Mandari Insight

0620/2024

Umsetzung kommunaler Fonds Kulturelle Bildung 2024

Mitteilung Ausschuss 19.02.2024

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Anlage 2_Überblick Projekte 2024

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Ansehen

Anlage 3_Wertungsliste Fonds KuBiK 2024

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Ansehen

Anlage 1_Richtlinie Kommunaler Fonds Kulturelle Bildung

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2_Überblick Projekte 2024

13689 Zeichen

Antragsteller Projekt Kooperationspartner Kurzbeschreibung Sparten Projektzeitraum Beantragt Bemerkungen 
1 Sandy Craus Streifzüge - Stadt erobern
Sandkastenfeger Kita Sandkastenfeger
Vorschulkinder sollen einen spielerischen künstlerlischen 
Zugang zur Stadtumgebung erhalten. Was umgibt mich, wie 
erlebe ich das, was kann ich/ habe ich damit (zu) tun? Mit 
Mitteln der Kunst, der Theater- & Spielpädagogik werden die 
Kinder zum Ausdruck ihrer Wahnrnehmung in Kunst und 
Spiel geleitet. Nach Ausflügen in den Stadtteil folgt der  
Umgang mit dem gesammelten Material.  Spiele u. Übungen 
führen zur Fokussierung auf Geruch, Geräusch, 
Tasteindruck, Farben u.Formen. Gemeinsame 
Abschlussausstellung der Kinder beider Kitas.
bildende 
Kunst/Theater 03/24 - 06/24 4.490,00 € Wiederholung gutes 
Projekt 2023
2 Sandy Craus Streifzüge - Stadt erobern
Ludwigsburgerstraße Kita Ludwigsburgerstraße
s.o. Die Kooperation der beiden Kitas wird inhaltlich in das 
Projekt integriert. bildende 
Kunst/Theater 03/24- 06/24 3.970,00 € Wiederholung gutes 
Projekt 2023
5 GGS Konrad-Adenauer-Straße 
(Familiengrundschulzentrum)
Paramisa. Es war, weil es nicht 
war… Stadtteilbibliothek Köln-Porz
Das Projekt "Paramisa" (romanesk: Märchen) soll neue 
Zugangswege und Begegnungen zu den Roma-Sinti-
Kulturen eröffnen, indem es  die "Märchen" der Philomena 
Franz zum Gegenstand hat, die als immaterielles Kulturerbe 
Einblicke in die Denk- und Lebensweise der Sinti und Roma 
gibt. Als "Ohrenkino" können sich SuS über einen QR-Code 
die Geschichten vorlesen lassen.
Literatur/bild. 
Kunst/Medien 01.01.2024-31.12.2024 7.200,00 €
überarbeitet, konkretisiert, 
Kooperationspartner 
angepasst
6 Comedia Theater Theaterstrarter Grüneberg-Schule
Theater erschließt sich in diesem Projekt als Ort der 
Begegnung und Arbeitsort verschiedener Professionen. Es 
werden Theaterbesuche im Comedia Theater ermöglicht. 
Sie beinhalten die Rezeption verschiedener künstlerischer 
Formate, Nachgespräche, eine Ralley sowie experimentelles 
Agieren in Workshops und aktiven Pausen.
Theater/bild.Kunst 01.08.2024-31.07.2025 10.000,00 €
Theater und 
Schauspieltraining für alle 
Grundschulkinder über 
ein ganzes Schuljahr, 
keine Wiederholung
7 Jewellery Stevens Milolo, Ely Stella Teka Dollz Out Kiki Bürgerzentrum Alte Feuerwache, M*Treff Raum
Bei einem Kikiball können die Teilnehmer*innen in 
unterschiedlichen Kategorien im Wettbewerb gegeneinander 
antreten. Die Kategorien beschäftigen sich mit Performance 
(Tanz), Beauty und Fashion. Dieser Kiki hat das Thema 
Barbie. Damit soll  Transfrauen die Gelegenheit gegeben 
werden, unentschuldigt ihre weibliche Seite zu zelebrieren. 
Es handelt sich um die Vorbereitung und Durchführung 
eines solchen Wettbewerbes.
Tanz, Musik Mai 24 1.941,00 €
wichtiges Thema, 
Änderungen im Konzept 
nötig, da Minderjärhrige 
und Erwachsene bis 27 
Jahre angesprochen 
werden.
8 FK Filmhaus Köln GmbH Reality Bites 2024 Katharina-Henoth-Gesamtschule, Lichtspiele Kalk
SuS (14-16 Jahre) bekommen die Gelegenheit, Filme zu 
sichten, auszuwählen, zu präsentieren und öffentlich zu 
diskutieren.  Im Kinosaal bringt es unterschiedliche 
Altersgruppen mit dem Publikum und Filmschaffenden in 
den Dialog. Vermittlung von Erzählweisen und ästhetischen 
Strategien des künstlerischen Films, Offenheit für 
ästhtetische Ausdrucksformen.
Film 29.01. 2024 - 31.07.2024 10.000,00 €
Zielgruppe neben SuS 
auch Kinopublikum des 
Programmkinos, 
Lehrkräfte, Hochschulen, 
Filmschaffende als Gäste
9 FK Filmhaus Köln GmbH Film als 7. Kunstform Gymnasium Kreuzgasse
Modellprojekt: Film soll als fester Bestandteil im Profil der 
Schule in der Q 1 (14-18 jährige) ausgebaut werden. 
Einbindung außerschulischer Angebote des Filmhauses in 
das Profil. Zugänge schaffen, damit viele junge Menschen 
Film als kreative Ausdrucksform entdecken. 1. Jugendlichen 
Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Filmkunst, 2. Film als 
blickerweiternde und demokratiefördernde Kunstform bei 
Jugendlichen etablieren. 3. Filmunterricht mit 
außerschulischen Angeboten verzahnen. Vorführung der 
Ergebnisse
Film 01.02.2024- 30.06.2025 10.000,00 €
Pilot, Modellprojekt für 
andere Schulen, 
Verknüpfung Filmkunst 
und schulische bzw. 
außerschulische Bildung
10 Filmhaus Köln GmbH partizipatives  Open-Air Kino 
Volkhoven OT - Die Villa, Volkhoven (SKM)
Besuch Filmmuseum Düsseldorf. Auswahl von 3 Filmen für 
Open Air Kino auf dem Gelände der Simultanhalle. 
Jugendliche wählen die Filme selbst aus, machen kurze 
Anmoderationen bei der Vorführung. Gestaltung des 
kulturellen Angebots im Stadtteil. 
Film 31.01. -  31.10.2024 7.940,00 € Besuch der Berlinale 
wurde gestrichen  
13 Filmhaus Köln GmbH Mini Filmclub - Filmkünstlerische 
Erkundungen Fröbel KITA Maria Montessori
an 7 Terminen kommen 10 Kinder ins Filmhaus und 
erkunden filmkünstlerische Werke und die Magie des Kinos. 
Kinder malen anschließend auf Blankfilm, experimentieren 
mit Licht und Schatten, machen kleine Trickfilme und 
bewegen Tusche auf dem Papier. Konzept des deutschen 
Filminstituts und Filmmuseum FFM
Film/Malerei 01.02.2024 - 31.12.2024 6.800,00 €
mindestens 2 Durchläufe 
in Filmhaus und KiTa mit 
je 12 Kindern, Kosten an 
die reduzierte Laufzeit 
angepasst.

