Mandari Insight

1866/2025

Bedarfsfeststellungs- und Mittelfreigabebeschluss zur Umsetzung des Prozess "Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln"

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 13.08.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 04.09.2025, TOP 10.7

Anlage 1_Präsentation

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Rat

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2_Stellungnahme des RPA- Bezahlbar Bauen und Wohnen 1866-2025

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Präsentation

8231 Zeichen

Bezahlbar Bauen und 
Wohnen in Köln 
Anlage zur Beschlussvorlage 1866/2025
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle

Die 3 Handlungsfelder 
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle
 2

Kölner Maßnahmen zur Stärkung des Wohnungsbaus
Bereits umgesetzt (Auszug)
Wohnungsbau Stärken:
Mit der Evaluation der Stellplatzsatzung 
werden Erleichterungen für Senior*innnen-
bzw. Studierendenwohnen ermöglicht.
Wohnungsbau Stärken:
Durch die Stärkung der Wohnungsbauleitstelle 
werden inzwischen schnellere Entscheidungen 
in Wohnungsbauprojekten getroffen. 
Wohnungsbauforum:
Durch das Wohnungsbauforum verfügt 
Köln über ein etabliertes Dialogformat 
zwischen Wohnungswirtschaft, Politik 
und Verwaltung
Wohnungsbau Stärken:
Bei Projekten bis zu 217 Wohneinheiten kann nun
etwas dichter bei gleichzeitig höherer Qualität im 
Grün- und Spielflächenbereichen geplant werden
Wohnungsbau Stärken:
Optimierung von Projekt- und 
Prozessmanagement sowie 
Digitalisierung innerhalb der Verwaltung
Dialogformate:
Weitere etablierte Dialogformate 
zwischen Wohnungswirtschaft und 
Verwaltung
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle 3

Ziele und Ergebnisse
Im Rahmen der Initiative ‚Bezahlbar Bauen und Wohnen Köln‘ soll
gemeinsam mit dem neu gewählten Rat bis zum Frühjahr 2026 ein
tragfähiges Modell für gemeinsamen kostenreduzierten 
Wohnungsbau 
entwickelt werden, das speziell auf die Bedürfnisse Kölns zuge-
schnitten ist und von den lokalen Akteuren aktiv mitgestaltet wird.
Damit sollen bis zu 30% der Baukosten eingespart werden.
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle 4

Ziele und Ergebnisse
Erarbeitung von Maßnahmen / 
Leitfäden / Arbeitshilfen zur 
Kosteneinsparung und 
Effizienzsteigerung im Bau durch 
aus Kölner Akteuren bestehende 
Arbeitsgruppen in einem 
angeleiteten und fachlich 
unterstütztem Beteiligungsprozess. 
Weiterführung und Ausweitung u.a. 
des im Wohnungsbauforum und bei 
der Erarbeitung des 
Maßnahmenpaketes „Wohnungsbau 
stärken“ etablierten konstruktiven 
Dialogs der Kölner Bau- und 
Wohnungswirtschaft, welcher von 
einer Kultur des Miteinanders, einer 
akteursübergreifenden Wertschätzung 
und gemeinsamen Verantwortung zur 
Bereitstellung bezahlbaren 
Wohnraums in Köln geprägt ist.
Konstruktiver 
Dialog der Kölner 
Baufach-
expert*innen 
Arbeitshilfen zur 
gemeinsamen 
Kosteneinsparung 
und 
Effizienzsteigerung
Maß-
nahmen
Erarbeitung eines gemeinschaftlich getragenen 
Maßnahmenpaketes zur Baukosteneinsparung und 
Mobilisierung des Wohnungsbaus in Köln.
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle 5

