3327/2017
Sachstand betriebliche Frauenförderung
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Maßnahmen 5 FFP_2015_Anlage 4
12223 Zeichen
Anlage 4
1
Umsetzung der 45 Maßnahmen des 5. FFP
Maßnahme /
Thema
Wer handelt? Sachstand 2017 Ampel
1. 1.6.1
Bewerbung und die erneute
Auszeichnung mit dem
TOTAL E-QUALITY-Prädikat
11 Erneute Auszeichnung in 2016 mit
dem TOTAL E-QUALITY Prädikat -
Engagement für Chancengleichheit
von Frauen und Männern und dem
Zusatzprädikat „DIVERSITY“.
2. 1.6.2
Incentive: Anreiz und
Ansporn für Führungskräfte
I/1
Umsetzung bis Ende 2018
3. 2.2.1
Informations- und
Aktionspflicht bei Vakanzen –
Ansprache von potentiellen
Nachfolgerinnen durch
Führungskräfte
11
I/1
Alle
Führungskräfte
Vierteljährliche Auswertungen zur
altersbedingten Fluktuation liegen
vor.
Eine Ansprache findet im Einzelfall
statt, z.B. im Rahmen von
Rotationsgesprächen.
4. 2.2.2
Cross-Mentoring mit Kölner
Unternehmen
I/1
11
Das zweite Cross-Mentoring Projekt
startete mit zwei Teilnehmerinnen in
der ersten Jahreshälfte. Der Start für
die zweite Gruppe ist für Anfang
2018 geplant.
5. 2.2.3
Mentoring
11
I/1
Ein weiteres Mentoring-Projekt für
Frauen im gehobenen Dienst wird
derzeit vorbereitet und startet
Anfang 2018.
6. 2.2.4
Pilotprojekt „Kollegiale
Karriereberatung“
11
I/1
Beratung ist permanente Aufgabe
von I/1 und wird auf Wunsch von
Betroffenen durchgeführt. In
Abstimmung mit 11 und I/1 wird das
Verfahren standardisiert.
7. 2.2.5
Coaching in der
Managementebene
11 Die Organisation von Coachings für
weibliche Führungskräfte ist
laufendes Geschäft der
Personalentwicklung.
8. 2.2.6
Erfüllung des
Gleichstellungsauftrages:
- Genderkompetenz der
Führungskräfte
- Thema als Amtsleitungstag
- Soll-Kriterium in Stellen-
ausschreibungen
11 Regelmäßig finden für
Führungskräfte Gender-Seminare
statt.
In 2017 haben insgesamt 25
Führungskräfte und Interessierte
teilgenommen.
Das Soll-Kriterium ist Bestandteil in
entsprechenden Auswahlverfahren.
Anlage 4
2
9. 2.2.7
Quotierung für
Führungsfortbildungen
11 Die gesetzlichen Vorgaben werden
bei der Vergabe von Seminarplätzen
standardmäßig berücksichtigt.
10. 3.1.1.1
Shortlist bei
Auswahlverfahren –
geschlechterdifferenziertes
Ranking bei externen
Verfahren
Alle Dezernate,
Dienststellen,
Organisations-
einheiten/
Alle Führungs-
kräfte, die für
Stellenbe-
setzungen
verantwortlich
sind
Umsetzung erfolgt.
11. 3.1.1.2
Frauenförderung im mittleren
Dienst
11
Alle Führungs-
kräfte
I/1
Eine Veranstaltung (Zukunftsmarkt)
für diesen Teilnehmerkreis hat am
17.11.2017 stattgefunden. Darüber
hinaus wurde ein Lunchpaket zum
Thema „Positive Lebensgefühle“
angeboten.
12. 3.2.1.1
Potentiale fördern durch
Qualifizierung
1000
11
In 2017 konnten vier Frauen und
zwei Männer aus der neuen
Eigenreinigung in höherwertige
Aufgaben
(EG 3- EG 4 mit
Vollzeitbeschäftigung) vermittelt
werden.
13. 3.2.1.2
Projekt „Existenz sichernde
Erwerbstätigkeit“
Arbeitskreis mit
11, I/2, 1000,I/1
Die Maßnahme wird in Abstimmung mit
11 und I/1 neu konzipiert.
14. 3.3.1.1
Beförderung/
Höhergruppierung
Alle
Beigeordneten,
Alle
Führungsverant-
wortlichen
Von 296 Beförderungen/
Höhergruppierungen bis zum
Stichtag 30.09.2017 entfallen 67%
auf Frauen.
