
Jugendbüros sein. Aber auch den politischen 
Parteien liefert die Befragung Hinweise zur 
Jugend- und Nachwuchsgewinnung. Da der 
Eintritt in eine Partei eher hochschwellig ist, 
rücken niederschwellige Angebote verstärkt 
in den Fokus. Konkrete Ideen seitens der 
Jugendlichen umfassen zum einen das generelle 
Wahlrecht ab 16 Jahren. Durch einen früheren 
Zugang zu Wahlentscheidungen soll die poli-
tische Einflussnahme erleichtert werden. Zum 
anderen sprechen sie sich für einen moderneren 
Politikunterricht aus, der aktuelle Sachverhalte 
und Geschehnisse in den Fokus rückt.
Eine wichtige Voraussetzung für eine Mobili-
sierung der Jugend ist eine hohe Wirksamkeit 
der Maßnahme gepaart mit schnell spürbaren 
Ergebnissen. Ein guter Ansatz ist hier das 
Vorhaben „Geld in die Hand von Kindern und 
Jugendlichen“ aus dem Aktionsplan „Kinder- 
und jugendfreundlichen Köln“. Bedeutsam 
ist, bei der Umsetzung eine relevante Summe 
aufzurufen und den Jugendlichen eine mög-
lichst große Handlungsfreiheit zu erlauben.

Seite 42 
Jugendbefragung 2018
intensiver Austausch mit kleineren Gruppen 
von jeweils 20 bis 30 Jugendlichen stattfand.
Ausblick
Die Ergebnisse der Jugendbefragung bilden 
eine gewichtige Stimme der Jugendlichen in 
der Stadtgesellschaft. Sie sollen als Grundlage 
für folgende fachliche Diskussionen dienen. 
Zunächst werden die Ergebnisse in verschiede-
ne Ausschüsse eingebracht, wie beispielsweise 
den Jugendhilfeausschuss, um politische 
Diskussion anzuregen. Des Weiteren stellen 
sie die Basis für den kommenden Kinder- und 
Jugendförderplan sowie die konzeptionelle 
Arbeit des Jugendbüros dar. Sie sollen Einzug 
finden in strategische Stadtentwicklungsthe-
men wie beispielsweise die Sportentwicklungs-
planung oder das Stadtentwicklungskonzept 
„Kölner Perspektiven 2030“. Darüber hinaus 
wird angestrebt, verwaltungsinterne und 
stadtgesellschaftliche Akteure gesondert 
anzuschreiben (zum Beispiel KVB, Polizei, 
Bezirksregierung Köln, Fahrradbeauftragter) 
und eine Prüfung der Wünsche und Verbesse-
rungsvorschläge der Jugendlichen anzuregen.
Neben den digitalen Anlaufstellen eint die 
Jugendlichen ihr großer Bezug zum Sport. 
Dieser ist ein hervorragender Ankerpunkt, 
um Jugendliche jeglichen Hintergrundes zu 
erreichen. 
Zielt eine Beratung mehr auf die Jüngeren 
ab, so ist die enge Bindung zu den Familien 
hervorzuheben. Beratung ist somit auch immer 
Familienarbeit und systemisch zu sehen. Ab 
einem Alter von 16 Jahren rückt dann die Stadt-
bibliothek in den Fokus. Gerade bei Themen 
wie Ausbildung/Studium/Beruf sowie Recht 
und Verträgen gibt es einen hohen Bedarf.
Aber auch die persönliche Beratung ist nicht zu 
unterschätzen. Speziell Mädchen informieren 
sich stark bei Freundinnen und Freunden, 
Bekannten und der Familie und bevorzugen 
somit den persönlichen Austausch. Dies ist 
auch bei Jugendlichen zu verzeichnen, die in 
benachteiligten Stadtteilen leben. Hier sind es  
zusätzlich noch Betreuerinnen und Betreuer 
aus Jugendeinrichtungen und Lehrerinnen und 
Lehrer, die gern zu Rate gezogen werden.
Schule
Durch die Bank weg wurde von den Jugend-
lichen der Zeitmangel durch die Heraus-
forderungen der Schule kritisiert. Es bleibt 
wenig Zeit neben der Schule für anderes wie 
beispielsweise Freizeit sowie politisches oder 
gesellschaftliches Engagement. Der Raum 
für Kreativität werde durch das starre System 
eingeschränkt. Eine Mitsprache der Schüle-
rinnen  und Schüler bei der Modernisierung 
der Schulen und aller Rahmenthemen wurde 
ebenfalls gefordert. Hinsichtlich des Schulsys-
tems sprachen sich Jugendliche für eine Schule 
für alle aus. Diese Punkte stammen aus den 
qualitativen Workshops, innerhalb derer ein

