V/0928/2006
Situation der Bürgermedien in Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Berichtsvorlage
14689 Zeichen
V/0928/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Betrifft Situation der Bürgermedien in Münster Bericht Beratungsfolge 28.11.2006 Kulturausschuss Bericht Bericht: 1. Ausgangslage Der Begriff „Medienkompetenz“ bezeichnet die Fähigkeit, Medien und die durch Medien vermittelten Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend effektiv nutzen zu können. Dazu gehört u.a. die praktische Nutzung von Medien aller Art, die Orientierungsfä- higkeit in der Medienwelt, aber auch eine kritische Distanz, um z.B. kommerzielle oder poli- tische Interessen in Beiträgen erkennen zu können. Den Bürgermedien kommt im Gesamtzu sammenhang der Vermittlung von Medienkompe- tenz eine zentrale Rolle zu. Träger bzw. Anbieter von Bürgermedien (Bürgerfunk und Bür- gerfernsehen) sind in Münster das Medienforum, das VHS-Bürgerfunkstudio, das Benno- haus (AKO/OBK), das Franz-Hitze-Haus, das Campus-Radio sowie das Netzwerk mekom- net. Ein Großteil der Anbieter wird direkt oder indirekt auch kommunal getragen bzw. gefördert. Aufgrund dieser Tatsache hat die Kulturverwaltung auf Anregung des Kulturausschusses im Mai dieses Jahres ein Hearing „Bürgerm edien“ ausgerichtet. Zielsetzung war es, Infor- mationen und Grundlagen für eine inhaltliche Diskussion und auch für eine Einschätzung der Situation in Münster zu liefern. 2. Die Förderung durch die Landesanstalt für Medien (LfM) Das Landesmediengesetz fasst Bürgerfunk, Bürgerfernsehen und Hochschulrundfunk unter der Überschrift „Bürgermedien“ in einem eigenen Abschnitt zusammen. „Mit Hilfe der partizipativen Medienarbeit wird es breiten Bevölkerungsschichten ermöglicht, einen praktischen Einblick in die Welt der elektronischen Medien zu nehmen. Mittels des „learning by doing“-Prinzips kann so jeder interessierte Bürger in einem Team von Gleich- gesinnten seine eigenen Hörfunk- und Fernseherfahrungen machen, z. B. hinsichtlich des Einsatzes von Technik, des kreativen Umgangs mit Sprache, der Organisation und Durch- Vorlagen-Nr.: V/0928/2006 Auskunft erteilt: Herr Ehling Ruf: 492 41 00 E-Mail: EhlingK@stadt-muenster.de Datum: 07.11.2006 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0928/2006 führung einer Produktion bzw. des Sendeablaufs oder auch der Reaktionen eines größeren Publikums auf die eigene Meinungsäußerung …!“ Bügermedien sind aber nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang der Vermittlung und Förderung von Medienkompetenz einzuordnen. Die Förderung von Medienkompetenz durch die LfM erstreckt sich auf die Handlungsfelder: - Medienforschung zu Medienkompetenzthemen - Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote - Bürgermedien - Aufbau und Sicherung von medienkompetenzfördernden Infrastrukturen - Förderung der Aus- und Fortbildung - Beratung der Rundfunkteilnehmer über ihre Recht - Vernetzung und Koordination in NRW So sind in 2005 neben der Förderung von mekomnet als Pilotprojekt folgende Förderbeträ- ge gewährt worden: Bürgerfunk Bürgerfernsehen/Projekte Medienforum 39.527,00 € 0 VHS-Bürgerfunkstudio 22.058,00 € 0 AKO/OBK 9.256,00 € 178.571,04 €* Die Mittel für den AKO/OBK beim TV setzen sich wie folgt zusammen Betriebskosten (Sockelförderung) 37.600,00 € Kooperationsprojekte 17.500,00 € Qualifizierungsmaßnahmen 44.500,00 € Leitungskosten 23.274,24 € Investitionen 8.196,80 € Kinderkanalprojekt 47.500,00 € Summe 178.571,04 € Die aktuelle Studie „Bürgerfunk in Nordrhein-Westfalen: Eine Organisations- und Pro- grammanalyse“ von Prof. Dr. Helmut Volpers hat im Auftrag der LfM das Leistungsspekt- rum des Bürgerfunks in NRW untersucht. Sie würdigt im Ergebnis die erfolgreiche Zusam- menarbeit von Bürgerfunkgruppen und Radiowerkstätten und die Vielzahl ambitionierter Hörfunkangebote. Gleichzeitig verweist die Studie jedoch auch auf Qualitätsdefizite sowie auf strukturelle Probleme im Gesamtsystem Bürgerfunk. In der Konsequenz dieser Studie sind seitens der LfM Vorschläge für eine Novellierung des Landesmediengesetzes NRW erarbeitet worden, die eine Abkehr von der Minutenförderung und die Aufnahme eines Programm- und Funktionsauftrages für den Bürgerfunk vorsieht. Dies wird auch vom Landesverband Bürgerfunk begrüßt. Die LfM hat Herrn Prof. Volpers beauftragt, eine weitere Studie zum Bürgerfernsehen zu erstellen. Die Ergebnisse dieser Studie werden voraussichtlich zum Jahreswechsel 2006/2007 vorliegen. 3 V/0928/2006 3. Die Akteure in Münster 3.1 Bürgermedien in Münster sind der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk, der Offene Kanal TV Münster sowie das Campus Radio. 