15 Art Asyl e.V. Kultursatellit Das Kulturgetriebe
Kultureinrichtungen, insbesondere innerstädtische, sollen 
bei der Diversifizierung ihres Programms unterstützt werden. 
Der Ausgangspunkt hierfür ist eine 
Migrant*innenselbstorganisation, mit der aus den vernetzten 
Communitys heraus die Kooperation belebt wird. Erreicht 
werden soll sowohl Audience Development durch aktive 
Publikumsorinetierung als auch kulturelle Outreach-Aktionen 
in unterversorgte  Stadtteile durch die Vernetzung über die 
Migrant*innenselbstorganisation.  
spartenübergreifend 01.01.2024 - 31.12.2024 10.000,00 € Projekt ist in größeren 
Kontext eingebunden, 
16 Portrait me Anna Hepp Mutproben und andere Träume Ivana Kisic, Tanzhaus NRW 
Der Fokus liegt auf der tanzkünstlerischen Arbeit mit 
Senioren und beeinträchtigten Personen zusammen mit 
Kindern. Sie werden spielerisch in Situationen 
zusammengebracht, in denen mit Spaß und Freude eine 
köperkünstlerische Aufführung mit einer erfahrenen 
Tanzpädagogin gemeinsam erarbeitet wird. Dieses making 
of wird filmisch dokumentiert als Anstoß für weitere 
tanzkünstlerische Mutproben in diversen und 
beeinträchtigen Gruppen und Kontexten.
Tanz/Video 01.05.2024 - 31.12.2024 5.000,00 € Kofinanzierung von 
KuBiA
17 Judith Ganz Lieblingsorte Sprachförderschule Alter Mühlenweg
Eine GruppeSprachförder-Schüler*innen wird mit den 
Künstler*innen und der Schulsozialarbeiterin eine Stadtraum-
Erkundung machen, im eigenen Veedel und auch darüber 
hinaus. Es werden Orte und Situationen besichtigt, Fotos 
gemacht, Ideen entwickelt zusammen mit eigener 
Ausdruckweise. Im Kunstraum wird damit weitergearbeitet. 
Künstlerischer Rahmen ist dabei ein utopisches 
Stadtpanorama: Luftaufnehmen, erzeugung von Perspektive 
und verschiedene Techniken unterstüzen die Darstellung 
eigener Stadt-Utopien von Köln in großesn 
Gemeinschaftsbildern.
Bildende 
Kunst/Fotografie August bis September 2024 9.600,00 €
Jahrgänge 3 und 4, 12 
TN, Austausch mit 
Lehrkräften,
18 Intermesh Kollektiv, Hendrik Renneberg This must be the place Odonien
In mehreren Ausstellungen in internationalen Kooperationen 
geht das Intermesh-Kollektiv (ehemalige Absolventen des 
Kölner Instituts für Kunst und Kusnttheorie)  aus dem aus 
dem Bildungkontext Schule heraus, um mit dem Publikum 
zu kollaborieren und neue Ideen zu entwickeln. Interaktionen 
mit Musik, Lyrik und Artist-Talks erweitern die Kontektfläche 
über die Kunstwerke hinaus. Der Ansatz ist weniger 
Kunstpädagogisch als interaktiv.
Bildende Kunst
Vorbereitung: 01.01.2023 - 
30.06.2024 / Ausstellung 
Odonien 01.07.2024 - 31-
08.2024 
4.000,00 € nur eine Veranstaltung
19 jfc medienzentrum Kül! Köln Künstler*innen, diverse
Interdisziplinären Austausch mit Künstler*innen über 
künstliche und künstlerische Intelligenz bietet dieses Projekt. 
In 10 Laborterminen á 2,5 Stunden können jeweils 8 
Personen die KI des jfc medienzentrums (gefördert von 
EFRE) im geschützten Raum ausprobieren und sich 
austauschen. Die Learnings aus den Laboren werden 
modellhaft zur Verfügung gestellt.
spartenübergreifend, 
KI 01.01.2024 - 31.12.2024 9.900,00 € Spannendes Thema und 
Konzept
20 Förderkreis Cassiopeia Theater e.V. Kunst will mit Dir sprechen Claudia Hann
Das Projekt bindet  die verschiedenen Künste anhand einer 
Geschichte in einem Projekt zusammen. Dieses Projekt wird 
von den Künstler*innen im Kontext des Cassiopeia Theaters 
weiterentwickelt und durch zahlreiche Kooperationen variiert 
und ausgebaut. Im Kern des zweiwöchigen Projektes stehen 
künstlerische Workshops und Kunstvermittlung für Kinder 
(und Eltern)  an verschiedenen Orten (und Bühnen), um die 
klassischen Kunstsparten spielerisch zu erfahren.
spartenübergreifend Schulferien 2024 10.000,00 € Puppentheater im 
Rechtsrheinischen
21 Freundeskreis Comic On! gUG Theaterpädagogisches Projekt zur 
Prävention gegen Cybergrooming
u.a. Netzwerk e.V. - soziale Dienste und 
Ökologische Bildung, Peter-Ustinov-Realschule
In dieser Comic On! Theaterproduktion geht es  um 
theaterpädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema 
Cybergrooming bzw. sexualisierte Gewalt im Netz. Ein 
Diskussionsleitfaden wird parallel entwickelt. Vor- und 
Nachbereitungen, Gespräche nach dem Theaterbesuch und 
Material für den Unterricht sensibilisiert und stärkt für den 
Umgang mit unguten Situationen im Netz. (8-11 Jahre)
Theater 01.02.2024 - 31.12.2024 10.000,00 €
sehr wichtiges Thema, 
aber passt leider nicht in 
den Fonds KuBiK
22 KUMBIG e.V., das Kulturgetriebe &wieder - ein Raum für junge Kunst Melissa Heller
Der Eckladen &wieder in Nippes als neuer Raum für Kunst 
spielt die Hauptrolle in diesem Projekt für 14-27jährige, u.a. 
geflüchtete Kinder- und Jugendliche, die von Klassismus 
betroffen sind. Dieser wird als Kunstraum aktiv in 
Workshops genutzt. Daneben sind auch Besuche von 
städtischen Kulturorten im Sinne kultureller Teilhabe 
geplant. Beides soll die selbstständige künstlerische  
Entfaltung entwickeln. 
spartenübergreifend
Vorbereitung ab 01.01.2024 / 
Durchführung Schulferien 
2024
10.000,00 €
Eckladen als white cube 
für Kunst und Kultur. 
Nach Antrag eher 
institutionelle Förderung

