0388/2026
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 22.01.2026 betreffend "Nachfragen zur Beantwortung - Mitteilung zum Flughafen (AN/0616/2025)" (1706/2025)
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2994 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VIII/57/574 Vorlagen-Nummer 26.02.2026 0388/2026 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 05.03.2026 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 22.01.2026 betreffend "Nachfragen zur Beantwortung - Mitteilung zum Flughafen (AN/0616/2025)" (1706/2025) Für die Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 22.01.2026 haben die Fraktio- nen Bündnis 90/Die Grünen und Volt folgende Nachfragen zur Mitteilung (1706/2025) zum Flughafen Köln/Bonn gestellt: 1. Robert Schallehn fragt nach, ob der Flughafen mit seinen Ausführungen zu CO₂ und Strom- mix mitteilen wolle, dass ihm die Möglichkeit der Wahl von Ökostromanbietern sowie deren Ausbau bislang nicht bekannt gewesen sei. 2. Zudem möchte er wissen, ob und ab wann der Flughafen eine Strategie entwickelt habe, um sehr laute Lärmereignisse über 80 dB, insbesondere in der Nacht, vollständig zu vermei- den. Antwort des Flughafens Köln/Bonn Zu 1.: In der Beantwortung aus Mai 2025 (1706/2025) wurde ausgeführt, dass es für den Flughafen wichtig ist, selbst regenerative Energie zu erzeugen sowie im Bereich der Bereitstellung von Wärme und Kälte regenerative Quellen zu nutzen. Der Flughafen als Wirtschaftsunternehmen hat besondere Anforderungen an die Stromversorgung und hat außer den Terminals zahlreiche weitere Gebäude, die mit Wärme und Kälte zu versorgen sind. Der Flughafen muss also die thermischen Energiebedarfe immer in Zusammenhang mit dem Strombedarf denken. Daher ist das Blockheizkraftwerk (bald in Kombination mit dem Holzheizwerk) nach wie vor eine wirtschaftliche und aufgrund des hohen Wirkungsgrades sehr umweltfreundliche Lösung die gesamten Energiebe- darfe zu decken. Die Versorgungssicherheit ist ein weiteres Thema, auf die in der Ant- wort aus 2025 ebenfalls bereits eingegangen wurde. Zu 2.: Es gibt eine Strategie zur Lärmreduzierung. Sie umfasst die Lärmoptimierung der Ab- flugverfahren durch besonders präzises Fliegen der Idealrouten mit dem sogenannten Radius to Fix Verfahren und monetäre Anreize für den Einsatz lärmarmer Maschinen sowie für das Vermeiden von nächtlichen Flügen. Erfolge zeigen sich bereits anhand der Senkung der >80 db(A) Messungen (siehe grafische Darstellungen in der Antwort aus Mai 2025). Vollständig vermeiden lassen sich Ereignisse über 80 dB(A) jedoch nicht. Wenn z.B. eine Maschine wie eine B 747 voll in Landekonfiguration mit ausge- fahrenem Fahrwerk die Messstelle 8 in Siegburg Stallberg in einer dort üblichen Höhe von nur 350 m überfliegt, liegt der Maximalpegel bei etwa gut 80 dB(A). Eine weitere Lärmentlastung für die Anwohner kann in diesem Bereich durch passiven Schallschutz 2 erreicht werden, auf den dort Anspruch besteht, da dieser Bereich im Nachtschutzge- biet des Flughafens liegt. Gez. Wolfgramm
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0388/2026
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 26.02.2026
- Erstellt
- 06.02.2026 11:00