1323/2021
Beantwortung der Anfrage AN/0635/2021 (Sachstand 45-Millionen-Euro-Corona-Hilfsmaßnahmenpaket)
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Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)
3220 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/01 Vorlagen-Nummer 12.04.2021 1323/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Hauptausschuss 12.04.2021 Beantwortung der Anfrage AN/0635/2021 (Sachstand 45-Millionen-Euro-Corona- Hilfsmaßnahmenpaket) Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln stellte folgende Anfrage: 1. Inwieweit konnte das 45-Millionen-Euro-Corona-Hilfsmaßnahmenpaket Personengruppen und Einrichtungen in der Corona-Pandemie unterstützen? Wir bitten um eine Auflistung der Empfängergruppen. 2. Inwieweit wurde das Budget ausgeschöpft oder sind noch Hilfsgelder übrig geblieben? Wie will die Stadtverwaltung diese herausgeben? Antwort der Verwaltung: Vorweg ist darauf hinzuweisen, dass im Rahmen der Resolution des Rates vom 26.03.2020 (AN/0437/2020) gerade kein Budget in Form zusätzlicher oder hierfür bereits umgeschichte- ter Finanzmittel zur Verfügung gestellt worden ist, sondern der Auftrag an die Verwaltung, ein kommunales Hilfsmaßnahmenpaket in der genannten Größenordnung aufzulegen, mithin im Rahmen des bestehenden Haushalts in Form von Bewirtschaftungsmaßnahmen, z.B. durch Umschichtungen von Haushaltsmitteln, zu erfolgen hatte. Zur Sitzung des Hauptausschusses am 07.04.2020 hat die Ver waltung umfänglich über ein- zelne Maßnahmenpakete sowie Unterstützungs- und Hilfsangebote der Stadt informiert (Vor- lage 1026/2020). Über die weiteren Fortschreibungen, Aktualisierungen und Ausweitungen wurde die Politik ebenfalls im Folgenden, zuletzt am 13 .7.2020 (mit der Vorlage 2016/2020), unterrichtet. Auf diese Berichterstattung sowie die zahlreichen Einzelbeschlüsse des Rates zu Corona-Hilfsmaßnahmen wird verwiesen. Bei Bedarf kann eine Fortschreibung des Sach- stands städtischer Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise erfolgen. Im Rahmen dieses Hilfspakets hat die Verwaltung eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um die negativen Auswirkungen auf Einwohner*innen, Unternehmen, Institutionen, Kultur- schaffende, Träger und Vereine so gering wie möglich zu halten. Wie den Übersichten in der vorgenannten Vorlagen entnommen werden kann, hat die Ver- waltung den Handlungsrahmen in eine möglichst flächendeckende und differenzierte Unter- stützung operationalisiert, mit ent sprechenden Haushaltsdeckungen versehen und dezidiert berichtet. Es lässt sich zusammenfassend feststellen, dass Politik und Verwaltung sehr früh und mit 2 Beginn der Corona -Pandemie ein umfassendes Bündel an Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona -Krise auf den Weg gebracht haben und seitdem fortlaufend und situativ umgesetzt wird. Damit sind auf kommunaler Ebene frühzeitig Maßnahmen getroffen worden, die dafür sorgen, dass die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen auch nach der Krise weiterhin gut funktionieren. Viele der Maßnahmen dauern bis heute an. Wie der Berichterstattung entnommen werden kann, geht das Gesamtvolumen der ergriffenen Maßnahmen weit über den ursprünglich zu Beginn der Pandemie avisierten Rahmen hinaus; die Resolution wurde mithin vollumfänglich umgesetzt. Gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- 1323/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
- Datum
- 12.04.2021
- Erstellt
- 08.04.2021 15:03