Beantwortung der Anfrage AN/0754/2020 - Untersuchung der Auswirkungen von Sauberkeit auf die Sicherheitssituation im öffentlichen Raum
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 1734/2020 vom 08.06.2020
Stand: Am 31.08.2020 im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/I-3 Vorlagen-Nummer 08.06.2020 1734/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020 Beantwortung der Anfrage AN/0754/2020 - Untersuchung der Auswirkungen von Sauberkeit auf die Sicherheitssituation im öffentlichen Raum Mit der steigenden Attraktivität der Städte, was sich unter anderem durch hohen Zuzug und die Nachfrage am Wohnraum belegen lässt, kommt dem öffentlichen Raum eine besondere Bedeutung zu. Er wird intensiver ge- nutzt und stärker frequentiert. Eine hohe Aufenthaltsqualität, verbunden mit dem Gefühl von Sauberkeit und Sicherheit spielt bei der Lebensqualität von Städten eine erhebliche Rolle. Die Faktoren sind damit auch indirekt ein Wirtschaftsfaktor und fließen daher auch regelmäßig bei diversen Städterankings in die Bewertung ein. 1. Liegen der Verwaltung bzw. dem Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit Daten/Erkenntnisse vor, die einen Zusammenhang zwischen dem Sauberkeitszustand des öffentlichen Raumes und der dortigen Sicherheitssituation im Kölner Stadtgebiet zulassen? Wenn ja, wie stellt sich die Situation dar? Welche Da- tenbasis ist vorhanden? Beim Vergleich von Kriminalitätshäufigkeitszahlen ist zu beachten, dass sich Anzeigeverhalten und Deliktstruktur von Stadt zu Stadt unterscheiden, dass Bevölkerungs- und Gelegenheitsstrukturen sowie Tatverdächtigenmobili- tät unterschiedlich sind und dass bei der Berechnung der Häufigkeitszahlen nur die amtlich gemeldete Wohnbe- völkerung – nicht jedoch Pendlerinnen und Pendler, Touristinnen und Touristen, Durchreisende, Stationierungs- streitkräfte und andere nicht gemeldete Personen – bei der Einwohnerzahl berücksichtigt sind, deren Zahlen ebenfalls von Stadt zu Stadt erheblich differieren können. Hinzu kommt, dass urbane Lebensformen und Le- bensstile, die partiell abweichendes Verhalten begünstigen, beim Vergleich zwischen den Städten berücksichtigt werden müssen, siehe PKS Jahrbuch 2019, S. 28 (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2019/Jahrbuch/pks 2019Jahrbuch1Faelle.pdf?__blob=publicationFile&v=3). Im Jahr 2019 konnte die Polizei Köln das vierte Jahr in Folge rückläufige Kriminalitätsfallzahlen verzeichnen. Die- se Entwicklung für beide Stadtgebiete des Zuständigkeitsbereichs (Köln und Leverkusen) gilt auch für das Stadt- gebiet Köln im Allgemeinen wie auch für die Straßenkriminalität in Köln im Besonderen, siehe https://koeln.polizei.nrw/artikel/polizeiliche-kriminalstatistik-2019-0 bzw. die beigefügte pdf.-Datei. Unter den Begriff Straßenkriminalität werden folgende Delikte erfasst: Sexuelle Belästigung und Straftaten aus Gruppen, Exhibitionistische Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses Raubüberfälle auf Geld- und Werttransporte Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer Handtaschenraub Sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen Gefährliche und schwere Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen Erpresserischer Menschenraub i. V. m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte 2 Geiselnahme i. V. m. Raubüberfall auf Geld und Werttransporte Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen insgesamt Taschendiebstahl Diebstahl von Kraftwagen Diebstahl von Mopeds und Krafträdern Diebstahl von Fahrrädern Diebstahl von/aus Automaten Landfriedensbruch Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen Sonstige Sachbeschädigung auf Straßen, Wegen oder Plätzen Bei verständiger Würdigung der aufgezählten Delikte ist ein kausaler Zusammenhang zur Sauberkeit des öffent- lichen Raumes nach Einschätzung der Polizei nicht abzuleiten. Gleichwohl beeinflusst das Erscheinungsbild des öffentlichen Raumes das Sicherheitserleben und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. 2. Wenn nein, ist aufgrund der aktuellen Zahlen zur Straßenkriminalität angedacht eine solche Untersuchung durchzuführen? Eine systematische Erfassung – auch unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger von Köln, wie sie in Dort- mund erfolgt ist – ist hier bisher nicht geplant. 3. Anregungen für eine solche Untersuchung könnte die Stadt Dortmund liefern. Wie schnell und mit wieviel Aufwand könnte eine solche Untersuchung der Zusammenhänge zwischen dem Sauberkeitszustand des öffentlichen Raumes und der dortigen Sicherheitssituation - zumindest für Hot Spots – durchgeführt wer- den? In Dortmund ist die Entwicklung eines Masterplans in 2015 im Rat beschlossen worden. Aktuell ist man in der Umsetzungsphase. Das Thema Sauberkeit wurde in den Arbeitsgruppen „Sichere Nachbarschaft“ und der Pro- jektgruppe „Ordnung und Sauberkeit“ der Arbeitsgruppe „Sichere öffentliche Räume“ diskutiert und als Voraus- setzung für ein als sicher empfundenes Quartier ausgemacht. Die eigentlichen Auswirkungen der Maßnahmen zum Thema Sauberkeit in Dortmund werden sich im Zweifel nicht messen lassen, da der Masterplan ein „übergeordnetes“ System aus zahlreichen Maßnahmen darstellt, die alle für sich wirken und die Sicherheit erhöhen. Hinsichtlich der Umsetzung für Köln halten wir einen systemati- schen Ansatz für zielführend. Dieser setzt - wie beim Masterplan notwendig - auch Bürgerbeteiligung voraus. Eine Zeitschiene würde sich über 2 Jahre Entwicklung und weitere Jahre der Umsetzung erstrecken. Gez. Dr. Keller -