23 Museumspädagogische Gesellschaft Trauer, Abschied und Erinnern Hospiz St. Marien / Ökumenischer Hospizdienst
Das Projekt wendet sich an Ehrenamtler*innen im 
Hospizdienst und Menschen, die vom Thema Trauer 
betroffen sind. Dies geschieht über zwei Wege der 
kulturellen Bildung: Die Ermöglichung einer aktiven 
Begegnung mit Kunstwerken/ Exponaten im jeweiligen 
Museum. Heranführung und Eröffnung von Dialogen in der 
Gruppe über die Bezüge zur Lebensrealität des/der 
Betrachtenden. Und eine weitergehende vertiefende 
Begegnung im kreativen Schreiben. Die Resonanz auf das 
Thema und die Kunst findet Ausdruck. Methoden und 
Techniken  des Kreativen Schreibens kennenlernen und 
erproben.
bildende Kunst März bis August 2024 5.000,00 € erneut als Pilot, auf 2023 
aufbauend
24 Roots & Routes Kölnchella - queer-intersektionale 
Jugendfestivals Orangerie Theater
Jungen Menschen zwischen 18 und 16 Jahren, die queer 
verortet sind, wird eine Bühne geboten auf dem 
Sommerfestival. Kölnchella kombiniert dabei selbständig-
kreative Kulturvermittlung und die 
Professesionalisierungsvorhaben zugunsten marginalisierter 
Künstler*innen in der progressiven Kunstszene und in 
angrenzenden Bereichen um die Festival-Organisation (z.B 
Technik).
spartenübergreifend Mai 2024 bis 31.12.2024
von routes 
und routes 
zurück- 
gezogen
Drittmittel unklar. Höhe 
der Förderung?
25 Hölderlin Gymnasium Kultur in Vilefalt in Schule und Veedel Comedia Theater, Bühnen der Stadt Köln, WDR, 
Filmhaus
Profil Kunst und Kultur für Jgst. 7-10 jeweils für eine ganze 
Klasse. Schwerpunkt Klasse 7 = Theater, Klasse 8 = Musik 
u. Tanz, Kl. 9 = bildende Kunst u. Film, Kl. 10 = Projekttage 
mit eigener Schwerpunktsetzung. Die SuS entwickeln im 
Rahmen ihrer Tanz /Schauspiel/Filmtrainingseinheiten, 
angeleitet durh professionalle Künstlerinnen und Künstler 
selbst Projekte, Präsentationen und Veranstaltungen
darstellende 
u.bildende Kunst, 
Film, Fotografie
Schuljahr 2024/2025 10.000,00 € Wiederholung gutes 
Projekt 2023
26 Freunde der artothek e.V. statements köln - Gesprächsforum Uli Böhmelmann - Künstlerin
Gesprächsforum zu Fragestellungen der zeitgenössischen 
Bildenden Kunst und findet 1-2 mal im Jahr statt. Das Forum 
existiert seit 2016 und wird in der Kölner Kunstszene sehr 
geschätzt, da es die Möglichkeit zur sachlichen und 
qualitätsvollen Auseinandersetzung und Vernetzung der 
Künstler*innen bietet. Zielgruppe sind Künstler*innen, 
Galeristen, Ausstellungsmacher*inenn, Kurator*innen, 
Kunststudent*innen. Leider wird kein Programm, werden 
keine konkreten Themen für 2024 genannt. 
Medien/ Darstellende 
Kunst/Vortrag 15.03. - 15.12.2024 1.300,00 €
Unklar, was wir 
unterstützen sollen. Kein 
Programm für 24 
ersichtlich. Es fehlen so 
partizipative und kreative  
Aspekte. Weitere 
Förderung durch das 
Kulturamt
27 Bea Forner Flagge zeigen Helios Schule
für den Neubau der Helios Schule werden die Flaggen aller 
an der Schule vertretenden Nationen inkl Regenbogenflagge 
als Mosaike erstellt. Die Mosaike sollen im Eingangsbereich 
der neuen Schule montiert. Die Mosaike werden im 
Schuljahr 24/25 an Projekttagen im Atelier von Frau Forner 
erstellt. Performance zur Einweihung des Neubaus
angewandte Kunst, 
Performance Schuljahr 24/25 4.200,00 €
Konzept inhaltlich 
gestrafft und Finanzplan 
angepasst
151.341,00 €

