2007/0307
Beteiligung am Bundesprogramm 'Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus'
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2007/0307
3626 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
24.05.2007
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V Amt für Familie,
Kinderbetreuung und Sport
Jugendamt
Frauenbüro
Amt: Interkulturelles Büro
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Tagesordnung: I II
Verteiler:
II V
20 531
Stvv
Vorlage-Nr. 2007/0307
Magistratsbeschluss-Nr.
348
Betreff: Beteili gung am Bundesprogramm "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie -
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus"
Vorlage vom: 15.05.2007
Beschlussvorschlag:
1) Der Antragsstellung der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Gewährung von Bundesszuwendungen im
Rahmen des Programms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ im Programmbereich „Entwicklung integrierter lokaler
Strategien“ wird zugestimmt.
2) Zur Durchführung des Programms wird eine externe Koordinierungsstelle, ein Ämternetzwerk und ein
Begleitausschuss eingerichtet. Die kommunale Federführung obliegt dem Interkulturellen Büro.
3) Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnisnahme vorzulegen.
Anlagen:
Beschluss des Magistrats vom 30.05.2007
Der Vorlage wird zugestimmt.
2
...
Begründung:
Zu 1)
Das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat ein neues Programm unter
dem Titel „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ entwickelt. Im Programmbereich „Entwicklung integrierter
lokaler Strategien“ geht es um die Konzipierung und Durchführung lokaler Aktionspläne mit einer
breiten Vernetzung der relevanten Akteure vor Ort.
Die Antragstellung für die Bundeszuwendungen kann nur durch Kommunen erfolgen, die dann
maximal mit insgesamt 100.000 EUR im Jahr gefördert werden. Eine Kofinanzierung über kommunale
Haushaltsmittel erfolgt nicht.
Die Einzelprojekte der gemeinnützigen Organisationen vor Ort können bis zu drei Jahren verlängert
werden.
In den alten Bundesländern werden je drei Kommunen gefördert. Nach der entsprechenden
Interessenbekundung im Januar 2007 ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt als antragsberechtigt
ausgewählt worden.
Zu 2)
Als externe Koordinierungsstelle ist der "Förderverein Zentrum für Demokratie und Menschlichkeit
gegen Rassismus e.V." ausgewählt worden. Die Koordinierungsstelle wird sich im Auftrag der
Kommune betätigen.
Dem kommunalen Ämternetzwerk gehören das Jugendamt, das Amt für Familie, Kinderbetreuung und
Sport, das Frauenbüro und das Interkulturelle Büro an.
Der Begleitausschuss besteht aus dem Ämternetzwerk und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Aktion
Weltoffenes Darmstadt“, erweitert durch das Jugendforum sowie den Mädchen- und
Jungenarbeitskreis. Nach der Konstituierung gibt sich der Begleitausschuss eine Geschäftsordnung.
Der Begleitausschuss wählt entsprechend den Regelungen des BMFSFJ in Kooperation mit der
Kommune die zu fördernden Projekte aus.
Das Interkulturelle Büro übernimmt die kommunale Federführung.
Die Öffentlichkeit wird durch eine Pressemitteilung informiert.
Darmstadt, 15.05.07
531 ot
Der Dezernent II Der Dezernent V
Wolfgang Glenz Jochen Partsch
Bürgermeister Stadtrat
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0307
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.05.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00