V/0102/2023
Masterplan Mobilität Münster 2035+ - Zwischenbericht zu Prognoseszenarien und Zielsystem
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
V_0102_2023_Anlage_1_Zweiter_Zwischenbericht
7056 Zeichen
Chance – Opportunity Rückläufiges Kfz-Verkehrs- aufkommen im Stadtgebiet als Chance für die Generie- rung von zusätzlichen Hand- lungsspielräumen. Schwäche – Weakness Vorhandene Infrastrukturen befin- den sich in den Spitzenstunden an ihrer Leistungsfähigkeitsgren- ze; Die Hauptachsen werden zu diesen Zeiten v. a. von Pendler- innen und Pendlern genutzt, was andere Verkehre ins nachgeord- nete Netz verdrängt. Stärke – Strength Ein gut ausgebautes, dichtes Straßennetz mit (über)regio- nalen Anbindungen sowie Bündelung der Kfz-Verkehre auf den Hauptachsen. Risiko – Threat Förderung der Nahmobilität zu Lasten des MIV; Zur Siche- rung der Erreichbarkeit soll- ten Hauptachsen weiter vor- ranging für den Kfz-Verkehr ausgebaut sein und diesen im Stadtgebiet bündeln. Motorisierter Individualverkehr (MIV) Chance – Opportunity Erfahrungen mit Pilotprojek- ten und digitalen Lösungen sowie der Wandel des ge- sellschaftlichen Klimas lassen sich nutzen, um den ÖPNV zukunftsorientiert / bedarfs- gerecht weiterzuentwickeln. Schwäche – Weakness Funktionale Vermischung von Erschließungs- und Verbindungsfunktion senkt die Reisegeschwindigkeit und verschlechtert die Konkurrenzsituation ge- genüber MIV und Rad. Stärke – Strength Gutes und vernetztes ÖPNV- Grundangebot mit flächen- deckender ÖPNV-Bedien- ung und angebotsorientier- ter Linien- und Taktdichte. Risiko – Threat Infrastrukturausbau sowie Angebotsverbesserungen im ÖPNV verschärfen die Flächenkonkurrenz um den öffentlichen Raum. Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) Chance – Opportunity Die Konzeptionierung und Entwicklung der Velorouten erschließt derzeit kaum ge- nutzte Potenziale für Pendler- innen und Pendler aus dem Umland und kann dadurch zu der Verlagerung des Kfz- Verkehrs beitragen. Schwäche – Weakness Die ländliche Raumstruktur sowie die weiten Entfernun- gen in angrenzende Städte wirken dem Abrufen von zu- sätzlichen Potenzialen in Tei- len entgegen. Stärke – Strength Durch die vorhandene Infra- struktur und die fahrradaffine Bevölkerung sind besondere Voraussetzungen im Radver- kehr gegeben, die über eine konsequente Förderung ste- tig verbessert werden. Risiko – Threat Der Infrastrukturausbau und die Bestandspflege (u. a. mit Blick auf Abstellkapazitäten) können stellenweise mit der tatsächlichen Verkehrsnach- frage nicht Schritt halten. Radverkehr Chance – Opportunity Aktuelle Aktivitäten der Stadt (u. a. Verkehrsversuche, Fuß- verkehrscheck) mit Potenzial zur Verbesserung der Belan- ge des Fußverkehrs (unter Einbeziehung der Bürger- innen und Bürger). Schwäche – Weakness Es ergibt sich ein geringer Anteil des Fußverkehrs am Modal Split, weil dieser im Stadtgebiet in einer deutli- chen Konkurrenz zu einem starken Radverkehr steht. Stärke – Strength Der Fußverkehr wird inner- halb der Promenade priori- siert; eine hohe Attraktivität ergibt sich ebenfalls in eini- gen Stadtteilzentren. Risiko – Threat Grundsätzliche Gefahr der Vernachlässigung des Fuß- verkehrs auch wegen einer starken Konzentration auf den Radverkehr. Fußverkehr Chance – Opportunity Förderung von Carsharing und Elektromobilität durch Ausweitung der Flächen über Sondernutzungsrecht. Schwäche – Weakness Laden sollte auch im halböffentlichen bzw. privaten Raum gefördert werden. Stärke – Strength Ein Nutzungsmix aus neuen Mobilitätsformen wie Car- sharing, Bikesharing (auch Lastenräder) und E-Scootern ergänzen die bestehenden Mobilitätsangebote. Risiko – Threat Mobilitätsformen wie E- Scooter ersetzen eher Wege des Umweltverbundes und machen einen knappen Ver- kehrsraum dem Fuß- sowie Radverkehr streitig. Neue Mobilitätsangebote Chance – Opportunity Beschlossene Standards, das geplante Standortkonzept für Mobilstationen sowie Landes- initiativen und Pilotprojekte bieten gute Rahmenbedin- gungen zur Verbesserung der intermodalen Mobilität. Schwäche – Weakness