15. 3.3.1.2
Bewertung von Stellen
traditioneller
Frauenberufe – Einfluss auf
das Tarifgefüge
11 Die Stadt Köln ist in der
Vergangenheit mehrfach an den
KAV NW wegen der tariflichen
Situation der Berufsgruppen der
Vermessungstechnikerinnen sowie
der medizinischen/
zahnmedizinischen Fachkräfte
herangetreten.
Im Rahmen der neuen
Entgeltordnung konnten
Verbesserungen erreicht werden
(z.B. bei der Einstiegsgruppierung
der städtischen
Vermessungstechnikerinnen und
medizinischen/zahnmedizinischen
Fachkräfte).
Anlage 4
3
16. 3.3.1.3
Berichtspflicht an die Politik
zu Stellenaufwertungen
11 Die Verwaltung legt seit dem
Stellenplan 2012 einen
geschlechterdifferenzierten Bericht
vor.
17. 3.3.1.4
Informationen zum
Equal Pay Day
(auch) für städtische
Beschäftigte
I/1 Umsetzung erfolgt.
Thema 2017:
„Endlich partnerschaftlich
durchstarten! 10 Jahre Equal Pay
Day – (k) ein Grund zum Feiern“
Keynotes, Podiumsdiskussion,
Networking, Workshops in
Kooperation mit BPW Köln e.V.
18. 3.4.1.1
Information zur
Alterssicherung
11 Inzwischen hat sich das Land NRW
entschieden, die landesrechtlichen
Regelungen zentral und einheitlich
zur Verfügung zu stellen und SAP
beauftragt, das Customizing
vorzunehmen. Insoweit bleiben
eigene Aufwände (und somit auch
der Stadt Köln) für die
Ersteinrichtung und die laufende
Pflege bei Gesetzesänderungen
erspart. Das hat jedoch zur Folge,
dass sich das Projekt weiter
verschiebt.
19. 3.4.1.2
Auswertung der
Betriebsrenten der ZVK
1100 Die Auswertung liegt vor.
20. 4.2.1
Junge Frauen in die
technischen
Ausbildungen
11
37
Nach wie vor unternehmen die
Verwaltung und die Berufsfeuerwehr
große Anstrengungen, junge Frauen
zu gewinnen. So z.B. über Azubi-
Messen, Flyer, Praktikumsangebote,
Internet. Ein neues Angebot ist die
Ausbildung zu Notfallsanitäterinnen
mit der Absicht, im Anschluss die
Ausbildung als
Brandmeisteranwärterin zu
absolvieren. Hier konnten 10 Frauen
gewonnen werden.
2017 wurden erstmals Plätze zur
Ableistung eines Freiwilligen
Sozialen Jahres angeboten. Zwei
der drei Plätze wurden an junge
Frauen vergeben.
Zum 3. Quartal beträgt der
Frauenanteil im Bereich Technik und
Handwerk 30%.
Anlage 4
4
21. 4.2.2
Technisches Jahr für junge
Frauen und
Wiedereinsteigerinnen
(analog FSJ)
11 Für junge Frauen existiert der direkte
Einstieg in technische Berufe über
eine Ausbildung.
Ein technisches Jahr ist daher
derzeit nicht vorgesehen.
22. 4.2.3
(Junge) Männer in die Kitas
51 2017 sind 119 Erzieher beschäftigt
(2,7%).
Außerdem befinden sich aktuell 12
männliche Teilnehmer im Projekt
Praxis-Integrierte-Ausbildung „PIA“.
Zum Kindergartenjahr 2017/2018
wurden für „PIA“ und für das
Anerkennungsjahr insgesamt 95
Männer eingestellt. Dies ergibt eine
Männerquote von 13%.
23. 4.2.4
Personalgewinnung und –
erhaltung im technischen
Bereich
Dez. VI
12
11
Die Maßnahmen der vergangenen
Jahre werden fortgeführt und
weiterentwickelt.
Beispielhafte weitergehende
Aktivitäten:
> die Gesamtkonzeptionierung und
Weiterentwicklung des
Personalmarketings,
> die Verbesserung von
Stellenausschreibungen in Form,
Inhalt und
Veröffentlichungsplattformen,
> der Ausbau von Messeteilnahmen,
auch zielgruppenspezifischer
technischer Messen, inkl.
begleitender Maßnahmen
> die Durchführung einer
Posterkampagne mit begleitenden
Internetaktionen (Homepage, Social
Media, Newsletter etc.)
u. v. m..