Überblick geplantes Expertennetzwerk 
Beteiligung von 15 Ämtern aus 
acht Dezernaten und Vertretungen 
städtischer Betriebe 
 Teilnahme an prozessvorbereitenden 
Ämterinterviews
 Beteiligung in Arbeitskreisen
 Beteiligung in Plenumssitzungen
 Gemeinsame Erarbeitung Endprodukt
Information und Beteiligung der 
Kommunalpolitik
Beteiligung der Bau- und Wohnungswirtschaft
Anwaltskanzlei, Architektur, Banken, Bauunternehmen, Beratung (Finanzen, Statik, Barrierefreiheit, Energieversorgung, 
Heizkosten, Haustechnik, Kommunikation, Bauphysik, Immissionsschutz, TGA, Grün, IT-Dienstleistungen, Brandschutz), 
Interessensverband, Projektentwickler, Wohnungsunternehmen / -genossenschaft
 Teilnahme an prozessvorbereitenden Interviews
 Beteiligung in Arbeitskreisen
 Beteiligung in Plenumssitzungen
 Gemeinsame Erarbeitung Endprodukt
 Information durch Mitteilung im Hauptausschuss und 
interfraktionelle Information zu fachlichen 
Zwischenständen
 Beteiligung in Plenumssitzungen nach Kommunalwahl
 Gemeinsame Erarbeitung Endprodukt
 (Erkenntnisaustausch auf Landesebene)
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle
Politik
Bau- / 
Wohnungswirtschaft
Verwaltung
Wohnungs-
bauforum
6

Prüfungsphase
Auf dem Weg zu den Kölner Handlungsfeldern
Kölner 
Hand-
lungs-
felder
Umgesetzte 
Kölner Maß-
nahmen  
Kölner 
Prozesse / 
Strukturen
Kölner 
Expertise
Hamburg-
Standard
Kölner Ergebnisse weiterführen
• Maßnahmenpaket Wohnungsbau 
stärken
• Prozessoptimierungen Verwaltung
• Dialogformate
etablierte / anstehende 
(Verwaltungs-) Prozesse und 
Strukturen in Köln nutzen
• Wohnungsbauforum
• Wohnbündnis
• StEK Wohnen
• Baupotenzialregister
• Bau-Turbo
Gespräche mit Expert*innenkreis 
führen
• relevante Themenfelder
• Anknüpfungspunkte
• Optimierungspotenziale
Hamburg-Standard nutzen
• Kostenreduzierende 
Baustandards
• Optimierte Prozesse und 
Planung
• Beschleunigte Verfahren
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle 7

Vorschläge 
Handlungsfelder
Mögliche Handlungsfelder und Arbeitskreise
€Wohnungsbau 
erleichtern
Effiziente
Prozesse gestalten
Wohnungsbau 
gemeinsam stemmen
Klar definiertes 
Maßnahmenpaket für 
Erleichterungen im 
Wohnungsneubau in Köln 
vor dem Hintergrund der 
grundsätzlichen 
Beibehaltung von 
städtischen Zielen.
Optimierte städtische und 
verwaltungsexterne 
Prozesse in Form von 
Arbeitshilfen zur 
Beschleunigung des 
Gesamtbauprozesses 
sowie zur Nutzung von 
neuen Potenzialen 
(Baupotenzialregister, 
Anwendung Bauturbo etc.).
Umsetzungsmaßnahmen 
für die zielgerichtete 
gemeinsame 
Zusammenarbeit und 
Haltung zum 
kostenreduzierten Bauen in 
Form von Pilotprojekten, 
zukünftigen gemeinsamen 
Abstimmungsprozessen 
und -formaten.
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle 8
Ergebnisse
Achtung: Der Prozess ist dynamisch, Inhalte werden sich durch den Dialogprozess noch ändern!