P+R-Anlagen fehlen v. a. am östlichen Stadtrand und die vorhandenen Mobilstationen entsprechen nicht mehr dem üblichen Standard. Stärke – Strength Ein Grundangebot an B+R- sowie P+R-Anlagen ist be- reits vorhanden und lässt sich weiter ausbauen. Risiko – Threat Flächenkonkurrenz und mangelnde Kooperations- bereitschaft der Mobilitäts- anbieter bergen Risiken für die Umsetzung von inter- modalen Mobilitäts- lösungen. Intermodalität ₂ Teilziele Konkretisierung der Zielvorstellung Datengrundlage, u. a.: Bestehende Planwerke Übergeordnete Ziele Beteiligungsformate Bestandsanalyse Grundsatz mobilitätsbezogenes Leitbild Oberziele verkehrsmittelübergreifend aber verkehrsspezifisch Indikatoren Messung der Zieler- reichung / Evaluation Datengrundlage, u. a.: Verkehrserhebungen Verkehrsbefragungen Umsetzungskontrolle Themenfelder verkehrsmittelübergreifend aber verkehrsspezifisch Maßnahmen umsetzungs- und wirkungsorientiert Input Output Münster gestaltet die Mobilität der Zukunft Klimaneutrale Mobilität Verkehrssichere Stadt Gesunde und lebenswerte Stadt Barrierefreie Stadt Gerechte und erreichbare Stadt Digitale und vernetzte Stadt Wissenschaftlicher Beirat Politischer Lenkungskreis Ausschuss Verkehr und Mobilität 1. moVe-Talk Ideen-Werkstatt Pop-Up-Ausstellung Online-Beteiligung Ideen-Rat 2. moVe-Talk ÖPNV-Workshops Workshop zur regionalen Einbindung Institutionelle Beteiligung Öffentlichkeitsbeteiligung Sonderformate Fortlaufende Ergebnisse für den Masterplanprozess … Workshop zur Stakeholder- Beteiligung Zentrales Lieferdepot Zentrales Lieferdepot Kein MIV innerhalb der Promenade Max. 30 km/h innerhalb des Rings Max. 50 km/h außerhalb des Rings Gute ÖPNV-Anbindungen im gesamten Stadtgebiet (Barrierefrei) Mobilitätsinsel – ÖPNV, Sharing, Transport, Treffpunkt Park & Ride Seilbahn als alternatives Transportmittel Ausbau von Fahrradstraßen Zentrales Lieferdepot außerhalb des Stadtgebietes Einbahnstraßensystem innerhalb des Rings Barrierefreiheit Smarte Ampelschaltungen Umnutzung des Parkraums - Park(lets) statt Parkplätze Begrünung des Stadtgebiets 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 450.000 500.000 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 400.000 450.000 500.000 6,7 4,8 6,2 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,2 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Pkw Pkw-Mitfahrer ÖV Rad Fuss 79% 19% 2% 0% 78% 21% 1% 0% 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 100% 100% 100% 100% 100% 99% 98% 103% 102% 100% 54% 98% 371% 83% 90% 0% 50% 100% 150% 200% 250% 300% 350% 400% Pkw Pkw-Mitfahrer ÖV Rad Fuß 100% 100% 25% 320% 0% 50% 100% 150% 200% 250% 300% 350% 400% Pkw ÖV 6,8 4,8 6,3 2,2 1,1 6,8 4,8 6,3 2,2 1,2 7,3 5,4 7,2 2,3 1,1 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Pkw Pkw-Mitfahrer ÖV Rad Fuss
Anlage A
2129 Zeichen
Anlage A zur V/0102/2023 Kurzüberblick Mit der Vorlage und dem beigefügten Zwischenbericht werden die wesentlichen Ergebnisse der Szenarienrechnung für den Prognose-Nullfall, das Trendszenario sowie das Szenario Klimaneut- ralität 2030 zusammengefasst. Des Weiteren enthält die Vorlage einen Beschlussvorschlag für ein Zielsystem. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Der Masterplan Mobilität Münster 2035+ ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht die Mobi- lität der Zukunft in Münster klimagerecht, stadtverträglich und sozial gerecht zu gestalten. Die Vorlage leitet daher einen Beitrag zur Erreichung folgender Ziele aus dem ISM-Prozess: Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 1201 Bereitstellung von Verkehrsflächen und -anlagen Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? X Ja Nein Die Leistungen des externen Gutachterbüros sind im bestehenden Auftrag zum Masterplan Mobili- tät Münster 2035+ enthalten. Durch die Vorlage ergeben sich keine darüber hinausgehenden Auf- wendungen. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Die Vorlage greift bestehende klimapolitische Beschlüsse auf. Die Szenarien orientieren sich am Ziel einer lokalen Klimaneutralität im Bereich der Mobilität.