24. 4.2.5
Studierende des
Masterstudiengangs
Architektur,
Landschaftsarchitektur,
Stadtplanung
Dez. VI
11
Das Konzept zur Förderung des
Einsatzes akademischer
Praktikantinnen und Praktikanten
befindet sich zurzeit in der
Pilotphase.
Anlage 4
5
25. 4.2.6
Fachkarriere in neuem
Berufsbild
26 Der Fokus liegt derzeit auf dem
Thema „Modulare Qualifizierung für
Mitarbeitende aus technischen
Berufen“. Um die verschiedenen
Maßnahmen sinnvoll aufeinander
abzustimmen, wird die
Weiterentwicklung des
Konzeptvorschlages „Fachkarriere
im neuen Berufsfeld“ in einem der
nachfolgenden Schritte erfolgen.
26. 4.2.7
Teilnahme am
Messekongress women&work
11
I/1
Die Stadt Köln hat 2017 erneut
teilgenommen.
27. 4.2.8
Teilnahme an der
Firmenkontaktmesse
meet@fh-koeln
(neu: meet@th-koeln)
11 und
technische Ämter
Die Stadt Köln hat 2017 erneut
teilgenommen.
28. 4.2.9.
Werbekampagne für Köln –
Mehr Frauen in die
Feuerwehr
(Marketingkonzept)
37 Der Werbeflyer wurde neu aufgelegt.
Neben einem Rettungsassistenten
ist eine junge Brandmeisterin in
Brandschutzkleidung abgebildet mit
dem Slogan: „Das können Frauen
und Männer.“ Dieses Motiv wurde
auch als Großflächenplakat
verwendet. Weitere
Werbemaßnahmen wurden
durchgeführt: u.a. der Besuch
mehrerer Personalmessen. Der
städtische Girlsday 2017 fand
ausschließlich bei der
Berufsfeuerwehr Köln statt. Das
Marketing- Konzept konnte aufgrund
personeller Vakanzen noch nicht zu
Ende erstellt werden.
29. 5.1.1.1
Vorbilder für moderne
Rollenbilder – Artikelserie in
„stadtintern“
11
I/1
13
Seit Oktober 2015 sind insgesamt
drei Portraits erschienen.
30. 5.2.1.1
Beratung bei anstehender
Elternzeit
11 Die Beratungsstelle
LebensLangesLernen hält ein
entsprechendes Beratungsangebot
vor.
Anlage 4
6
31. 5.2.1.2
Perspektivgespräche durch
die Führungskräfte bei
anstehender Elternzeit:
- lebensphasenorientierte
Beratung durch
Führungskräfte
- jährlicher Hinweis im
intranet
Alle Führungs-
verantwortlichen
11
Die Perspektivgespräche sind in
einem vertraulichen Termin der
Führungskraft mit der
Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter zu
führen. Beschäftigte haben zudem
seit August 2015 die Möglichkeit,
das Beratungsangebot bei 11 zum
LebensLangesLernen in Anspruch
zu nehmen.
32. 5.2.1.3
Forschungsprojekt:
Unterbrochene
Erwerbsverläufe
11 Entsprechende Maßnahmen fließen
in das Konzept Wiedereinstieg ein
(s. 5.2.1.4) und befinden sich in der
Vorbereitung.
33. 5.2.1.4
Konzept: Wiedereinstieg
11 Die Maßnahme befindet sich derzeit
in der Vorbereitung.
Derzeit werden Daten ausgewertet,
um sie in das Konzept einfließen zu
lassen.
34. 5.2.1.5
Aktive Vaterschaft:
Seminarangebot
11 Für 2017 wurde erstmalig ein
entsprechendes Seminarangebot im
Fortbildungskatalog geschaffen.
35. 5.3.1.1
Teilzeitmentoring für Frauen
und Männer ab
A 12 bzw. EG 11 (2014-2016)
11 Ein Teilzeitmentoring wurde
durchgeführt. Der Abschluss-
Workshop fand am 16.12.2016 statt.
36. 5.3.1.2
Innovatives Teilzeitkonzept
11 11 entwickelt mit I/1 und der
Personalvertretung ein Konzept zum
Flexiblen Arbeiten, dass über den
Teilzeitwünschen hinaus auch den
geänderten Anforderungen der
Beschäftigten an die zeitliche und
räumliche Gestaltung ihrer Arbeit
entgegenkommen soll.