PKS 2019_Stadtgebiet Köln
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bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich koeln.polizei.nrw Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 Auswertebericht für das Polizeipräsidium Köln Stadtgebiet Köln 3 - 4 5 Das Wichtigste in Kürze……………………………………………………………….. 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkungen und Erläuterungen…….…...……...…………………………………… Tatverdächtige (ohne Verstöße gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU)………. Diebstahl -gesamt-…………………………………………………………………….. Wichtige Begriffe……………………………………………………………………….. Tabellarische Aufstellung ausgewählter Delikte……………………………………….. Gesamtkriminalität……………………………………………………………………… Gesamtkriminalität- Kriminalitätshäufigkeitszahl(KHZ)………………………………… Gewaltkriminalität……………………………………………………………………….. Straßenkriminalität……………………………………………………………………… Sexualdelikte -gesamt-…………………………………………………………………. Nachstellung (Stalking)………………………………………….. …………………….. Raubdelikte……………………………………………………………………………… Körperverletzungsdelikte………………………………………………………………… - Wohnungs- und Tageswohnungseinbruch……………………………………………… - Taschendiebstahl…………………………………………………………………… - Diebstahl von Kraftwagen und von Moped/ Krafträdern……………………………… - Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen………………………………………………………… Rauschgiftdelikte……………………………………………………………………….. - Drogentote…………………………………………………………………………….. - Fahrraddiebstahl…………………………………………………………………………… Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 1 25 26 27 28 29 30 Jugendkriminalität……………………………………………………………………… Registrierte Schadenshöhe…………………………………………………………… Internetdelikte/ Internetkriminalität…………………………………………………….. Wirtschaftskriminalität…………………………………………………………………. Betrug gesamt und Betrug zum Nachteil älterer Menschen…………………………. Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleich stehenden Personen………………………………………………………………….. Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 2 Vorbemerkungen: Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine sogenannte Ausgangsstatistik, d.h. die Registrierung von Straftaten erfolgt erst nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Sie wird seit 1971 bundeseinheitlich geführt und umfasst alle der Polizei bekannt ge- wordenen Vorgänge, die den Verdacht eines Vergehens oder Verbrechens rechtferti- gen, einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche. Nicht enthalten sind Ordnungs- widrigkeiten, Staatsschutz- und Verkehrsdelikte (außer Verstöße gegen §§ 315, 315b StGB und § 22a StVG). Straftaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, sind grundsätzlich ebenfalls nicht enthalten. Lediglich Straftaten, bei denen der/die Tatver- dächtigen im Ausland gehandelt haben, es aber zu einem schädigenden Erfolgseintritt in Deutschland gekommen ist bzw. nach Vorstellung des/der Tatverdächtigen kommen sollte, werden seit 2019 gesondert erfasst. Solche Fälle sind insbesondere bei Delikten der Cyber- und Computerkriminalität und Betrugsdelikten zum Nachteil älterer Men- schen („Falsche Polizeibeamte“) denkbar und typisch. Bei der Analyse und Bewertung der Polizeilichen Kriminalstatistik ist zu berücksichti- gen, dass nur die Straftaten abgebildet werden, die der Polizei bekannt werden. Ein nicht unerheblicher Teil der begangenen Straftaten wird der Polizei nicht bekannt (Dunkelfeld). Folgende weitere Einflussfaktoren schränken die Aussagekraft der PKS ein: Anzeigeverhalten der Bevölkerung (z.B. Versicherungsaspekte) oder von Unternehmen (z.B. Arbeitsintensität von Ladendetektiven und Fahrausweis- prüfern), Veränderungen auf Grund neuer Kriminalitätsformen, politischer Entwicklun- gen, Veränderungen der Bevölkerungsstruktur, Thematisierung bestimmter Deliktsbereiche in den Medien, oder Änderungen gesetzlicher Grundlagen, Ausmaß polizeilicher Kontrollmaßnahmen wie z. B. bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität. Der Einfluss dieser verschiedenen und variablen Faktoren bestimmt somit nicht uner- heblich die Aussagekraft der PKS. Hinzu kommt, dass die Aktualität der PKS durch die Ermittlungsdauer gemindert werden kann. Auch kann ein besonders auffälliger Anstieg oder Rückgang an Fallzahlen auf die Er- fassung von Sammelverfahren zurückzuführen sein. Im Einzelfall wird hierauf hinge- wiesen. Obwohl die PKS wegen der eingeschränkten Aussagekraft kein getreues Spiegelbild der