Beschlussvorlage
21631 Zeichen
V/0102/2023 V/0102/2023 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Masterplan Mobilität Münster 2035+ - Zwischenbericht zu Prognoseszenarien und Zielsystem Beratungsfolge 15.03.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt den zweiten Zwischenbericht zum Master- plan Mobilität Münster 2035+ zur Kenntnis (vgl. Anlage 1) 2. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt die aktualisierten Ergebnisse für den Prog- nose-Nullfall und das Trendszenario zur Kenntnis. 3. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt die Ergebnisse des Szenarios Klimaneutrali- tät 2030 zur Kenntnis. 4. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschließt das Zielsystem zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ gemäß den Darstellungen im zweiten Zwischenbericht. II. Finanzielle Auswirkungen: Die durch den Gutachter zu erbringenden Leistungen sind durch den bestehenden Auftrag (V/0802/2017) vollständig abgedeckt. Begründung: Zu 1. Kenntnisnahme zweiter Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Mit dem Masterplan Mobilität Münster 2035+ erarbeitet die Verwaltung aktuell den konzeptionellen Rahmen, um eine klimagerechte und stadtverträgliche Mobilität für Münster zu gestalten, welche allen Münsteranerinnen und Münsteranern die gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Dabei steht das Be- streben im Vordergrund, durch verpflichtende Zielvorgaben und passgenaue Maßnahmen, die hohe Lebensqualität in der Stadt auch zukünftig weiter zu steigern. Mit der Bestandsanalyse ist im ersten Quartal 2022 ein wichtiger Schritt zur Erarbeitung des Master- plans Mobilität Münster 2035+ abgeschlossen und in einem umfangreichen ersten Zwischenbericht Amt für Mobilität und Tiefbau 27.02.2023 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Kraehnke Telefon: 492-6505 Kraehnke@stadt- muenster.de - 2 - V/0102/2023 dokumentiert worden (vgl. V/0897/2021). Anschließend wurde durch den Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschlossen, dass die Auswirkungen möglicher kommunal zu ergreifender Maßnahmen mit- tels folgender, aufeinander aufbauender Szenarien dargestellt werden sollen (vgl. V/0198/2022): 1. Prognose-Nullfall (Szenario 1) 2. Trendszenario (Szenario 2) 3. Szenario Klimaneutralität 2030 (Szenario 3) 4. Umsetzungsszenario (Szenario 4) Mit dem nunmehr vorgelegten zweiten Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ werden die Ergebnisse der Szenarienrechnungen für die Szenarien 1-3 offengelegt. Diese dienen als Ausgangsbasis für das im Anschluss zu erarbeitende Umsetzungsszenario. Des Weiteren enthält der zweite Zwischenbericht einen Vorschlag für ein Zielsystem, auf das die Maßnahmen des Masterplans Mobilität Münster 2035+ „einzahlen“ und an dem sie sich im Rahmen einer späteren Evaluation mes- sen lassen müssen. Zu 2. Aktualisierte Ergebnisse Prognose-Nullfall und Trendszenario Mit der Vorlage V/0732/2022 wurden dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität erste Ergebnisse der Szenarienrechnung für den Prognose-Nullfall sowie das Trendszenario bekanntgegeben. Die Um- rechnung der auf dem Stadtgebiet erbrachten Verkehrsleistung in Werte für Schadstoffemissionen erfolgt mittels repräsentativer Emissionsfaktoren gemäß HBEFA (Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs). Dabei spielt die prognostizierte Flottenzusammensetzung für das zu betrach- tenden Zieljahr eine entscheidende Rolle. Die prognostizierte Flottenzusammensetzung für das Jahr 2035 wurde nach Bekanntgabe der Ergebnisse mit der Vorlage V/0732/2022 noch einmal angepasst, da das HBEFA