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2702/2021

Zweiter Evaluationsbericht der Kulturentwicklungsplanung 2020/2021

Mitteilung Ausschuss 18.10.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.10.2021, TOP 8.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

27814 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 18.10.2021 
 2702/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 07.09.2021 
 
Zweiter Evaluationsbericht der Kulturentwicklungsplanung 2020/2021 
Kulturentwicklungsplanung Köln (KEP) 
Am 4. April 2019 wurde die Kulturentwicklungsplanung (KEP) vom Rat beschlossen. Mit diesem Be-
schluss wurde die Verwaltung beauftragt, die Kulturentwicklungsplanung hinsichtlich ihrer Zielsetzung 
und ihrer Entwicklungsideen/Maßnahmen jährlich zu prüfen. Die Ergebnisse der Überprüfung und die 
daraus resultierende Fortschreibung der KEP sollen bis zum 30. Juni eines jeden Jahres, beginnend 
2020, dem Rat in Form eines Berichtes vorgelegt werden.  
Mit der folgenden Mitteilung kommt die Verwaltung diesem Auftrag nach. 
 
Berichterstattung zur KEP für 2020/21 
A. Allgemeines:  
KEP-Lenkungskreis: 
Das Jahr 2020 begann, bedingt durch die Corona-Pandemie, für alle mit starken Einschränkungen 
und Schwierigkeiten, die auch die KEP in verschiedener Form betrafen. So tagte der KEP-
Lenkungskreis 2020 nur zwei Mal, am 25. Juni und am 05.Oktober.  
Nach der Kommunalwahl im Herbst 2020 wurde der Lenkungskreis neu aufgestellt und traf sich am 
18.03.2021 erstmals in der neuen Zusammensetzung in einer Videokonferenz. In einer weiteren digi-
talen Sitzung am 29.04.2021 legte die Verwaltung dem Lenkungskreis eine Liste mit 24 Maßnahmen 
aus der KEP vor, die zur Umsetzung in 2021 vorgeschlagen wurden. Der Lenkungskreis stimmte die-
sen Maßnahmen dem Grunde nach zu. Daraufhin wurden die für die Projekte zuständigen Fach-
dienststellen informiert und um die Erstellung der entsprechenden Vorlagen gebeten. In der Liste zum 
Sachstand der KEP-Maßnahmen (s. C. Sachstand der KEP-Projekte) sind die Maßnahmen aufgelis-
tet, die am 24.06.2021 im Rat beschlossen wurden. 
 
Covid-19-Symposium und Umfrage: 
Am 9. Juni 2020 beschloss der Ausschuss für Kunst und Kultur der Stadt Köln, dass im Rahmen der 
Umsetzung der Kulturentwicklungsplanung eine Tagung veranstaltet werden sollte, in der die Auswir-
kungen der Covid 19-Pandemie auf die Situation der Kölner Kultur- und Kreativszene dargestellt wird. 
Das Covid-19-Symposium fand am 4. September im Overstolzensaal des Museums für Angewandte 
Kunst mit Vertreter*innen der Freien Szene, dem KEP-Lenkungskreis und ausgewählten Refe-
rent*innen statt. Die Beiträge und die Diskussion der Veranstaltung wurden ausführlich dokumentiert 
und auf der Webseite der KEP veröffentlicht: 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/news/covid-19-tagung/1 
Im Nachgang zu dieser Tagung wurde vom KEP-Lenkungskreis eine Expertise zu den Auswirkungen 
der Covid-Pandemie angefordert. Zu diesem Zweck wurden vier Online-Umfragen entwickelt und im

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November 2020 an die folgenden Zielgruppen verteilt: Kulturschaffende, Kulturnutzeri*innen, Förder-
geber*innen sowie städtische Institutionen. Die Auswertung der Umfrage wurde u.a. auf der KEP-
Webseite öffentlich gemacht. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/media/filer_public/90/4f/904f49bc-e119-4a39-975d-
a6e7874d4e39/ergebnisse_covid-befragung.pdf 
 
Besetzung einer zweiten Sachbearbeiter*innenstelle: 
Seit Oktober 2020 hat die bisherige Betreuung der KEP durch die Besetzung einer zweiten Sachbe-
arbeiter*innenstelle mit Frau Sara Bosqui wertvolle Unterstützung erfahren.  
 