Kriminalitätswirklichkeit bietet, sondern eine je nach Deliktsart mehr oder weniger starke Annäherung an die Realität abbildet, ist sie doch aufgrund ihrer bundeseinheit- lich geltenden Regelungen zur Erfassung der Kriminalität das einzige zurzeit beste- hende Instrument, Tendenzen der Kriminalitätsentwicklung zu erkennen, zu analysie- ren und regionale sowie länderübergreifende Vergleiche vorzunehmen. Sie führt dar- über hinaus einen Nachweis über die von der Polizei bearbeitete Kriminalität und birgt Hinweise für strategische und organisatorische Planungen Bei dem vorliegenden Auswertebericht „Kriminalstatistik 2019“ für das Polizeipräsi- dium Köln wurde eine Differenzierung von versuchten und vollendeten Delikten bei Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 3 den darg estellten Fallzahlen nicht vorgenommen, außer, es ist ausdrücklich im Einzel- fall darauf hingewiesen. Verzichtet wurde ebenfalls auf eine differenzierte Darstellung der Altersgruppen bei Tatverdächtigen und Opfern. Hier wird auf den gesondert veröffentlichten Jugendkri- minalitätsbericht verwiesen. Angesichts der Komplexität der PKS als Ganzes verzichtet der Auswertebericht auf eine umfassende Darstellung und beschränkt sich auf ausgewählte, i. d. R. die Öffent- lichkeit besonders interessierende Delikte und Auswerteparameter. Eine Wertung/Ge- wichtung ist damit nicht verbunden oder beabsichtigt. Der Bericht ist ausschließlich fa ktenbasiert und verzichtet bewusst auf jedwede Be- wertung der ausgewiesenen Zahlen und Daten. Fallzahlen, Aufklärungsquoten und die Entwicklung der Daten sind regelmäßig nicht selbst erklärend. Zu deren Bewertung ist kriminalfachliche Expertise erforderlich. Dafür steht die Direktion Kriminalität des PP Köln gerne zur Verfügung. Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 4 Wichtige Begriffe: Tatverdächtige (TV): Tatverdächtig ist jede Person, die nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnis hinreichend verdächtig ist, eine rechtswidrige Tat begangen zu haben. Seit 1983 wird die Erfassung der Tatverdächtigen nach der sog. Echttäterzählung vorgenommen. Danach wird die/der Tatverdächtige bei mehrfachem Auftreten im Kalenderjahr für die gleiche Straftat nur noch einmal erzählt. Opfer: Opfer im Sinne der PKS -Richtlinien sind natürliche Personen, gegen die sich die mit Strafe bedrohte Handlung unmittelbar richtete. Angaben zu Opfern werden nur bei Straftaten gegen das Leben, Sexual -, Raub- , Körperverletzungsdelikten, Menschenraub, Widerstand und Geiselnahme erhoben. Kriminalitätsquotienten: Diese dienen der besseren Vergleichbarkeit zwischen den Städten, Gemeinden und Regionen bzw. einzelnen Kreispolizeibehörden: • Die Aufklärungsquote (AQ) bezeichnet das Verhältnis von aufgeklärten zu bekannt gewordenen Fällen im Berichtszeitraum: AQ = aufgeklärte Fälle x 100 bekannt gewordene Fälle • Die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle gesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, errechnet auf 100.000 Einwohner. Hier wird die Einwohnerzahl von Köln und Leverkusen jeweils zum 31.12. des Vorjahres zugrunde gelegt (Quelle: Stadt Köln bzw. Stadt Leverkusen). Nicht berücksichtigt werden nicht dauerhaft in Köln bzw. Leverkusen lebende Personen wie z.B. Pendler oder Touristen, obwohl sie sich in nicht unerheblicher Anzahl regelmäßig in Köln bzw. Leverkusen aufhalten. KHZ = Straftaten x 100.000 Einwohnerzahl • Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ist die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen der Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, errechnet ebenfalls auf 100.000 Einwohner, jedoch jeweils ohne Kinder unter 8 Jahren. TVBZ = TV (ab 8 Jahren) x 100.000 Einwohnerzahl Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 5 Fälle: in % 3.947 84,13 3.379 56,51 7.455 7,92 1.368 6,71 Fälle: in % 6.832 -18,83 5.605 -15,87 7.393 -11,75 1.181 -6,42 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE 51,96 % (48,54%) +3,42% Tatmittel Internet 11.309 (11.602) Gesamtstraftaten 122.776 (125.349) - 2,05 % /- 2.573 Fälle Bedeutende Zunahmen Aufklärungsquote Bedeutende Abnahmen Delikte: 25.933 (24.934) deutsche TV (61,04 %) 16.551 (16.234) nichtdeutsche TV (38,96 %) 42.484 (41.168) Nationalität SÄM-ÜT BTM- Delikte Sexualdelikte Delikte: Fahrraddiebstahl Taschendiebstahl DB an/aus Kfz Raubdelikte Kriminalitäts- häufigkeitszahl Tatverdächtige (ohne Verstöße gegen das Aufenthats-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 6 Fallzahlen - Deliktsbereich 2015 2016 2017 2018 2019 + / - in % Gesamtkriminalität 155.510 145.821 136.858 125.349 122.776 -2,05 Straftaten gegen das Leben 49 38 33 32 33 3,13 davon Mord 12 7 8 6 7 16,67 davon Totschlag 27 24 8 18 16 -11,11 Sexualdelikte 867 1.215 1.375 1.282 1.368 6,71 davon Vergewaltigung/ schwere sexuelle Nötigung 196 422 260 238 249 4,62 davon sexueller Missbrauch von Kindern 168 174 217 152 205 34,87 davon Verbreitung, Erwerb, Besitz und Her- stellung