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1818/2019

Beschlussvorlage Ausschuss

Beschlussvorlage Ausschuss 04.06.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.06.2019, TOP 4.5

Beschlussvorlage Ausschuss

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1818-2019 Anlage 3 Konzept Preis für Popmusik Variante B

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1818-2019 Anlage 2 Konzept Preis für Popmusik Variante A

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1818-2019 Anlage 1 Kurzvorstellungen Jurymitglieder

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Beschlussvorlage Ausschuss

4155 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1818/2019 
Freigabedatum 
04.06.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Konzeption und Bestellung Jury Holger Czukay Preis für Popmusik 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger Czukay Preises für Popmusik der 
Stadt Köln in der Variante A zu. Er bestellt die folgenden Personen für den Zeitraum 2019 bis 2022 zu 
Jurymitgliedern: 
- als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur: Dr. Michaela Matthey, 
- als Expertinnen und Experten: Richard Bölle (Prime Entertainment), Ralph H. Christoph (c/o 
pop), Suzie Kerstgens (KLEE), Jan Lankisch (WEEK-END Fest) und Simone Sohn (1Live 
Heimatkult), 
- als externen Experten (für 2019): Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg) 
Kurzvorstellungen der Personen sind der Anlage 1 zu entnehmen. 
 
 
Alternative: 
 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger Czukay Preises für Popmusik der 
Stadt Köln in der Variante B zu. Er bestellt die oben genannten Personen zu Jurymitgliedern. 
  
 
Anlage 1: Kurzvorstellungen Jurymitglieder  
Anlage 2: Konzept Holger Czukay Preis für Popmusik Variante A 
Anlage 3: Konzept Holger Czukay Preis für Popmusik Variante B 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Mit Ratsbeschluss vom 04.04.2019 wurde als Maßnahme der Kulturentwicklungsplanung die Einrich-
tung eines Popmusik Preises der Stadt Köln ab 2019 beschlossen und die entsprechenden Mittel 
bereitgestellt. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert, für die Umsetzung stehen weitere 15.000 € zur Verfü-
gung. 
 
Im April und Mai hat die Verwaltung Recherchen zu bestehenden Pop-Preisen in Deutschland ange-
stellt und mögliche Expertinnen und Experten für die Erarbeitung von Vorschlägen und für die Aus-
wahl möglicher Preisträgerinnen und Preisträger identifiziert und entsprechende Hintergrundgesprä-
che geführt. 
 
Ziel des Kölner Preises für Popmusik ist die Anerkennung dieser Kunstsparte und die Wertschätzung 
ihrer Leistungen für Köln. Der neue Preis soll sich in die Kette der hochkarätigen Kulturpreise und 
Stipendien, die die Stadt Köln vergibt, einreihen. 
 
Die Namensgebung als „Holger Czukay Preis“ ehrt das Vermächtnis des innovativen und international 
bekannten Bassisten der Kölner Gruppe CAN. Holger Czukay hat nach der Zeit bei CAN weiter ge-
wirkt und sowohl mit internationalen als auch mit Kölner Künstlerinnen und Künstlern zusammen ge-
arbeitet. Die Führung des Namens „Holger Czukay Preis“ stellt zukünftige Preisträgerinnen und Preis-
träger in eine Verbindung mit dem außergewöhnlichen Werk dieses Künstlers und hilft, den Preis be-
kannt zu machen. 
 
Die Zielsetzung des Preises, die Kriterien für die Preisvergabe und die Aufgaben der Jury sind im 
Dokument zur Konzeption beschrieben. Dieses liegt als Variante A und Variante B vor. 
 
