1212/2023
Hochpunkt im Lindgens-Areal, Verzicht auf ein Qualifizierungsverfahren
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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
1495 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/613
Vorlagen-Nummer
1212/2023
Stand: 10.03.2025
Sachstandsbericht
Hochpunkt im Lindgens-Areal, Verzicht auf ein Qualifizierungsverfahren,
Öffentlichkeitsveranstaltung zum Lindgens-Areal am 25.04.2023
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt:
1. Angesichts des weit entwickelten und eng abgestimmten Planungsstandes mit einer
hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität wird für den Hochpunkt und
dessen angrenzender Bebauung auf ein Qualifizierungsverfahren entgegen der sonst
üblichen Verfahrensstandards bei städtebaulich markanten und stadtbildprägenden
Gebäuden verzichtet. Die weiteren Planungen werden eng von der Ständigen Jury
Mülheimer Süden begleitet und mit dieser abgestimmt.
2. Die Ausführungen zur Öffentlichkeitsveranstaltung zum Lindgens-Areal am 25.04.2023
werden zur Kenntnis genommen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Am 13.02.2025 hat der Rat der Stadt Köln den Satzungsbeschluss für den vorhabenbezoge-
nen Bebauungsplan-Nr. 69472/01 Arbeitstitel: Lindgens-Areal in Köln-Mülheim gefasst
(3229/2024). Die Architektur und Gestaltung der Gebäude, inklusive des Hochpunktes, im
Vorhabengebiet wurde parallel zur Planaufstellung umfassend durch die Ständige Jury Mül-
heimer Süden begleitet. Die Beratungsergebnisse sind Teil des Durchführungsvertrages.
Nächste Schritte:
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: keine weitere Wiedervorlage
2023-04-14_LIA_Anlage2_PlanausschnittHochpunkt
3764 Zeichen
Stand- Punk t Stand- Punkt S GG W G W W WW W W W SS WWW W W G G G S G W S S S S S S S S S S S Stand - Punkt S S Stand- Pun kt S Stand- Punkt Stand- Punkt Stand- Punkt Stand- Punkt S SS St and - Punkt GGG Stand- Pun kt Stand- Punkt W W W G G G G G GGG Stand- Punkt Stand- Punkt E E St and- Punkt W W Stand- Punkt Stand- Punkt Stand- Punkt SS S G W St and- Punkt S S S S G S W (165-169 3 heimer Straße Hafe nstraße Passpun kt 2000 Passpunkt 4000 206a 216 a 216 1 1552 1534 1535 21 0 212-21 4 20 44.28 44.13 44 .08 44.12 44.78 45.1 8 45.98 44 .04 44 .21 44 .25 44.67 44.26 43.19 KD= 44.9 5 KD=45.43 KD=45.4 2 KD=45.8 8 KD=45.42 44 44.50 44.68 44 .81 45.03 44.78 44 .83 45.21 44 .92 44.9945.00 45.06 45 .36 45.27 45 .52 45.50 45.35 45 .44 45.81 45.2 6 45. 11 45 .62 45.46 45 .63 45. 57 45.7 9 45 .96 45.86 46.03 46.17 45.7 4 45.9 7 46.19 46. 37 46 .59 46.3 3 46 .14 46.34 46 .31 46 .25 45 .95 45 .38 45.4 5 45 .96 45.9546 .19 46.1 4 46 .64 46.57 46 .59 46.61 46.53 46.54 46 .46 46.60 KD=46.20 KD=46.3 1 KD= 46.3 5 46.5 8 46.48 KD = 46.5 2 46.54 46.5246.38 46 .36 46 .54 46.54 46.54 46.59 46.58 46 .50 46 .44 46 .5946 .5946 .57 46 .48 46 .18 46.66 46 .1 0 45.78 45.8 3 46.02 46.08 45 .90 45 .43 45.44 Mauer 44.22 44.2 0 44.22 2244 /166 792 176 /2 793 964 1062 242 2582 /168 1819 139/ 1 1818 /168 1916/168 167/2 Halle I SD III S D Ha lle PD I FD Hall e I I Ha lle I PD Whs V SD Halle Hall e Whs V FD S V S III I FF IIIII F F II Halle I SD FD Halle II FD Hall e I FD Halle I Tonnendac h Halle I SD Halle I P D Halle I PD A Wi nter- gar ten I PD II F I F V S II F II F Terr ass e Te rrass e I PD TG r-Straße überda cht e Terrasse TG- Einfah rt temp.Müll BF 3 temp.Mül lBF2.4 Busha ltestelle Traufe+54,5First +57,3 Attika +53,8 First +54,1 Tr aufe +53,1 First +55,7 Traufe +52,1 Attika +67 ,7 Attika +66,8 Traufe +63,6 Att ika+64,7 Att ika +61 ,6 Attika+61,6 Attika +64,7 Atti ka +64,7OK M aue r +49,4 BRHTe rr . +49,4 Att ika +111,7 Traufe+53,4 First Tonnendac h +56,9 Attik Dachterrasse Traufe+53,4 Traufe +52 ,9 Firs t +54,7 First P ult +50,4 Trau fe +50 ,4 Attika +51,2 Attika +51,7 Traufe +54 ,8 First +58,5 Attika +55,8 Traufe +53,6 First Pult +55,5 First +55,9Traufe +55,5 Trau fe +54 ,2 First Pult +55,5 First +59,7 Traufe +57,5 +54,4 Traufe +57,6 +51 ,4 +52 ,6 First +57,6 Attika+62,8 Stellplätze im Sockel Steg OK+52,6 UK+51,1 Steg OK+51,0-52,6 UK+49,5-51,1 Balkone Erker Erker 8 St Gründach +60,8 Spieldach +60,8 Attika +64,7 TG VerbindungsgangOKFD+64,7 Gründach +60 ,8 TG TG TG OK M auer +49, 4 Balkone Balkone Balkone Balkone +46, 6 Balkone öffentlich e Platzflä ch e Balkone Att ika +64,7 +45 ,8 +46,0 +46,6 +45,3 +45,2 +45,0 +46,6 +46,6 +45 ,0 +44,1 +45,2 +45,5 +44 ,8 +44,4 +44,3 +44 ,8 +46 ,5+47,1 Attika +64 ,7 Attika +64 ,7 +46 ,6 +44,6 +46 ,6 MüllfahrzeugUFC BF5.1 Müllfahrzeug UFC BF5.3 +46 ,1Balkone Sp ielen ( priv.) Spi elen (p riv. ) +46,3 Att ika +111,7 Atti ka +67 ,7 Att ika +67,7 Balkone Grünf läche BF2.4a 1.461 m² Gewerbe BF2.7 2.508 m²Gewerbe Attika +67,7 BF2.8148 m²Gewerbe 732 m ² Wohnen5 WE First +69,7 BF3 832 m² Gewerbe 17 .803 m² W ohnen 182 W E BF5 .3 1.633 m²Gew erbe BF5.2 2.939 m²Gewerbe +49, 3 BF5 .5 4.854 m² Gewerbe BF5 .4 53 m²Gew. KD= KD= 46.2 = 46.2 0 46.2 000 46.3 46.3 46.3 1 46.3 11 K WW 46.5 WWWWWW 46.5 46 46 WW 46 46 46 46 WW 46 46 46 46 W 46 WW 46 46 WWWWW 46 46 46 46 WW 46 46 46 WWWWWWWW46 46 46.5 5 46.5 46 .5 46.5 2 46.5 22 2244 16 /16 2244 /16 16 /16 WWWWWW 46 W 46 46.4 46.4 WWWWWWWWWWWWWWWWWWWWW 46 WWWW 46 46 .54 43 43 400 400 400 ttt 400 tt 400 99 43 9 43 9 43 .19 176 176 176 /2 176 /2/22 KD KD 45 KD = 4 45 .442 KDKD Hochpunkt Anlage 2 Planausschnitt Hochpunkt mit Platzfläche
2023-04-14_LIA_Anlage3_Ansicht_Hochpunkt
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Ansicht Hochpunkt mit Platzfläche vom AuenwegAnlage 3
2023-04-14_LIA_Anlage1_Übersichtsplan_Lindgens
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Anlage 1 Lindgens-Areal Hochpunkt mit Platzfläche
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/613 Vorlagen-Nummer 1212/2023 Freigabedatum 08.05.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Hochpunkt im Lindgens-Areal, Verzicht auf ein Qualifizierungsverfahren, Öffentlichkeitsveranstaltung zum Lindgens-Areal am 25.04.2023 Beschlussorgan Stadtentwicklungsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt: 1. Angesichts des weit entwickelten und eng abgestimmten Planungsstandes mit einer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität wird für den Hochpunkt und dessen angrenzender Bebauung auf ein Qualifizierungsverfahren entgegen der sonst üblichen Verfahrensstandards bei städtebaulich markanten und stadtbildprägenden Gebäuden verzichtet. Die weiteren Planungen werden eng von der Ständigen Jury Mülheimer Süden begleitet und mit dieser abgestimmt. 2. Die Ausführungen zur Öffentlichkeitsveranstaltung zum Lindgens-Areal am 25.04.2023 werden zur Kenntnis genommen. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 22.05.2023 Stadtentwicklungsausschuss 01.06.