Seite 43 
Jugendbefragung 2018
die Jugendlichen in ihrer digitalen Alltagswelt 
abgeholt werden sollten und zum anderen die 
Erfahrungen aus den anderen Kommunen die-
se Vorgehensweise stützten. Das Ziehen einer 
Stichprobe verbunden mit einem postalischen 
Anschreiben, führt zu hohen Kosten und wie 
Erfahrungen anderen Orts zeigten, teils nur zu 
minimalen Rücklaufzahlen. Eine verpflichtende 
Schulbefragung ist seitens der Bezirksregie-
rung nicht gestattet und wurde daher von 
Anfang an verworfen. Die Schulen wurden 
allerdings über dieBezirksschülerinnen- und 
Schülervertretungen, die Schulsozialarbeit 
und über die Ansprache hinsichtlich einer 
freiwilligen Kooperation eingebunden.
Der – im Konzept festgelegte – freie Zugang 
für alle rund 70.000 Kölner Jugendlichen muss-
te stark beworben werden, da der klassische 
Zugang über ein Anschreiben oder das Ver-
teilen von Papierfragebögen wegfiel. Um ein 
ansprechendes und jugendgerechtes Design zu 
erarbeiten, wurde dies eng mit Jugendlichen in 
Workshops abgestimmt und zieht sich durch 
die einzelnen Werbemittel durch (Plakate, 
Infokarten, Webseite, Social Media etc.). 
Zusätzlich wurden Multiplikatoren gesucht, 
die die Jugendlichen direkt ansprechen und 
motivieren sollten, an der Befragung teilzuneh-
men. Zu nennen sind hier beispielsweise die 
Bezirksschülerinnen- und Schülervertretungen, 
der Jugendring, die Jugendeinrichtungen, 
Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, 
Schulen selbst, die Wohlfahrtsverbände, 
Streetworkerinnen und Streetworker und 
weitere. Gerade im Social Media-Bereich war 
die Unterstützung sogenannter „Befragungs-
paten“ (beispielsweise Kasalla, Querbeat, 
Lupo oder Miljö) essentiell, da in kurzer Zeit 
möglichst viele Jugendlichen auf die Befragung 
aufmerksam gemacht werden mussten.  
8. Anhang
8.1 Durchführung der Befragung
Im Vorfeld des Befragungsvorhabens wurden 
umfassende Sondierungsmaßnahmen durch-
geführt, da die Stadt Köln in der Vergangenheit 
noch keine Jugendbefragung durchgeführt 
hatte. Aus diesem Grund wurde der Austausch 
mit anderen Kommunen gesucht, die schon 
Erfahrungen mit Jugendbefragungen gewon-
nen hatten. Auf dieser Basis wurde ein Konzept 
erarbeitet, das dem Jugendhilfeausschuss in 
Form einer Mitteilung vorgelegt wurde.
Für die Durchführung empfahl sich ein Partner 
mit viel Erfahrung und weitreichendem Kontakt 
zu den jungen Menschen. Der Kölner Jugendring 
wurde daher schon zu einem frühen Zeitpunkt 
der Konzepterarbeitung mit an Bord geholt. 
Zusätzlich wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben 
gerufen, bestehend aus Vertreterinnen und 
Vertreter der Stadtgesellschaft mit einem Fokus 
auf einem direkten Zugang zu Jugendlichen. Sie 
sollte den Befragungsprozess begleiten und mit 
ihrer Expertise wichtige Impulse setzen. 
Ein zentraler Aspekt des Konzeptes war 
die Beteiligung der Jugendlichen zu jedem 
Zeitpunkt des Befragungsvorhabens. Dieser 
zog sich wie ein roter Faden durch jeden 
einzelnen Schritt. Im Arbeitskreis war die 
Bezirksschülerinnen- und Schülervertretung 
ständiges Mitglied. Es wurden drei Beteili -
gungsworkshops mit Jugendlichen geplant, 
vorab in einem Pre-Test, während der Feld -
phase in einem qualitativen Workshop und 
innerhalb der Auswertungsphase mit einem 
Ergebnisinterpretationsworkshop.
Die Befragung an sich wurde als partizipative 
Online-Befragung konzipiert, da zum einen