Webseite/Newsletter:  
Seit Mai 2020 wird in unregelmäßigen Abständen ein KEP-Newsletter mit aktuellen Informationen zur 
KEP an alle Interessierten verschickt. Jeder kann sich dazu auf www.kep.koeln anmelden. Die Web-
seite wurde auf der Startseite um den Bereich Aktuelles erweitert. Auf diese Weise wird der Zugriff 
auf die wichtigsten neuen Informationen erleichtert.  
 
B. Sachstand der drei Pilotprojekte 
Mit der KEP wurden zahlreiche Entwicklungsideen als Handlungsanleitungen für die Kultur in Köln 
vorgestellt, deren Umsetzung in den kommenden Jahren geprüft und unter Vorbehalt der haushalts-
rechtlichen Möglichkeiten umgesetzt werden sollen.  
Den Anfang machten drei Pilotprojekte: Popmusik-Preis, Kulturmarketing und ein zentrales Raumma-
nagement. 
1. Entwicklung und Finanzierung eines national bedeutenden Pop-Preises. 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41), Referat für Popularmusik und Filmkultur.  
Der mit 15.000 Euro dotierte Popmusik-Preis (Holger Czukay Preis) wurde 2020 an das 
Künstlerduo „Mouse on Mars“ verliehen. Das 1993 gegründete Projekt, bestehend aus Jan St. 
Werner und Andi Toma, durchlebte seine prägenden Anfangsjahre in Köln und war an der 
Entstehung einer neuartigen, eklektizistischen Elektronikszene rund um den Brüsseler Platz 
10a maßgeblich beteiligt.  
Der Holger Czukay Ehrenpreis zur Würdigung des Lebenswerks wird der wegweisenden 
Electro-Disco-Formation „Gina X Performance“ zugesprochen. 
Die Preisverleihung wurde per Livestream übertragen.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/holger-czukay-preis/5 
 
2. Kulturmarketing:   
Die Zuständigkeit liegt im Kulturdezernat (VII/1).  
Das Kulturmarketing stand im letzten Jahr wie fast alle Bereiche des Lebens unter dem Ein-
fluss der Coronapandemie. 
Viele angestoßene Marketingaktionen mussten kurzfristig verändert, verschoben oder gar ab-
gesagt werden. 
Eine Kampagne zum sicheren Kulturbesuch wurde im Oktober 2020 kreiert und sollte im No-
vember 2020 veröffentlicht werden. Durch den verhängten Lockdown Anfang November 
musste sie zurückgezogen werden und wurde für die Zeit nach einer Wiedereröffnung der Kul-
tureinrichtungen geplant. 
Nun, im Juni 2021 sind sich alle Beteiligten einig, dass der Aspekt „Sicherheit“ nicht mehr im 
Fokus einer solchen Kampagne stehen sollte. Die KulturlisteKöln wünscht sich beispielsweise 
für den September eine große Kampagne zum Start der Saison. Welche Inhalte kommuniziert 
werden sollen, wird in den kommenden Wochen fixiert. 
Im Dezember 2020 wurde der erste Kölner Kulturadventskalender umgesetzt. Kurze Videos 
von Kulturschaffenden zeigten die große Vielfalt der Kölner Kultur auf. Partner*innen waren

