0699/2018
Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2017 im Stadtbezirk Mülheim
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Anlage 2 - Tödliche Verkehrsunfälle 2017
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Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2017 im Bezirk Mülheim Anlage 2 Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 05.05.2017 17:59 Dellbrück Grafenmühlenweg 112/Pfarrer- Buchbender-Weg F (76) - R (31) 1 T (76), 1 LV (31) F versucht Fahrbahn zu überqueren und wird von R erfasst 23.09.2017 10:53 Mülheim Cottbuser Straße / Am Springborng Pkw (42) - Krad (24) 1 T (24) Pkw-Fahrerin missachtet Vorfahrt des Krad R - Radfahrer T - Getöte/r F - Fußgänger LV - Leichtverletzte/r Krad - Motorradfahrer
Anlage 1 - Unfallhäufungen 2017
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Unfallhäufungsstellen 2017 im Bezirk Mülheim Anlage 1 Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Fuß- gängern davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrern Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht- verletzt Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich Bergischer Ring/Rendsburger Platz Mülheim 4 0 0 1 SV, 3 LV X Bergisch Gladbacher Straße/Honschaftsstraße Holweide 11 0 2 8 LV X Berliner Straße/Bredemeyer- straße/Markgrafenstraße Mülheim 6 0 2 1 SV, 6 LV X Clevischer Ring / Seidenstraße Mülheim 8 0 3 6 LV X Düsseldorfer Straße / Dünnwalder Kommunalweg / Stammheimer Ring Bezirk 9 - Flittard 10 2 2 9 LV X Dünnwalder Kommunalweg/Am Weißen Mönch/Embergweg Höhenhaus 5 0 0 10 LV X Keupstraße/Markgrafenstraße Mülheim 5 0 1 2 SV, 4 LV X
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/660/1 660/12 Vorlagen-Nummer 0699/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.04.2018 Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2017 im Stadtbezirk Mülheim In der als Anlage 1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2017 im Gebiet des Bezirks Mülheim aufgeführt. In der Anlage 2 ist der einzige tödliche Verkehrsunfall im Bezirk vom 16.11.2017 erfasst. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres- Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei- nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadenunfälle Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Köln und der Polizei zusammensetzt, zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteiligung der Bezirksregierung – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfal- laufkommens geeignet sind. Die Unfallkommission weist vorsorglich darauf hin, dass in Köln bis zum 31.12.2017 nur Unfälle nach der Einjahresbetrachtung untersucht wurden. Seit dem 01.01.2018 meldet die Polizei auch Unfälle nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Un- fallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise innerhalb eines Knotens innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder Zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Es ist also damit zu rechnen, dass die Unfallkommission Köln im nächsten Jahr eine erhebliche Zahl von Unfallhäufungsstellen nach der Dreijahresbetrachtung anzeigt. Bei der Unfallhäufungsstelle Keupstraße/Markgrafenstraße beruhten die Unfälle mit verletzten Perso- nen und Sachschäden in erster Linie darauf, dass Autofahrende entgegen der Signalisierung ver- suchten, den Schienenbereich zu überfahren und mit der Straßenbahn kollidierten. Die Prüfungen der Unfallkommission ergaben hier keine angemessenen Optimierungsmöglichkeiten. Verbessert wurde 2 aber die Signalisierung für den Fußverkehr, indem die vorhandenen Rot-Dunkel-Signalgeber mit an- deren Schablonen ausgestattet wurden und sich so die Leuchtkraft erhöht. Kein klares Unfallbild ergab sich aus der Unfallhäufungsstelle Dünnwalder Kommunalweg/Am weißen Mönch/Embergweg: Hier führten die Stadt Köln und die Polizei eine gemeinsame Verkehrsschau durch, bei der die Beschilderung und Markierung überprüft und verschiedene Erneuerungen und Ver- besserungen angeordnet wurden. Die Kreuzung Bergisch Gladbacher Straße/Honschaftsstraße wurde wegen Unfällen gemeldet, die auf die Missachtung verschiedener Signale im Knoten zurückführen waren. Die Verwaltung überprüft hier generell die Signalisierung und optimiert sie nach Möglichkeit. Unfalle im Zusammenhang mit dem Linksabbiegen ereigneten sich ebenfalls im Bereich der Düssel- dorfer Straße/Dünnwalder Kommunalweg/Stammheimer Ring. Linksabbieger aus dem Dünnwalder Kommunalweg kollidierten hier mit dem bevorrechtigten Gegenverkehr. Zudem wurden bei zwei Ver- kehrsunfällen Fußgänger auf der Furt der Düsseldorfer Straße von Linksabbiegern aus dem Stamm- heimer Ring angefahren. Für den Knoten ist bis Ende 2018 die separate Signalisierung der Linksab- bieger aus dem Dünnwalder Kommunalweg bzw. aus dem Stammheimer Ring geplant. Bei den beiden tödlichen Verkehrsunfällen, die sich im Bezirk Mülheim zutrugen, überprüfte die Un- fallkommission die Örtlichkeiten. Es konnte aber in beiden Fällen keine angemessenen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit festgestellt werden. Anlagen 1. Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2017 2. Anlage 2 Tödliche Verkehrsunfälle 2017
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0699/2018
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 06.03.2018
- Erstellt
- 01.03.2018 11:26