Fahrplan
1. Prüfungsphase: 
Grundlagen schaffen
2. Hauptphase: 
Inhalte fachlich entwickeln und strukturieren 
→ Arbeitsgruppenarbeit und Themenbearbeitung
3. Ergebnisse sichern / Umsetzung 
vorbereiten
→ Konsolidierung, Abstimmung, 
Freigabe und Implementierung 
gemeinsam mit neu gewählten 
politischen Vertretungen
Implementierungsphase 2026/ 2027
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle
Januar
9
März April Mai2026
Analyse- und Prüfungsphase
Zusammenstellung von 
- Nutzungsmöglichkeiten des  Hamburg-Standards in Köln
- bis dato erarbeitete Ergebnisse zu Erleichterungen im 
Wohnungsbau in Köln als Anknüpfungsbasis
- Untersuchungsergebnisse Formate, Strukturen und 
Prozesse auf Optimierung
- Neue Ansatzpunkte aus dem Stakeholderkreis
→Beteiligte: Stadt Köln, PD, Stakeholdereinbindung
→Ziel: Gemeinsames Verständnis und Ausgangsbasis 
schaffen
Kick-Off 
Beteiligte: Stadt Köln, Bau- / 
Wohnungswirtschaft inkl. 
Banken, PD, u.a.
Ziel: Weiterentwicklung /
Priorisierung der Kölner 
Handlungsfelder; Formierung 
der Arbeitskreise
1. Arbeitsphase   
thematische Arbeitskreise je Handlungsfeld
→Beteiligte: Stadt Köln, Bau- / Wohnungswirtschaft, 
PD sowie weitere Stakeholder
Schritt 1: Zielentwicklung in den Arbeitskreisen
Schritt 2: Diskussion und Vergemeinschaftung der 
entwickelten Maßnahmen (Arbeitshilfen)   
Individuelle Arbeitstreffen der Arbeitsgruppen
Plenum 1
Zielvorstellung
Ziel: Vorstellung 
Zielsetzungen für 
Maßnahmen-
Steckbriefe / 
Arbeitshilfen und 
Einholen von 
Feedback  
Plenum 2 
Zwischen-
präsentation 
Ziel: Vorstellung 
und Diskussion der 
erarbeiteten 
Maßnahmen-
Steckbriefe / 
Arbeitshilfen
Plenum 3 
Ergebnis-
präsentation
Ziel: Präsentation 
und 
Endabstimmung 
finalisierter 
Arbeitshilfen
Ergebnissicherungsphase 
Zusammenführung / Finalisierung der 
Ergebnisse/ Erarbeitung eines Endprodukts
Vorbereitung der 
Implementierungsphase 
Überführung in Verwaltungspraxis
→ Ziel: Anwendung als gelebter Standard
Optional: Öffentlichkeitswirksame 
Maßnahmen
Optional: Pilotprojekte zur Erprobung
Arbeitshilfen
sind als 
Umsetzungs-
vorlage finalisiert 
und veröffentlicht*
FebruarJuli August September Oktober November Dezember
* Maßnahmen, die unabhängig von politischen Beschlüssen umgesetzt werden können und bereits früher im Gesamtprozess abschließend 
erarbeitet und im Plenum abgestimmt sind, sollen unmittelbar in die Umsetzung gehen, damit sofort von dem Erarbeiteten profitiert werden kann!
2. Arbeitsphase 
→Beteiligte: Stadt Köln, Bau- / 
Wohnungswirtschaft, PD sowie 
weitere Stakeholder und Politik
Erweiterung des Stakeholderkreises
durch die neu gewählten politischen 
Vertretungen

Prozessunterstützung
Externer Dienstleister
Kreis der Fachexpert*innen
aus Wohnungs- und Bauwirtschaft, Verwaltung, Politik 
10
Workshops Handlungsfelder Arbeitskreise
Projekt-, Veranstaltungs- und Stakeholdermanagement durch die PD 
Interdisziplinäres Team von rund 5 Expertinnen und Experten 
VI-3 | Wohnungsbauleitstelle

VI-3 | Wohnungsbauleitstelle

Beschlussvorlage Rat

14350 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/VI/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 1866/2025 
Freigabedatum 
  13.08.2025_ 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungs- und Mittelfreigabebeschluss zur Umsetzung des Prozess 
"Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln"  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln:  
 
1. bekräftigt sein Ziel, bezahlbaren Wohnraum in Köln zu schaffen und den angespann-
ten Wohnungsmarkt zu entlasten – insbesondere beim dringend benötigten preisge-
dämpften und geförderten Wohnungsbau. Dies soll erreicht werden, indem durch den 
vorgeschlagenen Prozess die bestehenden Baukosten um bis zu 30% reduziert wer-
den. 
 
2. beauftragt die Verwaltung, den zielführenden Dialog zwischen Verwaltung, Wohnungs-
wirtschaft und Politik, der im Wohnungsbauforum seit vielen Jahren geführt wird und 
konstruktiv durch das „Maßnahmenpaket Wohnungsbau stärken“ ergänzt wurde, mit 
dem Prozess „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ fortzuführen.  
 