Seite 44 
Jugendbefragung 2018
ert werden, wer den Aufruf zur Teilnahme erhält. 
Während der Befragungsphase zeigte sich, 
dass es sinnvoll ist, die Online-Befragung um 
Papierfragebögen zu erweitern, da bestimmte 
Situationen und Gegebenheiten den Online-
Zugang erschweren beziehungsweise einen 
handfesten Fragebogen erfordern. Beispiels-
weise sind hier Ferienfreizeiten, Sportevents 
oder auch Schulverteilungen zu nennen.
Um dem digitalen Fokus der Befragung gerecht 
zu werden, wurde eine Social Media-Kampagne 
initiiert. In Kooperation mit der Rheinischen 
Fachhochschule wurde ein Studierenden-Projekt 
ins Leben gerufen, um die jugendgerechte 
Ausgestaltung und Betreuung der Internetauf-
tritte zu gewährleisten. Hiermit sollten auch 
bildungsferne Jugendliche erreicht werden. 
Die These dahinter lautet, dass über klassische 
Wege wie Schulen, Jugendeinrichtungen und Co 
nur das Stammpersonal erreicht werden kann. 
Über Instagram und Facebook kann hingegen 
mittels „Sponsert-Posts“ selbstständig gesteu-
Zeitraster der Befragung:
Ab Mitte 2017 – Konzeptphase
 Februar 2018 – Pre-Tests
09. April 2018 – Start Feldphase
 26. April 2018 – Qualitativer Workshop
01. Juli 2018 – Ende Feldphase
 12. November 2018 – Ergebnisinterpretationsworkshop
19. März 2019 – Ergebnispräsentation

Seite 45 
Jugendbefragung 2018
8.2 Abbildungen
68%
26%
5%1%
Lebst Du gerne in Köln?
sehr  gern gern ungern sehr ungern
16
64
64
72
39
65
11
34
55
69
48
49
48
56
61
54
27
30
22
45
24
36
41
36
26
39
36
36
37
34
30
8
7
5
16
10
53
25
9
5
13
15
15
7
5
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt
Treffpunkte im Freien
Angebote der Vereine für Jugendliche
Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder
Ähnliches
Jugendeinrichtungen
meine Wohnsituation
Wohnungsangebot
Radwege
Schwimmbäder
Sportmöglichkeiten
Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches
Öffentliche Verkehrsmittel
Schule
Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen
Arbeitsmöglichkeiten
Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich Zufrieden
Zustimmung teils/teils Ablehnung

