1960/2022
Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Aufwandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2022 (Berichtswesen)
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Anlage 1 - Gesamtergebnisplan
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Anlage 1 Plan HPL Ist 30.04.2022 Prognose 31.12.2022 zum Buchungsstand 30.04.2022 Plan HPL - Prognose 30.04.2022 01 - Steuern und ähnliche Abgaben -2.515.197.924 -1.914.408.435 -2.657.532.807 142.334.883 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.147.130.242 -771.023.028 -1.240.051.775 92.921.533 03 - sonstige Transfererträge -76.444.916 -40.035.971 -80.057.568 3.612.652 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte -336.418.220 -101.526.789 -330.268.166 -6.150.054 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte -93.385.198 -46.491.364 -84.555.486 -8.829.712 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -606.079.049 -155.138.400 -621.343.025 15.263.976 07 - sonstige ordentliche Erträge -210.995.707 -113.604.756 -227.575.678 16.579.971 08 - aktivierte Eigenleistungen -13.000 0 -13.000 0 09 - Bestandsveränderungen -1.400.000 0 -1.812.384 412.384 10 - ordentliche Erträge -4.987.064.255 -3.142.228.743 -5.243.209.888 256.145.632 11 - Personalaufwendungen 1.236.162.367 397.899.788 1.247.526.425 -11.364.058 12 - Versorgungsaufwendungen 58.841.900 37.438.737 58.847.103 -5.203 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 698.722.707 176.178.426 772.922.411 -74.199.704 14 - Bilanzielle Abschreibungen 181.594.383 46.240.648 186.625.106 -5.030.723 15 - Transferaufwendungen 2.038.724.536 773.836.210 2.117.592.500 -78.867.965 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 995.495.742 323.966.155 1.110.026.850 -114.531.107 17 - ordentliche Aufwendungen 5.209.541.634 1.755.559.965 5.493.540.395 -283.998.761 18 - ordentliches Ergebnis (10 und 17) 222.477.379 -1.386.668.778 250.330.507 -27.853.128 19 - Finanzerträge -62.991.017 -1.615.225 -70.511.523 7.520.506 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 68.198.497 4.336.896 51.436.299 16.762.198 21 - Finanzergebnis (19 und 20) 5.207.480 2.721.671 -19.075.224 24.282.704 22 - ordentliches Jahresergebnis (18 und 21) 227.684.859 -1.383.947.107 231.255.283 -3.570.424 23 - außerordentliche Erträge -190.265.769 0 -91.853.023 -98.412.746 26 - Jahresergebnis (22 und 25) 37.419.090 -1.383.947.107 139.402.260 -101.983.170 Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“: (-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) Prognose zum Gesamtergebnisplan Berichtszyklus: 2022-04
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/202/1 Vorlagen-Nummer 22.06.2022 1960/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Finanzausschuss 05.09.2022 Bericht über die Entwicklung der Ertrags- und Aufwandspositionen in der Ergebnisrechnung sowie investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung 2022 (Berichtswesen) Der Bericht enthält eine Prognose zum voraussichtlichen Gesamtergebnis 2022 zum Buchungsstand 30.04.2022 und beinhaltet eine Prognose zum voraussichtlichen Gesamtergebnis 2022 (Anlage 1), Erläuterungen zu den Prognosewerten ab 2,5 Mio. Euro Abweichung zwischen Prognose und be- schlossenem Haushaltsplanwert (Anlage 2) und die Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung (Anlagen 3 und 4). Den Dezernaten und Dienststellen wurden aus dem vorhandenen Planungs- und Buchungssystem zum Buchungsstand 30.04.2022 die aktuellen Planungs- und Bewirtschaftungsdaten des Jahres 2022 zur Verfügung gestellt; diese Daten wurden von den Dienststellen um eine Prognose zum voraus- sichtlichen Jahresergebnis ergänzt. Ergebnisse Das voraussichtliche Jahresergebnis 2022 der Stadt Köln wird vor allem von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Diese werden insbesondere in den Bereichen der Transferleistungen sowie der Unterbringung erwartet. Auch gestiegene Energiekosten und höhere Aufwendungen für eingesetztes Personal werden den städtischen Haushalt belasten. Aufgrund hoher Unsicherheitsfaktoren sind die Belastungen, die im Zusammenhang mit der Versor- gung von Geflüchteten aus der Ukraine entstehen, in den Prognosen zur Entwicklung der Trans- feraufwendungen nach dem SGB II, dem SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz noch nicht enthalten. Es wird für diesen Berichtszyklus vielmehr vereinfachend unterstellt, dass die in Aussicht stehenden Kostenbeteiligungen von Bund und Land inklusive der Sonderzahlungen die durch die Folgen des Krieges in der Ukraine entstehenden Transferaufwendungen decken werden. Konsisten- terweise sind daher auch die gegenläufigen Erstattungen in der Prognose außen vor geblieben. Gleichwohl sind Aspekte der Kostenerstattung derzeit offen, woraus sich zusätzliche Belastungen ergeben können. Die erheblichen zusätzlichen Belastungen im Zusammenhang mit der Schaffung von zeitnah verfüg- baren Möglichkeiten zur Unterbringung (Anmietung der Messe, Hotelanmietungen, etc.) werden in den aktuellen Prognosen dagegen schon jetzt deutlich und belaufen sich auf rd. 105,6 Mio. €. In Anbetracht der erheblichen Mehrbelastungen durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ist eine insgesamt auskömmliche Finanzierung durch Bund und Land unverzichtbar. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nach wie vor auf Ertrags- und Aufwandsseite spürbar. Hier werden jedoch die Regelungen des NKF-CIG, wonach die durch die Corona-Pandemie entstandenen Mindererträge bzw. Mehraufwendungen haushaltsrechtlich zu isolieren sind, wie in den Vorjahren auch auf den Jahresabschluss 2022 angewendet werden. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden sich daher nicht auf das Jahresergebnis 2022 auswirken. Sie werden vielmehr durch die Bilanzierungshilfe isoliert, die über die Buchung eines außerordentlichen Ertrags gebildet wird. Der prognostizierte Corona-bedingte Schaden im Haushaltsjahr 2022 ist daher in die- sem Berichtswesen zusätzlich als außerordentlicher Ertrag dargestellt und mithin isoliert (s. Außeror- 2 dentliches Ergebnis). Bei den außerordentlichen Erträgen aus der Isolierung nach dem NKF-CIG handelt es sich jedoch nicht um eine tatsächliche Verbesserung, sondern um eine Verschiebung der Haushaltsbelastung in die Zukunft, da die mit der Isolierung zu bildende Bilanzierungshilfe ab 2025 ratierlich über 50 Jahre abzuschreiben bzw. alternativ im Jahresabschluss 2025 einmalig mit der all- gemeinen Rücklage zu verrechnen ist und damit die zukünftigen Haushalte und nachfolgenden Gene- rationen belastet. Ohne die Sondereffekte der Isolierung stellt sich die finanzwirtschaftliche Lage wie folgt dar: Gegenüber dem Planansatz werden ordentliche Mehrerträge i. H. v. rd. 256,1 Mio. Euro prognosti- ziert. Bei den ordentlichen Aufwendungen werden Mehraufwendungen von rd. 284,0 Mio. Euro erwar- tet. Das ordentliche Ergebnis würde somit im Saldo gegenüber dem Plan um rd. 27,9 Mio. Euro schlechter ausfallen. Das prognostizierte Finanzergebnis fällt gegenüber dem Plan um rd. 24,3 Mio. Euro besser aus. Demzufolge ergäbe sich zum Jahresabschluss 2022 ein ordentliches Jahresergeb- nis (ohne die Isolierung) mit einem Fehlbetrag von rd. 231,3 Mio. Euro, was gegenüber dem einge- planten Defizit von 227,7 Mio. Euro eine Ergebnisverschlechterung von rd. 3,6 Mio. Euro bedeuten würde. Mit Isolierung stellt sich die Lage wie folgt dar: Die Isolierung des Corona-bedingten Schadens wurde im Haushaltsplan 2022 ursprünglich mit au- ßerordentlichen Erträgen von 190,3 Mio. Euro berücksichtigt. Die aktuelle Prognose beziffert den vo- raussichtlichen Corona-bedingten Schaden noch auf 91,9 Mio. Euro. Die Veränderung ergibt sich weitgehend aus der Verbesserung der ordentlichen Erträge (insbesondere Steuereffekte). Mit den aktuell prognostizierten außerordentlichen Erträgen aus der Isolierung nach dem NKF- CIG beläuft sich das voraussichtliche Jahresergebnis daher „nur“ noch auf einen Fehlbetrag in Höhe von 139,4 Mio. Euro, was gegenüber der Planung (mit einem Fehlbetrag von 37,4 Mio. Euro) eine Verschlechterung von 102,0 Mio. Euro bedeutet. Dies ist in der Gesamtschau insbe- sondere auf ungeplant höhere Aufwendungen für Ukraine-bedingte Aufgaben zurückzuführen. Zusammenfassung (Angaben in Euro) Plan Haushalt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haushalt- Prognose Summe ordentliche Erträge -4.987.064.255 -3.142.228.743 -5.243.209.888 256.145.632 Summe ordentliche Aufwendungen 5.209.541.634 1.755.559.965 5.493.540.395 -283.998.761 Ordentliches Ergebnis 222.477.379 -1.386.668.778 250.330.507 -27.853.128 Finanzergebnis 5.207.480 2.721.671 -19.075.224 24.282.704 Ordentliches Jahresergebnis 227.684.859 -1.383.947.107 231.255.283 -3.570.424 Außerordentliches Ergebnis -190.265.769 0 -91.853.023 -98.412.746 Jahresergebnis 37.419.090 -1.383.947.107 139.402.260 -101.983.170 Erträge werden mit negativem Vorzeichen dargestellt, bei allen dargestellten Plan -Prognose-Abweichungen bedeuten nega- tive Werte Verschlechterungen und positive Werte Verbesserungen. Im Einzelnen: Die Prognose des Jahresergebnisses ist von einer Vielzahl von gegenläufigen Effekten geprägt. Die wesentlichen Entwicklungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: 3 ordentliche Erträge (Angaben in Euro) Plan Haushalt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haushalt- Prognose 01 - Steuern und ähnliche Abgaben -2.515.197.924 -1.914.408.435 -2.657.532.807 142.334.883 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen -1.147.130.242 -771.023.028 -1.240.051.775 92.921.533 03 - sonstige Transfererträge -76.444.916 -40.035.971 -80.057.568 3.612.652 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte -336.418.220 -101.526.789 -330.268.166 -6.150.054 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte -93.385.198 -46.491.364 -84.555.486 -8.829.712 06 - Kostenerstattungen und Umlagen -606.079.049 -155.138.400 -621.343.025 15.263.976 07 - sonstige ordentliche Erträge -210.995.707 -113.604.756 -227.575.678 16.579.971 08 - aktivierte Eigenleistungen -13.000 0 -13.000 0 09 - Bestandsveränderungen -1.400.000 0 -1.812.384 412.384 Summe ordentliche Erträge -4.987.064.255 -3.142.228.743 -5.243.209.888 256.145.632 Die deutliche Verbesserung in der Zeile 01 von insgesamt rd. 142,3 Mio. Euro ist insbesondere auf zu erwartende steigende Erträge im Bereich der Steuern zurückzuführen. Die Prognosen aus der Mai- Steuerschätzung ergeben unter anderem für die Gewerbesteuer einen Mehrertrag von rd. 95,5 Mio. Euro. Weiterhin wird für den Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ein Mehrertrag von 19,2 Mio. Euro prognostiziert sowie für den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer ein Mehrertrag i. H. v. 8,1 Mio. Euro. Weitergehend fällt die Landeszuweisung aus erspartem Wohngeld im Vergleich zum Plan- ansatz deutlich höher aus als erwartet, sodass Mehrerträge i. H. v. rd. 13,5 Mio. Euro erwartet wer- den. In Zeile 02 wird mit einer Verbesserung von 92,9 Mio. Euro gerechnet. Die Entwicklung ist durch viele teilweise gegenläufige Positionen geprägt. Die Verbesserung ist zu einem Großteil auf Mehrerträge i. H. v. 62,7 Mio. Euro aus zu erwartenden Zahlungen des Landes Nordrhein-Westfalen im Zuge der Corona-Beihilfe zur Liquiditätssicherung des öffentlichen Personennahverkehrs zurückzuführen. Da diese jedoch im gleichen Umfang in Zeile 15 zugunsten der Kölner Verkehrsbetriebe AG abfließen, handelt es sich nicht um eine echte Haushaltsverbesserung. Zum anderen führen Corona-bedingte Landeszuweisungen für verschiedene Aktionsprogramme im Bereich der Schulen zu Mehrerträgen von rd. 24,6 Mio. Euro. Die Landeszuweisungen gehen jedoch mit anteilig korrespondierenden Mehr- aufwendungen in Zeile 13 einher (vgl. 1.3). Wenigeraufwendungen i. H. v. rd. 10,8 Mio. Euro werden bei Kostenerstattungen für Geduldete erwartet. Die Mehrerträge in der Zeile 03 entstehen größtenteils durch Rückzahlungen von Billigkeitsleistungen im Bereich der Jugendhilfe, welche im vergangenen Jahr an freie Träger ausgezahlt wurden und nicht zweckentsprechend verwendet werden konnten (rd. 1,6 Mio. Euro). Zudem hat die Wirtschaftliche Jugendhilfe Rückstände in der Erhebung der Kostenbeiträge aufgearbeitet, welche zu Mehrerträgen i. H. v. 1,5 Mio. Euro führen. Die Verschlechterung i. H. v. rd. 6,2 Mio. Euro in Zeile 04 ist unter anderem auf Wenigererträge im Kita-Bereich zurückzuführen. Die Corona-bedingt verschlechterte Einkommenssituation der Eltern führt zu geringeren Erträgen aus Kita-Gebühren und ergibt zusammen mit dem in der Planung noch nicht berücksichtigten zweiten beitragsfreien Kita-Jahr vor der Einschulung Wenigererträge von rd. 12,4 Mio. Euro. Dagegen wirken sich Mehrerträge durch Sondernutzungsgebühren i. H. v. 5,4 Mio. Euro, u. a. aufgrund von Änderungen in der Gebührensatzung im Rahmen der Erlaubniserteilung für gewerbliche Verleihsysteme im öffentlichen Straßenland positiv aus. In der Zeile 05 werden Wenigererträge von rd. 8,8 Mio. Euro prognostiziert, davon sind rd. 4,1 Mio. Euro auf Umbuchungen von Erträgen von externen Leistungsabnehmern im Bereich der In- formationsverarbeitung zurückzuführen, die entgegen des Plans in der Zeile 06 verbucht werden. Somit sind diese Wenigererträge insgesamt haushaltsneutral. Weiterhin führen Corona-bedingte Min- dereinnahmen bei der Volkshochschule zu Wenigererträgen i. H. v. rd. 1,8 Mio. Euro aufgrund von geringeren Kursauslastungen. Die übrigen Wenigererträge sind im Wesentlichen Corona-bedingt, insbesondere im Bereich der Museen durch teilweise Schließungen und insgesamt geringere Besu- cheranzahlen. 4 Die Verbesserung in Zeile 06 i. H. v. rd. 15,3 Mio. Euro ist unter anderem durch verschiedene Kos- tenerstattungen zu erklären. Erstattungen der Bezirksregierung Köln für die Einrichtung und den Be- trieb der Impfzentren (10,6 Mio. Euro) sowie Erstattungen von Land und Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein für den Betrieb der Testzentren und Impfaktionen (2,8 Mio. Euro) ergeben zusammen Mehrerträge i. H. v. 13,4 Mio. Euro. Aufgrund von Mehraufwendungen bei den Leistungen der Grund- sicherung nach dem 4. Kapitel des SGB XII werden zudem Erstattungen von rd. 5,4 Mio. Euro erwar- tet. Eine weitere Ertragsverbesserung i. H. v. 5,6 Mio. Euro ergibt sich aus Erträgen von externen Leistungsabnehmer*innen im Bereich der Informationsverarbeitung, die jedoch insgesamt weitesge- hend haushaltsneutral sind (siehe Zeile 05). Demgegenüber stehen geringere Erträge aus der Bundeserstattung aufgrund von Wenigeraufwen- dungen für die Kosten der Unterkunft im SGB II (9,8 Mio. Euro). In der Zeile 07 setzen sich die Mehrerträge von 16,6 Mio. Euro überwiegend durch Steuererstattun- gen für den BgA-U-Bahnbau aus den Steuererklärungen 2014-2018 sowie aus einer geänderten Bu- chungspraxis aufgrund finanzwirtschaftlicher Vorgaben zusammen (15,4 Mio. Euro), mit welcher je- doch anteilig korrespondierende Mehraufwendungen in Zeile 16 einhergehen. Mehrerträge aus Säumniszuschlägen und Mahngebühren der Schuldner*innen i. H. v. 4,1 Mio. Euro und höhere Erträ- ge im Bereich der Ver- und Entsorgung aufgrund der aktuellen Berechnungen der RheinEnergie AG sowie der GVG Rhein-Erft GmbH von rd. 5,4 Mio. Euro führen hier ebenfalls zu Verbesserungen. Die- sen Mehrerträgen stehen jedoch Wenigererträge durch die Nichtfestsetzung von Nachzahlungszinsen aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes (1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17) im Rahmen der Gewerbesteuer (9,8 Mio. Euro) gegenüber. Bei den ordentlichen Erträgen werden somit insgesamt Mehrerträge i. H. v. 256,1 Mio. Euro prognos- tiziert. Prägend sind hierfür die Positionen der Steuermehrerträge (128,8 Mio. Euro) sowie der erwar- teten Corona-Hilfe im Bereich des ÖPNV (62,7 Mio. Euro), die jedoch in gleicher Höhe wieder an die Kölner Verkehrsbetriebe AG abfließt und insofern haushaltsneutral ist (vgl. Ausführungen zu 1.3). Auf der Aufwandsseite stellt sich die Prognose wie folgt dar: Personalaufwendungen (Angaben in Euro) Plan Haushalt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haushalt- Prognose 11 - Personalaufwendungen 1.236.162.367 397.899.788 1.247.526.425 -11.364.058 12 - Versorgungsaufwendungen 58.841.900 37.438.737 58.847.103 -5.203 Bei den Personalaufwendungen wird eine Überschreitung der Planung um 11,4 Mio. Euro prognosti- ziert. Die Überschreitung des Planwertes ist auf der einen Seite auf die Ergebnisse der Besoldungs- runde 2021-2023 einschließlich des Gesetzes zur Anpassung der Alimentation von Familien sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften zurückzuführen. Auf der anderen Seite führen ungeplante Personalaufwendungen aufgrund der Aufstockung des Personalkörpers im Zusammen- hang mit dem Ukraine-Konflikt zu erhöhten Personalaufwendungen. Insgesamt ist die Entwicklung der Personalaufwendungen auch vom kurzfristigen Erfolg der Personalrekrutierungsmaßnahmen ab- hängig. ord. Aufwendungen ohne Personal (Angaben in Euro) Plan Haushalt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haus- halt- Prognose 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstl. 698.722.707 176.178.426 772.922.411 -74.199.704 14 - Bilanzielle Abschreibungen 181.594.383 46.240.648 186.625.106 -5.030.723 15 - Transferaufwendungen 2.038.724.536 773.836.210 2.117.592.500 -78.867.965 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen 995.495.742 323.966.155 1.110.026.850 -114.531.107 Summe ord. Aufw. ohne Personal 3.914.537.368 1.320.221.439 4.187.166.867 -272.629.499 Die gegenüber dem beschlossenen Plan um 74,2 Mio. Euro höher prognostizierten Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (Zeile 13) sind zu großen Teilen auf Mehraufwendungen im Bereich des Wohnungswesens aufgrund der nicht vorhersehbaren Kriegsgeschehnisse in der Ukraine zurückzu- führen (38,7 Mio. Euro). Mit Beschluss vom 05.05.2022 (BV 1316/2022) hat der Rat den zusätzlichen 5 Bedarf von bis zu 10.000 Plätzen zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Köln bis Jahresende festgestellt, wodurch insbesondere im Bereich der Unterhaltung und Betreibung der Einrichtungen bis zum Jahresende erhöhte Mehraufwendungen zu erwarten sind. Die notwendigen Reinigungen der zentralen Anlaufstellen für Geflüchtete führen auch im Reinigungsbereich zu Mehraufwendungen i. H. v. 4,3 Mio. Euro. Weiterhin kommt es Corona- bedingt zu Mehraufwendungen von rd. 20,5 Mio. Euro im Bereich der Schulträgeraufgaben für ver- schiedene Aktions- und Helferprogramme, bei denen die Mittel an Schulen und Vereine weitergeleitet werden. Diese Mehraufwendungen können jedoch durch eine korrespondierende Landeszuweisung in Zeile 02 gedeckt werden (vgl. 1.1). In der Zeile 14 führten hauptsächlich hohe Forderungsverluste i. H. v. 2,9 Mio. Euro zu einer Plan- überschreitung. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Nebenforderungen (Säumniszu- schläge und Mahngebühren), die den Hauptforderungen der gesamten Stadt folgen. Die Mehraufwendungen in der Zeile 15 i. H. v. 78,9 Mio. Euro resultieren vorwiegend aus der Weiter- leitung der Corona-Beihilfen des Landes an die Kölner Verkehrsbetriebe AG i. H. v. 62,7 Mio. Euro, welche jedoch durch Mehrerträge in identischer Höhe in Zeile 02 ausgeglichen werden (vgl. 1.1). Wei- terhin führen gestiegene Fallzahlen bei den Hilfen für junge Menschen und ihrer Familien sowie Mehrkosten bei der Inobhutnahme zu Mehraufwendungen von rd. 22,1 Mio. Euro. Nach Hochrech- nungen wird außerdem mit Mehraufwendungen im Bereich der Kindertagesbetreuung i. H. v. rd. 10,5 Mio. Euro gerechnet, die aus Mehraufwendungen bei der Betriebskostenbezuschussung der freien Träger (6,2 Mio. Euro) sowie 4,3 Mio. Euro Corona-Billigkeitsleistungen (vgl. korrespondierende Er- träge in Zeile 2) resultieren. Im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft ergeben sich Mehraufwen- dungen (7,8 Mio. Euro) bei der Gewerbesteuerumlage aufgrund der höheren Gewerbesteuerprognose (vgl. Zeile 01), demgegenüber stehen Verbesserungen von rd. 21,0 Mio. Euro aufgrund der geringer ausfallenden Landschaftsumlage. Die im Vergleich zum Planansatz deutlich gestiegenen Aufwendungen in der Zeile 16 i. H. v. 114,5 Mio. Euro sind besonders auf den Flüchtlingszustrom aufgrund des Ukraine-Kriegs zurückzuführen. Dadurch ergeben sich insbesondere durch die Anmietung sowie Ausstattung der Unterbringungsein- richtungen und der Beherbergungsbetriebe Mehraufwendungen (66,9 Mio. Euro). Weitere Mehrauf- wendungen von rd. 25,2 Mio. Euro resultieren aus der Erhöhung der Flächenverrechnungspreise, welche zu gestiegenen Kaltmieten und somit auch zu höheren Schulmieten führen. Im Bereich Wirt- schaft und Tourismus werden außerdem Mehraufwendungen aus einer geänderten Buchungspraxis aufgrund finanzwirtschaftlicher Vorgaben prognostiziert (10,7 Mio. Euro), die jedoch mit Mehrerträgen in Zeile 07 einhergehen und somit haushaltsneutral sind. Weitere Mehraufwendungen i. H. v. 6,7 Mio. Euro werden unter anderem bei den Gesundheitsdiensten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise und der Corona-Pandemie (z. B. die Miete für das Impfzentrum an der Lanxess-Arena) erwartet. Für Letztere steht jedoch eine vollständige Kostenerstattung in Aussicht (vgl. Zeile 06). Bei den ordentlichen Aufwendungen werden somit Mehraufwendungen i. H. v. insgesamt rd. 272,6 Mio. Euro prognostiziert, welche zum Großteil auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zu- rückgeführt werden können (rd. 105,6 Mio. Euro). Weiterhin ist auch noch die Corona-Pandemie Aus- löser für erhöhte Aufwendungen. Finanzergebnis: Finanzergebnis (Angaben in Euro) Plan Haus- halt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haus- halt- Prognose 19 - Finanzerträge -62.991.017 -1.615.225 -70.511.523 7.520.506 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 68.198.497 4.336.896 51.436.299 16.762.198 Finanzergebnis 5.207.480 2.721.671 -19.075.224 24.282.704 Die Verbesserung beim Finanzergebnis resultiert in erster Linie aus Wenigeraufwendungen aufgrund der voraussichtlich geringer als geplant ausfallenden Neuaufnahme von Krediten für Investitionen in Kombination mit günstigen Zinsvereinbarungen. Daneben führt die höher als geplant ausfallende Ausschüttung der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB), AöR aus dem Jahresergebnis 2021 zu höheren Finanzerträgen, welche unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Verwaltungsrates der 6 StEB und des Rates der Stadt Köln im Juni steht. Insgesamt ergibt sich damit eine Verbesserung des Finanzergebnisses im Vergleich zum Planansatz i. H. v. 24,3 Mio. Euro. Außerordentliches Ergebnis: außerordentliches Ergebnis (Angaben in Euro) Plan Haushalt Ist (30.04.2022) Prognose Plan Haus- halt- Prognose 23 - außerordentliche Erträge -190.265.769 0 -91.853.023 -98.412.746 24 - außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 Außerordentliches Ergebnis -190.265.769 0 -91.853.023 -98.412.746 Im außerordentlichen Ergebnis wird kumuliert der Corona-bedingte Schaden der Stadt Köln im Haus- haltsjahr 2022 ertragswirksam nach NKF-CIG isoliert. Bei den prognostizierten außerordentlichen Erträgen resultiert der Großteil der außerordentlichen Wenigererträge mit 73,8 Mio. Euro aus deutli- chen Verbesserungen der Steuererträge (gemäß der Mai-Steuerschätzung), wodurch sich der Corona-bedingte Schaden verringert und sich somit das außerordentliche Ergebnis um 98,4 Mio. Eu- ro gegenüber der Planung reduziert. Die detaillierten Erläuterungen zu allen Abweichungen > 2,5 Mio. Euro je Teilplan und Teilplanzeile sind der Anlage 2 zu entnehmen. Entwicklung der investiven Finanzrechnung In den Anlagen 3 (Dezernatssummen) und 4 (Abweichungen > 2,5 Mio. Euro) wird die Entwicklung der Investitionstätigkeit im Jahr 2022 dargestellt. Zusammengefasst zeichnet sich auf Basis der Prognosen gegenüber dem beschlossenen Plan (Plan- Prognose) eine Verschlechterung der investiven Finanzrechnung um rd. 71,3 Mio. Euro ab. Entspre- chend der Prognosen werden die investiven Einzahlungen um 7,1 Mio. Euro unter dem ursprünglich geplanten Betrag liegen. Auf der Auszahlungsseite werden rund 64,2 Mio. Euro investive Mehraus- zahlungen erwartet. Zusammenfassung investiv (Angaben in Euro) Plan Haushalt Fortg. Plan Ist (30.04.2022) Prognose 4/2022 Plan Haushalt- Prognose Summe investive Einzahlungen -205.470.426 -205.470.426 -35.131.817 -198.414.285 -7.056.141 Summe investive Auszahlungen 938.073.672 1.054.663.689 114.025.782 1.002.267.670 -64.193.998 Saldo 732.603.246 849.193.263 78.893.965 803.853.385 -71.250.139 In 2021 konnte ein Teil der investiven Maßnahmen aufgrund von Verzögerungen nicht durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang wurden investive Auszahlungsermächtigungen von 2021 nach 2022 übertragen. Die Differenz zwischen dem beschlossenen und dem fortgeschriebenen Plan i. H. v. 116,6 Mio. Euro bei den investiven Auszahlungen ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen. Aber auch im Vergleich des fortgeschriebenen Planwertes mit der Prognose ergibt sich entsprechend auf Auszahlungsseite eine gesamtstädtische Verbesserung in Höhe von rd. 52,4 Mio. Euro. Bewertung Das voraussichtliche Jahresergebnis 2022 der Stadt Köln ist auf der Aufwandsseite bereits jetzt mas- siv von den Auswirkungen der Ukraine-Krise geprägt. Dies schlägt sich insbesondere im Bereich der Unterbringung sowie der gestiegenen Energiekosten nieder und wirkt sich voraussichtlich ebenfalls auf die Personalaufwendungen aus. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nach wie vor auf Ertrags- und Aufwandsseite spürbar. Landeserstattungen für die Mehraufwendungen des Impfzent- rums und der Testzentren sowie zur Deckung der Mehraufwendungen für Aktionsprogramme im Schulbereich können den diesbezüglichen Corona-bedingten Schaden zum Großteil decken, jedoch nicht die weiterhin hohen Ausfälle im Steuerbereich egalisieren. Der zu isolierende Corona-bedingte Schaden im Haushaltsjahr 2022 wird derzeit mit 91,8 Mio. Euro prognostiziert. 7 Unter Berücksichtigung dieser Isolierung wird die Stadt Köln ein Jahresergebnis mit einem Fehlbetrag von 139,4 Mio. Euro erreichen. Gegenüber dem geplanten Jahresergebnis mit einem Fehlbetrag von 37,4 Mio. Euro ergibt sich eine Verschlechterung um 102,0 Mio. Euro, welche maßgeblich mit unge- plant höheren Aufwendungen für Ukraine-bedingte Aufgaben zusammenhängt. Alleine im Zusam- menhang mit der Unterbringung der Flüchtlinge werden derzeit Mehraufwendungen i. H. v. 105,6 Mio. Euro prognostiziert. Die Bilanzierungshilfe nach dem NKF-CIG wird in den Folgejahren ratierlich abgeschrieben oder al- ternativ unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage verrechnet werden, wodurch zukünftige Haushalte respektive Generationen belastet werden. Insofern wird durch die Bilanzierungshilfe zwar eine leichte Verbesserung des aktuellen Jahresergebnisses erreicht, sie kann aber nicht die weiterhin dringend benötigte finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund ersetzen. Auch in Hinblick auf die finanziellen Belastungen durch den Ukraine-Konflikt kann der zu erwartende finanzwirtschaftliche Schaden nur mit Hilfe von Erstattungen von Bund und Land kompensiert wer- den. Über die bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits feststehenden Erstattungen für Regelaufgaben im Bereich der Kosten der Unterkunft im SGB II, sowie für die Leistungen nach dem Flüchtlingsaufnah- megesetz hinaus werden weitere Erstattungen insbesondere im Bereich der Unterbringung der Flüchtlinge dringend benötigt. Das nächste Prognoseberichtswesen ist zum Buchungsstand 31.08.2022 geplant. Zudem wird der Rat der Stadt Köln auf der Basis des Buchungsstandes 30.06. und danach viertel- jährlich über die finanzielle Entwicklung im Hinblick auf die Ukraine-Krise unterrichtet (§ 6 Kommunal- haushaltsrechtsanwendungsVO UA-Schutzsuchendenaufnahme). Gez. Prof. Dr. Diemert
Anlage 4 - Entwicklung der investiven Finanzrechnung - Abweichungen
20691 Zeichen
Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Dezernat- I 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst Leitstellenrec hner Ausz. f. Erwer b von Vermöge nsgeg (außer G WG) Auszahlung 1.300.000 3.935.130 376.103 28,93% 3.935.130 -2.635.130 Nach dem Rückzug des bisherigen Einsatzleitsystem-Betreibers aus dem Markt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) hat der Rat im Dezember 2016 die Neubeschaffung der Einsatzleitsoftware sowie eines Kommunikations- und Alarmierungssystems (Wachalarm) i. H. v. 13,4 Mio. € beschlossen (3382/2016). Mit dem ersten Umsetzungsbeschluss (0778/2018) wurden im Mai 2018 die erforderlichen Maßnahmen konkretisiert. Neben der Fachplanung wurden vier Teilprojekte definiert: die Neubeschaffung einer Einsatzleitsoftware, die Neubeschaffung eines Kommunikationssystems, die Modernisierung des Alarmierungssystems und die Beschaffung der erforderlichen IT-Plattform für die Leitstelle. Inzwischen wurden alle Teilprojekte beauftragt. Auf die Fachplanung, die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems, die Neubeschaffung eines Kommunikationssystems und die Beschaffung der erforderlichen IT-Plattform 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung entfallen rd. 10,8 Mio. €, wovon in 2022 voraussichtlich ca. 3,9 Mio. € abfließen werden. Die Umsetzungsphase wird sich, aufgrund von Planungsmängeln des Lieferanten für das Kommunikationssystem und Lieferengpässen bei der Hardware, voraussichtlich bis ins Jahr 2024 verlängern. Dezernat- I 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst Neubau FW 1 Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 5.000.000 10.000 0 0,00% 10.000 4.990.000 Im Juni 2020 wurde der Grundsatz- und Planungsbeschluss zum Neubau der Feuer- und Rettungswache 1 (Innenstadt) gefasst (0286/2020). Aufgrund der besonderen städtebaulich exponierten Lage der Feuer- und Rettungswache 1 in der Innenstadt sowie der Bedeutung des Standortes soll ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt werden, auf dessen Grundlage die weitergehenden Planungen erfolgen. Während der Bauphase ist der Betrieb der Feuer- und Rettungswache 1 an dem Standort nicht möglich, sodass eine interimsweise Verlagerung erfolgen muss. Hierzu wird parallel zu der Gebäudeplanung ein entsprechendes Konzept erstellt. Zur transparenten 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Darstellung im Haushalt wurde für den Interimsstandort eine eigene Finanzstelle (3701-0212-1-5551) eingerichtet. Zur Durchführung des Wettbewerbsverfahrens und zur Planung innerhalb der Leistungsphase 1 und 2 nach HOAI wurden mit Beschluss 0286/2020 zunächst 3,5 Mio. € in den Jahren 2020/2021 freigegeben. Der 2-stufige Architektenwettbewerb wurde in 2021 veröffentlicht. Der Abschluss des Wettbewerbs endet mit dem VGV-Verfahren in August 2023. Danach beginnt Leistungsphase 2. Die Baumaßnahme wird in Kooperation mit 26 durchgeführt. Der Zahlungsmittelabfluss an 26 orientiert sich dabei am tatsächlichen Fortschritt der Baumaßnahmen sowie am Beschlussstatus. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0416 - Kulturförderung AG Zoologis cher Garten K öln Auszahlungen f ür den Erwerb v on Finanzanlag en Auszahlung 0 5.050.000 0 5.050.000 -5.050.000 Die Baumaßnahmen für das Südamerikahaus, die Direktorenvilla und das Jaguargehege haben sich pandemiebedingt verzögert. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0701 - Gesundheitsdienste Klinken der St adt Köln Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 41.900.000 59.682.330 10.000.000 23,87% 109.700.000 -67.800.000 Die Wirtschaftsplanung geht derzeit noch von einem voraussichtlichen Bedarf von insgesamt 109,7 Mio. € 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung in 2022 aus, der aus übertragenen Mitteln und dem Pauschalansatz für Gesellschafterdarlehen gedeckt werden kann. Dezernat- II 20 - Kämmerei 0801 - Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten Ksportstätten Radsportzent rum Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 20.000.000 20.000.000 0 0,00% 2.300.000 17.700.000 Durch die pandemiebedingte Verzögerung der Baumaßnahme zur Sanierung des Kölner Radstadions, fließen in 2022 deutlich weniger Mittel ab als ursprünglich geplant. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV KVB Niederfl urwagen Ausleihung an verbUnt/Beteilig ungen/Sonderv ermögen Auszahlung 43.624.892 65.602.892 0 0,00% 39.552.000 4.072.892 Aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei den Niederflurwagen kommt es zu einer Verzögerung von etwa sieben Monaten, so dass sich der Mittelabfluss teilweise in das Folgejahr verschiebt. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Ausleihungen Rückflüsse von Ausleihung an verbU/Bet./Son derverm Einzahlung -11.823.300 -11.823.300 0 0,00% -8.000.000 -3.823.300 Bisher wurden keine Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen vorgenommen, so dass der Prognosewert entsprechend angepasst wurde. Dezernat- II 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Kapitalrückla ge KVB f. N-S -Stadtbahn Auszahlungen f ür den Erwerb v on Finanzanlag en Auszahlung 19.615.800 25.374.800 9.725.000 49,58% 25.374.800 -5.759.000 Ein Teil der Tilgungsleistungen an die KVB wurde mit Auszahlungsermächtigung in das Haushaltsjahr 2022 übertragen. Dezernat- III 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Geestemünd er Straße Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 3.000.000 2.807.627 0 0,00% 10.000 2.990.000 Die Maßnahme verzögert sich. Ein (nach europaweiter Ausschreibung) beauftragtes Ingenieurbüro bereitet aktuell die 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Leistungsphasen 6-8 vor. Eine haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates ist aufgrund voraussichtlicher Kostenerhöhungen für das dritte Quartal 2022 vorgesehen. Dezernat- III 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Generalinstan dsetzung von Straßen Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 4.600.000 5.827.577 1.106.156 24,05% 8.229.000 -3.629.000 Aufgrund von Verzögerungen bei der Auftragsbearbeitung sowie der Umsetzung von Maßnahmen in 2021 hat sich der Mittelbedarf in das laufende Haushaltjahr 2022 verschoben. Die prognostizierten Mittel werden durch die in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen voraussichtlich in 2022 vollständig abfließen. Dezernat- III 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1201 - Straßen, Wege, Plätze Generalsanie rung Radweg e Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 5.000.000 3.175.100 237.845 4,76% 1.700.000 3.300.000 Aufgrund der personellen Situation in der Abteilung Straßenbau des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung mit zahlreichen Stellenvakanzen sowie durch Verzögerungen bei der Auftragsbearbeitung kann ein vollständiger Mittelabfluss in 2022 voraussichtlich nicht realisiert werden. Dezernat- III 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV aRAP pRAP - ÖPNV-Aufg. gem. 11 ÖPN VG NRW Investitionszuw endung an verb U/Beteilig/Sond erverm Auszahlung 8.560.000 14.443.692 0 0,00% 14.450.000 -5.890.000 Die für die Grunderneuerung von Hochflurbahnen und der Ersatzbeschaffung von Niederflurfahrzeugen vorgesehenen Mittel 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung konnten aufgrund von Verzögerungen bei der Auftragsbearbeitung in 2021 nicht vollständig abfließen. Die Mittel wurden daher im Rahmen der Jahresrechnung in das Jahr 2022 übertragen. Die Mittel zur Erfüllung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen werden in 2022 gemäß des Nahverkehrsplans der Stadt Köln, insbesondere zur Erfüllung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags, aller Voraussicht nach in 2022 vollständig abfließen. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ertüchtigung Tunnel Herkul esstr.-RABT Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 6.000.000 6.000.000 0 0,00% 500.000 5.500.000 Im Rahmen des Planungsprozesses sind weitergehende Baustoffuntersuchungen notwendig. Hierdurch verlängert sich die Planungsdauer der Maßnahme. Die ursprünglich für den Bau der Maßnahme eingeplanten Mittel können in 2022 nicht verausgabt werden. Eine neue Strategie zur Priorisierung und Bearbeitung der Tunnelprojekte wurde intern erarbeitet. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Ertüchtigung Tunnel Herkul esstr.-RABT Investitionszuw eisungen vom L and Einzahlung -2.754.700 -2.754.700 0 0,00% 0 -2.754.700 Aufgrund der zeitlichen Verschiebung entstehen keine zuwendungsfähigen Auszahlungen, entsprechend können keine Mittel beim 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Zuwendungsgeber abgerufen werden. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Grunderneuer ung Mülheim er Brücke Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 35.000.000 35.000.000 9.969.922 28,49% 40.788.000 -5.788.000 Die Baumaßnahme befindet sich in der Ausführung. Es werden Umplanungen der technischen und baubetrieblichen Ausführung notwendig. Die Umplanungen sind mit erheblichen Mehrkosten verbunden. In 2022 werden in Teilen Nachtragsleistungen ausgeführt, daher sind zusätzliche Auszahlungen zu erwarten. Eine Mehrkostenanzeige (Session-Nr. 0588/2022) wurde dem Rat der Stadt Köln am 05.05.2022 vorgelegt. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV Grunderneuer ung Mülheim er Brücke Investitionszuw eisungen vom L and Einzahlung -10.541.100 -10.541.100 0 0,00% -14.300.000 3.758.900 Der Zuwendungsbescheid für den Anteil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird in 2022 erwartet. Da erstmalig Zuwendungen für den ÖPNV-Anteil auch für zuwendungsfähige Kosten aus Vorjahren abgerufen werden können, ist mit einer höheren Einzahlung - als zunächst angenommen - zu rechnen. Der Mittelabruf orientiert sich an den Bauausgaben und erfolgt zum Jahresende. Dezernat- III 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1302 - Wasser und Wasserbau Ersatzneubau Kragplatte Rh Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn Auszahlung 7.000.000 7.000.000 24.203 0,35% 4.175.000 2.825.000 Es werden in 2022 voraussichtlich weniger 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung einufer ahmen Baumittel benötigt, als ursprünglich eingeplant. Das beauftragte Ingenieurbüro war von der Unwetterkatastrophe 2021 betroffen und konnte hierdurch die Ausschreibung der Bauleistungen nicht weiter vorantreiben. Die Veröffentlichung der Ausschreibung hat sich hierdurch von November 2021 auf April 2022 verschoben. Der Beginn der Bauleistungen erfolgt voraussichtlich Mitte 2022. Dezernat- IV 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben Präsent.-/Anz eigetechnik - DigitalPakt Ausz. f. Erwer b von Vermöge nsgeg (außer G WG) Auszahlung 3.825.000 7.030.459 1.207.726 31,57% 7.030.459 -3.205.459 Der Mehrbedarf im Bereich der Präsent.