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0084/2017

Ergebnis des Wettbewerbes "Casino Köln" in Köln-Deutz

Mitteilung Ausschuss 01.02.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 09.02.2017, TOP 11.15

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 (Preisgerichtsprotokoll)

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Mitteilung Ausschuss

2549 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61 
611/2 Prau KeSB 
Vorlagen-Nummer 
 0084/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 09.02.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017 
 
Ergebnis des Wettbewerbes "Casino Köln" in Köln-Deutz 
 
Die 20-köpfige Jury für den Wettbewerb "Casino Köln" in Köln-Deutz unter Vorsitz des Architekten 
Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart, hat am 07.12.2016 in seiner Preisgerichtssitzung über das Wettbe-
werbsergebnis entschieden. Mit dem geteilten ersten Rang wurden AIP Planungs GmbH, Düsseldorf, 
sowie Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München, prämiert. Auf Rang 3 landete gernot 
schulz : architektur GmbH, Köln. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Realisierung des Casinos 
am Ottoplatz im Kölner Stadtteil Deutz gelegt. Zwei Anerkennungen gingen an EM2N Mathias Müller 
Daniel Niggli Architekten AG ETH SIA BSA, Schweiz, sowie an Vietzke & Borstelmann, Architekten, 
Hamburg. Insgesamt wurden 18 Arbeiten eingereicht. Die Ausstellung aller beim Wettbewerb einge-
reichten Arbeiten ist geplant vom 16. bis 27.01.2017 in der Magistrale vom Stadthaus Deutz. 
 
Der Wettbewerb wurde als einstufiger, nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/ 
Losverfahren nach RPW 2013 ausgeschrieben - siehe hierzu Mitteilung 1960/2016. Das Wettbe-
werbsverfahren war anonym. Ausloberin des Wettbewerbes war die Westdeutsche Spielbanken 
GmbH & Co. KG. 
 
Nach Ansicht der Jury zeichnen sich die beiden Siegerentwürfe durch eine klare und aussagekräftige, 
jeweils eigenständige Architektursprache aus, die zugleich gegenüber dem denkmalgeschützten Ge-
bäude des Deutzer Bahnhofs Respekt wahrt. Das Casino bildet einen weiteren Baustein bei der Um-
setzung des Masterplans und ein wichtiges Signal für die Entwicklung der rechten Rheinseite. Das 
neue Haus wird dem Ottoplatz guttun und sein Gesicht prägen, ihm mit stimmigen Proportionen eine 
Fassung und neue Kontur geben. 
 
Als nächster Schritt ist die Überarbeitung der Preisträger-Entwürfe in Abstimmung mit der Stadt Köln 
vorgesehen. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird die Ausloberin vor der Vergabe der 
Architekten- beziehungsweise Generalplanungsleistungen ein Verhandlungsverfahren durchführen. 
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan (Vorlage 2263/2016) wird auf Basis der Ergebnisse des Ver-
handlungsverfahrens fortgeführt. Mit dem Ergebnis des Verhandlungsverfahrens soll die frühzeitige 
Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden.  
 
 
 
 
Anlage 
Preisgerichtsprotokoll

Anlage 1 (Preisgerichtsprotokoll)

32646 Zeichen

Protokoll zur Preisgerichtssitzung 
 
 
Wettbewerb „Casino Köln“  
Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013 
 
assmann GmbH 
Baroper Straße 237 
44227 Dortmund 
Fon 0231.75445.0 
Fax 0231.756010 
info@assmanngruppe.com 
www.assmanngruppe.com 
AG Dortmund HRB 3836 
Geschäftsführer 
Wolfgang Ußler, Ulrich Tillmann, 
Andreas Krebs, Ulrich Schneider, 
Christian Cramer 
 
 
assmann architekten GmbH 
Sitz 44227 Dortmund 
AG Dortmund HRB 4210 
Geschäftsführender Gesellschafter 
Burkhard Grimm, Christian Cramer 
 
assmann frankfurt GmbH 
Sitz 60325 FrankfurtMain 
AG FrankfurtMain HRB 94095 
Geschäftsführender Gesellschafter 
Mohamed Genedy 
 
assmann münster GmbH 
Sitz 48149 Münster 
AG Münster HRB 14735 
Geschäftsführender Gesellschafter 
Ralf Uennigmann 
 
Wir planen und managen. 
 
 
  
Modellphoto der Arbeit 1009 Modellphoto der Arbeit 1014 
 
 
 
 
  
Dortmund, 07.12.2016 
der 
4262 
dern-0139.docm  
Termin: 07. Dezember 2016 
Ort: Flora Köln im Botanischen Garten, 
Am Botanischen Garten 1, Köln  
Teilnehmer: Siehe Kapitel A.2

Seite 2 von 27 \ DERN-0139.docm 
A. Vorbesprechung und Konstituierung des Preisgerichtes 
A.1. Eröffnung und Begrüßung 
Das Preisgericht tritt um 09:00 Uhr zusammen. 
Herr Stumpf begrüßt alle Anwesenden und bringt die Bedeutung des 
Wettbewerbs für die die Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co.KG zum 
Ausdruck.  
Herr Stumpf wünscht der Sitzung einen guten Verlauf, dem Preisgericht 
eine glückliche Hand und gibt das Wort an Herrn Prof. Aldinger mit der 
Bitte, durch die Veranstaltung zu führen. Herr Prof. Aldinger erläutert zu-
nächst den Regelablauf der Preisgerichtssitzung. Frau Dern stellt anschlie-
ßend namentlich die Anwesenheit des Preisgerichts fest. 
 