Seite 46 
Jugendbefragung 2018
14
58
79
68
73
76
42
53
41
64
56
29
16
26
22
19
46
38
48
29
30
13
5
6
5
5
12
9
11
7
0% 20% 40% 60% 80% 100%
das Stadtbild gepflegt und sauber ist.
ich meine Zukunft sehe.
ich viel in der Freizeit unternehmen kann.
mir gute berufliche Chancen geboten werden.
sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten.
ich mich wohl fühle.
ich mich sicher fühle.
ich mich gut engagieren und beteiligen kann.
Menschen mit Behinderung in das Stadtleben
eingebunden werden.
Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen
leben können.
Köln ist für mich eine Stadt, in der …
Zustimmung teils/teils Ablehnung
5%
22%
61%
21%
36%
19%
22%
42%
22%
31%
25%
24%
Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht
Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote
Freies W-LAN
Angebote, die ich mir leisten kann
Sichere Radwege
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse
und Bahnen)
Gute Einkaufsmöglichkeiten
Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende
(Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches)
Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und
Sorgen
Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen
oder Freunden in der Freizeit treffen kann
Spiel- und Sportflächen
Parks, Wiesen oder Grünflächen
In meinem Stadtteil fehlt mir:

Seite 47 
Jugendbefragung 2018
23%
38%
28%
11%
Interessierst Du Dich für Politik?
ja, sehr eher ja eher nein nein, gar nicht
25%
36%
23%
13%
28%
25%
37%
27%
15%
8%
25%
15%
17%
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches)
U-18-Wahl
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans
Parteimitgliedschaft
Flashmob
Demonstrationen
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl)
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline)
Bürgerinitiativen
Bürgerhaushalt
Schülervertretung
Tag der Jugend im Rathaus
Jugendforen
Folgende Aktivitäten würden mich interessiern:

Seite 48 
Jugendbefragung 2018
9%
13%
4%
14%
21%
15%
26%
4%
2%
27%
4%
8%
Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder
Ähnliches)
U-18-Wahl
Parteimitgliedschaft
Flashmob
Demonstrationen
Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl,
Europawahl)
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline)
Bürgerinitiativen
Bürgerhaushalt
Schülervertretung
Tag der Jugend im Rathaus
Jugendforen
Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht:
10%
7%
4%
18%
15%
6%
10%
13%
35%
Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder
Ähnliches)
Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr
(Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches)
Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der
Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe
oder Ähnliches)
Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung,
Studierendenausschuss oder Ähnliches)
Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde,
kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches)
Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder
Ähnliches)
Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches)
Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband,
Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder
Ähnliches)
Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein,
Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder
Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches)
Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich 
freiwillig in folgenden Bereichen:

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Jugendbefragung 2018
66%
34%
20%
32%
28%
53%
46%
48%
34%
55%
29%
es mir Spaß macht
ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin
sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte)
das gut im Lebenslauf aussieht
ich dadurch bessere Jobchancen habe
ich dadurch etwas lernen kann
ich für andere Menschen da sein will
ich etwas verändern möchte
ich mitbestimmen möchte
die Themen mich interessieren
ich Zeit habe
Für mich sind die wichtigsten Gründe, 
mich zu engagieren, dass…
28%
31%
4%
11%
20%
29%
11%
48%
7%
ich Geld verdienen möchte oder muss
ich meine Freizeit anders verbringen will
ich noch nicht so lange hier wohne
andere es nicht tun (beispielsweise Freunde,
Verwandte, Bekannte)
ich darauf keine Lust habe
ich nicht weiß, wo ich das machen kann
es nicht anerkannt wird
ich dazu keine Zeit habe
ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann
Für mich sind die wichtigsten Gründe, 
mich nicht zu engagieren, dass…

Seite 50 
Jugendbefragung 2018
23% 46%
25%6%
Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit?
sehr zufrieden eher zufrieden
eher unzufrieden sehr unzufrieden
17%
37%
24%
77%
23%
50%
30%
61%
60%
50%
33%
21%
48%
40%
37%
36%
23%
13%
43%
2%
29%
10%
33%
3%
Shoppen/bummeln
Nichts tun/chillen
Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik
machen oder Ähnliches
Musik hören
Lesen
Sport treiben
Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken
Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und
Serien streamen
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit...
Häufig Manchmal Nie