3.1.1 Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk Im lokalen Rundfunksender „Antenne Münster“ laufen wöchentlich 16 Stunden Bürgerfunk- programm, montags bis freitags von 20.00 bis 22.00 Uhr, samstags/sonntags von 18.00 bis 22.00 Uhr. Das Programm wird bis drei Tage vor der Sendung auf CD vorproduziert. Gruppen ab zwei Personen mit Wohnsitz in Münster produzieren ihre Sendungen in den folgenden Radiowerkstätten: - Medienforum Münster (56 % der Sendeminuten) - Volkshochschule (32 % der Sendeminuten) - Bennohaus (10 % der Sendeminuten) - Franz-Hitze-Haus (2 % der Sendeminuten) 2005 produzierten die Radiowerkstätten 918 Sendungen und insgesamt 44.000 Sendemi- nuten. Ca. 75 regelmäßig arbeitende, ehrenamtliche Gruppen, gestalten monatliche Sen- dungen in einem festen Programmschema. 3.1.2 Der Offene Kanal TV Münster Der Offene Kanal wendet sich an Einzelnut zer und Gruppen. Im Kabelkanal sendet der OK täglich von 15.00 bis 03.00 Uhr, aktuelle Sendungen laufen montags bis freitags 2 Stunden ab 18.00 Uhr, zum Teil als Live-Programm mit Publikum. So entstehen 500 Sendungen im Jahr in einem festen Programmschema mit ca. 35 unter- schiedlichen Sendungen/TV Magazinen. Es gibt 25 Redaktionsgruppen, davon sind 15 durch Medientrainer/innen angeleitet. 3.1.3 Das Campus Radio/Uni Radio Q sendet auf UKW und Kabel werktäglich bis zu 9 Stunden Liveprogramm, davon 4 Stunden Magazine mit Tagesredakteuren, Nachrichtensprechern und Moderatoren. Für die übrigen Sendungen gibt es separate Redaktionen. Radio Q übernimmt Programm von WDR 5 und Deutschlandradio. 3.2 Das Netzwerk Mekomnet Seit 01.08.2003 gibt es in Münster das Netzwerk mekomnet als Kooperationsprojekt von Filmwerkstatt, Medienforum, Verein Bürgernetz e. V. und der VHS. Projektträger ist der neu gegründete Verein Mekom e. V. Ziel von mekomnet war und ist die Entwicklung eines stadtweiten Netzwerkes zur Förde- rung von Medienkompetenz und Medienpartizipat ion. Mekomnet sucht daher die Koopera- tion mit allen Initiativen und Trägern von Medienarbeit in Münster, macht die Vielzahl der Angebote verschiedenster Medienakteure transparent und leistet damit den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung in allen Bereichen der Medienarbeit in Münster. Mit dem In- ternetportal www. mekomnet.de und dem mekomlokal als zentrale Anlaufstelle für Bera- tung, Information und medienpraktische Angebote kommt mekomnet dem großen Informa- tions- und Orientierungsbedarf in lokalen Fragen der Medienkompetenz nach. Eine Übersicht über die Akteure mit Kurzprofil ist als Anlage 1 beigefügt. 4 V/0928/2006 4. Finanzielle Situation Die verschiedenen Anbieter von Bürgermedienar beit in Münster sehen und sahen sich alle- samt unterschiedlichen Konsolidierungsmaßnahmen auf Landesebene und auch kommu- naler Ebene ausgesetzt. Das hat dazu geführt, dass flächendeckend die Strukturen fragil geworden sind bzw. gänzlich in Frage stehen: - Das Medienkompetenznetzwerk mekomnet wurde - wie bereits erwähnt - lediglich bis zum 30.09.2006 landesseitig gefördert. Eine Wiederaufnahme der Förderung durch die LfM ist nicht absehbar. - Zuschüsse der Stadt Münster für das Medienforum sind bereits bei den bisherigen kommunalen Konsolidierungsmaßnahmen reduziert worden, was bei gleichbleibenden Kosten nur unbefriedigend aufgefangen werden konnte. Eine weitere mögliche Redu- zierung des Zuschusses im jetzt laufenden Konsolidierungsprozess würde das Medien- forum erheblich gefährden. - Die Volkshochschule hat neben den kommunalen Konsolidierungserfordernissen die Reduzierung der Förderung im Weiterbildungsbereich auf Landesebene zu verkraften. - Der Arbeitskreis Ostviertel hat aufgrund der Reduzierung des Zuschusses für den Haushalt 2006 das bestehende Vertragsverhältnis mit der Stadt Münster vorsorglich zum 30.06.2007 gekündigt. In dem Gutachten zum Haushaltskonsolidierungspro- gramm der Firma Rödl & Partner ist das gesamte Haus als Einsparoption genannt. Vor diesem Hintergrund sind Veränderungen in der Landschaft der Bürgermedien unum- gänglich. So ist auch bereits in dem Bericht zum Bennohaus/Arbeitskreis Ostviertel an den Kulturausschuss (Vorlage V/0712/2006) zur Sitzung am 19.09.2006 ausgeführt worden, dass im Hinblick auf mögliche Synergien die Frage gestellt werden muss, welche Anbieter künftig welche Angebote an welcher Stelle vorhalten sollen und welche finanzierbaren Strukturen dafür erforderlich sind. Die Kulturverwaltung hat daraufhin die Akteure zu einem „Runden Tisch Bürgermedien“ Ende September dieses Jahres eingeladen. Dabei wurde die Verabredung getroffen, dass zur Vorbereitung einer Entscheidung über die künftige Förderstruktur im Medienbereich die einzelnen Träger noch einmal deutlich ihre unterschiedlichen Profile und Finanzstrukturen beschreiben, um Synergiepotenziale identifizieren zu könen. Die Träger haben daraufhin mit Hilfe eines selbst entwickelten Fragerasters ihre jeweiligen Leistungen und Einrichtungen definiert sowie ergänzende Fragen beantwortet. Auf dieser Grundlage sollen in einem zweiten Schritt die möglichen Synergien entwickelt werden. 