A.2. Feststellung der Vollzähligkeit des Preisgerichtes 
Entschuldigt sind folgende Mitglieder des Preisgerichts: 
 Dr. Thomas Werner, Architekt, Stadtkonservator, Amt für Denkmal-
schutz und Denkmalpflege, Stadt Köln (Ersatz: Oliver Thill) 
 Monika Roß-Belkner, CDU-Fraktion bis 11.30 Uhr (Ersatz: Ralf Uerlich) 
Das Preisgericht setzt sich damit aus folgenden Mitgliedern zusammen: 
Stimmberechtigte Preisrichter 
Fachpreisrichter:  
 Prof. Jörg Aldinger, Architekt, Stuttgart  
 Stefan Bielig, Architekt, Leitung Bauwesen, Westdeutsche Spielbanken 
GmbH  
 Prof. Julia Bolles-Wilson, Architektin, Münster  
 Prof. Andreas Fritzen, Architekt und Stadtplaner, Köln  
 Franz-Josef Höing, Stadtplaner, Beigeordneter, Dezernat Stadtentwick-
lung, Planen, Bauen und Verkehr, Stadt Köln  
 Christoph Ingenhoven, Architekt, Düsseldorf  
 Prof. Dr. Natascha Meuser, Architektin, Berlin  
 Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats, Stadt 
Köln  
 Prof. Kirsten Schemel, Architektin, Berlin  
 Oliver Thill, Architekt, Rotterdam

Seite 3 von 27 \ DERN-0139.docm 
Sachpreisrichter:  
 Martin Börschel, SPD-Fraktion (ab 16:45 vertreten durch: 
Dr. Regina Börschel, SPD-Fraktion) 
 Dr. Peter Güllmann, Bankdirektor, Bereich Unternehmens- und Infra-
strukturfinanzierung, NRW.BANK und Vorsitzender des Bauausschus-
ses, Westdeutsche Spielbanken GmbH  
 Jens Hashagen, Arbeitnehmervertreter und Mitglied des Bauausschus-
ses, Westdeutsche Spielbanken GmbH  
 Kirsten Jahn, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  
 Peter Minhorst, Finanzministerium NRW und Mitglied des Bauaus-
schusses, Westdeutsche Spielbanken GmbH 
 Lothar Müller, Fraktion DIE LINKE  
 Monika Roß-Belkner, CDU-Fraktion (bis 11.30 Uhr vertreten durch: 
Ralf Uerlich, CDU-Fraktion, Bezirksvertretung 1, Stadt Köln) 
 Dr. Jürgen Schulte, Leiter Organisation und IT-Services, NRW.BANK  
 Ralph Sterck, FDP-Fraktion  
 Steffen Stumpf, Geschäftsführer, Mitglied der Geschäftsführung, West-
deutsche Spielbanken GmbH 
Stellvertretende Mitglieder: 
Sachpreisrichter:  
 Dr. Regina Börschel, SPD-Fraktion (stimmberechtigt ab 16:45 Uhr) 
 Dr. Lothar Breitenborn NRW.BANK  
 Norbert Hilden, FDP-Fraktion  
 Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister BV 1, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE 
GRÜNEN  
 Olcay Kacak, Westdeutsche Spielbanken GmbH  
 Felix Könsgen, NRW.BANK  
 Maria Tillessen, FDP-Fraktion 
 Ralf Uerlich, CDU-Fraktion, Bezirksvertretung 1, Stadt Köln (stimmbe-
rechtigt bis 11:30 Uhr) 
 Claus Vinçon, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  
Fachpreisrichter  
 Prof. Susanne Gross, Architektin, Köln  
 Laura Jahnke, Architektin, Hamburg  
 Anne Luise Müller, Architektin und Stadtplanerin, Leiterin des Stadt-
planungsamtes, Stadt Köln

Seite 4 von 27 \ DERN-0139.docm 
Sachverständige Berater (ohne Stimmrecht): 
 Dieter Daubenbüchel, AWD Ingenieurgesellschaft mbH, Köln 
 Lothar Dunkel, Geschäftsführer, Sprecher der Geschäftsführung, West-
deutsche Spielbanken GmbH 
Vorprüfer (ohne Stimmrecht): 
Westspiel:  
 Stefan Haase, H+B Stadtplanung, Köln  
 Dr. Werner Pook, ADU cologne Institut für Immissionsschutz GmbH, 
Köln  
 Nadine Rütten, Westdeutsche Spielbanken GmbH  
 Britta Voß, assmann GmbH, Dortmund  
Stadt Köln:  
 Eberhard Clauß, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, Stadt Köln 
 Dagobert Kühns, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, Stadt Köln 
 Rainer Prause, Stadtplanungsamt, Stadt Köln  
 Stephan Zielinski, Bauaufsichtsamt, Stadt Köln 
 Lena Zlonicky, Stadtplanungsamt, Stadt Köln 
Wettbewerbsbetreuung/Projektsteuerung:  
 Olaf Bruske, assmann GmbH, Dortmund 
 Kolja Burggräf, assmann GmbH, Dortmund  
 Christine Dern, assmann GmbH, Dortmund  
 Birgit Kolbeck, assmann GmbH, Dortmund 
 Jytte Zwilling, assmann GmbH, Dortmund 
Das Preisgericht wird als vollzählig und beschlussfähig erklärt (20 stimm-
berechtigte Preisrichter). 
Aus dem Kreis der Preisrichter/innen wird Herr Prof. Aldinger zum Vorsit-
zenden des Preisgerichts bei eigener Stimmenthaltung gewählt. Frau Dern 
übernimmt die Protokollführung.

