BV5/158/2025
Verkehrssituation am Sandweg entschärfen. Lösungen zeitnah erarbeiten, vorstellen und umsetzen!
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Antrag
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BV5/158/2025 CDU-Fraktion der Bezirksvertretung 5 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.10.2025 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 28. Oktober 2025 Betrifft: Verkehrssituation am Sandweg entschärfen. Lösungen zeitnah erarbeiten, vorstellen und umsetzen! (Antrag CDU-Fraktion vom 14. Oktober 2025) Die Bezirksvertretung 5 bittet darum den mittlerweile entstanden en Gefahren- und Unfallschwerpunkt des Sandweges intensiv und unmittelbar in den Blick zu nehmen. Nachdem bereits im Frühsommer einige Unfälle geschildert wurden und die Bezirksvertretung einige Versuche unternommen hatte, kurzfristig für Verkehrsberuhigung mit Blick auf die angesiedelte Schule zu erreichen, bittet sie nun formal auf diesem Weg um schnellstmögliche Abhilfe. Sollte eine erneute vorgeschaltete Geschwindigkeitserhebung notwendig sein, bittet die Bezirksvertretung diese unmittelbar durchzufüh ren. Dabei bittet sie allerdings darum den Bereich der Unfallschwerpunkt (ca. Sandweg 25) in den Blick zu nehmen und nicht den beruhigteren Bereich der Straße, wie zuletzt. Gleichzeitig bittet die Bezirksvertretung um verstärkten Einsatz in der Geschwindigkeitskontrolle an genannter Stelle und die Einrichtung weiterer Verkehrsinseln als eine Option der Beruhigung in Betracht zu ziehen. Um sich der Umsetzung entsprechender Maßnahmen sicher sein zu können, bittet die Bezirksvertretung um Berichterstattung in einer ihrer nächsten Sitzungen im Laufe des ersten Quartals 2026. Dabei könnten folgende Überlegungen abgewogen und ggfs. in die Konzeption mit einbezogen werden: Anbringen von mindestens jeweils 2 Aufstellern auf beiden Seiten der Fahrbahn, die auf "spielende Kinder" hinweisen Durchgehende Markierung der Fahrbahn - durch den asymmetrischen Teerbelag wirken die beiden Fahrbahnhälften derzeit unterschiedlich breit. Das lädt vor allem auf der breiten wirkenden Fahrbahn vom Freiligrathplatz kommend dazu ein, an Fahrzeugen, die beladen werden, vorbeizupreschen statt anzuhalten! Temporeduzierung auf dem gesamten Sandweg; vor allem vom Freiligrathplatz kommend beschleunigen die Fahrzeuge nach der Schule recht schnell hoch; und das genau an der Stelle, an der die Fahrbahn am stärksten Seite 2 verengt ist (Busse aus unterschiedlichen Richtungen warten immer aufeinander; das tun sie auf dem restlichen Sandweg nicht); hier sind auch die beiden besagten Unfälle passiert. Prüfung der Einrichtung einer Lichtsignalanlage an der Kreuzung Deikerstraße/ Sandweg/ Am Roten Haus/ Falkenweg Stopp-Schilder, Zebrastreifen, Ausleuchtung etc. sind mit Sicherheit denkbare Vorschläge, die die Bezirksvertretung bittet, ebenfalls zu prüfen. Begründung: Bereits im Mai erreichten den Bezirksbürgermeister und einige Bezirksvertreter Berichte von Unfällen. So wurde einer Kinderbetreuerin bei ihrem parkenden Fahrzeug der Seitenspiegel abgefahren. Beim Fahrzeug handelte es sich um einen Seat Mii, also wirklich kein großes Auto, das weit in die Fahrbahn reicht. Durch Fahrerflucht ist die Betroffene auf ihren Kosten sitzen geblieben. Wenige Tage später fuhr jedoch eine Autofahrerin vom Freiligrath Platz kommend in die Rückseite der parkenden Fahrzeuge eines Nachbarn gegenüber der vorherigen Unfallstelle. Da ein Nachbar, der sich an die Bezirksvertreter wendete, zu der Zeit Mittagspause machte, konnte er das Geschehen von der Küche live verfolgen und war Ersthelfer, der die Einsatzkette alarmierte und gemeinsam mit einem unbeteiligten Fahrzeugführer die Fahrerin aus ihrem umgekippten Fahrzeug barg und die Unfallstelle sicherte. Zum Glück ist der Frau außer einer Gehirnerschütterung nichts passiert. Allerdings war ihr eigener Wagen ein Totalschaden und drei weitere stehende Fahrzeuge vom Unfall betroffen. Ebenfalls wenig später - 10. Juni - fuhr erneut eine Autofahrerin vom Freiligrathplatz kommend in einen parkenden Firmenwagen als der Besitzer gerade dabei war, seinen vier ein halb jähriger Sohn anzuschnallen. Zum Glück touchierte sie die Tür nur leicht, sonst wären der Sohn und betreffende Person sowie die anderthalbjährige Tochter in Ihrem Babysitz möglicherweise schwer verletzt worden. Basierend auf der Aussage eines weiteren Nachbars war die Dame deutlich zu schnell unterwegs. Da es keinen Personenschaden gab, wurde bei der Unfallaufnahme leider kein Aktenzeichen angelegt und das Ganze als Versicherungsfall abgetan Der Nachbar, der die Meldung machte, wurde leider vom zuständigen Polizeibeamten nicht vernommen. Insgesamt gehen die Berichte bereits bis ins Jahr 2019 zurück, in dem die Thematik auch schon Gegenstand einer Anfrage innerhalb der Bezirksvertretung war. Erst am 8. September ereignete sich erneut ein schwerer Unfall an der Kreuzung Sandweg/Am Roten Haus. Das Aufgebot an Feuerwehr u nd Rettungswagen war groß. Beteiligt waren in diesem Fall zwei PKW. Ein wiederum anderer Anwohner, als zu den Fällen oben schildert dazu wie folgt: „In der Vergangenheit waren immer wieder Fahrradfahrer und Fußgänger involviert, was zu deutlicheren Markier ungen mit roten Belägen auf der Fahrbahn zur Signalisation geführt hat. Aber der Kreuzungsbereich bleibt uneinsichtig. Gerade in Messezeiten erleben wir verunsicherte, ortsunkundige Fahrer. In ruhigeren Phasen wird die Straße Am Roten Haus deutlich schnell er als 50km/h in beide Fahrtrichtungen befahren. Die Parallelstrecke zur Danziger Straße führt viele Verkehrsteilnehmer aus/nach Unterrath. Das führt bei Dunkelheit immer wieder auch zum unbeabsichtigten Überfahren einer Verkehrsinsel mit höherer Geschwind igkeit. Ein dort aufgestelltes Hinweisschild wird schon länger nicht mehr ersetzt.“ Die Vielzahl der Kontaktaufnahmen hier zu und die Kenntnis um den Misstand macht ein zügiges Handeln unausweichlich. In der Zwischenzeit wurden zwar Seite 3 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, jedoch an eher suboptimalen Positionen. Zone 30, Stopp -Schilder, Zebrastreifen, Ausleuchtung etc. sind mit Sicherheit denkbare Vorschläge, die die Bezirksvertretung bittet, ebenfalls zu prüfen. Der Verkehr wird in Zukunft durch die Entstehung der „Deiker Höfe“ weiter zunehmen. eine weitergehende Begründung erfolgt bei Bedarf mündlich. gez. Dominik Dimmendaal
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- BV5/158/2025
- Typ
- Antrag
- Datum
- 14.10.2025
- Erstellt
- 14.10.2025 10:02