Anlage 3_Wertungsliste Fonds KuBiK 2024

4286 Zeichen

Nr. Antragsteller Projekt Kooperationspartner
Moritz Berg Beate Förster Zsolt Káldy Julia Müller Jankowski gesamt Bemerkungen 
1 Sandy Craus Streifzüge - Stadt erobern
Sandkastenfeger Kita Sandkastenfeger + + ++ ++ ++ ja Wiederholungsprojekt
2 Sandy Craus Streifzüge - Stadt erobern
Ludwigsburgerstraße Kita Ludwigsburgerstraße + + ++ ++ ++ ja Wiederholungsprojekt
5
GGS Konrad-
Adenauer-Straße 
(Familiengrund-
schulzentrum)
Paramisa. Es war, weil es 
nicht war… Stadtteilbibliothek Köln-Porz +- + +- +- +- ja
romaneske Märchen, Konzept konkretisiert
6 Comedia Theater Theaterstrarter Grüneberg-Schule +- - + + + ja
angepasstes Konzept für eine Grundschule
7
Jewellery Stevens 
Milolo, Ely Stella 
Teka
Dollz Out Kiki Bürgerzentrum Alte 
Feuerwache, M*Treff Raum + +- + + + nein
Leider ist auf die Fragen der Jury nicht reagiert worden (bis 
05.01.24) Zielgruppe der Veranstaltung sind 14-27 Jährige. 
Eine für das Thema viel zu weit gefasste Gruppe. Zudem war 
im Antrag keine Betreuung für die minderjährigen 
Besucher*innen erkennbar. 
8 FK Filmhaus Köln 
GmbH Reality Bites 2024 Katharina-Henoth-
Gesamtschule - - +- +- +- nein
Wiederholungsprojekt, Wahlpflichtfach in der 10. Klasse, 
Learnings aus dem 1. Durchgang für die Lehrkräfte? Weitere 
Förderungen
9 FK Filmhaus GmbH Film als 7. Kunstform Gymnasium Kreuzgasse - - ++ + + ja rezeptives Angebot fehlt und soll ergänzt werden, Learnings?
10 FK Filmhaus GmbH partizipatives Open Air Kino SKM  -  OT Die Villa, 
Volkhoven + + + ++ ++ ja ästhetische Erfahrung u. Bildung, Filmbildung, Auswahl 
Programm Open Air Kino, Gestaltung Veranstaltung 
13 FK Filmhaus 
GmBH
MiniFilmclub - 
Filmkünstlerische 
Erkundungen 
Fröbel- KITA- Maria 
Montessori + +- + + + ja
Wiederholungsprojekt, Konzept überzeugt, auch wenn 
Umsetzung der Frankfurter Idee
15 Art Asyl e.V. Kultursatellit Das Kulturgetriebe - - ++ + ++ ja Anteilsfinanzierung oder Vollfinanzierung einer abgespeckten 
Konzeption, falls keine Bewilligung der Mittel des BAMFS
16 Portrait me Anna 
Hepp
Mutproben und andere 
Träume Ivana Kisic, Tanzhaus NRW + +- + + ++ ja
woher kommen die teilnehmenden Kinder und Jugendliche?
17 Judith Ganz Lieblingsorte Sprachförderschule Alter 
Mühlenweg +- + +- +- - nein
modifiziertes Wiederholungsprojekt, zu eng an Schule 
orientiert
18 Intermesh Kollektiv, 
Hendrik Renneberg This must be the place Odonien - - - +- +- nein
Wiederholungsprojekt von Intermesh an anderem Ort ohne 
mögliches Laufpublikum, das leider nicht überzeugt.
19 jfc medienzentrum Kül! Köln Künstler*innen, diverse + + ++ +- +- ja
spannendes Thema KI und spannendes Konzept
20
Förderkreis 
Cassiopeia Theater 
e.V.
Kunst will mit Dir sprechen Claudia Hann - - - - + nein
Wiederholungsprojekt, das nicht überzeugt hat, auch weil 
das Konzept zu unscharf in der Umsetzung blieb.
21 Freundeskreis 
Comic On! gUG
Theaterpädagogisches 
Projekt zur Prävention 
gegen Cybergrooming
u.a. Netzwerk e.V. - soziale 
Dienste und Ökologische 
Bildung
+ - +- - - nein
sehr wichtiges Thema, aber passt nicht zum Fonds KuBiK
22 KUMBIG e.V., das 
Kulturgetriebe
&wieder - ein Raum für 
junge Kunst Melissa Heller + +- +- +- +-  nein
Partizipation der Teilnehmenden bestimmt das Programm im 
white cube, wie werden die 14-27 Jährigen erreicht? Worher 
kommen die Teilnehmenden? 
23Museumspädagogische GesellschaftTrauer, Abschied und 
Erinnern
Hospiz St. Marien / 
Ökumenischer Hospizdienst + + + + + ja
erneut als Pilot beantragt, Erfahrungen des ersten 
Durchgangs eingearbeitet
Entscheidung Jury

