0544/2026
Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV Rodenkirchen am 12.05.2025 betreffend „Sachstand Ausweichverkehre in Marienburg, Bayenthal, Raderberg und Raderthal“ (AN/0554/2025)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (BV)
4044 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/69/692 Vorlagen-Nummer 0544/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 Beantwortung einer Anfrage der CDU-Fraktion in der BV Rodenkirchen am 12.05.2025 betreffend „Sachstand Ausweichverkehre in Marienburg, Bayenthal, Raderberg und Raderthal„ (AN/0554/2025) Die CDU-Fraktion stellt folgende Anfrage: Durch die Baustelle für die Nord-Süd-Stadtbahn auf der Bonner Straße kommt es zu Aus- weichverkehr durch die angrenzenden Ortsteile. Daher wird die Verwaltung gebeten, folgende Fragen zu beantworten: 1. Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung über die Routen durch Marienburg, Bayenthal, Raderberg und Raderthal vor, die genutzt werden, um der Baustelle auf der Bonner Straße auszuweichen? 2. Welche Verkehrszählungen wurden bereits durchgeführt? Welche sind geplant? 3. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um der Zunahme des Verkehrs durch Wohn- straßen entgegenzuwirken? 4. Wie kann die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im Baustellenbereich ver- bessert werden, insbesondere zur Schulwegsicherung? Stellungnahme der Verwaltung: zu 1-3: Um eine Begrenzung der Durchgangsverkehre in den Wohngebieten Bayenthal/Marienburg während der Bauzeit der Nord-Süd Stadtbahn auf das unvermeidliche Maß zu erreichen, wurde die Verkehrsführung im Rahmen des Verkehrsversuches Bayenthal/Marienburg ange- passt. Vor und während des Verkehrsversuches wurden umfangreiche Durchgangsverkehrszählun- gen beauftragt und ausgewertet. Die Ergebnisse für die Stadtteile Bayenthal und Marienburg zeigen insgesamt eine Reduzierung des Durchgangs- und Gesamtverkehrsaufkommens und damit den gewünschten Effekt. Aktuelle Beschwerden von Bürger*innen aus Marienburg, Bayenthal, Raderberg und Radert- hal zum Durchgangsverkehr im Zuge der 3.Baustufe Nord-Süd Stadtbahn sind der Verwaltung nicht bekannt. zu 4: Die Sicherheit von Fußgänger*innen und Radfahrenden, insbesondere von Schulkindern, im Umfeld der Baustelle hat höchste Priorität. Die bauausführenden Unternehmen haben ihre Mitarbeiter*innen gezielt auf die besondere Situation aufmerksam gemacht und für einen sen- siblen Umgang mit Passant*innen geschult. Darüber hinaus wird der Baustellenbereich regel- 2 mäßig in Hinblick auf eine korrekte Verkehrsabsicherung kontrolliert. Dabei werden auch kurz- fristig auftretende Beeinträchtigungen, etwa durch das Versetzen von Absperrbaken durch Dritte, in der Regel frühzeitig erkannt und umgehend behoben. Die bauausführenden Firmen stellen darüber hinaus Personal ab, die das Baufeld zusätzlich zwei Mal wöchentlich auf eine gute Begehbarkeit und sichere Wegeführung hin von Anfang bis Ende abläuft. Zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit bestehen während der Baumaßnahmen klar und mit Baken sichtbar abgrenzte Gehwege, die sicherstellen sollen, dass Passant*innen, und insbe- sondere Kinder, nicht auf die Fahrbahn gelangen. Für Radfahrende wurden eine ausgewiesene Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Zu- sätzlich ist der Plan online verfügbar: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf69/nord-sued-stadtbahn-umleitungsemp- fehlungen-bonner-strasse.pdf Durch das „Bauen unter Betrieb“, d. h. neben dem fließenden Verkehr müssen die Baufelder parallel zum Baugeschehen fortlaufend angepasst und verschoben werden. Hinweise auf Ge- fahrenstellen werden mit Bedacht und dem Hintergrund einer möglichst schnellen und zielge- richteten Behebung aufgegriffen. Beispiele für die stetige der Verbesserung der Baustellensi- tuationen vor Ort sind die stets möglichst barrierefreie Gestaltung der provisorischen Geh- wege, bspw. durch das Aufbringen von Kaltasphalt, das Verdichten von Schotterflächen oder die Installation akustischer Signale für sehbehinderte Personen. Dies geschieht durch die ge- meinsame Begehung und Überprüfung vor Ort mit den betreffenden Personen, dem Anlieger- management und Vertreter*innen der entsprechenden Stellen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0544/2026
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 02.03.2026
- Erstellt
- 25.02.2026 08:36