AN/1186/2025
Sachstand zur Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen einer nachhaltigen, barrierefreien, sicheren und ansprechenderen Benutzung der Gehwege entlang der Berliner Straße im Stadtteil Mülheim
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Sachstand zur Thematik nachhaltige barrierefreie sichere und ansprechendere Benutzung der Gehwege entlang der Berliner Straße im Stad
3169 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Die Linke
Einzelmandatsträgerin
B. Hane-Knoll
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 24.08.2025
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Sachstand zur Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen einer
nachhaltigen, barrierefreien, sicheren und ansprechenderen Benutzung der
Gehwege entlang der Berliner Straße im Stadtteil Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
in ihrer Sitzung vom 03.02.2025 hatte sich die Bezirksvertretung Köln-Mülheim wie
schon häufiger in den Jahren zuvor mit der Thematik des unerlaubten Parkens auf
Gehwegen beschäftigt und beschlossen, dass zuerst für die Gehwege entlang der
Berliner Straße eine Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen erfolgen soll.
Ziel muss es sein, dass u.a. für Menschen mit Behinderungen bezüglich ihrer
Sehfähigkeit, Rollstuhlfahrer*innen, auf einen Rollator angewiesene und anderweitig
mobilitätseingeschränkte Menschen, Eltern mit Kinderwagen , jüngere Kinder, die
noch auf dem Gehweg Fahrrad fahren müssen entsprechende Barrierefreiheit und
Sicherheit auf Gehwegen gewährt wird.
Das Gehwegparken soll nicht länger als „Kavaliersdelikt“ behandelt werden, sondern
Fahrzeughalter*innen, die dreist ein solidarisches Miteinander im öffentlichen Raum,
ignorieren und denen die Sicherheit von schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft
nicht wichtig erscheint, mit entsprechenden Konsequenzen rechnen müssen.
Die Stadtverwaltung muss alle ihr zu Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, damit
ein Umdenken stattfindet und den Bedürfnissen der beispielhaft genannten Gruppen
im Bezirk Köln-Mülheim Rechnung getragen wird.
Im Zusammenhang mit der dargestellten Thematik bitte ich um die Beantwortung
folgender Fragen:
1. Welches Ressort der Stadtverwaltung bekam den beschlossenen Antrag
weitergeleitet?
2. Erfolgten bereits erste Schritte zur Umsetzung des Antrages bzw. wann kann mit
diesen gerechnet werden?
3. Müssen wirklich erst Maßnahmen erarbeitet werden oder gibt es
ähnlich gelagerte Anträge mit schon erarbeitete Maßnahmen aus anderen
Bezirken, die einfach übertragen werden können?
4. Wurde der „Masterplan Parken“ schon vollständig erarbeitet, umgesetzt und
beinhaltet er auch die im beschlossenen Antrag angesprochene Thematik?
5. Werden auch Initiativen und Vereine, die sich kritisch mit dem Gehwegparken
beschäftigen bei der Bearbeitung von Lösungsstrategien einbezogen? Wenn nein
warum nicht?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll
Die Linke Einzelmandatsträgerin in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1186/2025
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 25.08.2025
- Erstellt
- 25.08.2025 11:37