0499/2018
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen - Fortschreibung
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1 Sonderausstellungsprojekte der Museen 2018 - Fortschreibung
8949 Zeichen
Anlage 1, Seite 1 von 4 Sonderausstellungsprojekte der Museen 2018 – Fortschreibung Für die im Folgenden beschriebenen Sonderausstellungen ist die Planung abge- schlossen. Zur Genehmigung der Mittelverwendung werden sie dem Ausschuss Kunst und Kultur vorgelegt. Das Museum Ludwig zeigt die Sonderausstellung „Gabriele Münter“, das Rauten- strauch-Joest-Museum befasst sich in der Sonderausstellung „Fast-Fashion“ mit den Schattenseite der Mode und im Museum für Angewandte Kunst wird nach Sanierung der Fenster im Ostflügel die Design-Abteilung neu eröffnet. Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: Museum Ludwig Gabriele Münter Zeitraum: 15. September 2018 – 13. Januar 2019 Gabriele Münter (* 19. Februar 1877 in Berlin; † 19. Mai 1962 in Murnau am Staffel- see) war eine zentrale Künstlerfigur des Expressionismus, und insbesondere der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“. Münters Offenheit und Experimentierfreudigkeit als Malerin, Fotografin und Graphikerin wird in dieser Ausstellung erstmals ausführ- lich mit 150 Arbeiten präsentiert. Zu ihren bekannten, intensiv farbigen Gemälden gehören Portraits, z.B. von Marianne Werefkin oder von ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky sowie romantische Landschaften ihrer bayerischen Wahlheimat. Viele Facetten des Werks dieser bedeutenden Künstlerin sind jedoch bisher kaum bekannt. So fotografierte Münter und zwar zum ersten Mal schon um 1900 in den USA. Ihre Landschaften zeugen von Reisen in unterschiedliche Regionen und Welt- gegenden, ihre Interieurs von ihrem Interesse an Volkskunst und an religiösen Ritua- len. Auch ihre abstrakten Bilder sind bisher kaum gewürdigt worden. Mit der ihr gewidmeten Ausstellung, die vom Lenbachhaus München und der Gabrie- le Münter- und Johannes Eichner-Stiftung organisiert wurde , soll die bisher reduzier- te Rezeption erweitert werden, Münter aus dem Schatten von Kandinsky gelöst und gezeigt werden, dass ihre Werke deutlich facettenreicher, fantasievoller und stilis- tisch breitgefächerter sind als bisher bekannt. Im Mittelpunkt der Schau wird ihr malerisches Oeuvre stehen, welches in verschie- denen thematischen Sektionen präsentiert wird. Von den klassischen Gattungen wie Porträt und Landschaft über Interieur, Abstraktion bis hin zum »Primitivismus« wer- den wir das reiche Gesamtwerk der Künstlerin vorstellen. Ein großer Teil der 130 Gemälde in der Ausstellung wurde noch nie oder letztmals vor Jahrzehnten der Öf- fentlichkeit präsentiert. Finanzierung: Neben der Entnahme aus dem Sonderausstellungsetat Museum Lud- wig in Höhe von 115.000 € erfolgt die Finanzierung durch die Kulturförderabgabe 2018 in Höhe von 180.000 €. Hierzu ist ein gesonderter Beschluss des Fach- und des Finanzausschusses einzuholen. Eine entsprechende Vorlage wird parallel ins Beschlussverfahren eingebracht. Anlage 1, Seite 2 von 4 Drittmittel: Zuschuss vom Land (50.000 €, zugesagt), Peter und Irene Ludwig Stiftung (50.000 €, zugesagt), div. Spenden und Zuschüsse (36.500 €, angefragt, abgesichert durch Ausfallbürgschaft der Kunststiftung im Museum Ludwig). Kosten- und Erlösplan Museum Museum Ludwig Titel Gabriele Münter Zahlende Besucher 50.000 Kosten Architektur/Installation 30.000 EUR Transport/Versicherungen 270.500 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 38.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskos- ten 246.000 EUR Kosten gesamt 684.500 EUR Erlöse Eintritte 225.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 28.000 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 50.000 EUR Zuschüsse von Sonstigen 50.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 36.500 EUR Erlöse gesamt 389.500 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 115.000 EUR Kulturförderabgabe 2018 180.