Nr. Antragsteller Projekt Kooperationspartner
Moritz Berg Beate Förster Zsolt Káldy Julia Müller Jankowski gesamt Bemerkungen 
Entscheidung Jury
24 Roots & Routes 
Kölnchella - queer-
intersektionale 
Jugendfestivals
Orangerie Theater
abgesagt von routes und routes
25 Hölderlin 
Gymnasium
Kultur in Vielfalt in Schule 
und Veedel
Comedia Theater, Bühnen 
der Stadt Köln, WDR, 
Filmhaus
+ + + + + ja
Wiederholungsprojekt 
26 Freunde der 
artothek e.V.
statements köln - 
Gesprächsforum 
statements köln - 
Gesprächsforum +- - +- +- +- nein
Unklar, was wir bei dem Projekt unterstützen sollen, es sind 
keine Themen für 2024 genannt. 
27 Bea Forner Flagge zeigen Helios Schule + + - +- - ja
Wertungssystem:  ++ = sehr gut, + = gut,  + - = kann man machen, - = eher nicht, -- = nein

Anlage 1_Richtlinie Kommunaler Fonds Kulturelle Bildung

9921 Zeichen

1 
 
Förderrichtlinie „Kommunaler Fonds Kulturelle Bildung“ 
1. Einleitung 
Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur vom 03.05.2022 wurde die 
Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung (KuBiK) aufgefordert, ein Konzept zur Einrichtung der 
neuen Förderschiene vorzulegen. Der Fonds Kulturelle Bildung schließt eine große Lücke in 
der städtischen Förderstruktur. So können innovative Projekte und längerfristige Programme 
Kultureller Bildung realisiert werden. Eine eigene Förderschiene bedeutet zudem, die 
unterschiedlichen Aspekte Kultureller Bildung abbilden zu können und das Thema als 
lebenslangen Prozess zu initiieren. 
2. Förderziele 
Neue Projektformen und neue Zugänge zu Kunst und Kultur stehen im Fokus des geplanten 
Fonds Kulturelle Bildung. 
Gefördert werden Projekte, die innovativ und spartenüberwindend über singuläre Events 
hinausgehen und sich von einer Fokussierung auf Kunstproduktion oder Rezeption oder 
Kunstvermittlung lösen, um neue Ideen zu entwickeln und sich mit aktuellen 
gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.  
Die Teilhabe von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen an Kunst und 
Kultur und eine Kunstvermittlung mit hohem ästhetischem Anspruch sollen in vernetzten 
Strukturen innovativ und spartenübergreifend erreicht werden. 
Ein weiteres Ziel des Fonds Kulturelle Bildung ist es, möglichst nachhaltige Vernetzungen 
von Bildungseinrichtungen, Künstler*innen und Einrichtungen der freien Szene und ggf. 
weiteren Institutionen zu schaffen. 
3. Förderkriterien 
Gefördert werden ausschließlich Kooperationsprojekte. Mindestens eine Partie muss dem 
Bereich Kunst und Kultur angehören und mindestens eine Partie dem Bereich Bildung, 
Jugend, Familie und Senior*innen zuzuordnen sein.  
Antragsberechtigt sind Künstler*innen oder Einrichtungen der freien Szene und 
Bildungseinrichtungen gemeinsam.  
Schulen sind selbst antragsberechtigt, wenn sie ein Projekt im Bündnis mit mehreren 
Kooperationspartnern planen. Ansonsten gilt, dass Schulen als Kooperationspartner für 
Künstler*innen, Einrichtungen der freien Szene und Kultureinrichtungen möglich sind, jedoch 
nicht als Antragsteller (aber Fördervereine, OGTs oder Familiengrundschulzentren im 
Bündnis mit Künstler*innen, Einrichtungen der freien Szene und Kultureinrichtungen). 
Die kulturpädagogischen Einrichtungen der AG 78 (§ 78 SGB VIII) werden z.T. von 
Kunstschaffenden organisiert und beschäftigen teilweise auch Künstler*innen. Diese Träger 
sind antragsberechtigt, wenn sie Kooperationsprojekte mit einer reinen Bildungseinrichtung 
oder weiteren Kunstschaffenden anderer Sparten bzw. Einrichtungen der freien Szene 
einreichen. 
Gemeinnützige Vereine kommen als Kooperationspartner von Künstler*innen und 
Einrichtungen der freien Szene in Betracht, wenn sie auch kulturell ausgerichtet sind. Unter 
diesem Gesichtspunkt sind auch Sportvereine oder die SpoHo antragsberechtigt (siehe