 
Variante A: 
Die Verwaltung favorisiert die Konzeption des Preises in der Variante A. Diese ist auf die Personen-
gruppe der Musikerinnen und Musiker fokussiert und ehrt somit die aktive Künstlerschaft. Sie stellt 
eine Verbindungslinie zum musikalischen Erbe des Ausnahmekünstlers Holger Czukay her und ist 
klar umrissen in ihrer Würdigung für Bands und Einzelkünstlerinnen und -künstler der Popmusik. Der 
„Holger Czukay Preis“ ist damit auch klar abgrenzbar von Preisen in anderen Kunst- und Kultur-
Sparten. In seiner Fokussierung kann der Preis seine überregionale Strahlkraft entwickeln und die 
Szene insgesamt stärken. Der auf Musikerinnen und Musiker konzentrierte Preis wäre mit 15.000 € 
der höchstdotierte seiner Art in Deutschland. Mit einem zusätzlichen Ehrenpreis können auch Perso-
nen aus dem weiten Feld der Popkultur geehrt werden. 
 
Variante B: 
Diese Variante öffnet die Konzeption des Preises für alle Akteure auf dem Feld der Popmusik, also 
neben Musikerinnen und Musikern auch für Personen, die ein Label oder einen Plattenladen betrei-
ben, oder die journalistisch-publizistisch im Feld der Popkultur tätig sind (und weiteres).

1818-2019 Anlage 3 Konzept Preis für Popmusik Variante B

4351 Zeichen

Anlage 3 
Variante B 
Konzept eines Preises für Popmusik in Köln 
Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln 
Gegenstand 
Die Stadt Köln stiftet einen Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Popmusik. Er 
ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich vergeben. Der Preis dient der Anerkennung 
populärer Musik, die sowohl im Kulturleben Kölns als auch für die Außenwahrnehmung der 
Stadt eine wichtige Rolle spielt 
1. Er soll die prägende Wirkung der Popmusik und ihrer 
Akteurinnen und Akteure herausstellen und für die Öffentlichkeit sichtbar werden lassen. 
 
Ziele und Kriterien 
Ziel des Preises ist die Wertschätzung der Akteurinnen und Akteure der Popmusik in Köln. 
Der Preis würdigt die Popmusik als kulturell-künstlerische Ausdrucksform mit einer 
bedeutenden Tradition in Köln. Er ist Bekenntnis zu dieser Historie und Stärkung der Zukunft 
dieser Sparte zugleich. 
Die Kriterien zur Vergabe des Preises sind Bezug zu und Wirkung in und für Köln, 
künstlerische Eigenständigkeit und Haltung sowie popkulturelle Relevanz. 
Mit diesem Preis sollen besondere künstlerisch-kulturelle Leistungen und Verdienste um die 
Popmusik in Köln honoriert werden. Der Preis soll an Akteurinnen und Akteure der Popkultur 
vergeben werden, die von Köln aus arbeiten oder deren Schaffen besondere Auswirkungen 
auf die Popmusik in Köln hat oder hatte. Adressiert sind nicht nur Musikerinnen und Musiker, 
sondern auch Personen, die ein Label oder einen Plattenladen betreiben, Veranstaltungen 
durchführen, journalistisch-publizistisch oder auf andere Weise im Feld der Popkultur tätig 
sind. Er soll an Personen verliehen werden, deren Schaffen auch über die Grenzen Kölns 
hinaus wahrgenommen wird. 
 
Namensgebung 
Der Preis soll den Namen „Holger Czukay Preis“ tragen - als Hommage an den Bassisten 
der wegweisenden Kölner Band CAN. Gleichzeitig verweist die Namensgebung auch auf die 
Stoßrichtung des Preises als Kulturpreis. Mit der Namensgebung zeigt die Stadt Köln ihre 
Hochachtung vor dem künstlerischen Schaffen von Holger Czukay und stellt die Namen 
zukünftiger Preisträger in Verbindung zu diesem innovativen und international beachteten 
Künstler. In der Entwicklung des Preises besteht somit die Chance, eine ungewöhnliche und 
neue Wahrnehmung der Popmusik Kölns entstehen zu lassen. Nicht zuletzt hilft die 
Verwendung des Namens von Holger Czukay, diesen neuen Preis bekannter zu machen und 
in die Öffentlichkeit zu tragen. 
 