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Rautenstrauch-Joest-Museum Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode Zeitraum: 12. Oktober 2018 bis 24. Februar 2019 „Fast Fashion“ wurde vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg entwickelt und dort erstmals im Jahr 2015 gezeigt, machte 2016 Station im Hygienemuseum Dres- den und zog 2017 weiter nach Manila und Jakarta. Nach Köln 2018/19 soll die Wan- derausstellung 2019 in Berlin gezeigt werden. „Fast Fashion“ wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der globalen Textilindustrie und will dazu anregen, sich en- gagiert mit dem Thema Mode-Konsum zu beschäftigen. Im Hauptteil der Ausstellung beleuchtet „Fast Fashion“ die Hintergründe einer globa- lisierten Textilwirtschaft und befasst sich mit den Produktionsmechanismen, wirt- schaftlichen und sozialen Aspekten, aber auch mit Umweltfragen. Der Begriff Fast Fashion bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Modejahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum bis zu zwölf und mehr Kollektionen lancieren. Doch während die KonsumentInnen Anlage 1, Seite 3 von 4 und der Handel von der massenhaft zu Schnäppchenpreisen auf den Markt gebrach- ten Mode profitieren, zahlen andere einen hohen Preis: Lange Arbeitstage bei mini- malem Lohn bestimmen das Leben der TextilarbeiterInnen, die die Billigmode unter teilweise desaströsen Bedingungen produzieren. Es fehlt an sozialer Absicherung. Die nur auf Gewinnmaximierung ausgelegte Unternehmenspolitik führt zu starken Gesundheitsbeeinträchtigungen bei den Arbeitenden und hat eklatante Umweltschä- den zur Folge. Im zweiten und RJM-spezifischen „Slow Fashion“-Teil zeigt die Ausstellung Beispiele eher nachhaltiger Herstellungstechniken und Projekte aus verschiedenen Kulturen der Welt. Sie basieren oftmals auf traditionellem Wissen und erleben mitunter eine Renaissance – häufig als bewusste Gegenbewegungen zur Globalisierung. Alpaka- textilien aus Peru, (Brokat-) Seide aus Thailand, Ikat-Webtechnik aus Indonesien, Bilum-Schlingentechnik aus Papua-Neuguinea, Faso Dan Fani-Nationalkleidung aus Burkina Faso, um nur einige zu nennen. In diesem Ausstellungsteil sind historische Textilien aus der eigenen Sammlung und rezente Textilien verschiedener Projekte zu sehen. In Kooperation mit der VHS, der Innung des Maßschneider-Handwerks Köln-Aachen, der Internationalen Friedensschule Köln, dem Museumsdienst, ecosign/ Akademie für Gestaltung Köln sowie privaten Institutionen und Designerinnen und Designern aus der Region werden nachhaltige Herstellung und nachhaltiger Modekonsum wie Re- und Upcycling oder Tausch erörtert und vermittelt. Drittmittel aus Zuschüssen: Kulturstiftung der Kreissparkasse (40.000 €, zugesagt), GenRe (5.000 €, zugesagt); Drittmittel aus Spenden: DEG (20.000, zugesagt), Orientstiftung (10.000, zugesagt), Museumsgesellschaft RGM (5.000 €, zugesagt). Kosten- und Erlösplan: Museum Rautenstrauch-Joest- Museum Titel Fast-Fashion. Schattenseite der Mode Zahlende Besucher 15.500 Kosten Architektur/Installation 81.000 EUR Transport/Versicherungen 9.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 118.500 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskos- ten 131.000 EUR Kosten gesamt 339.500 EUR Erlöse Eintritte 139.500 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Anlage 1, Seite 4 von 4 Zuschüsse von Sonstigen 45.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 35.000 EUR Erlöse gesamt 219.500 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2018 80.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 40.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Museum für Angewandte Kunst Wiedereröffnung Schausammlung „Kunst und Design im Dialog“ Mitte 2018 wird im Rahmen des ersten Bauabschnittes der Fenstersanierung im MAKK die bedeutende Design-Abteilung wiedereröffnet. Das Konzept der Design- Abteilung mit ihrem Schwerpunkt auf nordamerikanischem und westeuropäischem Design des 20. und 21. Jahrhunderts ist in Europa einzigartig. Denn Design wird nicht isoliert, sondern in Dialog mit Werken der Bildenden Kunst ausgestellt. Speziell zur Wiedereröffnung wird das MAKK ein Designbuch für Kinder und Jugendliche mit spannenden Geschichten und Illustrationen sowie eine APP für Kinder, Jugendliche sowie in einfacher Sprache herausbringen. Das Buch und die APP bilden einen wich- tigen Beitrag für die zeitgemäße Designvermittlung und Erschließung neuer Zielgrup- pen im MAKK. Dies, wie auch die Wiedereröffnung der Ausstellungsräume selbst, soll beworben werden. Diese Maßnahme ist vor allem wichtig, da das MAKK wäh- rend der Fenstersanierung nicht schließen wird und gerade deshalb höhere Auf- merksamkeit für das bestehende Programm generieren muss. Für die Werbemaß- nahme sollen 20.000 € eingesetzt werden. Wiedereröffnung Design-Abteilung Werbung/Öffentlichkeitsarbeit 20.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 20.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR
Anlage 2 Gesamtdarstellung - Fortschreibung
3572 Zeichen
Anlage 2, Seite 1 von 2
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2018
Stand: Februar 2018
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungen
Museum Ludwig
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete
Erträge
Drittmittel /
sonst. Erträge Gesamtkosten
Ansatz 2018 255.600 EUR
Hier und jetzt /
Günter Peter Straschek 10.000 EUR 16.000 EUR 230.000 EUR 256.000 EUR
Bartenbach 15.000 EUR 45.000 EUR 135.000 EUR 195.000 EUR
Haegue Yang1 115.000 EUR 145.000 EUR 560.000 EUR 820.000 EUR
Gabriele Münter 115.000 EUR 433.000 EUR 136.500 EUR 684.500 EUR
Summe Museum Ludwig 255.000 EUR 639.000 EUR1.061.500 EUR1.955.500 EUR
Restmittel Museum Ludwig 600 EUR
Zentraler Sonderausstellungsetat
Ansatz 2018 809.400 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Carl Steuernagel3 18.000 EUR 0 EUR 0 EUR 18.000 EUR
BodenSchätze: Archäologie in Köln 32.000 EUR 90.000 EUR 3.000 EUR 125.000 EUR
Zwischensumme 50.000 EUR 90.000 EUR 3.000 EUR 143.000 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Fast-Fashion. Schattenseite der Mode 80.000 EUR 139.500 EUR 80.000 EUR 299.500 EUR
Fast-Fashion / Anteil 2019
5
40.000 EUR 0 EUR 0 EUR 40.000 EUR
HinterGründe. Ernst Dieffenbach und die
Erforschung Neuseelands, 1839-41
2 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 120.000 EUR 139.500 EUR 80.000 EUR 339.500 EUR
Museum für Angewandte Kunst
Andy Warhol - Pop goes Art 63.500 EUR 12.500 EUR 10.000 EUR 86.000 EUR
#alleskönner.
Peter Behrens zum 150. Geburtstag 48.000 EUR 12.500 EUR 31.000 EUR 91.500 EUR
Elisabeth Brockmann -
Freiheit. Raum, Licht 20.000 EUR 2.250 EUR 0 EUR 22.250 EUR
Neueröffnung Design-Abteilung4
20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 151.500 EUR 27.250 EUR 41.000 EUR 219.750 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
40-jähriges Jübiläum2 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Museum Schnütgen
Unter der Lupe - Auf Spuren von
Künstlern, Restauratoren und Fälschern80.000 EUR 12.000 EUR 38.000 EUR 130.000 EUR
Zwischensumme 80.000 EUR 12.000 EUR 38.000 EUR 130.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Bretter, die die Welt bedeuten 41.250 EUR 16.250 EUR 18.000 EUR 75.500 EUR
Köln '68 86.000 EUR 21.500 EUR 23.000 EUR 130.500 EUR
Jaques Offenbach3
30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwischensumme 157.250 EUR 37.750 EUR 41.000 EUR 236.000 EUR
NS-Dokumentationszentrum
Deine Anne -
Ein Mädchen schreibt Geschichte50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Zwischensumme 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Anlage 2, Seite 2 von 2
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete
Erträge
Drittmittel /
sonst. Erträge Gesamtkosten
823.750 EUR 945.500 EUR 1.264.500 EUR 3.033.750 EUR
823.750 EUR 3.033.750 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2018 568.750 EUR 306.500 EUR 203.000 EUR1.078.250 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2019 40.000 EUR 0 EUR 0 EUR 40.000 EUR
nicht verplante Mittel 2018 (ohne ML) 240.650 EUR
Erläuterungen
(5) Es handelt sich um die Entnahme aus dem Sonderausstellungsetat 2019.
(3) Es handelt sich um die Ankündigung von Sonderausstellungen in 2019, bei der Vorarbeiten in 2018 anfallen.
(2) Es handelt sich um Ankündigungen von Sonderausstellungen in 2018. Die Vorlagen zur Mittelverwendung
aus dem zentralen Sonderausstellungsetat werden zu einem späteren Zeitpunkt vorlegt.
(1) Die Mittelverwendung für die Ausstellung Haegue Yang wurde bereits in 2017 mit der Entnahmen aus dem
Sonderausstellungsetat ML 2018 beschlossen.
2.210.000 EURSumme alle Museen 2018
(4) Zur Neueröffnung Design-Abteilung werden aus dem zentralen Sonderausstellungsetat 20.000 €
für die Bewerbung der Design-Abteilung zur Verfügung gestellt.
Beschlussvorlage Ausschuss
4976 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/4 Vorlagen-Nummer 0499/2018 Freigabedatum 23.02.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen - Fortschreibung Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in der Beschlussbe- gründung aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt wer- den. Ausschuss Kunst und Kultur 06.03.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 1.044.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 609.000 € 58 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt- lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als Aushänge- schild der Museen ziehen sie die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die Sonderausstellungen auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Katalogverkauf etc. ab. Die Mittelverwendung für die übrigen Sonderausstellungsprojekte der Museen wurde bereits vom Ausschuss Kunst und Kultur in der Sitzung am 05.12.2017 (Vorlagen-Nr. 3395/2017) genehmigt. Für die im Folgenden aufgeführten Projekte waren die Planungen seinerzeit noch nicht abgeschlossen. Für das Museum Ludwig, das Rautenstrauch-Joest-Museum und das Museum für Angewandte Kunst wird jeweils ein Projekt zur Genehmigung der Mittelverwendung nachgemeldet. Den mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen – im Folgenden sind nur die Werte der neu hinzugekommenen Sonderausstellungen genannt – von 1.044.000 € stehen Erträge in Höhe von 609.000 € gegenüber, die sich aus erwirtschafteten Erträgen (392.500 €) und Drittmitteln/Sonstigen Erträgen (216.500 €) zusammensetzen. Zur Ausfinanzierung der Projekte ist der Einsatz des allge- meinen Sonderausstellungsetats der Museen in Höhe von 140.000 €, des Sonderausstellungsetats Museum Ludwig in Höhe von 115.000 € und Mittel der Kulturförderabgabe in Höhe von 180.000 € vorgesehen. Damit erhöhen sich die Gesamtaufwendungen auf nunmehr 3,03 Mio. € bei entgegenstehenden Er- trägen in Höhe von 2,03 Mio. € und der Einsatz der Sonderausstellungsetats in Höhe von 568.750 € (zentraler Ausstellungsetat), 255.000 € (Museum Ludwig) sowie 180.000 € aus der der Kulturförder- abgabe. Hinzu kommt eine Vorgriff auf das Jahr 2019 in Höhe von 40.000 € für die Sonderausstellung Fast-Fashion des Museums für Angewandte Kunst. 3 Der allgemeine Sonderausstellungsetat ist in Höhe von 809.400 € als Bestandteil des Haushaltsplans 2018 im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2018, Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwendungen) veranschlagt. Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von insge- samt 100.000 € werden nach Beschlussfassung durch den Ausschuss Kunst und Kultur in die Teil- pläne der betreffenden Museen umgeschichtet. Darüber werden im Vorgriff auf den Haushalt 2019 Mittel in Höhe von 40.000 € aus dem allgemeinen Sonderausstellungsetat bereitgestellt. Der Sonderausstellungsetat Museum Ludwig in Höhe von 255.600 € ist als Bestandteil des Haus- haltsplans 2018 im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Hj. 2018 veranschlagt. Hinzukommen im Haushaltsjahr 2018 einmalig Mittel aus der Kulturförderabgabe in Höhe von 180.000. Die Erläuterungen und Kalkulationen der einzelnen Ausstellungsprojekte sind der Anlage 1 zu ent- nehmen; eine zusammenfassende Darstellung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2018 ist als Anlage 2 beigefügt. Sie stellen den fortgeschriebenen Stand der Sonderausstellungsplanung 2018 dar. Die Genehmigungen zur Mittelverwendung für weitere, angekündigte Sonderausstellungen wer- den in den nächsten Sitzungen eingeholt, sobald die Kosten- und Erlöspläne endgültig feststehen. Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Markt
- Freiheit
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0499/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 23.02.2018
- Erstellt
- 14.02.2018 11:37