-/Anzeigetechnik kann durch aus 2021 übertragene Restmittel gedeckt werden. Dezernat- V 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Flüchtlings-W H Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 4.000.000 4.000.000 0 0,00% 0 4.000.000 Es handelt sich hier um ein Programmbudget, dass unterjährig auf einzelne, zu konkretisierende Maßnahmen aufgeteilt wird. Der Mittelabfluss wird zur Vermeidung von Doppelerfassungen auf den konkreten Finanzstellen dargestellt. In diesem Jahr erfolgte eine Umschichtung auf die Finanzstelle Nebau- Pater-Prinz-Weg. Dezernat- V 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Neubau Pater -Prinz-Weg Auszahlungen f ür Hochbauma ßnahmen Auszahlung 280.000 280.000 472.594 168,78% 3.235.594 -2.955.594 Durch zeitliche Verzögerungen bei den Planungen sowie dem Baugenehmigungsverfahren 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung hat sich der geplante Baubeginn von April 2019 auf Januar 2021 verschoben. In der Folge fallen die investiven Auszahlungen zu späteren Zeitpunkten an. Durch den Vorlauf der Haushaltsplanungen konnte die zeitliche Verschiebung im Rahmen der Mittelanmeldung nicht berücksichtigt werden. Der Rat hat am 17.03.2022 eine haushaltsrechtliche Unterrichtung (0044/2022) hinsichtlich der Mehrkosten bei dem Projekt zur Kenntnis genommen. In der Mitteilung wurde bereits aufgeführt, dass im Haushaltsjahr 2022 mit Auszahlungen i. H. v. 2,8 Mio. € zu rechnen ist. Zur Deckung der vorgenannten Summe erfolgt eine Umschichtung aus Finanzstelle 5620-1004-0-5999 - Flüchtlings-WH innerhalb des Budgets von 56. Weitere Umschichtungen werden im Rahmen der Mittelbewirtschaftung durch 56 im Rahmen der Aufgabenerledigung umgesetzt. Dezernat- VIII VIII/3 - Eigenbetriebsähnl. Einrichtung AWB 1101 - Ver- und Entsorgung Erweiterung Gasfassung Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 2.975.000 5.827.800 0 0,00% 5.827.800 -2.852.800 Die Mittel werden 2022 vollständig zur Auszahlung gelangen. Die Buchung an die AVG, zum Betrieb der 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung Deponie Vereinigte Ville, findet nur einmal jährlich statt. Dezernat- VIII 23 - Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster 0108 - Zentrale Liegenschaftsangelegenheiten Grundstücksg eschäfte Ausz für den Er werb von Grun dstücken/Gebä uden Auszahlung 50.000.000 65.000.000 3.130.791 6,26% 65.000.000 -15.000.000 Infolge der stetig steigenden Ankäufe hinsichtlich der Ausübung des Vorkaufsrechts, welches alleine im Jahr 2021 ein Ankaufsvolumen von über 21,0 Mio. € eingenommen hat, war es erforderlich, dass ein Betrag i. H. v. 15,0 Mio. € als vorsorglicher Sicherheitspuffer zur Vermeidung eines unterjährigen überplanmäßigen Bedarfs übertragen wurde. Dezernat- VIII 57 - Umwelt- und Verbraucherschutzamt 1401 - Umweltordnung, - vorsorge ARAP-Investit ionsprogram m Klimaschut z Investitionszuw endungen an s onstige Bereich e Auszahlung 20.000.000 20.000.000 131.078 0,66% 5.000.000 15.000.000 Gem. Beschlussvorlage 4342/2021 geht die Verwaltung nach den bisherigen Erfahrungen von einem Mittelabfluss für den ersten Baustein des Förderprogramms Gebäudesanierung und erneuerbare Energien in Höhe von rund 4,0 Mio. € aus. Hinzu kommen die Auszahlungen der Fördermittel für die Altfälle nach dem Förderprogramm Altbausanierung. Dezernat- IX 15 - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 0902 - Stadtentwicklung Innenstadt (s üdl. Erw.) Sa nierg./Erneue r Auszahlungen f ür Tiefbaumaßn ahmen Auszahlung 2.900.000 2.900.000 0 0,00% 0 2.900.000 Die Sanierungssatzung für das Stadtentwicklungsprogramm "Parkstadt Süd" wurde durch das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) für unwirksam 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4 Entwicklung investiver Ein- und Auszahlungen in der Finanzrechnung - Abweichungen > 2.500.000 Euro Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Dezernat Amt Teilplan Bezeichnung Finanzstelle Bezeichnung Finanzposition Einzahlung/ Auszahlung Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Erläuterung erklärt. Dadurch sind Einzelmaßnahmen aus dem Programm als nicht förderfähig einzustufen. Vor diesem Hintergrund ist die Realisierung betroffener Einzelmaßnahmen durch die federführenden Fachdienststellen zu prüfen und ggfs. im eigenen Finanzbudget zu finanzieren. 10:53:58 02.06.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Anlage 4
Anlage 2 - Erläuterung der Abweichungen
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Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 01 - Steuern und ähnliche Abgaben Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -2.478.663.500 -2.478.663.500 -1.914.408.435 -2.607.498.383 128.834.883 Aufgrund der Steuerschätzung 05/22 wird für die Gewerbesteuer ein Mehrertrag von 95,5 Mio. €, für den Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ein Mehrertrag von 19,2 Mio. € sowie bei dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer ein Mehrertrag von 8,1 Mio. € prognostiziert. Bei der Grundsteuer B wird ein Mehrertrag von 0,9 Mio. € erwartet. Bei der stark von der Pandemie betroffenen Vergnügungssteuer und Steuer auf sexuelle Vergnügen ist mit einem Wenigerertrag von rund 2,8 Mio. € zu rechnen. Die Kompensationszahlungen für den Familienlastenausgleich weisen laut Festsetzungsbescheid vom 31.03.2022 einen Mehrertrag von 6,9 Mio. € aus. Weitere Mehrerträge gab es bei der Hundesteuer (0,8 Mio. €) und bei der Zweitwohnungssteuer (0,2 Mio. €). 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -36.500.000 -36.500.000 0 -50.000.000 13.500.000 In den letzten Jahren fiel die Landeszuweisung aus erspartem Wohngeld regelmäßig deutlich höher aus als erwartet. Bei Fortschreibung dieser Entwicklung ergibt sich für 2022 eine Ertragserhöhung von rund 13,5 Mio. €. Zeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -11.970.000 -11.970.000 -230.818 -6.492.661 -5.477.339 Ende 2021 wurde die Meilensteinplanung zum geförderten Breitbandausbau mit Ausbau- und Zahlungszielen angepasst. Der Ausbau erstreckt sich nunmehr von Mitte 2022 bis Mitte 2025. Die Förderbescheide von Bund und Land wurden entsprechend dieser Planung angepasst. Mit einem ersten Mittelabruf der Fördergelder ist im vierten Quartal 2022 zu rechnen. 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -544.420.326 -544.420.326 -543.627.263 -548.359.777 3.939.451 Bei den Schlüsselzuweisungen des Landes werden Mehrerträge von ca. 0,7 Mio. € prognostiziert. Maßnahmenverschiebungen aus dem KP III Förderungsprogramm führen zu einem Mehrertrag von 3,8 Mio. €. Wenigererträge werden beim Entlastungsausgleich Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 1 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Inklusion verzeichnet (0,6 Mio. €). 32 - Amt für öffentliche Ordnung 0201 - Allgemeine Sicherheit und Ordnung 0 0 -2.720.358 -2.721.454 2.721.454 Eine allgemeine Zuweisung vom Land NRW für den Ordnungsdienst i. H. v. rund 2,7 Mio. € führt zu einem entsprechenden Mehrertrag. Die einmalige Zuwendung wurde im Zusammenhang mit den pandemiebedingten Mehraufwendungen des Ordnungsdienstes gewährt. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben -107.928.163 -107.938.394 -80.916.343 -132.563.947 24.635.784 Die Mehrerträge resultieren im Wesentlichen aus Landeszuweisungen, welche auf die coronabedingte Lage zurückzuführen sind. Die Zuweisungen fallen um rd. 24,6 Mio. € höher aus als geplant. So werden Mehrerträge im Rahmen des "Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" und im Ganztagsbereich im Zuge des Helferprogramms für die Ganztags- und Betreuungsangebote sowie weiterer Zuweisungen für außerschulische Bildungsangebote erzielt. Darüber hinaus werden Mehrerträge im Rahmen des Förderprogrammes für die Durchführung zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder erzielt. Der Durchführungszeitraum des Förderprogrammes wurde bis zum 31.12.2022 verlängert. Die zuvor genannten Mehrerträge führen allesamt zu entsprechend höheren Aufwendungen. Nicht verausgabte Landesmittel müssen zurückgezahlt werden. Ferner kann eine Verbesserung bei der Landeszuweisung zum Ausgleich für die einmaligen Kosten für die Schaffung und Ausstattung von Schulraum als Folge der Einführung einer zusätzlichen Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I von Gymnasien (Belastungsausgleich G9) sowie dem Belastungsausgleich im Bereich der Schülerfahrtkosten prognostiziert werden. Darüber hinaus werden Mehrerträge aus dem Ratsbeschluss 0066/2022 Bedarfsanerkennung zur Ausstattung von Kölner Schulen mit Endgeräten nach dem "REACT-EU Förderprogramm" und dem Förderprogramm "Digitale Ausstattungsoffensive" erzielt. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0503 - Weitere soziale Pflichtleistungen -36.752.470 -36.752.470 -9.788.245 -26.002.470 -10.750.000 Die Erträge setzen sich aus den Kostenpauschalen für abrechnungsfähige Leistungsfälle, den Einmalpauschalen Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 2 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung für im Jahresverlauf neu hinzukommende Duldungsfälle sowie einer Einmalzahlung zur Abgeltung von Kosten für Bestandsgeduldete zusammen. Zu den beiden letzteren Komponenten lag zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung kein verlässliches Datenmaterial vor, so dass die Erwartungswerte zu hoch angesetzt wurden. Da zudem die Aufwendungen für laufende Fälle bislang um knapp 10 % niedriger als geplant ausgefallen sind, reduzieren sich auch die Erträge entsprechend. 