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hierbei sowohl professionelle Kultureinrichtungen wie auch Laiengruppen. Aufgrund des guten 
Erfolges wird es in diesem Jahr eine Neuauflage des Adventskalenders geben. 
Ab Weihnachten wurden die Streamingangebote der Kölner Kultur auf einer eigens erstellten 
Unterseite des Portals www.stadt-koeln.de präsentiert. Mit einer bundesweit geschalteten On-
linekampagne wurden über 40. Mio. Werbekontakte erzielt und 20.000 Nutzenden folgten dem 
Link auf die städtische Seite. 
Der Stream zum „Poppezoch“, den die Puppenspiele gemeinsam mit dem Festkomitee Kölner 
Karneval und dem WDR produzierten, wurde ebenfalls mit einer Onlinekampagne in den rhei-
nischen Karnevalshochburgen beworben. Über die Karnevalstage (Donnerstag bis Rosen-
montag) konnten hiermit rund 8.000 Besucher*innen auf die entsprechende Seite geleitet 
werden.  
Das Kulturmarketing befindet sich gemeinsam mit dem Kulturamt in Abstimmung über ein 
Konzept, welches das Ziel verfolgt, die Kulturförderung der Stadt bei den Besucher*innen von 
Kulturveranstaltungen deutlicher hervorzuheben. Nach einem ersten Workshop im März wird 
ein zweiter Workshop in den kommenden Wochen stattfinden.  
Ebenso stimmt sich das Kulturmarketing derzeit mit dem Kulturamt und der ClubKomm über 
ein Konzept für eine Imagekampagne „Popkultur“ ab. 
Ein umfangreiches Kommunikationskonzept zum 200jährigen Jubiläum Kölner Karneval wurde 
durch das Kulturmarketing erstellt.  
In regelmäßigen Jourfixes mit dem Festkomitee Kölner Karneval wird die Kommunikation für 
das Jubiläum abgestimmt. 
Den öffentlichen Startschuss für die Vorbereitungen auf das Jubiläum wird eine gemeinsame 
Pressekonferenz der Oberbürgermeisterin mit dem Festkomitee am 1. Juli 2021 bilden.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kulturmarketing/24 
 
3. Zentrales Raummanagement: 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-Planungsreferat (VII/2). 
Ein zentrales Raummanagement soll verstärkt für die Schaffung und den Erhalt von Räumen 
für die kulturelle Nutzung sorgen. Dazu gehört die dezernatsübergreifende Prüfung eines 
grundsätzlichen Förderungsbedarfs von Kunst und Kultur im städtischen Entwicklungs- und 
Planungsprozess. Städtische und private Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind, 
sollen in einer Datenbank erfasst, Zwischennutzungen vermittelt und neue Räume für Kunst 
und Kultur identifiziert werden. In einem ersten Schritt wurde für die Installierung dieses zent-
ralen Raummanagements durch einen Unternehmensberater ein Konzept erstellt, das unter 
anderem Art und Umfang des Raummanagements erläutert, bereits vorhandene Konzepte 
identifiziert und zu beteiligende stadtinterne und externe Partner definiert sowie Aussagen zu 
den Folgekosten und der notwendigen Personalausstattung trifft.  
Dieses Projekt wird auch in Abstimmung mit der Maßnahme „Integratives Stadtentwicklungs-
konzept“, das derzeit vom Kulturamt betreut wird, durchgeführt werden, da es hier Schnittstel-
len und Berührungspunkte gibt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/raummanagement/7 
 
 
C. Sachstand der KEP-Projekte: 
Die einzelnen Maßnahmen werden hier mit den übergeordneten Bereichen aufgeführt, unter denen 
sie in der KEP zu finden sind. Die Liste beinhaltet sowohl die zur Umsetzung für 2021 neu ausge-
wählten Maßnahmen als auch die Maßnahmen aus dem letzten Jahr und gibt Auskunft über deren 
derzeitigen Sachstand.  
Die neu aufgenommen Maßnahmen sind mit einem * gekennzeichnet.