5. Situation Bennohaus/Arbeitskreis Ostviertel Der Bürgerfunk stellt im Gegensatz zum Bürgerfernsehen nur einen sehr kleinen Teil der Leistungen des Bennohauses dar. Es kommt hinzu, dass mit dem AKO und dem OBK zwei unterschiedliche Träger von Angeboten agieren, die jeweils eigene Rechnungskreisläufe haben. Vertragspartner der Stadt Münster ist der AKO. Die seinerzeit per Ratsbeschluss festgelegte Konstruktion für den Offenen Bürgerkanal sieht vor, dass dieser keine direkten Zuwendungen der Stadt Münster erhält, sondern der erforderliche Anteil über den AKO eingebracht wird. Dies geschieht im Wesentlichen durch Sachleistungen. Ähnlich verhält es sich mit den europäischen Kooperationsprojekten oder auch Sonderprojekten mit der LfM. Die für die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung erforderlichen Eigenanteile werden aus dem Grundstock an Finanz- und Sachressourcen des Hauses, also der Infrastrukturleistun- gen, sichergestellt. 5 V/0928/2006 Um einen Überblick über die Finanzierung zu gewinnen, wurden in Anlage 2 zunächst die Grundkosten für die Vorhaltung des Hauses erfasst. Dies stellt in der Summe die kommu- nal bereitgestellte Infrastruktur dar, die dann wiederum in unterschiedlicher Intensität in An- spruch genommen wird für die einzelnen Teilbereiche Weiterbildung, Bühne, Stadtteilange- bote, Bürgerfunk, TV, europäische Projekte etc. Nach einem solchen Grundraster ist seitens des AKO die in der Anlage 2 beschriebene Aufstellung erstellt worden. Anlässlich der Erhebung sind dem Arbeitskreis Ostviertel wegen der besonderen Situation zusätzliche Fragen im Hinblick auf die bestehenden Veränderungsmöglichkeiten innerhalb des Hauses gestellt worden. Die Beantwortung der Fragen sowie das Schreiben des AKO vom 23.10.2006 sind als Anlage 3 beigefügt. 6. Zielsetzung und weiteres Verfahren Die zunehmende Bedeutung von Medienkompetenz, die Zugang zu Bildung eröffnet und die Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Prozessen fördert findet sich auch in den Leitbildern der LfM wieder. Die Bürgermedien tragen nicht nur zur Kompetenzvermittlung bei, sondern verstehen sich auch als publizistische Ergänzung der bestehenden Medien. Dabei ist eine qualitative Be- trachtung erforderlich. Verstehen sich die Produktionen/Beiträge als Berichterstattung über andere Themen und Sachverhalte, sind sie für die Bürger also ein ergänzendes Informati- onsmedium neben den anderen bestehenden öffentlichen Medien oder sind sie Eigenwert und stellen selbst eine Erweiterung und Bereicherung des kulturellen/künstlerischen Spekt- rums dar? Die Folgerungen der Volpers-Studie lassen eher ersteres vermuten. Wenn aber die Funktion ganz überwiegend tatsächlich die Berichterstattung über andere Themen ist, stellt sich angesichts der zunehmend einfacher nutzbaren und eine wesentlich breitere Öf- fentlichkeit erreichenden Foren im Internet die Frage nach der zukünftigen Aufgabe insbe- sondere des Bürgerfernsehens. Für einen zunehmend größer werdenden Teil gerade der Kinder und Jugendlichen ist es selbstverständlich und einfach Audio- und Videomaterial zu produzieren, in Foren ins Internet zu stellen und damit ein Vielfaches an Kontakten zu er- reichen als über die Offenen Kanäle. In der Perspektive wird es darauf ankommen, funktionierende Strukturen für die Vermittlung von Medienkompetenz aufrecht zu erhalten, Netzwerke und Kooperationen aufzubauen und bedarfsgerechte und sich ergänzende Angebote für die verschiedensten Zielgruppen zu schaffen. Die Strukturen müssen so angelegt sein, dass sie in ihrer Angebotspalette den aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen und entsprechend flexibel darauf reagieren können. Die Errichtung des Mekomnet war ein Versuch in diese Richtung, dennoch ist es im Ergeb- nis nicht gelungen, die Angebote wirklich unter dem Dach von Mekomnet als der Koordina- tionsstelle zu bündeln. Neben diesem Netzwerk hat sich nach Einschätzung der LfM der AKO/OBK als eigenständiges „Bürgermedienzentrum Bennohaus“ etabliert - eine Situation, die gerade im Zusammenhang mit der Förderung von Koordinierungsstellen durch die LfM schwierig und unübersichtlich war. Hier gilt es also, eine Netzwerkstruktur aufzubauen, die tatsächlich von allen Medienakteuren gleichermaßen anerkannt, genutzt aber auch beliefert wird. Auf der Grundlage dieses Zwischenberichtes wird die Verwaltung dem Kulturausschuss Anfang des Jahres 2007 Vorschläge für die künftige Struktur der Bürgermedien in Münster 6 V/0928/2006 unterbreiten und auch die dafür erforderlichen Finanzen/Infrastrukturen beschreiben. Eine Beschlussfassung erfolgt dann im Zuge der Beratung des Haushaltes 2007 durch den Rat. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: 1. Bürgermedien in Münster - Übersicht Akteure mit Kurzpofil 2. Aufstellung Finanzkreisläufe AKO 3. Schreiben AKO - Fragenkatalog