kinderpornographischer Schriften 67 71 52 40 122 205,00 Raubdelikte 1.734 1.390 1.322 1.262 1.181 -6,42 davon Handtaschenraub 174 154 117 86 101 17,44 davon Straßenraub 987 784 726 694 647 -6,77 Körperverletzungsdelikte (KV) 11.935 12.588 12.272 11.723 11.271 -3,86 davon gefährliche und schwere KV 3.401 3.720 3.490 3.523 3.308 -6,10 davon vorsätzliche, einfache KV 8.218 8.553 8.463 7.899 7.689 -2,66 Stalking, Freiheitsberaubung/ Nötigung und Bedrohung 4.354 4.277 4.208 3.955 3.827 -3,24 Diebstahlsdelikte (DB) 80.603 67.682 62.185 56.692 51.356 -9,41 davon einfacher DB 47.983 38.962 34.907 31.640 29.423 -7,01 davon schwerer DB 32.620 28.720 27.278 25.052 21.933 -12,45 davon DB von Kraftwagen 779 583 700 562 522 -7,12 davon DB von Mopeds und Krafträdern 895 749 871 852 824 -3,29 davon DB von Fahrrädern 8.037 8.015 8.191 8.417 6.832 -18,83 davon DB an/ aus Kraftfahrzeugen 12.154 10.716 9.820 8.377 7.393 -11,75 davon Wohnungseinbruch (davon Versuche) 5.121 (47,39%) 3.938 (48,15%) 3.164 (48,07%) 2334 (49,79%) 2.482 (46,74%) 6,34 davon Tageswohnungseinbruch 2.361 1.848 1.438 957 977 2,09 davon Boden-/ Kellereinbruch (schw. DB) 2.704 2.562 2.461 3.004 2.606 -13,25 davon Ladendiebstahl 8.776 8.396 8.880 7.923 8.329 5,12 davon Taschendiebstahl 12.860 9.941 8.005 6.662 5.605 -15,87 Betrugsdelikte 18.771 18.544 17.991 15.237 15.986 4,92 davon mittels rechtswidrig erlangter Zahlungsmittel 1.673 1.439 1.073 1.256 1.108 -11,78 Sachbeschädigung 10.397 10.153 10.120 9.764 9.873 1,12 davon durch Graffiti 1.905 2.037 1.716 1.945 1.955 0,51 Rauschgiftdelikte 6.034 7.366 7.071 6.908 7.455 7,92 davon Besitz/ Konsum 4.739 5.967 5.767 5.549 6.213 11,97 davon Handel/ Schmuggel 839 922 849 949 860 -9,38 Tabellarische Aufstellung von Fallzahlen (ausgewählte Delikte) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 7 z.B.: 2018 2019 z.B.: 2018 2019 Türkei 2.774 2.803 Afghanistan 338 415 Rumänien 951 927 Albanien 278 395 Italien 765 865 Bosnien-Herzegowina 417 388 Polen 903 821 Makedonien 236 331 Serbien 798 796 Algerien 347 267 Bulgarien 726 727 Guinea 246 262 Iran 580 679 Kosovo 221 221 Syrien 637 612 Griechenland 156 188 Irak 655 636 Nigeria 172 187 Marokko 503 434 Tunesien 193 187 Männliche TV: 31.834 Anteil 74,93% (31.136=75,63 %) Tatverdächtige (ohne Verstöße gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU) Tatverdächtige gesamt: 42.484 (41.168) Deutsche TV: 25.933 Anteil 61,04% (24.934=60,57%) Weibliche TV: 10.650 Anteil 25,07% (10.032=24,37%) Nichtdeutsche TV: 16.551 Anteil 38,96% (16.234= 39,43%) 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Tatverdächtige > 8 J. 44.325 46.992 45.934 46.385 46.711 45.154 46.365 44.217 41.119 42.434 TV-Belastungszahl 4.744 4.982 4.824 4.835 4.815 4.603 4.666 4.434 4.104 4.235 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 Tatverdächtige > 8 J. TV-Belastungszahl Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 8 Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 5.947 6.016 6.180 6.126 5.931 5.841 6.108 5.672 5.571 5.248 aufgeklärt e Fälle 3.915 3.970 3.964 3.918 3.749 3.705 3.834 3.790 3.782 3.572 AQ in % 65,83 65,99 64,14 63,96 63,21 63,43 62,77 66,82 67,89 68,06 Gesamtkriminalität Die Gesamtkriminalität umfasst die Summe aller der statistisch zu erfassenden kriminal- polizeilichen Ermittlungsvorgänge gemäß der Anlage 1 der Richtlinien für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik. Seit im Jahr 2014 der Höchstwert von 157.113 Fällen erreicht wurde, sinken die Fallzahlen kontinuierlich. 122.776 Fälle ist die geringste Fallzahl seit 2001 (120.299 Fälle). Die Aufklärungsquote von 51,96% ist absoluter Spitzenwert für den Bereich der Stadt Köln. 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 136.660 149.440 148.402 153.744 157.113 155.510 145.821 136.858 125.349 122.776 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 180.000 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 AQ in % 44,72% 44,65% 44,35% 42,89% 43,42% 43,03% 47,43% 48,45% 48,54% 51,96% 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 9 Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 5.947 6.016 6.180 6.126 5.931 5.841 6.108 5.672 5.571 5.248 aufgeklärt e Fälle 3.915 3.970 3.964 3.918 3.749 3.705 3.834 3.790 3.782 3.572 AQ in % 65,83 65,99 64,14 63,96 63,21 63,43 62,77 66,82 67,89 68,06 Gesamtkriminalität -Kriminalitätshäufigkeitszahl- Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl ist weiterhin rückläufig. Nach dem Höchststand 2014 sinkt die KHZ stetig. 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Stadt Köln 13.692 14.838 14.590 14.969 15.192 15.037 13.749 12.720 11.602 11.309 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 16.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 10 4.767 Fälle, -280 Fälle, -5,55%, AQ: 66,79% Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 5.443 5.560 5.705 5.574 5.406 5.373 5.566 5.079 5.047 4.767 aufgeklärt e Fälle 3.547 3.626 3.619 3.520 3.377 3.368 3.439 3.359 3.375 3.184 AQ in % 65,17 65,22 63,44 63,15 62,47 62,68 61,79 66,14 66,87 66,79 Gewaltkriminalität - Summenschlüssel Gewaltkriminalität Zu den Delikten der Gewaltkriminalität* wurden insgesamt 4.785 Tatverdächtige ermittelt, davon waren 4.050 männlich. 