Ergebnisbericht Jugendbefragung
Mitteilung Ausschuss 0715/2019 vom 10.04.2019
Stand: Am 16.05.2019 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Mitteilung Ausschuss
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 20.03.2019 0715/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 19.03.2019 Stadtentwicklungsausschuss 28.03.2019 Integrationsrat 30.04.2019 Verkehrsausschuss 02.05.2019 Ausschuss Soziales und Senioren 02.05.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.05.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.05.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 06.05.2019 Sportausschuss 09.05.2019 Ausschuss für Umwelt und Grün 09.05.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.05.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 09.05.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 13.05.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.05.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 13.05.2019 Gesundheitsausschuss 14.05.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 16.05.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 16.05.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2019 Ergebnisbericht Jugendbefragung Die Verwaltung legt hiermit eine ausführliche Ergebnisdarstellung zur Kölner Jugendbefragung 2018 vor. In der Anlage finden sich ein Ergebnisbericht und ein Tabellenband. Letzterer wird aufgrund sei- 2 nes Umfangs nicht umgedruckt, steht aber digital zur Verfügung. Hintergrund: Durchführung der Kölner Jugendbefragung An der Jugendbefragung in Köln, die im Zeitraum vom 9. April bis 1. Juli 2018 online und ergänzend papiergestützt durchgeführt worden war, haben sich mehr als 5.000 Jugendliche beteiligt. Die Befra- gungsergebnisse sind nach Einschätzung der Verwal tung als weitgehend repräsentativ anzusehen, auch wenn sich zum Beispiel proportional mehr Schüler*innen an Gymnasien als an Hauptschulen beteiligt haben. Insgesamt werden bestimmte Merkmale der Grundgesamtheit (Alter, Geschlecht etc.) aber gut in der Stichprobe repräsentiert. Die Befragung wurde flankiert durch Workshops vor, während und nach der Befragung, an denen sich jeweils eine kleinere Auswahl von 20 bis 30 interessierten Jugendlichen intensiv beteiligte und z.B. den Fragebogen mitentwickelte oder half, die Ergebnisse zu interpretieren. Die 10 wichtigsten Ergebnisse und Ableitungen/Empfehlungen im Überblick Jugendliche in Köln… 1. leben ausgesprochen gerne in ihrer Stadt (94%) . Sie empfinden sie als weltoffen, tolerant, als Stadt mit vielen Freizeit -, Kultur- und Sportmöglichkeiten (79%) sowie guten Bildungsmög- lichkeiten (73%), in der man sich wohlfühlen kann (76%). 2. sind tolerant, interessieren sich für Fragen des sozialen Zusammenhalts und stehen Viel- falt offen gegenüber. Während Jugendliche Köln i n Sachen Integration (von Menschen mit Zuwanderungsge- schichte oder Fluchthintergrund) schon auf einem guten Wege sehen (64%), wird die In- klusion (von Menschen mit Behinderung) noch stark als verbesserungsfähig angesehen (41%). 3. sehen vor allem in den Theme nbereichen „Mobilität“, „Sicherheit“, „Sauberkeit“ und „Wohnen (bezahlbarer Wohnraum)“ weitere Verbesserungsbedarfe für eine noch l e- benswertere Stadt. Jugendliche wünschen sich (bei grundsätzlich guten Bewertungen des ÖPNV) einen preisermäßigten, idealerweise kostenfreien Jugendtarif für 15- bis unter 18-Jährige sowie verbesserte Taktzeiten in Randgebieten und in Nachtzeiten. Sie fordern mehr, bessere und sichere Radwege. Jugendliche wünschen sich mehr Sauberkeit in der Stadt. Sie fordern mehr Licht, Kameras und Polizeipräsenz an Angstorten in der Stadt. 4. kommunizieren (nicht überraschend) in sehr hohem Maße über soziale Medien und i n- formieren sich sehr stark über das Internet (78%). Jugendliche regen in diesem Zusammenhang eine Jugend -App bzw. eine Jugend - Internetseite mit adressatengerechten Informationen rund um das Leben in Köln an, die 3 z.B. auch zu (kostenfreien) Freizeitmöglichkeiten und zu Möglichkeiten des freiwilligen Engagements informiert. Jugendliche wünschen sich einen weiteren, flächendeckenden Ausbau eines kostenfreien W-LAN. 5. engagieren sich in hohem Maße freiwillig (60%). Etwas für sich (Spaß, Freude) und für ande- re zu tun (Gemeinwohl) steht hoch im Kurs. Jugendliche sehen hier weiteres Potenzial und regen an, mehr und verbesserte Informati- onen über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements zur Verfügung zu stellen, gerne über eine Jugend-App bzw. Jugend-Internetseite (siehe unter 4.). Zudem sei es denkbar, preisermäßigte bzw. kostenfreie Jugendtarife im ÖPNV in einem ersten Schritt engagierten Jugendlichen zur Verfügung zu stellen (siehe unter 3.). 6. sind zufrieden mit ihrer Freizeit (70%), auch wenn die freie Zeit teils knapp ist. Neben Fernsehen, Musik hören und sozialen Medien (98%) stehen auch Ausgehen, Konzerte, Kino etc. hoch im Kurs. In teressant ist, dass viele Jugendliche gerne Zeit im Freien, im Grünen, in der Natur verbringen (84%). Zudem ist Sport für fast alle eine bevorzugte Freizeitbeschäftigung (90%). Jugendliche wünschen sich in diesem Zusammenhang mehr Spiel -, Sport- und Bewe- gungsangebote für Kinder und Jugendliche sowie Treffpunkte im Freien. Jugendliche sind stark „nach draußen“ orientiert und interessiert an der Nutzung/ Anei g- nung des öffentlichen Raums. Vor diesem Hintergrund besteht ein Interesse Jugendlicher an einer Beteiligung in Fragen der Stadtentwicklung und Stadtplanung. 7. informieren sich teilweise auch stark in Jugendeinrichtungen und in Schulen, insbeson- dere im Rechtsrheinischen. Die beiden genannten Institutionen und ihre Fachkräfte (Lehrer*innen, Sozialarbe i- ter*innen, Sozialpädagog*innen) sind für Jugendliche teils wichtige Ansprechpar t- ner*innen im Sozialraum, offenbar ganz besonders in benachteiligten Stadtgebieten, was nahe legt, adressatengerechte Beratungs- und Informationsangebote für Jugendliche ver- stärkt in diesen Regelinstitutionen anzubieten. Jugendliche wünschen sich zum Beispiel zum Thema Sicherheit/ Gewalt mehr Aufklärung in Schulen, auch z.B. durch die Polizei sowie Schulaktionen gegen soziale Ausgrenzung und Mobbing. 8. wünschen sich mehr Beratung und Information zu Fragen ihrer beruflichen Karriere, zu Nebenjobs sowie in Sachen Verträge, Recht und Umgang mit Geld. Jugendliche wünschen sich mehr Begleitung und Vorbereitung auf das Leben neben und nach der Schule. Dies betrifft beispielsweise die finanzielle Grundbildung und wirtschaftli- che (Alltags-)Kompetenzen, die in Verbindung mit Punkt 7 insbesondere in Schulen und Jugendeinrichtungen, ggf. auch mit Unterstützung durch die Volkshochschule als wesent- liche Expertin in Sachen Grundbildung gestärkt werden könnten. 9. sind politisch interessiert (61%), wollen mitreden und ihr kreatives Potenzial einbringen. Dabei haben moderne, niedrigschwellige Aktivitätsformen wie Petitionen/Unterschriftenlisten, Demonstrationen eine besondere Attraktivität. Mehr als jede*r Zehnte kann sich eine Mitglied- 4 schaft in einer politischen Partei vorstellen. Städtische Angebote wie „Tag der Jugend im Ra t- haus“ (15%), „Jugendforen“ (17%) und „Mitarbeit an der Kinder - und Jugendförderplanung“ (23%) treffen durchaus auf Interesse. Jugendliche sind offenbar sehr an politischen Wahlen interessiert und regen entspr e- chend die Absenkung der Altersgrenze bei Wahlen an. Mit Blick auf die Schule wird ein Politikunterricht angeregt, der sich mehr am aktuellen Geschehen und politischen Erei g- nissen orientieren sollte. 10. unterscheiden sich in ihren Sichtweisen, Präferenzen und Wünschen teils deutlich, je nachdem ob sie in privilegierten oder benachteiligten Stadtteilen leben sowie nach ihrem Geschlecht. Beispielsweise zeigen sich klare sozialräumliche Unterschiede hinsichtlich des Interesses an Politik oder des empfundenen Mangels an Jugend- und Freizeitinfrastruktur im Nahbe- reich. Sicherheit im öffentlichen Raum ist (nicht überraschend) ganz besonders für Mäd- chen und junge Frauen ein sehr wichtiges Thema. Ausbaubedarfe an Jugend- und Freizeitangeboten werden v.a. im Rechtsrheinischen und im Stadtbezirk Chorweiler wahrgenommen. Wie geht es nun weiter? Die Verwaltung bringt die Ergebnisse der Jugendbefragung zunächst in die politische Diskussion ein und sieht dafür Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Schule und Weiterbildung Sportausschuss und Stadtentwicklungsausschuss als Adressaten vor. Nach Einschätzung der Verwaltung „zahlt“ die Jugendbefragung stark in die laufende Entwicklung einer Stadtstrategie (Kö lner Perspektiven 2030) ein, mit der aktuell ein integriertes Stadtentwic k- lungskonzept erarbeitet wird. Vergleichbar mit den Ergebnissen der Stadtgespräche der Oberbürger- meisterin in den Stadtbezirken stellen die Ergebnisse der Jugendbefragung in diesem Zu sammen- hang eine wichtige Erkenntnisgrundlage dar. Die Verwaltung sieht vor, die Ergebnisse in der in diesem Jahr anstehenden Bilanzierung der Kinder- und Jugendförderplanung zu sichern und erneut aufzurufen. Insbesondere Anregungen, die auf eine Jugend-App abstellen, die das in Erarbeitung befindliche Partizipationskonzept für Jugendliche betref- fen oder auf Ausbaubedarfe bei Spiel -, Bewegungs- und Aktionsangeboten hinweisen, können im Rahmen der laufender Aktivitäten, insbesondere auch im Rahmen der Spielplatzbedarfsplanung und der Sportentwicklungsplanung gut aufgegriffen und weiter entwickelt werden. Zudem zieht die Verwaltung in Erwägung, einige verwaltungsinterne und stadtgesellschaftliche Akteu- re gesondert anzuschreiben (z.B. KVB, Polizei, Bezirksregi erung Köln, Fahrradbeauftragter), ihnen die Ergebnisse der Jugendbefragung zur Kenntnis zu geben und freundlich um Rückmeldung zu bit- ten, wie sie die Ergebnisse wahrnehmen und ob die geäußerten Anregungen aus ihrer Sicht umsetz- bar erscheinen. Gez. Dr. Klein -
Anlage 2_ Tabellenanhang Gruppenvergleiche
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 1 Tabellenanhang: Vergleich nach Gruppenunterschieden (Alle Angaben in Prozent) Geschlechtsvergleich: Lebst Du gerne in Köln? männlich weiblich ja, sehr / eher ja 94 % 95 % Für mich ist Köln eine Stadt, … männlich weiblich Zustim- mung teils/ teils Ableh -nung Zustim- mung teils/ teils Ableh -nung Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenleben können. 65 % 28 % 7 % 66 % 29 % 5 % Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 41 % 47 % 12 % 40 % 49 % 11 % ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 49 % 42 % 9 % 58 % 35 % 7 % ich mich sicher fühle. 48 % 41 % 11 % 39 % 49 % 12 % ich mich wohl fühle. 74 % 21 % 5 % 78 % 18 % 4 % sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 70 % 25 % 5 % 79 % 17 % 4 % mir gute berufliche Chancen geboten werden. 66 % 29 % 5 % 72 % 23 % 5 % ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 76 % 19 % 5 % 83 % 14 % 3 % ich meine Zukunft sehe. 57 % 30 % 13 % 59 % 28 % 13 % das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 16 % 52 % 32 % 11 % 60 % 28 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 2 Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. männlich weiblich Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh- nung Arbeitsmöglichkeiten 60 % 30 % 5 % 66 % 30 % 4 % Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 55 % 38 % 7 % 58 % 36 % 6 % Schule 45 % 37 % 18 % 51 % 36 % 13 % Öffentliche Verkehrsmittel 46 % 36 % 18 % 51 % 36 % 13 % Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 44 % 39 % 17 % 52 % 39 % 9 % Sportmöglichkeiten 65 % 28 % 7 % 72 % 24 % 4 % Schwimmbäder 55 % 35 % 10 % 56 % 36 % 8 % Radwege 35 % 39 % 26 % 35 % 42 % 23 % Wohnungsangebot 15 % 34 % 52 % 9 % 38 % 53 % meine Wohnsituation 65 % 24 % 11 % 68 % 23 % 9 % Jugendeinrichtungen 39 % 44 % 17 % 40 % 44 % 16 % Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches 67 % 26 % 7 % 77 % 19 % 4 % Angebote der Vereine für Jugendliche 65 % 28 % 7 % 65 % 29 % 6 % Treffpunkte im Freien 63 % 28 % 9 % 66 % 26 % 8 % Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 19 % 50 % 31 % 14 % 56 % 30 % In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … männlich weiblich Parks, Wiesen oder Grünflächen 22 % 25 % Spiel- und Sportflächen 30 % 22 % Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann 27 % 33 % Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 20 % 23 % Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 38 % 48 % Gute Einkaufsmöglichkeiten 22 % 22 % Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 21 % 17 % Sichere Radwege 35 % 38 % Angebote, die ich mir leisten kann 19 % 24 % Freies W-LAN 66 % 59 % Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 19 % 24 % Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 5 % 5 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 3 Interessierst Du Dich für Politik? männlich weiblich ja, sehr / eher ja 63 % 59 % Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: männlich weiblich Jugendforen 17 % 17 % Tag der Jugend im Rathaus 13 % 16 % Schülervertretung 23 % 28 % Bürgerhaushalt 10 % 7 % Bürgerinitiativen 15 % 15 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 24 % 32 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 38 % 38 % Demonstrationen 22 % 30 % Flashmob 19 % 36 % Parteimitgliedschaft 17 % 11 % Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 17 % 29 % U-18-Wahl 36 % 37 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 20 % 32 % Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: männlich weiblich Jugendforen 10 % 6 % Tag der Jugend im Rathaus 5 % 3 % Schülervertretung 27 % 29 % Bürgerhaushalt 3 % 2 % Bürgerinitiativen 6 % 4 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 24 % 29 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 15 % 16 % Demonstrationen 23 % 21 % Flashmob 14 % 14 % Parteimitgliedschaft 6 % 2 % U-18-Wahl 14 % 13 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 8 % 11 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 4 Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: männlich weiblich Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) 37 % 36 % Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder Ähnliches) 11 % 17 % Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 9 % 11 % Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) 8 % 5 % Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 14 % 17 % Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) 16 % 20 % Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 4 % 3 % Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr (Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 8 % 5 % Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches) 9 % 11 % Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 26 % 27 % Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… männlich weiblich ich Zeit habe 33 % 27 % die Themen mich interessieren 50 % 59 % ich mitbestimmen möchte 32 % 37 % ich etwas verändern möchte 40 % 56 % ich für andere Menschen da sein will 36 % 55 % ich dadurch etwas lernen kann 48 % 60 % ich dadurch bessere Jobchancen habe 26 % 31 % das gut im Lebenslauf aussieht 31 % 35 % sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 20 % 20 % ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 31 % 37 % es mir Spaß macht 61 % 71 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 5 Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass... männlich weiblich ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 9 % 6 % ich dazu keine Zeit habe 48 % 56 % es nicht anerkannt wird 12 % 10 % ich nicht weiß, wo ich das machen kann 23 % 38 % ich darauf keine Lust habe 26 % 18 % andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 12 % 12 % ich noch nicht so lange hier wohne 4 % 4 % ich meine Freizeit anders verbringen will 37 % 30 % ich Geld verdienen möchte oder muss 28 % 32 % Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? männlich weiblich ja, sehr / eher ja 72 % 68 % In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: männlich weiblich Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen 62 % 35 % 3 % 61 % 36 % 3 % Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 47 % 39 % 14 % 14 % 36 % 50 % Sport treiben 57 % 36 % 7 % 44 % 44 % 12 % Lesen 16 % 48 % 36 % 28 % 49 % 23 % Musik hören 72 % 24 % 4 % 81 % 18 % 1 % Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches 18 % 29 % 53 % 28 % 36 % 36 % Nichts tun/chillen 36 % 51 % 13 % 38 % 50 % 12 % Shoppen/bummeln 9 % 55 % 36 % 22 % 64 % 14 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 6 In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten männlich weiblich Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Zeit in der Natur verbringen 25 % 55 % 20 % 30 % 57 % 13 % Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband 16 % 21 % 63 % 13 % 17 % 70 % Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 14 % 59 % 27 % 21 % 64 % 15 % Auf der Straße/an Plätzen abhängen 26 % 39 % 35 % 21 % 41 % 38 % Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 32 % 51 % 17 % 39 % 51 % 10 % Partys /Clubs/ Feste 20 % 45 % 35 % 18 % 49 % 33 % Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 7 % 25 % 68 % 5 % 24 % 71 % Ich verbringe meine Zeit gerne: männlich weiblich Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Mit mir selber (alleine sein) 34 % 53 % 13 % 36 % 53 % 11 % Mit Freunden 71 % 27 % 2 % 72 % 27 % 1 % Mit meiner/meinem Partner*in 28 % 18 % 53 % 31 % 11 % 58 % Mit der Familie 37 % 56 % 7 % 50 % 45 % 5 % Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? männlich weiblich ja, sehr / eher ja 68 % 71 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 7 Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für andere... Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... Unterstützung bei Infothemen: männlich weiblich Diskriminierung/Ausgrenzung 19 % 26 % Gewalt/Mobbing 21 % 28 % Streit mit Eltern 12 % 16 % Probleme mit Gleichaltrigen 11 % 12 % Liebe/Beziehung/Sexualität 14 % 17 % Schwangerschaft 7 % 11 % Ausbildung/Studium/Beruf 37 % 45 % Schwierigkeiten in der Schule 21 % 27 % Suche nach Nebenjob 40 % 52 % Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 21 % 36 % Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 18 % 27 % Mediennutzung 15 % 14 % Gesundheit/Ernährung 22 % 34 % Alkohol/Drogen 17 % 18 % Umgang mit Geld allgemein/Schulden 30 % 36 % Umgang mit Recht/Verträgen 38 % 45 % Infoquellen: männlich weiblich Internetseiten 79 % 86 % Zeitungen 29 % 27 % Fernsehen 34 % 33 % YouTube 68 % 57 % Freunde/Bekannte 53 % 69 % Familie 51 % 66 % Lehrer*innen 25 % 27 % Beratungsstellen 7 % 9 % Stadtbibliothek 15 % 22 % Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 8 % 7 % WhatsApp oder Ähnliches 38 % 41 % Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 38 % 47 % Podcast 7 % 5 % Radio 21 % 21 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 8 Altersgruppenvergleich Lebst Du gerne in Köln? 14-15 16-17 18-20 ja, sehr / eher ja 95 % 94 % 96 % Für mich ist Köln eine Stadt, … 14-15 16-17 18-20 Zustim mung teils/t eils Ableh nung Zustim mung teils/t eils Ableh nung Zustim mung teils/t eils Ableh nung Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenleben können. 61 % 33 % 7 % 66 % 28 % 6 % 68 % 27 % 5 % Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 44 % 45 % 11 % 44 % 46 % 11 % 35 % 54 % 11 ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 51 % 39 % 10 % 53 % 39 % 8 % 57 % 37 % 6 % ich mich sicher fühle. 43 % 46 % 11 % 43 % 46 % 11 % 43 % 45 % 12 % ich mich wohl fühle. 75 % 20 % 5 % 76 % 19 % 5 % 78 % 19 % 3 % sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 75 % 19 % 6 % 72 % 23 % 5 % 78 % 19 % 3 % mir gute berufliche Chancen geboten werden. 