Aufstellung Finanzkreisläufe AKO
1660 Zeichen
Anlage 2
AKO 2006
Grundkosten Ausgaben Einnahmen
a) Stadt Münster (Hausleitung/Gebäude) 118.720,00 118.720,00 (Haushalt Stadt Münster)
b) Vorhaltung Haus
Versicherungen 3.500,00
Haustechnik 24.600,00
Hausverwaltung (2 Azubis) 22.800,00
Reinigung 24.600,00
Wartung Aufzug 626,00
Feuerwehranschluß 1.665,00
Aufschaltung Alarmanlage 356,00
Wartung Alarmanlage 642,00
Wartung Brandmelde 1.533,00
Wartung Behindertenaufzug 457,00
80.779,00 46.000,00 (Betriebskostenzuschuss)
c) Nutzungsspezifische Vorhaltungs-
und Grundkosten
Internetkosten 6.200,00
Hostingkosten 826,00
WEB-TV 6.820,00
EDV-Wartung 362,00
Neubeschaffungen 5.000,00
Ersatzbeschaffungen 2.500,00
21.708,00
d) Laufender Betrieb
Sekretariat 15.800,00
Infothek 16.600,00
Verwaltungsleitung 49.900,00
Steuerberaterkosten 11.900,00
Telefon/Porto 2.800,00
Programmheft 11.000,00
Büromaterial 4.000,00
112.000,00 144.450,00 (Personakostenzuschuss)
b) + c) + d) 214.487,00 190.450,00
333.207,00
Verteilung der Gesamtkosten des Hauses auf die Teilbereiche
Teilbereich Summe Anteil
in € in %
Restauration 17.091,00 5,12
TV 80.046,00 24,02
Bürgerfunk 16.660,00 5,00
Stadtteilarbeit 135.453,00 40,65
Kultur/Bühne 28.291,00 8,50
Weiterbildung 16.660,00 5,00
Projekte/Veranstaltungen 27.291,00 8,20
Internationale Projekte 11.715,00 3,51
333.207,00 100,00
Schreiben AKO - Fragenkatalog
11713 Zeichen
Anlage 3
Arbeitskreis Ostviertel e.V., Bennostraße 5, 48155 Münster
Münster, den 23 Oktober 2006
Runder Tisch „Bürgermedien“ – Fragenkatalog Bennohaus
Sehr geehrter Herr Ehling,
hiermit übersende ich Ihnen wunschgemäß die Kennzif fern und Leistungsdaten zu
den Angeboten des Bürgermedienzentrums Bennohaus im Medienbereich. Dabei
wurden die Daten und Zahlen des Gesamtangebotes des Hauses zusammengefasst,
weil sie eine Einheit bilden und vertraglich oder d urch Kooperationsverträge gebun-
den sind.
Es handelt sich im Wesentlichen um Datenmaterial des Offenen Bürgerkanals e.V.
Darüber hinaus übersende ich Ihnen eine detailliert e Darstellung der Finanzkreisläu-
fe im Bennohaus und der gegenseitigen Abhängigkeite n, wie sie von Ihnen angefor-
dert wurden.
Die von Ihnen beschriebenen Grundaufwendungen sind auf der Grundlage der Zu-
schüsse der Stadt Münster für das Jahr 2006 zahlenm äßig korrekt erfasst. Dement-
sprechend ist eine Beschreibung und Bezifferung in Prozent der jeweiligen Teilberei-
che des Gesamthaushaltes 2006 (Zuschüsse der Stadt Münster) angegeben, um
deutlich zu machen in welchem Umfang die jeweiligen Teilbereiche die Ressourcen
des Gesamthauses in Anspruch nehmen.
Des weiteren sind die Aufwendungen und Erträge der einzelnen Teilbereiche ange-
geben, die sich aus dem Jahresabschluss 2005 ergeben. Aus den Aufstellungen wird
ersichtlich, dass sich die Teilbereiche des Hauses im Wesentlichen aus sich selbst,
also über Eigenleistungen und Zuschüsse Dritter fin anzieren und lediglich infrastruk-
turell durch Zuschüsse der Stadt Münster an das Bennohaus gestützt werden.
Ein Raumbelegungsplan ist in der Anlage beigefügt.
Die in Ihrem Schreiben aufgezeigten Fragestellungen sind ebenfalls beantwortet.
Dieserhalb habe ich mit dem Vorstand Rücksprache ge nommen. Der 1. Vorsitzende
Helmut Peters legt großen Wert auf folgende Feststellung: Die Beantwortung der von
Ihnen gestellten Fragen durch mich ersetzt nicht Ge spräche des Arbeitskreis Ost
e.V. mit dem Dezernat, bzw. dem Kulturamt über die Weiterführung der Arbeit des
Bennohauses. Dazu hat der 1. Vorsitzende des Arbeit skreises Ostviertel in seinem
Schreiben an die Stadt Münster zur befristeten Rück nahme der Kündigung des Ver-
Bennostr. 5
48155 Münster
Tel. 02 51 - 6 09 67-3
Fax 02 51 - 6 09 67-77
e-mail: benno@muenster.de
www.bennohaus.info
Kulturamt der Stadt Münster
Klaus Ehling
Stadthaus 1
Klemensstraße 10
48143 Münster
trages zwischen dem Arbeitskreis Ost e.V. und der S tadt Münster Vorschläge ge-
macht. Diese Vorschläge wurden mit Ratsvertretern d er CDU und SPD diskutiert und
fanden deren Zustimmung. Der Arbeitskreis Ost wurde von der Politik aufgefordert
diese Vorschläge mit der Kulturverwaltung auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen.