 
                                                           
1 Siehe Popkulturförderkonzept Köln2016, S. 9

Anlage 3 
Variante B 
Der Preis – Struktur und Jury 
Der Preis ist mit 15.000 € dotiert. 
Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich. Über die Vergabe des Preises entscheidet 
eine Jury aus Expertinnen und Experten der Popkultur. Die Preisträgerin beziehungsweise 
der Preisträger wird aus den Vorschlägen der Jurymitglieder ermittelt. Die Nominierungen 
sind nicht öffentlich. 
Die Jury besteht aus maximal acht Personen. Den Vorsitz der Jury hält qua Amt die 
Kulturdezernentin inne. Die Mitglieder der Jury werden nach Vorschlag der Verwaltung vom 
Ausschuss Kunst und Kultur für die Dauer von vier Jahren benannt. Ein Mitglied stammt 
immer aus dem Kreis des jeweils aktuellen Beirats Popkultur. Bestandteil und vollwertiges 
Mitglied der Jury ist eine externe Expertin oder ein externer Experte, der von der 
Kulturverwaltung für einen oder mehrere Preisjahrgänge berufen wird. 
Die Arbeitsweise der Jury wird in einer Geschäftsordnung geregelt. 
 
Preisverleihung 
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung soll überregionales Interesse für die Leistungen 
der Popmusik in Köln generiert werden. Die Preisverleihung soll nicht als Gala konzipiert 
sein, sondern die Preisträgerin oder den Preisträger und ihr oder sein Schaffen vorstellen 
und würdigen. Neben dem Überreichen des Preises und einer Laudatio soll es weitere 
inhaltliche Formate wie zum Beispiel Werkstattgespräche oder besondere musikalische 
Darbietungen geben. Die Möglichkeit zum lockeren Austausch sollte gegeben sein. Eine 
Andockung bei einem bestehenden Festival oder sonstigen eingeführten Format der 
Popkultur erscheint sinnvoll. Die Veranstaltung sollte auch in den Szene-Medien 
kommuniziert werden. Die Umsetzung eines eigenen Erscheinungsbildes für den Preis wäre 
wünschenswert. 
Köln, 15.05.2019

1818-2019 Anlage 2 Konzept Preis für Popmusik Variante A

4568 Zeichen

Anlage 2 
Variante A 
Konzept eines Preises für Popmusik in Köln 
Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln 
Gegenstand 
Die Stadt Köln stiftet einen Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Popmusik. Er 
ist mit 15.000 € dotiert und wird jährlich vergeben. Der Preis dient der Anerkennung 
populärer Musik, die sowohl im Kulturleben Kölns als auch für die Außenwahrnehmung der 
Stadt eine wichtige Rolle spielt 
1. Er soll die prägende Wirkung der Popmusik und ihrer 
Akteurinnen und Akteure herausstellen und für die Öffentlichkeit sichtbar werden lassen. 
 
Ziele und Kriterien 
Ziel des Preises ist die Wertschätzung der Akteurinnen und Akteure der Popmusik in Köln. 
Der Preis würdigt die Popmusik als kulturell-künstlerische Ausdrucksform mit einer 
bedeutenden Tradition in Köln. Er ist Bekenntnis zu dieser Historie und Stärkung der Zukunft 
dieser Sparte zugleich. 
Die Kriterien zur Vergabe des Preises sind Bezug zu und Wirkung in und für Köln, 
künstlerische Eigenständigkeit und Haltung sowie popkulturelle Relevanz. 
Mit diesem Preis sollen Musikerinnen und Musiker geehrt werden, deren Schaffen 
künstlerisch-kulturelle Spuren in Köln hinterlassen hat oder aktuell wichtige Bezugspunkte 
darstellt. Hierbei kann es sich um die Weiterentwicklung von Genres oder 
Produktionsweisen, um die Umsetzung außergewöhnlicher Kooperationen oder um den 
Ausdruck einer eigenständigen Haltung in der Arbeit handeln. Sämtliche Aspekte, die die 
künstlerische Eigenständigkeit unterstreichen, können berücksichtigt werden. Der Preis ist 
für Personen bestimmt, deren Schaffen auch über die Grenzen Kölns hinaus 
wahrgenommen wird. 
 