2 
 
North Brigade e.V. Skaterpark, Abenteuerhalle Kalk, Kicken und Lesen). Der pädagogische 
Aspekt erfordert evtl. einen weiteren Partner.  
Städtische Institutionen wie z.B. der Museumsdienst Köln, die VHS, Stadtbibliothek oder 
Rheinische Musikschule sind als Bündnispartner von Bildungseinrichtungen und 
Kunstschaffenden wie auch Einrichtungen der freien Szene ebenfalls denkbar und 
antragsberechtigt.  
Allerdings werden lediglich max. 20% des gesamten Fördervolumens für städtische 
Vorhaben zugelassen. 
Neue Akteure und Kooperationspartner*innen sind ausdrücklich erwünscht. Vorrangig 
werden als Kooperationspartner*innen der Kunstschaffenden Institutionen, Vereine und 
Kulturbetriebe unterstützt, die als gemeinnützig anerkannt sind.  
Die Projekte sollten aktive, kreative und künstlerische Begegnungsformen und einen Anteil 
rezeptiver Teilhabe kombinieren. 
Die Ausrichtung des Fonds Kulturelle Bildung ist intergenerativ, interkulturell, inklusiv und 
integrativ. 
Die Zielgruppe wird altersoffen verstanden. Die Altersspanne reicht von Kindern und 
Jugendlichen bis zu Senior*innen. Senior*innen können sowohl Nutzer*innen als auch 
Antragsteller*innen sein. 
Konzepte sollten „als Plan B“ eine Corona-Anpassung mitdenken und möglichst Online-
Szenarien einbeziehen.  
Es besteht keine Innovationspflicht. Bewährte, in das Konzept des Fonds Kulturelle Bildung 
passende Kooperationsprojekte, die eine Anschlussfinanzierung suchen, sind ausdrücklich 
willkommen. 
Gefördert werden professionelle Kunst- und Kulturprojekte, die nicht vorrangig profitorientiert 
oder kommerziell ausgerichtet sind. Die Zulassung von Künstler*innen ist nicht auf 
akademische Lebensläufe beschränkt. Die Professionalität der antragstellenden 
Künstler*innen ergibt sich aus ihrer Biographie und wird durch die Jury geprüft.  
3.1. Kooperationen 
Kooperationen bestehen mindestens zu einem Teil aus dem Bereich Kunst und Kultur und 
mindestens zu einem Teil aus dem Bereich Bildung, Jugend, Familie, Senior*innen. Dazu 
zählen:  
 Künstler*innen, Initiativen, Einrichtungen der freien Szene 
 Bildungseinrichtungen 
 Träger der freien Jugendhilfe 
 kulturpädagogische Einrichtungen 
 gemeinnützige Vereine mit kultureller Ausrichtung 
 interkulturelle Zentren 
 städtische Institutionen  
 Bildungseinrichtungen 
Antragstellende Künstlergruppen, freie Institutionen und Initiativen müssen in der Regel 
mehrjährige Förderungen von Stiftungen, einer Kommune, Land oder Bund nachweisen.

3 
 
Der Wohn – bzw. Geschäftssitz der Antragstellenden muss sich im PLZ-Gebiet Köln 
befinden.

4 
 
 
3.2. Projekte 
Die Konzepte beinhalten aktive, kreative und künstlerische Begegnungsformen oder Module, 
die - ergänzt um rezeptive Teilhabe - neue Zugangswege zu Kunst und Kultur ermöglichen. 
Eigene künstlerische Ideen sollten den Diskurs gesellschaftlicher Fragestellungen aufgreifen 
und thematisieren. 
Die Förderungen sollen insbesondere im sozialräumlichen Kontext stattfinden. Außerhalb der 
15 definierten Sozialräume des Programms „Lebenswerte Veedel“ müssen Projekte inhaltlich 
und strukturell einen niederschwelligen Zugang mit sozialräumlichem Bezug gewährleisten 
Die Jury kann thematische Fokussierungen und Sonderthemen für die jeweiligen 
Bewerbungsrunden festlegen. 
3.3. Formale Kriterien  
Gefördert werden ausschließlich Kooperationsprojekte. Die Dauer einer Projektförderung 
beträgt maximal 3 Jahre.  
Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis 
erforderlich, das regelmäßig aktualisiert werden muss.  
Ein Projekt wird in der Regel mit 5.000 bis max. 10.000 € unterstützt. Projektauswahl und 
Entscheidung über die Höhe der Fördersumme trifft die Jury, die sich aus den Mitgliedern 
des Steuerungskreises KuBiK zusammensetzt. Die Förderempfehlungen der Jury werden 
den Ausschüssen Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung sowie Kunst und Kultur zur 
Bestätigung vorgelegt. 
Im Jahr sind 2 Förderrunden (Frühling und Herbst) geplant.  
4. Zuwendungsverfahren 
Der Eigenanteil der Antragsteller*innen gilt mit der Eigenleistung der Künstler*innen und 
Kooperationspartner*innen als erfüllt. 
Die Zuwendung darf nur zur Erfüllung des im Zuwendungsbescheid bestimmten Zwecks 
verwendet werden. Sie ist wirtschaftlich und sparsam zu verwenden. 
4.1. Antrag 
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen den antragstellenden Künstler*innen und den 
Bildungseinrichtungen ist Voraussetzung für eine Förderung.  
Im Antrag müssen dargelegt werden: 
 Inhalt des Projektes, Projektbeschreibung 
 Zielgruppe und Erreichbarkeit der Zielgruppe 
 Zielsetzung und Zielerreichung 
 Planung einzelner Projektschritte 
 Wirksamkeit des Vorhabens 
 möglicher Modellcharakter und Innovation des Projektes 
 Perspektive möglicher Nachhaltigkeit der Kooperation 
 Detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan

5 
 
Sofern das Projekt für eine Förderung ausgewählt wurde, erhalten die Antragsteller*innen 
einen Bewilligungsbescheid. 
4.2. Berichte und Nachweise 
Spätestens 3 Monate nach Projektende muss ein Verwendungsnachweis eingereicht 
werden. Der Abgabetermin findet sich im Bewilligungsbescheid. Mit dem 
Verwendungsnachweis wird dokumentiert, ob das Projekt inhaltlich erfolgreich war und die 
Mittel zweckgebunden verwendet wurden.  
Er besteht aus  
 einem zahlenmäßigen Nachweis der Projektkosten sowie der 
Gesamteinnahmen,  
 einer Aufstellung der Sachkosten 
 einem ausführlichen Sachbericht und 
 weiteren Anlagen (z.B. Pressetexte, Programmhefte, Werbeplakate o.ä.). 
Der Verwendungsnachweis kann grundsätzlich zunächst ohne Belege eingereicht werden. 
Die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung prüft den Verwendungsnachweis auf Plausibilität. 
Sollte im Einzelfall weitergehender Klärungsbedarf bestehen, können zusätzlich Belege 
angefordert werden. 
Die Buchführung und die Belege sind 5 Jahre nach Vorlage des Verwendungsnachweises 
aufzubewahren, sofern nicht nach steuerrechtlichen oder anderen Vorschriften eine längere 
Aufbewahrungsfrist bestimmt ist. 
Sind die nachgewiesenen Kosten geringer, als die mit dem Bewilligungsbescheid 
anerkannten Kosten, reduziert sich die Zuwendung entsprechend. Ebenso besteht eine 
Rückzahlungspflicht von Fördermitteln z.B. bei Abbruch des Projektes oder zweckfremder 
Verwendung der Förderung. 
Mehrjährige Projekte 
Die bewilligte Fördersumme wird in Raten ausgezahlt. Vor den Auszahlungsterminen sind 
Zwischenberichte in schriftlicher Form (per Mail) über den Sachstand und Projektfortgang 
einzureichen. Nach Abschluss des Projektes ist ein Gesamtverwendungsnachweis 
notwendig. 
Öffentlichkeitsarbeit 
Die Zuwendungsempfänger*innen sind für die Öffentlichkeitsarbeit selbst verantwortlich. Auf 
allen Ankündigungen (Plakate, Programme, Broschüren, Presseveröffentlichungen, 
Internetpräsentationen etc.) sowie Katalogen ist mit dem Logo der Stadt Köln an deutlich 
sichtbarer Stelle auf die Förderung hinzuweisen. Das Logo wird auf Anfrage zur Verfügung 
gestellt. 
(Februar 2023)

Mitteilung Ausschuss

5440 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/40/404 
 
Vorlagen-Nummer          19.02.2024 
 0620/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.03.2024 
Jugendhilfeausschuss 12.03.2024 
 
Umsetzung kommunaler Fonds Kulturelle Bildung 2024 
In der Sitzung vom 30.01.2024 bestätigte der Ausschuss Kunst und Kultur einstimmig die För-
derempfehlungen der Jury und beschloss die Umsetzung der empfohlenen Projekte und län-
gerfristigen Programme. 
 
Für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 wurden jeweils 100.000 € im Teilergebnisplan 0416 
Kulturförderung, Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, für den 
Fonds Kulturelle Bildung veranschlagt. Dies geschah durch eine finanzneutrale Umschichtung 
aus Mitteln für Maßnahmen aus dem Kulturentwicklungsplan (KEP).  
 
Bewerbungen für Mittel aus dem Fonds KuBiK 2024 waren von Ende September bis Mitte No-
vember 2023 möglich. In dieser Zeit erreichten die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung 28 
Anträge. Davon konnten 21 Anträge der Fachjury zur Bewertung vorgelegt werden. Die Jury 
empfahl dem Ausschuss Kunst und Kultur 13 Projekte zur Umsetzung. 
 