Der Arbeitskreis Ostviertel e.V. ist bereit, über a lle anstehenden Fragen ergebnisof-
fen zu diskutieren. Drei Punkte sind für den Arbeit skreis Ostviertel e.V. jedoch nicht
verhandelbar und würden die sofortige und endgültig e Kündigung des Vertragsver-
hältnisses nach sich ziehen.
- Die Medienarbeit des Bennohauses erfasst die gesam te fach- und generati-
onsübergreifende Arbeit des Arbeitskreises Ost e.V. im Stadtteil und darf da-
her nicht in Frage gestellt werden.
- Die generations- und fachübergreifende Bildungs-, Fortbildungs-, und Qualifi-
zierungsarbeit des Arbeitskreises Ost e.V. für die jährlich über 100 Multiplika-
toren, Ehrenamtlichen, Freiwilligen und Mitarbeiter des Bennohauses und der
Kooperationspartner zur Stützung der Medien- und Stadtteilarbeit des Hauses,
ist existenziell und daher unverzichtbar.
- Bei den Verhandlungen zwischen dem Dezernat, bzw. Kulturamt und dem Ar-
beitskreis Ostviertel e.V. kann es nicht darum gehe n, durch eine neue Aufga-
benbeschreibung, bzw. durch die Erzielung von Syner gieeffekten weitere Gel-
der einzusparen, sondern die Unterfinanzierung des Bennohauses durch Um-
schichtungen oder Erschließung neuer Ressourcen dauerhaft zu sichern.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Dr. Joachim Musholt
Geschäftsführer
Fragestellungen:
1. Wie wäre eine Konzentration des Bürgerfunks, ob unter Regie des Bennohau-
ses, des Medienforums oder eines anderen Trägers, i m Bennohaus räumlich
und organisatorisch darstellbar?
Eine Konzentration des gesamten Bürgerfunks, unter welcher Regie auch im-
mer, ist im Bennohaus weder organisatorisch noch räumlich realisierbar.
Eine begrenzte Übernahme von Angeboten des Bürgerfu nks unter Regie des
Offenen Bürgerkanals e.V. jedoch sehr wohl.
Durch die Übernahme des VHS-Angebotes in diesem Ber eich wäre eine opti-
male Auslastung des Bürgerfunkstudios im Bennohaus gewährleistet, die bis-
her nicht gegeben ist. Das Bürgerfunkstudio wurde v or wenigen Jahren auf
Veranlassung des Dezernates IV und Mitteln der Stad t Münster modernisiert.
Gleichzeitig wurde eine behindertengerechter Zugang zum Studio geschaffen.
Alle Räume sind für Menschen mit Behinderung zugänglich.
Das Bennohaus ist in der Lage, die Angebote der Vol kshochschule für den
Bürgerfunk zu übernehmen und in Absprache mit dem M edienforum die An-
gebote des Bürgerfunks für Menschen mit Handicap im Bennohaus zu kon-
zentrieren.
2. Welche Konsequenzen ergäben sich bei einem Verzi cht auf die Angebote der
Weiterbildung im Haus?
Für das Bennohaus ist die Weiterbildung, Fortbildung, Qualifizierung und
Ausbildung von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren ein we-
sentlicher Bestandteil seiner generationen- und fachübergreifenden Arbeit.
Ohne Qualifizierung der Multiplikatoren des AK- Ost, seiner Kooperationspart-
ner, der vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen im Haus ist die Bürger- und
Stadtteilarbeit wertlos und nicht zu leisten.
Insbesondere im Bereich der Vermittlung von Medienkompetenzen und der
Vermittlung von Kompetenzen in der ehrenamtlichen und freiwilligen Arbeit hat
das Bennohaus spezielle Qualifizierungsbausteine und -module entwickelt, die
auf breiten fachlichen Anklang stoßen. Aufgrund seiner Fachlichkeit ist das
Bennohaus aktuell durch die Bundesvereinigung kultureller Jugendbildung für
weitere zwei Jahre zertifiziert worden. Auch die von der LfM in Auftrag gege-
bene Studie durch Professor Volpers über die offenen Kanäle in NRW wird die
hohe Kompetenz des Bennohauses in den angesprochenen Bereichen nach-
weisen. Im Bennohaus geht es nicht um eine verzweckte mittelschichtsorien-
tierte Weiterbildung, sondern um eine konkrete, sozialräumliche, alltagsbezo-
gene und selbstorganisatorische Qualifizierung und Bildungsarbeit unter Anlei-
tung z.T. ehrenamtlicher Multiplikatoren und Medientrainer.
Ohne die vorhandenen technischen, räumlichen und ehrenamtlichen Ressour-
cen von TV-Münster und des AK-Ost e.V. ist diese Art der Bildungs- und Qua-
lifizierungsarbeit nicht leistbar.
Ein Verzicht auf das Angebot der Weiterbildung im Bennohaus in den hier
dargestellten Bereichen würde die Aufgabe der freiwilligen, ehrenamtlichen
und der gesamten Stadtteilarbeit des Bennohauses bedeuten.
Das Bennohaus kann nicht auf die staatliche Anerkennung gemäß Weiterbil-
dungsgesetz verzichten, da ihm andernfalls in 2007 Gelder in Höhe von
20.250,00€ fehlen. Überdies gibt es eine Kooperationsvereinbarung mit der
Werkstatt für Bildung und Kultur.
3. Können die Weiterbildungsangebote im Haus auch v on anderen Weiterbil-
dungsträgern wahrgenommen werden?