3. stellt den Bedarf für die Umsetzung des Prozesses „Bezahlbar Bauen und Wohnen in 
Köln“ in Höhe von bis zu 664.000 € (brutto) fest.  
 
4. beauftragt die Verwaltung hierzu mit der Umsetzung des Prozesses „Bezahlbar Bauen 
und Wohnen in Köln“ unter Einbindung des externen, inhousefähigen Unternehmens  
„PD – Partner der öffentlichen Hand GmbH“. 
 
5. beschließt gleichzeitig überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von bis zu 461.200 € 
im Teilergebnisplan der Wohnungsbauleitstelle in der Produktgruppe 0901, Stadtpla-
nung in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Haushalts-
jahr 2025. Diese werden im selben Haushaltsjahr durch Minderaufwendungen in glei-
cher Höhe im Teilergebnisplan des Stadtplanungsamtes in der Produktgruppe 0901, 
Stadtplanung in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 
gedeckt. 
 
 
Finanzausschuss 01.09.2025 
Rat 04.09.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  664.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung:  
Hintergrund und Problemlage 
Die Wohnungsbaukrise in Deutschland hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt - 
insbesondere beim dringend benötigten preisgedämpften und geförderten Wohnungsbau.  
Die Ursachen liegen vor allem in der Baukrise der vergangenen Jahre: Gestiegene Zinsen, 
explodierende Materialpreise, Fachkräftemangel und hohe Qualitätsanforderungen seitens der 
EU, des Bundes, Landes, aber auch der Kommunen haben dazu geführt, dass viele Baupro-
jekte gestoppt oder gar nicht erst begonnen wurden. Ohne gezielte Maßnahmen zur Verbes-
serung der Rahmenbedingungen für die Schaffung von Wohnraum wird die Kölner Wohnbau-
wirtschaft auf absehbare Zeit keinen ausreichenden Wohnraum für die Bürger*innen der Stadt 
realisieren. 
 
Maßnahmenpaket „Wohnungsbau stärken“ und Wohnungsbau-Symposium 
Der Rat der Stadt Köln, Verwaltung und Wohnungswirtschaft haben in den beiden letzten Jah-
ren der Baukrise zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Wohnungsbau in Köln zu stärken. 
Mit dem Maßnahmenpaket „Wohnungsbau stärken“ wurde mit dem Ratsbeschluss am 
12.12.2024 ein großer Schritt in Richtung einer Anpassung von kommunalen Forderungen

3 
und Mindeststandards zur Baukostensenkung unternommen (siehe auch Vorlage 1015/2024 
sowie Mitteilung 1119/2025).  
Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die umgesetzten Maßnahmen eine Senkung der 
Baukosten und eine Beschleunigung der Prozesse bei der Realisierung von Wohnbauprojek-
ten bewirkt haben. Dennoch sind weiterführende Maßnahmen und das Nutzen von neuen Po-
tenzialen erforderlich, um spürbare Kostensenkungen im Wohnungsbau zu erzielen. 
 
Der Prozess „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ 
Die Verwaltung schlägt vor, mit einer Initiative „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ die 
Prozesse zur Stärkung des Kölner Wohnungsbaus mit einem erweiterten Expert*innenkreis in 
hoher Intensität fokussiert weiterzuführen. Gemeinsam mit dem Rat der Stadt Köln, mit Vertre-
ter*innen der Praxis sowie Entscheidungsverantwortlichen von den maßgeblichen Institutio-
nen der Privatwirtschaft soll in einem interdisziplinären Dialogprozess an einem zentralen Ziel 
gearbeitet werden: die Baukosten im Kölner Wohnungsneubau müssen nachhaltig sinken.  
In diesem Prozess sollen Einsparpotenziale identifiziert und Einsparlösungen erarbeitet wer-
den. Wichtig ist dabei, die Ziele der Stadt Köln weiterzuverfolgen und Maßnahmen zu konzi-
pieren, mit denen diese Ziele kostenreduziert erreicht werden. Die zu erarbeitenden Ergeb-
nisse sollen die Förderbedingungen für den geförderten Wohnungsbau nicht gefährden, son-
dern diese unterstützen. Darüber hinaus sollen die Maßnahmen die andauernden und künfti-
gen städtebaulichen Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Verkehr, Energiever-
sorgung und Grünflächen berücksichtigen. Als Ergebnis des Prozesses sollen Maßnahmen in 
Form von Arbeitshilfen und Leitfäden erarbeitet werden, die zu Einsparungen um bis zu einem 
Drittel der Baukosten führen sollen.  
 
