AN/1254/2025
Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nach § 13 der Geschäftsordnung des Rates zu „Neue Perspektiven für Höhenberg: Wohnraum und Gemeinschaft auf der Fläche des Bauhofs“ - AN/0830/2025
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Änderungsantrag (Grüne BV8)
3497 Zeichen
www.gruenekoeln.de Frau Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 03.09.2025 AN/1254/2025 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 04.09.2025 TOP 7.1 Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nach § 13 der Geschäftsordnung des Rates zu: „Neue Perspektiven für Höhenberg: Wohnraum und Gemeinschaft auf der Fläche des Bauhofs„ AN/0830/2025 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie um die Aufnahme des o.g. Antrags in die Tagesordnung der Bezirksvertretung Kalk am 04.09.2025. Beschluss: 1. Der Bereich des sogenannten Bauhofs wird nach der Freiräumung komplett entsiegelt und als Grünfläche mit dem Konzept der Eßbaren Stadt entwickelt. 2. Sollte Punkt 1 nicht realisierbar sein, dann wird der Bereich für jugendliche Nutzer*innen umgestaltet. 3. Sollten Punkt 1 und 2 nicht realisierbar sein, dann wird dieser Bereich für ei- nen Schulstandort gesichert. Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk Manuela Grube Fraktionsvorsitzende Mobil: 0179 310 27 67 manuela.grube@stadt -koeln.de Stephanie Gallerach stellv. Fraktionsvorsitzende stephanie.gallerach@stadt -koeln.de Begründung: Punkt 1: Entsiegelung und Entwicklung als Grünfläche mit dem Konzept der Eßbaren Stadt Die vollständige Entsiegelung des Bereichs des Bauhofs trägt wesentlich zum ökolo- gischen Gleichgewicht bei. Durch die Schaffung einer Grünfläche wird die Biodiversi- tät gefördert, da Pflanzen und eventuell auch tierische Lebewesen einen Lebens- raum finden. Zudem verbessert sich die Luftqualität, da Pflanzen Schadstoffe filtern und Sauerstoff produzieren. Für die Jugend bietet diese grüne Oase einen Ort der Erholung, des Austauschs und der Naturerfahrung, was besonders in urbanen Ge- bieten wichtig ist. Das Konzept der Eßbaren Stadt verbindet ökologische Nachhaltig- keit mit sozialem Nutzen, indem es den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, eigenes Obst und Gemüse zu ernten und so ein Bewusstsein für nachhaltige Ernährung zu entwickeln. Punkt 2: Umgestaltung für jugendliche Nutzer*innen Sollte die vollständige Entsiegelung nicht möglich sein, ist die Umgestaltung des Be- reichs für Jugendliche eine sinnvolle Alternative. Hierbei kann der Raum so gestaltet werden, dass er als Treffpunkt, Spiel- oder Freizeitfläche dient. Für die Jugendlichen entsteht so ein Ort, an dem sie sich wohlfühlen, soziale Kontakte pflegen und ihre Freizeit aktiv gestalten können, was ihre soziale Entwicklung fördert. Punkt 3: Sicherung für einen Schulstandort Wenn weder die Entsiegelung noch die Umgestaltung für Jugendliche realisierbar sind, wird der Bereich für einen Schulstandort gesichert. Dies ist eine wichtige Ent- scheidung, um die Bildungsinfrastruktur zu stärken. Auch hier kann man ökologische Überlegungen einfließen lassen, etwa durch die Integration von Grünflächen, nach- haltigen Bauweisen oder einem umfassenden Schulgarten, um den Schulstandort umweltfreundlich zu gestalten. Für die Jugend bedeutet dies, dass sie Zugang zu Bil- dungseinrichtungen haben, die auch ökologische Nachhaltigkeit fördern. Mit freundlichen Grüßen Manuela Grube Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1254/2025
- Typ
- Änderungsantrag BV8 (Grüne)
- Datum
- 03.09.2025
- Erstellt
- 03.09.2025 14:42