3019/2021
Armut in Köln: Wohnungs- und Obdachlosigkeit 2021 (zu AN/1601/2021)
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Anlage 1_Unterbringungen OH 31.07.2021
3471 Zeichen
Unterbringungsstandorte PLZ Stadtteil Belegungsart Wohneinheiten Ist-Belegung 31.07.2021 a) Wohnheime Rather Straße 51149 Gremberghoven Männer 48 49 Pallenbergstraße 50737 Weidenpesch Frauen 32 38 Brühler Straße 50968 Raderthal Pärchen 24 12 b) Sozialhäuser / Wohnungen Auf dem Ginsterberg 50737 Weidenpesch Familie 11 8 Auf dem Ginsterberg 50737 Weidenpesch Familie 15 9 Bergisch Gladbacher Str. 51065 Mülheim Familie 5 4 Bergisch Gladbacher Str. 51069 Dellbrück Familie 4 5 Buchholzstraße 51061 Mülheim Familie 8 20 Buchholzstraße 51061 Mülheim Familie 10 19 Burgenlandstraße 51105 Humboldt/Gremberg Familie 20 39 Burgenlandstraße 51105 Humboldt/Gremberg Familie 22 38 Burgenlandstraße 51105 Humboldt/Gremberg Familie 9 33 Dellbrücker Straße 51067 Buchheim Familie 20 39 Egonstraße 51061 Stammheim Familie 1 1 Egonstraße 51061 Stammheim Familie 2 2 Escher Straße 50739 Bilderstöckchen Familie 25 12 Escher Straße 50739 Bilderstöckchen Familie 17 5 Flemingstraße 50735 Niehl Familie 22 50 Flemingstraße 50736 Niehl Familie 22 49 Flemingstraße 50737 Niehl Familie 1 3 Flemingstraße 50738 Niehl Familie 6 13 Flemingstraße 50739 Niehl Familie 1 5 Flemingstraße 50740 Niehl Familie 6 18 Flemingstraße 50741 Niehl Familie 8 18 Flemingstraße 50742 Niehl Familie 6 5 Flemingstraße 50743 Niehl Familie 6 7 Flemingstraße 50744 Niehl Familie 8 19 Flemingstraße 50745 Niehl Familie 8 24 Flemingstraße 50746 Niehl Familie 8 17 Flemingstraße 50747 Niehl Familie 8 19 Flemingstraße 50748 Niehl Familie 8 20 Flemingstraße 50749 Niehl Familie 8 26 Geisbergerstraße 50939 Klettenberg Familie 13 9 Geisbergerstraße 50940 Klettenberg Familie 12 1 Gummersbacher Straße 50679 Deutz Familie 32 8 Hermann-Ehlers-Straße 51109 Neubrück Familie 15 13 Hermann-Ehlers-Straße 51110 Neubrück Familie 14 12 Homarstraße 51107 Vingst Familie 15 32 Kalscheuer Weg 50969 Zollstock Familie 39 15 Kalscheuer Weg 50970 Zollstock Familie 4 4 Kottenforststraße 50969 Zollstock Familie 9 25 Kottenforststraße 50969 Zollstock Familie 8 35 Kottenforststraße 50969 Zollstock Familie 8 16 Kottenforststraße 50969 Zollstock Familie 9 28 Kürtenstraße 51107 Vingst Familie 11 30 Lilienthalstraße 51103 Kalk Familie 39 17 Longericher Straße 50739 Bilderstöckchen Familie 6 8 Longericher Straße 50740 Bilderstöckchen Familie 3 16 Longericher Straße 50741 Bilderstöckchen Familie 18 37 Lüderichstraße 51105 Humboldt/Gremberg Familie 48 19 Max-Fremery-Straße 50827 Bickendorf Familie 12 24 Neue Kempener Straße 50739 Mauerheim Familie 10 23 Neue Kempener Straße 50740 Mauerheim Familie 8 20 Neue Kempener Straße 50741 Mauerheim Familie 10 29 Niehler Straße 50733 Nippes Familie 13 27 Ostmerheimer Straße 51109 Merheim Familie 4 2 Passauer Straße 51103 Vingst Familie 20 49 Raderberger Straße 50968 Raderberg Familie 33 72 Rathausstraße 51143 Porz Familie 3 5 Scheuermühlenstraße 51147 Wahnheide Familie 1 0 Schmaler Wall 50769 Worringen Familie 1 17 Stammheimer Ring 51061 Stammheim Familie 1 1 Stammheimer Ring 51062 Stammheim Familie 1 1 Steinkaulerstraße 51063 Mülheim Familie 61 120 Vogelsanger Straße 50672 Neustadt/Nord Familie 1 1 Winterberger Straße 51109 Merheim Familie 32 110 Wittener Straße 51065 Buchforst Familie 20 45 Xantener Straße 50733 Nippes Familie 48 20 c) Andere Unterbringungsobjekte Amsterdamer Straße 50735 Riehl Einzelpersonen 7 4 Flittarder Hauptstraße 51061 Flittard Einzelpersonen 14 11 Bergisch Gladbacher Str. 51065 Mülheim Einzelpersonen 19 17 Wohneinheiten zur Unterbringung 1021
Anlage 2_Gesamtübersicht Angebote_ResoDienste_2021-07-01 (002)
16365 Zeichen
Gesamtübersicht der Beratungsangebote sowie Unterbringungs-/Wohnangebote für wohnungslose/obdachlose Menschen
1
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
Vorab:
Wohnungs- und insbesondere Obdachlosigkeit ist eine extreme Form von Armut und Ausgrenzung. Obdach- und wohnungslose Menschen
weisen multiple und oft existenzielle Problemlagen auf. Die Aufgabe der Sozialverwaltung besteht darin, die Grundsicherung gem. SGBXII
sicher zu stellen. Die Gruppe der obdachlosen Menschen ist heterogen zusammengesetzt: Menschen in/nach problematischen Lebensphasen
wie beispielsweise Trennung/Scheidungsfolgen, Verlust des Arbeitsplatzes, Schulden, Häusliche Gewalt, Arbeitslosigkeit, Strafvollzug,
Ausscheiden aus dem Militär, Jugendliche ,die den elterlichen Haushalt oder Jugendhilfeeinrichtungen verlassen haben (freiwillig und
unfreiwillig).