Seite 5 von 27 \ DERN-0139.docm 
A.3. Versicherung der Anwesenden zur Wahrung der Unvorein-
genommenheit und Neutralität 
Die Anwesenden versichern, dass sie jeweils außerhalb von Kolloquien 
 keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die 
Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung geführt haben, 
 während der Dauer der Jurysitzung nicht führen werden, 
 bis zur Sitzung des Preisgerichts keine Kenntnis der Wettbewerbsar-
beiten erhalten haben, sofern sie nicht in der Vorprüfung mitgewirkt 
haben, 
 das Beratungsgeheimnis gewahrt wird, 
 die Anonymität aller Arbeiten gewahrt ist und 
 es unterlassen wird, Vermutungen über den Verfasser einer Arbeit zu 
äußern. 
Der Vorsitzende fordert die Anwesenden auf, bis zur Entscheidung des 
Preisgerichts alle Äußerungen über vermutliche Verfasser zu unterlassen. 
Er versichert dem Auslober, den Teilnehmern und der Öffentlichkeit die 
größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisgerichts nach den 
Grundsätzen der RPW 2013 walten zu lassen. 
 
A.4. Persönliche Verpflichtung der Preisrichter auf eine objektive, allein an 
der Auslobung orientierten Beurteilung 
Die Preisrichter erkennen die in der Überschrift genannte persönliche Ver-
pflichtung auf eine objektive Beurteilung der eingegangenen Arbeiten an. 
Grundlage der Beurteilung bilden allein die in der Auslobung genannten 
Kriterien.

Seite 6 von 27 \ DERN-0139.docm 
B. Preisgerichtssitzung in der Bearbeitungsphase 
Grundsatzberatung 
B.1. Allgemeiner Bericht der Vorprüfung 
Die assmann GmbH (Frau Dern) erläutert den Inhalt und Umfang der Vor-
prüfung. Ein detaillierter schriftlicher Vorprüfbericht wird dem Preisgericht 
zur Verfügung gestellt. Bei allen eingereichten Arbeiten wurde die Kenn-
zahl mit einer vierstelligen Tarnzahl überklebt. Die Anonymität ist bei allen 
Arbeiten gewahrt, die Prüffähigkeit bei allen eingegangenen Wettbe-
werbsarbeiten gegeben. 
Der Vorprüfbericht enthält eine Auflistung aller Arbeiten, die Mehr- oder 
Minderleistungen aufweisen. Alle Mehrleistungen wurden abgedeckt. 
 
B.2. Entscheidung über die Zulassung der Arbeiten 
Von den 20 Teilnehmern am Wettbewerbsverfahren haben 18 Wettbe-
werbsbeiträge eingereicht. 
Alle 18 Arbeiten und alle 18 Modelle sind fristgerecht eingereicht worden. 
Alle 18 eingereichten Arbeiten werden unter Berücksichtigung der im 
Prüfbericht genannten Anmerkungen zur Beurteilung zugelassen. 
 
B.3. Ablauf 
Der Verfahrensweg wird wie folgt beschlossen: 
 Ausführlicher Informationsrundgang mit Erläuterung der Beiträge 
durch die Vorprüfer, 
 Diskussion wichtiger Beurteilungskriterien, 
 Bewertende Rundgänge, 
 schriftliche Bewertung der engeren Wahl, 
 Bestimmung der Rangfolge. 
Eine Ortsbesichtigung ist nicht erforderlich, da die Mitglieder des Preisge-
richts das Wettbewerbsgebiet eigenständig besichtigt haben.

Seite 7 von 27 \ DERN-0139.docm 
C. Bewertung der zugelassenen Arbeiten 
C.1. Informationsrundgang 
In einem ausführlichen Informationsrundgang (09:30 Uhr bis 11:45 Uhr) 
durch die Vorprüfer Frau Dern und Herrn Burggräf werden alle Teilneh-
mer/innen der Preisgerichts auf einen umfangreichen Sach- und Kenntnis-
stand der Arbeiten gebracht. 
Danach erfolge eine vertiefende Diskussion der Beurteilungskriterien. Es 
gelten die in der Auslobung fixierten Kriterien.  
 
C.2. Wertende Rundgänge 
1. Rundgang: 
Nach der ausführlichen Vorstellung der einzelnen Arbeiten durch die Vor-
prüfung erfolgt der erste wertende Rundgang (12:00 Uhr bis 12:30 Uhr) 
mit einer kritischen Beurteilung der Bearbeitungsergebnisse und der Fest-
stellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln durch das 
Preisgericht.  
Im 1. Rundgang werden folgende Arbeiten einstimmig ausgeschieden: 
 Arbeit 1002 
 Arbeit 1006 
 Arbeit 1007 
 Arbeit 1010 
 Arbeit 1013 
Es verbleiben 13 Arbeiten im weiteren Verfahren. 
Es folgt eine Mittagspause von 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr.

Seite 8 von 27 \ DERN-0139.docm 
2. Rundgang: 
Das Preisgericht führt im zweiten Bewertungsrundgang (13:15 Uhr bis 
16:00 Uhr) eine eingehende Diskussion über die einzelnen Arbeiten und 
ihre angebotenen Konzepte und zwar im Hinblick auf die in der Auslo-
bung definierten Kriterien unter Anlegung eines verschärften Beurtei-
lungsmaßstabes. 
Das Preisgericht stimmt darüber ab, welche Arbeiten im Verfahren ver-
bleiben und welche Arbeiten aufgrund von deutlichen Mängeln bei den 
zuvor benannten Kriterien ausscheiden. 
Folgende 10 Arbeiten werden ausgeschieden (mit Angabe des Stimmen-
verhältnisses): 
 Arbeit 1003 18 : 2 Stimmen  
 Arbeit 1004 18 : 2 Stimmen  
 Arbeit 1005 18 : 2 Stimmen  
 Arbeit 1008 20 : 0 Stimmen  
 Arbeit 1011 16 : 4 Stimmen 
 Arbeit 1012 19 : 1 Stimmen  
 Arbeit 1015 17 : 3 Stimmen  
 Arbeit 1016 13 : 7 Stimmen  
 Arbeit 1017 13 : 7 Stimmen 
 Arbeit 1018 11 : 9 Stimmen  
Es verbleiben somit nur 3 Arbeiten im Verfahren. In Hinblick auf den 
Wunsch der Würdigung von mehr Arbeiten werden in einem weiteren 
Rundgang alle ausgeschiedenen Arbeiten noch einmal bewertet.  
Folgende Rückholanträge werden gestellt (mit Angabe des Stimmenver-
hältnisses): 
 Arbeit 1004 5 : 15 Stimmen (nicht zurückgeholt) 
 Arbeit 1011 13 : 7 Stimmen (zurückgeholt) 
 Arbeit 1015 0 : 20 Stimmen (nicht zurückgeholt) 
 Arbeit 1016 14 : 6 Stimmen (nicht zurückgeholt) 
 Arbeit 1017 12 : 8 Stimmen (zurückgeholt) 
Somit verbleiben folgende 5 Arbeiten in der Wertung: 
 Arbeit 1001 
 Arbeit 1009 
 Arbeit 1011 
 Arbeit 1014 
 Arbeit 1017