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ALLGEMEIN 1. Vielfalt: nachzulesen im KEP S. 142-143. 
*Erarbeitung eines Leitbildes für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt für alle städtischen 
Kulturbereiche sowie der Freien Szene (Produktion, Vermittlung und Inklusion), Orien-
tierung am bestehenden Diversity-Konzept der Stadt  
Entwicklung einer Ikonographie als Visualisierung des Leitbildes. 
Am 24.06.2021 im Rat zurückgestellt. Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-
Planungsreferat (VII/2).  
Ein erstes Konzept hierzu wird durch das Kulturdezernat-Planungsreferat (VII/2) erarbeitet. 
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll eine schriftliche Absichtserklärung sein, in 
der die städtischen kulturellen Institutionen (Museen, Bühnen, Orchester, Bibliotheken, Archi-
ve) gemeinsam Ziele formulieren, um in Zukunft kulturelle Teilhabe und Vielfalt in ihren Häu-
sern zu gewährleisten, zu fördern und auszubauen.  
Das Leitbild formuliert Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen an denen sich alle Kul-
turschaffenden – städtische wie freie – orientieren sollen.  
Gemäß der KEP-Maxime soll das Leitbild partizipativ erarbeitet werden. Städtische Kulturinsti-
tutionen und Vertreter*innen verschiedener Zielgruppen treffen in mehreren kleinen Dialog-
runden zusammen um zu diskutieren wie die Teilhabe und Vielfalt im Kulturbereich verbessert 
werden kann. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/leitbild-kulturelle-teilhabe/9 
 
 
Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit, das als Inklusionszu-
schlag abgerufen werden kann 
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Die Umsetzung des Projektes hat begonnen. Derzeit werden die für die Förderung notwendi-
gen Instrumente im Zuge der Konzeptionierung eines Förderkonzeptes Kulturelle Teilhabe er-
arbeitet. Mit der Erhöhung des Förderetats konnte bereits jetzt eine Vielzahl, vor allem in die 
Strukturen wirkende, Projekte umgesetzt werden.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/inklusive-kulturarbeit/10 
 
 
Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte im Kulturamt  
Am 04.02.2021 im Rat beschlossen (3385/2020) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Das Projekt befindet sich in der Umsetzungsphase. Die Erhöhung des Förderbudgets konnte 
dazu genutzt werden, einen Teil des Antragsstaus abzubauen. Es konnten mehr Projekte um-
gesetzt werden, bei denen sich auch ein sukzessiver Anstieg der Qualität feststellen lässt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/interkulturelle-projekte/11 
 
 
 
ALLGEMEIN 6. Beteiligung: nachzulesen im KEP S. 149. 
Aufbau eines Verfahrens zur Verstetigung der Kulturentwicklungsplanung /Dauerhafter 
Einrichtung eines Runden Tisches Partizipation und Teilhabe. 
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat-Planungsreferat (VII/2). 
Der für Mai 2020 geplante Runde Tisch zum Thema Partizipation musste aufgrund der 
Corona-Pandemie verschoben werden und konnte erst am 30.04.2021 als digitale Veranstal-
tung stattfinden. Hier wurden die Formen und Methoden praktischer kulturpolitscher Teilhabe 
der Freien Kulturszene und deren formale und rechtliche Möglichkeiten und Bedingungen in 
Impulsreferaten vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Eine ausführliche Dokumenta-
tion wurde auf der Webseite eingestellt:  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/partizipation-und-kep/12