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Planung des Lindgens-Areals mit dem städtebaulich markanten Hochpunkt im Bereich des Auenweges/Hafenstraße als Eingang in das Quartier ist bereits weit fortgeschritten und wurde von der Ständigen Jury Mülheimer Süden intensiv begleitet und immer weiter qualifi- ziert. Die entsprechenden Niederschriften (Session-Nr.: 4033/2021, 4355/2021, 0426/2022, 2174/2022, 4188/2022, 570/2023) wurden dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirks- vertretung 9 (Mülheim) zur Kenntnis gegeben. In seiner Sitzung am 01.12.2023 (Session-Nr. 3356/2022) hat der Stadtentwicklungsaus- schuss – nach Vorberatung in der Bezirksvertretung Mülheim am 28.11.2022 - bereits die pla- nungsrechtliche Sicherung des Hochpunktes im Bereich des Auenweges/Ecke Hafenstraße mit einer Höhe von ca. 65 m (ca. 20 Geschosse) beschlossen. VertreterInnen aus der Politik wurden in die weiteren Beratungen zur Qualifizierung des Hochpunktes und der angrenzen- den Bebauung mit eingebunden, sie nahmen an den Sitzungen der Ständigen Jury am 05.12.2022 und 14.03.2023 teil. Die Ständige Jury hat sich seit 2021 intensiv mit dem Entwurf des Büros trint + kreuder d.n.a. architekten und der städtebaulichen und architektonischen Gestaltung der Gebäude ausei- nandergesetzt. In dem iterativen Prozess konnten insbesondere für den Hochpunkt und die Platzbebauung gemeinsam mit dem Architekten und den Investoren die Entwürfe weiterentwi- ckelt und qualitätsvolle architektonische Lösungen gefunden werden. Die Jury hebt besonders den angemessenen und behutsamen Umgang mit der meist historischen und teilweise unter Denkmalschutz stehenden Bestandsbebauung hervor. Die bereits jetzt schon realisierten und in Planung befindlichen Bauten zeigen, dass auf besondere Weise der industrielle Charakter des Gebietes aufgegriffen wird und so die Geschichte und Bedeutung des Ortes auch zukünf- tig erlebbar bleibt. Gemeinsam mit den weiteren, vom Büro trint + kreuder d.n.a. architekten geplanten Gebäu- den im Lindgens-Areal bildet der Hochpunkt in seiner abgestimmten architektonischen Ausge- staltung ein einheitliches städtebauliches und architektonisches Gesamtbild mit einer Qualität, die prägend für das neue Quartier ist. Zuletzt konnten in der Sitzung der Ständigen Jury am 14.03.2023 weitere architektonische Details und Modifikationen, wie die Materialität und Farbigkeit des Gebäudes geklärt und die Idee eines „grünen Hochhauses“ weiterentwickelt und gemeinsam mit den politischen Vertre- terInnen beraten werden. Im Hinblick auf die weitere Qualifizierung des Hochpunktes im Lindgens-Areal hat die Ständi- ge Jury bereits im September 2022 wie folgt Stellung genommen: „Ausdrücklich begrüßt die Ständige Jury Mülheimer Süden den grundsätzlichen Anspruch der Stadt Köln, für Hochpunkte und Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung Wett- bewerbsverfahren durchzuführen. Abweichend von dieser Regel hält sie im Falle des Hoch- hauses am Eingang zum Lindgens-Areal ein solches Verfahren auf Grund besonderer Um- stände jedoch für entbehrlich und nicht zielführend: 3 Die städtebaulichen Rahmenbedingungen haben sich durch die denkmalpflegerische Entscheidung zur Erhaltung der Industriebauten südlich des Auenweges wesentlich zum Stand des Werkstattverfahrens geändert. Bauherr und Architekt haben darauf zunächst mit dem Vorschlag eines Verzichtes auf den Hochpunkt reagiert. Dies fand in der Ständigen Jury wegen der übergeordneten Bedeutung der Anordnung von Hochpunkten entlang des Auenweges im Ergebnis des Werkstattverfahrens jedoch keine Zustimmung. Daraufhin hat sich die Ständige Jury gemeinsam mit den Architekten in mehreren Sit- zungen und intensiven Beratungen wiederholt mit der Höhe und Gestaltung des Tur- mes und der Platzbebauung auseinandergesetzt; in einem iterativen Prozess wurde durch die Architekten eine städtebaulich-architektonische Lösung entwickelt, die mit dem Eingangsbauwerk des Turmes ein ablesbares Quartier von eigener Identität schafft, durch die einheitliche Architektursprache dem Platz eine maßstäblich ange- messene