73 % 22 % 5 % 66 % 29 % 5 % 70 % 26 % 4 % ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 78 % 17 % 5 % 78 % 18 % 4 % 83 % 15 % 2 % ich meine Zukunft sehe. 53 % 32 % 15 % 55 % 32 % 14 % 64 % 25 % 11 % das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 13 % 56 % 31 % 13 % 57 % 30 % 14 % 56 % 30 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 9 Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 14-15 16-17 18-20 Zustim mung teils/ teils Ableh nung Zustim mung teils/ teils Ableh nung Zustim mung teils/ teils Ableh nung Arbeitsmöglichkeiten 59 % 36 % 5 % 60 % 35 % 5 % 69 % 28 % 3 % Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 58 % 37 % 5 % 55 % 38 % 7 % 57 % 36 % 7 % Schule 51 % 34 % 15 % 46 % 38 % 16 % 49 % 36 % 15 % Öffentliche Verkehrsmittel 56 % 33 % 11 % 49 % 35 % 16 % 41 % 41 % 18 % Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 54 % 35 % 11 % 49 % 39 % 12 % 44 % 42 % 14 % Sportmöglichkeiten 74 % 20 % 6 % 67 % 28 % 5 % 68 % 27 % 5 % Schwimmbäder 61 % 31 % 8 % 55 % 37 % 8 % 52 % 37 % 11 % Radwege 40 % 43 % 17 % 37 % 40 % 23 % 30 % 38 % 32 % Wohnungsangebot 18 % 43 % 39 % 11 % 40 % 49 % 7 % 29 % 64 % meine Wohnsituation 72 % 21 % 7 % 71 % 21 % 8 % 57 % 29 % 14 % Jugendeinrichtungen 45 % 39 % 16 % 39 % 45 % 16 % 36 % 48 % 16 % Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches 68 % 24 % 8 % 73 % 23 % 4 % 76 % 19 % 5 % Angebote der Vereine für Jugendliche 71 % 21 % 8 % 64 % 31 % 6 % 61 % 32 % 7 % Treffpunkte im Freien 63 % 29 % 8 % 66 % 26 % 8 % 66 % 27 % 7 % Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 15 % 54 % 31 % 16 % 52 % 32 % 19 % 53 % 28 % In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 14-15 16-17 18-20 Parks, Wiesen oder Grünflächen 30 % 22 % 21 % Spiel- und Sportflächen 30 % 25 % 24 % Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann 34 % 29 % 31 % Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 22 % 23 % 21 % Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 43 % 44 % 43 % Gute Einkaufsmöglichkeiten 25 % 24 % 19 % Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 17 % 19 % 22 % Sichere Radwege 35 % 34 % 41 % Angebote, die ich mir leisten kann 24 % 21 % 22 % Freies W-LAN 65 % 65 % 56 % Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 23 % 22 % 21 % Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 7 % 4 % 4 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 10 Interessierst Du Dich für Politik? 14-15 16-17 18-20 ja, sehr / eher ja 57 % 61 % 63 % Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 14-15 16-17 18-20 Jugendforen 16 % 17 % 18 % Tag der Jugend im Rathaus 16 % 13 % 16 % Schülervertretung 31 % 24 % 23 % Bürgerhaushalt 6 % 8 % 11 % Bürgerinitiativen 8 % 14 % 22 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 21 % 30 % 33 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 29 % 37 % 46 % Demonstrationen 22 % 28 % 30 % Flashmob 31 % 27 % 29 % Parteimitgliedschaft 11 % 13 % 17 % Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 23 % 22 % 26 % U-18-Wahl 41 % 43 % 26 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 21 % 27 % 30 % Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 14-15 16-17 18-20 Jugendforen 8 % 8 % 9 % Tag der Jugend im Rathaus 4 % 4 % 5 % Schülervertretung 24 % 29 % 29 % Bürgerhaushalt 2 % 2 % 3 % Bürgerinitiativen 3 % 5 % 6 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 18 % 28 % 34 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 3 % 6 % 37 % Demonstrationen 15 % 22 % 27 % Flashmob 14 % 13 % 15 % Parteimitgliedschaft 3 % 2 % 6 % U-18-Wahl 14 % 12 % 15 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 6 % 10 % 11 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 11 Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 14-15 16-17 18-20 Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) 41 % 34 % 35 % Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder Ähnliches) 13 % 13 % 15 % Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 10 % 11 % 11 % Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) 5 % 6 % 8 % Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 15 % 16 % 16 % Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) 16 % 21 % 17 % Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 3 % 4 % 4 % Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr (Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 7 % 7 % 6 % Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches) 12 % 10 % 9 % Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 27 % 23 % 28 % Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… 14-15 16-17 18-20 ich Zeit habe 32 % 28 % 30 % die Themen mich interessieren 54 % 55 % 56 % ich mitbestimmen möchte 33 % 35 % 35 % ich etwas verändern möchte 46 % 50 % 50 % ich für andere Menschen da sein will 45 % 47 % 48 % ich dadurch etwas lernen kann 56 % 56 % 52 % ich dadurch bessere Jobchancen habe 32 % 29 % 26 % das gut im Lebenslauf aussieht 32 % 35 % 31 % sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 22 % 19 % 21 % ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 36 % 32 % 36 % es mir Spaß macht 72 % 65 % 66 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 12 Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass... 14-15 16-17 18-20 ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 5 % 7 % 10 % ich dazu keine Zeit habe 48 % 55 % 54 % es nicht anerkannt wird 8 % 13 % 11 % ich nicht weiß, wo ich das machen kann 33 % 32 % 28 % ich darauf keine Lust habe 24 % 23 % 18 % andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 14 % 13 % 9 % ich noch nicht so lange hier wohne 2 % 4 % 6 % ich meine Freizeit anders verbringen will 39 % 36 % 25 % ich Geld verdienen möchte oder muss 24 % 30 % 34 % Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 14-15 16-17 18-20 ja, sehr / eher ja 74 % 67 % 69 % In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: 14-15 16-17 18-20 Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen 66 % 33 % 1 % 61 % 35 % 4 % 58 % 39 % 3 % Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 38 % 35 % 27 % 29 % 38 % 33 % 23 % 38 % 39 % Sport treiben 55 % 35 % 10 % 49 % 42 % 9 % 46 % 42 % 12 % Lesen 23 % 48 % 29 % 21 % 47 % 32 % 24 % 51 % 25 % Musik hören 76 % 22 % 2 % 78 % 20 % 2 % 76 % 21 % 3 % Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches 26 % 34 % 40 % 26 % 30 % 44 % 21 % 35 % 44 % Nichts tun/chillen 40 % 46 % 14 % 37 % 51 % 12 % 35 % 52 % 12 % Shoppen/bummeln 19 % 59 % 22 % 16 % 61 % 23 % 15 % 61 % 24 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 13 In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten 14-15 16-17 18-20 Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Zeit in der Natur verbringen 24 % 57 % 19 % 26 % 57 % 17 % 33 % 54 % 13 % Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband 17 % 18 % 65 % 13 % 19 % 68 % 15 % 18 % 67 % Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 15 % 60 % 25 % 18 % 62 % 20 % 22 % 62 % 16 % Auf der Straße/an Plätzen abhängen 24 % 37 % 39 % 26 % 42 % 32 % 19 % 40 % 41 % Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 25 % 54 % 21 % 34 % 53 % 13 % 46 % 47 % 7 % Partys /Clubs/ Feste 8 % 40 % 52 % 21 % 48 % 31 % 26 % 51 % 23 % Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 4 % 19 % 77 % 4 % 25 % 71 % 9 % 29 % 62 % Ich verbringe meine Zeit gerne: 14-15 16-17 18-20 Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Häufig Manc hmal Nie Mit mir selber (alleine sein) 37 % 49 % 14 % 36 % 51 % 13 % 35 % 56 % 9 % Mit Freunden 70 % 28 % 2 % 72 % 26 % 2 % 72 % 27 % 1 % Mit meiner/meinem Partner*in 14 % 15 % 71 % 30 % 14 % 55 % 40 % 16 % 44 % Mit der Familie 50 % 44 % 6 % 43 % 51 % 6 % 40 % 53 % 7 % Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 14-15 16-17 18-20 ja, sehr / eher ja 76 % 69 % 64 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 14 Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für andere... Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... Unterstützung bei Infothemen: 14-15 16-17 18-20 Diskriminierung/Ausgrenzung 22 % 22 % 26 % Gewalt/Mobbing 27 % 23 % 26 % Streit mit Eltern 17 % 14 % 15 % Probleme mit Gleichaltrigen 15 % 11 % 10 % Liebe/Beziehung/Sexualität 16 % 16 % 16 % Schwangerschaft 10 % 9 % 9 % Ausbildung/Studium/Beruf 40 % 44 % 40 % Schwierigkeiten in der Schule 28 % 23 % 23 % Suche nach Nebenjob 49 % 49 % 43 % Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 27 % 28 % 31 % Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 26 % 23 % 23 % Mediennutzung 16 % 13 % 14 % Gesundheit/Ernährung 30 % 28 % 29 % Alkohol/Drogen 19 % 17 % 16 % Umgang mit Geld allgemein/Schulden 31 % 34 % 34 % Umgang mit Recht/Verträgen 34 % 45 % 44 % Infoquellen: 14-15 16-17 18-20 Internetseiten 79 % 84 % 85 % Zeitungen 22 % 26 % 34 % Fernsehen 38 % 33 % 29 % YouTube 80 % 63 % 55 % Freunde/Bekannte 60 % 63 % 63 % Familie 63 % 60 % 56 % Lehrer*innen 27 % 28 % 23 % Beratungsstellen 5 % 8 % 13 % Stadtbibliothek 15 % 20 % 20 % Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 8 % 7 % 7 % WhatsApp oder Ähnliches 45 % 42 % 33 % Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 46 % 44 % 39 % Podcast 4 % 7 % 7 % Radio 20 % 20 % 22 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 15 Bezirksvergleich Lebst Du gerne in Köln? 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim ja, sehr / eher ja 92 % 94 % 96 % 92 % 97 % 95 % 95 % 94 % 96 % Für mich ist Köln eine Stadt, … 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes Zustim -mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zusti- mmung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenleben können. 66 29 5 65 28 7 73 23 4 67 28 5 64 27 9 Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 36 51 13 37 56 7 44 46 10 40 47 13 41 49 10 ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 57 33 10 53 39 8 54 38 8 55 39 7 51 41 8 ich mich sicher fühle. 46 39 15 45 42 13 48 46 6 47 40 13 46 45 9 ich mich wohl fühle. 78 17 6 77 19 4 83 14 3 78 17 6 75 21 4 sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 71 23 6 73 21 6 80 16 4 78 17 5 68 28 4 mir gute berufliche Chancen geboten werden. 63 27 10 73 22 5 73 24 3 66 29 5 62 32 6 ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 80 15 5 81 16 3 82 14 4 82 13 5 83 13 4 ich meine Zukunft sehe. 53 30 17 54 29 17 58 27 15 64 24 12 58 30 12 das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 13 53 34 14 57 29 12 56 32 13 56 31 11 58 31 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 16 Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 15 (Für mich ist Köln eine Stadt, …) 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zusti- mmung teils/ teils Ablehn ung Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen- leben können. 59 35 6 58 32 10 61 32 7 63 31 6 Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 42 48 10 38 47 15 44 45 11 42 48 10 ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 53 34 13 54 37 9 52 40 8 55 39 6 ich mich sicher fühle. 40 49 11 36 50 14 39 48 13 42 46 12 ich mich wohl fühle. 74 21 5 73 22 5 73 23 4 75 21 4 sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 72 22 6 72 22 6 75 20 5 74 23 3 mir gute berufliche Chancen geboten werden. 68 27 5 71 23 6 66 27 7 67 28 5 ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 75 21 4 75 19 6 78 18 4 81 16 3 ich meine Zukunft sehe. 59 32 9 55 32 13 60 28 12 59 29 12 das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 14 57 29 13 58 29 17 54 29 14 55 31 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 17 Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes Zustim -mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zusti- mmung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Arbeitsmöglichkeiten 58 34 8 61 35 4 69 27 4 57 38 5 62 34 4 Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 50 39 11 54 39 7 58 37 5 52 40 8 51 43 6 Schule 46 39 15 51 33 16 53 33 14 48 37 15 45 37 18 Öffentliche Verkehrsmittel 44 37 19 41 42 17 51 36 13 48 33 19 51 34 15 Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 46 40 14 48 38 14 55 33 12 45 38 17 52 37 11 Sportmöglichkeiten 66 28 6 69 26 5 79 18 3 63 29 8 70 25 5 Schwimmbäder 50 38 12 53 36 11 60 32 8 57 34 9 57 36 7 Radwege 24 45 31 26 41 33 34 38 28 33 39 28 34 42 24 Wohnungsangebot 5 30 65 9 39 52 11 32 57 10 34 56 8 33 59 meine Wohnsituation 60 25 15 74 16 10 72 22 6 62 25 13 69 21 10 Jugendeinrichtungen 35 47 18 35 46 19 41 44 15 41 43 16 36 45 19 Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches 75 22 3 75 19 6 77 19 4 73 22 5 73 22 5 Angebote der Vereine für Jugendliche 61 33 6 62 30 8 65 28 7 59 36 5 58 34 8 Treffpunkte im Freien 70 22 8 64 28 8 70 22 8 60 28 12 64 29 7 Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 20 54 26 11 55 34 17 57 26 16 56 28 17 58 25 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 18 Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 17 (Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden.) 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zusti- mmung teils/ teils Ablehn ung Arbeitsmöglichkeiten 63 31 6 61 34 5 55 40 5 59 37 4 Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 54 38 8 60 34 6 54 38 8 55 36 9 Schule 49 35 16 46 38 16 47 38 15 45 39 16 Öffentliche Verkehrsmittel 46 41 13 48 36 16 51 35 15 48 37 15 Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 44 40 16 45 40 15 46 42 12 45 43 12 Sportmöglichkeiten 67 25 8 64 30 6 69 26 5 69 26 5 Schwimmbäder 56 34 10 46 42 12 52 37 11 57 34 9 Radwege 35 45 20 38 39 23 37 39 24 34 44 22 Wohnungsangebot 19 33 48 15 37 48 12 37 51 12 40 48 meine Wohnsituation 57 32 11 68 22 10 55 32 13 66 25 9 Jugendeinrichtungen 45 40 15 35 44 21 39 47 14 39 47 14 Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches 60 32 8 70 23 7 66 28 6 70 25 5 Angebote der Vereine für Jugendliche 64 31 5 67 26 7 60 31 9 67 26 7 Treffpunkte im Freien 59 33 8 60 28 12 64 29 7 61 32 7 Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 12 52 36 14 49 37 18 52 30 14 56 30 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 19 In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Parks, Wiesen oder Grünflächen 29 % 19 % 17 % 25 % 19 % 26 % 33 % 28 % 26 % Spiel- und Sportflächen 26 % 21 % 23 % 28 % 25 % 32 % 29 % 29 % 28 % Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann 25 % 31 % 26 % 30 % 31 % 33 % 40 % 37 % 37 % Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 19 % 22 % 18 % 18 % 23 % 23 % 24 % 25 % 26 % Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 19 % 55 % 44 % 28 % 48 % 48 % 56 % 53 % 48 % Gute Einkaufsmöglichkeiten 14 % 25 % 13 % 19 % 22 % 33 % 32 % 21 % 24 % Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 12 % 30 % 18 % 15 % 13 % 30 % 26 % 19 % 18 % Sichere Radwege 48 % 40 % 41 % 43 % 36 % 36 % 35 % 29 % 35 % Angebote, die ich mir leisten kann 27 % 19 % 24 % 24 % 22 % 21 % 21 % 24 % 21 % Freies W-LAN 51 % 65 % 58 % 67 % 63 % 62 % 65 % 66 % 69 % Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebo te 17 % 21 % 25 % 24 % 23 % 26 % 24 % 26 % 21 % Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 6 % 4 % 5 % 3 % 3 % 6 % 5 % 3 % 6 % Interessierst Du Dich für Politik? 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim ja, sehr / eher ja 74 % 60 % 65 % 60 % 64 % 56 % 60 % 53 % 59 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 20 Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Jugendforen 22 % 19 % 15 % 16 % 17 % 17 % 18 % 15 % 17 % Tag der Jugend im Rathaus 15 % 14 % 14 % 14 % 16 % 20 % 15 % 18 % 13 % Schülervertretung 26 % 29 % 26 % 27 % 25 % 21 % 30 % 27 % 20 % Bürgerhaushalt 9 % 6 % 11 % 11 % 7 % 6 % 8 % 8 % 6 % Bürgerinitiativen 23 % 11 % 18 % 21 % 16 % 13 % 13 % 13 % 14 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 33 % 25 % 25 % 34 % 29 % 26 % 27 % 29 % 26 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 45 % 39 % 42 % 41 % 42 % 33 % 36 % 30 % 34 % Demonstrationen 37 % 25 % 30 % 30 % 30 % 19 % 24 % 22 % 22 % Flashmob 32 % 30 % 30 % 30 % 29 % 26 % 28 % 28 % 24 % Parteimitgliedschaft 16 % 12 % 18 % 15 % 14 % 10 % 14 % 13 % 14 % Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 23 % 23 % 24 % 25 % 21 % 21 % 26 % 34 % 25 % U-18-Wahl 35 % 41 % 40 % 37 % 42 % 41 % 39 % 24 % 32 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 28 % 22 % 36 % 29 % 28 % 16 % 29 % 23 % 26 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 21 Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Jugendforen 10 % 10 % 7 % 8 % 6 % 7 % 7 % 9 % 9 % Tag der Jugend im Rathaus 4 % 6 % 6 % 2 % 5 % 4 % 2 % 5 % 4 % Schülervertretung 32 % 30 % 26 % 28 % 27 % 29 % 26 % 25 % 27 % Bürgerhaushalt 4 % 1 % 2 % 3 % 4 % 1 % 1 % 3 % 3 % Bürgerinitiativen 6 % 3 % 8 % 8 % 4 % 5 % 3 % 2 % 5 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 30 % 26 % 28 % 33 % 29 % 32 % 21 % 23 % 26 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 20 % 13 % 19 % 15 % 16 % 13 % 12 % 12 % 17 % Demonstrationen 35 % 25 % 25 % 27 % 27 % 14 % 13 % 20 % 19 % Flashmob 21 % 14 % 14 % 15 % 13 % 9 % 11 % 15 % 15 % Parteimitgliedschaft 5 % 2 % 6 % 4 % 4 % 4 % 4 % 3 % 4 % U-18-Wahl 15 % 9 % 14 % 16 % 17 % 22 % 9 % 10 % 14 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 16 % 9 % 10 % 10 % 11 % 6 % 7 % 7 % 9 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 22 Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals- , Tanz- oder Gesangsverein, Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) 33 % 35 % 35 % 35 % 34 % 44 % 33 % 28 % 38 % Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder Ähnliches) 16 % 15 % 12 % 14 % 12 % 13 % 12 % 17 % 11 % Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 10 % 9 % 11 % 13 % 11 % 7 % 9 % 11 % 9 % Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) 13 % 5 % 6 % 10 % 5 % 5 % 7 % 4 % 5 % Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 14 % 17 % 17 % 12 % 13 % 14 % 15 % 16 % 18 % Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) 25 % 20 % 20 % 16 % 16 % 20 % 16 % 17 % 14 % Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 3 % 4 % 3 % 2 % 3 % 5 % 4 % 6 % 4 % Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr (Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 5 % 5 % 8 % 6 % 5 % 10 % 9 % 5 % 8 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 23 Fortsetzung von der Tabelle auf Seite 22 (Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen:) Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches) 12 % 12 % 10 % 7 % 12 % 12 % 10 % 8 % 9 % Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 23 % 27 % 22 % 27 % 32 % 26 % 27 % 28 % 26 % Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim ich Zeit habe 28 % 29 % 22 % 28 % 28 % 34 % 31 % 30 % 30 % die Themen mich interessieren 56 % 70 % 57 % 54 % 59 % 50 % 56 % 42 % 54 % ich mitbestimmen möchte 35 % 44 % 35 % 32 % 35 % 29 % 35 % 32 % 32 % ich etwas verändern möchte 47 % 60 % 53 % 51 % 50 % 43 % 51 % 47 % 39 % ich für andere Menschen da sein will 47 % 48 % 49 % 41 % 49 % 48 % 48 % 45 % 44 % ich dadurch etwas lernen kann 58 % 57 % 56 % 53 % 53 % 60 % 52 % 47 % 51 % ich dadurch bessere Jobchancen habe 25 % 29 % 30 % 22 % 23 % 33 % 33 % 32 % 30 % das gut im Lebenslauf aussieht 25 % 33 % 37 % 34 % 29 % 38 % 31 % 34 % 34 % sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 22 % 22 % 26 % 19 % 22 % 16 % 23 % 22 % 17 % ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 33 % 40 % 36 % 30 % 38 % 29 % 36 % 35 % 32 % es mir Spaß macht 62 % 78 % 72 % 61 % 72 % 61 % 71 % 61 % 61 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 24 Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass... 