Namensgebung 
Der Preis soll den Namen „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ tragen - als 
Hommage an den Bassisten der wegweisenden Kölner Band CAN. Gleichzeitig verweist die 
Namensgebung auch auf die Stoßrichtung des Preises als Kulturpreis. Mit der 
Namensgebung zeigt die Stadt Köln ihre Hochachtung vor dem künstlerischen Schaffen von 
Holger Czukay und stellt die Namen zukünftiger Preisträgerinnen und Preisträger in 
Verbindung zu diesem innovativen und international beachteten Künstler. In der Entwicklung 
des Preises besteht somit die Chance, eine ungewöhnliche und neue Wahrnehmung der 
Popmusik Kölns entstehen zu lassen. Nicht zuletzt hilft die Verwendung des Namens von 
Holger Czukay, diesen neuen Preis bekannter zu machen und in die Öffentlichkeit zu tragen. 
  
                                                           
1 Siehe Popkulturförderkonzept Köln2016, S. 9

Anlage 2 
Variante A 
Der Preis – Struktur und Jury 
Der Preis besteht aus einem mit 15.000 € dotierten Hauptpreis und einem undotierten 
Ehrenpreis. 
Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich. Über die Vergabe des Preises entscheidet 
eine Jury aus Expertinnen und Experten der Popkultur. Die Preisträgerin beziehungsweise 
der Preisträger wird aus den Vorschlägen der Jurymitglieder ermittelt. Die Nominierungen 
sind nicht öffentlich. 
Die Jury besteht aus maximal acht Personen. Den Vorsitz der Jury hält qua Amt die 
Kulturdezernentin inne. Die Mitglieder der Jury werden nach Vorschlag der Verwaltung vom 
Ausschuss Kunst und Kultur für die Dauer von vier Jahren benannt. Ein Mitglied stammt 
immer aus dem Kreis des jeweils aktuellen Beirats Popkultur. Bestandteil und vollwertiges 
Mitglied der Jury ist eine externe Expertin oder ein externer Experte, der von der 
Kulturverwaltung für einen oder mehrere Preisjahrgänge berufen wird. 
Die Arbeitsweise der Jury wird in einer Geschäftsordnung geregelt. 
Der undotierte Ehrenpreis ist nicht auf den Personenkreis der Musikerinnen und Musiker 
begrenzt, sondern kann sonstige Akteurinnen und Akteure der Popmusik umfassen. 
 
Preisverleihung 
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung soll überregionales Interesse für die Leistungen 
der Popmusik in Köln generiert werden. Die Preisverleihung soll nicht als Gala konzipiert 
sein, sondern die Preisträgerin oder den Preisträger und ihr oder sein Schaffen vorstellen 
und würdigen. Neben dem Überreichen des Preises und einer Laudatio soll es weitere 
inhaltliche Formate wie zum Beispiel Werkstattgespräche oder besondere musikalische 
Darbietungen geben. Die Möglichkeit zum lockeren Austausch sollte gegeben sein. Eine 
Andockung bei einem bestehenden Festival oder sonstigen eingeführten Format der 
Popkultur erscheint sinnvoll. Die Veranstaltung sollte auch in den Szene-Medien 
kommuniziert werden. Die Umsetzung eines eigenen Erscheinungsbildes für den Preis wäre 
wünschenswert. 
Köln, 15.05.2019

1818-2019 Anlage 1 Kurzvorstellungen Jurymitglieder

6701 Zeichen

Anlage 1 
Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln  
Kurzvorstellungen der Jurymitglieder 2019 bis 2022 
 
Als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur 
Dr. Michaela Matthey 
Michaela Matthey arbeitet seit über 15 Jahren im Plattenladen Underdog Recordstore, wo 
sie Musikfreunde aller Genres berät. Gemeinsam mit dem Betreiber Lars Hoffmann 
veranstaltet sie Konzerte mit internationalen Künstlern in verschiedenen Venues in Köln und 
betreibt eine eigene Partyreihe, „Don’t Tell Dad“ (1x Monat im Club Bahnhof Ehrenfeld). 
Michaela Matthey ist nicht nur DJ, sondern arbeitet auch als Biologin an der Universität Bonn 
und betreibt dort Grundlagenforschung. 
 