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STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 1. Museen: nachzulesen im KEP S.152 
*Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedli-
che Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer digitaler Zugän-
ge wie Multimediaguides. 
Am 18.08.2021 im Rat beschlossen (1929/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst 
(4522) und den jeweiligen Museen. 
Die Sammlungen der Museen werden in den kommenden Jahren in den verschiedenen Onli-
ne-Präsenzen aber auch mittels mobiler Anwendungen für unterschiedliche Zielgruppen im di-
gitalen Raum zugänglich gemacht. Die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen sind entweder 
Bestandteil der hausbezogenen Kommunikationsstrategie oder der übergreifenden Content-
Strategie des Programms „Museen, Menschen, Medien“. Es handelt sich daher nicht um soli-
täre digitale Anwendungen, sondern um Glieder in einer digitalen Wirkungskette.  
Aus diesem Grund richten sich die jeweiligen Projekte an unterschiedliche Zielgruppen und 
verfolgen unterschiedliche digitale Ansätze, die sich jedoch alle in dem Ziel treffen, die Publi-
kumsansprache zu diversifizieren und das bestehende Angebotsportfolio zu erweitern.  
Beantragt werden folgende Einzelmaßnahmen:  
4510 – WRM: Relaunch des EDV-gestützten Führungssystems mit Informationen zur Samm-
lung als DigiWalk in einer App  
4512 – RGM: Erweiterung und Bereicherung eines 3D-Rundgangs zur Präsentation im Belgi-
schen Haus  
4514 – MAKK: Partizipative Erweiterung der Online-Collection  
4516 – MSchn: Ausbau der Online-Collection  
4518 – KSM: Gestaltung und Programmierung einer Progressive-Web-App (PWA)  
4520 – NS DOK: Erweiterung der bestehenden Didaktik-App im 360-Grad-Rundgang des NS-
DOK um Formate im Stadtraum  
4522 – Museumsdienst: Online-Spiel als Eingang zu den Sammlungen der Museen  
4523/2 – RBA (in Kooperation mit der Universität zu Köln und 4522 – Museumsdienst): In ei-
nem gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekt bearbeiten die drei genannten Institutio-
nen Objekte der ehemaligen Jesuitensammlung, um sie der Wissenschaft und der breiten Öf-
fentlichkeit zugänglich zu machen. Mit KEP-Mitteln soll mittels eines Gamification-Ansatzes 
das sog. Physikalische Kabinett erläutert werden, das – einst von europäischem Rang – ein 
Kernstück der Kölner Wissenschaftsgeschichte darstellt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45 
 
 
*Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedli-
che Zielgruppen/Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung einer zentralen 
Basiskomponente. 
Am 18.08.2021 im Rat beschlossen (1931/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst 
(4522). 
Die Museen der Stadt Köln nutzen unterschiedliche Datenbanken für die wissenschaftliche 
Dokumentation und die Verwaltung der Objekte. Im Hinblick auf die Erstellung und Publikation 
ihrer Online-Collections, die Schaffung von Schnittstellen in Bilddatenbanken und zu internati-
onal relevanten Wissenschaftsportalen sowie für die Normierung von Daten ist die Schaffung 
eines Normdaten-Mappingservers unabdingbar. Er ermöglicht die automatisierte Verbindung 
der Sammlungen und den Austausch von Digitalisaten. Eine Standardlösung für diese Aufga-

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ben ist nicht marktgängig, sondern muss für Köln geschaffen werden und den IT-
Anforderungen der Museen sowie der stätischen IT-Landschaft genügen.  
Die KEP-Mittel tragen dazu bei, dieses im Programm „Museen, Menschen, Medien“ zu reali-
sierende Projekt unter Beteiligung der Museen und von 12/Amt für Informationsverarbeitung 
umzusetzen.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/bestand/45 
 
 
*Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort Köln/Intensivierung von Marketing-
maßnahmen 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1900/2021) / Die Zuständigkeit liegt beim Museumsdienst 
(4522). 
Für die wirkungsvolle Intensivierung von Marketingmaßnahmen für die Museen sowie den ge-
samten Standort ist eine Kenntnis der Publikumsstruktur unabdingbar. Sie ermöglicht eine 
nachhaltige Bewirtschaftung der Mittel und eine zielgerichtete Ansprache von Nutzungsgrup-
pen. Grundlage dafür ist eine aktuelle Gesamtanalyse für den Museumsbereich, die Besu-
cher*innen und Nichtbesucher*innen sowie einzelne Angebote umfasst und die Hinweise auf 
die demographische Struktur des Publikums und die soziographischen Bedingungen ei-
nes/einer Besucher*in erbringt. Diese grundlegende Besucherstrukturanalyse entsteht aus ei-
ner Reihe von Einzelbausteinen, die methodisch und zeitlich in einer Wirkungskette zueinan-
der stehen. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/marketing/43 
 