Seite 9 von 27 \ DERN-0139.docm 
C.3. Festlegung der Rangfolge der Arbeiten 
Die oben genannten Arbeiten bilden die engere Wahl. 
Anschließend erfolgt eine ausführliche Diskussion über die Vor- und 
Nachteile der verbliebenen 5 Arbeiten, die entsprechend den Ausschrei-
bungskriterien zusammengefasst werden. Zur schriftlichen Bewertung 
werden Preisrichter zu Gruppen zusammengefasst, welche die Arbeiten 
unter Berücksichtigung der genannten Kriterien als Gliederungsrahmen 
und unter Beachtung der Erläuterungsberichte der Teilnehmer schriftlich 
beurteilen. Die Vorprüfer und Sachverständigen stehen für Rückfragen 
bzw. für ihren jeweiligen Fachbereich unterstützend zur Verfügung. Ab 
17:15 Uhr werden die Texte verlesen, ergänzt und korrigiert sowie ein-
stimmig vom Preisgericht verabschiedet. Das Preisgericht beschließt, dass 
der Vorsitzende und die Protokollführer diese Texte ohne Eingriff in ihre 
substanziellen Aussagen redigieren, damit sie später druckreif vorliegen. 
Die ab 17:45 Uhr stattfindende Diskussion hinsichtlich der Rangfolge über 
die Vorzüge und Nachteile der verbleibenden Arbeiten führt zu folgendem 
einstimmigen Ergebnis: 
 Rang 1: Arbeit 1014 
 Rang 2: Arbeit 1009 
 Rang 3: Arbeit 1001 
 Rang 4:  Arbeit 1017 
 Rang 5: Arbeit 1011 
Auf Grundlage der Beurteilungskriterien diskutiert das Preisgericht aus-
führlich die Vor- und Nachteile einzelner Beiträge und beschließt einstim-
mig die Verteilung der Preissumme (unter Beibehaltung der Gesamtwett-
bewerbssumme von 170.000 Euro abzgl. 18 x 2.800 Euro Aufwandsent-
schädigung) wie folgt zu ändern: 
 2 x 1. Preis à: 38.870 Euro 
 3. Preis: 17.940 Euro 
 2 Anerkennungen à: 11.900 Euro 
Die Abstimmung ergibt anschließend folgendes einstimmiges Ergebnis: 
 ein 1. Preis (38.870 Euro) Arbeit 1009 
 ein 1. Preis (38.870 Euro) Arbeit 1014 
 3. Preis (17.100 Euro) Arbeit 1001 
 Anerkennung (11.960 Euro) Arbeit 1011 
 Anerkennung (11.960 Euro) Arbeit 1017

Seite 10 von 27 \ DERN-0139.docm 
C.4. Empfehlung für die weitere Bearbeitung 
Der Vorsitzende erläutert, dass anschließend ein Verhandlungsverfahren 
mit allen Preisträgern durchgeführt wird. Vorbehaltlich dieses Verfahrens 
wird einstimmig empfohlen, die beiden Arbeiten der 1. Preise überarbei-
ten zu lassen. Dabei sind die im Beurteilungstext erwähnten Punkte zu be-
rücksichtigen bzw. zu prüfen. 
 
D. Verfasser der Arbeiten 
Nach der Öffnung der unversehrten Umschläge werden die Namen der 
Verfasser festgestellt: 
ein 1. Preis (38.870 Euro) – Arbeit 1009 
Büro: AIP Planungs GmbH, Düsseldorf 
 
Verfasser: Gerd Reiner Scholze 
 
Mitarbeiter: Tobias Freytag, Jian Hui, Lea Scholze 
 
Sonderfachleute: AHW Ingenieure, Münster 
 
 
ein 1. Preis (38.870 Euro) – Arbeit 1014 
Büro: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München 
 
Verfasser: Prof. Markus Allmann, Amandus Samsoe-Sattler, Prof. 
Ludwig Wappner 
 
Mitarbeiter: Alexandra Wagner, Philipp Vogeley, Janosch Welzien, 
Maximilian Jüngling, Laurie Elfassy, Simon Kochhan, 
Carolin Krebber, Hristina Mladenova 
 
Sonderfachleute: Transsolar Energietechnik GmbH, München (Energie-
konzept),  
HHP Berlin, (Brandschutz) 
Knippers Helbig GmbH – Advanced Engineering, Stutt-
gart,  
Bloomimages André Feldewert, Hamburg

Seite 11 von 27 \ DERN-0139.docm 
3. Preis (17.100 Euro) – Arbeit 1001 
Büro: gernot schulz : architektur GmbH, Köln 
 
Verfasser: Prof. Gernot Schulz 
 
Mitarbeiter: André Zweering, Dorle Zweering, Niklas Menn, Roman 
Beier 
 
Sonderfachleute: Horz + Ladewig GmbH, Köln (Statik) 
Gertec GmbH, Essen (Technische Gebäudeausrüstung) 
 