Beim Wohnungsbau-Symposium am 10. Dezember 2024 wurden wichtige Impulse für Lö-
sungsansätze vorgestellt und mit Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft diskutiert. Ein 
Thema war unter anderem der laufende Prozess für neue Baustandards in Hamburg. Der so-
genannte „Hamburg-Standard“ ist aktuell nicht abgeschlossen, seine Wirksamkeit wird an Pi-
lotprojekten erprobt. Die Herausforderungen der Stadt Hamburg sind denen der Stadt Köln je-
doch ähnlich, sodass eine Übertragung der Maßnahmen und Prozessoptimierungen auf die 
Stadt Köln vielversprechend erscheinen. Dies gilt insbesondere für Maßnahmen, die außer-
halb der Landesgesetzgebung greifen, auf die die Stadt Köln im Gegensatz zum Stadtstaat 
Hamburg nur einen sehr begrenzten Einfluss hat. In Anlehnung an diesen Prozess - dem 
„Hamburg-Standard“ - soll ein gemeinsam getragenes Kölner Modell entwickelt werden, das 
anschließend von allen am Wohnungsbau beteiligten Akteuren umgesetzt wird und somit zu 
einer erhöhten Bautätigkeit führt. 
Ergänzend zum Prozess „Wohnungsbau stärken“ soll in der vorgeschlagenen Prozessfortfüh-
rung nun die gesamte Wertschöpfungskette des Wohnungsbaus nach Kostentreibern und Mo-
bilisatoren untersucht werden. Diese Betrachtungsweise geht weit über die Auseinanderset-
zung mit kommunalen Vorgaben zum Wohnungsbau hinaus. Das erweiterte Expertennetz-
werk soll deutlich umfassender aufgestellt (ca. 100 Personen) und u.a. neben den Teilneh-
menden des Wohnungsbauforums mit der neu gewählten Politik, Verbänden, Planenden und 
Vertreter*innen der Finanzbranche erweitert werden, um in umfassenden themenbezogenen 
Arbeitskreisen interdisziplinär am Ziel „Baukosten einsparen und Wohnungsbau mobilisieren“ 
zu arbeiten und alle Potenziale auszuschöpfen. Die Maßnahmen dürfen jedoch nicht dazu 
führen, dass die Qualitätsstandards im Wohnungsbau reduziert und somit die Kosten gesenkt 
werden, um die Gewinnmargen zugunsten der planenden, bauenden und vermietenden Ak-
teur*innen zu erhöhen. In einer Selbstverpflichtung soll zum Abschluss des Prozesses erklärt 
werden, dass die handelnden Akteur*innen die erwirkten Kosteneinsparungen an die erwer-
benden Eigentümer*innen und Mieter*innen weitergeben. Ein Verfahren zur Überprüfung der 
Einhaltung dieser Selbstverpflichtung soll entwickelt werden. 
Der Prozess soll die benötigte Plattform bereitstellen, um einen intensiven Austausch zwi-
schen den Akteur*innen zu ermöglichen. Die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen, Arbeitshil-
fen und Leitfäden sowie das Ziel, Kosteneinsparungen im Wohnungsbau zugunsten der Köl-
ner Bürger*innen zu erarbeiten, sollen die neue Basis für eine effiziente zukünftige Zusam-
menarbeit darstellen. 
 