in diesem Punkt aktualisiert wurde. Die für den Prognose-Nullfall sowie das Trendszenario prognostizierten Schadstoffemissionen mussten daher ebenfalls neu berechnet wer- den. Für den Binnenverkehr stellen sich diese nun wie folgt dar (vgl. Abb. 1): Abb. 1: Schadstoffemissionen Binnenverkehr im Analyse-Fall (2019 = 100%), Prognose-Nullfall und Trendszenario Gegenüber der ursprünglichen Berechnung in der Vorlage V/0732/2022 sinkt der CO2-Ausstoß auf- grund der veränderten Flottenzusammensetzung damit im Prognose-Nullfall wie auch im Trendszena- rio um weitere 18 Prozent auf nunmehr 60 bzw. 59 Prozent des Analyse-Falls (2019 = 100%). Der - 3 - V/0102/2023 NOx-Ausstoß reduziert sich in beiden Szenarien um jeweils 5 Prozent auf nunmehr 10 Prozent. Für den PM10-Ausstoß ergibt sich eine Reduktion um jeweils 7 Prozent auf nunmehr 19 Prozent. Der Kraftstoffverbrauch reduziert sich im Prognose-Nullfall um 19 Prozent auf nunmehr 61 Prozent, im Trendszenario um 18 Prozent auf nunmehr 60 Prozent. Zu 3. Ergebnisse des Szenarios Klimaneutralität 2030 Mit der Vorlage V/0198/2022 hat der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschlossen, im Rahmen des Masterplans Mobilität ein Szenario Klimaneutralität 2030 (Szenario 3) vom Gutachter rechnen zu lassen. Die konkrete Ausgestaltung ergibt sich aus der Vorlage V/0732/2022. Demgemäß dient das Szenario Klimaneutralität 2030 dazu, zu ermitteln, unter welchen Voraussetzungen eine vollständige lokale Klimaneutralität im Mobilitätsbereich erreicht werden kann. Dieses Szenario beinhaltet alle Annahmen und Maßnahmen der Szenarien 1 und 2 (vgl. Anlage 1: Zweiter Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ ab S. 35). Darüber hinaus werden in das Szenario alle konzeptionell denkbaren und prinzipiell kommunal beeinflussbaren Maßnahmen aufgenommen, die geeignet sind, einen Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität zu leisten, und zwar unabhängig von aktuellen rechtlichen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen. In diesem Sinne stellt das Szenario Klimaneutralität ein Maximalszenario dar, welches dazu dient, die Wirkung aller denkbaren Maßnahmen beurteilen zu können und so die effektivsten Maßnahmen für das an- schließend zu erarbeitende Umsetzungsszenario zu ermitteln. Die einzelnen im Szenario Klimaneut- ralität 2030 abgebildeten Maßnahmen sind im zweiten Zwischenbericht ab S. 54 dargestellt. Für das Szenario Klimaneutralität 2030 lassen sich folgende zentrale Ergebnisse feststellen: Im binnenverkehrsbezogenen Modal Split reduziert sich der Anteil der mit dem Pkw zurückgelegten Wege (Fahrer und Mitfahrer) von insgesamt 32 Prozent im Prognose-Nullfall auf 18 Prozent im Sze- nario Klimaneutralität 2030. Der Anteil der Wege im öffentlichen Verkehr steigt von 10 Prozent auf 33 Prozent. Da der öffentliche Verkehr im Szenario Klimaneutralität 2030 besonders attraktiv gestaltet worden ist (u.a. kostenlose Nutzung und deutlich höhere Taktung) und daher auch kürzere Wege im öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden, reduziert sich der Anteil der mit dem Fahrrad und zu Fuß zurückgelegten Wege leicht (vgl. Abb. 2). Abb. 2: Modal Split Prognose -Nullfall (links) und Szenario Klimaneutralität 2030 (rechts) im Binnenverkehr Bezogen auf die Verkehrsleistung im Binnenverkehr zeigt sich ein ähnliches Bild. Während sich die Verkehrsleistung im MIV fast halbiert, steigt die Verkehrsleistung im öffentlichen Verkehr gegenüber dem Prognose-Nullfall sehr stark an. Auch hier resultiert ein kleinerer Teil des Wachstums jedoch aus - 4 - V/0102/2023 Verlagerungseffekten vom Fuß- und Radverkehr (vgl. Abb. 3). Abb. 3: Verkehrsleistung nach Modus für Prognose -Nullfall (links), Trendszenario (Mitte) und Szenario Klimaneutralität 2030 (rechts) im Binnenverkehr Auch im Quell-Ziel-Verkehr ergeben sich deutliche Verschiebungen. Durch das zusätzliche Busange- bot, vor allem aber in Folge des realisierten und gegenüber den Bestandsplanungen nochmals takt- verdichteten S-Bahn-Konzepts ergibt sich auch für alle Quell-Ziel-Verkehre eine massive Angebots- erweiterung im öffentlichen Verkehr. Diese zahlreichen zusätzlichen Verbindungen zwischen dem Stadtgebiet und dem Umland spiegeln sich entsprechend deutlich in der Verkehrsmittelwahl der Pendlerverkehre wider. Im Prognose-Nullfall, als Referenzszenario, werden etwa 79% der Wege im Quell-Ziel-Verkehr mit dem Pkw zurückgelegt. Der öffentliche Verkehr erreicht einen Wegeanteil von 19%, der Radverkehr, bedingt durch die deutlich längeren Reiseweiten, liegt bei etwa 2%. Im Szena- rio Klimaneutralität kehren sich diese Verhältnisse weitestgehend um. Hier werden ca. 79% der Wege über den öffentlichen Verkehr abgewickelt, während sich der Anteil des MIV auf 21% reduziert. Die Zusammensetzungen im Vergleich der beiden Szenarien sind in Abb. 4 veranschaulicht. - 5 - V/0102/2023 Abb. 4: Modal Split Prognose -Nullfall (links) und Szenario Klimaneutralität 2030 (rechts) im Quell-Ziel-Verkehr Die Umrechnung der Verkehrsleistung in Werte für Schadstoffemissionen erfolgt auch hier mittels repräsentativer Emissionsfaktoren gemäß HBEFA (Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenver- kehrs). Es ergibt sich folgendes Bild (vgl. Abb. 5): Abb. 5: Schadstoffemissionen Binnenverkehr im Analyse-Fall (2019 = 100%), Prognose-Nullfall, Trendszenario und Szena- rio Klimaneutralität 2030 Der Ausstoß von CO2 kann gegenüber dem Analyse-Fall (2019 = 100%) um 69 Prozent reduziert werden. 31 Prozent verbleiben jedoch auch in diesem Szenario. Der NOx-Ausstoß reduziert sich um 94 Prozent auf verbleibende 6 Prozent. Der PM10-Ausstoß kann um 88 Prozent auf 12 Prozent des - 6 - V/0102/2023 Analyse-Falls reduziert werden. Der Kraftstoffverbrauch lässt sich auf 32 Prozent des Analyse-Falls senken. Trotz der umfassenden und teilweise sehr weitreichenden Maßnahmen kann mit dem Szenario Kli- maneutralität 2030 eine vollständige Klimaneutralität daher nicht erreicht werden. Dieses Szenario stellt bewusst – unabhängig von aktuellen rechtlichen, finanziellen und personellen Rahmenbedin- gungen – ein fiktives Maximalszenario dar. In dieser Ausprägung ist eine Umsetzung ohne massive Umbauten der Infrastruktur nicht realistisch. Einflussfaktoren sind unter anderem enormer Ressourcenbedarf: Personal- und Fahrzeugbedarf etc. Flächennutzungskonflikte (z.B. Hauptbahnhof) im öffentlichen (Straßen-)raum Verdoppelung der Ressourcen bedeutet mindestens eine Verdoppelung der Kosten und des Personals rechtliche Fragestellungen (z.B. Tempo 30, Citymaut, vollständig kostenloser ÖPNV) Grenzen des kommunalen Einflusses (z.B. regionale Angebotsqualität SPNV) Unabhängig von der Realisierungswahrscheinlichkeit liefert das Szenario wichtige Erkenntnisgewinne zu Wirkpotenzialen und Abschätzungen zu möglichen Einsparungspotenzialen verkehrsbedingter Emissionen. Damit das Ziel einer vollständigen lokalen Klimaneutralität perspektivisch dennoch erreicht werden kann, bedarf es daher weitreichender regulatorischer Eingriffe auf der Europa-, Bundes- und Landes- ebene. Ein vollständiges Verbot der Zulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, wie kürzlich vom europäischen Parlament beschlossen, kann dies leisten, wirkt sich jedoch erst schrittweise ab dem