Als Expertinnen und Experten 
Richard Bölle 
Richard Bölle, Jahrgang 66. Aufgewachsen im Emsland. Nach dem Abitur Studium zum 
Taxifahrer (Geschichte, Germanistik, Politologie) in Berlin. War 1991 wegen „Monsters of 
Spex“ zu Besuch in Köln und ist von der Stadt nicht mehr losgekommen. 1992 dann Umzug 
nach Köln. Seitdem im Luxor tätig. Zuerst als Stagehand/Plakatierer/Mädchen für Alles. Ab 
1994 dann für das Booking zuständig. Ab 1997 auch Booker bei Prime Entertainment. Als 
solcher zur Zeit verantwortlich für knapp 600 Konzerte im Jahr. Über 90% davon in Köln. 
 
Ralph Christoph (c/o pop) 
Ralph Christoph stammt aus Offenburg (Baden) und lebt seit über 30 Jahren in Köln. Hier 
begann er Ende der 80er Jahre erste Texte über Musik zu schreiben und Konzerte zu 
veranstalten, wurde Manager einer Band und legte Platten auf. 1991 wurde er 
Musikredakteur der Kölner StadtRevue, von wo aus er 1993 zu SPEX – Magazin für 
Popkultur wechselte und dort bis 1998 als Redakteur arbeitete. Ralph Christoph baute das 
Programm des Kölner Clubs Studio 672 auf, welcher unter seiner Federführung im Sommer 
1998 eröffnet wurde. Ende 2003 gründete er zusammen mit Norbert Oberhaus das c/o pop 
Festival in Köln, das 2004 zum ersten Mal stattfand. Nach drei Jahren als Programmleiter 
des Festivals zeichnete er in der Folge für das Programm der c/o pop Convention und später 
auch des INTERACTIVE Festivals verantwortlich. Parallel zur Arbeit bei c/o pop ist er 
national und international als Speaker und Moderator bei Konferenzen und Tagungen im 
Einsatz. Zu den aktuellen Projekten zählt u.a. We Are Europe, ein EU-gefördertes Festival- 
und Konferenznetzwerk mit acht Partnern aus Europa. 
 
Suzie Kerstgens (Musikerin/Sängerin KLEE) 
Geboren im April 1971 am Niederrhein bei Xanten. Nach einer klassischen Ballettausbildung 
machte die Sängerin schon während des Philosophie- und Germanistikstudiums in Duisburg 
und Köln professionell deutschsprachige Popmusik. Mit ihrer damaligen Band RALLEY 
veröffentlichte sie zwei Alben, produziert im legendären Studio von Conny Plank und in 
Schweden. Die Band formierte sich unter dem Namen KLEE neu und veröffentlichte seit 
2002 sechs Alben und diverse Singles. Darunter der offizielle Popkomm-Song „Erinner dich“ 
(2003). Suzie Kerstgens feierte zahlreiche Charts-Erfolge, veröffentlichte ein Album in den 
USA und unternahm internationale Gastspielereisen. Noch in diesem Jahr erscheint das

Anlage 1 
siebte Album ihrer Band KLEE. Suzie engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten wie 
z.B. bei der Kölner Aids Hilfe, Aktion Mensch oder Arsch Huh. Sie schreibt und singt 
Kinderlieder und steht als DJ „kölsche Kylie“ leidenschaftlich gerne an den Turntables. Beim 
Pop NRW Preis konnte sie erst jüngst Erfahrungen als Jurymitglied sammeln. 
 