 
Anerkennung (11.400 Euro) – Arbeit 1011 
Büro: EM2N Mathias Müller Daniel Niggli Architekten AG ETH 
SIA BSA, Schweiz 
 
Verfasser: Fabian Hörmann, Mathias Müller, Daniel Niggli 
 
Mitarbeiter: Baptiste Blot, Eloi Goncalves, Mathias Kampmann, Ilja 
Maksimov, Jonas Rindlisbacher, Caroline Vogel 
 
Sonderfachleute: Weischede, Herrmann und Partner Schweiz AG Bauin-
genieure, Basel 
 
 
Anerkennung (11.400 Euro) – Arbeit 1017 
Büro: Vietzke & Borstelmann, Architekten, Hamburg 
 
Verfasser: Jens Borstelmann, Thomas Vietzke 
 
Mitarbeiter: Arrash-Jan Paivasteh Bueno, Tina Heidenreich 
 
Sonderfachleute: Werner Sobek Stuttgart AG, Stuttgart 
AMP Parking Europe GmbH, Hamburg 
H+P Objektplanung Aachen GmbH, Aachen 
ULRIKE BRANDI LICHT Lichtplanung GmbH, Hamburg 
HHP West Beratende Ingenieure GmbH, Bielefeld

Seite 12 von 27 \ DERN-0139.docm 
2. Rundgang – Arbeit 1003 
Büro: GATERMANN+SCHOSSIG Architekten GmbH, Köln 
 
Verfasser: Prof. Dörte Gatermann 
 
Mitarbeiter: Christopher Frett, Jill Boneberger, Elmar Wiedenhöver, 
Marta Pegoraro 
 
Sonderfachleute: Weber & Partner Ingeieurgesellschaft für technische 
Gesamtplanung mbH, Köln (Haustechnik) 
 HIG Hempel Ingenieure GmbH, Köln (Statik) 
 Föckeler + Urspruch – Architekten für den Brandschutz 
PartGmbB, Köln (Brandschutz) 
 IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH, Neuss (Verkehrs-
planung) 
 Steelmann Partners LLP, Amsterdam (Funktionsplanung 
Casino) 
 jack be nimble lighting / design / innovation Lichtpla-
ner & Ingenieure, Berlin (Lichtplanung) 
 
2. Rundgang – Arbeit 1004 
Büro: Delugan Meissl Associatec Architects, Wien 
 
Verfasser: Elke Delugan-Meissl 
 
Mitarbeiter: Diogo Teixeira, Sebastian Michalski, Tom Hindelang, 
Felix Niemeier, Martin Schneider, Paul Neuböck 
 
Sonderfachleute: Gruppe GME, Achim

Seite 13 von 27 \ DERN-0139.docm 
2. Rundgang – Arbeit 1005 
Büro: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, 
Köln 
 
Verfasser: Remigiusz Otrzonsek 
 
Mitarbeiter: Petko Stoevski, Delia Heitmann, Kathrin Fach, Edyta 
Stancel, Stefan Haupt 
 
Sonderfachleute: IDK Kleinjohann GmbH & Co. Köln, Köln (Statik) 
 DSRT Planungsgesell. F. Technische Gebäudeausrüs-
tung GmbH, Aachen (Haustechnik) 
 Kempen Krause Ing. GmbH, Köln (Brandschutz) 
 Verkehrskonzept GbR, Aachen (Verkehrsplanung) 
 
2. Rundgang – Arbeit 1008 
Büro: Timo Reimer Architekt, Ahrensburg 
 
Verfasser: Timo Reimer 
 
Mitarbeiter: Sven Breuer 
 
Sonderfachleute: panta ingenieure GmbH, Hamburg (Tragwerk) 
 on3studio GmbH, Hamburg (Visualisierung) 
 
2. Rundgang – Arbeit 1012 
Büro: Burckhardt+Partner AG, Basel 
 
Verfasser: Wolfgang Hardt 
 
Mitarbeiter: Oana Bucerzan, Goya Tota, Patrice Gruner, Nicolas Mi-
randa, Jonathan Davies, Julieta Kowal 
 
Sonderfachleute: Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main

Seite 14 von 27 \ DERN-0139.docm 
2. Rundgang – Arbeit 1015 
Büro: kadawittfeldarchitektur gmbh, Aachen 
 
Verfasser: Gerhard Wittfeld 
 
Mitarbeiter: Tim Witte, Benjamin Grab, Alberto Lozano, Jonas Ritter, 
Caolan Conway, Alexander Studer, Sascha Thomas, Ve-
ra Huhn, Pawel Pietkun 
 
Sonderfachleute: hhp Berlin Ingenieure für Brandschutz GmbH, Braun-
schweig 
 wh-p GmbH, Weischede, Herrmann und Partner, Bera-
tende Ingenieure, Stuttgart 
 Ingenieurbüro hausladen gmbh, Kirchheim 
 
2. Rundgang – Arbeit 1016 
Büro: karl + probst, München 
 
Verfasser: Ludwig Karl, 
 
Mitarbeiter: Luis Gutiérrez Sagüillo 
 
2. Rundgang – Arbeit 1018 
Büro: :mlzd, Biel 
 
Verfasser: Pat Tanner, Daniele Di Giacinto, Claude Marbach, An-
dreas Frank, David Locher 
 
Mitarbeiter: Alexander Unsin, Julia Wurst, Wiebke Weidner, Andreas 
Winzeler 
 
Sonderfachleute: Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG, Zürich (Bauin-
genieur, Fassadenplaner) 
 Ingenieurbüro Stefan Graf, Basel (HLKKS-Planer)

Seite 15 von 27 \ DERN-0139.docm 
1. Rundgang – Arbeit 1002 
Büro: PLANWERKEINS Architekten Hamperl – Eckert Part-
GmbB, Hamburg 
 