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 8 % 12 % 5 % 8 % 1 % 14 % 3 % 5 % 7 % ich dazu keine Zeit habe 56 % 50 % 49 % 47 % 50 % 53 % 52 % 55 % 50 % es nicht anerkannt wird 12 % 8 % 9 % 11 % 6 % 18 % 13 % 10 % 9 % ich nicht weiß, wo ich das machen kann 28 % 29 % 32 % 30 % 30 % 38 % 31 % 31 % 31 % ich darauf keine Lust habe 24 % 19 % 17 % 21 % 21 % 24 % 21 % 19 % 22 % andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 8 % 13 % 13 % 11 % 12 % 10 % 12 % 10 % 12 % ich noch nicht so lange hier wohne 8 % 6 % 5 % 3 % 3 % 3 % 2 % 4 % 6 % ich meine Freizeit anders verbringen will 34 % 35 % 34 % 33 % 40 % 28 % 30 % 33 % 31 % ich Geld verdienen möchte oder muss 21 % 33 % 31 % 27 % 27 % 30 % 33 % 41 % 28 % Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim ja / eher ja 70 % 74 % 75 % 74 % 72 % 68 % 63 % 60 % 69 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 25 In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes Zustim -mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zusti- mmung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen 59 39 2 62 34 4 57 39 4 59 38 3 60 36 4 Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 26 34 40 27 40 33 23 40 37 31 36 33 34 36 30 Sport treiben 46 44 10 51 41 8 55 39 6 48 41 11 50 41 9 Lesen 23 50 27 25 55 20 27 49 24 21 45 34 21 52 27 Musik hören 71 28 1 75 21 4 75 23 2 82 17 1 77 18 5 Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches 25 43 32 32 30 38 29 31 40 23 32 45 23 33 44 Nichts tun/chillen 33 53 14 38 49 13 32 55 13 40 52 8 38 49 13 Shoppen/bummeln 15 63 22 14 58 28 16 60 24 15 60 25 15 57 28 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zusti- mmung teils/ teils Ablehn ung Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen 64 34 2 66 32 2 60 35 5 62 36 2 Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 32 33 35 35 36 29 27 39 34 32 36 32 Sport treiben 54 38 8 49 37 14 41 46 13 48 41 11 Lesen 25 44 31 19 50 31 24 45 31 25 45 30 Musik hören 72 26 2 77 20 3 79 20 1 77 21 2 Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches 18 32 50 25 31 44 18 32 50 24 33 34 Nichts tun/chillen 37 49 14 43 44 13 36 49 15 38 48 14 Shoppen/bummeln 17 61 22 16 59 25 18 66 16 18 60 22 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 26 In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes Zustim -mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zusti- mmung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zeit in der Natur verbringen 34 58 8 25 62 13 28 58 14 28 54 18 24 60 16 Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband 13 18 69 16 16 68 13 20 67 17 16 67 17 18 65 Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 26 61 13 16 65 19 23 62 15 17 64 19 19 62 19 Auf der Straße/an Plätzen abhängen 29 42 29 22 39 39 18 43 39 28 40 32 25 40 35 Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 42 47 11 28 53 19 38 51 11 34 56 10 36 51 13 Partys /Clubs/ Feste 24 56 20 19 45 36 24 54 22 23 48 29 19 43 38 Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 8 34 58 6 26 68 8 27 65 5 24 71 4 23 73 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zusti- mmung teils/ teils Ablehn ung Zeit in der Natur verbringen 32 53 15 27 53 20 29 53 18 25 57 18 Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband 20 20 60 11 16 73 18 20 62 15 19 66 Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 15 59 26 14 59 27 17 61 22 19 61 20 Auf der Straße/an Plätzen abhängen 29 36 35 28 37 35 19 41 40 20 39 41 Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 37 50 13 34 51 15 37 51 12 35 51 14 Partys /Clubs/ Feste 12 44 44 14 43 43 18 48 34 20 44 36 Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 4 18 78 6 23 71 6 28 66 6 23 71 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 27 Ich verbringe meine Zeit gerne: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes Zustim -mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Zusti- mmung teils/ teils Ableh nung Zustim- mung teils/ teils Ableh nung Mit mir selber (alleine sein) 35 55 20 39 52 9 36 52 12 34 54 12 36 54 10 Mit Freunden 73 27 0 68 30 2 74 24 2 75 24 1 74 25 1 Mit meiner/meinem Partner*in 34 15 51 24 14 62 27 20 53 36 13 51 28 19 53 Mit der Familie 34 59 7 37 56 7 44 48 8 42 55 3 44 50 6 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zustim- mung teils/ teils Ablehn ung Zusti- mmung teils/ teils Ablehn ung Mit mir selber (alleine sein) 29 54 17 36 52 12 36 53 11 36 51 13 Mit Freunden 73 25 2 69 29 2 68 30 2 68 29 3 Mit meiner/meinem Partner*in 26 13 61 26 13 61 31 16 53 34 14 52 Mit der Familie 51 44 5 50 45 5 39 55 6 45 48 7 Anmerkungen: alle Angaben in Prozent Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Ja, sehr / eher ja 73 % 74 % 77 % 69 % 72 % 64 % 67 % 61 % 67 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 28 Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für andere... Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... Unterstützung bei Infothemen: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Diskriminierung/Ausgrenzung 23 % 22 % 22 % 23 % 22 % 25 % 24 % 25 % 20 % Gewalt/Mobbing 26 % 24 % 24 % 24 % 24 % 25 % 24 % 26 % 26 % Streit mit Eltern 13 % 13 % 13 % 15 % 16 % 15 % 13 % 17 % 17 % Probleme mit Gleichaltrigen 10 % 10 % 9 % 12 % 14 % 12 % 15 % 14 % 11 % Liebe/Beziehung/Sexualität 17 % 12 % 13 % 18 % 16 % 16 % 18 % 14 % 18 % Schwangerschaft 8 % 7 % 9 % 12 % 11 % 8 % 10 % 10 % 8 % Ausbildung/Studium/Beruf 33 % 37 % 34 % 42 % 45 % 42 % 42 % 46 % 44 % Schwierigkeiten in der Schule 20 % 21 % 15 % 24 % 32 % 29 % 25 % 25 % 24 % Suche nach Nebenjob 41 % 45 % 43 % 43 % 48 % 51 % 52 % 50 % 46 % Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 27 % 27 % 30 % 35 % 27 % 28 % 32 % 29 % 25 % Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 21 % 23 % 23 % 23 % 19 % 21 % 28 % 26 % 21 % Mediennutzung 17 % 11 % 14 % 18 % 14 % 14 % 15 % 13 % 14 % Gesundheit/Ernährung 30 % 24 % 29 % 27 % 27 % 31 % 30 % 34 % 28 % Alkohol/Drogen 13 % 14 % 15 % 21 % 19 % 17 % 18 % 17 % 19 % Umgang mit Geld allgemein/Schulden 32 % 28 % 32 % 31 % 36 % 34 % 34 % 36 % 36 % Umgang mit Recht/Verträgen 37 % 41 % 43 % 42 % 42 % 41 % 43 % 43 % 41 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 29 Infoquellen: 1 / Innenstadt 2 / Rodenkirchen 3 / Lindenthal 4 / Ehrenfeld 5 / Nippes 6 / Chorweiler 7 / Porz 8 / Kalk 9 / Mülheim Internetseiten 80 % 86 % 80 % 79 % 80 % 80 % 81 % 74 % 81 % Zeitungen 34 % 29 % 30 % 32 % 27 % 28 % 24 % 18 % 24 % Fernsehen 30 % 34 % 28 % 32 % 33 % 34 % 34 % 29 % 33 % YouTube 57 % 63 % 58 % 55 % 63 % 62 % 62 % 57 % 61 % Freunde/Bekannte 63 % 65 % 65 % 61 % 59 % 55 % 63 % 55 % 60 % Familie 52 % 65 % 58 % 55 % 61 % 59 % 60 % 48 % 55 % Lehrer*innen 24 % 27 % 22 % 25 % 25 % 29 % 29 % 23 % 24 % Beratungsstellen 8 % 6 % 8 % 10 % 10 % 8 % 10 % 8 % 9 % Stadtbibliothek 26 % 20 % 22 % 16 % 18 % 15 % 14 % 20 % 18 % Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 5 % 6 % 7 % 10 % 9 % 10 % 7 % 8 % 8 % WhatsApp oder Ähnliches 36 % 37 % 40 % 37 % 37 % 42 % 42 % 39 % 42 % Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 34 % 42 % 42 % 40 % 38 % 42 % 43 % 40 % 45 % Podcast 11 % 5 % 7 % 6 % 7 % 6 % 5 % 4 % 5 % Radio 21 % 22 % 25 % 23 % 22 % 19 % 17 % 13 % 19 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 30 Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Lebst Du gerne in Köln? 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ja, sehr / eher ja 95 % 95 % Für mich ist Köln eine Stadt, … 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Zustim mung teils/ teils Ableh nung Zustim mung teils/ teils Ablehn ung Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenleben können. 69 % 26 % 5 % 59 % 32 % 9 % Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 40 % 51 % 9 % 44 % 45 % 11 % ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 54 % 37 % 9 % 53 % 39 % 8 % ich mich sicher fühle. 46 % 45 % 9 % 39 % 48 % 13 % ich mich wohl fühle. 79 % 17 % 4 % 72 % 23 % 5 % sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. 76 % 20 % 4 % 72 % 22 % 6 % mir gute berufliche Chancen geboten werden. 69 % 26 % 5 % 68 % 26 % 6 % ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 80 % 15 % 5 % 76 % 19 % 5 % ich meine Zukunft sehe. 56 % 31 % 13 % 58 % 30 % 12 % das Stadtbild gepflegt und sauber ist. 11 % 58 % 31 % 16 % 55 % 29 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 31 Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Zustim mung teils/ teils Ableh nung Zustim mung teils/ teils Ableh nung Arbeitsmöglichkeiten 65 % 31 % 4 % 58 % 37 % 5 % Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen 55 % 40 % 5 % 53 % 39 % 8 % Schule 47 % 37 % 16 % 49 % 35 % 16 % Öffentliche Verkehrsmittel 44 % 39 % 17 % 52 % 33 % 15 % Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches 48 % 39 % 13 % 45 % 41 % 15 % Sportmöglichkeiten 71 % 24 % 5 % 67 % 27 % 6 % Schwimmbäder 54 % 37 % 9 % 52 % 37 % 11 % Radwege 30 % 41 % 29 % 38 % 41 % 21 % Wohnungsangebot 10 % 32 % 58 % 13 % 39 % 48 % meine Wohnsituation 70 % 21 % 9 % 57 % 30 % 13 % Jugendeinrichtungen 34 % 49 % 17 % 43 % 41 % 16 % Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches 73 % 23 % 4 % 64 % 29 % 7 % Angebote der Vereine für Jugendliche 60 % 33 % 7 % 63 % 29 % 8 % Treffpunkte im Freien 65 % 27 % 8 % 60 % 31 % 9 % Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt 14 % 57 % 29 % 15 % 50 % 35 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 32 In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir … 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Parks, Wiesen oder Grünflächen 16 % 34 % Spiel- und Sportflächen 23 % 33 % Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann 26 % 41 % Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen 21 % 24 % Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) 46 % 51 % Gute Einkaufsmöglichkeiten 19 % 28 % Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) 23 % 20 % Sichere Radwege 43 % 35 % Angebote, die ich mir leisten kann 23 % 22 % Freies W-LAN 60 % 67 % Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote 23 % 22 % Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht 4 % 5 % Interessierst Du Dich für Politik? 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ja, sehr / eher ja 64 % 55 % Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Jugendforen 19 % 16 % Tag der Jugend im Rathaus 14 % 16 % Schülervertretung 30 % 25 % Bürgerhaushalt 8 % 8 % Bürgerinitiativen 17 % 13 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 29 % 25 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 43 % 32 % Demonstrationen 30 % 22 % Flashmob 31 % 26 % Parteimitgliedschaft 16 % 12 % Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans 25 % 24 % U-18-Wahl 39 % 33 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 31 % 22 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 33 Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Jugendforen 9 % 8 % Tag der Jugend im Rathaus 6 % 5 % Schülervertretung 30 % 25 % Bürgerhaushalt 2 % 2 % Bürgerinitiativen 6 % 4 % Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) 31 % 24 % Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) 18 % 13 % Demonstrationen 28 % 17 % Flashmob 15 % 12 % Parteimitgliedschaft 4 % 4 % U-18-Wahl 12 % 12 % Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) 8 % 8 % Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) 34 % 35 % Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder Ähnliches) 14 % 14 % Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) 8 % 10 % Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) 7 % 5 % Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 18 % 15 % Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) 22 % 16 % Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) 2 % 6 % Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr (Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) 7 % 5 % Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches) 11 % 11 % Ich engagiere mich nicht freiwillig in meiner Freizeit 25 % 30 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 34 Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ich Zeit habe 23 % 35 % die Themen mich interessieren 62 % 50 % ich mitbestimmen möchte 38 % 34 % ich etwas verändern möchte 51 % 47 % ich für andere Menschen da sein will 47 % 49 % ich dadurch etwas lernen kann 59 % 52 % ich dadurch bessere Jobchancen habe 28 % 32 % das gut im Lebenslauf aussieht 31 % 34 % sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 25 % 22 % ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 37 % 34 % es mir Spaß macht 74 % 62 % Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass... 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 8 % 8 % ich dazu keine Zeit habe 54 % 50 % es nicht anerkannt wird 10 % 13 % ich nicht weiß, wo ich das machen kann 35 % 30 % ich darauf keine Lust habe 20 % 23 % andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 17 % 11 % ich noch nicht so lange hier wohne 5 % 4 % ich meine Freizeit anders verbringen will 36 % 30 % ich Geld verdienen möchte oder muss 37 % 33 % Hast Du genug Freizeit?/Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ja, sehr / eher ja 74 % 63 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 35 In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen 60 % 37 % 3 % 61 % 36 % 3 % Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken 25 % 37 % 38 % 33 % 35 % 32 % Sport treiben 52 % 41 % 7 % 46 % 41 % 13 % Lesen 27 % 49 % 24 % 21 % 46 % 33 % Musik hören 73 % 24 % 3 % 77 % 21 % 2 % Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches 28 % 34 % 38 % 20 % 31 % 49 % Nichts tun/chillen 35 % 53 % 12 % 41 % 46 % 13 % Shoppen/bummeln 13 % 60 % 27 % 19 % 59 % 22 % In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Zeit in der Natur verbringen 27 % 60 % 13 % 29 % 51 % 20 % Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband 13 % 18 % 69 % 18 % 19 % 63 % Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches 19 % 66 % 15 % 15 % 58 % 27 % Auf der Straße/an Plätzen abhängen 20 % 41 % 39 % 27 % 37 % 36 % Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) 35 % 52 % 13 % 38 % 49 % 13 % Partys /Clubs/ Feste 20 % 54 % 26 % 14 % 43 % 43 % Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 6 % 28 % 66 % 6 % 22 % 72 % Ich verbringe meine Zeit gerne: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Häu- fig Manch- mal Nie Häu- fig Manch- mal Nie Mit mir selber (alleine sein) 37 % 54 % 9 % 33 % 53 % 14 % Mit Freunden 70 % 29 % 1 % 71 % 27 % 2 % Mit meiner/meinem Partner*in 27 % 16 % 57 % 29 % 13 % 58 % Mit der Familie 40 % 52 % 8 % 49 % 46 % 5 % Anlage 2: Tabellenanhang Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 36 Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, das Dir zur Verfügung steht? 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II ja, sehr / eher ja 75 % 61% Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung für mich oder für andere... Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... Unterstützung bei Infothemen: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Diskriminierung/Ausgrenzung 22 % 26 % Gewalt/Mobbing 24 % 25 % Streit mit Eltern 13 % 17 % Probleme mit Gleichaltrigen 10 % 14 % Liebe/Beziehung/Sexualität 13 % 17 % Schwangerschaft 9 % 10 % Ausbildung/Studium/Beruf 36 % 47 % Schwierigkeiten in der Schule 19 % 28 % Suche nach Nebenjob 46 % 51 % Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement 31 % 29 % Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 23 % 24 % Mediennutzung 15 % 14 % Gesundheit/Ernährung 30 % 31 % Alkohol/Drogen 14 % 19 % Umgang mit Geld allgemein/Schulden 32 % 35 % Umgang mit Recht/Verträgen 44 % 43 % Infoquellen: 1. Quartil SGB II 4. Quartil SGB II Internetseiten 85 % 79 % Zeitungen 31 % 21 % Fernsehen 30 % 32 % YouTube 59 % 62 % Freunde/Bekannte 67 % 58 % Familie 61 % 55 % Lehrer*innen 22 % 29 % Beratungsstellen 7 % 10 % Stadtbibliothek 20 % 17 % Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen 6 % 10 % WhatsApp oder Ähnliches 38 % 43 % Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 41 % 44 % Podcast 7 % 4 % Radio 23 % 17 % -
Anlage 1_Ergebnisbericht_Jugendbefragung
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Kölner Jugendbefragung 2018 Ergebnisbericht Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Jugend, Bildung und Sport Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung Zentrale Dienste der Stadt Köln Druck Druckhaus Süd Medien GmbH Bildnachweis Umschlag: Tim Sieck; S.4 Stadt Köln; S.5 Marvin Stutzer; S.6,12, 18, 20, 25, 28, 36, 38 und Rückseite Moritz Jansen; S.23 Sabine Welter; S.24 SKM Köln - Graffitiprojekt MittwochsMaler; S.30, Stefan Ludwigs © Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/DEZ IV/1.500/03.2019 Kontakt Dezernat für Jugend, Bildung und Sport Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln 0221/221-21909 Florian.sevenig@stadt-koeln.de /www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/ integrierte-jugendhilfe-und-schulentwicklungsplanung Impressum In Kooperation mit dem Kölner Jugendring: Seite 3 Jugendbefragung 2018 Inhalt 1. Vorwort ................................................................................................................ 4 2. Hintergrund und Zielsetzung ................................................................................. 6 3. Gastbeitrag der Technischen Universität Dortmund: „Partizipative Jugendbefragung auf Kommunaler Ebene“ ..................................... 7 4. Wer hat eigentlich mitgemacht? ........................................................................... 8 4.1 Beteiligung an der Befragung ......................................................................................... 8 4.2 Verteilung der Stichprobe .............................................................................................. 8 5. Die Ergebnisse ....................................................................................................... 11 5. 1 Wie sehen die Jugendlichen die Stadt Köln? .................................................................... 11 5.2 Wie halten es die Jugendlichen mit der Politik? .............................................................. 20 5.3 Engagieren sich die Kölner Jugendlichen? ....................................................................... 23 5.4 Was machen die Jugendlichen in ihrer Freizeit? .............................................................. 27 5.5 Brauchen Jugendliche Beratung? ................................................................................... 33 6. Workshops ........................................................................................................... 36 6.1 Qualitativer Workshop ................................................................................................... 36 6.2 Ergebnisworkshop ......................................................................................................... 37 7. Prüfempfehlungen und Ausblick ............................................................................ 39 8. Anhang .................................................................................................................. 43 8.1 Durchführung der Befragung ......................................................................................... 43 8.2 Abbildungen ................................................................................................................. 45 8.3 Endnoten ...................................................................................................................... 