 
*Anpassung Medienetat KMB  
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1877/2021)/Die Zuständigkeit liegt bei der Kunst- und 
Museumsbibliothek (4523) 
Mit den Mitteln des Medienetats sollen die Literaturbestände der Kunst- und Museumsbiblio-
thek (KMB) mit aktueller und älterer Fachliteratur zur Bildenden Kunst, insbesondere Künst-
lermonographien, zu Ausstellungsdokumentationen sowie thematisch mit Publikationen zur 
Fotografie und dem Kunstgewerbe/Design ergänzt werden.  
Die KMB kann schon seit vielen Jahren mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln nicht die 
wichtigsten relevanten Publikationen, die in einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek zur 
Kunstgeschichte vorhanden sein sollten, erwerben. Mit den beantragten Mitteln könnten seit 
längerem entstandene Lücken gefüllt und der Bestand mit neuerer Literatur ergänzt werden.  
Da die KMB eine öffentliche Bibliothek ist, stehen die Ergänzungen der Literaturbestände der 
KMB auch den Museen, Ausstellungshäusern, Galerien, der Freien Szene und allen an Bil-
dender Kunst Interessierten in Köln zur Verfügung. Zur Vorbereitung von Ausstellungen, Ver-
anstaltungen, weiteren Publikationen oder auch nur, um sich im Bereich der Bildenden Kunst 
zu informieren. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/kunst-und-museumsbibliothek/70 
 
 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 2. Bühnen der Stadt Köln: nachzulesen im KEP S. 155. 
Etablierung eines Figurentheaterfestivals  
Am 28.01.2020 im Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen (4299/2019)/Die Zuständigkeit

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liegt bei den Puppenspielen (4101).  
Das Hänneschen hat bereits sein Konzept und Programm für das Figurentheaterfestival 
ausgearbeitet. Ziel ist es neue Besucher zu erreichen, für zukunftsfähigen Nachwuchs zu sor-
gen, Inklusion und kulturelle Bildung zu stärken sowie den Austausch mit den Kölner Partner-
städten zu pflegen. Es sollte zum ersten Mal im Mai 2020 stattfinden, musste aber wegen der 
Corona-Pandemie verschoben werden und wird voraussichtlich 2022 das erste Mal stattfin-
den.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/figurentheaterfestival-im-hanneschen/3 
 
 
 
STÄDTISCHE INSTITUTIONEN 4. Bibliothek: nachzulesen im KEP S. 157. 
*Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes 
Am 24.06.2021 im Rat beschlossen (1757/2021)/Die Zuständigkeit liegt bei der Stadtbibliothek 
(43).  
Die Stadtteilbibliothek Nippes hat im Rahmen des Projektes „Strategieentwicklung für Stadt-
teilbibliotheken“ des Landes NRW 2020 das bestehende Stadtteilbibliotheksprofil überprüft, 
mit Blick auf die Bedarfe des Stadtteils geschärft und eine in die Gesamtstrategie der Stadt-
bibliothek integrierte Neuausrichtung vorgenommen. Im Rahmen dieses Prozesses wurde 
deutlich, dass unter anderem eine Optimierung und nachvollziehbare Zonierung der Räum-
lichkeiten unabdingbar ist.  
Die Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes bezieht sich konkret auf die Optimierung der 
Funktionsbereiche beider Etagen, das Schaffen von zielgruppenspezifischen Zonen durch 
Möblierung, akustische Elemente, Licht und Wandgestaltung. Basierend auf einem gestalteri-
schen Gesamtkonzept werden die in der Strategie- und Kulturentwicklungsplanung gewonne-
nen Erkenntnisse räumlich und dann auch inhaltlich umgesetzt. Vorbild sind die bereits abge-
schlossenen Umgestaltungen der Stadtteilbibliothek in Rodenkirchen, Haus Balchem und 
Kalk.  
Dabei sollen räumliche Highlights besonders für Kinder, Jugendliche und junge Familien ge-
schaffen und die Stadtteilbibliothek Nippes zu einem „Dritten Ort“ mit hoher Aufenthaltsqualität 
mit niederschwelligen Bildungsangeboten für die Menschen im Veedel umgestaltet werden. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/sanierung-der-stadtteilbibliotheken/117 
 