Es ist davon auszugehen, dass Einsparungen auch dadurch erzielt werden können, dass im 
Dialog mit den Akteur*innen der Wohnungsbauwirtschaft auf die Anwendung kostentreibender 
Komfortstandards, die keine gesetzliche Grundlage haben sondern aus Industriestandards

4 
hervorgehen (z.B. Trittschalldämmung im Treppenhaus), verzichtet wird. All solche Maßnah-
men, die bereits früher im Gesamtprozess abschließend erarbeitet und im Plenum abgestimmt 
sind, sollen unmittelbar in die Umsetzung gehen, damit schnelle Erfolge erzielt werden kön-
nen. Alle Maßnahmen, die eines politischen Beschlusses bedürfen, sollen nach der Kommu-
nalwahl mit den neuen politischen Vertretungen intensiv diskutiert werden. Hierfür ist im vor-
gezeichneten Prozess ausreichend Zeit vorgesehen, sodass der Beschluss einer tragfähigen 
Ratsvorlage zur Anpassung städtischer Standards zu Beginn der nächsten Legislaturperiode 
angestrebt wird. 
 
Externe Unterstützung zur Umsetzung des Prozesses „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ 
Zur Umsetzung des in Anlage 1 dargestellten Prozesses ist ein umfangreiches Projekt-, Ver-
anstaltungs- und Stakeholdermanagement-Knowhow gepaart mit einer sehr hohen fachlichen 
Expertise im Bereich des Wohnungsbaus notwendig. 
Diese geforderten kombinierten Kompetenzen können durch keine verwaltungsinterne Dienst-
stelle geleistet werden, da alle zuständigen Fachdienststellen ebenfalls als Akteur am Kölner 
Wohnungsmarkt auftreten und daher aktiv im Prozess mitwirken sollen. Darüber hinaus ist 
durch die externe Beauftragung die nötige Neutralität der Moderation sichergestellt. Aus die-
sem Grund muss die Prozessunterstützung von einem externen Unternehmen angefragt wer-
den.  
Das inhousefähige Unternehmen „PD – Berater der öffentlichen Hand“ kann in seinem Team 
alle geforderten Kompetenzen kurzfristig zur Verfügung stellen und die benötigte Expertise u.a. 
durch die anerkannte Leitung des Hamburger Prozesses nachweisen. Der Projektleiter des 
„Hamburger Standard“ ist im Kernteam für den Kölner Prozess aufgestellt, und ein w eiteres 
Kernteammitglied arbeitet parallel an der Implementierung des „Hamburger Standards“, ein 
Wissenstransfer ist somit gesichert.  
Aufgrund der fachlichen Expertise wird empfohlen, das inhousefähige Unternehmen „PD – Be-
rater der öffentlichen Hand“ für diese Leistungen zu beauftragen.  
 
Für die Umsetzung einer vorgeschalteten Analyse zur grundsätzlichen Übertragbarkeit des 
Hamburg-Standards nach Köln und zur Erarbeitung eines kölnspezifischen Prozesskonzeptes 
wurde „PD – Berater der öffentlichen Hand“ als inhousefähiges Unternehmen mit einem Hono-
rar in Höhe von 86.640 € netto und 103.101,60 € brutto beauftragt, was aus dem Budget der 
Wohnungsbauleitstelle finanziert wurde. Von den vereinbarten Leistungen zur Vorbereitung des 
Prozesses hat das Büro bisher ca. 75% erbracht und wird seine Arbeit bis Ende August 2025 
abschließen.  
 
Bedarf:  
Für das Projekt-, Veranstaltungs- und Stakeholdermanagement zur Umsetzung des Prozes-
ses wurde von „PD – Berater der öffentlichen Hand“ ein Honorar inkl. Reisekosten in Höhe 
von 510.000,00 € netto / 606.900,00 € brutto angeboten. 
 