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Jugendbefragung 2018
6%
19%
36%
24%
18%
15%
28%
25%
47%
51%
40%
62%
18%
56%
69%
34%
13%
36%
20%
67%
16%
Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen
Partys /Clubs/ Feste
Essen oder Trinken gehen (beispielsweise  Café, Bar,
Kneipe, Restaurant)
Auf der Straße/an Plätzen abhängen
Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical,
Konzerten, Kino oder Ähnliches
Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband
Zeit in der Natur verbringen
In meiner Freizeit mache ich gerne folgende 
Aktivitäten:
Häufig Manchmal Nie
44%
30%
71%
36%
50%
15%
27%
52%
56%
55%
2%
12%
Mit der Familie
Mit meiner/meinem Partner*in
Mit Freunden
Mit mir selber (alleine sein)
Ich verbringe meine Zeit gerne:
Häufig Manch-mal Nie

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Jugendbefragung 2018
29% 41%
22%9%
Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, dass Dir zur 
Verfügung steht?
sehr zufrieden eher zufrieden
eher unzufrieden sehr unzufrieden
40%
32%
17%
28%
14%
22%
28%
45%
23%
40%
9%
16%
11%
14%
25%
22%
Umgang mit Recht/Verträgen
Umgang mit Geld allgemein/Schulden
Alkohol/Drogen
Gesundheit/Ernährung
Mediennutzung
Freizeitgestaltung/Freizeitangebote
Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement
Suche nach Nebenjob
Schwierigkeiten in der Schule
Ausbildung/Studium/Beruf
Schwangerschaft
Liebe/Beziehung/Sexualität
Probleme mit Gleichaltrigen
Streit mit Eltern
Gewalt/Mobbing
Diskriminierung/Ausgrenzung
Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen 
Unterstützung für mich oder für andere…

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Jugendbefragung 2018
20%
6%
41%
39%
7%
18%
8%
25%
56%
60%
60%
31%
27%
78%
Radio
Podcast
Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches
WhatsApp oder Ähnliches
Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen
Stadtbibliothek
Beratungsstellen
Lehrer*innen
Familie
Freunde/Bekannte
YouTube
Fernsehen
Zeitungen
Internetseiten
Wenn ich mich zu verschiedenen Themen 
informieren möchte, informiere ich mich über…