Die unter Punkt 2 angesprochenen Weiterbildungsangebote im Bennohaus
können weder konzeptionell (Methodik, Didaktik, intrinsische Lernmethode,
Selbstorganisation unter Anleitung), technisch (Ausstattung TV-Münster und
AK-Ost e.V.), personell (Freiwillige, Ehrenamtliche, Multiplikatoren) noch or-
ganisatorisch und logistisch (Projekte, Stadtteilarbeit, Medienarbeit) durch an-
dere Weiterbildungsträger durchgeführt werden.
Bildung, Ehrenamt, Projektmanagement und praktische Arbeit im Bennohaus
bilden bei dieser Art von Qualifizierung eine Einheit.
Auf alle anderen Angebote der Weiterbildung im Bennohaus kann ab dem
01.01.2007 verzichtet werden, bzw. können ab dem 01.01.2007 durch andere
Träger wahrgenommen werden. (s. Anlage/Daten BIB)
4. Welche Konsequenzen ergäben sich räumlich, organ isatorisch, inhaltlich wie
wirtschaftlich bei einer Aufgabe des Bürgerfernsehens und des Bürgerradios
im Bennohaus?
Die Übersicht der Zahlen zeigt, dass eine Aufgabe des Bürgerfernsehens im
Bennohaus erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen würde. Die Konse-
quenzen bei Aufgabe des Bürgerradios können dagegen vernachlässigt wer-
den, da der Bürgerfunk infrastrukturell das Haus wenig in Anspruch nimmt. Es
würden lediglich behindertengerechte Angebote entfallen. Hier stellt sich die
Frage, wie wichtig dies der Stadt Münster ist.
Durch den Wegfall des Bürgerfernsehens würden erhebliche Ressourcen
(20% der Infrastruktur) des Bennohauses frei.
Auf der anderen Seite bringt TV Münster in gleicher Höhe Ressourcen ein
(technisches Equipment, Know How, Verbreitungsmöglichkeiten, etc.)
Direkte Transferleistungen in Form von Geldzahlungen gibt es von beiden Sei-
ten nicht.
Die Aufgabe des Bürgerfernsehens im Bennohaus käme einer Aufgabe des
Bürgerfernsehens in Münster gleich.
Der LfM fördert Bürgerfernsehen in NRW nur bei angemessener Eigenleistung
der Kommunen. Das Bürgerfernsehen in Münster wird durch die Eigenleistung
des AK-Ost e.V. gestützt.
Sollte es aus dem Bennohaus ausgegliedert werden, müssten Eigenleistun-
gen in gleicher Höhe an anderer Stelle aufgebracht werden.
Darüber hinaus bilden TV Münster, die Projekt- und Stadtteilarbeit im Benno-
haus und die Qualifizierungsarbeit im Bennohaus eine Einheit, die an anderer
Stelle nicht gewährleistet werden kann.
Die gute Arbeit des Offenen Kanals in Kooperation mit dem Bennohaus ist
landesweit und bundesweit bekannt (s.a. Volpes-Studie).
Die LfM wird die Medienarbeit in NRW in Verbindung mit den offenen Kanälen
daher voraussichtlich auf drei Standorte, Dortmund, Essen und Münster kon-
zentrieren.
Bei einem Verzicht des Bürgerfunks im Bennohaus müssen die Räume an-
derweitig genutzt werden.
Es stellt sich die Frage wie.
Die Angebote des Hauses sind inhaltlich und organisatorisch eng an die Res-
sourcen des OK-Münster gebunden. Die bisherigen Angebote im Bereich der
Stadtteilarbeit, die Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren
und Migranten, könnten bei einem Verzicht auf das Bürgerfernsehen nicht auf-
recht erhalten werden.
Konsequenzen wären somit:
- Rückgang der erzielten Einnahmen
- Projektarbeit kann nicht mehr stattfinden
- Zusammenarbeit mit Schulen entfällt
- Ausbildung im Bennohaus findet nicht mehr statt
- Investitionen für die Umnutzung der Räume fallen an.
5. Welche Auswirkungen ergeben sich bei einer Reduz ierung oder einer Einstel-
lung der binationalen, internationalen bzw. Europaprojekte?
Es ergeben sich keine wesentlichen Ersparniseffekte (s. Zahlen, Kennziffern),
da die Infrastruktur des Bennohauses kaum in Anspruch genommen wird.
Die Hauptarbeit wird sowohl von den Hauptamtlichen, als auch von den Ne-
benamtlichen und Freiwilligen ehrenamtlich geleistet.
Inhaltlich stellt diese Arbeit eine Bereicherung für die Stadtarbeit, die Stadt
Münster, die involvierten Menschen sowie für die Partnerschaftsbeziehungen
der Stadt Münster dar.
Es stellt sich die Frage, ob unter diesen Gesichtspunkten eine Einstellung die-
ser Arbeit sinnvoll ist und ob man den ehrenamtlichen Einsatz von Menschen
auf diesem Gebiet unterbinden sollte.
