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2766/2019

Antrag der FDP Fraktion für die Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt

Stellungnahme zu einem Antrag (BV) 26.08.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 12.09.2019, TOP 9.7

Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

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Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

2480 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/671/42 
 
Vorlagen-Nummer 
 2766/2019 
Stellungnahme zu einem Antrag 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.09.2019 
 
Antrag der FDP Fraktion für die Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt 
hier: Mehr Blühpflanzen auf Straßen begleitenden Grünstriefen  
AN/0811/2019 
Die Verwaltung wird beauftragt die Grünstreifen entlang von Straßen, wie den Bächen, dem Perlen-
graben, der Ulrichgasse… mit mehrjährlich wiederkehrenden Blühpflanzen zu bepflanzen. Ähnlich wie 
die Narzissen könnten zum Beispiel weitere Zwiebelpflanzen wie Allium, Zierlauch gepflanzt werden. 
 
Begründung: 
 
Mit relativ geringen Mitteln kann der Straßenraum durch Blumen deutlich aufgewertet werden und 
Bienen und anderen Insekten Nahrung bieten. Das Allium eignet sich gut, da es wie Narzissen jähr-
lich wiederkehrt, aber später blüht als die Narzissen. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Aus personellen Kapazitätsgrenzen heraus kann 67 dem Antrag nicht entsprechen. Wir erhalten in 
letzter Zeit viele Nachrichten zum Thema Wildblumenwiesen, was uns als Amt für Landschaftspflege 
und Grünflächen freut, da wir uns der Verantwortung im Bereich Insektenschutz und Nachhaltigkeit 
bewusst sind und das Interesse der Lokalpolitik sowie der Kölner Bürgerinnen und Bürger zu diesen 
Themen schätzen. 
 
Jedoch sind wir uns auch, aus eigener Praxiserfahrung, dem Aufwand bewusst, den eine solche 
Wildblumenfläche erfordert. Auf ausgewählten Flächen werden diese durch den städtischen Betrieb 
angelegt. Hierzu müssen die Flächen zunächst vorbereitet, gefräst und geeggt werden. Anschließend 
werden sie feinplaniert, die Saat vorgenommen und danach angewalzt. Im Laufe eines Jahres müs-
sen die Wildblumenwiesen zweimal zum jeweils richtigen Zeitpunkt gemäht, das Schnittgut aufge-
nommen und fachmännisch entsorgt werden. Diese Arbeiten können in ihrem Umfang und der not-
wendigen Fachkenntnis nur durch Fachpersonal oder in Zusammenarbeit mit Experten (z.B. NABU 
oder BUND) vorgenommen werden. Auch wenn es dem alltäglichen Verständnis einer Wildblumen-
wiese entspricht, werden diese Flächen keinesfalls sich selbst überlassen und bedürfen eines intensi-
ven Einsatzes. 
 
Alle Maßnahmen der Stadt Köln zur Biodiversitätsstrategie und Nachhaltigkeit sowie die strategischen 
Ziele von „Stadtgrün naturnah“ können Sie auf https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-
natur-sport/wald/stadtgruen-naturnah einsehen.

Beratungsverlauf (1)

12.09.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.7 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ulrichgasse

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Details

Aktenzeichen
2766/2019
Typ
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
Datum
26.08.2019
Erstellt
13.08.2019 10:53