Seite 54 
Jugendbefragung 2018
4 2.803 Jugendliche haben die Frage nach ihrem 
derzeitigen Beschäftigungsstatus beantwortet. 
1.942 haben angegeben, zur Schule zu gehen. 
Dies entspricht rund 70 % der Befragten. Von 
den restlichen 30 % haben wiederum 657 einen 
höchsten Bildungsabschluss angeben. Diese 
teilen sich wie folgt auf: Förderschulabschluss 
1 %, Hauptschulabschluss 20 %, Mittlere Reife/
Realschulabschluss 48 %, Fachhochschulreife/
Allgemeine Hochschulreife 13 %.
5 Alternative Erhebungsmethoden (beispielsweise 
eine Stichprobenziehung oder eine verpflichten-
de Schulbefragung) hätten dem nicht entgegen 
gewirkt, da erfahrungsgemäß auch hier die 
Rücklaufquote von Frauen und bildungsnahen 
Schichten größer ist. Die Gruppe der älteren 
Jugendlichen hätte man in den Schulen ebenfalls 
nicht zu einem höheren Anteil angetroffen, da 
viele schon einer Erwerbstätigkeit, einem Studi-
um oder ähnlichem nachgehen werden.
6 Innerhalb der Geschlechtsabfrage konnten 
die Jugendlichen neben weiblich und männlich 
auch „trans/inter/divers“ auswählen. Da diese 
Antwortoption aber zu wenig Nennungen 
erhalten hatte, kann sie nicht in den Vergleich 
miteinbezogen werden.
7 Die Antworten auf die beiden Offenen Fragen 
„Was läuft in Köln richtig gut?“ und „Was 
kann man in Köln besser machen?“ werden als 
Wortwolken dargestellt. Je größer ein Wort 
erscheint, desto häufiger wurde es genannt. 
Insgesamt haben 2.308 bzw. 2.467 Jugendliche 
auf die Fragen geantwortet.
8.3 Endnoten
1 In diesem Zusammenhang stellt sich unwei-
gerlich die Frage nach der Repräsentativität 
der Befragung. Hierzu muss gesagt werden, 
dass es keine allgemeingültige Definition des 
Begriffs Repräsentativität gibt. Beispielsweise 
gibt es keine Mindestrücklaufzahl oder -quote, 
die erreicht werden muss. Vielmehr kommt 
es auf die Passgenauigkeit determinierender 
Merkmale zwischen Grundgesamtheit und 
Stichprobe an. Es ist natürlich unbestritten, dass 
eine höhere Rücklaufquote die Chance einer 
besseren Passung erhöht. Um diese Größenord-
nungen ein wenig transparenter darzustellen, 
lohnt sich der Blick auf populäre Studien wie 
beispielsweise Wahlumfragen. Hier wurde 2018 
bei einer Fallzahl von rund 1.000 Individuen 
von einer deutschlandweiten Repräsentativität 
gesprochen. Bei der Sonntagsfrage waren es 
wiederum 1.505 Befragte. Somit sollte ein 
Rücklauf von rund 5.000 Jugendlichen bei einer 
Gesamtzahl von rund 70.000 ausreichend sein.
2  Die Zahlen der Grundgesamtheit stammen 
mit Stand 31.12.2017 aus den amtlichen 
Bevölkerungsdaten und einem N von 69.255 
Jugendlichen. Die Frage nach dem Alter be-
antworteten 2.709, die nach dem Geschlecht 
3.275, der Schulform 1.990 und schließlich 
nach dem Bezirk 3.677 Jugendliche.
3  Weder die städtischen Statistiken noch die 
von IT-NRW lassen einen verlässlichen Blick 
auf die Population der Berufsschülerinnen und 
Berufsschüler  zu. Die Datensätze enthalten 
entweder die Altersgruppen oder den Wohnort 
der Schülerinnen und Schüler, allerdings nicht 
beides. Somit ist es unmöglich zu sagen, wie viele 
Kölner Jugendliche der Alterszielgruppe tatsäch-
lich in der Grundgesamtheit vertreten sind. Diese 
Größe wird somit beim Vergleich ausgespart.

Anlage 3_Zitatbeispiele

7169 Zeichen

Anlage 3: Zitatbeispiele Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 
1 
 
Die Frage „Das finde ich in Köln richtig gut…“ beantworteten die Jugendlichen beispielhaft so: 
 