Förderempfehlungen der Jury (s.a. Anlage Wertungsliste Jury) 
Nr. 01 Sandy Craus/ KiTa Sandkas-
tenfeger 
Streifzüge – Stadt erobern    4.490 €  
Nr. 02 Sandy Craus/ KiTa Ludwigs-
burger Straße  
Streifzüge – Stadt erobern   3.970€  
Nr. 05 GGS Konrad-Adenauer-
Straße (Familiengrundschul-
zentrum) 
Paramisa - Es war, weil es nicht 
war… 
  7.200 €  
Nr. 06  Comedia Theater Theaterstarter 10.000 € 
Nr. 09  FK Filmhaus Köln GmbH  Film als 7. Kunstform 10.000 € 
Nr. 10 FK Filmhaus Köln GmbH  partizipatives Open -Air Kino Volk-
hoven 
  7.940 € 
Nr. 13 Filmhaus Köln GmbH Mini Filmclub - Filmkünstlerische Er-
kundungen- Fröbel KiTa 
  6.800 €  
Nr. 15 Art Asyl e.V.  Kultursatellit 10.000 € 
Nr. 16 Portrait me Anna Hepp  Mutproben und andere Träume    5.000 € 
Nr. 19 jfc medienzentrum Kül! Köln   9.900 € 
Nr. 23 Museumspädagogische Ge-
sellschaft 
Trauer, Abschied und Erinnern    5.000 € 
Nr. 25 Hölderlin Gymnasium  Kultur in Vielfalt in Schule und Veedel  10.000 € 
Nr. 27 Bea Forner  Flagge zeigen    4.200 €

2 
 
Kunst und Kultur sollen bereits frühzeitig in den Bildungsprozess eingebunden werden und 
eine Grundlage für alle weiteren Lern- und Bildungsprozesse schaffen. Ebenso sollen ältere 
Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit erhalten, sich kulturell und ästhetisch entwickeln zu 
können. Kulturelle Bildung wird so zu einem lebenslangen Thema. Durch die synergetische 
Arbeit zwischen Bildungspartie und künstlerischer Einrichtung bzw. Künstler*in entsteht eine 
Kooperation auf Augenhöhe. Dabei wird insbesondere angestrebt, Vernetzungen zu fördern, 
die nachhaltig darauf angelegt sind, Projekte Kultureller Bildung gemeinsam mit freien Künst-
lerinnen und Künstlern und Institutionen der freien Szene zu entwickeln und zu begleiten. 
 
Die empfohlenen Projekte erfüllen diese Kriterien, haben teilweise als neue Projektform Mo-
dellcharakter, stellen die Nachhaltigkeit der Kooperationen glaubwürdig dar, sind spartenüber-
greifend und innovativ. Die Mittel des Kommunalen Fonds für 2024 werden mit der Umset-
zung der empfohlenen Projekte bis auf einen Rest von 5.500 € ausgeschöpft. Der Ausschuss 
Kunst und Kultur beauftragte das Büro KuBiK mit der unterjährigen Vergabe der Restmittel 
entsprechend der Richtlinie des Kommunalen Fonds KuBiK. 
 
Bei den von der Jury abgelehnten Projekten Nr. 8, 17, 18, 20, 21, 26 handelt es sich um Wie-
derholungsprojekte, die in diesem Jahr leider nicht überzeugen konnten. Die neuen Projekt-
vorschläge Nr. 3, 4, 7, 18, 21, 22, 28 entsprechen nach Auffassung der Jury entweder nicht 
der Idee des Fonds KuBiK, werden von der Ausrichtung der Konzepte her bei anderen Förder-
mittelgebern gesehen oder haben auf die Bitte zur Nachbesserung nicht reagiert. Die Anträge 
Nr. 11 und 12 des Filmhauses können aufgrund des Volumens erst in der (hoffentlich mögli-
chen) nächsten Ausschreibungsrunde berücksichtigt werden.  
 
Folgende Kommunikationswege zur Bekanntmachung wurden genutzt:  
1. Die Mitglieder des Steuerungskreises KuBiK informierten ihren jeweiligen Adressaten-
kreis potenzieller Antragsteller*innen über die Fördermöglichkeit. 
2. Die Unterlagen wurden auf musenkuss-koeln.de eingestellt. 
3. Potenzielle Interessenten wurden direkt angeschrieben. 
 
Zusammensetzung Jury 
Die Richtlinie betrachtet den gesamten Steuerungskreis als Verteiler für die eingesandten För-
deranträge, die Jury für die Projektrunde 2024 setzte sich aus diesen Fachstellen zusammen: 
 
• 404/5 (Amt f. Schulentwicklung, KuBiK 
• 41 (Kulturamt, kulturelle Teilhabe) 
• 4522 (Museumsdienst, Leitung Schulprogramme) 
• 42/2 (VHS, politische und kulturelle Bildung) 
• 512/2 (Kinderinteressen u. Jugendförderung) 
 
Damit war die notwendige hohe Fachkompetenz gewährleistet, trotzdem das Amt für Integra-
tion und Vielfalt 2023 nicht vertreten war. Der unterschiedliche Ansatz bzw. die unterschiedli-
che Ausrichtung kultureller Bildung in den einzelnen Dienststellen war kompetent vertreten.  
 
Der kommunale Fonds Kulturelle Bildung findet bei Künstler*innen, Kultureinrichtungen und 
Schulen in der Stadt großen Zuspruch, die eingereichten Projekte sind überwiegend von ho-
her Qualität. Eine Verstetigung des Fonds würde die Weiterentwicklung der Kulturellen Bil-
dung fördern und ihre Wirksamkeit deutlich stärken. 
 
 
gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (2)

04.03.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2024 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0620/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.02.2024
Erstellt
15.02.2024 14:57