Jan Lankisch (WEEK-END Fest) 
Jan Lankisch gründete 2011 zusammen mit dem 2018 verstorbenen Jörg Waschat das 
WEEK-END Fest und ist bis heute dessen künstlerischer Leiter. In den acht Festival-
Ausgaben brachte er neben vielen Newcomern auch einige legendäre Künstler (wieder) auf 
die Bühne, die z.T. mit besonderen Projekten für Aufmerksamkeit sorgten. 
Seit den frühen 2000er Jahren veranstaltet er Konzerte in Köln. Von 2008 bis 2019 war er 
mit seiner Konzertreihe acbty hauptverantwortlich für die Konzerte im legendären Kölner 
Nacht-Club “King Georg” und veranstaltete in diesem Zeitraum über 300 Shows dort. 
Von 2001 bis 2012 war er A&R und Art Director des Kölner Labels Tomlab und veranstaltete 
Showcases in London, New York und 3 Events beim SXSW Festival in Austin (USA).  
Über die letzten beiden Jahrzehnte baute er sich ein weit reichendes Netzwerk zu 
internationalen Labels, Bookingagenturen, Veranstaltern und Festivalbetreibern auf.  
Als freiberuflicher Designer gestaltete er über 60 Album-Cover und Artworks für Künstler wie 
Stephen Malkmus, Robert Forster, The Monochrome Set und viele weitere. 
 
Simone Sohn (1Live Heimatkult) 
Die freiberufliche Musikjournalistin Simone Sohn lebt seit 25 Jahren in Köln. Sie arbeitet in 
erster Linie für den WDR. Für das legendäre Format Rockpalast hat sie vor der Kamera 
Interviews mit nationalen und internationalen Künstlern gemacht. Für die Jugendwelle 1LIVE 
betreut sie seit einigen Jahren die Rubrik Heimatkult. Dort werden jede Woche Bands und 
auch Solokünstler aus dem „Sektor“ vorgestellt. Sie ist also bei 1LIVE die Fachfrau für lokale 
Acts, die aus NRW kommen und hat somit auch die Kölner Musikszene seit Jahren sehr gut 
im Blick. Erste Erfahrungen hat die 44-Jährige vor knapp 20 Jahren übrigens bei den damals 
in Köln ansässigen Musiksendern VIVA 2 und VIVA gesammelt, die entscheidend die hiesige 
Musikszene mitgeprägt haben und somit selbst auch ein gutes Stück Kölner Popmusik-
Geschichte sind. Simone Sohn ist Mitglied der Jury zum popNRW Preis. 
 
Als externer Experte für 2019 
Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg GmbH) 
Udo Dahmen studierte klassisches Schlagzeug an der Musikhochschule Rheinland in 
Aachen und Köln sowie Jazzdrums bei Dante Agostini in Paris. Von 1983 – 2003 wirkte er 
als Dozent und Sprecher des Kontaktstudiengangs Popularmusik an der Hochschule für 
Musik und Theater in Hamburg und baute an der Berufsfachschule für Musik, Dinkelsbühl 
von 1994 – 2003 den Studiengang Rock/Pop/Jazz auf. Seit 2003 Jahren leitet er als 
künstlerischer Direktor und Geschäftsführer die Popakademie Baden-Württemberg und wirkt 
im Ehrenamt auch als Vizepräsident des Deutschen Musikrates. Seit 2015 wurde ihm nach 
seiner 20-jährigen Präsidentschaft das Amt des Ehrenpräsidenten des europäischen 
Schlagzeugerverbandes „Percussion Creativ“ verliehen. Seit 2013 erklärt er samstags im 
Kulturprogramm SWR2 in der Rubrik "Erklär mir Pop" einen bekannten Popsong der letzten 
Jahrzehnte. Dahmen war vor seiner Tätigkeit als künstlerischer. Direktor professioneller 
Schlagzeuger (Kraan, Lake, Inga Rumpf, Charlie Mariano, Sarah Brightman, Eberhard 
Schoener, feat. Sting, Nina Hagen, Gianna Nannini, Jack Bruce, Gary Brooker).

Beratungsverlauf (1)

25.06.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1818/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
04.06.2019
Erstellt
22.05.2019 12:52