 Köln ist eine ziemlich tolerante Stadt. Es gibt immer noch was zu verbessern, aber im Großen und 
Ganzen funktioniert das Zusammenleben gut. Es gibt viele Veranstaltungen, egal ob Konzerte, 
kulturelle Veranstaltung oder sonstiges. Köln hat den Karneval, den CSD, die lit.cologne und noch vieles 
mehr. Das Freizeitangebot ist somit also groß und vielfältig. Außerdem ist Köln eine grüne Stadt. Es gibt 
viele Parks, teilweise mit tollen Spielplätzen für Kinder, wie z.B. im Rheinpark. 
 Köln ist eine lebendige Stadt, die für unterschiedliche Kulturen offen ist, die sich alle gemeinsam als 
Kölner fühlen. 
 Die Atmosphäre in der Stadt und den Umgang der Kölner*innen miteinander. Die Rheinufertreppe, die 
war tatsächlich mal eine gelungene Investition. Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Kino 
und Theater in den entsprechenden Bezirken auch. 
 Dass es viele freundliche und auch couragierte Menschen gibt – die Möglichkeiten für Ausbildung und 
Studium – die Gebäude und Grünflächen am Ufer des Rheins 
 Die Atmosphäre und das Gefühl, ein Kölner zu sein. Der Karneval ist wunderbar organisiert und 
schweißt zusammen. Es ist eine Stadt, die ich Heimat nennen kann. 
 Die offene Mentalität der Menschen, der Frohsinn, Toleranz für jeden, Karneval 
 Das einzigartige Flair der Stadt, Einkaufsmöglichleiten, Mentalität der meisten Menschen, 
Organisation an Karneval 
 Mentalität und Zusammenhalt, Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten, Vereine, Parks, Kulturangebot 
 Kultur, Theater, Verkehrsanbindung, Ausbildungsangebot 
 Kann man nicht beschreiben, da Köln ein Gefühl ist, wo man einfach bleiben möchte. 
 Multikulturelle, tolerante, weltoffene Stadt, kölsches Lebensgefühl 
 Toleranz und Akzeptanz und Offenheit. 
 Diversität, Offenheit, Parks, Freizeit-/ Ausgehmöglichkeiten 
 Die Offenheit, Toleranz und das gute Miteinander. Die Mischung aus Tradition und Moderne … 
 Großstadtflair, kulturell gemischtes Publikum, die kölsche Mentalität auch wenn sie in den Hintergrund 
rutscht, vielseitige Freizeitmöglichkeiten, manchmal die Anonymität, den Rhein direkt vor der Tür, die 
Liebe zur eigenen Stadt 
 Köln ist eine super Stadt, weil sie jung, flott und mit viel Spaß und Laune verbunden ist! 
 die Rheintreppen; den Aachener Weiher; es gibt viele schöne Orte, die mir gefallen. 
 Es gibt in vielen Bereichen gute Möglichkeiten, Köln ist bunt und hat Kultur. 
 Innenstadt, besonders Wiesen am Rhein und die Rhein-Terrassen, weil man dort kostenlos Zeit mit 
Freunden verbringen kann. 
 Köln hat ein gutes öffentliches Verkehrsnetz, es gibt viele Parks und eine relativ offene Bevölkerung für 
jede Herkunft und alle sexuellen Orientierungen 
 Die offene Art der Menschen, viele Möglichkeiten, Bildungseinrichtungen u. Arbeitsmöglichkeiten, 
Kulturen. 
 Wie viele Menschen hier fast ohne Probleme mit den versch. Kulturen u. Religionen zusammen leben. 
 Multikulturell; Lebensgefühl; Stadt der kurzen Wege. 
 Jederzeit mit dem ÖPNV nahezu überall hinfahren zu können, Grünflächen, zunehmender Ausbau 
der Radwege 
 Das Zusammenleben der verschiedensten Kulturen funktioniert in Köln super! 
 Vielfalt, Grünflächen wie die Poller Wiesen, den Rheinpark oder den Volksgarten, viele kulturelle 
Möglichkeiten wie Museen, den CSD. 
 Die Gemeinschaft ist gut + Köln ist schön vielfältig.

Anlage 3: Zitatbeispiele Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 
2 
 
Exemplarische Antworten auf die Frage „Das würde ich in Köln besser machen…“ sind: 
 