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -324.945.274 -324.945.274 -80.740.381 -331.809.120 6.863.846 Die Entscheidung über die Gewährung des Zuschusses vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zur Durchführung und Finanzierung von Testverfahren in Kitas und Tagespflege für den Zeitraum 01.01. - 03.04.2022 erfolgte aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage sehr kurzfristig. Somit sind diese Erträge (rd. 3,7 Mio. €) nicht im Budget 2022 eingeplant. Zusätzlich kommt es zu einer Abweichung, welche sich im Wesentlichen durch die weitere Zuschussgewährung des Landes NRW (Fortführung der Billigkeitsleistungen; Alltagshelferprogramm in Kitas) erklärt, die zunächst bis zum 31.07.2022 befristet ist. Aufgrund der kurzfristigen Entscheidung des Landesministeriums, diese Leistungen auch in 2022 zu gewähren, konnte der Betrag (4,3 Mio. €) während des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2022 nicht berücksichtigt werden. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste -1.930.026 -1.930.026 -5.347.199 -8.470.026 6.540.000 Im Haushaltsjahr 2022 werden Zuweisungen von der Bezirksregierung erwartet. Hierbei handelt es sich um Zuweisungen für die Errichtung und Betrieb der Koordinierten COVID-Impfeinheiten (KoCI), Finanzhilfen zur technischen Modernisierung der Gesundheitsämter, Billigkeitsleistung zur Kontaktnachverfolgung von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind und zur Förderung von Aushilfskräften zur Unterstützung bei der Umsetzung der bundesgesetzlichen Regelung "Einrichtungsbezogene COVID-19-Impfpflicht". Zur Haushaltsplanaufstellung war noch nicht klar, dass das Impfzentrum im Gesundheitsamt angesiedelt und die Mittel vollständig erstattet werden. Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 3 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 02 - Zuwendungen und allg. Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -18.305.532 -18.305.532 -16.722.336 -81.005.532 62.700.000 Die Mehrerträge in Höhe von 62,7 Mio. € resultieren aus den zu erwartenden Zahlungen des Landes im Zuge der Corona- Beihilfe zur Liquiditätssicherung des öffentlichen Personennahverkehrs. Diese fließen zugunsten der KVB in Teilplanzeile 15 analog ab. 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV -41.596.464 -41.596.464 -8.856.781 -36.390.000 -5.206.464 Die Submissionsergebnisse des Projektes "Grundhafte Erneuerung der Deutzer Brücke" sind günstiger ausgefallen als erwartet, sodass die Erträge entsprechend geringer ausfallen. Die Maßnahme Appellhofplatz verzögert sich in der Ausführung, sodass für 2022 weniger Aufwendungen erwartet werden als geplant. Daher fallen auch hier die Zuwendungen geringer aus als geplant. Zeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung -72.912.524 -72.912.524 -25.195.759 -60.469.800 -12.442.724 Der Prognosewert ergibt sich aus dem fortgeschriebenen Ist-Buchungsstand des ersten Quartals 2022. Primär kausal für die massive Verschlechterung der Ertragserwartung ist der Umstand, dass sich die Einkommenssituation der Eltern wegen der Corona-Krise zunehmend verschlechtert hat. Außerdem ist das zweite beitragsfreie Jahr vor der Einschulung noch nicht bei der Planung für das Haushaltsjahr 2022 berücksichtigt. Weitere Verschlechterungen ergeben sich durch Niederschlagungen i. H. v. rd. 1,0 Mio. €. 64 - Amt für Verkehrsmanagement 1201 - Straßen, Wege, Plätze -2.200.000 -2.200.000 -2.218.361 -7.600.000 5.400.000 Im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2022 wurden deutlich zu wenig Erträge im Bereich der Sondernutzungsgebühren berücksichtigt. Es werden bis Jahresende Mehrerträge von rd. 4,0 Mio. € erwartet. Die weiteren Mehrerträge in Höhen von 1,4 Mio. € resultieren aus der aktuell vom Rat beschlossenen Anpassung der Sondernutzungsgebührensatzung (Vorlagennummer Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 4 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 04 - öffentl.rechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 0680/2022). Diese betrifft insbesondere die neu eingeführten Gebührentatbestände im Rahmen der Erlaubniserteilung für gewerbliche Verleihsysteme, wie z. B. E-Scooter und Leihfahrräder. Zeile: 05 - privatrechtl. Leistungsentgelte Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -4.151.972 -4.151.972 -30.506 -30.655 -4.121.317 Mit Anpassung der Preisliste beim Amt für Informationsverarbeitung hat sich herausgestellt, dass der größte Teil der Erträge von externen Leistungsabnehmern unter der Teilplanzeile 06 - Kostenerstattungen und Umlagen zu verbuchen ist. Zeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste -2.843.937 -2.843.937 -1.908.928 -8.416.289 5.572.352 Mit Anpassung der Preisliste beim Amt für Informationsverarbeitung zum 01.01.2022 hat sich herausgestellt, dass der größte Teil der Erträge von externen Leistungsabnehmern unter der Teilplanzeile 06 - Kostenerstattungen und Umlagen zu verbuchen ist (siehe auch Teilplanzeile 05). Darüber hinaus wurden Services in das Leistungsportfolio des Amtes aufgenommen, die bisher nicht bepreist und abgerechnet worden sind. Aufgrund dessen und einer generell gestiegenen Nachfrage an IT- Leistungen der externen Kunden wird mit Mehrerträgen in Höhe von rund 1,5 Mio. € gerechnet. 37 - Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdien 0212 - Brand- u. Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst -131.900 -131.900 -1.467.555 -2.973.169 2.841.269 Für die Abwicklung der letzten laufenden Corona- Maßnahmen wurden die in dem Zusammenhang entstandenen Kosten zur Erstattung beim Land und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein eingereicht. Insgesamt wurden für den Betrieb der städtischen Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 5 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 06 - Kostenerstattungen und Umlagen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Impfaktionen und der Testzentren in 2022 noch rd. 2,9 Mio. € bei den Kostenträgern abgerechnet. Mit weiteren Abrechnungen ist in diesem Zusammenhang nicht zu rechnen. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII -218.609.068 -218.609.068 -56.875.631 -224.046.282 5.437.214 Die erwarteten Mehraufwendungen bei Leistungen der Grundsicherung nach dem 4. Kapitel des SGB XII führen zu identischen Mehrerträgen bei der Erstattung der Nettoausgaben durch den Bund. Mit dem Inkrafttreten des § 43c SGB XI zum 1.1.2022 verringern sich die Aufwendungen für die stationäre Hilfe zur Pflege. Soweit die Stadt Köln Leistungen aufgrund einer Heranziehung durch den Landschaftsverband Rheinland erbringt, vermindern sich allerdings auch die Erträge aus der Kostenerstattung des LVR. 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II -274.154.192 -274.154.192 -73.329.983 -264.380.000 -9.774.192 Die bisherige Entwicklung der Aufwendungen bei den Kosten der Unterkunft lässt eine Unterschreitung des Planansatzes erwarten, die sich entsprechend auf die gegenüberstehenden Erträge aus der Bundeserstattung auswirkt. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste -619.400 -1.619.400 -1.712.223 -11.216.226 10.596.826 In diesen Beträgen ist die Kostenerstattungen von der Bezirksregierung für die Einrichtung und den Betrieb der Impfzentren enthalten. Zeile: 07 - sonstige ordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 0110 - Controlling, Finanzsteuerung, Rechnungswesen, Kasse und Vollstreckung -8.421.100 -8.421.100 -5.884.561 -12.567.601 4.146.501 Grundsätzlich ist die Höhe der Erträge an Säumniszuschlägen und Mahngebühren abhängig vom Zahlungsverhalten der Schuldner und von der Stadtkasse nicht beeinflussbar. Abhängig vom jeweiligen Mahnvolumen werden Säumniszuschläge und Mahngebühren automatisiert durch das Kassenverfahren gebucht. Der ursprünglich angesetzte Planwert beruhte auf einer vorsichtigen Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 6 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 07 - sonstige ordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei Einschätzung der tatsächlich realisierbaren Beträge. 1101 - Ver- und Entsorgung -66.612.400 -66.612.400 -71.988.242 -71.988.242 5.375.842 Höhere Erträge ergeben sich aufgrund der vorliegenden aktuellen Berechnungen durch die Konzessionsabgaben der RheinEnergie sowie der GVG Rhein-Erft. 1501 - Wirtschaft und Tourismus -8.440.000 -8.440.000 -3.387.269 -23.843.000 15.403.000 Die Mehrerträge resultieren aus Steuererstattungen aus den finalen Steuererklärungen 2014-18 des BgA U-Bahnbau sowie aus der geänderten Bewirtschaftung aufgrund finanzwirtschaftlicher Vorgaben. 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -30.200.100 -30.200.100 -2.821.278 -20.397.100 -9.803.000 Bei der Verzinsung der Gewerbesteuer nach § 233 AO werden aufgrund des Beschlusses des BVerfG vom 08. Juli 2021, 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17, seit dem 19.08.2021 keine Nachzahlungszinsen beim Steueramt festgesetzt. Bis zur Neuregelung des entsprechenden Gesetzes werden auch weiterhin keine Nachzahlungszinsen festgesetzt. Zeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 1000 - Zentrale Dienste 0106 - Zentrale Dienstleistungen 36.989.467 36.989.467 14.093.368 41.309.700 -4.320.233 Die Krise in der Ukraine verursacht im Reinigungsbereich Mehrleistungen durch Reinigung der zentralen Anlaufstellen für Geflüchtete. Beispielhaft sind das Welcome-Center am Breslauer Platz und das Ankunftszentrum am Südstadion zu nennen. Die daraus resultierenden Mehraufwendungen werden nach heutigem Kenntnisstand zumindest in Teilen ganzjährig anfallen. 