1818/2019
Beschlussvorlage Ausschuss
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Ausschuss
4155 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41/41/2 Vorlagen-Nummer 1818/2019 Freigabedatum 04.06.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Konzeption und Bestellung Jury Holger Czukay Preis für Popmusik Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln in der Variante A zu. Er bestellt die folgenden Personen für den Zeitraum 2019 bis 2022 zu Jurymitgliedern: - als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur: Dr. Michaela Matthey, - als Expertinnen und Experten: Richard Bölle (Prime Entertainment), Ralph H. Christoph (c/o pop), Suzie Kerstgens (KLEE), Jan Lankisch (WEEK-END Fest) und Simone Sohn (1Live Heimatkult), - als externen Experten (für 2019): Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg) Kurzvorstellungen der Personen sind der Anlage 1 zu entnehmen. Alternative: Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln in der Variante B zu. Er bestellt die oben genannten Personen zu Jurymitgliedern. Anlage 1: Kurzvorstellungen Jurymitglieder Anlage 2: Konzept Holger Czukay Preis für Popmusik Variante A Anlage 3: Konzept Holger Czukay Preis für Popmusik Variante B Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Mit Ratsbeschluss vom 04.04.2019 wurde als Maßnahme der Kulturentwicklungsplanung die Einrich- tung eines Popmusik Preises der Stadt Köln ab 2019 beschlossen und die entsprechenden Mittel bereitgestellt. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert, für die Umsetzung stehen weitere 15.000 € zur Verfü- gung. Im April und Mai hat die Verwaltung Recherchen zu bestehenden Pop-Preisen in Deutschland ange- stellt und mögliche Expertinnen und Experten für die Erarbeitung von Vorschlägen und für die Aus- wahl möglicher Preisträgerinnen und Preisträger identifiziert und entsprechende Hintergrundgesprä- che geführt. Ziel des Kölner Preises für Popmusik ist die Anerkennung dieser Kunstsparte und die Wertschätzung ihrer Leistungen für Köln. Der neue Preis soll sich in die Kette der hochkarätigen Kulturpreise und Stipendien, die die Stadt Köln vergibt, einreihen. Die Namensgebung als „Holger Czukay Preis“ ehrt das Vermächtnis des innovativen und international bekannten Bassisten der Kölner Gruppe CAN. Holger Czukay hat nach der Zeit bei CAN weiter ge- wirkt und sowohl mit internationalen als auch mit Kölner Künstlerinnen und Künstlern zusammen ge- arbeitet. Die Führung des Namens „Holger Czukay Preis“ stellt zukünftige Preisträgerinnen und Preis- träger in eine Verbindung mit dem außergewöhnlichen Werk dieses Künstlers und hilft, den Preis be- kannt zu machen. Die Zielsetzung des Preises, die Kriterien für die Preisvergabe und die Aufgaben der Jury sind im Dokument zur Konzeption beschrieben. Dieses liegt als Variante A und Variante B vor. Variante A: Die Verwaltung favorisiert die Konzeption des Preises in der Variante A. Diese ist auf die Personen- gruppe der Musikerinnen und Musiker fokussiert und ehrt somit die aktive Künstlerschaft. Sie stellt eine Verbindungslinie zum musikalischen Erbe des Ausnahmekünstlers Holger Czukay her und ist klar umrissen in ihrer Würdigung für Bands und Einzelkünstlerinnen und -künstler der Popmusik. Der „Holger Czukay Preis“ ist damit auch klar abgrenzbar von Preisen in anderen Kunst- und Kultur- Sparten. In seiner Fokussierung kann der Preis seine überregionale Strahlkraft entwickeln und die Szene insgesamt stärken. Der auf Musikerinnen und Musiker konzentrierte Preis wäre mit 15.000 € der höchstdotierte seiner Art in Deutschland. Mit einem zusätzlichen Ehrenpreis können auch Perso- nen aus dem weiten Feld der Popkultur geehrt werden. Variante B: Diese Variante öffnet die Konzeption des Preises für alle Akteure auf dem Feld der Popmusik, also neben Musikerinnen und Musikern auch für Personen, die ein Label oder einen Plattenladen betrei- ben, oder die journalistisch-publizistisch im Feld der Popkultur tätig sind (und weiteres).