Verfasser: Julian Hampert  
 
Mitarbeiter: Anna Grishina, Britta Krüger, Sylvia Schütte, Simone 
Stiegemeyer 
 
Sonderfachleute: Wetzel & von Seht, Hamburg (Tragwerk) 
 Ingenieurbüro Mai, Berlin (Haustechnik) 
 Masuch + Olbrisch, Oststeinbek (Verkehrsplanung) 
 Dr. Gerd Jacobi, Hamburg (Akustik) 
 Ando Yoo, Hamburg (Landschaft) 
 Immanuel Petrelli, Hamburg (Modellbau) 
 Tom Burkewitz, Jurmula (Visualisierung) 
 
1. Rundgang – Arbeit 1006 
Büro: schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH, 
Frankfurt a.M. 
 
Verfasser: Michael Schumacher 
 
Mitarbeiter: Ana Rukavina, Anja Schäfer, Nina Delius, Simon Emge 
 
Sonderfachleute: IPB GmbH, Frankfurt a.M. (Haustechnikplanung) 
 Werner Sobek, Frankfurt (Tragwerksplanung) 
 
1. Rundgang – Arbeit 1007 
Büro: Hermann Architektur, Lorch 
 
Verfasser: Jochen Hermann

Seite 16 von 27 \ DERN-0139.docm 
1. Rundgang – Arbeit 1010 
Büro: DATA architectes, Paris 
 
Verfasser: Léonard Lassagne 
 
Mitarbeiter: Colin Reynier, Victor Miot, Racha Hassan  
 
1. Rundgang – Arbeit 1013 
Büro: Brück & Dürkop Architekten Planungsgesellschaft 
mbH, Köln 
 
Verfasser: Sabine Brück, Andreas Dürkop 
 
Mitarbeiter: Tim Panzer, Bartek Juretko, Martin Jacak, Amir Bobolsa-
ri 
 
Sonderfachleute: R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft mbH Beratende In-
genieure, Erfurt 
 Ingenieurbüro Dohrmann GmbH & Co.KG, Essen 
 Brandschutzingenieur Leiermann, Dormagen-Zons 
(Brandschutz)

Seite 17 von 27 \ DERN-0139.docm 
Nach Verlesung der Verfasser dankt der Vorsitzende der Vorprüfung, ins-
besondere auch deren anwesenden Mitarbeitern für ihre sehr gute Arbeit 
und bittet gleichzeitig das Preisgericht um deren Entlastung. Das Preis-
gericht entlastet die Vorprüfung einstimmig. Danach bedankt sich der 
Vorsitzende im Namen des Preisgerichts bei der Ausloberin für die Durch-
führung des Wettbewerbsverfahrens und wünscht ihr ebenfalls im Namen 
des Preisgerichts viel Erfolg bei der Umsetzung des wichtigen Vorhabens. 
Der Vorsitzende, Herr Prof. Aldinger, gibt den Vorsitz um 18:30 Uhr an die 
Ausloberin zurück. Herr Stumpf dankt allen Beteiligten für die konstruktive 
Zusammenarbeit und die ergebnisorientierte Diskussion.  
Die Preisträger werden durch die Ausloberin umgehend informiert.  
Die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten findet vom 16. - 27.01.2017 in 
der Magistrale des Stadthauses Köln, Willy-Brand-Platz 2, 50679 Köln statt. 
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind: 
 Montag, Dienstag, Donnerstag   6 - 16 Uhr 
 Mittwoch      8 - 18 Uhr 
 Freitag      8 - 14 Uhr 
 
E. Abschluss der Preisgerichtssitzung 
Nach der Verlesung und Unterzeichnung der Niederschrift beenden der 
Vorsitzende sowie Herr Stumpf die Sitzung um 18:45 Uhr.

Seite 19 von 27 \ DERN-0139.docm 
F. Beurteilungstexte 
ein 1. Preis (Arbeit 1009) 
 
Modellphoto der Arbeit 1009 
Städtebaulich besetzt das Gebäude mit seiner Kubatur das gesamte 
Grundstück und definiert alle räumlichen Kanten. In seiner Höhe über-
schreitet es die Vorgaben der Auslobung um 2,50 m, wobei alle Technik-
räume voll im Volumen integriert sind.  
Im Erdgeschoss adressieren sich vor allem an der Kopfseite zum Ottoplatz 
und an der Opladener Straße öffentliche Funktionen, während die Nord- 
und die Ostfassade zu wesentlichen Teilen geschlossen und unbespielt 
bleiben und damit dem Wunsch nach allseitiger „Vorderseite“ nur in Teilen 
entsprechen.  
Der Vorschlag der gärtnerisch angelegten Tunnelkonstruktion für die 
Fahrräder wird als zu aufwendig angesehen und städtebaulich als unnöti-
ge Geste qualifiziert. 
Das Casino adressiert sich mit der Freitreppe und einem Lift auf dem Ni-
veau von 5 m über dem Ottoplatz. Das zurückgesetzte Foyergeschoss 
gliedert das Volumen deutlich in drei Funktionsbereiche und wirkt räum-
lich allseitig sehr einladend. Die im Sockelgeschoss befindlichen Parkplatz-
flächen werden durch Lifte direkt an das Foyer angebunden. 
Die Begehbarkeit der Terrassenflächen wird einerseits positiv bewertet, 
aber durch die innenräumliche Bespielung nicht durchgängig adäquat be-
gleitet (Herrenumkleiden etc.) Zudem zerschneidet die Rampensituation 
für die auf diesem Niveau liegende Vorfahrtssituation die mögliche Zirku-