Jahr 2035 aus. Zu 4. Zielsystem Unter Berücksichtigung bestehender Planwerke, übergeordneter Ziele, der Bestandsanalyse sowie den Ergebnissen der unterschiedlichen Beteiligungsformate (u.a. Ideen-Fabrik und Ideen-Rat, Pop- up-Ausstellung, moVe-Talk, Online-Beteiligung) wurden gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Bei- rat sowie dem Lenkungskreis zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ Ziele entwickelt, auf die alle Maßnahmen des Masterplans Mobilität „einzahlen“ und an denen sie sich im Rahmen einer späteren Evaluation messen lassen müssen. Diese wurden zu einem Zielsystem zusammengefasst (vgl. Anla- ge 1: Zweiter Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ ab S. 17). Für die Mobilitätsplanung in Münster wurde folgender Grundsatz formuliert: „Münster befindet sich auf dem Weg zu einer klimaneutralen und stadtverträglichen Mobilität, die gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Anhand von bewusst ambitioniert gewählten Zielen wird die gute Ausgangsbasis genutzt, um Mobilität in Münster auf ein neues, nachhaltiges Le- vel zu heben, das die Ansprüche der Daseinsvorsorge gewährleistet und einen flächeneffizien- ten Ansatz verfolgt. Dabei steht das Bestreben im Vordergrund, durch verpflichtende Zielvor- gaben und passgenaue Maßnahmen, die hohe Lebensqualität in der Stadt auch zukünftig zu steigern. Deshalb sollen alle mobilitätsbezogenen Maßnahmen auf die Oberziele klimaneutra- le Mobilität, verkehrssichere, gesunde und lebenswerte, digitale und vernetzte, gerechte und erreichbare sowie barrierefreie Stadt einzahlen.“ Für die einzelnen Oberziele wurden spezifische Leitsätze und Teilziele entwickelt. Diese stellen sich wie folgt dar: Klimaneutrale Mobilität Die Klimaneutralität ist das übergeordnete Ziel der Stadt Münster, das für alle weiteren Ziele die - 7 - V/0102/2023 übergreifende Klammer bildet. Das Ziel ist es, eine weitgehende lokale Klimaneutralität im Mobilitäts- sektor über die verstärkte Verkehrsvermeidung und -verlagerung vom MIV auf den Umweltverbund zu bewirken. Dabei nimmt der durch klimabewusstere Technologien angetriebene und auf eigenen Trassen geführ- te ÖPNV eine wesentliche Mobilitätssäule ein. Ergänzt wird das System durch die gezielte Umwid- mung von Flächen bzw. die Erweiterung der Infrastruktur für die Nahmobilität. Eine Umverteilung des Straßenraums zugunsten des Umweltverbundes fördert zudem mehr Aufenthaltsqualität im öffentli- chen Raum, die durch eine Ausweitung von Grün- und Freiflächen verstärkt werden kann. Gleichzei- tig soll mit dem gezielten Ausbau von Ladeinfrastrukturen auch die Antriebswende im MIV gefördert werden. Teilziele: - Stetige Verringerung von verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen - Vermeidung klimaschädlicher und Förderung klimaschonender Wege - Priorisierung klimaschonender Handlungsoptionen in allen Mobilitätsbereichen - Neuverteilung des Straßenraums zu Gunsten des Umweltverbundes - Stetige Reduzierung des öffentlichen Parkraums (v.a. innerhalb des Tangentenrings) - Gewährleistung einer emissionsfreien und ressourcenschonenden City-Logistik Verkehrssichere Stadt Für die Stadt Münster stellt die Verkehrssicherheit ein elementares Grundbedürfnis dar, das als we- sentliche Voraussetzung für eine gleichberechtigte Verkehrsteilnahme angesehen werden muss. Das Ziel ist es, durch den Aus- und Umbau der Verkehrsinfrastrukturen sichere Räume für alle Verkehrs- teilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Hierbei spielt zum einen die klare Trennung der Infrastrukturen in eigenständige Bereiche eine zentra- le Rolle. Zum anderen