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste 22.510.959 23.199.759 2.215.418 19.419.728 3.091.231 Die Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen, die im Rahmen des Breitbandausbaus in 2022 benötigt werden, fallen geringer aus als ursprünglich geplant (siehe auch Teilplanzeile 02), da sich der Ausbau nunmehr auf die Jahre 2022 bis 2025 erstreckt. 40 - Amt für 0301 - Schulträgeraufgaben 189.008.683 191.059.248 55.250.473 209.549.196 -20.540.513 Die Mehraufwendungen sind überwiegend auf die Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 7 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Schulentwicklung coronabedingte Lage zurückzuführen. So entstehen Mehraufwendungen im Rahmen des "Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" i. H. v. rd. 7,1 Mio. €. Durch das landesseitig veranlasste "Helferprogramm für die Ganztags- und Betreuungsangebote" sowie Zuweisungen für außerschulische Bildungsangebote werden weitere coronabedingte Mehraufwendungen bei den Trägerauszahlungen im Ganztagsbereich i. H. v. rd. 5,3 Mio. € erwartet. Die zuvor genannten Mehraufwendungen können allesamt durch eine korrespondierende Landeszuweisung in gleicher Höhe gedeckt werden. Schließlich ergeben sich coronabedingte Mehraufwendungen aus der Durchführung von Testungen an Schulen auf das Covid-19-Virus sowie erhöhten Reinigungs- und Hygienebedarfen. Auch im Rahmen des Förderprogrammes für die Durchführung zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder resultieren Mehraufwendungen i. H. v. rd. 8,8 Mio. €, welche durch eine korrespondierende Landeszuweisung sowie hinsichtlich des zu erbringenden Eigenanteils von 15 % durch eine bewilligte Ermächtigungsübertragung zum Jahresabschluss 2021 gedeckt werden können. Darüber hinaus werden deutlich höhere Erstattungen bei der Beihilfe-Fallkostenpauschale sowie den Lernmitteln erwartet. Weitere Mehraufwendungen ergeben sich bei den Schülerbeförderungskosten. Bei den Kosten für das Schülerticket kommt es aufgrund steigender Schülerzahlen sowie Preissteigerungen der KVB kontinuierlich zu höheren Aufwendungen. 4518 - Kölnisches Stadtmuseum 0408 - Kölnisches Stadtmuseum 1.817.606 4.565.052 123.608 4.680.677 -2.863.071 Im Wesentlichen begründen dringend erforderliche benutzerspezifische Ausbauten im Interim 'Haus Sauer' die Mehraufwendungen. Für die Maßnahme wurden Mittel in Höhe von über 2,7 Mio. € in das Haushaltsjahr 2022 übertragen. 51 - Amt für Kinder, Jugend 0603 - 16.427.401 17.012.401 6.167.846 19.587.200 -3.159.799 Die nicht geplanten Aufwendungen für die Lolli-Testungen Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 8 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung und Familie Kindertagesbetreuung liegen bei 3,8 Mio. €. Die Mehraufwendungen werden durch Mehrerträge in der Teilplanzeile 02 gedeckt. Im Bereich der Unterhaltung wird dagegen mit Wenigeraufwendungen gerechnet. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 54.446.648 54.323.248 13.052.222 93.155.767 -38.709.118 Aufgrund der nicht vorhersehbaren Kriegsgeschehnisse in der Ukraine sind die Flüchtlingszahlen entgegen der Planungsannahmen (7.000 Personen) auf 9.231 Personen angestiegen. Mit Beschluss vom 05.05.2022 (BV 1316/2022) hat der Rat den Bedarf von bis zu 10.000 Plätzen zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Köln für den Zeitraum bis zum 31.12.2022 festgestellt und die Verwaltung mit der Umsetzung aller zur Schaffung dieser Aufnahmekapazität und deren Betrieb erforderlichen Maßnahmen beauftragt. Einschließlich der bereits in Köln untergebrachten Personen, liegt der Prognose eine Gesamtzahl von 15.600 städtisch untergebrachten Geflüchteten bis zum Ende des Jahres 2022 zugrunde. Infolgedessen ist mit einem erhöhten Aufwand im Rahmen der Unterbringung und Betreuung geflüchteter Personen zu rechnen. Insbesondere sind Mehraufwendungen im Bereich der Unterhaltung und Betreibung der Unterbringungseinrichtungen zu verzeichnen. 69 - Amt für Brücken und Stadtbahnbau 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV 25.148.738 25.148.738 4.922.437 19.198.245 5.950.493 Für das Projekt "nutzungsunabhängige Haldenstabilisierung Kalkberg" wurden im Rahmen vergangener Jahresabschlussarbeiten aufwandswirksame Rückstellungen gebildet. Durch eine Fehlplanung wurden für 2022 zusätzliche Aufwendungen berücksichtigt, die für dieses Projekt im Jahr 2022 nicht entstehen. Das Projekt "Grundhafte Erneuerung der Deutzer Brücke" ist nach Auswertung der Submission deutlich günstiger ausgefallen als ursprünglich geplant. Darüber hinaus verschieben sich diverse Projekte wie bspw. die bauliche Umsetzung des Brandschutzes an der Haltestelle Appellhofplatz oder die Brandschutzsanierung an der Haltestelle Chorweiler. Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 9 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 14 - Bilanzielle Abschreibungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 0110 - Controlling, Finanzsteuerung, Rechnungswesen, Kasse und Vollstreckung 598.346 598.346 1.460.309 3.844.437 -3.246.091 Die Mehraufwendungen resultieren aus Abschreibungen auf Forderungen (sog. Forderungsverlust). Hier handelt es sich um die Nebenforderungen (Säumniszuschläge und Mahngebühren), die den Hauptforderungen der gesamten Stadt folgen. Zeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 532.837.147 532.837.147 172.406.873 519.306.918 13.530.229 Bei der Gewerbesteuerumlage ergibt sich aufgrund der höheren Gewerbesteuerprognose ein Mehraufwand von ca. 7,8 Mio. €. Laut Schreiben des LVR vom 22.12.2021 ergibt sich bei der Landschaftsumlage ein Wenigeraufwand i. H. v. rund 21,0 Mio. € zum Planansatz. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0501 - Leistungen nach dem SGB XII 397.498.204 397.334.204 154.133.772 394.469.611 3.028.593 Wegen höherer Fallzahlen steigen die Aufwendungen für Grundsicherungsleistungen nach dem 4. Kapitel SGB XII voraussichtlich um ca. 9 Mio. € und für Resoleistungen nach dem 8. Kapitel SGB XII um rund 1 Mio. €. Dem stehen Einsparungen bei der stationären Hilfe zur Pflege in Höhe von rund 13 Mio. € gegenüber, die auf die zum 01.01.2022 eingeführte Begrenzung des Eigenanteils an den pflegebedürftigen Aufwendungen zurückzuführen sind. Danach erhalten Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen - gestaffelt nach Dauer ihres bisherigen Aufenthalts in der Einrichtung - von den Pflegekassen Leistungszuschläge. Um ca. 0,3 Mio. € geringer als kalkuliert fallen voraussichtlich die Aufwendungen für Hilfen zur Weiterführung des Haushaltes aus, da die Fallzahlen rückläufig sind. 0503 - Weitere soziale Pflichtleistungen 122.522.064 122.522.064 45.993.121 116.382.064 6.140.000 Die Fallzahlen bei Leistungsberechtigten nach dem AsylbLG (ohne Geflüchtete aus der Ukraine) lagen in den ersten Monaten des Jahres knapp 10 % unter den Annahmen zum Zeitpunkt der Hpl.-Aufstellung. Die Hochrechnung schreibt diesen Trend linear fort. Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 10 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 15 - Transferaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 51 - Amt für Kinder, Jugend und Familie 0603 - Kindertagesbetreuung 401.859.623 401.859.623 172.232.507 412.367.500 -10.507.877 Der Krisenstab der Stadt Köln autorisierte kurzfristig als Folge der Corona-Krise Billigkeitsleistungen i. H. v. rd. 4,3 Mio. € an die freien Träger. Die Mehraufwendungen werden durch korrespondierende Mehrerträge in Teilplanzeile 02 gedeckt. Weitere Mehraufwendungen ergeben sich durch die Hochrechnung der Betriebskostenbezuschussung der freien Träger. 0606 - Hilfe für junge Menschen und ihre Familien 231.937.124 232.300.324 90.026.372 254.034.632 -22.097.508 Der prognostizierte Mehrbedarf ist zum Einen auf einen Anstieg der Fallzahlen zurückzuführen. Gleichzeitig entstehen bei den Inobhutnahmen Mehrkosten. Diese resultieren u. a. aus überproportionalen Kostensteigerungen bei einigen Angeboten sowie aus Folgen der Coronapandemie (u. a. deutlich längere Dauer der Inobhutnahmen wegen Verzögerungen bei der Vermittlung in Anschlusshilfen, z. B. aufgrund von coronabedingten Gruppenschließungen). Des Weiteren sind die Aufwendungen für schulische Integrationshilfen überplanmäßig gestiegen. 66 - Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV 18.369.374 18.369.374 4.596.980 81.069.374 -62.700.000 Es handelt sich um die Corona-Beihilfen des Landes, welche an die KVB weiterzuleiten sind. Die Mehraufwendungen werden durch Mehrerträge in Teilplanzeile 2 ausgeglichen. Zeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 12 - Amt für Informationsverarbeitung 0104 - IT- und Kommunikationsdienste 9.046.685 9.027.685 1.979.096 13.720.520 -4.673.835 Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die Arbeitsplatznutzung verstärkt in Richtung des mobilen Arbeitens entwickelt. Aufgrund der weiterhin hohen Nutzung flexibler Arbeitsplatzmodelle ist auch in 2022 der Bedarf für eine entsprechende Lizenzausstattung der Stadtverwaltung hoch (u. a. für mobiles Arbeiten, Videokonferenz-Tools). Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 11 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1501 - Wirtschaft und Tourismus 5.525.000 5.437.500 162.400 16.208.950 -10.683.950 Der Mehraufwand resultiert aus der Umveranschlagung aufgrund finanzwirtschaftlicher Vorgaben bei den SWK. 40 - Amt für Schulentwicklung 0301 - Schulträgeraufgaben 207.746.294 207.746.294 74.331.863 232.963.153 -25.216.859 Insbesondere im Bereich der Schulmieten wird mit Mehraufwendungen gerechnet. Die Erhöhung der Flächenverrechnungspreise (FVP) zum 01.01.2022 führt zu einer Erhöhung der Kaltmieten. Zusätzlich entstehen höhere Nebenkosten und es werden mehr Containerbauten und Module angemietet als ursprünglich geplant. Weiterhin ergeben sich Mehraufwendungen bei den auszuzahlenden Klasse-Prämien, da weitere Schulen im Projekt aufgenommen wurden, welche entsprechende Energie- Einsparungen erzielt haben. 