A-N/0011/2006
Bodenbeschaffenheit in "Sprakel-Mitte"
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Bodenbeschaffenheit in "Sprakel-Mitte"
2442 Zeichen
A-N/0011/2006 30. April 2006 Antrag Karten offen auf den Tisch legen! Die Bezirksverwaltung möge beschließen: Die Verwaltung wird um einen umfassenden Bericht üb er die Bodenbeschaffenheit im neuen Bauge- biet „Sprakel Mitte“ gebeten. Der Bericht soll u.a. folgende Punkte enthalten bzw. Fragen beantworten: - War die Bodenbeschaffenheit des gesamten Baugebie tes der Verwaltung bekannt, wenn ja, seit wann? - Was hat der Gutachter Geotechnik in wessen Auftra g mit welcher Fragestellung im Jahr 2003 in diesem Zusammenhang ermittelt? - Wurde das Gutachten öffentlich bzw. Dritten bekan nt oder zugänglich gemacht, wenn ja, wem? - Hat das Tiefbauamt dort Probebohrungen durchgefüh rt bzw. durchführen lassen, wenn ja, warum, wann, wo und mit welchem Ergebnis? - Kam es im Rahmen der Erschließung zu Problemen, we nn ja, wo und um welche Probleme handelte es sich? - Wurden die Ergebnisse und Probleme bewertet, wenn ja, mit welchem Ergebnis? - Welche Ämter waren und wurden in welchem Umfang b eteiligt? - Wer hat wann entschieden, die zukünftigen Bauherr en über mögliche Probleme nicht zu informieren? Zusätzlich wird die Verwaltung um Prüfung und Berich t gebeten, ob es nicht sinnvoll und notwendig ist, die Baugebiete westlich der Strasse Heimatfrie den und nördlich Landwehr (östlicher Teilbereich) auf ihre Bodenbeschaffenheit und deren mögliche Aus wirkungen auf die zukünftige Bebauung hin zu untersuchen. Begründung Der Presse war zu entnehmen, dass es im Bereich des Bebauungsplanes 458, Sprakel Mitte (zwi- schen der Strasse Heimatfrieden und der Sprakeler S trasse) zu erhebliche Beeinträchtigungen mit dem Baugrund komme. Unter der Schlagzeile „Auf nass em Sand gebaut“ wird auch aus einem Gut- achten zitiert: „Von schluffigen und stark schluffigen Sanden in geringer Tiefe ist da die Rede und vo n Sandschichten, die im nassen Zustand nicht zu verdic hten seien.“ So sollen dann teilweise 30.000 bis 40.000 Euro Mehrkosten auf die Bauherren zukommen. Solche Informationen und Botschaften scha- den der zukünftigen Entwicklung Sprakels. Sie schaffen nicht das nötige Vertrauen für mögliche weite- re Bauherren und Investoren. Das umso mehr, als augenscheinlich vorhandene Fakten nicht öffentlich gemacht wurden. Daher ist der Bericht nicht nur sinnvoll sondern auch notwendig. Frese Herholz Igelbrink Lamken Langela Urbscheit
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Heimatfrieden
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-N/0011/2006
- Typ
- Antrag an die BV Nord
- Datum
- 09.05.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37