41,07% der Tatverdächtigen waren nichtdeutsch (Vorjahr: 40,49%). Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 27,08%. 3.942 der 6.175 Personen, die Opfer von Gewaltkriminalität wurden, erlitten dabei leichte Verletzungen (63,84%). 180 Opfer wurden schwer verletzt (2,91%). * umfasst Mord,Totschlag und Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien, Erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme, Angriff auf den Luft- und Seeverkehr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 5.443 5.560 5.705 5.574 5.406 5.373 5.566 5.079 5.047 4.767 AQ in % 65,17 65,22 63,44 63,15 62,47 62,68 61,79 66,14 66,87 66,79 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 Gewaltkriminalität (Schlüsselzahl 892000) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 11 32.313 Fälle, -3.942 Fälle, -10,87%, AQ: 15,45% Zu den Delikten der Straßenkriminalität wurden insgesamt 5.045 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 4.425 männlich. 40,3% der Tatverdächtigen waren nichtdeutsch (Vorjahr: 42,24%). Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 31,87%. 2.205 der 4.032 Personen, die Opfer von Straßenkriminalität wurden, erlitten dabei leichte Verletzungen (54,69%), 99 Opfer wurden schwer verletzt (2,46%). Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 40.257 42.959 43.343 44.598 47.086 46.265 41.593 39.243 36.255 32.313 aufgeklärte Fälle 5.188 5.432 5.477 5.412 6.167 5.311 5.258 5.377 5.322 4.991 AQ in % 12,89 12,64 12,64 12,14 13,10 11,48 12,64 13,70 14,68 15,45 Straßenkriminalität - Summenschlüssel Straßenkriminalität *umfasst Sexuelle Belästigung, Straftaten aus Gruppen, Exhibitionistische Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses, Raubüberfälle auf Geld- und Werttransporte, Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Handtaschenraub, Sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen, Gefährliche und s chwere Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen, Erpresserischer Menschenraub i. V. m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte, Geiselnahme i. V. m. Raubüberfall auf Geld- und Werttransporte, Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen insgesamt, Taschendiebstahl, Diebstahl von Kraftwagen, Diebstahl von Mopeds und Krafträdern, Diebstahl von Fahrrädern, Diebstahl von/aus Automaten, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen Sonstige Sachbeschädigung auf Straßen, Wegen oder Plätzen 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 40.257 42.959 43.343 44.598 47.086 46.265 41.593 39.243 36.255 32.313 AQ in % 12,89 12,64 12,64 12,14 13,10 11,48 12,64 13,70 14,68 15,45 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 Straßenkriminalität (Schlüsselzahl 899000) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 12 1.368 Fälle, +86 Fälle, +6,71%, AQ: 70,76% - davon Vergewaltigung / schwere sex. Nötigung 249 Fälle 11 Fälle 4,62 % - davon Kinderpornographie 122 Fälle 82 Fälle 205,00 % - davon Sexueller Missbrauch von Kindern 205 Fälle 53 Fälle 34,87 % Zu den Sexualdelikten wurden insgesamt 932 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 893 männlich. 38,95% der Tatverdächtigen waren nichtdeutsch (Vorjahr: 42,30%). Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 22,00%. 160 der 1.307 Personen, die Opfer einer Sexualstraftat wurden, erlitten dabei leichte Verletzungen (12,24%), 1 Opfer wurde schwer verletzt (0,08%). Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 948 962 895 816 840 867 1.215 1.375 1.282 1.368 aufgeklärte Fälle 623 646 567 529 518 593 653 905 859 968 AQ in % 65,72 67,15 63,35 64,83 61,67 68,40 53,74 65,82 67,00 70,76 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Sexualdelikte gesamt 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 948 962 895 816 840 867 1.215 1.375 1.282 1.368 AQ in % 65,72 67,15 63,35 64,83 61,67 68,40 53,74 65,82 67,00 70,76 0 500 1.000 1.500 Sexualdelikte gesamt (Schlüsselzahl 100000) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS-Jahresbericht 2019 13 Im Jahr 2019 wurden in Köln insgesamt 417 Stalkingdelikte verzeichnet, das sind 28 weniger als 2018 (445). Bei einem leichten Rückgang der Fallzahlen sinkt auch die Anzahl der Opfer leicht (2019=440 zu 2018=474). Etwas mehr als 80 % der Opfer sind weiblich. Von den 342 Tatverdächtigen sind 35,09 % nichtdeutsch und ca. 82 % männlich. Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 892 776 805 757 633 531 496 446 464 456 aufgeklärte Fälle 749 656 683 656 552 467 442 401 441 409 AQ in % 83,97 84,54 84,84 86,66 87,20 87,95 89,11 89,91 95,04 89,69 Nachstellung (Stalking) 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 802 708 706 654 566 470 443 390 445 417 AQ in % 83,4 84,2 84,1 86,1 86,9 87,7 88,5 89,0 94,4 89,0 90,0 90,5 91,0 91,5 92,0 92,5 93,0 93,5 94,0 94,5 95,0 0 200 400 600 800 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 14 1.181 Fälle, -81 Fälle, -6,42%, AQ: 42,85% - Raubüberfälle in Wohnungen 63 Fälle -10 Fälle -13,70 % - Handtaschenraub 101 Fälle 15 Fälle 17,44 % - Sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen, P 647 Fälle -47 Fälle -6,77 % Zu den Raubdelikten wurden insgesamt 621 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 575 männlich, 43,64% der Tatverdächtigen waren nichtdeutsch (Vorjahr: 47,65%). Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 42,83%. 593 der 1.295 Personen, die Opfer eines Raubes wurden, erlitten dabei leichte Verletzungen (45,79%), 25 Opfer wurden schwer verletzt (1,93%). Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer §§ 249-252, Raub gesamt 255, 316a StGB 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 1.623 1.743 1.853 1.851 1.774 1.734 1.390 1.322 1.262 1.181 AQ in % 45,22 43,26 40,26 42,30 38,39 40,14 41,87 42,89 45,96 42,85 0 500 1.000 1.500 2.000 Raub gesamt (Schlüsselzahl 210000) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 15 11.271 Fälle, -452 Fälle, -3,86%, AQ: 81,20% - davon Gefährliche und schwere KV 3.308 Fälle -215 Fälle -6,10 % - davon Gef. u. schw. KV auf Straßen, Wegen, P 1.776 Fälle -238 Fälle -11,82 % - davon vorsätzliche einfache KV 7.689 Fälle -210 Fälle -2,66 % Zu den Körperverletzungsdelikten wurden insgesamt 11.366 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 8.911 männlich. 37,13% der Tatverdächtigen waren nichtdeutsch (Vorjahr: 37,03%). Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren betrug 19,88%. 9.689 der 14.251 Personen, die Opfer einer Körperverletzung wurden, erlitten dabei leichte Verletzungen (67,99%). 233 Opfer wurden schwer verletzt (1,64%). Körperverletzung §§ 223-227, 229, 231 StGB Körperverletzung (KV) gesamt 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 11.761 12.237 12.245 12.455 12.180 11.935 12.588 12.272 11.723 11.271 AQ in % 81,44 81,86 81,81 81,84 82,31 81,68 80,23 81,36 80,76 81,20 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 Körperverletzung gesamt (Schlüsselzahl 220000) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 16 51.356 Fälle, -5.336 Fälle, -9,41%, AQ: 23,41% Davon Diebstahl ohne erschwerende Umstände = 29.423 Fälle, AQ 32,39% und Diebstahl unter erschwerenden Umständen = 21.933 Fälle mit einer AQ von 11,36%. Der Anteil des Diebstahls insgesamt an den Straftaten insgesamt beträgt ca. 42%. Diebstahl insgesamt 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 66.757 72.375 70.449 77.210 79.917 80.603 67.682 62.185 56.692 51.356 AQ in % 20,39 18,95 17,34 17,25 17,72 17,15 18,91 20,74 21,05 23,41 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 17 Wohnungseinbruchdiebstahl= 2.482 Fälle, +148 Fälle, +6,34 %, AQ: 9,43 % davon Tageswohnungseinbruch= 977 Fälle, +20 Fälle, +2,09 %, AQ: 10,64 % Wohnungseinbruchdiebstahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Versuche 1.943 2.178 2.248 2.274 2.385 2.427 1.896 1.521 1.162 1.160 vollendete WED 2.528 2.906 2.764 2.781 2.672 2.694 2.042 1.643 1.172 1.322 AQ in % 7,60 6,35 5,93 8,43 8,07 7,77 10,69 11,41 10,88 9,43 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 Wohnungseinbruchdiebstahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Versuche 892 927 878 1.044 1.026 1.050 797 632 449 431 vollendete TWE 1.268 1.434 1.255 1.368 1.306 1.311 1.051 806 508 546 AQ in % 8,89 7,20 6,00 6,84 8,28 8,51 11,80 13,63 11,08 10,64 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 Tageswohnungseinbruch Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 18 5.605 Fälle, -1.057 Fälle, -15,87%, AQ: 6,28% Das sind die niedrigsten Fallzahlen seit 20 Jahren. Der Tatort bei ca. 40 % aller Fälle liegt in der PI 1 Mitte (Innenstadt) und der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Tatverdächtigen insgesamt beträgt über 80 %. Taschendiebstahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 7.002 9.387 9.164 11.223 14.059 12.860 9.941 8.005 6.662 5.605 AQ in % 6,10 6,48 6,12 6,13 7,03 6,70 6,82 7,61 7,40 6,28 0 3.000 6.000 9.000 12.000 15.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 19 Diebstahl von Kraftwagen= 522 Fälle, -40 Fälle, -7,12 %, AQ: 21,46 % Diebstahl von Moped und Krafträdern= 824 Fälle, -28 Fälle, -3,29 %, AQ: 8,13 % Diebstahl von Kraftwagen und von Moped und Krafträdern 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 DB von Kraftwagen 870 771 716 647 710 779 583 700 562 522 AQ in % 25,98 21,27 28,49 23,80 16,90 21,05 21,96 20,14 22,24 21,46 0 200 400 600 800 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 DB von Moped und Kraft- rädern 1.513 1.439 1.186 1.298 1.089 895 749 871 852 824 AQ in % 13,15 13,06 10,71 11,25 18,37 13,41 11,62 9,99 9,98 8,13 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 20 7.393 Fälle, -984 Fälle, -11,75%, AQ: 5,82% Davon wurden 3.059 ohne erschwerende Umstände gestohlen, das sind ca. 41 % und 4.334 (59%) unter erschwerenden Umständen. Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen (*50.00) Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 13.487 12.448 12.429 11.965 11.211 12.154 10.716 9.820 8.377 7.393 AQ in % 8,30 7,33 6,58 5,67 9,21 6,58 6,54 7,23 7,58 5,82 0 3.000 6.000 9.000 12.000 15.000 DB an/aus Kfz(Schlüsselzahl *50.00) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 21 6.832 Fälle, -1.585 Fälle, -18,83%, AQ: 10,47% - davon Schwerer Diebstahl in/aus Boden-, Kellerräumen, Waschküchen von Fahrrädern 472 Fälle - 1 F all -0,21 % - die Gesamtschadenssumme beim Fahrrad-DB betrug 4,3 Mio € - der Durchschnittsschaden pro gestohlenem Rad lag bei 630 € - 2019 niedrigste Fallzahlen seit 2010 - 2019 höchste Aufklärungsquote seit 1998 Diebstahl von Fahrrädern (Summe 3..300 und 4..300) Fahrraddiebstahl insgesamt 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 6.172 7.627 7.669 7.581 8.250 8.037 8.015 8.191 8.417 6.832 AQ in % 5,78 5,13 4,68 5,10 5,43 4,88 5,49 5,43 5,26 10,47 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 9.000 10.000 Fahrraddiebstahl insgesamt (Schlüsselzahl *..300) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 22 7.455 Fälle, +547 Fälle, +7,92, AQ: 90,42 % PKS Schlüssel 2018 2019 + / - in % 730000 6.908 7.455 7,92% davon 731000 Allgemeine Verstöße gem. § 29 BtMG 5.549 6.213 11,97% davon 731100 587 597 1,70% davon 731200 389 510 31,11% davon 731600 706 878 24,36% davon 731700 120 53 -55,83% davon 731800 3.587 4.014 11,90% davon 732000 949 860 -9,38% davon 732100 112 135 20,54% davon 732200 87 101 16,09% davon 732600 105 81 -22,86% davon 732700 34 13 -61,76% davon 732800 524 450 -14,12% davon 734818 42 38 -9,52% Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Rauschgiftdelikte -BtMG- Fallzahlen BtM-Delikte Rauschgiftdelikte BtMG Heroin Kokain Amphetamin Ecstasy Cannabis Illeg. Handel u. Schmuggel gem. § 29 BtMG Heroin Kokain Amphetamin Ecstasy Cannabis Unerlaubte Abgabe/Besitz Cannabis 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 4.638 5.401 5.185 5.265 6.222 6.034 7.366 7.071 6.908 7.455 AQ in % 93,12 89,63 87,60 90,69 92,00 91,00 92,07 90,33 88,03 90,42 0 2.000 4.000 6.000 8.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 23 Drogentote Im Jahr 2019 wurden in Köln insgesamt 50 Drogentote verzeichnet, das sind 23 weniger als 2018 (73). Die meisten Drogentoten gibt es in der Altersgruppe 50 und älter. Das Durchschnittsalter liegt bei 44 Jahren und der Anteil der weiblichen Drogentoten liegt bei ca. 14 %. 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 weiblich 4 9 9 6 6 10 8 5 14 7 männlich 40 25 19 35 31 32 34 44 59 43 0 20 40 60 80 Anzahl der Drogentoten Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 24 15.986 Fälle, +749 Fälle, +4,92, AQ: 74,65% - Waren- und Warenkreditbetrug 4.190 Fälle 46 Fälle 1,11 % - Tankbetrug 1.346 Fälle -64 Fälle -4,54 % - Erschleichen von Leistungen 6.689 Fälle 778 Fälle 13,16 % - Sonstige weitere Betrugsarten 2.162 Fälle 421 Fälle 24,18 % Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Betrug gesamt 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 18.155 23.673 25.344 23.413 22.210 18.771 18.544 17.991 15.237 15.986 AQ in % 69,95 73,17 75,08 73,08 69,74 71,07 73,91 70,88 74,14 74,65 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 2015 2016 2017 2018 2019 Versuche 508 576 1.159 1.766 3.518 vollendete Delikte 234 277 320 436 429 Gesamt 742 853 1.479 2.202 3.947 0 1.000 2.000 3.000 4.000 Betrug zum Nachteil älterer Menschen (IGVP) Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 25 Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen Die Zahl der von Gewalttaten betroffenen Rettungskräfte hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls erhöht. Bei der Feuerwehr erhöhte sich die Zahl von 27 auf 31 und bei den sonstigen Rettungsdiensten von 20 auf 39. Mit dem "52. Gesetz zur Änderung des StGB - Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften vom 23. Mai 2017" wurden bisherige Straftatsbestände geändert sowie neue geschaffen, die ab 2018 in der PKS umgesetzt worden sind. Das hat zur Folge, dass ein Vergleich der Fallzahlen nicht mehr möglich ist. Anhand der ab 2011 vergleichbar gebliebenen Opferdaten wird hier die Entwicklung in den vergangenen Jahren dargestellt bei: - den Körperverletzungen, Bedrohungen und Nötigungen sowie den - Widerständen und tätlichen Angriffen auf Vollzugsbeamte bei denen Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Dienstes Opfer einer Straftat geworden sind. 