54 Seite 4 Jugendbefragung 2018 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt! Jugendliche bergen viel Kreativität, Mut, Lebensfreude und Ideen in sich. Als Stadtverwaltung gilt es, diese Eigenschaf- ten und Talente zu fördern und ihnen den passenden Raum zur Entfaltung zu geben. Aber was ist der jugendgerechte Raum hierfür und ist Köln vielleicht schon ausreichend jugendgerecht? Wer kann das besser beantworten, als die Jugendlichen selbst. Die Idee einer Jugendbefragung war geboren, die allen Jugendlichen die Chance geben sollte, ihre Meinung zu sagen. Die Befragung stellt ein zentrales Instrument der Jugendbeteiligung in Köln dar. Ein wich- tiger Baustein war die direkte Beteiligung Jugendlicher während des gesamten Befragungsvorha- bens. Jugendliche standen zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Entstanden ist ein Datenschatz, der beschreibt, was Jugendliche über Köln denken, was sie sich wünschen, wo sie sich engagieren und was sie in ihrer Freizeit treiben. Die Ergebnisse sind von stadtstrategischer Bedeutung und werden neben den politischen und fachlichen Diskussionen auch an die verschiedensten Akteure in Verwaltung und Stadtgesellschaft weitergetragen. Mein Dank gilt besonders allen Jugendlichen, die sich an der Befragung beteiligt haben, sei es beim Ausfüllen des Fragebogens, dem Mitwirken innerhalb der Workshops oder bei der Durchführung. Ebenso bedanke ich mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Befragungsvorhabens, besonders sind hier der Kölner Jugendring und der Beirat hervorzuheben, die mit viel Engagement geholfen haben, die Jugendbefragung zu einem Erfolg zu bringen. Ihre Dr. Agnes Klein Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport Seite 5 Jugendbefragung 2018 Liebe Leserinnen und Leser, junge Menschen machen jeden Tag gute und schlechte Erfah- rungen, sie haben Meinungen, Ideen, Forderungen und Träume, aber ihr Einfluss und ihre Mitbestimmung sind gesellschaftlich noch immer zu gering. Als Lobby für alle Kinder und Jugendli- chen in Köln, interessiert es uns als Jugendring zu erfahren, wie es den jungen Menschen in Köln geht, was sie an unserer Stadt mögen und was sie kritisch sehen. Gemeinsam mit der Stadt Köln und dem Beirat zur Jugend - befragung, welcher durch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von freien Trägern der Jugend- und Wohlfahrtshilfe bereichert wurde, ist es uns gelungen mit der Jugendbe - fragung einen ersten Überblick über die Anliegen der jungen Menschen in Köln zu erhalten. Was aber genau gemeint ist und passieren soll, werden wir nur erfahren, wenn wir mit Kindern und Jugendliche in den Dialog kommen und sie aktiv anregen und fördern, ihr Engagement in die Stadtgesellschaft zu tragen. In diesem Zusammenhang ist die Eröffnung des kooperativen Kinder- und Jugendbüros als Schnittstelle ein weiterer wichtiger Schritt, um die Interessen von jungen Menschen in Köln ernst zu nehmen und auch diejenigen jungen Menschen zu erreichen, die keinen Zugang zu Jugendeinrichtungen oder Jugendverbänden haben oder wollen. Die vorliegenden Ergebnisse der Jugendbefragung zeigen uns deutlich konkrete Bedürfnisse auf: Mobilität, Sicherheit und Sauberkeit sind drei davon. Wie diese erfüllt werden können, bleibt dabei vorerst noch offen Uns allen muss klar sein, dass wir es nicht auf der Erhebung der Daten beruhen lassen können. Es gilt nun die Ergebnisse zusammen mit den jungen Menschen in die Praxis umzusetzen und so das Versprechen von ernst gemeinter und echter Beteiligung Stück für Stück einzulösen. Wir fühlen uns als Jugendring in unserer Arbeit und der Forderung nach mehr Partizipation für junge Kölnerinnen und Kölner bestätigt und sehen in der Etablierung der Jugendbefragung als ein Baustein auf diesem Weg eine große Chance, Köln als kinderfreundliche Kommune zu stärken und weiter zukunftsfähig zu machen. Für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Köln möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken. Marvin Stutzer Vorsitzender Kölner Jugendring e.V. Seite 6 Jugendbefragung 2018 sich in dem durchgeführten Unterfangen wiederspiegelt, die Belange der Kölner Jugend- lichen stärker in den Fokus zu rücken und diese in die Prozesse der Jugendhilfeplanung stärker einzubinden. Innerhalb der Stadtentwicklung gibt es viele Verbindungslinien zu Projekten, die durch einen Austausch von den Ergebnissen der Jugendbefragung profitieren können. Zu nennen sind hier besonders die Spielplatzbe- darfsplanung, die Sportentwicklungsplanung und das strategische Stadtentwicklungskon- zept „Kölner Perspektiven 2030“. Letztlich kann festgehalten werden, dass das Ziel der Jugendbefragung lautet, die Kölner Jugendlichen mit ihren Bedürfnissen, Ansich - ten und Wünschen besser kennen zu lernen. Jeder Jugendliche der Stadt konnte sich zu Wort melden und berichten, was in Köln gut läuft und was besser laufen könnte. Auf diesem Wege können die Jugendlichen Ein - fluss nehmen und Köln noch jugendgerechter machen. 2. Hintergrund und Zielsetzung Ein wichtiges Ziel der Stadt Köln ist es, nicht nur für Jugendliche zu planen, sondern mit ihnen zusammen. Jugendliche sollen an Mei- nungsbildungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Die in 2018 durchgeführte Jugendbefragung ist eine Maßnahme des aktuellen Kinder- und Jugendförderplans. Die gewonnenen Ergebnisse sollen wiederum die Grundlage für den nächsten Kinder- und Jugendförderplan darstellen. Darüber hinaus werden sie die Basis für anschließende fachliche Gesprächsformate der Jugendhilfe bilden. Nicht zuletzt können sie auch integraler Bestandteil der Arbeit des neu implementierten Jugendbüros sein, dessen Ziel die stärkere Beteiligung von Jugendlichen darstellt. Des Weiteren bildet die Jugendbefragung einen Teil des Aktionsplans „Kinder- und Jugendfreundliches Köln“, dessen Bestreben Seite 7 Jugendbefragung 2018 Befragung durch Pre-Test, qualitativen Workshop und Ergebnisworkshop ein Plausibilitätsabgleich sowohl des Erhebungsinstruments als auch der gewonnenen Ergebnisse mit Vertreter(inn)en der Zielgruppe statt. Dadurch erfolgt über den gesamten Prozessablauf eine fortwährende Überprüfung des gewählten Instruments sowie der damit erhobenen Ergebnisse, ob der gewähl- te Ansatz der verfolgten Zielsetzung gerecht wird, die Kölner Jugendlichen besser kennen zu lernen mit ihren Bedürfnissen, Ansichten und Wünschen. Die Beteiligung der jungen Men- schen führt dazu, dass das gewählte Instrument auf die zu untersuchende Zielgruppe passt. Die erzielte und transparent dargestellte Stichpro- bengüte dokumentiert dies. Die Kölner Jugendbefragung 2018 bringt neben den Einschätzungen der Zielgruppe zu ihrem Le- ben in Köln auch ihre Verbesserungsvorschläge sowie ihre Vorstellungen von einer lebenswer- ten Stadt ans Licht. Diese Ergebnisse liegen nun vor, die Datenerhebung wurde als Grundlage für die Jugendhilfeplanung erwartet und steht nun für die produktive Entwicklung des Arbeitsfeldes Jugendarbeit zur Verfügung. Dabei ist die weitere Beteiligung der jungen Kölnerinnen und Kölner an der Deutung der Daten sowie an einer offensiven und effizienten Gestaltung politischer Entscheidungen in der Jugendarbeit voranzutreiben. Das Kölner Jugendbüro bietet hierfür die allerbesten Voraussetzungen. Technische Universität Dortmund Forschungsverbund/DJI Diana Löser Akteure im Feld der Kinder- und Jugendarbeit aus Praxis und Politik wollen gerne mehr über die Zielgruppe und die Rahmenbedingungen wissen, um besser verstehen und auch wir- kungsvoller handeln zu können – so auch in Köln. Wie bewerten junge Kölnerinnen und Kölnern ihre Stadt? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Und wofür engagieren sie sich? Die Kölner Jugendbe- fragung 2018 geht diesen Fragen nach und fasst die Ergebnisse der Online-Befragung unter dem Titel „Deine Meinung zählt!“ zusammen. Diese Befragung und ihre Ergebnisse stellen einen wichtigen Teil in einer partizipativen, sozialraumorientierten Kölner Jugendhilfepla- nung dar, denn sie bilden die Basis, um den Belangen der jungen Generation insbesondere auch innerhalb der gesamtstädtischen Ent- wicklung die gebührende Aufmerksamkeit und die notwendige Berücksichtigung zukommen zu lassen. Die Jugendarbeit wird dabei nicht nur durch eine empirische Untersuchung auf ein solides Fundament gestellt. Vielmehr wird hier ein Konzept verfolgt, das der Beteiligung junger Kölner/-innen im Alter von 14 bis unter 21 Jahre in jedem Stadium der Konzeption, Durchführung und Auswertung der empirischen Befragung das zentrale Leitmotiv zuweist. Bei der gewählten Erhebungsart der offenen Vol- lerhebung haben nicht nur alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Zielgruppe die Mög- lichkeit, in der kommunalen Online-Befragung ihre Meinung zu ihrem Leben in Köln zu äußern und Vorschläge zu Veränderungen zu machen. Darüber hinaus findet durch den verfolgten partizipativen Ansatz vor, während und nach der 3. Gastbeitrag der Technischen Universität Dortmund „Partizipative Jugendbefragung auf Kommunaler Ebene“ Seite 8 Jugendbefragung 2018 4.2 Verteilung der Stichprobe Tausende ausgefüllter Fragebögen stellen eine gute Datengrundlage für die Auswer - tung der Befragung dar. Um allerdings eine Aussage über die Güte der Stichprobe treffen zu können, muss deren Verteilung nach bestimmten Kriterien in den Blick genom - men werden. Zentral sind hier charakteris - tische Parameter, die die Zielgruppe näher beschreiben. Diese sollte über die Stichprobe sowie die Grundgesamtheit möglichst ähn - lich verteilt sein, um Ableitungen zuzulassen. Die empirische Sozialforschung postuliert: wenn Stichprobe und Grundgesamtheit ähn - lich verteilt sind, dann können Rückschlüsse aus der Stichprobe auf die Grundgesamtheit übertragen werden. Besonders prägende Merkmale für unsere Zielgruppe sind: Alter, Geschlecht, Schulform und Wohnort. 4. Wer hat eigentlich mitgemacht? 4.1 Beteiligung an der Befragung Wie der Titel „Kölner Jugendbefragung“ schon sagt, richtete sich die Befragung an die Kölner Jugendlichen. Grundvoraussetzung für die Teilnahme waren somit ein Wohnort in Köln sowie die Einordnung in die Altersspanne von 14 bis unter 21 Jahren. Diese Zielgruppe umfasst stadtweit rund 70.000 Jugendliche, die insgesamt 27 Fragen zu den Themenbereichen „Perspektiven auf und für die Stadt“, „Partizipa- tion und Engagement“ sowie „Freizeitverhalten und -interessen“ beantworten konnten. An der Befragung haben sich via Online- oder Papierfragebogen 5.094 Jugendliche beteiligt. Dies entspricht einem guten Rücklauf von 7,3 %. Der Großteil der Jugendlichen entschied sich für die Teilnahme an der offenen Online- Befragung. 720 Jugendliche füllten lieber einen Papierfragebogen aus. Sie wurden entweder direkt auf Sportevents beziehungs- weise in Schulpausen angesprochen oder haben die Fragebögen in Jugendeinrichtungen vorgefunden. Nicht alle Jugendlichen, die an der Befragung teilgenommen haben, erreich- ten auch das Ende des Fragebogens. Die letzte geschlossene Frage wurde noch von 3.356 Personen beantwortet. Zieht man nun von der Anzahl der ausgefüll - ten Fragebögen die Nicht-Kölner (518) und die Ausfüllerinnen und Ausfüller, die jünger als 14 Jahre oder älter als 20 Jahre sind (578) ab, dann reduziert sich die Teilnehmerzahl auf 4.260 Kölnerinnen und Kölner in der richtigen Zielgruppe. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 6,1 %. 1 25% 27% 48% 27% 39% 34% 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-20 Jahre Altersverteilung Grundgesamtheit Stichprobe 51% 49%46% 54% Männlich Weiblich Geschlechtsverteilung Grundgesamtheit Stichprobe Seite 9 Jugendbefragung 2018 festgehalten werden, dass sich ein zu erwarten- des Übergewicht an Gymnasiasteninnen und Gymnasiasten an der Befragung ergeben hat, zu Lasten des Anteils an Hauptschülerninnen und Hauptschüler. Neben den Schülerinnen und Schülern (70 %) sollten aber auch die Jugendlichen beachtet werden, die angegeben haben, nicht mehr zur Schule zu gehen (30 %). Mit Blick auf deren errungene Abschlüsse zeigt sich, dass gerade Hauptschulabschlüsse (20 %) und die Mittlere Reife (48 %) den größten Teil ausmachen. Berücksichtigt man die Altersspan- ne der Befragung (14 bis unter 21 Jahren), so ist es nicht verwunderlich, dass weniger Jugendliche noch die Hauptschule besuchen im Vergleich zu den Schulformen, die neben der Sekundarstufe I auch die Sekundarstufe II umfassen. Die Verzer- rung hinsichtlich dem Plus an Gymnasiasten wird somit deutlich abgeschwächt.4 Die Verteilung der jugendlichen Fragebogen- ausfüllerinnen und Fragebogenausfüller über die einzelnen Bezirke weist ebenfalls eine breite Streuung auf und bietet für jeden Bezirk eine ausreichend große Zahl an auszuwertenden Daten. Geht man etwas mehr ins Detail, sieht man, dass die Diskrepanz zwischen den Jugend- lichen, die im Bezirk Chorweiler leben und den ausgefüllten Fragebögen, die dem Stadtbezirk Chorweiler zugeordnet werden können, am stärksten ausfällt. Im Stadtbezirk Porz hingegen Der Vergleich der Stichprobe mit der Grund- gesamtheit zeigt ein Plus bei den 16 bis 17 Jährigen und dafür wiederum ein Weniger bei den über 18 Jährigen. Die Gruppe der 14 bis 15 Jährigen ist hingegen recht passgenau abgebil- det. Die Mobilisierung der älteren Jugendlichen war erwartungsgemäß komplex, da diese weniger in Jugendeinrichtungen anzutreffen sind. Ein Teil dieser Gruppe wird schon in einem Arbeitsverhältnis oder an einer der Kölner Hochschulen aktiv sein und war somit über die Bewerbungswege der unterstützenden Multiplikatoren schwer zu erreichen.2 Ein klassisches Phänomen der empirischen Sozi- alforschung ist die höhere Umfragebeteiligung von Frauen im Vergleich zu den Männern. Dieses Phänomen zeigt sich auch in der Kölner Jugend- befragung. Genau um fünf Prozentpunkte sind die männlichen vermindert und die weiblichen Jugendlichen erhöht vertreten. Es sei noch zu erwähnen, dass sich 36 Personen der Kategorie „inter/trans/divers“ zuordneten. Da es hierzu leider keinen entsprechenden statistischen Wert aus der Grundgesamtheit gibt, wurde auf die Darstellung in der Abbildung auf S. 8 verzichtet. Der Blick auf die Verteilung hinsichtlich der allgemeinbildenden Schulformen3 zeigt eine gute Streuung. Alle Schulformen sind häufig in der Stichprobe vertreten. Allerdings muss 8% 17% 21% 50% 4%4% 13% 18% 62% 3% Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium Förderschule Schulform Grundgesamtheit Stichprobe Seite 10 Jugendbefragung 2018 Durch die offene Befragung gab es keine Vorse- lektion mittels einer Stichprobenziehung. Jede und jeder der rund 70.000 Jugendlichen hatte die gleichen Chancen, sich an der Jugendbefra- gung zu beteiligen. Viele Jugendliche sind dieser Chance nachgekommen und haben den Frage- bogen ausgefüllt. Eine adäquate Verteilung über die einzelnen charakterisierenden Merkmale der Population ist weitgehend gegeben, so dass sich aussagekräftige Auswertungen erstellen lassen. Eine leichte Verzerrung hinsichtlich einer höhe- ren Anzahl an jungen Frauen und Mädchen und eine leicht gesteigerte Teilnahme Jugendlicher mit gymnasialen Bildungshintergrund soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Diese ziehen sich allerdings wie ein roter Faden durch die empirische Sozialforschung, eine perfekte Passung zwischen der Grundgesamtheit und einer Stichprobe ist so gut wie nie gegeben gerade im Hinblick einer offenen Vollerhebung.5 Von einer Gewichtung des Datensatz soll in der Auswertung abgesehen werden, da dieses Vorge- hen erst recht eine Verzerrung der Aussagekraft hervorruft. Die Aussagen Einzelner würden durch eine Mehrfachwertung erhöht. Es ist hierdurch kein breiteres Meinungsbild zu erwarten, son- dern nur das Überzeichen einzelner Aussagen. konnten überproportional viele Jugendliche zum Ausfüllen des Fragebogens motiviert werden. Wie gut die Verteilung hinsichtlich des soziöko- nomischen Status getroffen ist, sieht man an der Gegenüberstellung der Jugendlichen, die in Bedarfsgemeinschaften mit SGB II-Bezug leben. Dies stellt einen klassischen Indikator für Armut und soziale Ungleichheit dar (vergleiche Thomas Groos (2016): Schulsegregation messen. Sozialindex für Grundschulen. Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“, Werkstattbericht). Hier muss be- rücksichtigt werden, dass innerhalb des Fragebo- gens nicht abgefragt wurde, ob die Jugendlichen beziehungsweise ihre Eltern Transferleistungen beziehen. Auf der Basis der statistischen Ist-Werte zur Kinder- und Jugendarmut in den verschiede- nen Stadtteile und der Auskunft der Jugendlichen innerhalb der Befragung über ihren Wohnort, konnten Zuordnungen vorgenommen werden. Schaut man nun in die Ergebnisse, so zeigt sich, das der Mittelwert der Grundgesamtheit mit 17 % nur einen Prozentpunkt von dem Wert der Stichprobe (16 %) entfernt ist. Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Design der Befragung sehr partizipativ gewählt wurde. 8% 11% 13% 10% 10% 10% 12% 13% 15%9% 10% 12% 11% 11% 7% 14% 11% 15% Wohnort Grundgesamtheit Stichprobe Seite 11 Jugendbefragung 2018 Als größte Treiber der Unzufriedenheit entpup- pen sich das Wohnungsangebot (53 %), das Bild der Öffentlichkeit von Jugendlichen (30 %) und die Radwege (25 %). Die Umfassenden Abbildungen zu den einzelnen Ergebnissen können im Anhang (8.2 Abbildungen) eingesehen werden. Im Folgenden sollen neben den dargestellten Ergebnissen auf gesamtstädtischer Ebene auch die Unterschiede zwischen Subgruppen aufge- zeigt werden. Die Antworten auf die einzelnen Fragen werden daher nach verschiedenen Gruppen getrennt ausgewertet. 5. Die Ergebnisse 5.1 Wie sehen die Jugendlichen die Stadt Köln? Fast alle Jugendlichen leben gern beziehungs- weise sehr gern in Köln. Besonders schätzen sie die kulturellen Einrichtungen, Veranstaltun- gen, Konzerte oder Ähnliches (72 %). Dicht gefolgt wird dies von der Zufriedenheit mit den Sportmöglichkeiten (69 %) und der eigenen Wohnsituation (65 %). Eine Befragte beziehungsweise ein Befragter zählt folgende positive Attribute Kölns auf: „Mentalität und Zusammenhalt, Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten, Vereine, Parks, Kulturangebot.“ Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden: ri Kulturelle Einrichtungen Veranstaltungen, Konzerte oder ähnliches 72% Sport- möglichkeiten 69% meine Wohnsituation 65% Angebote der Vereine für Jugendliche 64% Arbeits- möglichkeiten 61% Treffpunkte im Freien 64% Schwimmbäder 55% Angebot an Aus- bildungsplätzern und Lehrstellen 56% Öffentliche Verkehrsmittel 49% Spiel-, Bolzplätze und Skater- anlagen oder Ähnliches 48% Schule 48% Radwege 34% Was die Öffentlichkeit über Jugendli- che denkt 16% Wohnungs- angebot 11% Jugend- einrichtungen 39% Seite 12 Jugendbefragung 2018 (rot). Der letztgenannte Gruppenvergleich bezieht sich auf die Einteilung nach den SGB II-Bedarfsgemeinschaften. Die Jugendlichen haben im Fragebogen angegeben, aus welchem Stadtteil sie kommen. Zudem ist für jeden Stadtteil in Köln eine Kinderarmuts - quote bekannt. Die Gesamtmenge der Ju - gendlichen, die den Fragebogen beantwortet haben, wurde nach der Armutsquote ihres Stadtteils in vier Quartile unterteilt. In der Folge werden die Antworten der Jugendli - chen aus dem ersten und dem vierten Quartil gegenübergestellt, also Antworten von Jugendlichen verglichen, die in benachtei - ligten beziehungsweise stark privilegierten Stadtteilen leben. Was macht Köln aus, wofür steht die Stadt in den Augen der Jugendlichen? Köln ist eine Stadt mit einem tollen Freizeitangebot (79 %), in der man sich wohlfühlen kann (76 %). Die vielen Bildungsmöglichkeiten (73 %) münden in guten beruflichen Aussichten (68 %). Weg von den quantitativen Bewertungen wird das, ein wenig anders zusammengefast: „[Was Köln ist] kann man nicht beschreiben, da Köln ein Gefühl ist, wo man einfach bleiben möchte.