kann dies über bedarfsorientierte Geschwindigkeitsanpassungen sowie über eine gesamte Geschwindigkeitsreduktion im Netz geschehen. Im Sinne der priorisierenden Verkehrs- planung (gem. FGSV-Empfehlung „E-Klima 2022“) sollte gleichzeitig die Verkehrssicherheit für Alle stets über die Leistungsfähigkeit der Infrastrukturen gestellt werden. Teilziele: - Vermeidung und Verlagerung von MIV-Wegen innerhalb des (Kern-)Stadtgebietes - Priorisierung von Sicherheit gegenüber Leistungsfähigkeit im Verkehrsnetz - Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verfolgen der Vision Zero - Gewährleistung von Sicherheitsreserven über fehlerverzeihende Infrastrukturen - Verringerung der Unfallwahrscheinlichkeit und Unfallschwere im Straßenverkehr - Priorisierung von nichtmotorisierten (Fuß, Rad) und gemeinschaftlich genutzten Mobilitätsfor- men (ÖPNV, Sharing) in allen Planungen Gesunde und lebenswerte Stadt Das Ziel der gesunden und lebenswerten Stadt erreicht die Stadt Münster durch die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Besonders die hohe Straßenraumqualität durch eine Erwei- terung der für den Fuß- und Radverkehr ausgewiesenen Flächen sowie separate Busspuren steigern die Attraktivität. Durch eine Umverteilung des Straßenraums wird das Nebennetz ein Aufenthaltsort, an dem Men- schen leben und sich gerne aufhalten. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung werden die Flächen für den ruhenden und fließenden Kfz-Verkehr reduziert sowie für die Steigerung der Lebensqualität - 8 - V/0102/2023 die Ausweitung von Grün- und Freiflächen angestrebt. Teilziele: - Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen durch verstärkte Klimaresilienz - Steigerung der Aufenthalts- und Wohnqualität durch Attraktivierung des Straßenraums - Etablierung einer autoarmen Innenstadt - Steigerung der Lebensqualität im Wohnumfeld Digitale und vernetzte Stadt Die Stadt Münster verbessert die klimaschonende Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln durch eine stadtweite Verknüpfung der Mobilitätsangebote z. B. in Mobilstationen. Hierbei werden die Chancen durch Mobilitätsinnovationen und Digitalisierung genutzt. Das Ziel ist es, alle Akteure zusammenzu- bringen und das Mobilitätssystem in Münster für alle Menschen zu verbessern. Digitale Möglichkeiten helfen dabei, die persönliche Mobilität „smarter“ zu machen, individuelle Ent- scheidungsprozesse zu objektivieren sowie Abläufe zu verbessern, werden aber nicht als Selbst- zweck gesehen. Mobilität ist künftig insbesondere zu Fuß, mit dem Rad und mit dem ÖPNV (d.h. un- abhängig vom Besitz eines privaten Pkw) komfortabel möglich. Teilziele: - Bedarfsgerechte Etablierung und Erweiterung alternativer Mobilitätsformen - Vernetzung der Mobilitätsangebote unter Nutzung digitaler Möglichkeiten - Vereinfachung der Zugänglichkeit und des Übergangs zwischen verschiedenen Mobilitätsan- geboten - Vernetzung der Liefer- und Logistikverkehre über „smarte“ Mobilitätslösungen Gerechte und erreichbare Stadt Die Stadt Münster gilt im verdichteten Kernstadtbereich als kompakte Stadt mit kurzen Wegen. Zu den äußeren Stadtteilen stellt sich die Raumstruktur dagegen zunehmend dispers dar. Daher dient der ÖPNV – ergänzt um ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz auf wichtigen Relationen – als we- sentliche Säule, um die Erreichbarkeiten auch für Pendlerinnen und Pendler aus den äußeren Stadtteilen sowie der Region zu verbessern. Das Ziel ist es, die Menschen – d. h. Stadtbevölkerung sowie Pendlerinnen und Pendler – verstärkt dazu zu motivieren, auf den Umweltverbund umzusteigen. Um aber eine echte