1818-2019 Anlage 3 Konzept Preis für Popmusik Variante B
4351 Zeichen
Anlage 3
Variante B
Konzept eines Preises für Popmusik in Köln
Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln
Gegenstand
Die Stadt Köln stiftet einen Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Popmusik. Er
ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich vergeben. Der Preis dient der Anerkennung
populärer Musik, die sowohl im Kulturleben Kölns als auch für die Außenwahrnehmung der
Stadt eine wichtige Rolle spielt
1. Er soll die prägende Wirkung der Popmusik und ihrer
Akteurinnen und Akteure herausstellen und für die Öffentlichkeit sichtbar werden lassen.
Ziele und Kriterien
Ziel des Preises ist die Wertschätzung der Akteurinnen und Akteure der Popmusik in Köln.
Der Preis würdigt die Popmusik als kulturell-künstlerische Ausdrucksform mit einer
bedeutenden Tradition in Köln. Er ist Bekenntnis zu dieser Historie und Stärkung der Zukunft
dieser Sparte zugleich.
Die Kriterien zur Vergabe des Preises sind Bezug zu und Wirkung in und für Köln,
künstlerische Eigenständigkeit und Haltung sowie popkulturelle Relevanz.
Mit diesem Preis sollen besondere künstlerisch-kulturelle Leistungen und Verdienste um die
Popmusik in Köln honoriert werden. Der Preis soll an Akteurinnen und Akteure der Popkultur
vergeben werden, die von Köln aus arbeiten oder deren Schaffen besondere Auswirkungen
auf die Popmusik in Köln hat oder hatte. Adressiert sind nicht nur Musikerinnen und Musiker,
sondern auch Personen, die ein Label oder einen Plattenladen betreiben, Veranstaltungen
durchführen, journalistisch-publizistisch oder auf andere Weise im Feld der Popkultur tätig
sind. Er soll an Personen verliehen werden, deren Schaffen auch über die Grenzen Kölns
hinaus wahrgenommen wird.
Namensgebung
Der Preis soll den Namen „Holger Czukay Preis“ tragen - als Hommage an den Bassisten
der wegweisenden Kölner Band CAN. Gleichzeitig verweist die Namensgebung auch auf die
Stoßrichtung des Preises als Kulturpreis. Mit der Namensgebung zeigt die Stadt Köln ihre
Hochachtung vor dem künstlerischen Schaffen von Holger Czukay und stellt die Namen
zukünftiger Preisträger in Verbindung zu diesem innovativen und international beachteten
Künstler. In der Entwicklung des Preises besteht somit die Chance, eine ungewöhnliche und
neue Wahrnehmung der Popmusik Kölns entstehen zu lassen. Nicht zuletzt hilft die
Verwendung des Namens von Holger Czukay, diesen neuen Preis bekannter zu machen und
in die Öffentlichkeit zu tragen.
1 Siehe Popkulturförderkonzept Köln2016, S. 9
Anlage 3
Variante B
Der Preis – Struktur und Jury
Der Preis ist mit 15.000 € dotiert.
Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich. Über die Vergabe des Preises entscheidet
eine Jury aus Expertinnen und Experten der Popkultur. Die Preisträgerin beziehungsweise
der Preisträger wird aus den Vorschlägen der Jurymitglieder ermittelt. Die Nominierungen
sind nicht öffentlich.
Die Jury besteht aus maximal acht Personen. Den Vorsitz der Jury hält qua Amt die
Kulturdezernentin inne. Die Mitglieder der Jury werden nach Vorschlag der Verwaltung vom
Ausschuss Kunst und Kultur für die Dauer von vier Jahren benannt. Ein Mitglied stammt
immer aus dem Kreis des jeweils aktuellen Beirats Popkultur. Bestandteil und vollwertiges
Mitglied der Jury ist eine externe Expertin oder ein externer Experte, der von der
Kulturverwaltung für einen oder mehrere Preisjahrgänge berufen wird.
Die Arbeitsweise der Jury wird in einer Geschäftsordnung geregelt.
Preisverleihung
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung soll überregionales Interesse für die Leistungen
der Popmusik in Köln generiert werden. Die Preisverleihung soll nicht als Gala konzipiert
sein, sondern die Preisträgerin oder den Preisträger und ihr oder sein Schaffen vorstellen
und würdigen. Neben dem Überreichen des Preises und einer Laudatio soll es weitere
inhaltliche Formate wie zum Beispiel Werkstattgespräche oder besondere musikalische
Darbietungen geben. Die Möglichkeit zum lockeren Austausch sollte gegeben sein. Eine
Andockung bei einem bestehenden Festival oder sonstigen eingeführten Format der
Popkultur erscheint sinnvoll. Die Veranstaltung sollte auch in den Szene-Medien
kommuniziert werden. Die Umsetzung eines eigenen Erscheinungsbildes für den Preis wäre
wünschenswert.