 Ich würde die Innenstadt autofrei machen, und generell mehr Straßen für Autos sperren, zum Beispiel 
die Venloerstr. in Abschnitten. Ich würde den Nahverkehr besser ausbauen. Ich würde mehr Plätze 
schaffen, an denen man sich im Sommer draußen treffen kann. 
 Stadtgestaltung – z.B. mehr öffentliche Kunst (Graffitis, Murals o.Ä.), da die Stadt teilweise sehr grau 
ist – Toiletten in öffentlichen Parks – Tote Plätze beleben (Ebertplatz, Josef-Haubrich Hof etc.) – 
Bahnpreise senken (oder Extra-Tarif von 14-18j, da die meisten noch nicht viel Geld haben). 
 Mehr und sichere Radwege. Ein öffentlicher Nahverkehr, der auch nachts fährt - essentiell in einer 
Studentenstadt. Mehr Freiflächen mit weniger bürokratischen Auflagen. Mehr bezahlbarer Wohnraum, 
gerade für Studenten. Mehr Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen. 
 Radwege und Sauberkeit 
 Wohnungen und Ausbildungsplätzte 
 Radwege, ÖPNV, Bürgerbeteiligung, Förderung von Leben im öffentlichen Raum intensivieren, 
Ballermann-Image entgegenwirken, Stärkung als europäische Medien- und Kulturstadt … 
 Privat-PKWs in der Innenstadt verbieten, Fahrradwege ausbauen und deutlich höher subventionierte 
KVB-Tickets, damit das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel wieder finanzierbar ist - für alle. Schaffung 
neuer Grünflächen… 
 Es sieht vieles dreckig und schmutzig aus .Außerdem ist vieles sehr teuer und man kann als Familie nicht 
viel unternehmen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Auch Leben in Köln ist sehr teuer und ich finde 
es schade, dass viele in Köln, nicht das Potenzial in Köln ausnutzen können, auf Grund von finanziellen 
Problemen. So haben wir einen tollen Zoo, den viele nicht besuchen können. 
 Mehr Wohnungen, die man auch bezahlen kann in der Stadt, damit Familien nicht raus ziehen müssen. 
 Schulen modernisieren. Verhindern von Problem-Bezirken wie z.B. Ostheim oder ein Teil von Chorweiler. 
 Für mehr Sauberkeit sorgen. Mehr Treffpunkte und Plätze für Jugendliche (auch 
Basketballplätze/Bolzplätze) in Stammheim/Mülheim und auch generell. Für den Winter auch einen 
Treffpunkt (drinnen) für Jugendliche. Mehr Bahn/Busverkehr auch spätabends/nachts, Busverkehr 
aus/nach Köln verbessern… 
 Mehr Parks, kostenloses WLAN, mehr günstige Wohnungen 
 Öffentlicher Wohnungsbau. Moderne Internetstrukturen. Moderne Verwaltung. Mehr Informationen 
zu den Angeboten. Besserer Nahverkehr als Autoersatz. Mehr Polizei im öffentlichen Raum. 
 Den Wiener Platz sicherer machen. Die schäl Sick auch wertschätzen. Mehr Multikulti-Veranstaltungen 
machen. 
 Ich würde die Innenstadt Autofrei machen, und generell mehr Straßen für Autos sperren. Zum Beispiel 
die Venloerstr. in Abschnitten. Ich würde den Nahverkehr besser ausbauen. Ich würde mehr Plätze 
schaffen, an denen man sich im Sommer draußen treffen kann. 
 Mehr auf Sauberkeit achten und eventuell auch mehr Polizeistreifen durch die Straßen, um das 
Sicherheitsgefühl zu verstärken. 
 Autofreie Innenstadt. 
 Spezielle Wege für Menschen auf Skateboards und Inlinern. 
 Kein Geld verschleudern, sondern für sinnvolle Projekte ausgeben. Zum Beispiel für die Instandhaltung 
von Straßen/Brücken und Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. 
 Mehr Grünflächen, und Sportanlagen im Freien. 
 Mehr öffentliche Verkehrsmittel. Bessere Anbindungen. Weniger stinkende Autos. Mehr in E-
Mobilität, Hybrid, Rad investieren. Die Stadt mal von allem Müll säubern. Höhere Strafen für 
Müllsünder. Mehr Personal, das kontrolliert (Müll im Park an Straßen etc.).

Beratungsverlauf (19)

19.03.2019 Jugendhilfeausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
28.03.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.04.2019 Integrationsrat
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.05.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 13.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.05.2019 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen

Zur Sitzung
06.05.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.05.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.05.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.05.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.05.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.05.2019 Sportausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.05.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.05.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.05.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.05.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.05.2019 Gesundheitsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.05.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.05.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.05.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Ebertplatz
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Josef-Haubrich-Hof
  • Im Mittelfeld
  • Wiener Platz
  • Im Feld
  • Im Park

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Details

Aktenzeichen
0715/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.04.2019
Erstellt
27.02.2019 12:20