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Opfer 1.293 1.771 1.723 1.891 1.826 2.551 2.163 1.881 1.930 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte als Opfer Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 26 In der Polizeilichen Kriminalstatistik wird seit 2004 die Nutzung des „Internet“ als Tatmittel erfasst. Dies erfolgt in den folgenden Deliktsbereichen: Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Betrug 2.431 2.192 2.378 2.536 3.020 1.547 1.143 1.555 1.578 andere Delikte 388 532 1.339 1.735 552 636 533 725 816 insgesamt 2.819 2.724 3.717 4.271 3.572 2.183 1.676 2.280 2.394 AQ in % 74,3 64,6 45,1 43,5 61,5 83,6 84,9 86,3 76,4 - die Betrugsdelikte haben einen Anteil von ca. 60% (1.838 Fälle) an der Internetkriminalität - davon Waren- und Warenkreditbetrug 63,5% (1.307 Fälle) Internetdelikte / Internetkriminalität Sonstigen Strafbestände und der Strafrechtlichen Nebengesetze. Nachstellung (Stalking), Nötigung, Bedrohung, Vermögens- und Fälschungsdelikte, der 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 andere Delikte 368 479 1.168 1.506 652 578 487 655 743 1.247 Betrug 2.178 2.052 2.167 2.369 2.864 1.464 1.033 1.321 1.416 1.838 0 1.000 2.000 3.000 4.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 27 Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 1.785 1.309 813 780 792 795 763 804 645 AQ in % 90 82 96 94 97 92 96 96 96 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 1.687 1.217 745 677 724 734 707 636 578 558 Der leichte Rückgang in der Wirtschaftskriminalität erklärt sich aus geringen Rückgängen bei einzelnen Wirtschaftskriminalitätsdelikten. Wirtschaftskriminalität In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden bestimmte Delikte unter dem Begriff "Wirtschaftskriminalität*" zusammengefasst. Zu diesen Delikten gehören Straftaten aus dem Betrugsbereich, Insolvenzstraftaten, Wirtschaftskriminalität im Anlage- und Finanzierungsbereich, Wettbewerbsdelikte, Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen und Straftaten im Zusammenhang mit Beteiligungen und Kapitalanlagebetrug. Für das Jahr 2019 wurde mit der Sonderkennung Wirtschaftskriminalität eine Schadenssumme von 69.777.357 € ausgewiesen. Dies ist ein Anteil von ca. 46 Prozent an der Gesamtschadenssumme (aller Delikte, bei denen eine Schadenssumme ausgewiesen wird. 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 erfasste Fälle 1.687 1.217 745 677 724 734 707 636 578 558 0 500 1.000 1.500 2.000 Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 28 Detaillierte Auswertungen zur Jugendkriminalität sind im Bericht zur Jugendkriminalität 2019 zu finden. Jugendkriminalität 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Erwachsene 34.749 37.822 37.245 38.077 39.529 40.608 41.208 38.766 35.694 37.678 Kinder 1.537 1.451 1.227 1.284 1.090 1.056 1.805 1.937 1.140 1.342 Jugendliche 4.892 4.454 4.196 4.150 4.495 4.562 4.344 4.150 3.515 4.023 Heranwachsene 4.687 4.977 4.923 4.743 4.983 5.287 5.168 4.628 4.000 4.386 Gesamtkriminalität 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Erwachsene 3.353 3.473 3.496 3.580 3.443 3.379 3.708 3.599 3.504 3.489 Kinder 209 214 175 211 183 148 152 158 170 196 Jugendliche 806 650 684 713 597 547 560 524 597 544 Heranwachsene 718 665 694 685 601 584 582 527 542 556 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Gewaltkriminalität Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 29 Raubdelikte und persönliche Freiheit 1.011.330 € D iebstahlsdelikte 53.434.446 € V ermögens- und Fälschungsdelikte 68.729.488 € s onstige Strafbestände 214.244 € S trafrechtliche Nebengesetze 28.293.509 € D er Anstieg der Schadenssumme 2019 resultiert hauptsächlich aus einem starken Anstieg bei der registrierten Schadenshöhe bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten. Hier sind die Schadenssummen besonders bei den Sonstigen weiteren Betrugsarten (+4,7 Mio €) und den Veruntreuungen (+16,8 Mio €) angestiegen. Die Schadenssummen in der Polizeilichen Kriminalstatistik bieten insbesondere im Bereich der Diebstahlskriminalität hinsichtlich der Schadenshöhe nur Anhaltspunkte. Größtenteils beruht die Höhe des Schadens auf geschätzten Angaben der Geschädigten. Für das Jahr 2019 ist in der Polizeilichen Kriminalstatistik für Köln, in den unten dargestellten Deliktsbereichen, eine Gesamtschadenssumme von 151.683.017 € errechnet worden. Im Jahr 2018 lag die Schadenssumme bei 125.507.065 €. 1 Für das Jahr 2019 ergeben sich folgende Aufteilungen (Werte gerundet): Registrierte Schadenshöhe Raubdelikte und persönliche Freiheit Diebstahlsdelikte Vermögens- und Fälschungsdelikte sonstige Strafbestände Strafrechtliche Nebengesetze Schadenssumme in den Deliktbereichen Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS Jahresbericht 2019 30 Impressum Herausgeber: Polizeipräsidium Köln Walter-Pauli-Ring 2 - 6 51103 Köln Tel: 0221 / 229 - 0 Internet: www.koeln.polizei.nrw.de E-Mail: poststelle.koeln@polizei.nrw.de Erstellt durch: Polizeipräsidium Köln Direktion Kriminalität KI 4 / KK 41 - AStaK Polizeipräsidium Köln - Stadt Köln - PKS- Auswertebericht 2019 31
Beratungsverlauf
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31.08.2020
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
Entscheidung. Ergebnis: Kenntnis genommen
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