 
Digitale Bibliothek 
Am 28.01.2020 im Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen (0012/2020)/Die Zuständigkeit 
liegt bei der Stadtbibliothek (43). 
Unter dem Titel Digitale Bibliothek konnten drei Teilprojekte der Stadtbibliothek im Bereich 
der Digitalisierung durchgeführt und erfolgreich beendet werden.  
 Nutzung von digitalen mobilen Endgeräten in den Stadtteilbibliotheken  
Digitale Endgeräte spielen in der Bibliotheksnutzung eine zunehmende Rolle. Lade-
schränke für elektronische Devices zur Selbstbedienung durch die Kundinnen und 
Kunden ermöglichen die Bereitstellung von Tablets im öffentlichen Bereich. Sie sind 
durch RFID-Technologie mit einer Verbuchungsfunktion ausgestattet. Dies ermöglicht 
die eigenständige Nutzung von Geräten, die nun nicht mehr durch das Bibliotheksper-
sonal ausgegeben werden müssen. Damit ist ein niederschwelliger Zugang zu elektro-
nischen Endgeräten für alle Bibliotheksmitglieder möglich. Es werden beispielsweise 
altersgerechte Inhalte über Apps oder andere mobile Angebote zur Verfügung gestellt. 
Diese Ladeschränke werden seit dem 1. Quartal 2021 in einzelnen Stadtteilbibliothe-
ken eingesetzt. 
 
 Netzausbau in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen 
Durch den Einsatz neuer und innovativer Technologien schafft die Stadtbibliothek die

8 
 
Infrastruktur für weitere zukunftsweisende und serviceorientierte Anwendungen. Vo-
raussetzung für den weiteren reibungslosen Betrieb der IT-Infrastruktur der Stadtbiblio-
thek, die vielfältigen Aktivitäten im MINT-Bereich ebenso wie Aktivitäten im Umfeld der 
Digitalisierung ist die Optimierung der bestehenden Datennetze, der Datenverbindung 
zwischen den jeweiligen Standorten sowie der Anbindung ans Internet. Die Bandbrei-
ten der aktuellen Netzanbindung sowie das WLAN-Angebot sind für die vielfältigen di-
gitalen Angebote nicht mehr ausreichend und werden für die Erweiterung der digitalen 
Kultur- und Bildungsangebote optimiert. Die Maßnahme in der Stadtteilbibliothek Ro-
denkirchen wurde im 1. Quartal 2021 umgesetzt. 
 
 Einrichtung eines Social-Media-Studios* „Köln zeigt sich“ 
In der Bibliothek wurde eine fest installierte Kamera mit Hintergründen und voreinge-
stelltem Licht eingerichtet. Hier können Nutzer*innen sich selbst filmen – zum Beispiel 
mit einer Buch- oder Medienrezension oder auch einem Beitrag für ihren eigenen Ka-
nal oder ihre Webseite. Die Nutzer*innen können das Social-Media-Studio auch für ei-
gene kleine Produktionen nutzen. Damit wird das Video-Publishing zu einer allgemein 
zugänglichen Publikationsform, da allen Bürger*innen die technischen Möglichkeiten 
mit einfachsten Benutzeroberflächen zur Verfügung gestellt werden. Die Maßnahme 
wurde erfolgreich umgesetzt und das Studio wird bereits für Live-Streams und interne 
Schulungen genutzt. Sobald es die Entwicklung der Pandemie erlaubt, wird es auch 
externe Nutzer*innen geöffnet. 
 (*Die ursprünglich gewählte Bezeichnung „Youtube-Studio“ musste aus rechtlichen 
Gründen geändert werden.) 
Der Ausbau der Digitalen Bibliothek geht über diese durch die KEP unterstützten drei Projekte 
hinaus. So haben unter anderem auch das stark ausgeweitete E-Book-Angebot und der Be-
reich Musik- und Filmstreaming besonders während der pandemiebedingten Schließung der 
Bibliothek ihre Relevanz bewiesen. Durch kostenlose Schnupperzugänge zu den Digitalange-
boten konnten in dieser Zeit viele Kölner*innen auch langfristig überzeugt werden, so dass 
2.500 neue Mitglieder hinzugewonnen werden konnten. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/digitale-bibliothek/18 
 
 
 
FREIE SZENE 1. Bildende Kunst: nachzulesen im KEP S. 161. 
Schaffung zusätzlicher Atelierräume  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). Laufendes Verfahren. Das Kulturamt hat einen 
Umsetzungsvorschlag erarbeitet und dem Ausschuss für Kunst und Kultur am 15.06. einen 
Beschlussvorschlag vorgelegt (1966/2021). 
Der Beschluss wurde vom Ausschuss Kunst und Kultur in die Sitzung im September 2021 
verwiesen (1966/2021).  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/atelierraume/13 
 
 
FREIE SZENE 4. Literatur: nachzulesen im KEP S. 165. 
Erhöhung der Schreibraum-Kapazität und Schaffung einer angemessen dotierten Stelle 
für die Betreuung  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41). 
Wurde am 14.05.2020 im Rat beschlossen (0369/2020). Das beschriebene Konzept wurde 
umgesetzt. 
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/schreibraum/15

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FREIE SZENE 5. Musik: nachzulesen im KEP S. 166-167. 
Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und Ensembles (vor allem im Be-
reich Neue Musik wegen komplexer Aufbauten) Vorrangige Maßnahmen zur Ertüchti-
gung vorhandener und neuer Räume, im Hinblick auf nutzerspezifische Anforderungen.  
Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41).  
Die Maßnahmenidee wurde bereits begonnen. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und 
Kultur wurde gemäß Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des Leitprojektes die institutionelle 
Förderung des Netzwerks ON – Neue Musik Köln für die Herrichtung von Proberäumen und 
für Mietkostenzuschüsse für Neue Musik Ensembles erhöht. Weitere Bedarfe könnten durch 
Mietzuschüsse zu Proberäumen und durch Mitbenutzung des erweiterten Zamus gedeckt 
werden (geplante Vorlage). Für die Schaffung zusätzlicher Proberäume wird derzeit ein Kon-
zept erarbeitet. Zur Umsetzung des Konzeptes müssen weitere Mittel im Haushalt bereitge-
stellt werden.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/proberaume/17 
 
 
FREIE SZENE 7. Theater: nachzulesen im KEP S. 169. 
Aufbau und Sicherung der Comedia zu einem Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur 
Ratsbeschluss vom 27.09.2018 / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturamt (41).  
Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt: Das COMEDIA Theater wurde zu einem „Zentrum 
für Kultur für junge Bürgerinnen und Bürger in Köln und NRW“ ausgebaut. Die Neueröffnung 
fand unter Coronabedingungen, mit etwa 450 Besucher*innen in vier Zeitslots, am 22. August 
2020 im Innenhof und im Roten Saal der Comedia statt. Bei der Eröffnung feierten das mobile 
Kinderstück „Gelato“ und das Tanzstück „mutig, mutig“ Premiere. Im neuen COMEDIA Thea-
ter finden die Bereiche Kindertheater und Junges Theater, die COMEDIA Theaterwerkstatt, 
das COMEDIA Schauspieltraining und das Programm von COMEDIA Kabarett & Comedy un-
ter einem Dach Platz.  
https://www.kulturentwicklungsplan.koeln/de/projects/comedia-theater-koln/6 
 
 
gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

26.10.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2702/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.10.2021
Erstellt
29.07.2021 09:21