37. 5.3.1.3
Förderung vollzeitnaher
Beschäftigung
11 Nahezu alle Teilzeitwünsche werden
erfüllt. Durch Öffnung des
überwiegenden Teils der
Stellenanzeigen für eine vollzeitnahe
Beschäftigung wird den Wünschen
von Vätern und Müttern nach
verstärkter Übernahme von
Familienpflichten in Vereinbarung
mit einer beruflichen Entwicklung
entsprochen.
38. 5.3.1.4
Konzept zur Vereinbarkeit
von Familie und Beruf bei der
Feuerwehr
37 Es ist eine verstärkte Teilnahme an
der Elternzeit im
feuerwehrtechnischen Einsatzdienst
zu beobachten. Aufgrund personeller
Vakanzen konnte bisher kein
Konzept entwickelt werden.
Anlage 4
7
39. 5.3.1.5
Betreuung von Kindern und
pflegebedürftigen
Angehörigen
Dez. I, IV, V Konkrete Maßnahmen sind noch
nicht entwickelt.
40. 5.3.1.6
Notfallbetreuung – Eltern-
Kind-Büro
11 Die Raumverdichtung lässt zurzeit
keinen Spielraum im Bestand zu. Bei
Neuanmietung/Neubau wird ein
Eltern-Kind-Büro mitgeprüft. Aktuell
gibt es in der Neuanmietung
Enggasse zwei „FlexBüros“.
In der Praxis erfolgt unabhängig
davon eine weitgehend fürsorgliche
und flexible Handhabung durch die
Führungskräfte.
41. 5.4.1.1
„Gesundheit und
Beschäftigungsfähigkeit“:
Geschlechterdifferenzierte
Daten und paritätisch
besetzte Gremien
I/2
11
Die geschlechterdifferenzierte
Darstellung erfolgt.
Die Gremien sind soweit möglich
paritätisch besetzt.
42. 5.4.1.2
Gender-Projekt:
Beschäftigtenbefragung
I/2
(verantwortlich)
I/1
11
Umsetzung bis Ende 2018
43. 5.5.1.1
Jährliches Treffen weiblicher
Führungskräfte mit dem
Oberbürgermeister bzw. der
Oberbürgermeisterin
01 Die Veranstaltung ist vorbereitet und
wird in Kürze durchgeführt.
44. 5.5.1.2
Städtische Frauen-Netzwerke
I/1 Netzwerktreffen für Frauen des
mittleren und höheren Dienstes
haben stattgefunden. Eine
Veranstaltung für Frauen des
gehobenen Dienstes ist für 2018
vorgesehen.
45. 5.5.1.3
Hospitationen und
Präsentationen
Beigeordnete/
Amtsleiterinnen/
Amtsleiter
Die Umsetzung erfolgt nur teilweise;
hierzu bedarf es weiterer Appelle.
Unterrepräsentierte Bereiche_Anlage _3
1136 Zeichen
Anlage 3
Unterre-
präsentierte
Bereiche
(auf der Basis aller
Beschäftigten, Be-
amtinnen und Beam-
te, Personalräte)
Ist 2013
(Grundlage 5. FFP)
Ziel 2017
(Ziel:2018)
Ist 30.09.2017
Anzahl
Gesamt
Anzahl
Frauen % Anzahl
Frauen % Anzahl
Gesamt
Anzahl
Frauen %
Besoldungsgruppen
A12 412 194 47 214 52 376 177 47
A 13 g.D. 172 73 42 80 47 152 69 45
A13 h.D. 97 41 42 46 47 97 51 53
A14 148 62 42 70 47 115 49 43
A15 74 21 28 26 35 65 24 37
A16 18 3 17 7 39 23 6 26
B2 18 6 33 10 56 15 5 33
B3 3 1 33 2 67 3 1 33
Summe *
(nachrichtlich) 942 401 43 846 382 45
Entgeltgrupen
EG 10 480 226 47 240 50 531 258 49
EG 11 436 156 36 170 39 548 203 37
EG 12 237 83 35 90 38 268 108 38
EG 14 111 52 47 58 52 139 84 57
EG 15 Ü 11 5 45 6 55 6 2 33
Festgehälter
> EG 15Ü 42 11 26 13 30 64 21 33
Summe
(nachrichtlich) 1317 533 40 1556 676 43
Summe
Beamte und
Beschäftigte
(nachrichtlich)
2259 934 41 2402 1058 44
* Summenbildungen nur nachrichtlich; maßgelblich für die Zielerreichung ist der prozentuale Wert je Entgelt- bzw. Besoldungsgruppe
Management_Anlage_1 300917
775 Zeichen
Anlage 1 Management Ist 2013 (Grundlage 5. FFP) Ziel 2017 (Ziel: 2018) Ist 30.09.2017 Führungs- ebene Funktion Gesamt Frauen % Frauen % Gesamt Frauen % 1 Dezernat 7 5 71 5 71 8 4 50 2 Amtsleitung Fachamt 35 10 29 16 46 34 12 35 Amtsleitung Bürgeramt 9 1 11 3 33 9 4 44 Intendanz Orchester, Schauspiel, Oper, Puppenspiele 4 2 50 2 50 4 2 50 Museen, kulturelle Einrichtungen 11 3 27 5 45 11 3 27 3 Stellv. Fachamtsleitung 34 10 29 15 44 32 10 31 Leitung Punktdienststelle 7 3 43 4 57 7 1 14 4 Leitung Stabsstelle 12 4 33 6 50 22 6 27 Stellv. Leitung Museen, kulturelle Einrichtungen 11 7 64 7 64 11 8 73 Leitung Abteilungen u.ä. (ohne Zahl der stellv. Amtsleitungen) 142 62 44 73 51 168 65 39 Summe 272 107 39 136 50 306 115 38
Sprungbrett Anlage 2 300917
468 Zeichen
Anlage 2 Sprungbrettfunktionen Ist 2013 (Grundlage 5. FFP) Ziel 2017 (Ziel:2018) Ist 30.09.2017 Funktionen Gesamt Frauen % Frauen % Gesamt Frauen % Fachreferate OB 8 4 50 5 63 11 6 55 Persönliche Referenten/Referentinnen der Beigeordneten 7 5 71 5 71 9 6 67 Fraktionsassistenz 12 6 50 8 67 14 8 57 Persönliche Referenten/Referentinnen der Bürgermeister/Bürgermeisterinnen 4 1 25 2 50 4 0 0 Summe (nachrichtlich) 31 16 52 20 65 38 20 53
Mitteilung Ausschuss
5166 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/1/I/1 Vorlagen-Nummer 23.11.2017 3327/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 11.12.2017 Sachstand betriebliche Frauenförderung Jährlicher Bericht über die Umsetzung des Frauenförderplanes Der Rat hat am 14.02.2012 eine Berichtspflicht wie folgt eingefordert: „Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfra- gen/Vergabe/Internationales jährlich in der letzten Sitzung vor der Winterpause über den Stand der Umsetzung der Vorgaben des Frauenförderplanes zu berichten.“ Der Rat hat am 13.11.2014 den 5. Frauenförderplan 2015-2017 mit insgesamt 45 Maßnahmen be- schlossen. Die Laufzeit des Frauenförderplanes wurde mit Ratsbeschluss vom 28.09.2017 bis Ende 2018 verlängert. 1. Aktuelles: Die wichtigsten Kennzahlen: Der Frauenanteil in der Managementebene (s. Anlage 1) stagniert seit zehn Jahren und liegt derzeit bei 38% (zum Vergleich - 2007: 39%). Erfreulich ist, dass drei Amtsleitungen von strategischer Bedeutung (11, 15, 20) weiblich be- setzt werden konnten. Mit der Nachbesetzung des Amtes 11 sind 12 von insgesamt 34 Amts- leitungen weiblich. Positiv hat sich der Anteil der weiblichen Bürgeramtsleitungen entwickelt. Insgesamt leiten vier Frauen ein Bürgeramt, eine mehr als vorgegeben. Erfreulicherweise ist sowohl die Kennzahl der Sprungbrettfunktion (s. Anlage 2) um fünf Pro- zentpunkte auf 53% als auch die Kennzahl für die unterrepräsentierten Bereiche (s. Anlage 3) um einen Prozentpunkt auf 44% gestiegen. Der prozentuale Wert der Entgeltangleichung ist zwar um 0,69 Prozentpunkte auf 8,08% ge- sunken, ist dem Ziel von 5% aber noch weit entfernt (s. 5. FFP Seite 24-26). 