Alternative zum moto- risierten Individualverkehr zu erhalten, müssen alle Angebote des Umweltverbundes erreichbarer, attraktiver und komfortabler werden. Die Erreichbarkeit von Orten muss unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels gewährleistet sein. Eine verstärkte Nutzungsmischung fördert die „Stadt der kurzen Wege“, ermöglicht Gelegenheiten zur Interaktion und sorgt auf diese Weise insgesamt für einen lebendigen öffentlichen Raum mit kompak- ten Wegeketten. Durch die Förderung flächensparender Fortbewegungsarten wird der begrenzte Straßenraum außerdem zukünftig effizienter genutzt. Teilziele: - Optimierung der städtischen und regionalen Erreichbarkeiten - Teilhabe an Gesellschaft durch uneingeschränkte Erreichbarkeit - Hierarchisierung und Qualifizierung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur - Ausweitung und Optimierung des ÖPNV als Basis der Verkehrswende - 9 - V/0102/2023 - Entwicklung nutzungsgemischter Stadt- und Quartiersstrukturen Barrierefreie Stadt Die Stadt Münster ermöglicht durch einen barrierefreien (Stadt-)Verkehr eine gleichberechtigte Teil- habe aller Menschen. Wesentliche Faktoren sind dabei der Abbau von Hürden sowie eine Steigerung der Attraktivität und Qualität des Straßenraums. Alle Bereiche in der Stadt sind ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und zusammenhängend nutzbar. Die barrierefreie Nutzung und Gestaltung ist bei Neu- und Umbaumaßnahmen das wichtigste Ziel. Bei der Gestaltung müssen sämtliche Formen von Behinderungen mitgedacht werden, so dass auch ein frühzeitiger Einbezug von Betroffenen im konkreten Fall konsequent mitzudenken ist. Teilziele: - Abbau von infrastrukturellen, räumlichen, zeitlichen und finanziellen Barrieren - Berücksichtigung der Barrierefreiheit in allen (neuen) Planungsvorhaben - Bedarfsgerechte Gewährleistung von Mobilitätsangeboten für Alle - Gewährleistung einer barrierefreien Erreichbarkeit und Nutzung des ÖPNV - Verfolgen eines universellen Designs für Alle im Straßenraum Weiteres Vorgehen Die mit dieser Vorlage sowie dem beiliegenden zweiten Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ vorgestellten Szenarien dienen dazu, die verkehrlichen und emissionsbezogenen Auswirkungen möglicher kommunal zu ergreifender Maßnahmen abschätzen zu können. Diese Er- kenntnisse dienen als Ausgangsbasis für das nun zu erarbeitende Umsetzungsszenario. Dieses ent- hält konkrete Maßnahmen als Gutachtervorschläge für eine Umsetzung in Münster. Mögliche Maßnahmen für das Umsetzungsszenario ergeben sich zudem aus den bereits durchge- führten und den noch durchzuführenden Beteiligungsformaten. Soweit möglich und verkehrlich sinn- voll werden diese vom Gutachter bei der Erstellung des Umsetzungsszenarios berücksichtigt. Sämtli- che Maßnahmen werden außerdem mit dem wissenschaftlichen Beirat sowie dem Lenkungskreis abgestimmt. Alle Maßnahmen des Umsetzungsszenarios werden anschließend in einem Schlussbericht zusam- mengefasst. Dieser kann dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität voraussichtlich im 4. Quartal 2023 vorgelegt werden. In Vertretung gez. Robin Denstorff Stadtbaurat Anlagen: Anlage A Anlage 1: Zweiter Zwischenbericht zum Masterplan Mobilität Münster 2035+ „Prognoseszenarien Masterplan Mobilität Münster 2035+“ (digital verfügbar im Ratsinformationssystem un- ter: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/info.php)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Promenade
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0102/2023
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 21.02.2023
- Erstellt
- 14.02.2023 10:32