“ Erwähnung finden nur signifikante Unterschie- de, die in ihrer Effektstärke von den restlichen Antworten divergieren (die Tabellen zu den berichteten Gruppenergebnissen befinden sich in einem gesonderten Tabellenband). Es wird somit nur der Unterschied zwischen den Gruppen dargestellt, allerdings nicht die allgemein höchste oder niedrigste Präferenz. Die kann wiederum mit einem Blick auf die Hauptauswertung erfasst werden. Für diese Darstellung werden Infoboxen pro Gruppenunterscheidung eingefügt, die einem farblichen Kodex folgen. So kann bei jeder vorgestellten Frage direkt der Blick auf den interessierten Grup - penunterschied geworfen werden. Die Dargestellten Subgruppen lauten: Mädchen und Jungen (orange), die Altersgruppen der 14 – 15 / 16 – 17 / 18 – 20 Jährigen (grün), die neun Stadtbezirke (blau) und der Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Rund 94% der Jugendlichen leben sehr gern bzw. gern in Köln. Seite 13 Jugendbefragung 2018 Geschlechtsvergleich6 Innerhalb des Vergleichs zwischen den Ausfüllerinnen und Ausfüllern fällt auf, dass Mädchen allgemein etwas positiver auf Köln schauen. Im Schnitt sind Mädchen 5 – 6 Prozentpunkte zufriedener, besonders aber bei: Spiel- und Bolzplätzen, Sportmög - lichkeiten und kulturellen Einrichtungen. Altersgruppenvergleich Bei der Zufriedenheit fallen vor allem die Jüngsten durch ein hohes Maß an Zufriedenheit auf. Gene- rell lässt sich festhalten, dass für einen Großteil der Themen die Zufriedenheit mit dem Alter der Befragten konstant etwas abnimmt (Öffentliche Verkehrsmittel, Spiel-, Bolzplätze und Skatanla- gen, Sportmöglichkeiten, Radwege, Wohnsitu- ation, Jugendeinrichtungen und Angebote der Vereine). Ausnahmen sind die Themen Arbeits- möglichkeiten und kulturelle Einrichtungen, mit denen eher die älteren Semester zufrieden sind. Bezirksvergleich Mit den Arbeitsmöglichkeiten ist man besonders in Lindenthal zufrieden. Hier spricht man sich auch öfter für ein gutes Angebot an Ausbildungsplätzen und Lehrstellen aus, sowie in Porz. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden besonders in Rodenkirchen weniger gut bewertet. Die Spiel- und Bolzplätze etc. finden in Lindenthal und Nippes hohen Anklang. Bei den Sportmöglichkeiten allgemein sowie den Schwimmbädern schneidet einzig Lin- denthal besonders hoch ab. Letztere werden in Porz seltener gelobt. Die Radwege wiede- rum werden in Rodenkirchen und der Innenstadt als unzureichender wahrgenommen als anderswo. Das Wohnungsangebot wird in der Innenstadt kritischer betrachtet, während Chorweiler noch am wenigsten negativ eingestellt ist. Die aktuelle Wohnsituation wird in vier Bezirken besonders negativ gesehen: Innenstadt, Ehrenfeld, Chorweiler und Kalk. Bei den Jugendeinrichtungen sind es derer nur drei unteren Ende der Skala: Innenstadt, Rodenkirchen und Porz hier werden Ausbaubedarfe gesehen. Das kulturelle Angebot erscheint in Chorweiler und Kalk ausbaufähig, das Angebot für Jugendliche wiederum in Porz und Mülheim. Besonders zufrieden ist man mit den Treffpunkten im Freien in der Innenstadt und Lindenthal. Letztlich haben Jugendliche besonders in Rodenkirchen und Chorweiler ein ungutes Gefühl darüber, was die Öffentlichkeit über sie denkt. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Die Zufriedenheit der Jugendliche aus privilegierten beziehungsweise benachteiligten Stadtteilen erscheint sehr unterschiedlich. Die Jugendlichen aus privilegierten Stadteilen sind zufriedener mit den Arbeitsmöglichkeiten, der Wohnsituation und den kulturellen Einrich- tungen, während die Jugendlichen aus den benachteiligten Stadtteilen zufriedener mit dem ÖPNV, Radwegen und Jugendeinrichtungen sind. Zusätzlich kann festgehalten werden, dass entgegen der geringeren Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation die Jugendlichen aus den benachteiligten Stadtteilen das generelle Wohnungsangebot weniger kritisch bewerten. Seite 14 Jugendbefragung 2018 erneut die Sauberkeit, die Sicherheit, gefolgt von einem Ausbau des ÖPNV und einer Verbesserung der Radwege. Die Themen des bezahlbaren Wohnraums, mehr Grünflächen sowie Treffpunkte und Angebote für Jugendli - che stechen ebenfalls heraus. Eine Jugendliche oder ein Jugendlicher empfiehlt: „Privat-PKWs in der Innenstadt verbieten, Fahr- radwege ausbauen und deutlich höher subventio- nierte KVB-Tickets, damit das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel wieder finanzierbar ist - für alle. Schaffung neuer Grünflächen.“ Schaut man in der Abbildung auf Seite 17 auf das, was in Köln richtig gut läuft, so zeigt sich kein so eindeutiges Bild. Es sind vielmehr viele Themen, die im Vordergrund stehen. Zu nennen sind hier beispielsweise: das Freizeit - angebot, die Grünflächen, der Zusammenhalt Die kritischen Meinungsäußerungen weisen darauf hin, dass Köln teils als ungepflegte und nicht immer saubere Stadt (30 %) wahrgenom- men wird, in der sich Jugendliche teilweise nicht sicher fühlen (12 %) und Menschen mit Behinderung nach Einschätzung mancher schlecht eingebunden sind (11 %). Interessant ist darüber hinaus, dass die zweithöchste Ablehnung von 13 % gleichzeitig mit einer recht hohen Zustimmung von 58 % einher- geht. Anscheinend spaltet die Frage, ob die Jugendlichen ihre Zukunft in Köln sehen, die Antwortenden in zwei Lager. Innerhalb einer offenen Abfrage konnten die Jugendlichen frei berichten, was aus ihrer Sicht in Köln besser gemacht werden könnte. Die Abbildung auf Seite 16 zeigt die gesam - melten Antworten. Auch hier dominieren gutem Freizeitangebot 79% Für mich ist Köln eine Stadt mit … Wohlbefinden 76% guten Bildungs- möglichkeiten 73% guten beruflichen Chancen 68% guter Integration 64% Zukunfts- perspektive 58% Sicherheit 42% guter Inklusion 41% Sauberkeit 14% Chancen für Engagement 53% Seite 15 Jugendbefragung 2018 „Die Atmosphäre in der Stadt und den Umgang der Kölnerinnen und Kölner miteinander. Die Rheinufertreppe, die war tatsächlich mal eine gelungene Investition. Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Kino und Theater in den entsprechenden Bezirken auch.“ der Kölner, die Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV, die aufgeschlossenen Menschen, der Dom und der Rhein … Von einer Befragten oder einem Befragten wird das „Gute“ in Köln wie folgt zusammengefasst: Geschlechtsvergleich Ähnlich wie bei der Frage nach der Zufriedenheit zeigt sich, dass Mädchen etwas positiver auf Köln schauen. Sie sehen bessere Engagement-Möglichkeiten, besse- re Bildungschancen und können mehr in der Freizeit unternehmen. Einzig das Sicherheitsgefühl fällt hier mit neun Prozentpunkten deutlich geringer aus. Altersgruppenvergleich Ältere Jugendliche stimmen tendenziell positiver über die Attribute der Stadt ab, als dies bei den Jüngeren der Fall ist, also genau konträr zur Zufriedenheit. Einzig dem Punkt „Menschen mit Behinderung sind in das Stadtleben eingebunden“ wird von Älteren signifikant seltener zugestimmt. Bezirksvergleich Keine gewichtigen Unterschiede gibt es bei den Themen Beteiligungsmöglichkeiten sowie Sauberkeit. Generell gibt es eine positive Grundstimmung bei Jugendlichen aus Lindenthal, die bei 5 von 10 Aussagen die höchsten Werte erreichen. Jugendliche aus Porz und Chorweiler stimmen seltener zu, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenleben. Menschen mit Behinderung erscheinen besonders in Lindenthal und Kalk eingebunden. Das Sicherheitsgefühl Jugendlicher ist in Porz am geringsten. In Lindenthal fühlen sich die Befragten am wohlsten. Gefühlt gibt es in Lindenthal und Ehrenfeld die besten Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche. Die beruflichen Chancen werden in Rodenkirchen und Lindenthal am höchsten bewertet. Einer rosigen Zukunft sieht man besonders oft in Ehrenfeld entgegen und die mangelnde Sauberkeit fällt in Kalk am wenigsten negativ auf. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Die Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen empfinden Köln signifikant häufiger als eine Stadt in der Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen leben können. Darüber hinaus fühlen sie sich sicherer und auch wohler. Demgegenüber können sie der Aussage “Köln ist gepflegt und sauber“ seltener zustimmen. Seite 16 Jugendbefragung 2018 Was kann man in Köln besser machen? 7 Sauberkeit erhöhen Fahrradwege ausbauen Sicherheit gewährleisten Liniennetz ausbauen bezahlbarer Wohnraum mehr Treffpunkte Angebote für Jugendliche pünktlicher ÖPNV Grünflächen erweitern Schulen und Kitas modernieseren sichere Fahrradwege Sportanlagen sanieren Stadtbild verschönern freies W-lan Bildungswesen verbessern Linientakt verbessern modernes Verkehrskonzept modernes Verkehrskonzept bezahlbare Freizeitangebote Fahrscheinpreise senken Obdachlose stärker unterstützen Straßen sanieren Weniger Autoverkehr mehr umweltschutz Seite 17 Jugendbefragung 2018 Freizeitgestaltung und Ausgehen Grünflächen und Parks Zusammenhalt Einkaufsmöglichkeiten Karneval öffentliche Verkehrsmittel aufgeschlossene Menschen Kölner Dom aufgeschlossene Menschen Lage am Rhein multikulturelles Leben tolle Menschen kulturelles Angebot Toleranz Akzeptanz Bildungsangebote Vielfalt und Diversität Events Mobilität Köln ist super Mentalität der Menschen Was läuft in Köln richtig gut? 7 Köln ist super Seite 18 Jugendbefragung 2018 Angebote die ich mir leisten kann 21% sowie die sicheren Radwege (36 %). Auffallend ist, dass die öffentliche Verkehrsanbindung überwiegend positiv gesehen wird. Nur 19 % der Jugendlichen monieren diese. Geht man nun eine räumliche Eben tiefer und fragt, was der Kölner Jugend in ihrem Stadtteil fehlt, so ist es allen voran das freie W-LAN (61 %) und sind es die Ausgehmöglichkeiten (42 %) In meinem Stadtteil fehlt/fehlen mir: Freies W-LAN 61% Sichere Radwege 36% Treffpunkte im Freien 31% Spiel- und Sportflächen 25% Parks, Wiesen oder Grünflächen 24% Anlaufstellen/ Beratungs- stellen 22% Gute Einkaufsmög- lichkeiten 22% Eine gute öffentliche Verkehrsan- bindung 19% Jugendein- richtungen/ Jugendkultur 22% Ausgeh- möglichkeiten 42% Seite 19 Jugendbefragung 2018 Geschlechtsvergleich Bei den fehlenden Angeboten im Stadtteil ist ein differen- ziertes Bild zwischen den Geschlechtern auszumachen. Jungen fehlen mehr: Spiel- und Sportflächen und freies W- LAN. Mädchen fehlt hingegen mehr: Orte im Freien für Freunde treffen, Ausgehmög- lichkeiten und Jugendeinrich- tungen. Altersgruppenvergleich Den 14–15 Jährigen ist ein Mehr an Parks-, Wiesen oder Grünflächen sowie Spiel- und Sportflächen wichtiger, als den beiden älteren Gruppen. Hingegen fehlt den 18 – 20 Jährigen im Vergleich zu den Jüngeren stärker: sichere Radwege und freies W-LAN. Bezirksvergleich Alles in allem ist der empfundene Mangel rechts des Rheins (plus Chorweiler) höher als auf der linken Rheinseite, besonders bei den Themen Grünflächen, Treffpunkte im Freien, Ausgeh-, sowie Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV. Im Einzelnen stellt es sich wie folgt dar: Parks, Wiesen und Grünflächen werden besonders in Porz, Kalk und der Innenstadt vermisst. An Spiel- und Sportflächen fehlt es in Chorweiler. Die Treffpunkte im Freien werden besonders in Porz, Kalk und Mülheim als nicht bedarfsgerecht empfunden. Wenig überrascht, dass die Ausgeh- möglichkeiten in der Innenstadt den geringsten Beanstandungswert und in den periphereren Stadtbezirken Rodenkirchen und Porz den höchsten aufweisen. Die Einkaufsmöglichkeiten werden besonders kritisch in Chorweiler und Porz gesehen. Die öffentliche Verkehrsanbindung ist nach Ansicht der Jugendlichen vor allem in Rodenkirchen, Chorweiler und mit Abstrichen Porz zu verbessern. Die Innenstadt wünscht sich besonders häufig freies W-LAN und eine Jugendeinrichtung, wohingegen die Zufriedenheit mit den Radwegen und den Angeboten, die sich Jugendliche leisten können dort am höchsten ist. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Der Blick auf eine aus Sicht der Jugendlichen ggf. verbesserungsfähigen Infrastruktur in den Stadtteilen zeigt, dass in den benachteiligten Stadtteilen Lücken der Versorgung bedeutend größer sind beziehungsweise die Unzufriedenheit mit dem Vorhandenen. Signifikante Unterschiede zeigen sich in fehlenden Parks, Wiesen und Grünflächen, Spiel- und Sportflächen, Treffpunkten im Freien, Einkaufsmöglichkeiten und freiem W-LAN. Die Jugendlichen der privilegierten Stadtteile fordern in erster Linie sicherere Radwege. Seite 20 Jugendbefragung 2018 stark an. Die politische Aktivität, die das größte Interesse weckt, ist die Wahlteilnahme (37 %) beziehungsweise die Teilnahme an der U18- Wahl (36 %) gefolgt von der die Teilnahme an einer Unterschriftenliste/Petition (27 %). Diese Aktivitäten bestechen durchweg durch eine gewisse Niedrigschwelligkeit. Die weiteren politischen Aktivitätsformen fallen niedriger aus, immerhin 13 % können sich auch ein Enga- gement in einer Partei vorstellen, 15 % interes- sieren sich für den Tag der Jugend im Rathaus, 17 % für Jugendforen, 23 % für das Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans. 5.2 Wie halten es die Jugendlichen mit der Politik? Die gute Nachricht vorweg: fast Zweidrittel der Jugendlichen interessieren sich generell für Politik. Dabei sprechen unterschiedliche politi- sche Angebote die Jugendlichen unterschiedlich Rund 61% der Jugendlichen interessieren sich für Politik Flashmob U-18-Wahl Folgende Aktivitäten würden mich interessieren: Wahlen Unterschriftenliste/Petitionen Schülervertretung Demonstrationen Non-Profit-Organisationen Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans Parteimitgliedschaft Bürgerinitiativen Bürgerhaushalt Tag der Jugend im Rathaus Seite 21 Jugendbefragung 2018 der Schülervertretungen im Rahmen der Bewerbung der Befragung begünstigt worden sein. Gefolgt wird er von der Teilnahmen an Unterschriftenlisten/Petitionen (26 %) sowie Demonstrationen (21 %). Das untere Ende bildet erneut der Bürgerhaushalt mit 2 %. Die tatsächliche politische Beteiligung fällt geringer aus als das grundsätzliche Interesse, was auf ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzi- al hindeutet. Das größte Engagement liegt im Bereich der Schülervertretung (27 %). Dieser hohe Wert dürfte durch die starke Einbindung Geschlechtsvergleich Jungen interessieren sich zu 4 Prozentpunkten mehr für Politik. Bei konkreten Themen sind Mädchen aber fast durch die Bank interessierter, besonders bei: Unterschriftenliste, Demonstrationen, Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans, Non Profit Organisationen. Altersgruppenvergleich Im Großen und Ganzen steigt mit dem Alter das politische Interesse. Ausnahmen hiervon bilden die Beteiligung in einer Schülervertre- tung und die Teilnahme an einer U-18-Wahl. Bei letzterem erklärt sich das Desinteresse der Überachtzehn- jährigen durch die überschrittene Altersgrenze. Bezirksvergleich Das allgemeine Interesse für Politik ist in der Innenstadt am höchsten, während es in Kalk am geringsten ist. Ähnlich wie bei der Bewertung ggf. fehlender Ange- bote im Stadtteil ist das Interesse an politischen Themen im Rechtsrheinischen (plus Chorweiler) signifikant geringer ausgeprägt, als auf der linken Rheinseite. Dies fällt vor allem bei den Themen Schülervertretung, Wahlen, Demonstratio- nen, U-18-Wahl und NGOs auf. Positiv fällt aber auch auf, dass das Interesse am Tag der Jugend im Rathaus in Chorweiler und das am Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans in Kalk am höchsten ist. Linksrheinisch fällt die Innenstadt durch ein besonders hohes politisches Interesse auf. Die Bereiche Jugendforen, Bürgerinitiativen, Unterschriftenlisten und Demonstrationen liegen hier an der Spitze. In Lindenthal gibt es ein gesteigertes Interesse an NGOs und Ehrenfeld folgt der Innenstadt bei den Bereichen Bürgerinitiative und Unterschriftenlisten. Vergleich nach ökonomi- schen Lebensumständen Das Interesse an Politik ist generell bei Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen grö- ßer. Hinsichtlich der Themen lassen sich vor allem Wahlen (auch U-18), Demonstrationen, Flashmobs sowie Non Profit Organisationen benennen. Seite 22 Jugendbefragung 2018 Geschlechts- vergleich Im Gegensatz zu den Mädchen engagieren sich die Jungen etwas stärker. Richtig ins Gewicht fällt dies allerdings nur bei den Jugendforen. Insbesondere bei Unterschriftenlisten liegen die Mädchen mit ihrer Beteiligung vorn. Altersgruppen- vergleich Eine Korrespondenz zwischen politi - scher Aktivität und dem steigenden Alter zeigt sich ebenfalls bei dem tatsächlichen Enga - gement. Durchweg ist im Alter eine höhere Beteiligung zu verzeichnen. Bezirksvergleich Bei dem tatsächlichen Ausleben politischer Aktivi- täten liegt die Innenstadt in fünf Bereichen sogar noch weiter vorn als beim bloßen Interesse. Zu nennen sind hier: Schülervertretung, Wahlen, De- monstrationen, Flashmob und NGOs. Die rechts- rheinischen Bezirke (plus Chorweiler) sind auch bei den Aktivitäten deutlich zurückhaltender. Neu ist allerdings, dass auch Rodenkirchen durch eine geringere Beteiligung bei der U-18-Wahl auffällt. Hier glänzt Chorweiler mit einer ebenso höheren Rate wie bei dem Thema Unterschriftenlisten (gemeinsam mit Ehrenfeld). In Lindenthal gibt es eine erhöhte Wahlbeteiligung zu verzeichnen. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Der Vergleich der politischen Aktivitäten zeigt, dass ein höheres Interesse der Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen auch verstärkt in die Tat umgesetzt wird. Schülervertretungen, Unterschriftenlisten, Wahlen und Demonstrationen sind die häufigsten Aktivitäten, die tatsächlich um- gesetzt werden. Interessant ist dabei, dass nicht jedes Interesse umgemünzt wird. Das trifft insbesondere bei Flashmobs, der U-18-Wahl und den NGOs zu. Unterschriftenliste/Petitionen Schülervertretung Wahlen FlashmobU-18-Wahl Demonstrationen Non Profit Organisation Jugendforen Tag der Jugend im Rathaus Bürgerhaushalt Bürgerhaushalt Bürgerinitativen Parteimitgliedschift Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: Seite 23 Jugendbefragung 2018 Ein hoher Anteil der Kölner Jugendlichen en- gagiert sich in irgendeiner Form ehrenamtlich. Besonders beliebt ist dabei das Engagement im Bereich Freizeit, wie zum Beispiel in einem Sport-, Karnevals- oder Tanzverein (35 %). Ebenfalls hoch im Kurs stehen Aktivitäten im Bereich der Schule/Hochschule (18 %) und der Kirche/Religion (15 %). 5.3 Engagieren sich die Kölner Jugendlichen? Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: Freizeit Schule,Hochschule Kirche/ Religion Soziales oder Gesundheit Umwelt Sonstige Aktivität am Wohnort Unfall- oder Rettungsdienst, freiwillige Feuerwehr Politik Berufliche Rechtspflege, Justiz Rund 60% der Befragten wählten einen oder mehrere Bereiche der außerschulischen unentgeltlichen Aktivität aus. Seite 24 Jugendbefragung 2018 Geschlechtsvergleich Im Großen und Ganzen halten es die Jungen und Mädchen recht gleich mit dem Engagement. Allerdings haben Mädchen häufiger den sozialen beziehungsweise Ge- sundheitsbereich angekreuzt sowie häufiger den Bereich Schule /Hochschule. Altersgruppenvergleich Es existieren praktisch keine Unterschiede zwischen den Al- tersgruppen und dem Bereich, in dem sich engagiert wird. Als einziger Unterschied lässt sich festhalten, dass sich die 14 – 15 Jährigen häufiger im Freizeitbereich engagieren als die beiden älteren Gruppen. Bezirksvergleich Es gibt wenig Unterschiede hinsichtlich der Bereiche des ehrenamtlichen Engagements. In der Innenstadt engagieren sich Jugendliche offenbar mehr in den Bereichen Politik und Schule/Hochschule, Chorweiler sticht inner- halb der Themen Freizeit und Unfall-, Rettungs- dienst/Feuerwehr heraus. Den letztgenannten finden auch die Porzer interessant. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Die Jugendlichen aus privilegierten Stadt- teilen sind präsenter im Bereich Schule/ Hochschule, dafür engagieren sich Jugendliche aus benachteiligten Stadttei- len sich das vierte Quartil häufiger in der Rechtspflege und Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe etc.). Seite 25 Jugendbefragung 2018 sich andere beteiligen 20% rangieren knapp dahinter. Etwas weniger relevant sind extrinsische Gründe wie „gut für den Lebenslauf“ (32 %) oder „bessere Jobchancen“ (28 %). Gegen ein Engagement sprechen ein Mangel an Zeit (48 %), andere prioritäre Aktivitäten (31 %) und ein Informationsmangel darüber, wo man sich engagieren kann (29 %). Fragt man nun nach den Gründen für ein ehrenamtliches Engagement, zeigt sich, dass der Spaß an der Sache den größten Ausschlag gibt (66 %). Der vorwiegend intrinsische Charakter der Begründung wird unterstützt durch die hohen Werte bei „Interesse“ (55 %) und „etwas lernen können“ (53 %). Soziale Aspekte wie „etwas verändern wollen“ (48 %) und „für andere da sein wollen“ (46 %) Gründe für Ehrenamt: Gründe gegen Ehrenamt: Spaß 66% Interesse an Themen 55% etwas lernen 53% etwas verändern 48% für andere da sein 46% Freunde finden 34% mitbe- stimmen 34% gut für Lebenslauf 32% Zeit habe 29% keine Informationen 29% Keine Zeit 48% Geld verdienen 28% anderes in Freizeit 31% keine Lust 20% keine Anner- kennung 11% gesund- heitliche Gründe 7% noch nicht so lange hier wohnen 4% andere es nicht tun 11% Seite 26 Jugendbefragung 2018 Geschlechtsvergleich Während für die Jungen im Unterschied zu den Mädchen der Faktor „Zeit haben“ einzig ausschlaggebend für ein Nicht-Engagement ist, so fällt bei den Mädchen eine Reihe von Gründen für bzw. gegen ein Engagement auf. Sie achten mehr auf das eigene Interesse, sie wollen etwas verändern, für andere da sein, etwas lernen und Spaß haben. Jungen lassen sich in ihrem Engage- ment mehr von der nicht vorhandenen Lust und dem Wunsch anderen Freizeitaktivitäten nach zu gehen abschrecken, während Mädchen vor allem schlechter an Informationen zu einem potenti- ellen Engagement kommen beziehungsweise generell weniger Zeit haben. Altersgruppen- vergleich Hinsichtlich der Gründe für ein Engagement zeigt sich, dass die 14–15 Jährigen weniger den Drang verspüren, etwas verändern zu wollen. Hingegen aber mehr Wert auf den Spaß legen. Die Idee, dass sich ein Engagement positiv auf die Jobchancen auswirkt, verliert sich stetig mit steigendem Alter. Die Lust am Ehrenamt steigt – laut Umfrage – ab dem 18. Lebensjahr. Zum gleichen Zeitpunkt ist es auch nicht mehr so relevant für das Engage- ment, dass Freunde oder Verwandte mitmachen und dass andere Freizeitbeschäftigungen den Vorrang erhalten. Allerdings zeigt sich, dass das Thema Geldverdie- nen mit steigendem Alter zunehmend einen Hin- derungsgrund darstellt. Zu wenig Zeit zu haben, spielt insbesondere ab einem Alter von 16 Jahren eine Rolle und zieht sich dann konstant durch. Bezirksvergleich Bei den Engagementgründen besticht Chorweiler durch viel Zeit für ein Ehrenamt, einen erhöhten Lernwillen sowie dem mit Lindenthal geteilten Wunsch nach einer Aufwertung des Lebenslaufs. In Rodenkirchen sind die Gründe vielschichtig. Das Interesse ist hier am höchsten vertreten, wie die Wünsche mitzubestimmen sowie etwas verändern zu wollen. Aber auch der Spaß darf nicht fehlen. Den Wunsch, Freunden und Bekannten durch ein Ehrenamt zu finden, teilt man mit Nippes. Bei den Gründen gegen ein Engagement gibt es wenig Unterschiede zwischen den Bezirken. Chor- weiler tut sich besonders bei den gesundheitlichen Gründen, dem Unwissen über Angebote und einer mangelnden Anerkennung der Tätigkeit hervor. In Nippes möchte man in der Freizeit anderen Aktivi- täten nachgehen und in Kalk hält – im Vergleich der Bezirke – der Bedarf an Geld vom Ehrenamt ab. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Bei der Begründung eines Engagements ist der Faktor „Zeit“ häufiger für Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen relevant. Die aus privilegierten Stadtteilen nennen im Vergleich öfter „Interesse an den Themen“ und „Spaß haben“ als Grund für ein Engagement. Bei den Gründen gegen ein Ehrenamt kreuzten die Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen häufiger an, sich nicht zu engagieren, weil Freunde und Bekannte dies nicht tun. Seite 27 Jugendbefragung 2018 5.4 Was machen die Jugendlichen in ihrer Freizeit? Die Frage nach der Zufriedenheit mit dem zur Verfügung stehenden Geld konnten rund 69 % der Jugendlichen mit „sehr zufrieden“ beziehungsweise „eher zufrieden“ beantworten. Lediglich 9 % der Jugendlichen waren hiermit gänzlich unzufrieden. Wenig überraschend Rund 70% derJugendlichen sind zufrieden bzw. sogar sehr zufrieden mit Ihrer Freizeit. Geschlechtsver- gleich Generell kann gesagt werden, dass Jungen zu 4 Prozentpunkten zufriedener mit ihrer Freizeit sind als Mädchen. Altersgruppenvergleich Die 14 – 15 Jährigen sind am zufrie- densten mit ihrer Freizeit. Beim Geld ist dies ebenso, allerdings ist zu erkennen, dass die Zufrie- denheit mit dem zur Verfügung stehenden Geld mit steigendem Alter kontinuierlich abnimmt. Bezirksvergleich In Kalk ist man am unglücklichsten mit dem zur Verfügung stehenden Geld, während in Lindenthal die größte Zufriedenheit herrscht. Kalk weißt auch die geringste Zufriedenheit generell mit der Freizeit auf. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Der Vergleich der ökonomischen Lebensumstände zeigt, dass eine geringere SGB II-Quote mit einer größeren Zufriedenheit hinsichtlich der eigenen Freizeit einhergeht. Hingegen sind die Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen weniger zufrieden mit dem zur Verfügung stehenden Geld. zeigt die Abbildung auf Seite 28, dass bei quasi jedem Jugendlichen die Freizeitbeschäftigungen Musik hören (98 %) und Fernsehen gucken/ Streamen (97 %) hoch im Kurs. Interessant ist darüber hinaus, dass Sport dicht auf an dritter Stelle kommt. 90 % treiben häufig Seite 28 Jugendbefragung 2018 Fernsehen/ DVD/Youtube/ Streamen 97% Sport treiben 90% Beim „Computer-/Konsolen-/Handyspiele Zocken“ enthalten sich immerhin 33 %. Kritisch fällt der Umstand auf, dass 28 % der Kölner Jugendlichen in ihrer Freizeit nicht (gerne) lesen. oder manchmal Sport. Schaut man sich das andere Extrem an, so zeigt sich, dass 43 % der Jugendlichen weder „Malen, Theater oder Instru- mente spielen/Musik machen oder Ähnliches“. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit: Lesen 71% Computer-/ Konsolen-/ Handyspiele zocken 67% Musik hören 98% nichts tun/ chillen 87% Malen, Theater oder Instru- ment spielen/ Musik machen 57% 77% Shoppen/ bummeln Seite 29 Jugendbefragung 2018 wollen viele Jugendliche, ihre Zeit gern in der Natur verbringen. Seltenere Freizeitbeschäf - tigungen sind Kurse/Seminare/Schulungen (31 %) sowie Jugendeinrichtungen/Jugend - gruppen/ Jugendverbände (33 %), die aber immerhin von einem Drittel der Jugendlichen benannt werden. Die Jugendlichen nutzen in ihrer Freizeit gern das reichhaltige Angebot, dass die Stadt ihnen bietet. Essen und Trinken gehen stehen dabei sehr hoch im Kurs (87 %) sowie das Besuchen von Konzerten, Museen, Theatern und Ähnliches (80 %). Der Blick auf den zwei - ten Platz in dieser Skala überrascht. Mit 84 % Altersgruppenvergleich Vor allem das Zocken verliert sich im Alter. Hier lässt sich eine stete Abnahme verzeichnen. Ein mode- rater, aber ebenfalls konstanter Interessensabstieg lässt sich auch beim Fernsehen/Streamen, Sport- treiben und Chillen ausmachen. Bezirksvergleich Jugendliche in Nippes und Porz haben im Vergleich offenbar den höchsten Bedarf, Computerspiele und Co zu zocken. In Lindenthal ist dies wiederum am geringsten ausgeprägt. Sport treiben steht insbesondere bei Jugendlichen in Lindenthal und Chorweiler hoch im Kurs. Der Musik ist man in Ehrenfeld besonders zugetan, zumindest was das Hören anbelangt. Musizieren sowie andere künstlerische Aktivitä- ten sind eher in Rodenkirchen en vogue. Verhältnismäßig wenig wird in Porz gelesen, dafür weisen die dortigen Jugendlichen den höchsten Wert beim Chillen auf. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Bevorzugte Freizeitbeschäfti- gungen der Jugendlichen aus dem benachteiligten im Vergleich zu denen der Jugendlichen aus dem priviligierten Stadtteilen sind Computerspiele zocken und Shoppen. In priviligierten Stadt- teilenbetreibt man hingegen öfter Sport, liest oder geht musischen Beschäftigungen nach. Geschlechtsvergleich Jungen beschäftigen sich in ihrer Freizeit wesentlich häufiger mit Computer spielen und Sport treiben. Gerade ersteres ist etwas, das Mädchen zu beacht - lichen 36 Prozentpunkten häufiger gar nicht machen. Dafür sind Mädchen in ihren Beschäftigungen etwas breiter aufgestellt. Sie lesen mehr, shoppen öfter, gehen mehr künstlerischen Beschäftigungen nach und hören auch mehr Musik. Seite 30 Jugendbefragung 2018 Essen oder Trinken gehen 87% Zeit in der Na- tur verbringen 84% Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen 31% Besuch von Jugendeinrichtungen/- gruppen/-verband 33% Party/Clubs/ Feste 66% 80% auf der Straße/ an Plätzen abhängen 33% In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten: Besuch von Konzerten, Kino, Museen, Theater, Musical oder Kino Seite 31 Jugendbefragung 2018 Altersgruppenvergleich Die Aktivitäten Essen und Trinken gehen, Besuch von kulturellen Einrichtungen sowie Partys und Festivitäten steigen mit dem Alter beharrlich an, während Zeit in der Natur verbringen gerade ab 18 Jahren noch mal an Beliebtheit zulegt. Das Abhängen auf Plätzen und Straßen hingegen reduziert sich ab der Volljährigkeit. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Während die Jugendlichen aus privile- gierten Stadtteilen signifikant häufiger Essen und Trinken gehen sowie Partys, Clubs und Feste besuchen, so sind die aus benachteiligten Stadtteilen öfter in Jugendeinrichtungen und hängen auf Plätzen und Straßen ab. Die Ab- lehnung gegenüber dem Besuch von Konzerten, Museen, Theatern und Co sowie von Kursen und Seminaren ist bei Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen höher. Geschlechtsvergleich Bei den Aktivitäten sieht das Bild differenzierter aus, als bei den Beschäftigungen. Während Jungen häufiger Jugendeinrichtungen besu- chen und auf Straßen und Plätzen abhängen, verbringen Mädchen ihre Zeit mit dem Besuch von Konzerten, Museen, Theatern und Ähnlichem sowie in Bars, Cafés und Restaurants beziehungsweise in der Natur. Bezirksvergleich Besonders gern unterwegs sind die innerstädtischen Jugendlichen. Seien es Konzerte, Museen, Theater, Kino oder Essen und Trinken gehen, die Werte sind am höchsten. Geteilt wird sich der Spitzenplatz in der Naturverbundenheit mit Chorweiler. Chorweiler ist auch der Bezirk in dem die Jugendlichen am liebsten Zeit in Jugendeinrichtungen verbringen. Ähnlich gern wie die Innenstädter besucht man in Lindenthal Theater, Museen, Kinos und Co. Dafür hängt man dort am unliebsten auf Plätzen und Straßen ab. Das Angebot zum Essen und Trinken gehen, scheint in Rodenkirchen nicht so einladend zu sein, hier fällt die Zustimmung am geringsten aus. Jugendliche in Chorweiler und Porz gehen ähnlich selten auf Partys, in Clubs und auf Feste. Seite 32 Jugendbefragung 2018 gefragt und liegt hier sogar an erster Stelle (53 %). Das Für-Sich-Sein scheint zumindest gele- gentlich für recht viele Jugendlichen wichtig zu sein. Die Partnerzeit wird wohl besonders dadurch zurück geworfen, dass einige Jugendli- che den Status „Single“ innehaben. Schaut man nun, in welcher Gesellschaft Jugendliche gern ihre Zeit verbringen, so ver- blüfft der Umstand, dass die Familie mit 94 % den Freunden (98 %) ganz dicht auf den Fersen ist. Die Zeit für sich selbst, ganz alleine ist vor allem in der Kategorie „manchmal“ besonders Ich verbringe meine Zeit gerne: Mit mir selber (alleine sein) 88% Mit meinen Freunden 98% Mit meiner Familie 94% Mit meiner Partnerin/mit meinem Partner 45% Altersgruppenvergleich Je älter die Befragten sind, desto mehr Zeit verbringen sie mit ihren Partnerinnen und Partner. Dem gegenüber verbringen 14 –15 Jährige mehr Zeit mit ihren Familien. Bezirksvergleich In Rodenkirchen ist man sich am häufigs- ten selbst genug, während dJugendliche aus Chorweiler am wenigsten gerne alleine sind. Die „partnerschaftlichsten“ Bezirke sind Innenstadt, Ehrenfeld und Mülheim. Während in Chorweiler und Porz besonders gerne Zeit mit der Familie verbracht wird, ist dies in der Innenstadt am seltensten der Fall. Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Jugendlichen aus benachteiligten Stadt- teilen verbringen häufiger ihre Zeit mit der Familie, sind aber auch weniger gern mit sich alleine. Geschlechtsvergleich Allgemein verbringen Jungen wie Mädchen viel Zeit mit ihrer Familie. Allerdings geben Mädchen öfters die oberste Kategorie „häufig Zeit mit der Familie zu verbringen“ an. Seite 33 Jugendbefragung 2018 „Es wäre gut, wenn in der Schule oder über andere Wege über wichtige Themen wie die Steuererklä- rung oder Versicherungen aufgeklärt wird. Über solche Themen weiß ich nämlich kaum etwas.“ Ist ein Thema zur Beratung identifiziert, so gibt es einen klaren Favoriten zur Informati - onsbeschaffung: das Internet (78 %). Gleichauf folgen YouTube sowie Freunde und Bekannte mit 60 %, aber auch die Familie (56 %) stellte eine relevante Informationsquelle dar. Weniger hoch frequentiert sind Podcasts (6 %), die sicherlich nur für Nischenthemen bedeutsam sein werden. Betreuerinnen und Betreuer in Jugendeinrichtungen werden zu 7 %, Beratungsstellen zu 8 % benannt. 5.5 Brauchen Jugendliche Beratung? Beratung suchen Jugendliche bevorzugt zu beruflichen Themen. So führen die Nebenjobsuche (45 %) und der Bedarf an Informationen zu Ausbildung/Studium/Beruf (40 %) wie der Umgang mit Recht/Verträgen (40 %) die Liste an. Klassische soziale Bera - tungsthemen folgen eher im Mittelfeld. Hier sind vor allem Gesundheit/Ernährung (28 %), Gewalt/Mobbing (25 %) und Schwierigkeiten in der Schule (23 %) zu nennen. Weniger häufig werden die Themen Schwangerschaft (9 %), Problem mit Gleichaltrigen (11 %), Mediennutzung (14 %) und Streit mit Eltern (14 %) ausgewählt. Das praktische Wissen steht auch bei den Offenen Nennungen im Fokus: Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen Unterstützung für mich oder für andere… Suche nach Nebenjob Ausbildung/Studium/Beruf Umgang mit Recht/Verträgen Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement Gewalt/Mobbing Umgang mit Geld allgemein/Schulden Gesundheit/Ernährung Schwierigkeiten in der Schule Diskriminierung/Ausgrenzung Freizeitgestaltung/Freizeitangebote Alkohol/Drogen Liebe/Beziehung/Sexualtität Streit mit Eltern Mediennutzung Probleme mit Gleichaltrigen Schwangerschaft Seite 34 Jugendbefragung 2018 Vergleich nach ökonomischen Lebensumständen Der Bedarf an Informationen ist bei den Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen generell höher. Vor allem zeigt sich dies bei den Themen: Streit mit Eltern, Probleme mit Gleichaltrigen, Ausbildung/Studium/Beruf, Schwierigkei- ten in der Schule sowie Alkohol/Drogen. Hingegen haben die Jugendlichen aus privilegierten Stadtteilen die Nase bei Informationsquellen klar vorn. Sechs Quellen werden im Vergleich häufiger genutzt: Internetseiten, Zeitungen, Freunde/Bekannte, Familie, Podcasts und Radio. Dagegen werden Lehrerinnen und Leher und Betreuerinnen und Be- treuer in Jugendeinrichtungen häufiger von Jugendlichen aus benachteiligten Stadtteilen befragt. Geschlechtsvergleich Bei 10 von 16 möglichen Informationsthemen haben Mädchen signifikant häufiger geantwortet, Informationen zu brauchen. Besonders groß ist dabei der Unterschied bei den Themen ehrenamtliche Tätigkeiten/freiwilliges Enga- gement, sowie der Suche nach einem Nebenjob und Gesundheit/Ernährung. Beide Geschlechter informieren sich bevorzugt im Internet, allerdings die Mädchen noch einmal signifikant häufiger. Die Jungen wiederum bevorzugen häufiger, ihre Infos über YouTube zu bekommen. Mädchen unterscheiden sich am stärksten von Jungen in der Rücksprache mit realen Menschen. Mit 16 Prozentpunkten befragen sie häufiger Freunde und Bekannte und mit 15 Prozentpunkten ihre Familien. Die Stadtbibliothek sowie soziale Medien werden ebenfalls häufiger von Mädchen bemüht. Wenn ich mich zu verschiedenen Themen Informieren möchte, informiere ich mich über ... YouTube Internetseiten Freunde/Bekannte Familie Fernsehen WhatsApp oder ähnliches Snapchat/Instagram/Facebook Zeitungen Lehrerinnen und Lehrer Stadtbibliothek Radio Podcast Beratungsstellen Betreurinnen und Betreuer in Jugendeinrichtungen Seite 35 Jugendbefragung 2018 Altersgruppenvergleich Probleme mit Gleichaltrigen sowie Schwierigkeiten in der Schule empfinden 14 – 15 Jährige als gravierender im Vergleich zu den anderen Altersgruppen. Dafür ist das Thema Umgang mit Recht und Verträgen für die jüngsten Befragten uninteressanter. Die Suche nach einem Nebenjob ist ab dem 18. Lebensjahr unerheblicher als in den Jahren davor. Bei den Informationsquellen verlieren ab der Volljährigkeit einige ihre Relevanz. WhatsApp, Social Media und Lehrerinnen und Lehrer. Dafür rückt ab dem gleichen Alter die Zeitung mehr in den Fokus. Konstant über die Altersjahre nimmt der Glaube an das Fernsehen und YouTube sowie die Familie als Informationsquelle ab. Demgegenüber werden Bera- tungsstellen häufiger frequentiert. Internetseiten und die Stadtbib- liothek werden dagegen schon ab dem 16. Lebensjahr bedeutsam. Bezirksvergleich Das Beratungsthema Ausbildung/Studi- um/Beruf ist besonders begehrt in den Bezirken 4 bis 9. Schwierigkeiten in der Schule beschäftigen Nippeser Jugendliche in einem besonderen Maße, hingegen Lindenthaler Jugendliche erheblich selte- ner. Die Nebenjobsuche ist für alle wichtig, aber besonders in Chorweiler, Porz und Kalk ausgeprägt. Letztere zeigen auch ein erhöhtes Interesse an Beratung zu Sucht- fragen (Alkohol/Drogen). Die Informatio- nen zum Ehrenamt werden besonders von Jugendlichen aus Ehrenfeld erfragt und der Umgang mit Recht/Verträgen beschäftigt vor allem die aus der Innenstadt. Bei den Beratungsquellen herrscht viel Einigkeit. Das Internet und die Familie sind besonders in Rodenkirchen willkom- men, die Zeitung und die Stadtbibliothek hingegen in der Innenstadt. Kalk hinkt bei Zeitung, Radio und Familie hinterher, während die räumliche Distanz zur Stadt- bibliothek bzw. Stadtteilbibliotheken wohl für Jugendliche in Chorweiler und Porz eine zu große Entfernung darstellt. Seite 36 Jugendbefragung 2018 geschehen, damit Köln eine lebenswerte Stadt wird?“ zu den Schwerpunkten „politi - sche Beteiligung“, „Zusammenleben in Köln“ und „Schule“ diskutiert. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, an aktivierenden Parcourse - lementen teilzunehmen, wie beispielsweise einer begehbaren Stadtkarte zum Markieren von Lieblingsorten, dem Verteilen von Bällen zu ausgewählten Themen der Stadtzukunft oder einer Fotobox. Auch innerhalb des Workshops zeigte sich eine positive Grundhaltung der Jugendlichen Köln gegenüber. Köln wurde als tolerant, offen, und als Stadt mit vielen Möglichkeiten beschrieben. Die Integration von Migrantin - nen und Migranten „läuft schon recht gut, hat aber noch Luft nach oben“. Verbesserungs - potential wird vor allem bei den Grünflächen, Parks und Plätzen gesehen, Köln soll noch attraktiver werden. Der kostenlose Nahver - 6. Workshops 6.1 Qualitativer Workshop Das Befragungsdesign wurde höchst parti- zipativ aufgestellt. Zu jedem Zeitpunkt der Befragung wurden Jugendliche miteinbezogen, sei es im Vorfeld bei der Konzeption, Fragebo- gengestaltung und Bewerbung oder während der Befragungsphase in Form von Workshops. Zunächst wurde in Pre-Tests der Fragebogen auf den Prüfstand gestellt, um in jugendge- rechter Form ins Feld zu gehen. Während der Feldphase wurde ein quali - tativer Workshop durchgeführt, innerhalb dessen die Fragestellungen des Fragebogens direkt mit Jugendlichen face-to-face bear - beitet wurden. Hier bot sich die Möglichkeit, vertieft bestimmte Themenfelder diskutieren zu können. An Thementischen wurde unter Berücksichtigung der Leitfrage „Was muss Seite 37 Jugendbefragung 2018 6.2 Ergebnisworkshop Die Beteiligung der Jugendlichen mittels Workshops wurde auch nach der Feldphase der Befragung beibehalten. Im Anschluss an die ersten Auswertungsschritte und einem Schnell- bericht für die Politik wurde ein Workshop initiiert, um mit Jugendlichen die gewonnenen Ergebnisse zu besprechen. Es sollte überprüft werden, ob das, was die „Erwachsenen“ aus den Daten herauslesen, auch das ist, was die Jugendlichen tatsächlich bewegt. Mittels the- sengeleiteten Diskussionsrunden und kreativen Elementen wie Zukunftscollagen haben die Jugendlichen die Kernaussagen der Befragung auf den Prüfstand gestellt. Dass Sicherheit ein wichtiges Thema für Ju- gendliche ist, bestätigte sich, auch wenn man grundsätzlich der Meinung war, dass Köln eine sichere Stadt ist. Es geht mehr um bestimmte Räume oder Uhrzeiten. Neben der erneut kehr – in einem ersten Schritt gegebenenfalls nur für ehrenamtlich Engagierte – liegt den Jugendlichen ebenso am Herzen, wie bezahl - barer Wohnraum und der flächendeckende Ausbau des freien W-LANs. Ein großes Thema ist die Sicherheit in Köln. Sogenannte Angsträume wurden individuell benannt (Ebertplatz, Wienerplatz, Ringe etc.). Die Diskussion ging aber auch einen Schritt weiter und erste Lösungsansätze wurden aufgezeigt. Mehr Licht und Polizeipräsenz an den einschlägigen Lokalitäten, mehr Aufklärung in den Schulen, durch Polizei und Schulaktionen, die soziale Ausgrenzung/Mob- bing durch Rollenspiele veranschaulichen und nachempfinden lassen. Eine Werbekampagne wurde ebenfalls erdacht, um aufzuklären, was Angst hervorruft und darauf abzielt, gegensei- tigen Respekt zu mehren, insbesondere von Männern gegenüber Frauen. Die Wahrnehmung der Politik deutet auf eine empfundene Ohnmacht hin. Jugendliche haben den Eindruck, ignoriert zu werden und keine Einflussmöglichkeit zu haben. Ihr kreatives Potential werde nicht genutzt. Zum Teil wird aber auch die eigene, man - gelnde Bereitschaft der Jugendlichen, etwas bewegen zu wollen, kritisiert. Eine starke Einflussmöglichkeit von Jugendlichen wird am ehesten im ehrenamtlichen Engagement gesehen. Themen, die den Jugendlichen besonders am Herzen liegen sind Integration, Umwelt - schutz/Nachhaltigkeit, Verkehrsinfrastruktur Mitsprache im Schulsystem, Einbezug bei der Stadtplanung sowie Mobbing (die Aufzählung ist nicht nach Priorität sortiert). Seite 38 Jugendbefragung 2018 Dies gilt gleichermaßen für den Freizeitbereich. Das leere Portmonee und die hohen Freizeitkos- ten lassen die Jugendlichen mehr Jugendtarife in den Freizeitangeboten fordern. Sie wünschen sich zudem eine bessere Information über Freizeitangebote, gerade über die kostenfreien Angebote, gerne über eine zentrale Internet- seite oder über aktuelle Infomeldungen auf Screens in den Schulen. Wenn sie gefragt wer- den, was fehlt, dann sind es vor allem Sport- und Spielflächen. Besonders für die rechte Rheinsei- te wird ein Angebotsdefizit ausgemacht. Hinsichtlich des Themas Beratung wurde der große Bezug zu Freunden und Familie, gerade durch die jüngeren Befragten bestätigt. Bei den Beratungsthemen bejahten die Jugendlichen den Bedarf im Bereich Ausbildung/Studium/Beruf. Als weniger zentral wurde hingegen das Feld der Nebenjobs angesehen. Die Themen Recht und Verträge sehen sie als unterbelichtet an, und sie wünschen sich Anlaufstellen in den Bibliotheken. Das grundsätzliche Interesse an politischen Themen wurde ebenfalls bestätigt, gepaart mit dem schlechten Zugang zu diesen. Lö- sungsansätze waren ein generelles Wahlrecht ab 16, um den Zugang zu erleichtern sowie ein verbesserter Politikunterricht, der sich mehr am aktuellen Geschehen und politischen Ereignissen orientieren sollte. Hinsichtlich des ehrenamtlichen Engagements wurde bestätigt, dass vor allem der Spaß im Fokus stehen muss, und das Ziel etwas zu be- wegen eher von den Jugendlichen aufgegriffen wird, die selbst von der Thematik betroffen sind. Allerdings ist der Haupthinderungsgrund die mangelnde Zeit nach der Schule. Eine zentrale Infostelle wäre auch hier hilfreich, da viel Unwis- sen ein größeres Engagement hemme. geforderten, höheren polizeilichen Präsenz, wurde aber auch selbstreflexiv die Zivilcourage als verbesserungswürdig angesehen. Die Lösungen lauteten erneut Aufklärungsarbeit in Schulen und Workshops, die erhöhte Polizei- präsenz, mehr Kameras und Licht. Innerhalb der Befragung ist aufgefallen, dass der Ausbau der Radwege deutlich öfter Erwähnung gefunden hatte, als der Ausbau des ÖPNV. Dies wurde von den Jugendlichen bestätig, gleichwohl wurde im selben Atemzug gerade der ÖPNV-Ausbau in den Randgebie- ten, mehr Pünktlichkeit und Nachtfahrten beziehungsweise -busse aufgerufen. Am gewichtigsten war den Jugendlichen aber die Preisgestaltung. Sie habe sich für ein Jugendti- cket für 15 –18 Jährige ausgesprochen, da die Preise gerad in dieser Altersstufe sehr hoch und gleichzeitig das Geld rar ist. Seite 39 Jugendbefragung 2018 Nachfragen während der Workshops. Jugendli- che bilden eine große Gruppe der radfahrenden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilneh- mer und stellen eine wichtige Zielgruppe dar. Allerdings darf sich der ÖPNV nicht auf dieser Erkenntnis ausruhen. Auch auf dem zweiten Platz kann der Bedarf hoch sein. Bei näherer Betrachtung sind es aber vor allem die Themen Pünktlichkeit, Nachtfahrzeiten und Tarifge- staltung. Gerade die Ticketpreise werden als belastend empfunden und die Forderung nach einem Jugendticket für die Altersgruppe der 15 bis 18-Jährigen wurde laut. Der Ausbau des Liniennetzes wird vor allem in den peripheren Stadtbezirken Rodenkirchen, Chorweiler und Porz gefordert. Die Mobilität der Jugendlichen sollte gefördert werden, so dass Distanzen überwunden werden können und eine breite Teilhabe über Stadtteile oder Bezirke hinaus gewährleistet werden kann. Im Zuge einer wachsenden Stadt ist die Umweltverträglichkeit der Fortbewe- gung überaus wichtig. Der weitere Ausbau der Radwege und ein weiter verbesserter ÖPNV hätten gerade auch für Jugendliche in Köln eine starke Signalwirkung. 2. Sauberkeit Bekannt ist, dass die teils mangelnde Sauber- keit Kölns Erwachsenen ein Dorn im Auge ist. Neu ist hingegen, dass dies auch für die jungen Bewohner der Domstadt gilt. Einer der meist genannten Punkte lautet: ein dreckiges Köln gefällt nicht. Dieses Potential könnte genutzt werden, um ähn- lich wie bei der AWB Aktion „Kölle putzmunter“ auch mit Jugendlichen gemeinsam anzupacken. Die Ergebnisse zum Engagement und dem 7. Prüfempfehlungen und Ausblick Zieht man die gesammelten Ergebnisse der quantitativen Online-Befragung in Kombination mit den qualitativen Erkenntnissen der Work- shops zu Rate, so kristallisieren sich Themen- felder heraus, die den Jugendlichen besonders am Herzen liegen, beziehungsweise die – aus Sicht der Jugendlichen – zu verbessern sind. Im Folgenden sollen diese näher beleuchtet und auf der Basis der Erkenntnisse mögliche Ableitun- gen und Prüfempfehlungen für weiterführenden Diskussionen innerhalb von Politik und Fachar- beitskreisen gegeben werden. Zusätzlich sollen diese Empfehlungen die Grundlage für den kommenden Kinder- und Jugendförderplan 2020 bilden. Hier kann eine erste Zwischenbilanz gezogen sowie Platz für weitere Erörterungen geschaffen werden. Der Austausch mit Jugendlichen soll auch hier ein wichtiger Bestandteil sein. Zum Start des Kölner Jugendbüros kann dieser Bericht als Staffelübergabe gesehen werden und bietet viele Anknüpfungspunkte. Stadtentwicklung Die Sicht der Jugendlichen auf die Stadt Köln nimmt einen großen Raum innerhalb der Befragung ein. Zentrale Fragen sind dabei: wie zufrieden sind die Jugendlichen mit Blick auf die Gesamtstadt, wie sehen diese Köln an sich und was fehlt ihnen konkret in ihrem Stadtteil. Aus den Ergebnissen lassen sich vier wichtige Themenfelder ableiten: 1.Mobilität Aus Sicht der Jugendlichen ist der Ausbau der Radwege das dringlichste Mobilitätsthema. Dies belegen die Daten aus der Befragung sowie die Seite 40 Jugendbefragung 2018 der Schule auf dem Laufenden gehalten zu werden. Der vorhandene Informationsfluss muss digitalisiert (Internet ist die Hauptinfor- mationsquelle für Jugendliche), gebündelt und besser zugänglich gemacht werden. Zu prüfen wäre hier noch, ob die zentrale Bündelung der Informationen auf einer klassischen Internet- seite gelingen kann, oder ob der technische Fortschritt nicht eine App erfordern würde, um einen hohe Akzeptanz unter den Jugendlichen hervorzurufen. Spezielle Jugendtarife bei Freizeitangeboten könnten gewährleisten, dass die Teilhabe für alle Jugendlichen möglich ist und niemand schon in jungen Jahren aus der Stadtgesell- schaft ausgeschlossen wird. Baulicherseits sind mehr Treffpunkte im Freien gewünscht, aber relevanter wären generell mehr Sport-, Bewegungs- und Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Dies deckt sich mit der hohen Zahl an Jugendlichen, die angeben Sport zu treiben. Die Zufriedenheit mit der vorhandenen Freizeitinfrastruktur ist im Rechtsrheinischen und dem Bezirke Chorweiler geringer, als im restlichen Köln. Auf diese Gebiete sollte bei einem weiteren Ausbau besonders geschaut werden. Männliche Jugendliche gehen öfters in Jugendeinrichtungen und diejenigen, die da sind, sind durchaus zufrieden. Allerdings fällt im Vergleich auf, dass Mädchen häufiger das Fehlen von Jugendeinrichtungen und -treffs anprangern, als Jungs. Im Jugendangebot scheint es noch Bedarf an speziellen Angebo- ten für Mädchen zu geben. Ein großer Herzenswunsch der Mehrheit der Jugendlichen und in jedem Beteiligungsformat Freizeitverhalten legen nahe, dass hier eine gute Informationspolitik und ein niederschwel- liger Zugang wichtig sind. Die Events sollten auf Bezirks-, besser noch auf Stadtteileben laufen und die ganze Bevölkerung mitnehmen, ähnlich einem Stadtteilfest. Die Jugendlichen verbringen schließlich gern die Zeit mit Freun- den, Bekannten und ihrer Familie. 3. Sicherheit Die Sicherheit war in allen Formaten der Jugendbefragung ein großes Thema. Generell möchte keiner in Abrede stellen, das Köln grundsätzlich sicher ist. Es ist allerdings eine Frage von Raum und Zeit. So wurden immer wieder Angsträume (Ebertplatz, Wienerplatz, Ringe etc.) benannt, bei denen, mehr Licht, Kameras beziehungsweise eine höhere Polizei- präsenz gefordert wurde. Letzteres gilt auch für die Abend- und Nachtstunden, in denen ebenfalls ein erhöhtes Unsicherheitsgefühl vorhanden ist. Mögliche Lösungsansätze sind Aufklärungs- kampagnen in Schulen, zum Beispiel durch die Polizei oder Werbekampagnen, die die Öf- fentlichkeit für das Thema sensibilisiert sollen. Besonders Mädchen empfinden ein geringeres Sicherheitsgefühl. Hier sollte ein Fokus liegen beispielweise mittels eines Workshops „junge Frauen stärken“ oder „Respekt für Frauen“ je nach Adressatenkreis. 4. Freizeitbedarfe Ähnlich wie bei der Mobilität wurden auch bei den Freizeitangeboten die Preise moniert sowie die schwer zugänglichen Informationen zu günstigen Angeboten. Die Jugendlichen würden gern an prominenter und zentraler Stelle im Internet abgeholt werden oder hegten gar den Wunsch, über Infoscreens in Seite 41 Jugendbefragung 2018 Engagement Jugendliche engagieren sich vor allem im Bereich der Freizeit. Auch hier zeigt sich, es wird vergleichsweise wenig ehrenamtlich im Bereich der Politik mitgemischt. Um das Engagement zu erhöhen, bedürfte es vor allem an mehr Zeit (besonders ab dem 16. Lebensjahr), was aber nur schwer beeinflussbar erscheint. Daneben aber wurden mehr und gezieltere Informationen zu Möglichkeiten des freiwilligen Engagements gewünscht. Zudem wollen die Jugendlichen gerne verbessert „abgeholt“ und angesprochen werden, um sich zu engagieren. An der Motivation muss hinge- gen wenig gearbeitet werden. Externe Gründe wie „etwas verändern wollen“, „für anderer da sein“ oder „Jobchancen verbessern“ sind nicht die zentralen Beweggründe aktiv zu werden. Ein Engagement muss vor allem Spaß machen. Beratung Jugendliche sind sehr gut über ihren favori - sierten Kanal, das Internet zu erreichen. Für die Altersgruppe der 14 bis 15 Jährigen ist YouTube enorm wichtig. Dies verliert sich aber ab dem Erreichen des 16. Lebensjahres. Es ist zu mutmaßen, dass dieser Nutzungs - unterschied vor allem ideologischer Natur ist. So hat vermutlich die Plattform YouTube die digitale Rolle der Zeitschrift Bravo für die jüngeren Jugendlichen übernommen. Sie dient der Identitätsfindung und Verortung in der Welt. Die Jugendlichen finden hier Vor - bilder, an denen sie sich orientieren können. Die Funktion der Beratung durch sogenannte „Tutorials“ ist hingegen für alle Altersgruppen bedeutungsvoll und wird auch von vielen Jugendlichen genutzt. Hier herrscht ein gro - ßes Potential für die Nutzung einer einfachen Schnittstelle zu den Jugendlichen. gefordert, ist das flächendeckende Angebot von freiem W-LAN. Politik Es fällt auf, dass bei allen Jugendlichen das Interesse für und an Politik recht hoch ist. Im Geschlechtervergleich bei den Jungen sogar höher als bei den Mädchen. Allerdings sind beide Gruppen gleich wenig politisch aktiv. Irgendwo bei der Übersetzung von Interesse zu Aktion gehen die meisten Jugendlichen verlo- ren. Die Frage, die sich stellt, lautet: wie kann eine verbesserte politische Beteiligungskultur für Jugendliche geschaffen werden? Dies wird sicherlich eine zentrale Aufgabe des neuen Jugendbüros sein. Aber auch den politischen Parteien liefert die Befragung Hinweise zur Jugend- und Nachwuchsgewinnung. Da der Eintritt in eine Partei eher hochschwellig ist, rücken niederschwellige Angebote verstärkt in den Fokus. Konkrete Ideen seitens der Jugendlichen umfassen zum einen das generelle Wahlrecht ab 16 Jahren. Durch einen früheren Zugang zu Wahlentscheidungen soll die poli- tische Einflussnahme erleichtert werden. Zum anderen sprechen sie sich für einen moderneren Politikunterricht aus, der aktuelle Sachverhalte und Geschehnisse in den Fokus rückt. Eine wichtige Voraussetzung für eine Mobili- sierung der Jugend ist eine hohe Wirksamkeit der Maßnahme gepaart mit schnell spürbaren Ergebnissen. Ein guter Ansatz ist hier das Vorhaben „Geld in die Hand von Kindern und Jugendlichen“ aus dem Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundlichen Köln“. Bedeutsam ist, bei der Umsetzung eine relevante Summe aufzurufen und den Jugendlichen eine mög- lichst große Handlungsfreiheit zu erlauben. Seite 42 Jugendbefragung 2018 intensiver Austausch mit kleineren Gruppen von jeweils 20 bis 30 Jugendlichen stattfand. Ausblick Die Ergebnisse der Jugendbefragung bilden eine gewichtige Stimme der Jugendlichen in der Stadtgesellschaft. Sie sollen als Grundlage für folgende fachliche Diskussionen dienen. Zunächst werden die Ergebnisse in verschiede- ne Ausschüsse eingebracht, wie beispielsweise den Jugendhilfeausschuss, um politische Diskussion anzuregen. Des Weiteren stellen sie die Basis für den kommenden Kinder- und Jugendförderplan sowie die konzeptionelle Arbeit des Jugendbüros dar. Sie sollen Einzug finden in strategische Stadtentwicklungsthe- men wie beispielsweise die Sportentwicklungs- planung oder das Stadtentwicklungskonzept „Kölner Perspektiven 2030“. Darüber hinaus wird angestrebt, verwaltungsinterne und stadtgesellschaftliche Akteure gesondert anzuschreiben (zum Beispiel KVB, Polizei, Bezirksregierung Köln, Fahrradbeauftragter) und eine Prüfung der Wünsche und Verbesse- rungsvorschläge der Jugendlichen anzuregen. Neben den digitalen Anlaufstellen eint die Jugendlichen ihr großer Bezug zum Sport. Dieser ist ein hervorragender Ankerpunkt, um Jugendliche jeglichen Hintergrundes zu erreichen. Zielt eine Beratung mehr auf die Jüngeren ab, so ist die enge Bindung zu den Familien hervorzuheben. Beratung ist somit auch immer Familienarbeit und systemisch zu sehen. Ab einem Alter von 16 Jahren rückt dann die Stadt- bibliothek in den Fokus. Gerade bei Themen wie Ausbildung/Studium/Beruf sowie Recht und Verträgen gibt es einen hohen Bedarf. Aber auch die persönliche Beratung ist nicht zu unterschätzen. Speziell Mädchen informieren sich stark bei Freundinnen und Freunden, Bekannten und der Familie und bevorzugen somit den persönlichen Austausch. Dies ist auch bei Jugendlichen zu verzeichnen, die in benachteiligten Stadtteilen leben. Hier sind es zusätzlich noch Betreuerinnen und Betreuer aus Jugendeinrichtungen und Lehrerinnen und Lehrer, die gern zu Rate gezogen werden. Schule Durch die Bank weg wurde von den Jugend- lichen der Zeitmangel durch die Heraus- forderungen der Schule kritisiert. Es bleibt wenig Zeit neben der Schule für anderes wie beispielsweise Freizeit sowie politisches oder gesellschaftliches Engagement. Der Raum für Kreativität werde durch das starre System eingeschränkt. Eine Mitsprache der Schüle- rinnen und Schüler bei der Modernisierung der Schulen und aller Rahmenthemen wurde ebenfalls gefordert. Hinsichtlich des Schulsys- tems sprachen sich Jugendliche für eine Schule für alle aus. Diese Punkte stammen aus den qualitativen Workshops, innerhalb derer ein Seite 43 Jugendbefragung 2018 die Jugendlichen in ihrer digitalen Alltagswelt abgeholt werden sollten und zum anderen die Erfahrungen aus den anderen Kommunen die- se Vorgehensweise stützten. Das Ziehen einer Stichprobe verbunden mit einem postalischen Anschreiben, führt zu hohen Kosten und wie Erfahrungen anderen Orts zeigten, teils nur zu minimalen Rücklaufzahlen. Eine verpflichtende Schulbefragung ist seitens der Bezirksregie- rung nicht gestattet und wurde daher von Anfang an verworfen. Die Schulen wurden allerdings über dieBezirksschülerinnen- und Schülervertretungen, die Schulsozialarbeit und über die Ansprache hinsichtlich einer freiwilligen Kooperation eingebunden. Der – im Konzept festgelegte – freie Zugang für alle rund 70.000 Kölner Jugendlichen muss- te stark beworben werden, da der klassische Zugang über ein Anschreiben oder das Ver- teilen von Papierfragebögen wegfiel. Um ein ansprechendes und jugendgerechtes Design zu erarbeiten, wurde dies eng mit Jugendlichen in Workshops abgestimmt und zieht sich durch die einzelnen Werbemittel durch (Plakate, Infokarten, Webseite, Social Media etc.). Zusätzlich wurden Multiplikatoren gesucht, die die Jugendlichen direkt ansprechen und motivieren sollten, an der Befragung teilzuneh- men. Zu nennen sind hier beispielsweise die Bezirksschülerinnen- und Schülervertretungen, der Jugendring, die Jugendeinrichtungen, Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Schulen selbst, die Wohlfahrtsverbände, Streetworkerinnen und Streetworker und weitere. Gerade im Social Media-Bereich war die Unterstützung sogenannter „Befragungs- paten“ (beispielsweise Kasalla, Querbeat, Lupo oder Miljö) essentiell, da in kurzer Zeit möglichst viele Jugendlichen auf die Befragung aufmerksam gemacht werden mussten. 