Seite 20 von 27 \ DERN-0139.docm 
lation der Fußgänger. Die Sinnhaftigkeit der auf der Ecke erhöht liegenden 
Vorfahrt wird seitens des Preisgerichts kontrovers diskutiert.  
Die interne Erschließung der Spielflächen des Casinos wird über eine offe-
ne dreiläufige Treppe und zwei Personenlifte realisiert. Besonders gewür-
digt wird die räumlich großzügige Verbindung mit der transparenten Ge-
bäudeecke zwischen Spielflächen und Restaurant. Das Restaurant kann 
aus den Spielflächen nur über die Lifte und die Nottreppen erreicht wer-
den. Das Restaurant hat zudem eine eigene Erschließung, die am Otto-
platz über einen separaten Lift inszeniert wird.  
Die geforderte Zuschaltfläche befindet sich optimal angelegt in unmittel-
barer Nähe des Restaurants, wird jedoch noch nicht schlüssig erschlossen.  
Die Trennung zwischen Besucher- und Mitarbeiterbereich ist optimal ge-
löst, die Sicherheitsbereiche sind gemäß den Anforderungen ausgearbei-
tet.  
Die Kosten liegen laut Prüfung über dem Durchschnitt und überschreiten 
voraussichtlich das vorgegebene Budget deutlich. 
In seiner Anmutung macht das Gebäude Angebote sowohl an den Stadt-
raum als auch an die Casinogäste. Das Flair und der Glamour des Casinos 
werden durch die abgehobene Position im Stadtraum adäquat themati-
siert. Besonders positiv gewürdigt wird die untergeordnete fast ver-
schwindende Erscheinung des Parkhauses im Sockelbereich des Gebäudes 
zu Gunsten des Casinos. Vorhandene Hemmschwellen für Nichtspieler 
werden durch die offene Geste zum Ottoplatz aufgehoben.

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ein 1. Preis (Arbeit 1014) 
 
Modellphoto der Arbeit 1014 
Die Verfasser entwickeln die Vision für ein einzigartiges Casino-Gebäude. 
Das komplexe Programm, die städtebauliche Herausforderung, die engen 
Vorgaben in Bezug auf Höhe und Volumen, werden durch eine feine, 
durch bogenförmige Fensterflächen + Öffnungen gegliederte Haut und 
eine schalenförmige Innenraumfolge die zueinander in enger räumlicher + 
konstruktiver Verbindung stehen, in ein ansprechendes und neuartiges 
Raumkontinuum übersetzt.  
Die vorgesehene schindelförmige Fassadenstruktur verspricht ein glamou-
röses Paillettenkleid für diese emotionale und spannende Innenraumkon-
figuration zu sein und verleiht dem Entwurf einen eigenständigen und ein-
zigartigen architektonischen Ausdruck.  
Hier wird ein unverbrauchtes und eigenständiges Vokabular aufgeboten, 
das auch bei notwendigen Veränderungen seine Elastizität und seine Ro-
bustheit unter Beweis stellen kann.  
Das Projekt wirft vor allem im Innenraum in Hinsicht auf den Spielbankbe-
trieb, Flexibilität, Nutzbarkeit, Flächenzuschnitte, technische Versorgung 
und Brandschutz Fragen auf. Das Preisgericht hinterfragt insbesondere: 
 Die Sequenz der ineinander verschnittenen Kuppeln stellt einen an-
spruchsvollen, räumlich prägenden Beitrag dar. Allerdings führt diese 
räumliche Festlegung zu einem Mangel an Flexibilität im Hinblick auf 
die Veränderungen eines Spielkasinos oder gar auf eine Drittnutzung. 
Das Preisgericht diskutiert, ob nicht die Anzahl der Kuppeln in Frage

Seite 22 von 27 \ DERN-0139.docm 
gestellt werden sollte oder ob schon in der Erstnutzung bereits bau-
konstruktive Szenarien für eine Umnutzung oder Drittnutzung darge-
stellt werden sollten. 
 Die Grundrisse werden durch die Kuppelkonstruktionen geprägt und 
lassen eine einfache und kurze Verbindung von Gasträumen und die-
nenden Räumen vermissen. 
 Der Großraum der addierten Kuppelräume scheint ein hohes Problem-
potential im Brandschutz aufzuweisen. Die offenen Fragen beziehen 
sich ebenfalls auf die Materialität der Kuppeln und ihre Eignung im 
Hinblick auf den Brandschutz. 
 Die Logistik des Casinos im Erdgeschoss entspricht nicht den Anforde-
rungen. 
Insgesamt stellt die Arbeit trotz der oben genannten Einschränkungen ei-
nen hervorragenden Beitrag zur gestellten Aufgabe dar.

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3. Preis (Arbeit 1001) 
 
Modellphoto der Arbeit 1001 
Der Entwurf bezieht sich mit seiner Höhenentwicklung auf den Bahnhof 
sowie die Konstantinhöfe und bildet zum Ottoplatz einen deutlichen Ge-
bäudekopf aus. Der kompakte Baukörper bleibt hierbei knapp unter der 
Hochhausgrenze. Die Höhe der Gebäudeattika mit einer Höhe von 
27,50 m erfüllt die Vorgaben der Stadt Köln. 
Die Anlieferung und die Zufahrt der Garage werden geschickt in einer Ein-
fahrt kombiniert; es wird allerding kontrovers diskutiert, ob hier nicht zu 
viele Funktionen (Vorfahrt, Anlieferung, VIP-Parken, Zufahrt Parkhaus) ge-
bündelt werden und der entstehende Raum in Hinblick auf Höhe, Tiefe 
und Belichtung den Anspruch an eine attraktive Eingangsgestaltung erfül-
len kann. Das Gebäude bietet allseitig Nutzungsangebote zum öffentli-
chen Raum an, wodurch eine gute Einbindung des Hauses in den Stadt-
raum von Deutz gewährleistet wird. 
Vom doppelgeschossigen öffentlichen Foyer gelangt man über Rolltrep-
pen ins Casino, das sich über vier Etagen nach oben entwickelt. Die Vertei-
lung der Spielflächen über vier Etagen wird als eher nachteilig beurteilt. 
Insgesamt wird das Raumprogramm erfüllt und die vorhandenen Erschlie-
ßungsräume werden als realistisch eingeschätzt. Die Gebäudekosten lie-
gen leicht über dem Wettbewerbsdurchschnitt. 
Die Gliederung des Hauses in Sockel und Krone wird prinzipiell als positiv 
beurteilt. Die Materialwahl (Klinker für den Sockel und eloxiertes Alumini-
um für die Krone) kann nachvollzogen werden. Der hohe Fensteranteil und 
die kleinteilige Fassadenstruktur scheinen weniger zur Entwurfsaufgabe