50 - Amt für Soziales und Senioren 0502 - Kommunale Leistungen nach dem SGB II 406.182.714 406.182.714 124.100.157 390.315.520 15.867.194 Die Aufwendungen für Kosten der Unterkunft lagen in den ersten vier Monaten des Jahres deutlich unter dem Planansatz, da die Fallzahlen stärker als gedacht zurückgegangen sind. Mehrkosten im Zusammenhang mit der beabsichtigten Leistungsberechtigung für Geflüchtete aus der Ukraine sind in der Prognose nicht enthalten. Es wird aber davon ausgegangen, dass diese letztlich durch erhöhte Bundes- und Landeszuweisungen haushaltsneutral bleiben. 0508 - Leistungen für Bildung und Teilhabe 17.759.815 17.759.815 7.295.770 21.298.314 -3.538.499 Nach Aufstellung des Haushaltsplanes wurden die gesetzlichen Leistungsansprüche zum Teil deutlich erhöht. Hinzu kommen Preisanpassungen infolge der hohen Inflation. 53 - Gesundheitsamt 0701 - Gesundheitsdienste 5.960.297 10.933.081 6.574.347 12.686.465 -6.726.168 Die Abweichung ist auf die Miete der Impfstelle in der LanxessArena zurückzuführen. Darüber hinaus sind Mittel für den laufenden Betrieb der Teststelle und den Einsatz von Sanitäter*innen im Welcome Center sowie für die Bereitstellung von medizinischem Fachpersonal in Notunterkünften enthalten. 56 - Amt für Wohnungswesen 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum 36.735.290 36.735.290 17.995.401 103.647.590 -66.912.299 Aufgrund der nicht vorhersehbaren Kriegsgeschehnisse in der Ukraine sind die Flüchtlingszahlen entgegen der Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 12 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 16 - sonstige ordentl. Aufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Planungsannahmen (7.000 Personen) auf 9.231 Personen angestiegen. Mit Beschluss vom 05.05.2022 (BV 1316/2022) hat der Rat den Bedarf von bis zu 10.000 Plätzen zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Köln für den Zeitraum bis zum 31.12.2022 festgestellt und die Verwaltung mit der Umsetzung aller zur Schaffung dieser Aufnahmekapazität und deren Betrieb erforderlichen Maßnahmen beauftragt. Einschließlich der bereits in Köln untergebrachten Personen, liegt der Prognose eine Gesamtzahl von 15.600 städtisch untergebrachten Geflüchteten bis zum Ende des Jahres 2022 zugrunde. Insbesondere sind Mehraufwendungen im Bereich der Anmietung sowie Ausstattung der Unterbringungseinrichtungen und der Beherbergungsbetriebe zu verzeichnen. 67 - Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 1301 - Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen 12.002.382 20.021.024 4.051.392 17.302.785 -5.300.403 Die prognostizierte Abweichung basiert überwiegend auf Festwert-Aufwendungen für die Fortführung investiver Maßnahmen im städtischen Grünvermögen. Das städtische Grünvermögen wurde in der Eröffnungsbilanz als Festwert bilanziert. Der Festwert verursacht keine lfd. Abschreibungen, im Gegenzug sind alle Investivmaßnahmen neben der investiven Auszahlung in gleicher Höhe mit Aufwand zu buchen. Da die Grünmaßnahmen nur in Abhängigkeit der Vegetationsperiode durchgeführt werden können, umfasst die Herstellung einschl. der dazu gehörenden 2-jährigen Entwicklungspflege einen mehrjährigen Zeitraum. Für die in der Umsetzung befindlichen Investitionen wurde korrespondierender Festwertaufwand in Höhe von rd. 7,0 Mio. € nach 2022 übertragen. Die Maßnahmenumsetzung wird sich teilweise auch noch nach 2023 verlagern. Zeile: 19 - Finanzerträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1101 - Ver- und Entsorgung -21.769.000 -21.769.000 0 -30.402.996 8.633.996 Die geplante Ausschüttung der StEB aus dem Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 13 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 19 - Finanzerträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung Jahresergebnis 2021 fällt deutlich höher aus, als zum Zeitpunkt der Hpl-Aufstellung angenommen. Die Ausschüttung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrates der StEB und des Rates im Juni 2022. Zeile: 20 - Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft 66.494.500 66.494.500 4.226.772 49.910.100 16.584.400 Die geringeren Zinsaufwendungen wegen geringerer Neuaufnahmen von Krediten für Investitionen im Vorjahr und im laufenden Jahr sowie günstige Konditionen führen zu einem Wenigeraufwand von 3,0 Mio. €. Im Bereich der Erstattungszinsen nach § 233a AO wird ebenfalls ein Wenigeraufwand von 13,6 Mio. € prognostiziert. Aufgrund des Beschlusses des BVerfG vom 08. Juli 2021, 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17, veröffentlicht am 18.08.2021, werden seit dem 19.08.2021 keine Nachzahlungszinsen seitens des Steueramtes erstattet. Bis zur Neuregelung des entsprechenden Gesetzes werden auch weiterhin keine Zinsen erstattet. Zeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 1000 - Zentrale Dienste 0106 - Zentrale Dienstleistungen 0 0 0 -2.800.000 2.800.000 Im Reinigungsbereich werden Mehrleistungen für die Kontaktflächenreinigung sowie für sonstige Sonderreinigungsaufträge im Zusammenhang mit Corona erbracht und mit diesem Leistungsstand in der Prognose weiter berücksichtigt. Der Großteil der Mehrleistungen, der für Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäude angefallen ist, läuft bis Ende des Monats Mai aus. Einen direkten Zusammenhang zwischen coronabedingten Mehrleistungen und Mehrerlösen kann nicht hergestellt werden. Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 14 Erläuterungen ab 2.500.000 Euro Abweichung Anlage 2 Berichtszyklus 2022-04 Zeile: 23 - außerordentliche Erträge Amt Teilplan Plan HPL Fortg. Plan Ist Prognose Plan HPL - Prognose Bemerkung 20 - Kämmerei 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft -184.268.000 -184.268.000 0 -73.840.000 -110.428.000 In dieser Teilplanzeile werden Erträge zur Finanzierung Corona-bedingter Mindererträge gemäß der Isolation nach NKF-CIG ausgewiesen. Im Teilplan 1601 wurde mit einem Corona-bedingten Ertragsausfall in Höhe von 184,3 Mio. € für das Jahr 2022 geplant. Durch die prognostizierten Mehrerträge aus der Steuerschätzung reduziert sich der Ertragsausfall um 110,4 Mio. € gegenüber dem Planansatz. Buchungsstand 30.04.2022 Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehraufwand bzw. Wenigerertrag) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigeraufwand bzw. Mehrertrag) 15
Anlage 3 - Entwicklung der investiven Finanzrechnung - Dezernatssummen
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Entwicklung der investiven Finanzrechnung – Dezernatssummen Anlage 3 Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Dezernat-OB Einzahlung 0 0 -20 -92.625 92.625 Auszahlung 686.550 686.550 71.829 10,46% 734.467 -47.917 Saldo 686.550 686.550 71.809 10,46% 641.842 44.708 Dezernat-I Einzahlung -2.106.000 -2.106.000 -100.307 4,76% -2.402.415 296.415 Auszahlung 51.322.622 55.553.796 15.019.745 29,27% 55.236.884 -3.914.263 Saldo 49.216.622 53.447.796 14.919.438 30,31% 52.834.469 -3.617.848 Dezernat-II Einzahlung -65.695.378 -65.695.378 -18.874.100 28,73% -62.299.560 -3.395.818 Auszahlung 294.561.432 346.259.876 41.820.236 14,20% 350.688.040 -56.126.608 Saldo 228.866.054 280.564.498 22.946.135 10,03% 288.388.480 -59.522.426 Dezernat-III Einzahlung -55.611.283 -55.611.283 -5.717.078 10,28% -48.984.649 -6.626.634 Auszahlung 167.461.688 174.475.674 25.166.971 15,03% 155.999.021 11.462.667 Saldo 111.850.405 118.864.391 19.449.894 17,39% 107.014.372 4.836.033 Dezernat-IV Einzahlung -17.841.406 -17.841.406 -1.327.449 7,44% -21.305.851 3.464.445 Auszahlung 175.832.714 195.710.392 11.970.253 6,81% 193.177.564 -17.344.850 Saldo 157.991.308 177.868.986 10.642.803 6,74% 171.871.714 -13.880.406 Dezernat-V Einzahlung -233.897 -233.897 -4.036 1,73% -261.587 27.690 Auszahlung 58.551.489 61.118.523 2.355.064 4,02% 56.736.505 1.814.983 Saldo 58.317.592 60.884.626 2.351.029 4,03% 56.474.919 1.842.673 Dezernat-VI Einzahlung -600.000 -600.000 -137.400 22,90% -600.000 0 Auszahlung 3.105.000 3.787.326 658.739 21,22% 3.383.172 -278.172 Saldo 2.505.000 3.187.326 521.339 20,81% 2.783.172 -278.172 Dezernat-VII Einzahlung -4.026.007 -4.026.007 -3.479.377 86,42% -4.010.980 -15.027 Auszahlung 51.713.938 56.822.315 9.092.452 17,58% 50.632.277 1.081.661 Saldo 47.687.931 52.796.308 5.613.075 11,77% 46.621.297 1.066.634 02.06.2022 11:56:07Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung) Entwicklung der investiven Finanzrechnung – Dezernatssummen Anlage 3 Berichtszyklus 2022-04 Berichtsstand 30.04.2022 Plan HPL Fortg. Plan Ist Ist in % vom Plan Prognose Plan HPL - Prognose Dezernat-VIII Einzahlung -52.431.800 -52.431.800 -5.233.752 9,98% -54.233.131 1.801.331 Auszahlung 107.773.554 132.040.422 6.498.304 6,03% 114.108.054 -6.334.500 Saldo 55.341.754 79.608.622 1.264.552 2,28% 59.874.923 -4.533.169 Dezernat-IX Einzahlung -6.924.655 -6.924.655 -258.297 3,73% -4.223.488 -2.701.167 Auszahlung 27.064.687 28.208.816 1.372.188 5,07% 21.571.685 5.493.002 Saldo 20.140.032 21.284.161 1.113.891 5,53% 17.348.197 2.791.835 Gesamtsaldo 732.603.246 849.193.263 78.893.965 10,77% 803.853.385 -71.250.139 02.06.2022 11:56:07Spalte „Plan HPL - Prognose“:(-) Haushaltsverschlechterung (Mehrauszahlung bzw. Wenigereinzahlung) (+) Haushaltsverbesserung (Wenigerauszahlung bzw. Mehreinzahlung)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (5)
- Pater-Prinz-Weg
- Breslauer Platz
- Deutzer Brücke
- Appellhofplatz
- Markt
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Details
- Aktenzeichen
- 1960/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 23.06.2022
- Erstellt
- 09.06.2022 10:22