8. Anhang 8.1 Durchführung der Befragung Im Vorfeld des Befragungsvorhabens wurden umfassende Sondierungsmaßnahmen durch- geführt, da die Stadt Köln in der Vergangenheit noch keine Jugendbefragung durchgeführt hatte. Aus diesem Grund wurde der Austausch mit anderen Kommunen gesucht, die schon Erfahrungen mit Jugendbefragungen gewon- nen hatten. Auf dieser Basis wurde ein Konzept erarbeitet, das dem Jugendhilfeausschuss in Form einer Mitteilung vorgelegt wurde. Für die Durchführung empfahl sich ein Partner mit viel Erfahrung und weitreichendem Kontakt zu den jungen Menschen. Der Kölner Jugendring wurde daher schon zu einem frühen Zeitpunkt der Konzepterarbeitung mit an Bord geholt. Zusätzlich wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft mit einem Fokus auf einem direkten Zugang zu Jugendlichen. Sie sollte den Befragungsprozess begleiten und mit ihrer Expertise wichtige Impulse setzen. Ein zentraler Aspekt des Konzeptes war die Beteiligung der Jugendlichen zu jedem Zeitpunkt des Befragungsvorhabens. Dieser zog sich wie ein roter Faden durch jeden einzelnen Schritt. Im Arbeitskreis war die Bezirksschülerinnen- und Schülervertretung ständiges Mitglied. Es wurden drei Beteili - gungsworkshops mit Jugendlichen geplant, vorab in einem Pre-Test, während der Feld - phase in einem qualitativen Workshop und innerhalb der Auswertungsphase mit einem Ergebnisinterpretationsworkshop. Die Befragung an sich wurde als partizipative Online-Befragung konzipiert, da zum einen Seite 44 Jugendbefragung 2018 ert werden, wer den Aufruf zur Teilnahme erhält. Während der Befragungsphase zeigte sich, dass es sinnvoll ist, die Online-Befragung um Papierfragebögen zu erweitern, da bestimmte Situationen und Gegebenheiten den Online- Zugang erschweren beziehungsweise einen handfesten Fragebogen erfordern. Beispiels- weise sind hier Ferienfreizeiten, Sportevents oder auch Schulverteilungen zu nennen. Um dem digitalen Fokus der Befragung gerecht zu werden, wurde eine Social Media-Kampagne initiiert. In Kooperation mit der Rheinischen Fachhochschule wurde ein Studierenden-Projekt ins Leben gerufen, um die jugendgerechte Ausgestaltung und Betreuung der Internetauf- tritte zu gewährleisten. Hiermit sollten auch bildungsferne Jugendliche erreicht werden. Die These dahinter lautet, dass über klassische Wege wie Schulen, Jugendeinrichtungen und Co nur das Stammpersonal erreicht werden kann. Über Instagram und Facebook kann hingegen mittels „Sponsert-Posts“ selbstständig gesteu- Zeitraster der Befragung: Ab Mitte 2017 – Konzeptphase Februar 2018 – Pre-Tests 09. April 2018 – Start Feldphase 26. April 2018 – Qualitativer Workshop 01. Juli 2018 – Ende Feldphase 12. November 2018 – Ergebnisinterpretationsworkshop 19. März 2019 – Ergebnispräsentation Seite 45 Jugendbefragung 2018 8.2 Abbildungen 68% 26% 5%1% Lebst Du gerne in Köln? sehr gern gern ungern sehr ungern 16 64 64 72 39 65 11 34 55 69 48 49 48 56 61 54 27 30 22 45 24 36 41 36 26 39 36 36 37 34 30 8 7 5 16 10 53 25 9 5 13 15 15 7 5 0% 20% 40% 60% 80% 100% Was die Öffentlichkeit über Jugendliche denkt Treffpunkte im Freien Angebote der Vereine für Jugendliche Kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen, Konzerte oder Ähnliches Jugendeinrichtungen meine Wohnsituation Wohnungsangebot Radwege Schwimmbäder Sportmöglichkeiten Spiel-, Bolzplätze und Skateranlagen oder Ähnliches Öffentliche Verkehrsmittel Schule Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen Arbeitsmöglichkeiten Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich Zufrieden Zustimmung teils/teils Ablehnung Seite 46 Jugendbefragung 2018 14 58 79 68 73 76 42 53 41 64 56 29 16 26 22 19 46 38 48 29 30 13 5 6 5 5 12 9 11 7 0% 20% 40% 60% 80% 100% das Stadtbild gepflegt und sauber ist. ich meine Zukunft sehe. ich viel in der Freizeit unternehmen kann. mir gute berufliche Chancen geboten werden. sich mir viele Bildungsmöglichkeiten bieten. ich mich wohl fühle. ich mich sicher fühle. ich mich gut engagieren und beteiligen kann. Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen leben können. Köln ist für mich eine Stadt, in der … Zustimmung teils/teils Ablehnung 5% 22% 61% 21% 36% 19% 22% 42% 22% 31% 25% 24% Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht Jugendeinrichtungen/Jugendkulturangebote Freies W-LAN Angebote, die ich mir leisten kann Sichere Radwege Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen) Gute Einkaufsmöglichkeiten Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende (Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder Ähnliches) Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen Orte im Freien, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann Spiel- und Sportflächen Parks, Wiesen oder Grünflächen In meinem Stadtteil fehlt mir: Seite 47 Jugendbefragung 2018 23% 38% 28% 11% Interessierst Du Dich für Politik? ja, sehr eher ja eher nein nein, gar nicht 25% 36% 23% 13% 28% 25% 37% 27% 15% 8% 25% 15% 17% Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) U-18-Wahl Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans Parteimitgliedschaft Flashmob Demonstrationen Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) Bürgerinitiativen Bürgerhaushalt Schülervertretung Tag der Jugend im Rathaus Jugendforen Folgende Aktivitäten würden mich interessiern: Seite 48 Jugendbefragung 2018 9% 13% 4% 14% 21% 15% 26% 4% 2% 27% 4% 8% Non Profit Organisation (Amnesty International, Greenpeace oder Ähnliches) U-18-Wahl Parteimitgliedschaft Flashmob Demonstrationen Wahlen (Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl) Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) Bürgerinitiativen Bürgerhaushalt Schülervertretung Tag der Jugend im Rathaus Jugendforen Folgende Aktivitäten habe ich schon gemacht: 10% 7% 4% 18% 15% 6% 10% 13% 35% Sonstige Aktivität am Wohnort (Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches) Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr (Jugendfeuerwehr, Jugendsanitäter oder Ähnliches) Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, Justiz (Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Schöffe oder Ähnliches) Im Bereich Schule, Hochschule (Schülervertretung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) Im Bereich Kirche/Religion (Solidaritätsprojekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) Im Bereich Politik (Partei, Jugendforen, politische Initiativen oder Ähnliches) Im Bereich Umwelt (Natur-, Tierschutz oder Ähnliches) Im sozialen oder Gesundheitsbereich (Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste oder Ähnliches) Im Bereich Freizeit (Sport-, Karnevals-, Tanz- oder Gesangsverein, Theater- oder Musikgruppe, kulturelle Vereinigung, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: Seite 49 Jugendbefragung 2018 66% 34% 20% 32% 28% 53% 46% 48% 34% 55% 29% es mir Spaß macht ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) das gut im Lebenslauf aussieht ich dadurch bessere Jobchancen habe ich dadurch etwas lernen kann ich für andere Menschen da sein will ich etwas verändern möchte ich mitbestimmen möchte die Themen mich interessieren ich Zeit habe Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich zu engagieren, dass… 28% 31% 4% 11% 20% 29% 11% 48% 7% ich Geld verdienen möchte oder muss ich meine Freizeit anders verbringen will ich noch nicht so lange hier wohne andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) ich darauf keine Lust habe ich nicht weiß, wo ich das machen kann es nicht anerkannt wird ich dazu keine Zeit habe ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann Für mich sind die wichtigsten Gründe, mich nicht zu engagieren, dass… Seite 50 Jugendbefragung 2018 23% 46% 25%6% Wie zufrieden bist Du mit Deiner Freizeit? sehr zufrieden eher zufrieden eher unzufrieden sehr unzufrieden 17% 37% 24% 77% 23% 50% 30% 61% 60% 50% 33% 21% 48% 40% 37% 36% 23% 13% 43% 2% 29% 10% 33% 3% Shoppen/bummeln Nichts tun/chillen Malen, Theater oder Instrument spielen/Musik machen oder Ähnliches Musik hören Lesen Sport treiben Computer-/Konsolen-/Handyspiele zocken Fernsehen/DVD/YouTube schauen oder Filme und Serien streamen In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit... Häufig Manchmal Nie Seite 51 Jugendbefragung 2018 6% 19% 36% 24% 18% 15% 28% 25% 47% 51% 40% 62% 18% 56% 69% 34% 13% 36% 20% 67% 16% Besuch von Kursen/ Seminaren/Schulungen Partys /Clubs/ Feste Essen oder Trinken gehen (beispielsweise Café, Bar, Kneipe, Restaurant) Auf der Straße/an Plätzen abhängen Besuch von Konzerten, Museen, Theater, Musical, Konzerten, Kino oder Ähnliches Besuch von Jugendeinrichtungen/Jugend- gruppen/Jugendverband Zeit in der Natur verbringen In meiner Freizeit mache ich gerne folgende Aktivitäten: Häufig Manchmal Nie 44% 30% 71% 36% 50% 15% 27% 52% 56% 55% 2% 12% Mit der Familie Mit meiner/meinem Partner*in Mit Freunden Mit mir selber (alleine sein) Ich verbringe meine Zeit gerne: Häufig Manch-mal Nie Seite 52 Jugendbefragung 2018 29% 41% 22%9% Wie zufrieden bist Du mit dem Geld, dass Dir zur Verfügung steht? sehr zufrieden eher zufrieden eher unzufrieden sehr unzufrieden 40% 32% 17% 28% 14% 22% 28% 45% 23% 40% 9% 16% 11% 14% 25% 22% Umgang mit Recht/Verträgen Umgang mit Geld allgemein/Schulden Alkohol/Drogen Gesundheit/Ernährung Mediennutzung Freizeitgestaltung/Freizeitangebote Ehrenamtliche Tätigkeiten/Freiwilliges Engagement Suche nach Nebenjob Schwierigkeiten in der Schule Ausbildung/Studium/Beruf Schwangerschaft Liebe/Beziehung/Sexualität Probleme mit Gleichaltrigen Streit mit Eltern Gewalt/Mobbing Diskriminierung/Ausgrenzung Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen Unterstützung für mich oder für andere… Seite 53 Jugendbefragung 2018 20% 6% 41% 39% 7% 18% 8% 25% 56% 60% 60% 31% 27% 78% Radio Podcast Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches WhatsApp oder Ähnliches Betreuer*innen in Jugendeinrichtungen Stadtbibliothek Beratungsstellen Lehrer*innen Familie Freunde/Bekannte YouTube Fernsehen Zeitungen Internetseiten Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über… Seite 54 Jugendbefragung 2018 4 2.803 Jugendliche haben die Frage nach ihrem derzeitigen Beschäftigungsstatus beantwortet. 1.942 haben angegeben, zur Schule zu gehen. Dies entspricht rund 70 % der Befragten. Von den restlichen 30 % haben wiederum 657 einen höchsten Bildungsabschluss angeben. Diese teilen sich wie folgt auf: Förderschulabschluss 1 %, Hauptschulabschluss 20 %, Mittlere Reife/ Realschulabschluss 48 %, Fachhochschulreife/ Allgemeine Hochschulreife 13 %. 5 Alternative Erhebungsmethoden (beispielsweise eine Stichprobenziehung oder eine verpflichten- de Schulbefragung) hätten dem nicht entgegen gewirkt, da erfahrungsgemäß auch hier die Rücklaufquote von Frauen und bildungsnahen Schichten größer ist. Die Gruppe der älteren Jugendlichen hätte man in den Schulen ebenfalls nicht zu einem höheren Anteil angetroffen, da viele schon einer Erwerbstätigkeit, einem Studi- um oder ähnlichem nachgehen werden. 6 Innerhalb der Geschlechtsabfrage konnten die Jugendlichen neben weiblich und männlich auch „trans/inter/divers“ auswählen. Da diese Antwortoption aber zu wenig Nennungen erhalten hatte, kann sie nicht in den Vergleich miteinbezogen werden. 7 Die Antworten auf die beiden Offenen Fragen „Was läuft in Köln richtig gut?“ und „Was kann man in Köln besser machen?“ werden als Wortwolken dargestellt. Je größer ein Wort erscheint, desto häufiger wurde es genannt. Insgesamt haben 2.308 bzw. 2.467 Jugendliche auf die Fragen geantwortet. 8.3 Endnoten 1 In diesem Zusammenhang stellt sich unwei- gerlich die Frage nach der Repräsentativität der Befragung. Hierzu muss gesagt werden, dass es keine allgemeingültige Definition des Begriffs Repräsentativität gibt. Beispielsweise gibt es keine Mindestrücklaufzahl oder -quote, die erreicht werden muss. Vielmehr kommt es auf die Passgenauigkeit determinierender Merkmale zwischen Grundgesamtheit und Stichprobe an. Es ist natürlich unbestritten, dass eine höhere Rücklaufquote die Chance einer besseren Passung erhöht. Um diese Größenord- nungen ein wenig transparenter darzustellen, lohnt sich der Blick auf populäre Studien wie beispielsweise Wahlumfragen. Hier wurde 2018 bei einer Fallzahl von rund 1.000 Individuen von einer deutschlandweiten Repräsentativität gesprochen. Bei der Sonntagsfrage waren es wiederum 1.505 Befragte. Somit sollte ein Rücklauf von rund 5.000 Jugendlichen bei einer Gesamtzahl von rund 70.000 ausreichend sein. 2 Die Zahlen der Grundgesamtheit stammen mit Stand 31.12.2017 aus den amtlichen Bevölkerungsdaten und einem N von 69.255 Jugendlichen. Die Frage nach dem Alter be- antworteten 2.709, die nach dem Geschlecht 3.275, der Schulform 1.990 und schließlich nach dem Bezirk 3.677 Jugendliche. 3 Weder die städtischen Statistiken noch die von IT-NRW lassen einen verlässlichen Blick auf die Population der Berufsschülerinnen und Berufsschüler zu. Die Datensätze enthalten entweder die Altersgruppen oder den Wohnort der Schülerinnen und Schüler, allerdings nicht beides. Somit ist es unmöglich zu sagen, wie viele Kölner Jugendliche der Alterszielgruppe tatsäch- lich in der Grundgesamtheit vertreten sind. Diese Größe wird somit beim Vergleich ausgespart. -
Anlage 3_Zitatbeispiele
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Anlage 3: Zitatbeispiele Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 1 Die Frage „Das finde ich in Köln richtig gut…“ beantworteten die Jugendlichen beispielhaft so: Köln ist eine ziemlich tolerante Stadt. Es gibt immer noch was zu verbessern, aber im Großen und Ganzen funktioniert das Zusammenleben gut. Es gibt viele Veranstaltungen, egal ob Konzerte, kulturelle Veranstaltung oder sonstiges. Köln hat den Karneval, den CSD, die lit.cologne und noch vieles mehr. Das Freizeitangebot ist somit also groß und vielfältig. Außerdem ist Köln eine grüne Stadt. Es gibt viele Parks, teilweise mit tollen Spielplätzen für Kinder, wie z.B. im Rheinpark. Köln ist eine lebendige Stadt, die für unterschiedliche Kulturen offen ist, die sich alle gemeinsam als Kölner fühlen. Die Atmosphäre in der Stadt und den Umgang der Kölner*innen miteinander. Die Rheinufertreppe, die war tatsächlich mal eine gelungene Investition. Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Kino und Theater in den entsprechenden Bezirken auch. Dass es viele freundliche und auch couragierte Menschen gibt – die Möglichkeiten für Ausbildung und Studium – die Gebäude und Grünflächen am Ufer des Rheins Die Atmosphäre und das Gefühl, ein Kölner zu sein. Der Karneval ist wunderbar organisiert und schweißt zusammen. Es ist eine Stadt, die ich Heimat nennen kann. Die offene Mentalität der Menschen, der Frohsinn, Toleranz für jeden, Karneval Das einzigartige Flair der Stadt, Einkaufsmöglichleiten, Mentalität der meisten Menschen, Organisation an Karneval Mentalität und Zusammenhalt, Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten, Vereine, Parks, Kulturangebot Kultur, Theater, Verkehrsanbindung, Ausbildungsangebot Kann man nicht beschreiben, da Köln ein Gefühl ist, wo man einfach bleiben möchte. Multikulturelle, tolerante, weltoffene Stadt, kölsches Lebensgefühl Toleranz und Akzeptanz und Offenheit. Diversität, Offenheit, Parks, Freizeit-/ Ausgehmöglichkeiten Die Offenheit, Toleranz und das gute Miteinander. Die Mischung aus Tradition und Moderne … Großstadtflair, kulturell gemischtes Publikum, die kölsche Mentalität auch wenn sie in den Hintergrund rutscht, vielseitige Freizeitmöglichkeiten, manchmal die Anonymität, den Rhein direkt vor der Tür, die Liebe zur eigenen Stadt Köln ist eine super Stadt, weil sie jung, flott und mit viel Spaß und Laune verbunden ist! die Rheintreppen; den Aachener Weiher; es gibt viele schöne Orte, die mir gefallen. Es gibt in vielen Bereichen gute Möglichkeiten, Köln ist bunt und hat Kultur. Innenstadt, besonders Wiesen am Rhein und die Rhein-Terrassen, weil man dort kostenlos Zeit mit Freunden verbringen kann. Köln hat ein gutes öffentliches Verkehrsnetz, es gibt viele Parks und eine relativ offene Bevölkerung für jede Herkunft und alle sexuellen Orientierungen Die offene Art der Menschen, viele Möglichkeiten, Bildungseinrichtungen u. Arbeitsmöglichkeiten, Kulturen. Wie viele Menschen hier fast ohne Probleme mit den versch. Kulturen u. Religionen zusammen leben. Multikulturell; Lebensgefühl; Stadt der kurzen Wege. Jederzeit mit dem ÖPNV nahezu überall hinfahren zu können, Grünflächen, zunehmender Ausbau der Radwege Das Zusammenleben der verschiedensten Kulturen funktioniert in Köln super! Vielfalt, Grünflächen wie die Poller Wiesen, den Rheinpark oder den Volksgarten, viele kulturelle Möglichkeiten wie Museen, den CSD. Die Gemeinschaft ist gut + Köln ist schön vielfältig. Anlage 3: Zitatbeispiele Kölner Jugendbefragung 2018 Stand 11.03.2019 2 Exemplarische Antworten auf die Frage „Das würde ich in Köln besser machen…“ sind: Ich würde die Innenstadt autofrei machen, und generell mehr Straßen für Autos sperren, zum Beispiel die Venloerstr. in Abschnitten. Ich würde den Nahverkehr besser ausbauen. Ich würde mehr Plätze schaffen, an denen man sich im Sommer draußen treffen kann. Stadtgestaltung – z.B. mehr öffentliche Kunst (Graffitis, Murals o.Ä.), da die Stadt teilweise sehr grau ist – Toiletten in öffentlichen Parks – Tote Plätze beleben (Ebertplatz, Josef-Haubrich Hof etc.) – Bahnpreise senken (oder Extra-Tarif von 14-18j, da die meisten noch nicht viel Geld haben). Mehr und sichere Radwege. Ein öffentlicher Nahverkehr, der auch nachts fährt - essentiell in einer Studentenstadt. Mehr Freiflächen mit weniger bürokratischen Auflagen. Mehr bezahlbarer Wohnraum, gerade für Studenten. Mehr Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen. Radwege und Sauberkeit Wohnungen und Ausbildungsplätzte Radwege, ÖPNV, Bürgerbeteiligung, Förderung von Leben im öffentlichen Raum intensivieren, Ballermann-Image entgegenwirken, Stärkung als europäische Medien- und Kulturstadt … Privat-PKWs in der Innenstadt verbieten, Fahrradwege ausbauen und deutlich höher subventionierte KVB-Tickets, damit das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel wieder finanzierbar ist - für alle. Schaffung neuer Grünflächen… Es sieht vieles dreckig und schmutzig aus .Außerdem ist vieles sehr teuer und man kann als Familie nicht viel unternehmen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Auch Leben in Köln ist sehr teuer und ich finde es schade, dass viele in Köln, nicht das Potenzial in Köln ausnutzen können, auf Grund von finanziellen Problemen. So haben wir einen tollen Zoo, den viele nicht besuchen können. Mehr Wohnungen, die man auch bezahlen kann in der Stadt, damit Familien nicht raus ziehen müssen. Schulen modernisieren. Verhindern von Problem-Bezirken wie z.B. Ostheim oder ein Teil von Chorweiler. Für mehr Sauberkeit sorgen. Mehr Treffpunkte und Plätze für Jugendliche (auch Basketballplätze/Bolzplätze) in Stammheim/Mülheim und auch generell. Für den Winter auch einen Treffpunkt (drinnen) für Jugendliche. Mehr Bahn/Busverkehr auch spätabends/nachts, Busverkehr aus/nach Köln verbessern… Mehr Parks, kostenloses WLAN, mehr günstige Wohnungen Öffentlicher Wohnungsbau. Moderne Internetstrukturen. Moderne Verwaltung. Mehr Informationen zu den Angeboten. Besserer Nahverkehr als Autoersatz. Mehr Polizei im öffentlichen Raum. Den Wiener Platz sicherer machen. Die schäl Sick auch wertschätzen. Mehr Multikulti-Veranstaltungen machen. Ich würde die Innenstadt Autofrei machen, und generell mehr Straßen für Autos sperren. Zum Beispiel die Venloerstr. in Abschnitten. Ich würde den Nahverkehr besser ausbauen. Ich würde mehr Plätze schaffen, an denen man sich im Sommer draußen treffen kann. Mehr auf Sauberkeit achten und eventuell auch mehr Polizeistreifen durch die Straßen, um das Sicherheitsgefühl zu verstärken. Autofreie Innenstadt. Spezielle Wege für Menschen auf Skateboards und Inlinern. Kein Geld verschleudern, sondern für sinnvolle Projekte ausgeben. Zum Beispiel für die Instandhaltung von Straßen/Brücken und Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. Mehr Grünflächen, und Sportanlagen im Freien. Mehr öffentliche Verkehrsmittel. Bessere Anbindungen. Weniger stinkende Autos. Mehr in E- Mobilität, Hybrid, Rad investieren. Die Stadt mal von allem Müll säubern. Höhere Strafen für Müllsünder. Mehr Personal, das kontrolliert (Müll im Park an Straßen etc.).
Beratungsverlauf
-
28.03.2019
TOP 17.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
02.05.2019
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 13.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
02.05.2019
TOP 7.2.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen -
06.05.2019
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
06.05.2019
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
06.05.2019
TOP 10.2.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
09.05.2019
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
09.05.2019
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
09.05.2019
TOP 10.2.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
13.05.2019
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
13.05.2019
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
13.05.2019
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
16.05.2019 zuletzt
TOP 10.2.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
16.05.2019
TOP 10.2.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
16.05.2019
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz