1494/2019
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB): Jahresabschluss 2018; Ergebnisverwendung Wirtschaftsjahr 2018
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Beschlussvorlage Rat
3929 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
II/20/201/2
Vorlagen-Nummer
1494/2019
Freigabedatum
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB): Jahresabschluss 2018; Ergebnisverwendung
Wirtschaftsjahr 2018
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln stimmt dem Beschluss des Verwaltungsrates der Stadtentwässerungsbetriebe
Köln, AöR (StEB) zur Feststellung des Jahresabschlusses für das Wirtschaftsjahr 2018 zu.
Weiterhin stimmt der Rat der Stadt Köln dem Beschluss des Verwaltungsrates der StEB zur Ergeb-
nisverwendung zu:
Gewinnausschüttung für das Wirtschaftsjahr 2018
Jahresüberschuss 2018 in Höhe von 19.061.787,94 €
Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.837.069,44 €
Vorabgewinnausschüttung an Stadt Köln -0,00 €
Bilanzgewinn 31.12.2018 20.898.857,38 €
Zuführung zur Gewinnrücklage im Geschäftsjahr 2019 -2.598.332,00 €
davon ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag 2.598.332,00 €
Gewinnausschüttung in 2019 für 2018 in Höhe von 18.300.525,38 €
Finanzausschuss 20.05.2019
Rat 21.05.2019
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja s. Begründung
%
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung
Jahresabschluss 2018
Der Beschlussvorschlag an den Verwaltungsrat der StEB zur Sitzung am 30.04.2019 sieht - unter
dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates der Stadt Köln – die Feststellung des Jahresabschlusses
für das Wirtschaftsjahr 2018 wie folgt vor:
Jahresüberschuss 2018 in Höhe von 19.061.787,94 €
Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.837.069,44 €
Zuführung ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag 2.598.332,00 €
Vortrag auf neue Rechnung 19.061.787,94 €
Bilanzgewinn zum 31.12.2018 20.898.857,38 €
Die Entnahme aus der Kapitalrücklage ergibt sich aus § 6 Abs. 3 des öffentlich-rechtlichen Vertrages
zum Hochwasserschutz, aus § 3 Abs. 3 des öffentlich-rechtlichen Vertrags zwischen der Stadt Köln
und der StEB zur Aufgabenübertragung der Sonstigen Gewässer sowie aus § 4 Abs. 4 des öffentlich-
rechtlichen Vertrages über die Verantwortlichkeiten bei Planung, Bau und Betrieb der Straßenent-
wässerung im Kölner Stadtgebiet. Danach sind die jährlichen Abschreibungen aus den bei Gründung
übertragenen Anlagen durch die Entnahme aus der Kapitalrücklage zu decken. Diese setzen sich im
Berichtsjahr wie folgt zusammen: Sparte Konstruktiver Hochwasserschutz: 116 Tsd. €, Sparte Sonsti-
ge Gewässer: 221 Tsd. €, Sparte Parkweiher 852 Tsd. €, sowie Sparte Straßenentwässerung inves-
tiv: 648 Tsd. €.
Ergebnisverwendung für das Wirtschaftsjahr 2018
3
Auf der Sitzung des Verwaltungsrates der StEB am 10.10.2018 wurde die Ausschüttung des gesam-
ten verbleibenden Gewinns, bis auf den ausschüttungsgesperrten Differenzbetrag gem. § 253 Abs. 2
Satz 1 HGB und § 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beschlossen.
Nach § 7 Abs. 2 der Satzung für das Kommunalunternehmen Stadtentwässerungsbetriebe Köln be-
dürfen Entscheidungen des Verwaltungsrates über die Feststellung des Jahresabschlusses und der
Ergebnisverwendung der Zustimmung des Rates der Stadt Köln.
Anlage 1: Bilanz
Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung
Anlage 3: Bestätigungsvermerk
Anlage 4: Erläuterungen Plan-Ist Vergleich
Anlage 3 Bestätigungsvermerk
14797 Zeichen
2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsver- merk erteilt: Jd) Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffent- lichen Rechts, Köln — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach 8 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt Personal im Lagebericht enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deut- schen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsäch- lichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Anstalt des öffentlichen Rechts zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prü- fungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklä- rung zur Unternehmensführung. Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822 |2 Gemäß 8 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwor- tung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Ab- schlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts” unseres Bestä- tigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Anstalt des öffentlichen Rechts unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungs- nachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach $ 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informa- tionen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahres- abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kon- trollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buch- führung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu 3 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822 ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwort- lich, die Fähigkeit der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Fortführung der Unternehmenstätig- keit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen- hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermit- telt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe- richts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstel- lungenist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresab- schluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit $ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge- führte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei- dungen von Adressaten beeinflussen. Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822 | 4 Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus " — identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher — beabsichtigter oder unbeabsich- tigter — falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach- weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwvir- ken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrun- gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um- ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Anstalt des öffentlichen Rechts abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre- tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstä- tigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeut- same Zweifel an der Fähigkeit der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Fortführung der Un- ternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine we- sentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifi- zieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unse- res Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Ge- gebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Anstalt des öffentlichen Rechts ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Ge- schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt. ° - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts. 5 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822 - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Anga- ben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen An- nahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver- meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Anga- ben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein- schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach $ 6b Abs. 3 EnWG Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 8 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach $ 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Ge- schäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach 8 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach $ 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 in allen wesentlichen Belangen erfüllt. Wir haben unsere Prüfung nach 8 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschluss- prüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts” weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffas- sung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil hierzu zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach 8 6b Abs. 3 EnWG zur Führung getrennter Konten sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben. Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822 | 6 Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach 8 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 8 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach 3 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Köln, den 22. März 2019 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. |vo Hillesheim gez. Eric Biermann Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer 66 7 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2018 | 50.074967-1557822
Anlage 4 Erläuterungen zum Plan-Ist-Vergleich 2018
39061 Zeichen
1 Erläuterung zum Plan-Ist-Vergleich 2018 Anlage 4 2 Inhaltsverzeichnis: 1. Erträge _______________________________________________________________ 3 1.1. Umsatzerlöse: _____________________________________________________________ 3 1.2. Aktivierbare Eigenleistungen inkl. Bestandsveränderungen ________________________ 4 1.3. Sonstige betriebliche Erträge _________________________________________________ 5 2. Aufwendungen ________________________________________________________ 6 2.1. Materialaufwand: __________________________________________________________ 6 2.2. Personalaufwand: _________________________________________________________ 8 2.3. Abschreibungen: __________________________________________________________ 8 2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen: _________________________________________ 9 3. Finanzergebnis: _______________________________________________________ 10 4. Ergebnis: ____________________________________________________________ 14 5. Fazit: _______________________________________________________________ 15 Anhangverzeichnis _____________________________________________________________ 16 Anhang 1: Spartenrechnung ______________________________________________________ 16 Anhang 2: Erläuterungen zu den Sekundärkosten _____________________________________ 18 3 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 Erläuterungen zu Plan- / Ist-Abweichungen Die Erläuterungen beziehen sich auf das Gesamtgeschäftsergebnis der Stadtent- wässerungsbetriebe Köln, AöR. Auf die Sparten wird in dem jeweiligen Erläut e- rungsteil eingegangen. In den Erläuterungen werden die direkten Plan- und Ist - Kosten der Sparten analysiert. 1. Erträge 1.1. Umsatzerlöse: Umsatzerlöse in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 208.425 201.827 6.598 205.666 Die Umsatzerlöse liegen über dem Planansatz (6.598 T€) und bewegen sich 2,8 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Abwassergebühren liegen 2018 mit 191,5 Mio. EUR rund 5,9 Mio. EUR über dem Planwert. Die Schmutzwassermengen wurden für 2018 mit 61,6 Mio. m³ geplant. Der Ist -Wert lag bei 63,7 Mio. EUR. Die versiegelten Flächen wurden mit 71,4 Mio. m² geplant. Auch hier kam es zu einem leichten Anstieg auf 71,7 Mio. m². Der aus den höheren Mengen resultierende Umsatzzuwachs liegt bei 3,6 Mio. EUR . Weitere Umsatzsteigerungen gab es bei den Abwasser untersuchungen (Ist 508 T€ / Plan 420 T€ / 88 T€) sowie den Umsätzen aus dem Hausanschlussmanagement (Ist 473 T€ / Plan 0 T€ / Abw. 473 T€). Hier war man bei der Planung davon ausgegan- gen, dass aufgrund der geänderten politischen Rahmenbedingungen zu einem E nt- zug der Geschäftsgrundlage kommen würde. Im Detail gliedern sich die Plan/Ist- Abweichungen wie folgt: Umsatz nach Sparten in T€ Januar bis Dezember 2018 Ist Plan Abweichung Ist 2017 Sparte Abwasser 196.310 190.584 5.726 194.732 sonstige Gewässer 1.861 2.476 -615 1.673 Parkweiher 413 1.003 -590 248 Hochwasserschutz 5.774 4.920 854 6.071 Betriebsführung WBV 2.386 2.082 304 2.152 Betrieb gewerblicher Art 713 154 559 581 Straßenentwässerung investiv 968 609 359 209 Die den Umsatzerlösen aus der Großveranlagung zugrunde liegenden Mengen und Preise stellen sich wie folgt dar: 4 Menge Mio. m² % Tarif in € % Menge Mio. m³ % Tarif in € % 2010 71,1 -0,1% 1,28 3,2% 64,6 -2,4% 1,49 4,2% 2011 70,8 -0,4% 1,29 0,8% 64,8 0,3% 1,52 2,0% 2012 70,9 0,1% 1,30 0,8% 64,3 -0,8% 1,56 2,6% 2013 70,9 0,0% 1,30 0,0% 63,8 -0,8% 1,56 0,0% 2014 70,9 0,0% 1,30 0,0% 62,9 -1,4% 1,56 0,0% 2015 70,8 -0,1% 1,31 0,8% 63,3 0,6% 1,58 1,3% 2016 71,3 0,7% 1,31 0,0% 63,5 0,4% 1,58 0,0% 2017 71,7 0,6% 1,27 -3,1% 63,4 -0,2% 1,54 -2,5% 2018 71,7 0,0% 1,27 0,0% 63,7 0,4% 1,54 0,0% Plan 2019 71,6 -0,1% 1,27 0,0% 63,1 -0,9% 1,54 0,0% G eschäftsjahr G ebühr Niederschlagswasser G ebühr Schmutzwasser Erläuterungen zu den Umsatzabweichungen der Sparten sonstige Gewässer, Par k- weiher sowie der Hochwasserschutz: Hinweis: Da sich die Sparten Hochwasser, sonstige Gewässer , Straßenentwäss e- rung investiv und die Betriebsführung WBV Wahn im Ergebnis zu Null saldieren, ha- ben Änderungen in den Kostenpo sitionen einen direkten Effekt auf die Umsatzerlöse der Sparten, da eine 100 %ige Kostenerstattung von der Stadt Köln (Ausnahme A b- schreibungen auf Kapitalsacheinlage) bzw. dem WBV Wahn erfolgt. Die Sparte sonstige Gewässer (Ist-Umsatz 1.861 T€/ Plan -Umsatz 2.476 T€) liegt 2018 unter dem Plan. Dies liegt an um 739 T€ niedrigeren Materialkosten. Davon entfallen rund 522 T€ auf geringere Instandhaltungen. Im Rahmen der Genehm i- gungsverfahren kommt es immer wieder zu Verzögerungen, die dazu führen, dass die geplanten Mittel verzögert abfließen. Die Sparte Parkweiher schließt mit Umsatzerlösen in Höhe von 413 T€ ab (Plan 1.003 T€). Dies resultiert im Wesentlichen aus den bezogenen Leistungen (Ist 52 T€ / Plan 578 T€). Die geplante operative Entschlammung des Blücherparkweihers wur- de aufgrund der anstehenden investiven Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2018 nicht durchgeführt. Die Sparte Hochwasserschutz (Ist-Umsatz 5.774 T€/ Plan-Umsatz 4.920 T€) liegt bei den Umsatzerlösen 854 T€ (17,4 %) über ihrem Planwert. Die Hauptursache dafür waren zwei Hochwasserwellen Anfang 2018. Die Kosten dafür lagen bei 718 T€ (da- von 644 T€ für Drittfirmen). 1.2. Aktivierbare Eigenleistungen inkl. Bestandsveränderungen Aktivierte Eigenleistungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 3.051 2.965 86 3.058 Die aktivierbaren Eigenleistungen betreffen größtenteils eigene Ingenieurleistungen der Sparte Abwasser (Ist: 2.269 T€ / Plan: 2.105 T€). Auf die Sparten Hochwasser- schutz (Ist: 173 T€ / Plan: 310 T€) und sonstige Gewässer (Ist 63 T€ / Plan 100 T€) entfallen lediglich kleinere Anteile . Die Straßenentwässerung investiv (Ist: 497 T€ / Plan 400 T€) konnte gegenüber dem Planwert deutlich zulegen. Wie auch im Vorjahr sind die Arbeiten hier weiterhin auf einem hohen Niveau. 5 Bestandsveränderungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 9 0 9 12 Bei den Bestandsveränderungen von nicht abgerechneten KAG -/BauGB- Maßnahmen in Höhe von 9 T€ handelt es sich um Leistungen die nach Fertigstellung dem Amt 66 in Rechnung gestellt wurden. 1.3. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 13.997 13.296 701 16.056 Die sonstigen betrieblichen Erträge werden nicht regelmäßig geplant, da es sich bei diesen Erträgen größtenteils um nicht planbare Größen handelt. Sonstige betriebliche Erträge Januar bis Dezember 2018 in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 WB BKZ Geb. u.and.Bau 6.073 8.393 -2.320 6.090 WB BKZ andere Sachanlagen 440 0 440 454 Baukostenzuschüsse pauschal 393 294 99 379 WB BKZ technische Anlagen 1.867 0 1.867 1.911 Erträge Auflösung Bauzuschüsse 8.773 8.687 86 8.835 Erträge Auflösung sonstige RST 4.017 3.805 212 5.024 Periodenfremde Erträge 114 Erträge aus Forschungsvorhaben 522 460 62 1.191 Versicherungsentsch. Stadt Köln 28 0 28 68 Erträge Schadensersatz 73 0 73 306 sonstige Erträge 4.808 4.331 477 7.030 Erträge aus Anlagenabgang 192 0 192 1.748 Erträge PRAP Pumpwerk 27 27 0 27 Verrechnung Anlagenabgang -148 0 -148 -1.725 Mehrertrag Anlagenabgang 53 0 53 140 PH: Erlöse Abwasserabgabe 0 0 0 Nebenforderungen § 6 291 250 41 0 Sonstige betriebliche Erträge 416 277 139 191 Gesamt 13.997 13.296 701 16.056 Die Erträge aus der Auflösung der Baukostenzuschüsse liegen mit 0,1 Mio. € leicht über dem Planwert. Die Erträge aus der Auflösung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von 4 ,0 Mio. € resultieren u. a. aus der Auflösung der Abwasserabgaberückstellung aufg rund der Abgabefreiheit für das Veranlagungsjahr 2017 in Höhe von 3,8 Mio. €. Die Erträge aus den Forschungsvorhaben sind mit 522 T€ rund 62 T€ über den Pla- nerträgen. Hierbei handelte es sich u.a. um Zuwendungen für die 4. Reinigungsst ufe auf dem Außenklärwerk Rodenkirchen (424 T€). Die Erträge aus Schadenser satz (28 und 73 T€) enthalten Versicherungsentschädi- gungen (Schadensfälle). Diesen E rträgen stehen gleichzeitig Aufwendungen im sonstigen betrieblichen Aufwand gegenüber. Verglichen mit dem Vorjahr fallen die sonstigen betrieblichen Erträge um 2,1 Mio. € niedriger aus. Dies liegt daran, dass es in 201 7 höhere Rückstellungsauflösungen In der Tabelle sind aufgrund einer Vielzahl von Einzelpositionen nur die wesentlichen Posten aufgeführt. Die Summierung enthält dagegen alle Positionen. 6 sowie höhere Erträge aus den Forschungsvorhaben, insbesondere der 4. Reini- gungsstufe (1.048 T€), gab. 2. Aufwendungen 2.1. Materialaufwand: Materialaufwand in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -46.992 -45.923 -1.068 -44.438 Der Materialaufwand liegt 2018 1.068 T€ über dem Planwert. Wesentliche Gründe dafür sind das Hochwasserereignis Anfang 2018 (644 T€) sowie die drei Maschinen- schäden im Blockheizkraftwerk auf dem GKW. Sie verursachten einen Schaden von insgesamt 1,5 Mio. EUR. Davon entfielen 1,2 Mio. EUR auf den Materialaufwand (hohe Instandhaltungskosten sowie höherer Fremdstrombezug). Gegenüber 20 17 kam es zu einer Steigerung des Materialaufwands in Höhe von 2.554 T€. Im Wesentlichen liegt dies an höheren Instandhaltungskosten (Maschinen- schäden BHKW), höheren Kosten für die Nebenstoffabfuhr sowie höheren Fremd- strombezug. Materialaufwand in T€ Januar bis Dezember 2018 Ist Plan Abweichung Ist 2017 Nutriox und Sonstige -524 -525 1 -518 Materialeinsatz -191 -196 5 -282 * Vorräte Verbrauch -891 -909 18 -957 Laufende Betriebskosten Fahrzeuge -765 -828 63 -760 Gas Abt. T -61 -33 -28 -56 Gas für Stromerzeugung -338 -289 -49 -343 Strom Abt. T -2.168 -1.722 -447 -1.631 Wasser Abt. T -101 -245 144 -135 Abgang aus nicht aktivierten AIB -35 0 -35 -1 * Direktverbrauch -3.547 -3.046 -501 -2.961 ** Materialeinsatz -4.438 -3.955 -483 -3.918 ** Materialaufwand aus SAP-MM -2.575 -2.593 18 -2.518 Instandhaltung Maschinentechnik -4.072 -1.589 -2.483 -2.250 Instandhaltung techn. Gebäude o. VW -10.505 -12.058 1.553 -11.000 * Instandhaltung -14.577 -13.649 -928 -13.256 * bezogene Leistung -4.397 -4.644 248 -3.395 Schlammabfuhr TK -4.993 -4.795 -198 -4.648 Sandfanggut TK -63 -94 31 -67 Rechengut TK -983 -531 -452 -765 Schlammabfuhr TB -101 -120 19 -109 * Nebenstoffabfuhren -6.139 -5.540 -599 -5.589 ** Inst. bezog. Leistung -25.113 -23.834 -1.280 -22.240 Benutzung fiskalischer Grundstücke -348 -342 -6 -348 Benutzung städtisches Straßenland -2.642 -2.649 7 -2.653 Umlagen an Verbände -4.760 -5.520 760 -5.824 Bereitstellung Frischwasserverbrauchs. -477 -425 -52 -453 ** Sonstige Kosten Material -8.319 -9.036 718 -9.371 ** Abwasserabgabe -6.547 -6.506 -41 -6.391 *** Materialaufwand -46.992 -45.923 -1.068 -44.438 In der Tabelle sind aufgrund einer Vielzahl von Einzelpositionen nur die wesentlichen Posten aufgeführt. Die Summierung enthält dagegen alle Positionen. 7 Im Folgenden werden die wesentlichen Abweichungen erläutert. Die Gaskosten zur Stromerzeugung liegen leicht über ihrem Planwert. Erdgas wird nur in den Fällen verstromt, wenn auf den jeweiligen St andorten der Energiebedarf größer als die aktuelle Stromproduktion aus Photovoltaik und Faulgas ist. In diesen Fällen, wird die Auslastung der BHKW erhöht und der aus Gas prod uzierte Strom ist für die StEB Köln, wirtschaftlich günstiger als Fremdstrom zu beziehen. Die kumulierte n Stromkosten (ohne Stromsteuer) liegen mit 2.168 T€ rund 447 T€ über dem Plan. Wesentlicher Grund hierfür sind die Maschinenschäden im Block- heizkraftwerk im GKW. Die Maschinenschäden führten dazu, dass Faulgas abgefa- ckelt und stattdessen Fremdstrom bezogen werden musste. Daneben kam es durch den Ausfall der 3x2 MW Blöcke zu einem Anstieg der Jahreshöchstleistung (Kilowatt peak). Eine erhöhte Jahreshöchstleistung muss dann für das gesamte Jahr entrichtet werden. Im Bereich Instandhaltung wurde der Planwert (Ist 14 .577 T€ / Plan 13.649 T€) um 928 T€ überschritten. Die Kanalsanierungen lagen mit 8,0 Mio. EUR mit 0,3 Mio. EUR leicht unter dem Planwert. Die Überschreitung der Instandhaltung resultiert aus den Maschinenschäden im BHKW auf dem GKW. Die Instandhaltung der Maschinen erhöhte den Aufwand um knapp über eine Millionen Euro. Des Weiteren kam es zu einer Aktualisierung der Aufteilung zwischen operativen und investiven Anteilen bei der Pumpwerkssanierung. Dies belastete den Instandhaltungsaufwand um weitere 144 T€. Die bezogenen Leistungen (Ist 4.397 T€/ Plan 4.644 T€) sind 248 T€ unter Plan. Im Bereich Planung, Bau, Sanierung von Kanalnetzen und Sonderbauwerken (TP) sind die bezogenen Leistungen mit 383 T€ rund 226 T€ niedriger als geplant ausgefallen. Im Bereich der Parkweiher wurde die Entschlammung des Blücherparkweihers nicht so kurz vor der Sanierung durchgeführt. Dadurch sind die bezogenen Leistungen 526 T€ niedriger ausgefallen. Die Einsparungen wurden zum Teil von den beiden Hoch- wasserwellen Anfang des Jahres 2018 kompensiert (644 T€). Bei den Nebenstoffabfuhren wird der Planwert (5.540 T€) um 599 T€ überschritten. Die Rechengutzerkleinerung/Fermentation wird erst 2019 in Betrieb gehen. S omit kam es nicht zu den geplanten Einsparungen im Bereich Rechengut. Daneben kam es zu höheren Mengen. Um die Verzopfungen in den Faulb ehältern zu verhindern, wurde neben dem normalen 8mm Rechen noch ein 3mm Rücklaufschlammrechen im Bypass installiert. Der normale Rechen liefert ca. 3. 500 t Rechengut pro Jahr. Der neue zusätzliche Rechen lieferte weitere 2.000 t Rechengut. Im Wirtschaftsplan wu r- den die positiven Effekte der Rechengutzerkleinerungsanlage berücksichtigt. Dane- ben hat Remondis die Preise für die nächtliche Rufbereitschaft (versetzen voller Con- tainer) von 58 T€ auf 119 T€ jährlich verdoppelt. Bei der Schlammabfuhr bringt das Pondusverfahren (Desintegration), welches für einen höheren Schlammentwässerungsgrad sorg en soll, nicht die gewünschten Ef- fekte. Im ersten Halbjahr 2019 werden Verbesserungsmaßnahmen erarb eitet, die dann schlussendlich den gewünschten Entwässerungsgrad erzielen sollen. In 2018 betrug der Aufwand für die Schlammabfuhr 4.993 T€ und lag damit 198 T€ über dem Planwert. 8 2.2. Personalaufwand: Personalkosten in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -50.526 -47.966 -2.560 -46.768 Die Personalkosten liegen 2.560 T€ (5,3 %) über dem Planwert und 3.758 T€ über dem Vorjahr (8,0 %). Die reinen Aufwend ungen für Löhne und Gehälter liegen mit 5,4 % (1.819 T€) über ihrem Planwert. Gegenüber dem Vorjahr sind sie um 6,2 % (2.099 T€) gestiegen. Zum einen ist die Tarifvertragssteigerung mit 3,19% höher als geplant (2,0%) ausgefallen und zum anderen gab es aufg rund der Hochwasserein- sätze rund 0,2 Mio. € höhere Überstunden. Aufgrund aktualisierter Sterbetafeln kommt es ebenfalls zu einer Abweichung im Bereich Beiträge Zusatzversorgungs- kasse. Hierbei handelt es sich um einen Einmaleffekt. Ist 2018 Plan 2018 Abw Ist 2017 T€ T€ T€ T€ a) Löhne und Gehälter Bezüge TVöD (ehemals Löhne) 10.768 10.506 -262 10.677 Bezüge TVöD (ehemals Gehälter) 20.816 20.259 -556 19.474 Beamtenvergütungen 1.271 1.259 -12 1.259 Ausbildungsvergütungen 372 284 -88 315 Personalrückstellungen 2.494 1.594 -900 1.897 Summe Löhne und Gehälter 35.721 33.902 -1.819 33.622 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1. Soziale Abgaben Sozialversicherungsbeiträge 5.940 6.060 120 5.699 Berufsgenossenschaft 106 103 -3 119 Summe Soziale Abgaben 6.046 6.163 116 5.818 2. Altersversorgung Versorgungsbezüge Beamte 325 325 0 317 Zuführung Pensionsrückstellung 1.996 1.909 -87 1.664 Beiträge Zusatzversorgungskassen 4.983 4.215 -768 4.198 Summe Altersversorgung 7.305 6.449 -856 6.179 3. Unterstützung Beihilfen 1.455 1.453 -2 1.148 Summe Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 14.806 14.064 -741 13.146 Personalaufwand gesamt 50.526 47.966 -2.561 46.768 Die Ist-Kosten für die Sparte Abwasser (Gebührenhaushalt) betrugen 47,4 Mio. €. Für die übrigen Sparten gab es Ist -Kosten von rd. 3,1 Mio. € gegenüber einem Plan- wert von 2,6 Mio. €. 2.3. Abschreibungen: Abschreibungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -76.358 -74.426 -1.932 -74.453 Die Abschreibungen liegen 1 ,9 Mio. € über Plan. Aufgrund der drei Maschinenschä- den der BHKW -Motoren wurde auf den Erinnerungswert von einem E uro sonderab- geschrieben. Dies führte 2018 zu 0,8 Mio. € höherer Abschreibung. 9 Der Bestand der Anlagen im Bau (AIB) hat sich von 79,5 Mio. € um 13,5 Mio. € auf 93,0 Mio. € deutlich erhöht (inkl. Hochwasserschutz, sonstige Gewässer , Parkweiher und Straßenentwässerung). Sie führen erst mit Inbetriebnahme zu Abschreibungen. 2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen: sonstiger betrieblicher Aufwand Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -11.829 -10.132 -1.697 -12.593 Der sonstige betriebliche Aufwand befindet sich 1,7 Mio. € über dem Planwert. G e- genüber 2017 ist er um 764 T€ gesunken. Die Hauptgründe liegen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (+419 T€), Rechts- und Beratungskosten (+334 T€) und Verlusten aus Anlagenabgänge (+409 T€). Die höheren „JAP, Beiträge, Gebühren, RA“ Kosten (Ist 1. 483 T€ / Plan 896 T€ / Abw. -586 T€) sind im Wesentlichen auf nicht planbar e Schadenersätze ( 109 T€) zurückzuführen, die durch Versicherungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge beglichen wurden. Des Weiteren sind die Rechts - und Beratungskosten (Ist 675 T€) rund 334 T€ höher als geplant ausgefallen. Dies lag u.a. an i m Wirtschafts- plan nic ht bekannten Projekten wie die StEB Köln-weiten Stellenbeschreibungen (251 T€). Die sonstigen Verwaltungskosten (Ist 768 T€ / Plan 373 T€ / Abw. -395 T€) liegen aufgrund der nicht planbaren Verluste aus Anlagenabgängen (409 T€) über Plan. Sie wurden in Höhe von 387 T€ an die Stadt Köln weiterberechnet, da es sich um Sink- kästen handelte. Betriebs- & Verwaltungskosten Januar bis Dezember 2018 in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Fortbildung/Reise -761 -793 32 -821 nicht abzugsfähige BA -99 -116 17 -95 Raum-/Grundstückskosten -804 -771 -33 -726 EDV -3.441 -3.491 49 -2.984 Instandhaltung -499 -370 -129 -353 Miete sonstige Geräte -258 -192 -66 -262 sonstige VW-Kosten -768 -373 -395 -745 Fremdarbeiten -376 -289 -88 -346 Versandkosten -41 -90 49 -36 Telefon, Fax -442 -422 -20 -403 KFZ-Kosten -160 -153 -7 -155 JAP, Beitr. Geb. RA -1.483 -896 -586 -1.159 Umlage ggü. Stadt Köln -1.745 -1.664 -81 -1.678 Wertberichtigung Forderungen -19 0 -19 -2.081 Betriebs-/Verwaltungskosten -10.897 -9.619 -1.277 -11.843 Die Aufwendungen für die Öffentlichkeitsarbeit liegen mit 419 T€ über dem Planwert. Gegenüber dem Vorjahr ist der Aufwand um weitere 182 T€ gestiegen. Dies liegt u.a. an Maßnahmen zur Herausarbeitung der Identi tät der StEB Köln inkl. Identitäts- workshops. Öffentlichkeitsarbeit / Vertrieb in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -932 -513 -419 -750 10 3. Finanzergebnis: Finanzergebnis in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 -19.843 -21.705 1.862 -24.215 Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Finanzergebnis um 4,4 Mio. € verbessert. Der Planwert wurde um 1,9 Mio. € unterschritten. Die Abweichung teilt sich zu 0 ,1 Mio. € auf höhere Zinsanteile der Rückstellungen und zu 2,0 Mio. € auf niedrigere Zinsen auf. Für die kurzfristige Liquiditätssicherung wurden auf den Kontokorrentkonten 63 4 T€ eingeplant. Aufgrund sehr günstiger EONIA-Zinssätze belief sich der Zinsaufwand in diesem Bereich lediglich auf 30 T€. Dies lag auch daran, dass kurzfristige (bis zu 6 Monate Laufzeit) Darlehen mit deutlich negativen Zinssätzen eingesetzt wurden. Dadurch konnte die StEB Köln rund 237 T€ mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten erwirtschaften. Somit wurden durch den Einsatz von sehr kurzfristigen Krediten mit negativen Zinssätzen insgesamt 841 T€ eingespart. Die restlichen 1,2 Mio. EUR Zin- seinsparungen ggü. dem Planwert resultieren aus einer auf den 15.02.2019 verscho- benen Umschuldung. Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Höhe der Verbindlichkeiten g e- genüber Kreditinstituten inkl. Trägerdarlehen in den Jahren 2011 bis 201 8. Der durchschnittliche Zins wird durch den hohen Zinssatz für das Trägerdarlehen gegen- über der Stadt Köln in Höhe von 6,50 % negativ beeinflusst. Dieser Effekt entfällt seit 2015 vollständig. Insgesamt ist zu sehen, dass die StEB Köln die durchschnittlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (inkl. Trägerdarlehen) stetig senken konnten. Des Weiteren konnte der durchschnittliche Zinssatz ebenfalls reduziert wer- den. Das Finanzergebnis (ohne Rückstellungsanteile) ist seit 2011 um 26,8 Mio. € bzw. 60% gesunken. Die Finanzierungsstrategie der StEB Köln ist nach wie vor eine möglichst langfristige Zinsbindung, analog zur Langlebigkeit des Anlagevermögens, herzustellen. Im Kur z- fristbereich sollen maximal 10-15% der Gesamtkreditsumme finanziert sein. Aufgrund der auf den 15.02.2019 verschobenen Umschuldung, lag der Anteil der kurzfristig variablen Zinsvereinbarungen mit 16,6% etwas höher als üblich. in T€ 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 durchschnittliche Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten inkl. Trägerdarlehen 782.712 817.604 820.707 857.269 890.429 937.449 978.622 995.208 Finanzergebnis ohne RST-Anteile 18.089 22.629 26.234 29.202 31.778 37.667 42.630 44.852 durschnittlicher Zins auf Portfolio 2,31% 2,77% 3,20% 3,41% 3,57% 4,02% 4,36% 4,51% Anteil F estzinsvereinbarungen 83,40% 92,89% 95,97% 91,76% 93,20% 86,48% 89,30% 88,52% 11 Übersicht über die Kredite- und SWAP-Verträge: Fest verzinsliche Darlehen Bank Betrag Zinssa tz Laufzeit T€ NRW.Bank 30.000 0,000% 08.05.2017 - 08.05.2019 NRW.Bank 20.000 3,49% 20.01.2011 - 19.01.2021 EIB 25.000 -0,22% 09.10.2018 - 07.01.2019 EIB 50.000 -0,20% 12.10.2018 - 11.01.2019 Volksbank Utrecht 25.000 -0,22% 14.12.2018 - 11.01.2019 NRW.Bank 304 0,25% 27.07.2016 - 15.08.2036 NRW.Bank 40 0,25% 22.01.2016 - 15.02.2036 NRW.Bank 811 0,25% 26.02.2016 - 15.05.2036 NRW.Bank 66 0,25% 23.09.2016 - 15.11.2036 NRW.Bank 236 0,25% 20.12.2013 - 20.12.2033 NRW.Bank 59 0,25% 24.04.2015 - 15.05.2035 NRW.Bank 1.216 0,25% 20.12.2013 - 20.12.2033 NRW.Bank 2.834 0,25% 20.12.2013 - 20.12.2033 NRW.Bank 161 0,25% 20.12.2013 - 20.12.2033 NRW.Bank 3.244 0,25% 24.02.2014 - 24.02.2034 NRW.Bank 266 0,25% 24.02.2014 - 24.02.2034 NRW.Bank 1.320 0,25% 24.02.2014 - 24.02.2034 NRW.Bank 708 0,25% 22.09.2014 - 22.09.2034 NRW.Bank 322 0,25% 22.09.2014 - 22.09.2034 Summe 161.587 Namensschuldverschreibung Allianz Versicherung 70.000 1,88% 28.02.2017 - 28.02.2047 Variable Darlehen Bank Betrag Zinssa tz Laufzeit T€ EIB 11.900 3M-Euribor + 0,089% 29.01.2016-29.01.2026 EIB 10.000 3M-Euribor +0,213% 30.12.2013 - 30.12.2023 ausgelaufener Swap EiB 20.000 3M-Euribor +0,213% 30.12.2013 - 30.12.2023 ausgelaufener Swap Summe 41.900 Ratenkredite Bank Betrag Ursprungsbetrag Zinssa tz Laufzeit NRW.Bank 27.750 30.000 0,78% 29.03.2018 - 29.03.2028 Summe 27.750 30.000 12 NRW.Bank 5.000 4,359% 02.04.2008 - 03.04.2018 NRW.Bank 20.000 4,664% 06.06.2008 - 06.06.2018 EIB 50.000 -0,23% 27.07.2017 -15.01.2018 EIB 50.000 -0,21% 15.01.2018 - 13.07.2018 NRW.Bank 50.000 4,72% 31.10.2016 - 31.01.2018 ZVK Dachdecker 15.000 -0,09% 21.11.2017 -26.02.2018 ZVK Dachdecker 12.000 -0,08% 27.02.2018 - 29.02.2018 ZVK Dachdecker 10.000 -0,08% 01.03.2018 - 19.06.2018 ZVK Dachdecker 15.000 -0,09% 20.06.2018 - 24.09.2018 ZVK Dachdecker 10.000 -0,09% 25.09.2018 - 09.10.2018 ZVK Dachdecker 5.000 -0,09% 10.10.2018 -14.10.2018 Bankhaus Neelmeyer 15.000 -0,09% 01.12.2017 - 14.10.2018 Itzehoer Versicherung 20.000 -0,20% 07.02.2018 - 07.05.2018 Mainzer Volksbank 20.000 -0,19% 15.02.2018-15.10.2018 EIB 25.000 -0,30% 08.05.2018-08.06.2018 EIB 25.000 -0,25% 08.06.2018 - 09.10.2018 Dt Apotheker u. Ärztebank 20.000 -0,20% 23.08.2018 - 15.10.2018 Volksbank Albstadt 10.000 -0,15% 15.05.2018 - 29.10.2018 Volksbank Utrecht 15.000 -0,22% 24.08.2018 - 15.10.2018 Volksbank Utrecht 10.000 -0,22% 31.08.2018 - 15.11.2018 Volksbank Utrecht 16.000 -0,22% 15.11.2018 - 14.12.2018 Volksbank Utrecht 25.000 -0,22% 30.10.2018 - 14.12.2018 Summe 443.000 In 2018 ausgelaufene Festzins-Darlehen: 13 Darlehen zu den Swap-Geschäften NR Bank Betrag Zinssa tz Laufzeit Prolongation T€ für E34 EIB 13.100 3M-Euribor + 0,238% 15.01.2014 - 15.01.2024 S3 E42 EIB 50.000 3M-Euribor + 0,106% 30.09.2014 - 30.09.2024 S4 E51 Sparkasse Köln/Bonn 50.000 3M-Euribor + 0,284% 30.09.2017 - 30.12.2020 E44 + E48 S5 E49 Commerzbank 20.000 3M-Euribor + 0,325% 31.01.2017 - 31.01.2022 E9 S9 E14 NRW.Bank 60.000 3M-Euribor + 0,26% 31.01.2011 - 30.01.2019 S11 E39 Deutsche Bank 60.000 3M-Euribor + 0,318% 29.07.2014 - b.a.w. S12 E15 Sparkasse Köln/Bonn 20.000 3M-Euribor + 0,328% 31.01.2011 - 30.01.2021 S13 E16 Sparkasse Köln/Bonn 20.000 3M-Euribor + 0,328% 31.01.2011 - 30.01.2021 S14 E40 Deutsche Bank 20.000 3M-Euribor + 0,319% 30.07.2014 - b.a.w. S15 E41 Deutsche Bank 20.000 3M-Euribor + 0,319% 30.07.2014 - b.a.w. S16 E35 EIB 75.000 3M-Euribor +0,238% 15.01.2014 - 15.01.2024 S17 E45 EIB 10.000 3M-Euribor +0,089% 29.01.2016 - 29.01.2026 S18 E46 EIB 10.000 3M-Euribor +0,089% 29.01.2016 - 29.01.2026 S19 Summe bis Bilanzstichtag 31.12.2018 428.100 Swap-Geschäfte Bank Bas is -Betrag Zinssa tz Laufzeit Marktwert per Bewertungseinheit T€ 31.12.2018 in € Sparkasse Köln/Bonn 13.100 2,93% 14.09.2011 - 15.01.2019 -106.623,54 S3 Sparkasse Köln/Bonn 50.000 3,07% 14.09.2011 - 31.12.2019 -2.112.601,17 S4 Sparkasse Köln/Bonn 50.000 3,3850% 22.09.2011 - 30.12.2020 -4.104.834,30 S5 Commerzbank 20.000 3,480000% 07.09.2011 - 31.01.2022 -2.392.065,19 S9 J.P.Morgan 60.000 4,789% 30.01.2009 - 30.01.2019 -767.254,75 S11 Deutsche Bank 60.000 3,8555% 29.01.2010 - 29.01.2020 -3.121.084,32 S12 WestLB/ EAA 20.000 3,45%/3,861%* 31.01.2011 - 30.01.2031 -6.780.592,35 S13 WestLB/ EAA 20.000 3,45%/3,861%* 31.01.2011 - 30.01.2031 -6.780.592,35 S14 Deutsche Bank 20.000 3,994% 30.01.2012 - 30.01.2022 -2.695.437,53 S15 Deutsche Bank 20.000 3,994% 30.01.2012 - 30.01.2022 -2.695.437,53 S16 Commerzbank 75.000 1,780% 15.01.2014 - 15.01.2029 -9.332.064,87 S17 Commerzbank 10.000 1,960% 29.01.2016 - 29.01.2036 -1.776.594,69 S18 Commerzbank 10.000 2,420% 29.01.2016 - 29.01.2036 -1.988.340,11 S19 Zwischensumme bis 31.12.2018 428.100 -44.653.522,70 * ab dem 30.01.2021 gilt der SWAP Satz 3,861 % In 2018 ausgelaufene Swap- Geschäfte: Sparkasse Köln/Bonn 20.000 2,91% 21.09.2011 - 30.12.2018 -167.014,80 S1 Sparkasse Köln/Bonn 10.000 2,92% 21.09.2011 - 30.12.2018 -83.765,74 S2 Summe 30.000 Bewertungseinheit mit SWAP NR Die StEB Köln waren jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nach- zukommen. Gemäß der Satzung für das Kom munalunternehmen „Stadtentwässerungsbetriebe Köln“ vom 10.10.2003, § 7 Abs. 3b) bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung des Verwaltungsrates zu der Aufnahme von Krediten, sof ern im Einzelfall eine Wer t- grenze von 20 Millionen Euro überschritten wird. Diese Zustimmung zur Aufnahme von Krediten erfolgt für die StEB Köln im Rahmen der Genehmigung des Wirtschaftsplanes. In den Wir tschaftsplänen der StEB Köln sind die Ermächtigungen über die Höhe der ent sprechenden Kreditaufnahmen aus- gewiesen. 14 0 2.500 5.000 7.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 Planergebnis 2018 (17.087 T€) Betriebliche Leistungen (+6.693 T€) sonstige Betriebliche Erträge (+701 T€) Materialaufwand (+1.068 T€) Personalkosten (+2.560 T€) Abschreibungen (+1.932 T€) SBA inkl. Steuern (+1.722 T€) Finanzergebnis (-1.862 T€) Istergebnis 2018 (19.062 T€) Vom Plan 2018 zum Ist 2018 4. Ergebnis: G esamtergebnis in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2017 Januar bis Dezember 2018 19.062 17.088 1.974 21.605 Der Jahresgewinn setzt sich aus dem Gewinn der Sparte Abwasser (Gebührenhaus- halt) 22.572 T€ (Plan 20. 448 T€), dem Verlust der Sparte Straßenentwässerung in Höhe von 1.746 T€ (Pl anverlust 1.636 T€) und dem Gewinn aus dem Betrieb ge- werblicher Art mit 73 T€ (Plangewinn 46 T€) zusammen. Der Jahresfehlbetrag in der Sparte Hoc hwasser, Straßenentwässerung investiv , sonstige Gewässer und Parkweiher ergibt sich aus Abschreibungen in Höhe von 116 T€, 648 T€, 221 T€ sowie 852 T€. Diese resultieren aus dem von der Stadt unent- geltlich, im Wege einer Sacheinlage, übertragenen Vermögen. In Höhe der Abschrei- bungen wurde ein gleich hoher Betrag aus der Kapitalrücklage entnommen. Dies führt zu einem ausgeglichenen Spartenergebnis. Insgesamt wurde das Planergebnis überschritten (+ 1.974 T€). In den einzelnen Kos- tenarten gab es jedoch Planabweichungen, die aus der nachfolgenden Grafik ersicht- lichen werden. Die Grafik bezieht sich auf das Gesamtunternehmensergebnis. Die wesentlichen ergebnisverbessernden Faktoren resultieren aus den, betrieblichen Erträgen, sonstigen betrieblichen Erträge sowie dem Finan zergebnis. Negativ auf das Ergebnis, im Verhältnis zum Plan, haben sich die höheren Material-, Personal- sowie die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewirkt. 15 5. Fazit: Das Planergebnis wurde übertroffen. Dies lag im Wesentlichen an niedrigeren Zinsen und höheren Kanalbenutzungsgebühren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute konnte aufgrund des günstigen Cash Flows um 29,4 Mio. EUR gesenkt werden. Für das Wirtschaftsjahr 2019 wurden die Abwassergebührensätze konstant gehalten. Der Schmutzwassersatz beträgt weiterhin 1,54 Euro/m³. Der Niederschlagswasser- satz liegt bei 1,27 Euro/m². Insgesamt gehen die StEB Köln derzeit davon aus, dass das Planergebnis in H öhe von 18,2 Mio. € erreicht wird. 16 Anhangverzeichnis Anhang 1: Spartenrechnung Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ 196.310 190.584 0 0 968 609 1.861 2.476 413 1.003 2.519 2.392 2.770 1.912 485 616 2.386 2.082 713 154 9 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2.269 2.105 0 0 497 400 64 100 49 50 171 310 1 0 0 0 0 0 0 0 11.415 10.769 -20 0 0 0 72 2 5 20 2.467 2.467 2 5 24 33 25 0 7 0 210.003 203.458 -20 0 1.465 1.009 1.997 2.578 467 1.073 5.157 5.169 2.773 1.917 509 649 2.411 2.082 720 154 -42.880 -41.265 -310 -41 -602 -431 -927 -1.666 -80 -826 -3 0 -1.189 -536 -3 -88 -996 -1.031 -1 -39 -47.458 -45.334 -779 -736 0 0 -420 -388 -116 -92 -301 -125 -600 -545 -179 -180 -673 -566 0 0 -69.573 -67.903 -114 0 -781 -742 -265 -268 -861 -839 -4.337 -4.369 -256 -254 -21 -12 -52 0 -98 -39 -11.427 -9.726 -9 -9 -16 0 -23 -23 -4 -4 -10 -56 -121 -130 -79 -129 -129 -56 -11 0 2.131 1.511 -321 -450 -535 -400 -302 -170 -111 -70 -179 -260 -148 -100 26 0 -37 -45 -524 -16 1.153 905 -251 -220 0 0 -199 -145 -50 -20 -103 -100 -270 -190 -89 -80 -191 -150 0 0 987 940 64 -175 -173 0 -81 -120 -97 -30 -79 -75 -185 -160 -164 -160 -272 -220 0 0 -167.067 -160.872 -1.720 -1.631 -2.107 -1.573 -2.217 -2.780 -1.319 -1.881 -5.012 -4.985 -2.769 -1.915 -509 -649 -2.350 -2.068 -634 -94 42.936 42.586 -1.740 -1.631 -642 -564 -220 -202 -852 -808 145 184 4 2 0 0 61 14 86 60 -19.535 -21.321 -1 0 -6 -50 -1 -20 0 -10 -261 -300 0 0 0 0 -42 0 3 -4 23.401 21.265 -1.741 -1.631 -648 -614 -221 -222 -852 -818 -116 -116 4 2 0 0 19 14 89 56 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 -16 -6 -829 -817 -5 -5 0 0 0 0 0 -1 0 0 -4 -2 0 0 -19 -14 0 -4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 22.572 20.448 -1.746 -1.636 -648 -614 -221 -222 -852 -819 -116 -116 0 0 0 0 0 0 73 46 0 0 0 0 648 614 221 222 852 819 116 116 0 0 0 0 0 0 0 0 22.572 20.448 -1.746 -1.636 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 73 46 Ertragssteuern betrieblicher Hochwasser- schutz konstruktiver Hochwasser- schutz sonstige Gewässer Straßenent- wässerung Gebühren- haushalt Umsatzerlöse Betriebsergebnis Hochwasser- schutz- zentrale Betriebs- führung WBV Wahn Betrieb gewerb- licher Art Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts Spartenrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 Straßenent- wässerung investiv Parkweiher Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Interne Leistungsverrechnung Bestandsveränderung Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Betriebliche Erträge Außerordentliches Ergebnis Jahresüberschuß/-fehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage Spartenergebnis Umlagen der Overheadkosten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Sonstige Steuern Übrige Umlagen Finanzergebnis Betrieblicher Aufwand Ergebnisse Spartenrechnung: Während die Ergebnisse aus den Sparten Gebührenhaushalt , Straßenentwässerung und dem Betrieb gewerblicher Art in den StEB Köln verbleiben, soll in den Sparten sonstige Gewässer, Parkweiher, Hochwasserschutz und Betriebsführung Wahn eine Kostendeckung erzielt wer den. Für die Hochwasserschutzzentrale werden die Kos- ten nach einem Schlüssel aufgeteilt und auf die Stadt Köln und die Sparte Abwas- serbeseitigung umgelegt. So schließen die Sparten betrieblicher Hochwasserschutz, Hochwasserschutzzentr a- le und Betriebsführung Wahn mit einem Jahresergebnis von Null ab. Der Jahresfehlbeträge der Sparte konstruktiver Hochwasserschutz, sonstige Gewäs- ser, Straßenentwässerung investiv sowie in der ab 01.06.2017 neuen Sparte Park- weiher resultieren aus der Abschreibung der Kapitalsacheinlage. 17 Der kumulierte Spartenverlust der Straßenentwässerung, der aus der Sparte Abwas- ser getragen wird, kann der nachstehenden Tabelle entnommen werden: Jahr Ergebnis der Straßenentwässerung 2004 -1.500 T€ 2005 -1.280 T€ 2006 - 905 T€ 2007 - 1.216 T€ 2008 - 1.372 T€ 2009 - 1.415 T€ 2010 - 1.270 T€ 2011 -1.371 T€ 2012 -1.329 T€ 2013 - 1.510 T€ 2014 -1.822 T€ 2015 - 1.900 T€ 2016 -2.170 T€ 2017 -1.740 T€ 2018 -1.746 T€ Gesamt: - 22.546 T€ Spartenergebnis HW, sonstige Gewässer, Parkweiher & Straßenentwässerung in- vestiv / Entnahme aus Kapitaleinlage: Jahr Ergebnis Sparte HW, Gewässer, Parkwei- her & Straßenentwässerung investiv Entnahme aus Kapitaleinlage 2005 -9 T€ 9 T€ 2006 -23 T€ 23 T€ 2007 -62 T€ 62 T€ 2008 -62 T€ 62 T€ 2009 -62 T€ 62 T€ 2010 HW: -114 T€; Gewässer -228 T€ 342 T€ 2011 HW: -115 T€; Gewässer -228 T€ 343 T€ 2012 HW: -118 T€; Gewässer -228 T€ 346 T€ 2013 HW: -118 T€; Gewässer -222 T€ 340 T€ 2014 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -664 T€ 1.004 T€ 2015 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -1.174 T€ 1.514 T€ 2016 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -1.609 T€ 1.949 T€ 2017 HW: -116 T€; Gewässer -221T€; Parkweiher -497 T€, Straßenentwässerung investiv: -635 T€ 1.469 T€ 2018 HW: -116 T€; Gewässer -221T€; Parkweiher -852 T€, Straßenentwässerung investiv: -648 T€ 1.721 T€ Gesamt: -9.246 T€ 9.246 T€ Der Jahresfehlbetrag in der Sparte Hochwasser, sonstige Gewässer, Parkweiher und der investiven Straßenentwässerung resultiert aus Abschreibu ngen auf Anlagen (ins- gesamt 69.017 T€ Anschaffungskosten), die von der Stadt Köln unentgeltlich, im Wege einer Sacheinlage, übertragen wurden. In Höhe der Abschreibungen wurde ein gleich hoher Betrag aus der Kapitalrücklage entnommen. Dies führt zu einem ausg e- 18 glichenen Spartenergebnis. Der Stand der Kapitalrücklage, bezogen auf die von der Stadt Köln übertragenen Vermögensgegenstände, beläuft sich per 31.12.201 8 auf 69.017 T€. Anhang 2: Erläuterungen zu den Sekundärkosten Interne Leistungsverrechnung 2018 2017 Straßenentwässerung -321 -387 Straßenentwässerung investiv -535 -490 sonstige Ge w ä sse r -302 -244 Parkweiher -111 -78 konstruktiver Hochwasserschutz -179 -240 betrieblicher Hochwasserschutz -148 -140 Hochwasserschutzzentrale 26 -1 Betriebsführung WBV -37 -16 Summe -1.607 -1.596 Interne Leistungsverrechnung Straßenentwässerung: Es gab einen leichten Rückgang der verrechneten Stunden von 387 T€ auf 321 T€. Straßenentwässerung investiv: Der Anstieg der internen Leistungsverrechnung resultiert aus den Bautätigkeiten (Planung, Bauchüberwachung und Vermessung). Die Straßenentwässerung investiv hat kein eigenes Personal. Die größten Verrec h- nungen kommen von den Abteilungen TP, TB5 und K5. Die Anzahl der Stunden hat sich von 3.613 (2015), 7.550 in 2016 auf 8.409 Stunden in 2017 erhöht. 2018 wurde ein neuer Höchststa nd von 9.320 Stunden erreicht. Diese Lei stungsverrechnungen führten in der Sparte zu aktivierten Eigenleistungen (497 T€ und sind daher fast er- folgsneutral in 2018). Sonstige Gewässer: Die Stunden im Bereich sonstige Gewässer haben sich wieder auf dem 2016er Niveau eingependelt. Hochwasserschutz: Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier wenige Änderungen. Im Rahmen der Hochwasserübung schreiben sich viele Abschnittsverantwortliche, die sonst in anderen Sparten arbeiten, auf den betrieblichen Hochwasserschutz auf. Im konstruktiven Hochwasserschutz sind die Stunden deutlich zurückgegangen. 19 Umlagen 2018 2017 Straßenentwässerung 64 -90 Straßenentwässerung investiv -173 -8 sonstige Ge w ä sse r -81 -97 Parkweiher -97 -47 konstruktiver Hochwasserschutz -79 -71 betrieblicher Hochwasserschutz -185 -155 Hochwasserschutzzentrale -164 -151 Betriebsführung WBV -272 -217 Summe -987 -836 Umlagen (inkl. KKP/PM) Die Umlagen sind im Vergleich zu 2017 angestiegen. Straßenentwässerung operativ / investiv : Hier wurden Gutschriften für Planungs- leistungen für Amt 66 sekundär abgerechnet. Dies erklärt den deutlichen Anstieg ggü 2017. Die Beauftragung ist im Namen und auf Rechnung Stadt Köln erfolgt. Die Bau- begleitung wurde von Ingenieuren der StEB Köln durchgeführt. Overheadkosten 2018 2017 Straßenentwässerung -251 -229 Straßenentwässerung investiv 0 0 sonstige Ge w ä sse r -199 -156 Parkweiher -50 -28 konstruktiver Hochwasserschutz -103 -111 betrieblicher Hochwasserschutz -270 -230 Hochwasserschutzzentrale -89 -84 Betriebsführung WBV -191 -147 Summe -1.153 -985 Overheadkos ten Die Overheadkosten, die vom Overheadbereic h in die anderen Sparten verrechnet wurden, haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies liegt zum Teil auch daran, dass die Overheadkosten insgesamt um 1 ,5 Mio. € gestiegen sind. Größere Abwei- chungen im Vergleich zu 201 7 gibt es in den Sparten betrieblicher Hochwasser- schutz. In der Sparte betrieblicher Hochwasserschutz sind aufgrund der höherer in- ternen Lei stungsverrechnung die modifizierten Herstellkosten ges tiegen und somit auch die Overheadkosten. Die lag an dem Hochwasserereignissen. Insgesamt betrugen die Overheadkosten aus dem M & V B ereich im Jahr 201 8 rund 13,0 Mio. € (Vorjahr: 11,5 Mio. €). Die Steigerung kommt zu 0, 7 Mio. € aus dem hö- heren Personalkosten. Der Anteil der Overheadkosten der 2018 in die Sparten abge- rechnet wurde (Anteil an den mo difizierten Herstellkosten) lag bei 9, 71% (Vorjahr 9,35%).
Anlage 2 GuV
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Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 . Umsatzerlöse 208.425.481,68) 2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 8.956,71 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.051.408,99 4. Sonstige betriebliche Erträge 13.996.800, 10 . Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.012.546,63 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.671.623,59 c) Abwasserabgabe 6.547.000,00 d) Umlagen an Verbände 4.760.350,72 . Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung 50.526.480,52 46.767.811,12 . Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.358.217,97 74.452.966,21 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.828.942,93 12.593.200,60 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.311,65 13.929,91 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.867.001,52 24.228.743,71 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.755,28 35.903,87 12. Ergebnis nach Steuern 19.919.039,97 13. Sonstige Steuern 683.964,93 14. Jahresüberschuss 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 23.074.204,94 21.189.758,96 16. Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.837.069,44 17. Einstellung in die Gewinnrücklage 2.515.345,00 18. Ausschüttung 20.558.859,94 19. Bilanzgewinn 20.898.857,38 23.074.204,94
Anlage 1 Bilanz
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Bilanz zum 31. Dezember 2018 AKTIVSEITE A. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. geleistete Anzahlungen ll. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf eigenen und fremden Grundstücken 2. Abwassertechnische Anlagen 3. Technische Anlagen und Maschinen 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Il. Finanzanlagen 1. Beteiligungen 2. Sonstige Ausleihungen B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe noch nicht abgerechnete Leistungen Il. Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen die Stadt Köln Sonstige Vermögensgegenstände u Ill. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten EUR 1.055.947,22 614.718,49 343.505.603,02 1.260.021.205,87 204.175.086,92 7.781.307,43 92.416.138,60 4.000,00 45.631,55 953.909,38 117.615,99 931.242,22 1.372.125,16 571.283,52 EUR 1.670.665,71 1.907.899.341,84 49.631,55 1.071.525,37 2.874.650,90 4.283,61 Vorjahr EUR EUR 1.400.958,39 300.355,65 351.340.014,97 1.276.681.355,67 217.352.245,24 7.034.281,64 79.177.927,48 1.931.585.825,00 4.000,00 El 04 1.909.619.639,10 1.933.341.943,08 880.839,65 108.659,28 989.498,93 1.312.515,74 2.764.169,73 366.405,04 4.443.090,51 4.168,92 3.950.459,88 5.436.758,36 15.159,32 35.886,79 1.913.585.258,30 1.938.814.588,23 —— PASSIVSEITE A. Eigenkapital 1. Stammkapital Il. Kapitalrücklage Il. Gewinnrücklage IV. Bilanzgewinn B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Anleihen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln Sonstige Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber Anderen Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern EUR 528.844,66 (Vorjahr EUR 427.501,44) enzun> E. Rechnungsabgrenzungsposten EUR 500.000,00 710.841.377,95 66.792.468,18 20.898.857,38 47.201.666,00 1.048.586,60 26.083.430,40 70.000.000,00 672.863.425,14 16.427.005,07 1.078.213,17 0,00 1.651.262,92 2.814.297,01 Vorjahr EUR EUR 500.000,00 712.678.447,38 64.277.123,18 23.074.204,94 799.032.703,51 800.529.775,50 275.384.668,48 281.205.510,29 41.840.276,02 482.051,67 74.333.683,00 62.934.007,35 70.000.000,00 687.253.294,66 13.554.658,37 2.754.627,87 15.000.000,00 1.544.656,18 762.019.906,30 790.107.237,08 2.814.297,01 4.038.058,01 1.913.585.258,30 1.938.814.588.23
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Remondis
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Details
- Aktenzeichen
- 1494/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 07.05.2019
- Erstellt
- 25.04.2019 12:57