Fassung gibt und durch seine architektonische Handschrift in besondere Weise den industriellen Charakter antizipierend fortschreibt. Aus Sicht der Ständigen Jury ist damit bereits zum jetzigen Stand eine sehr qualitäts- volle und hochwertige Architektur an diesem wichtigen Standort zu erwarten, weshalb ein Wettbewerbsverfahren in diesem speziellen Fall entbehrlich erscheint und unter Umständen sogar kontraproduktiv sein kann. Zielführender scheint hier bei gegebe- nenfalls notwendigen Änderungs- und Anpassungsbedarfen eher eine fortlaufende Be- ratung, die die Ständige Jury deshalb der Stadt Köln und den Bauherren/Architekten angeboten hat. Sollte die Stadt Köln aus prinzipiellen Erwägungen entgegen dieser Empfehlung der Ständi- gen Jury an einem Wettbewerbsverfahren festhalten wollen, so kann und sollte sich dieser in keinem Fall nur auf die Fassaden beschränken, sondern müsste sich zur Erlangung echter Alternativen auf die gesamte Architektur des Hochhauses einschließlich der angrenzenden Platzbebauung beziehen.“ Die Jury hat ihre Empfehlung in ihrer letzten Sitzung am 14.03.2023 nochmals bekräftigt und erneut auf den weit fortgeschrittenen Planungsprozess und die weiterhin überzeugende hohe Qualität der weiterentwickelten Ideen des architektonischen Entwurfs auch in der Gesamtbe- trachtung des Quartiers hingewiesen. Die Verwaltung schlägt vor, diesem Votum der Ständigen Jury zu folgen und entgegen der sonst üblichen Verfahrensstandards bei städtebaulich markanten und stadtbildprägenden Ge- bäuden in diesem besonderen Fall auf ein Qualifizierungsverfahren zu verzichten. Die Ständige Jury Mülheimer Süden wird auch die weitere Qualifizierung und architektonische Ausgestaltung des Hochpunktes begleiten, um die architektonische Qualität des Gebäudes zu gewährleisten. Ziel ist es auch, das weitere Bebauungsplanverfahren nicht durch ein Qualifi- zierungsverfahren des Hochpunktes zeitlich zu verzögern, damit zeitnah mit der Realisierung der geplanten Bauvorhaben begonnen werden kann. Für die Platzfläche am Hochpunkt (Deutz-Mülheimer Straße/Ecke Auenweg), die zukünftig eine öffentliche Fläche wird, bereitet die Verwaltung gemeinsam mit der Vorhabenträgerin derzeit ein Qualifizierungsverfahren als einstufiges RPW-Verfahren vor. Die Platzfläche über- nimmt als neuer Quartiersplatz eine über das Lindgens-Areal hinausgehende übergeordnete vernetzende Funktion und muss den vielfältigen Anforderungen eines urbanen Raumes ge- recht werden. Öffentlichkeitsveranstaltung zum Lindgens-Areal am 25.04.2023 Am 25.04.2023 fand im Lokschuppen, Hafenstraße 7 in Köln-Mülheim, eine öffentliche Infor- mationsveranstaltung zum Lindgens-Areal statt. Im Vorfeld zu dem nächsten Beteiligungs- schritt im Bebauungsplanverfahren Lindgens-Areal, der Offenlage, hat die Stadt Köln allen 4 interessierten Bürgerinnen und Bürgern den aktuellen Planungsstand des Projektes und die bisherigen Beratungsergebnisse der Ständigen Jury zur städtebaulichen Entwicklung des Quartiers und der architektonischen Ausgestaltung der Bestands- und Neubebauung ein- schließlich des Hochpunktes vorgestellt. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, sich nach einführenden Erläuterungen zum Pla- nungsprozess und seiner -genese an Infotafeln zu den Fachthemen „Lindgens-Areal im Ge- samtkontext des Mülheimer Südens, Städtebau und Architektur, Grün- und Freiräume sowie Umwelt und Verkehr“ zu informieren und vertiefende Fragen zu stellen. Die Arbeit der Ständi- gen Jury wurde durch den Vorsitzenden des Gremiums, Herrn Professor Walter erläutert. Die anwesenden ca. 200 Bürgerinnen und Bürger konnten sich umfassend über städtebau- liche Gesamtentwicklung und die Architektur der geplanten Gebäude und die Beratungser- gebnisse der Ständigen Jury Mülheimer Süden, insbesondere zum Hochpunkt und der, den neuen Quartiersplatz einrahmenden Bebauung informieren. Anhand von Abbildungen und Visualisierungen an den Infotafeln, des aufgebauten Modells zum Mülheimer Süden und im direkten Gespräch mit dem Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung, der Ständi- gen Jury sowie des Vorhabenträgers und des Investors konnte die qualitätsvolle Architek- tursprache der geplanten Gebäude anschaulich gezeigt und erläutert werden. In der abschließenden gemeinsamen Diskussion konnten nach einer kurzen Rückmeldung über die wichtigsten Themen von den Infoständen, die Bürgerinnen und Bürger nochmals Fragen an den Architekten, die VertreterInnen der Stadt Köln und der Ständigen Jury stellen. Die Fragen und der darauffolgende gemeinsame Austausch bezogen sich insbesondere auf folgende Themen: Städtebau, Architektur: - Nutzungsstrukturen, Umfang und Art des entstehenden Wohnraums, energetische Konzepte der Gebäude in Verbindung mit Dach- und Fassadenbegrünung, veränder- tes Stadtbild vom Rheinboulevard durch die geplanten Neubauten - Städtebauliche und stadtentwicklungspolitische Abwägung von Nutzungsverteilung sowie bebaubaren und als Freiraum zu entwickelnden Flächen unter Einbeziehung zahlreicher Fachthemen und Restriktionen Grün- und Freiräume, Umwelt, Verkehr: - Berücksichtigung von Maßnahmen zur Reduzierung von Klimawandelfolgen bei der Planung, Stadtklima, Entsiegelung - Begrünung und Grünqualitäten des Quartiers, Wegeverbindungen zum Rheinboule- vard und Anbindung an den Grünzug Mülheim Süd im Deutz-Areal, Spannungsfeld Naherholungsqualität Rheinboulevard und angrenzende neue Bebauung mit Wohn- und Gewerbenutzungen - Zukünftige Verkehrsqualität der Hafenstraße, Radwegeinfrastruktur, Mobilitätskonzept - Bauen im Hochwasserschutz u.a. unter Berücksichtigung von Retentionsräumen - Berücksichtigung der unterschiedlichen Schutzradien von Kegelschiffen durch Aus- schluss von sensiblen Nutzungen in der Planung Mülheimer Süden, Einbindung Lindgens-Areal in die Gesamtsituation, VEP: - Gesamtentwicklung und aktueller Stand Planung Mülheimer Süden und Komplexität der Aufgabenstellung und der Planung mit Bezug auf die zeitlichen Abhängigkeiten - Betrachtung der Planung im Lindgens-Areal im Kontext der Gesamtentwicklung Mül- heim Süd, etwa bezüglich Stadtbahnbau und Mobilität, Hochwasserschutz, historischer Gebäudebestand, Freiraumvernetzung etc. Die Bürgerinnen und Bürger äußerten keine grundsätzlichen Bedenken zur vorgestellten Pla- nung zum Lindgens-Areal. Fragen zur Gesamtentwicklung und zu einzelnen Fachthemen konnten an den Infoständen und in der anschließenden Diskussionsrunde erläutert und be- antwortet werden bzw. wurde ein bei Bedarf vertiefender Austausch im Nachgang der Veran- staltung angeboten. 5 Am Ende der Veranstaltung wurden die Bürgerinnen und Bürger auf die nächsten Beschlüsse und Verfahrensschritte zum Lindgens-Areal hingewiesen und erneut darauf aufmerksam ge- macht, dass sie in der anstehenden Offenlage zum Bebauungsplan nochmals die Gelegenheit haben, sämtliche Planungen und Fachgutachten einzusehen sowie Anregungen und Beden- ken zur Planung zu äußern. Anlagen Anlage 1 Übersichtsplan Lindgens-Areal Anlage 2 Planausschnitt Hochpunkt Anlage 3 Ansicht Hochpunkt
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1212/2023
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 08.05.2023
- Erstellt
- 12.04.2023 09:46