2 Die wesentlichen Maßnahmen und Aktivitäten seit Dezember 2016: Cross-Mentoring: Teilnahme am Bündnis „Mit Frauen in Führung“ Ende 2016 ist die Stadt Köln gemeinsam mit 12 weiteren Unternehmen und Institutionen dem Bündnis „Mit Frauen in Führung“ beigetreten. Mit dem Beitritt hat sich die Stadt Köln verpflich- tet, die Potenziale von Frauen zu fördern und den Frauenanteil in Führungspositionen aktiv zu erhöhen. Das Bündnis beinhaltet aktuell ein Cross Mentoring Projekt, an dem zwei städtische Kolleginnen teilnehmen. Anfang 2018 startet das nächste Cross Mentoring Projekt, an dem ebenfalls zwei Kolleginnen der Stadt Köln teilnehmen werden. Veranstaltung für Frauen im mittleren Dienst Am 17.11.2017 fand für o.g. Zielgruppe ein Zukunftsmarkt statt, in dem sich Frauen zu ver- schiedenen Themen, wie z.B. „Rahmenbedingungen für den Aufstieg“, „Bewerbungsverfah- ren“, „Ausbildung“ und „Fortbildung“ informieren konnten. Zusätzlich fand ein Lunchpaket un- ter dem Motto „Positive Lebensgefühle“ statt. 5. Mentoring-Projekt für Frauen im gehobenen Dienst Das fünfte städtische Mentoring-Projekt wird Anfang 2018 mit 15 Mentees starten. Aktuell läuft das Auswahlverfahren. Lunchpakete Die themenbezogenen Veranstaltungen zur Mittagszeit vernetzen Frauen über alle Laufbah- nen hinweg und erreichten in diesem Jahr rund 450 Teilnehmende. Des Weiteren gab es zwei Lunchpakete für Männer mit 30 Teilnehmenden. 3 2. Kennzahlen Die wesentlichen Kennzahlen und Aussagen zur Frauenförderung im Überblick: Messbare Indikatoren Stand 2013 (Grundlage des 5. FFP) Stand 2016 Stand 2017 Ziel 2017 (bis 2018) Erläuterungen Anteil Frauen Anteil Frauen Anteil Frauen Anteil Frauen 1 Management 39% 37% 38% 50% Die Managementebene dekliniert sich in vier Führungsebenen und umfasst zurzeit 306 Positionen, von denen 115 mit Frauen besetzt sind. s. Anlage 1 2 Führungsfunk- tionen (ohne Kitas) 44% 46% 46% 51% Im Einzelnen mit Stand 30.09.2017 sind dies: m.D. 47% Frauen g.D. 48% Frauen h.D. 43% Frauen 3 Sprungbrett- funktionen 52% 48% 53% 65% s. Anlage 2 4 Unterreprä- sentierte Be- reiche (ab EG 10 und A 12) 41% 43% 44% - s. Anlage 3 5 Entgelt- angleichung 6,55% 8,77% 8,08% 5% Der prozentuale Wert ist um 0,69 % gesunken. Zum 31.12.2016 beträgt der Unterschied im Bruttostundenlohn 1,84 € (8,08%), das entspricht 20,93 € für Frauen und 22,77 € für Männer. Der Stand der im 5. FFP aufgeführten 45 Maßnahmen wurde für 2017 aktualisiert (s. Anlage 4). 4 3. Resümee Die letzten getroffenen Personalentscheidungen auf der Ebene der Amtsleitungen und Bürgeramtslei- tungen sind richtige Entscheidungen und im Sinne der Frauenförderung positive Signale. Um die Gleichstellung sowie die Zielquoten zu erreichen, ist dieser Weg konsequent weiter zu führen. Mit Ratsbeschluss vom 28.09.2017 wurde der 5. Frauenförderplan um ein Jahr bis Ende 2018 verlän- gert. Diese Chance ist bei anstehenden bzw. aktuellen Vakanzen im Sinne der Frauenförderung ge- zielt zu nutzen. Die Oberbürgermeisterin, die Beigeordneten sowie alle Führungskräfte sind aufgefordert, entspre- chend zu agieren, um die Ziele im Sinne des Landesgleichstellungsgesetzes und die Vorgaben des 5. Frauenförderplanes zu erreichen. Gez. Dr. Keller
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3327/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 23.11.2017
- Erstellt
- 27.10.2017 10:46