Köln, 15.05.2019
1818-2019 Anlage 2 Konzept Preis für Popmusik Variante A
4568 Zeichen
Anlage 2
Variante A
Konzept eines Preises für Popmusik in Köln
Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln
Gegenstand
Die Stadt Köln stiftet einen Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Popmusik. Er
ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich vergeben. Der Preis dient der Anerkennung
populärer Musik, die sowohl im Kulturleben Kölns als auch für die Außenwahrnehmung der
Stadt eine wichtige Rolle spielt
1. Er soll die prägende Wirkung der Popmusik und ihrer
Akteurinnen und Akteure herausstellen und für die Öffentlichkeit sichtbar werden lassen.
Ziele und Kriterien
Ziel des Preises ist die Wertschätzung der Akteurinnen und Akteure der Popmusik in Köln.
Der Preis würdigt die Popmusik als kulturell-künstlerische Ausdrucksform mit einer
bedeutenden Tradition in Köln. Er ist Bekenntnis zu dieser Historie und Stärkung der Zukunft
dieser Sparte zugleich.
Die Kriterien zur Vergabe des Preises sind Bezug zu und Wirkung in und für Köln,
künstlerische Eigenständigkeit und Haltung sowie popkulturelle Relevanz.
Mit diesem Preis sollen Musikerinnen und Musiker geehrt werden, deren Schaffen
künstlerisch-kulturelle Spuren in Köln hinterlassen hat oder aktuell wichtige Bezugspunkte
darstellt. Hierbei kann es sich um die Weiterentwicklung von Genres oder
Produktionsweisen, um die Umsetzung außergewöhnlicher Kooperationen oder um den
Ausdruck einer eigenständigen Haltung in der Arbeit handeln. Sämtliche Aspekte, die die
künstlerische Eigenständigkeit unterstreichen, können berücksichtigt werden. Der Preis ist
für Personen bestimmt, deren Schaffen auch über die Grenzen Kölns hinaus
wahrgenommen wird.
Namensgebung
Der Preis soll den Namen „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ tragen - als
Hommage an den Bassisten der wegweisenden Kölner Band CAN. Gleichzeitig verweist die
Namensgebung auch auf die Stoßrichtung des Preises als Kulturpreis. Mit der
Namensgebung zeigt die Stadt Köln ihre Hochachtung vor dem künstlerischen Schaffen von
Holger Czukay und stellt die Namen zukünftiger Preisträgerinnen und Preisträger in
Verbindung zu diesem innovativen und international beachteten Künstler. In der Entwicklung
des Preises besteht somit die Chance, eine ungewöhnliche und neue Wahrnehmung der
Popmusik Kölns entstehen zu lassen. Nicht zuletzt hilft die Verwendung des Namens von
Holger Czukay, diesen neuen Preis bekannter zu machen und in die Öffentlichkeit zu tragen.
1 Siehe Popkulturförderkonzept Köln2016, S. 9
Anlage 2
Variante A
Der Preis – Struktur und Jury
Der Preis besteht aus einem mit 15.000 € dotierten Hauptpreis und einem undotierten
Ehrenpreis.
Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich. Über die Vergabe des Preises entscheidet
eine Jury aus Expertinnen und Experten der Popkultur. Die Preisträgerin beziehungsweise
der Preisträger wird aus den Vorschlägen der Jurymitglieder ermittelt. Die Nominierungen
sind nicht öffentlich.
Die Jury besteht aus maximal acht Personen. Den Vorsitz der Jury hält qua Amt die
Kulturdezernentin inne. Die Mitglieder der Jury werden nach Vorschlag der Verwaltung vom
Ausschuss Kunst und Kultur für die Dauer von vier Jahren benannt. Ein Mitglied stammt
immer aus dem Kreis des jeweils aktuellen Beirats Popkultur. Bestandteil und vollwertiges
Mitglied der Jury ist eine externe Expertin oder ein externer Experte, der von der
Kulturverwaltung für einen oder mehrere Preisjahrgänge berufen wird.
Die Arbeitsweise der Jury wird in einer Geschäftsordnung geregelt.
Der undotierte Ehrenpreis ist nicht auf den Personenkreis der Musikerinnen und Musiker
begrenzt, sondern kann sonstige Akteurinnen und Akteure der Popmusik umfassen.
