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Kooperationsvereinbarung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und der Technischen Hochschule Köln im Bereich der Digitalen Bauwirtschaft

Mitteilung Ausschuss 2518/2017 vom 12.09.2017

Stand: Am 18.09.2017 im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 12.09.2017 2518/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 18.09.2017 Kooperationsvereinbarung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und der Technischen Hochschule Köln im Bereich der Digitalen Bauwirtschaft Mit Ratsbeschluss vom 15.12.2015 wurde die Gebäudewirtschaft beauftragt, ein Kooperationsmodell mit der Technischen Hochschule Köln zu entwickeln (vgl. Vorlage Nr. 3069/2016). Als ein kommunales Unternehmen der viertgrößten Stadt Deutschlands mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte die Gebäudewirtschaft mit der Einführung von Building Information Modeling (BMI) bei der Bewirtschaftung des Immobilienbestandes und der Neubauplanung neue Wege be- schreiten. Die TH Köln ist die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland und zählt zu den sehr innovativen und forschungsstarken Hochschulen Sie sieht sich in der Verantwor- tung für die regionale Entwicklung und möchte ihre Sichtbarkeit als Kooperationspartnerin in der Re- gion Köln weiter ausbauen. Gegenstand dieser strategischen Kooperation ist es, die Stärken des Standortes Köln im Bereich der Digitalen Bauwirtschaft durch eine intensivere Vernetzung langfristig auszubauen. Die Gebäudewirt- schaft und die Technische Hochschule wollen den Gedankenaustausch und den Technologie- und Wissenstransfer intensivieren und die Strukturen der Zusammenarbeit erweitern. Gemeinsame Zielsetzung bzw. Grundlage für die Kooperationsvereinbarung ist eine gesteigerte Nut- zung von Potentialen durch a) Zusammenarbeit in der Lehre - Gastvorträge in einzelnen Modulen d urch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gebäudewir t- schaft - Begleitung von Studierenden durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft bei der Bearbeitung von definierten Fragestellungen an konkreten Bauprojekten, z.B.: o in den Bachelormodulen Praxisprojekt (6. Fachsemester) und Baumanagement (7. Fachsemester) o Mastermodulen, z. B. im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes (10. Fachsemester) und Sondergebiete Baubetrieb (9. Fachsemester; derzeit 80% BIM-Inhalte) o Abschlussarbeiten im Bachelor- und Masterstudiengang - Tätigkeit von Mitarbeitenden der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln als Zweitprüfer/in im Rah- men von Bachelor- und Masterarbeiten - Exkursionen und Baustellenbesichtigungen zu ausgewählten Schwerpunktthemen - gemeinsame Veröffentlichungen 2 b) Einbindung in gegenseitige Netzwerkaktivitäten mit gegenseitiger Information/ regelmäßigem Gedankenaustausch/ Diskussion über Entwicklungen zum Thema Digitalisierung beim Bauen - gegenseitige Einladung zu „internen“ Fachveranstaltungen wie z. B. Gastvorträgen/ Fach- beratern/ Arbeitskreisen etc. - regelmäßiger Gedankenaustausch zum Thema BMI - gegenseitige Einladung von Veranstaltungen mit internen und externen Referentinnen und Referenten - Austausch von fachgebundenen Unterlagen - gemeinsame Entwicklung von Standards für das digitale Bauen - regelmäßige (z. B. quartalsweise) Gesprächsrunden mit ggf. Inputreferaten c) Personalentwicklung - Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Gebäudewirtschaft als attraktive Arbeitgeberin - Kooperation im Rahmen des Dualen Studiengangs, sofern die geeigneten Voraussetzun- gen vorliegen - Kennenlernen von Studierenden und -hierüber- Gewinnung von Personal für die Stadt Köln - Aus- und Weiterbildung - Auslobung von Preisen für außergewöhnliche Studienleistungen Die Gebiete der strategischen Zusammenarbeit sollen kontinuierlich und bedarfsorientiert weiterent- wickelt werden. Gez. Höing

Beratungsverlauf

  1. 18.09.2017

    Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft

    TOP 7.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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