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AN/1067/2022

Änderungsantrag zum Antrag AN/1129/2021 - Neuordnung Verkehre in Deutz, gem. Antrag Grüne, CDU und Die Linke

Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) 02.06.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 02.06.2022, TOP 5.1.1.1

Gem. Änderungsantrag (Grüne BV1)

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Gem. Änderungsantrag (Grüne BV1)

5219 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
CDU-Fraktion 
Fraktion LINKE 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/1067/2022 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 
 
Änderungsantrag zum Antrag AN71129/2021 - Neuordnung Verkehre in Deutz 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Herren, 
 
wir bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zum Antrag AN/1129/2021 in die Tagesordnung 
der Bezirksvertretung Innenstadt aufzunehmen. Der Antrag wird wie folgt ersetzt: 
 
Die Bezirksvertretung beschließt: 
 
Die Ratsausschüsse für Verkehr und Stadtentwicklung werden gebeten, die Verwaltung mit 
der Untersuchung der Machbarkeit folgender Maßnahmen zu beauftragen. 
 
1. Im Zuge des Neubaus der Eisenbahnunterführungen auf der Deutz-Mülheimer 
Straße entsteht eine neue Profilbreite von 27,10 m. Geprüft werden soll eine 
Verlagerung des Gleiskörpers der Stadtbahn auf die Westseite der Unterfüh-
rung und damit eine Neuordnung des Kfz-, Rad- und Fußverkehrs mit folgen-
den Rahmenbedingungen: 
 
 Schaffung eines neuen Linksabbiegers für den Autoverkehr von der Deutz-
Mülheimer Straße in den Tunnel unter dem Stadthaus 
 
 Neugestaltung des Platzes und der Stadtbahnhaltestelle vor dem Stadt-
haus/Justinianstraße bei Herausnahme des Autodurchgangsverkehrs aus der 
Justinianstraße

- 2 - 
 
 
 Neugestaltung der Justinianstraße und der Kreuzung Gotenring/Deutzer Frei-
heit/ Deutz-Kalker Straße 
 
Hierbei ist der optimale Ort für die Gleisverschwenkung aus der Mittellage in 
die Seitenlage zu ermitteln. Diese Gleisverlagerung kann dann in Verbindung 
mit der neu geplanten Stadtbahntrasse Mülheim-Süd betrachtet und ab Mes-
sekreisel geplant werden. So kann eine neue Eingangssituation für die Mes-
se/Osthalle mit einer neuen Stadtbahnhaltestelle geschaffen werden. 
 
2. Ebenfalls zu prüfen ist eine Straßenbahnlinie von der Deutz-Mülheimer Straße 
über Opladener Straße und Ottoplatz als Verbindung mit der Straßenbahn 
aus/in Richtung Porz/Poll. Hierfür ist eine Gleisverbindung aus der Deutz-
Mülheimer Straße auf die Nordseite der Opladener Straße zu schaffen. 
 
Begründung: 
 
Zu 1.)  
 
Die aufgezeigte Änderung der Verkehrsführung ergibt sich als Chance 
nach der Erneuerung der Eisenbahnbrücken Damit ist es möglich, im 
Bereich der Eisenbahnbrücken die Straßenbahngleise auf die westli-
che Seite zu verlegen, um Platz zu schaffen für einen neuen Linksab-
bieger für den Autoverkehr in den Tunnel unter dem Stadthaus. Da-
mit wird der Autoverkehr direkt auf die Stadtautobahn geführt und 
die Justinianstraße sowie die Kreuzung Gotenring/Deutzer Frei-
heit/Justinianstraße /Deutz-Kalker Straße vom Autoverkehr entlastet. 
Dies ist eine deutliche Verbesserung für die Bürger*innen an der Jus-
tinianstraße, die heute unter dem Autolärm und der Autoimmissio-
nen (Schadstoff-Messpunkt) leiden. Damit kann der Vergleich von der 
Stadt Köln mit der Deutschen Umwelthilfe unterstützt werden. 
 
Der Raum zwischen Stadthaus und den Gebäuden an der Justinianstraße kann neu 
gestaltet werden. Durch die Gleisverschwenkung ist es notwendig, die Haltestelle 
der KVB-Linien 3 und 4 Bahnhof Deutz/Lanxess-Arena neu zu gestalten (Mittelbahn-
steig/Seitenbahnsteige/Zugänge zur U-Bahn und neue 35cm-Bahnsteige für eventu-
elle Niederflurfahrzeuge beim Fahren zum Betriebshof Merheim/Kalker U-Bahn.  
Die Alternativen werden der Bezirksvertretung, dem Verkehrsausschuss und dem 
Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. 
 
Für den Auto- wie den Radverkehr gib t es für die Justinianstraße verschiedene Er-
schließungsmöglichkeiten und Infrastrukturmaßnahmen. Diese werden von der Ver-
waltung erarbeitet und der Politik und den Bürger*innen vorgestellt. Die Gehwege 
in der Justinianstraße werden mindestens 2,00 m breit.

- 3 - 
 
Die Kreuzung Gotenring/Deutzer Freiheit/Justinianstraße/Deutz -Kalker Straße kann 
deutlich entlastet werden die Radverbindung Innenstadt/Deutzer Freiheit/Kalk wird 
damit deutlich verbessert werden. 
Städtebauliches Potential an der Messe 
Die Haltestelle KoelnMesse kann in der Seitenlage der Ausgangspunkt für ein neues 
Entree der Messe werden, welches die Gäste ohne Beeinträchtigung vom Autover-
kehr fußläufig erreichen können. Die Möglichkeit einer Überdachung ist auszuloten 
als „Eingangstor“ zur Messe. Der Autoverkehr wird dann östlich der Straßenbahnglei-
se gebündelt und entsprechend der für 2033 ff prognostizierten Autoverkehrszahlen 
angelegt. 
Zu 2.) 
Mit dieser Gleisverbindung kann die rechtsrheinische Straßenbahn von 
Flittard/Stammheim über Mülheim-Süd zum Bahnhof Deutz/Ottoplatz geschaffen wer-
den und weiter zum Deutzer Hafen und nach Poll/Porz. Das Rechtsabbiegen der Stra-
ßenbahn ist an der Ampel eingebunden in die Grünphase des Linksabbiegers Oplade-
ner Straße in die Deutz-Mülheimer Straße und nimmt so keiner anderen Fahrbezie-
hung Grünzeiten weg. Der Ampel-Vorrang der Linien 3 und 4 bleibt erhalten. 
gez. 
 
Julie Cazier  Simone-Chantal Büttgenbach  Michael Scheffer 
Fraktion GRÜNE CDU-Fraktion     Fraktion LINKE

Beratungsverlauf (1)

02.06.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.1.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Mülheimer Straße
  • Justinianstraße 2
  • Deutz-Kalker Straße
  • Deutz-Mülheimer Straße
  • Opladener Straße
  • Deutzer Freiheit
  • Stadtautobahn
  • Gotenring
  • Ottoplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
AN/1067/2022
Typ
Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
Datum
02.06.2022
Erstellt
18.05.2022 12:20