Preisverleihung
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung soll überregionales Interesse für die Leistungen
der Popmusik in Köln generiert werden. Die Preisverleihung soll nicht als Gala konzipiert
sein, sondern die Preisträgerin oder den Preisträger und ihr oder sein Schaffen vorstellen
und würdigen. Neben dem Überreichen des Preises und einer Laudatio soll es weitere
inhaltliche Formate wie zum Beispiel Werkstattgespräche oder besondere musikalische
Darbietungen geben. Die Möglichkeit zum lockeren Austausch sollte gegeben sein. Eine
Andockung bei einem bestehenden Festival oder sonstigen eingeführten Format der
Popkultur erscheint sinnvoll. Die Veranstaltung sollte auch in den Szene-Medien
kommuniziert werden. Die Umsetzung eines eigenen Erscheinungsbildes für den Preis wäre
wünschenswert.
Köln, 15.05.2019
1818-2019 Anlage 1 Kurzvorstellungen Jurymitglieder
6701 Zeichen
Anlage 1 Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln Kurzvorstellungen der Jurymitglieder 2019 bis 2022 Als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur Dr. Michaela Matthey Michaela Matthey arbeitet seit über 15 Jahren im Plattenladen Underdog Recordstore, wo sie Musikfreunde aller Genres berät. Gemeinsam mit dem Betreiber Lars Hoffmann veranstaltet sie Konzerte mit internationalen Künstlern in verschiedenen Venues in Köln und betreibt eine eigene Partyreihe, „Don’t Tell Dad“ (1x Monat im Club Bahnhof Ehrenfeld). Michaela Matthey ist nicht nur DJ, sondern arbeitet auch als Biologin an der Universität Bonn und betreibt dort Grundlagenforschung. Als Expertinnen und Experten Richard Bölle Richard Bölle, Jahrgang 66. Aufgewachsen im Emsland. Nach dem Abitur Studium zum Taxifahrer (Geschichte, Germanistik, Politologie) in Berlin. War 1991 wegen „Monsters of Spex“ zu Besuch in Köln und ist von der Stadt nicht mehr losgekommen. 1992 dann Umzug nach Köln. Seitdem im Luxor tätig. Zuerst als Stagehand/Plakatierer/Mädchen für Alles. Ab 1994 dann für das Booking zuständig. Ab 1997 auch Booker bei Prime Entertainment. Als solcher zur Zeit verantwortlich für knapp 600 Konzerte im Jahr. Über 90% davon in Köln. Ralph Christoph (c/o pop) Ralph Christoph stammt aus Offenburg (Baden) und lebt seit über 30 Jahren in Köln. Hier begann er Ende der 80er Jahre erste Texte über Musik zu schreiben und Konzerte zu veranstalten, wurde Manager einer Band und legte Platten auf. 1991 wurde er Musikredakteur der Kölner StadtRevue, von wo aus er 1993 zu SPEX – Magazin für Popkultur wechselte und dort bis 1998 als Redakteur arbeitete. Ralph Christoph baute das Programm des Kölner Clubs Studio 672 auf, welcher unter seiner Federführung im Sommer 1998 eröffnet wurde. Ende 2003 gründete er zusammen mit Norbert Oberhaus das c/o pop Festival in Köln, das 2004 zum ersten Mal stattfand. Nach drei Jahren als Programmleiter des Festivals zeichnete er in der Folge für das Programm der c/o pop Convention und später auch des INTERACTIVE Festivals verantwortlich. Parallel zur Arbeit bei c/o pop ist er national und international als Speaker und Moderator bei Konferenzen und Tagungen im Einsatz. Zu den aktuellen Projekten zählt u.a. We Are Europe, ein EU-gefördertes Festival- und Konferenznetzwerk mit acht Partnern aus Europa. Suzie Kerstgens (Musikerin/Sängerin KLEE) Geboren im April 1971 am Niederrhein bei Xanten. Nach einer klassischen Ballettausbildung machte die Sängerin schon während des Philosophie- und Germanistikstudiums in Duisburg und Köln professionell deutschsprachige Popmusik. Mit ihrer damaligen Band RALLEY veröffentlichte sie zwei Alben, produziert im legendären Studio von Conny Plank und in Schweden. Die Band formierte sich unter dem Namen KLEE neu und veröffentlichte seit 2002 sechs Alben und diverse Singles. Darunter der offizielle Popkomm-Song „Erinner dich“ (2003). Suzie Kerstgens feierte