Der im Angebot vom 06.06.2025 genannte pauschale Tagessatz für die Beratung entspricht 
dem Durchschnitt der Eckpunktevereinbarung unabhängig von der Karrierestufe. Die Reise-
kosten sind erforderlich, da gezielt auch solche Berater*innen eingebunden werden sollen, die 
in Hamburg beauftragt waren und entsprechende Erfahrungen und Detailkenntnisse gesam-
melt haben. Für das Düsseldorfer Büro wurden reduzierte Spesensätze ausgehandelt. Dieser 
Kostenansatz entspricht den Erfahrungswerten der PD im Kontext vergleichbarer Projekte und 
wird als vorläufiger Honorarrahmen unterstellt. Da ausschließlich nach angefallenem Aufwand 
abrechnet wird, stellt dieses Angebot den aus derzeitiger Sicht maximalen Umfang dar und 
kann sich mit veränderter Sitzungsdichte oder Abwicklung im Projektverlauf entsprechend an-
passen. Hinzu kommen Sachkosten für die Plenumsveranstaltungen etc. in Höhe von ca. 
48.000 € netto / 57.100 € brutto. Insgesamt entsteht daher ein Bedarf in Höhe von 664.000 €, 
davon 531.200 € in 2025 und 132.800 € in 2026. 
 
Finanzierung:  
Die im Teilergebnisplan der Wohnungsbauleitstelle in der Produktgruppe 0901, Stadtplanung 
in Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Jahr 2025 entstehenden 
überplanmäßigen Mehraufwendungen in Höhe von 461.200 € können durch entsprechende 
Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan des Stadtplanungsamtes in der Produktgruppe

5 
0901, Stadtplanung in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ge-
deckt werden. Die Wenigeraufwendungen resultieren aus Einsparungen bei verschiedenen 
Maßnahmen im Amtsbudget des Stadtplanungsamtes aufgrund von dezernatsinterner Priori-
sierung.  
 
606.900 € Hauptauftrag PD 80% (bezogen auf 2025) = 485.520 € + 45.680 € (80 % der Ne-
benkosten) = 531.200 € Bedarf insgesamt in 2025.   
Bedarf für 2026: 121.380 € (20 % Hauptauftrag PD) + 11.420 (20 % der Nebenkosten) = 
132.800 € Bedarf insgesamt in 2026.  
Zur Verfügung stehen im Budget der Wohnungsbauleitstelle im Jahr 2025 noch 70.000 €. So-
mit verbleibt ein Deckungsbedarf in Höhe von 461.200 €.  
Für 2026 ist der Bedarf im Budget der Wohnungsbauleitstelle gedeckt. 
 
Vergabeverfahren:  
Aufgrund der hervorragenden Expertise aus Hamburg soll das inhousefähige Unternehmen 
„PD – Partner der öffentlichen Hand“ beauftragt werden. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz:  
Der Prozess „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ hat keine direkten Auswirkungen auf den 
Klimaschutz. Die städtischen Klimaschutzziele werden durch die zuständigen Fachdienststel-
len im zielführenden Dialog eingebracht und damit in die Ergebnisse eingespeist. 
Anlagen 
Anlage 1 zur Ratsvorlage:  
Darstellung Prozess „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“

Anlage 2_Stellungnahme des RPA- Bezahlbar Bauen und Wohnen 1866-2025

4100 Zeichen

/ 2 
14    .06.2025 
141/1  
 
 
VI/3 
 
Beschlussvorlage 1866/2025: 
Bedarfsfeststellungs- und Mittelfreigabebeschluss zur Umsetzung des 
Prozesses "Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln" 
Voraussichtliche Auftragssumme rund 557.983 Euro netto, 664.000 Euro brutto 
(inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer) 
hier: Stellungnahme zur Bedarfsprüfung (RPA-Nr. 141/28/09/25) 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
die im Betreff genannte Beschlussvorlage wurde dem Rechnungsprüfungsamt am 
20.06.2025 per Session vorgelegt. 
Das Vorhaben, Kosten im Wohnungsbau zu reduzieren und gleichzeitig zu gewähr-
leisten, dass die daraus resultierenden Einsparungen zu günstigeren Mietpreisen für 
die zukünftigen Mieterinnen und Mieter führen, ist zweifellos zu befürworten. 
Vorbereitungsphase 
Nach Auskunft VI-3 Wohnungsbauleitstelle (Wohnungsbauleitstelle) werde derzeit in 
Zusammenarbeit mit PD-Berater der öffentlichen Hand GmbH eine Vorbereitungs-
phase durchgeführt (Vertragsbeginn 14.05.2025). In dieser Phase werden organisa-
torische und fachliche Grundlagen für den in der vorliegenden Beschlussvorlage be-
schriebenen Prozess erarbeitet. Die voraussichtlichen Kosten dieser Vorbereitungs-
phase belaufen sich vertragsgemäß auf 95.560,00 Euro netto (113.716,40 Euro 
brutto). 
Laut Vertrag wurden, abhängig von der Karrierestufe, individuelle Stundensätze für 
die Beratungsleistungen festgelegt. Die Eckpunktevereinbarung der PD-Berater der 
öffentlichen Hand GmbH bietet jedoch wahlweise auch die Möglichkeit, einen einheit-
lichen Stundensatz zu vereinbaren. Die Wahl des einheitlichen Stundensatzes hätte 
der Stadt Köln eine Kostenersparnis von 12.360,00 Euro netto (14.708,40 Euro 
brutto) ermöglicht. 
 