Bürgermedien in Münster - Übersicht Akteure mit Kurzprofil
6450 Zeichen
ee em SUNWLWOM Jap uı BunßilisIsqusßung pun zusIsdwoyusıpay\ IN} Y1OMZION UI u > 12: v , Impfen Jajsunyy ul usıpauoßung L oben uaıpeuaßıng JSp SnNenu] aulg — PuWoyawı yoınp Nagieusipayy Jap BunzyaulsN\ shajjoysjniag Syalsloqyaey Jap uoyayjoipay AlyaJeuo] -Wwjl4 -pilg uaınyosyaoyyse uonynpo4dusipayy Sıwspeyeyisny 'n-}suny uoßunyyanujopuaßnr Bunpjquaipayy sngiayang NMM JOp ajnyysuj zyei1snyy usıpayy usjja}sblamz SHJ #3 Jellsıaaıun Jopuly 3 ualpayy wn4}USZzusıpauisoepue”] tBı1aysngIpels saje9Jau1aJu] sneyouuag un gig SHA "wnJojuaıpaw PEISamu SHA A2p AQ3 'n ualpayy zjwuleßıng uls1ay usıpayy anau pun uaneız + Bunpjiquaipayy / AQ3 ‘sung aaßeaL uls13AJsuny yoıdıyo HeIsy19Mullıg Jsunyuaıpayy pun wjl4 usddnı6suoyepay zZ ed uauopjepay 6L 'ed uaddnıßsuonyepay g2 'e9 Bueßnz Jayosıyuapnıg Bueßnz 13uUSyO usddnıg ın) Bueßnz 1auayOo yuny-sndwe9y uayssulsuoßing yunyoßung Bunwwoy Jap uı Bunßijsjsqiaßing pun zusj2dwoyusıpayy aylajsny nz euojoylwjezulg pun Indyasıyy 'usuıyosewpueg 'sIesÄWyeUInY gılgow 'zyeldyluyog Jajeyıbip Jalqow | 'qaiNegaıbay In} soIPNIS S1euonels Z :yluy9aL= JsNeqlenyy ayaıWweusiye ‘syelylelouoH 'us}ueyIpdjeid z-\ wggofiumy E 'alaysyezileL | 'aaIsyazıloA | :jeuoSiod« zusjedwoyueipayy Jap BunJapı4o| 'Yunnaßıng uap ıny Bbunsınanusssalsju] ayası]lod ‘Ja}sunyy JelgaßsBunyasgian wı ueddn4g Any ayllysuonynpoJd pun Bunjeiag :j81Zu aylıypusßnf Jap usbunyyaLug pun uenyas Ju Jaqıejyaloıd almoS aUsZS uslaı) Jap ueddnußunyny pun -Isuny usjeyo] uoA Buniapıo-| alspuosag 'Bueßnz Jausyo :uaddnıkjarza WINEIZUSISJLUOY pun song Jaın 'solpnyg Iamz Ju Jpejsusuuj Jap u aaJssyeyosag) 0002 Nas 'NeIsy.amolpey Jap Bumyouuıg “ısgıesBunpiig pun usuonynpo4dioN Uon aulyeuny 'solpn]suo| pun soingsBunessg sauls Bunyyaulug 16/0661 suUIBJ21IBPIHJOIPeY Sap BUnpunIg 986L= "A'9 19]sunw wnJoJusıpaw — Jelod wı usıpawiaßıng (eBejuy-3y7 ablleweye) JeigaßsbunneigieN wi ayıajsny Anz olpnyg salıgow pun yluyoajewyeuny allgow 'oIPIS SBIBUONEIS :YIuy9aL. ayaıyWweuslyg ‘alnyosy9oH pun einyog sne usjueyipyelg 'Usjuslajey Jsjjeysuonynpold | (aesıamuspungs) SlEISSIEUEIOAMAS | “NSZIISL) SIISISISNST | :jeuosiadn InneWIsH ‘(sulalsnyods 'ensuley) anyinysbeyjy 'usyjeyuj usjjsınyny ‘'uapuapjıq JIW Pusßsimion "Jajsunyy JsıgebsdunyaigiaN wı usddnıg In} USayyaNBEWsSUON>}NPOIT :191Z= OIPEISWNYNNEIG yısnyy "spyaloadınyjnysonsuny 'Nemwn Ispuly 'usloluss ‘1ods 'jeyo| Je]sunyy 'usyeyasjjassg) sjenßuig "usddnıs) ayleınyınyuajul sIapuosag 'Bueßnz Jausyo :uaddnıkjalzu 'SlaIsjeuoslad Ja752} Ju gauaqJaneq pusyalyosue 'aseydjolld P66L-L66L= yunusßing-HVy unaysaıds 'swweißosdyunysßing sap UONEUIPJOOY JayyaueBurs Puewmpıbay-aejnyosy9oysyloA Jap ul ssnIUOSEISIEYy Ypeu oIpIS ssjeunwwoy L66L= NUOSYIOUYSYJOA : oIPNISYunyIaBINg-SHA - Jeıyod wı usıpaunaßing Yluyosjswyeulny agow 'genaqusıyensgjag In} oIPNIS SEIgUONEIS | :YIUY9OL= (ay9oNvPIS’0Z 'Z.L) JSaysuonynpolg sie sggofzyesnz, 'uo] pun pııg Jayejsaßusıpayy Iqnzy | ‘(sIsegqJelouoH 'ZL) 131197 :Jeuosiadn 9 JejsunyN sieueyueßing usuayo sap Neyosiaßeul ul uoßaı] Jaysunw A) ueyaswensßIng sep yane sie Junuaßing usp AN} g OIPFIS NeIsy4aMolpey alp JyomoS :1aßeıL sneyouuag ww aBbeag alyı yaıyeuow uaeddn.Bsuonyepay ]yoe uaJalznpoJd NeZIag 'Jogebuy sausyo :usddnı6jalzn sneyouuag wı soipn}soipny sap Bunyyouuıg :Z66L= sneyouuag wı g oIPNJS olpe.uusßung — Jelyod wı usıpauuaßing YıuyosjsWwyeuiny ajıgoW pun oIPNIS SSBIBUONEIS :YluUy99 = "uUsjUsJeJEy Pun Jajjaysuonynpo4d sie usuuyulsyaguieyyy Usa uoA geIg '(Jlezjial) aleIssJeLEIeINSS | '(ISZIISL) SlISJsJI2137 | :Jeuosiade -Bunyouug Sjalsıyagun pusgjsilyosue 'sseydsßBungo.ud.ig pun -JoJId 9661-1661. “usyeyos uasneyßulyoay pun PI24S309 'UNUISIS "uopusley Jalsunyy usrstgaßsbunsuguan uap ul uaddnıg an) usyayyoısoWsuonyNnpOIg :[91Zu uaanelNu] pun uspuleWweg 'apuegquay 'usddnus) ayaıyasıy sıapuosag :uaddnıkjalzn Jalyausbus swnjsig Sap uSYEISYISMOIPEY IemZz LUOA auls SIE L66L= ZUH ZMYS4 alwaavaiv EB SNEH-SZUH-ZUE1 WI Pe}sy4aMmoIpey — Jelnod WI usıpauuaßung juswdınbazyenz sasıanip 'oIpnIS-AL "WNBAUEIPSUIEPUIy 'WEENSOSPIA IXSJOAPIA NEyUISJENEIS sIeluig ‘azyeidyluyosuauiyoseyy Z 'SIH-NUYOS y 'seraweyolpnis & (JeNdIP) uojlayulsesswey ajıgowu g :yIuy9aL= UaJUEyNNEId OL "eo Layjeysuonynpoig S-F 'SyeiylelouoH g 'sıqanzy Z 'Z1 Jeuejdwweußosgd 'ZL 421197] :JeUOSIAAn Jesunyy ZaUjegeyY} WI ayeysne} 000001 'e0 :oemysıay= zustsdwoyusıpayy uon Bunjyune‘ pun uoyediziuedusipayy Anz aylysuonynpold :j91Zu (248 ueyueadıyy "UsJ0lUaS Iapuıy) uaddnıßjelz ayasıızads 1anuanopaloıd "usyyaloıduaıpayy pun sdoysyıoyy ul JawyaullaL 00, "ED pun uS}uaznpoId 002 'e9 jwesaßsuj "Jajsunw A} Jsqn abeiag auyı uaddnıßbsuoyyepayy SZ es uapuss azıaq Jogsßbuy seusyo :uaddnı5jarza 8661, J390PO WI Nelsspuas "Jejsunw A} UOA Bunpun.g L66L= 1a7sunw A} 0»... J8/sunuı A} ueyasw.Ienlsßing — Jeiyod wı ueıpeunaßing Yluyosjswyeuny allgow pun SOIPNIS a1euoNe}s & :YIUY9OL= "Yaluleı) WEISsÄsdoysyUoM uauleJul WEUIS U] USPISM Jeyaquenyy alq "us}uspnIS Gr E91 yoıusyoom yolalag-IIyuo Wi usyaqıe wesaßsu| :Jeuosiode “uaıyejab wIWeuboldani] UspunIg unau nz sıq uepıom yaıde] "oA zUsZIlaPpUSS Jap abejiny aula Jyaıs salp 'naıznpoıd wWIEPaN BIN Uassap pun 3 Jajsunyy YunjpunnyasysoH usJaı WON yaıgaıyassne pJIm wwWeißold Seg :IaBel]n "UOPJBM HEeIemIs sqaleqınyosy9oH sep zusiedsue4] aıp pun uopJeMm Nap.Jojeß yeypsjjassg pun yeyosuassıy\ uayosımz sınysig Jap jjoS JeiH "usJuspnIS pun alnyosy9oH USYOSIMZ ajleJSNIUYIS SIE YaIS JysIsJEA OD OIPEY :]91Z= sJe]suny\y uelnyasy9oH Jap sBuoysßuy :uaddnı6jalze JeM Ualoy nz Yunyaßng wi lezisulss sep '„yunjun“ Maloıd WEP sne oIpey sep Isı usBULeBSB.JoNnJIEH 1aJsunyye ul (ZHIN 6'06) zuanbau] Jausßie Ine HeIsapuag :666L. Ja}sunWW In} oıpeisndweg °D oIpey eilog ul ueIpaunaßı USUONYEPaY UBUSPaIyIS.IaN UI US}UaPNIS Gp 'ea :usddnaßsuonyyepay (uizeßewsyeyosusssin Sg YAM ul) auizeßeyy pZ es :aßuawaepuas LUOIZUaZI| UaPUNIS FZ wweıßoldanı] uspunis 6 sıq yallBepllaM :NSZOPUSS £'soL legeM 6'06 MAN :Bunjyeyssny D oIpey) Junjsndwe) usddnig spuspuss disjewjeßean SZ "ea :usddnıßsuoyyepay Jyef wı uSBUNPUSS 008 ea pun auızeßeyy auspalyasıaa ge :aßuswepusas "yPM u uepunjs Fz ‘uaßunpuas Sjjanpje uapunıg Z yaılde} :Uazepuas jeueyjegey san :Bunjyeuyssny usddnıg, apuspuss Bisjewujaßal g, "ea :uaddnıBsuonyyepay (5002) ueynuwepuss 000 °yr NW ebenogjezulg 8,6 :eBuswapuag Jun ze-8L OS/eS UN 22-02 I4-O0W "NOZapuas © L6 lage '7'S6 MAN alsunyy suuajuy Jaap) :Bunjyeyssny use pun uajyez - 19jsunyy ul uaıpaunaßıng
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Bennostraße 5
- Klemensstraße 10
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0928/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 07.11.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37