zahlreiche Charts-Erfolge, veröffentlichte ein Album in den USA und unternahm internationale Gastspielereisen. Noch in diesem Jahr erscheint das Anlage 1 siebte Album ihrer Band KLEE. Suzie engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten wie z.B. bei der Kölner Aids Hilfe, Aktion Mensch oder Arsch Huh. Sie schreibt und singt Kinderlieder und steht als DJ „kölsche Kylie“ leidenschaftlich gerne an den Turntables. Beim Pop NRW Preis konnte sie erst jüngst Erfahrungen als Jurymitglied sammeln. Jan Lankisch (WEEK-END Fest) Jan Lankisch gründete 2011 zusammen mit dem 2018 verstorbenen Jörg Waschat das WEEK-END Fest und ist bis heute dessen künstlerischer Leiter. In den acht Festival- Ausgaben brachte er neben vielen Newcomern auch einige legendäre Künstler (wieder) auf die Bühne, die z.T. mit besonderen Projekten für Aufmerksamkeit sorgten. Seit den frühen 2000er Jahren veranstaltet er Konzerte in Köln. Von 2008 bis 2019 war er mit seiner Konzertreihe acbty hauptverantwortlich für die Konzerte im legendären Kölner Nacht-Club “King Georg” und veranstaltete in diesem Zeitraum über 300 Shows dort. Von 2001 bis 2012 war er A&R und Art Director des Kölner Labels Tomlab und veranstaltete Showcases in London, New York und 3 Events beim SXSW Festival in Austin (USA). Über die letzten beiden Jahrzehnte baute er sich ein weit reichendes Netzwerk zu internationalen Labels, Bookingagenturen, Veranstaltern und Festivalbetreibern auf. Als freiberuflicher Designer gestaltete er über 60 Album-Cover und Artworks für Künstler wie Stephen Malkmus, Robert Forster, The Monochrome Set und viele weitere. Simone Sohn (1Live Heimatkult) Die freiberufliche Musikjournalistin Simone Sohn lebt seit 25 Jahren in Köln. Sie arbeitet in erster Linie für den WDR. Für das legendäre Format Rockpalast hat sie vor der Kamera Interviews mit nationalen und internationalen Künstlern gemacht. Für die Jugendwelle 1LIVE betreut sie seit einigen Jahren die Rubrik Heimatkult. Dort werden jede Woche Bands und auch Solokünstler aus dem „Sektor“ vorgestellt. Sie ist also bei 1LIVE die Fachfrau für lokale Acts, die aus NRW kommen und hat somit auch die Kölner Musikszene seit Jahren sehr gut im Blick. Erste Erfahrungen hat die 44-Jährige vor knapp 20 Jahren übrigens bei den damals in Köln ansässigen Musiksendern VIVA 2 und VIVA gesammelt, die entscheidend die hiesige Musikszene mitgeprägt haben und somit selbst auch ein gutes Stück Kölner Popmusik- Geschichte sind. Simone Sohn ist Mitglied der Jury zum popNRW Preis. Als externer Experte für 2019 Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg GmbH) Udo Dahmen studierte klassisches Schlagzeug an der Musikhochschule Rheinland in Aachen und Köln sowie Jazzdrums bei Dante Agostini in Paris. Von 1983 – 2003 wirkte er als Dozent und Sprecher des Kontaktstudiengangs Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und baute an der Berufsfachschule für Musik, Dinkelsbühl von 1994 – 2003 den Studiengang Rock/Pop/Jazz auf. Seit 2003 Jahren leitet er als künstlerischer Direktor und Geschäftsführer die Popakademie Baden-Württemberg und wirkt im Ehrenamt auch als Vizepräsident des Deutschen Musikrates. Seit 2015 wurde ihm nach seiner 20-jährigen Präsidentschaft das Amt des Ehrenpräsidenten des europäischen Schlagzeugerverbandes „Percussion Creativ“ verliehen. Seit 2013 erklärt er samstags im Kulturprogramm SWR2 in der Rubrik "Erklär mir Pop" einen bekannten Popsong der letzten Jahrzehnte. Dahmen war vor seiner Tätigkeit als künstlerischer. Direktor professioneller Schlagzeuger (Kraan, Lake, Inga Rumpf, Charlie Mariano, Sarah Brightman, Eberhard Schoener, feat. Sting, Nina Hagen, Gianna Nannini, Jack Bruce, Gary Brooker).
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1818/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 04.06.2019
- Erstellt
- 22.05.2019 12:52