Seite 24 von 27 \ DERN-0139.docm 
Casino zu passen. Die Fassade zum Ottoplatz wird durch einen positiv zu 
beurteilenden großen Eingangsbereich geprägt. Die große vertikale Fens-
teröffnung im ersten und zweiten Obergeschoss wirkt unmotiviert und ist 
auch funktional nicht nachvollziehbar. Die Eingangshalle erscheint eher 
sachlich. Räumliche oder atmosphärische Qualitäten der Spielbereiche 
werden nicht vermittelt.  
Insgesamt bietet der Entwurf eine städtebaulich und funktional befriedi-
gende Lösung. Gestalterisch erscheint die Gestaltung des Gebäudes eher 
etwas konventionell. Die Jury stellt sich die Frage, inwieweit das gestalteri-
sche Potential einer Spielbank hier wirklich ausgenutzt wurde.

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Anerkennung (Arbeit 1011) 
 
Modellphoto der Arbeit 1011 
Die Grundrissorganisation baut auf einer klaren, vertikalen Zweiteilung auf. 
Über die unteren 5 Ebenen, beginnend mit der Ebene -1, erstreckt sich die 
Garagenfläche. Die Organisation dieser Flächen mit den 2 kopfseitigen 
Rampen wird als übersichtlicher Raum positiv bewertet. 
So gut die innere Organisation funktioniert, so wenig leistet die Mono-
funktionalität des gesamten unteren Bereiches einen Beitrag zum Stadt-
raum. Dies kann auch durch die schmale, nordseitige Fläche mit dem Ein-
zelhandel nicht kompensiert werden. 
Auch in den 4 Obergeschossen wirkt sich die strikte Trennung in 2 Funkti-
onsstränge positiv für die Organisation der Spielbereiche aus. Der schmale 
nordseitige Zwickel enthält alle „dienenden“ Flächen wie die Verwaltung, 
die sogenannten „zusätzlichen“ Räume und alle Nebenräume und ermög-
licht so im Gegenzug eine einfache Organisation der Spielräume als „be-
diente“ Flächen nach Süden. Die Sinnfälligkeit dieser Organisation kommt 
der Organisation der Parkebenen gleich. 
Auf der Fassade bildet sich die Zweiteilung in eine rechteckige Hauptfunk-
tionsfläche und eine spitzwinklig zulaufende Nebenfunktionsfläche leider 
nicht ab. Im Gegenteil wird hier der Versuch unternommen, mit der Fassa-
de eine Spiegelsymmetrie zu suggerieren, die die innere Organisation 
nicht wiedergibt. 
So werden die Außenfassaden als vielfach zu deutende Maske empfunden, 
die nur wenig an ein Casino erinnern. Auch der Wechsel aus Kunststein-

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bändern und großflächigen Fenstern über Brüstungen weckt keine Assozi-
ation mit einem Casino. 
Die Flächen des Raumprogrammes sind zum Teil übererfüllt. Wirtschaftlich 
liegt der Entwurf im mittleren Bereich.  
Insgesamt ist der Inhalt des Gebäudes nach außen nicht abgebildet. Das 
Gebäude verfehlt die Chance, für seine Nutzung im Stadtraum zu werben.

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Anerkennung (Arbeit 1017) 
 
Modellphoto der Arbeit 1017 
Die städtebauliche Setzung des Gebäudes ist die eines Solitärs, was durch 
die abgerundeten Baukörperecken noch betont wird. Eine angemessene 
kontextuelle Geste zur Umgebung wird allerdings vermisst. Eine filigrane 
Fassadengestaltung mit horizontaler Bänderung erzeugt eher die Anmu-
tung eines Bürogebäudes denn eines Casinos. 
Der Eingang wird durch einen Baukörperunterschnitt hervorgehoben. Eine 
kleine Vorfahrtmöglichkeit ist gegeben, erzeugt aber eine doppelte Que-
rung des Fuß-und Radweges, was negativ beurteilt wird. Positiv bewertet 
wird, dass in der Peripherie des Erdgeschosses ein hoher Anteil an Gastro-
nomieflächen vorgesehen ist, was zur Belebung der umliegenden öffentli-
chen Räume beitragen kann. Die grundsätzlich klare und funktional gute 
innere Organisation der Programmflächen wird vom Preisgericht würdi-
gend hervorgehoben. Verwaltungsräume, Sozialräume und Nebenflächen 
sind den zusammenhängenden Spielflächen gut zugeordnet. Die Zuschalt-
fläche ist günstig positioniert. Eine großzügige Freitreppe und ein verglas-
ter Aufzug verbinden Foyer, Café und Spielflächen sinnvoll und einladend. 
Allerdings wird die atmosphärische Wirkung der innenräumlichen Gestal-
tung recht kontrovers diskutiert. Die Programmflächen sind in Teilen deut-
lich über- bzw. unterschritten. Problematisch dürfte die Anordnung der 
Parkplatzstellflächen auf geneigter Ebene sein. 
Insgesamt vermag der Entwurf seine funktionalen Qualitäten nicht in das 
Erscheinungsbild eines Spielkasinos in den öffentlichen Raum zu übertra-
gen.

Beratungsverlauf (2)

09.02.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.02.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0084/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
01.02.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27