25
1

- 2 - 
 
 
Gemäß Paragraf 5 Absatz 1, Buchstabe b) der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln 
wäre die Bedarfsprüfung der Vorbereitungsphase (Überschreitung der Wertgrenze 
von 75.000 Euro netto bei Beauftragungen von sonstigen freiberuflichen Tätigkeiten) 
bereits vorlagepflichtig gegenüber den politischen Gremien und dem Rechnungsprü-
fungsamt gewesen. Zukünftig ist auf die konsequente Einhaltung der Regelungen der 
Zuständigkeitsordnung zu achten. 
Positiv hervorzuheben ist, dass nach Angabe der Wohnungsbauleitstelle bereits in 
der Vorbereitungsphase zahlreiche fachliche Grundlagen von einem dezernatsüber-
greifenden Team erarbeitet wurden und dies den künftigen Prozess unterstütze. Dar-
über hinaus tragen die ergebnisreichen Vorarbeiten der Verwaltung der letzten Jahre 
– wie beispielsweise das Maßnahmenpaket „Wohnungsbau stärken“, das „Woh-
nungsbau-Symposium“ und das „Wohnungsbauforum“– dazu bei, dass der geplante 
Prozess konzentrierter, effizienter und somit wirtschaftlicher umgesetzt werden 
könne. 
Prozess „Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln“ 
Wie in der Beschlussvorlage ausgeführt, sollen als Ergebnis des Prozesses Maß-
nahmen erarbeitet werden, die zur Senkung der Baukosten um bis zu 33,3 Prozent 
führen. Die Weitergabe dieser Kostensenkungen an die Mieterinnen und Mieter wer-
de durch „Haltungserklärungen“ gewährleistet. Nach Angabe der Wohnungsbauleit-
stelle sei für entsprechende Neubauprojekte eine Kaltmiete von 12 Euro pro Quad-
ratmeter angestrebt. 
Aus Sicht des Rechnungsprüfungsamtes ist der Bedarf zur Umsetzung des Prozes-
ses "Bezahlbar Bauen und Wohnen in Köln" insgesamt nachvollziehbar dargelegt. 
Ergänzende Aspekte 
Ungeachtet dessen sollte auch berücksichtigt werden, dass der „Hamburg-Standard“ 
erst kürzlich im Februar 2025 vorgestellt wurde. Daher liegen noch keine praktischen 
Erfahrungswerte vor, wie stark die Baukosten tatsächlich gesenkt werden können 
und ob erzielte Einsparungen umfassend in Form geringerer Mietpreise den betroffe-
nen Mieterinnen und Mietern zugutekommen. 
Sofern der Bedarf befürwortet wird, sind die nach Abschluss des Prozesses verein-
barten Maßnahmen konsequent umzusetzen. Aus Sicht des Rechnungsprüfungsam-
tes ist zudem ein Controlling dieser Maßnahmen durch die Stadt Köln unerlässlich. 
Ein Hauptaugenmerk sollte dabei auf der Einhaltung der „Haltungserklärungen“ 
liegen. 
Mit freundlichen Grüßen

Beratungsverlauf (2)

01.09.2025 Finanzausschuss
TOP 10.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum behandelt

Zur Sitzung
04.09.2025 Rat
TOP 10.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1866/2025
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
13.08.2025
Erstellt
06.06.2025 13:44