So differenziert die Auslöser und manifestierenden Faktoren für Obdachlosigkeit sind, so differenziert sind auch die Lebensentwürfe der
Menschen auf der Straße: Da gibt es zurückgezogene Menschen, die gar keine Wohnung mehr wollen, die beengte Räume und Regeln des
nachbarschaftlichen Zusammenlebens nicht (mehr) ertragen können. Auch gibt es Menschen, die in größeren Familienverbänden ihr Leben
außerhalb der Hilfesystems auf der Straße führen. Andere wiederum nutzen die Angebote der Wohnungshilfe sporadisch, manche Menschen
tun dies regelmäßig. Sämtliche Altersgruppen und Nationalitäten, Geschlechter und Kulturellen Hintergründe sind vertreten, es gibt Menschen
mit Leistungsanspruch auf Sozialleistung und solche ohne Anspruch, wie beispielweise EU-Zuwanderer.
So heterogen die Gruppe der Obdachlosen ist, so differenziert wurden und werden die Angebotsformen entwickelt.
Um den Zugang zu den unterschiedlichen Wohn-und Unterkunftsangeboten zu ermöglichen und erleichtern kommt den niederschwelligen
Arbeitsfeldern des Kölner Streetworks und den Kölner Kontakt und Beratungsstellen eine wichtige Bedeutung zu. Sie sind als Mittler, Motivator
und Wegbereiter das Bindeglied zwischen den Menschen in Not und den weiterführenden Unterstützungsangeboten.
Inhalt:
1. Kontakt – und Beratungsstellen Seite 2
2. Notschlafstellen Seite 3
3. Niederschwelliges Wohnen und Betreutes Wohnen (BeWo) Seite 4
4. Stationäre Wohnformen Seite 7
5. Sonstige Angebote Seite 8
6. Ordnungsbehördliche Unterbringung Seite 9
7. Übernachtungsangebote summiert Seite 9
Gesamtübersicht der Beratungsangebote sowie Unterbringungs-/Wohnangebote für wohnungslose/obdachlose Menschen
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
1.Kontakt- und Beratungsstellen für wohnungslose Menschen § 67 SGB XII
Träger/Einrichtung
Straße, HausNr.
PLZ Ort
Angebote
Diakonie Michaelshoven
e.V. Der Wendepunkt
Kalker Hauptstr.
247-273
51103 Köln Beratung in sozialen Notsituationen für
Frauen, Migrantinnen (ab18 J.)
Diakonisches Werk Salierring 19 50677 Köln Fachberatungsstelle /Beratung und Unterstützung
Gulliver Trankgasse 20 50667 Köln Duschen / Toilettennutzung, / Postabholung, Gepäckfächer/ Kleiderkammer /
Waschmöglichkeit / Speisen- und Getränkeangebot /Aufladung Handy-Akkus /, PC-Nutzung,
OASE Benedikt Labre
e.V.
Alfred- Schütte-
Allee 4
50679 Köln Offene Beratung /Kleiderkammer / Postausgabe /Taschengeldausgabe / Lebensmittelpakete
SkF e.V.
Café Auszeit II
An der Fuhr 3
Wohnung 101
50997 Köln Beratung. /, Duschen und Toilettennutzung / Ausgabe von Getränken und Mahlzeiten
SkF e.V.
Café Auszeit I
Mauritiussteinweg
77-79
50676 Köln Beratung. /, Duschen und Toilettennutzung / Ausgabe von Getränken und Mahlzeiten
SKM e.V.
Kontaktstelle für
Bahnhofsvorplatz
Bahnhofsvorplatz
2a
50667 Köln Sprechstunde des mobilen medizinischen Dienstes des Gesundheitsamts /Tagestreff
/Beratung / Suppenausgabe
SKM e.V.
Rochus
Bartholomäus-
Schink-Str. 6
50825 Köln Sprechstunde des mobilen medizinischen Dienstes des Gesundheitsamts / Tagestreff
/Beratung
SKM e.V.
Kalk vor Ort
Dieselstr. 17 51103 Köln Beratung (auch anonym und in den Sprachen arabisch, kurdisch, türkisch) / Spritzentausch,
Waschen, Postausgabe / Kontaktstelle mit Essensangebot / Offene Sprechstunde:
VISION e.V.- Neuerburgstr. 25 51103 Köln Beratung / Duschen/ Waschen, Postausgabe / Kontaktstelle mit Essensangebot / Offene
Sprechstunde:/ Aufladung Handy-Akkus /, PC-Nutzung,
Vringstreff e.V. Im Ferkulum 42 50678 Köln Beratungen / Mittagstisch /Freitagsfrühstück
Postausgabe / WLAN Nutzung und Handyladestation / Malgruppe
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
2. Notschlafstellen
Träger/Einrichtung
Straße, HausNr.
PLZ Ort
Plätze
Zielgruppe
Öffnungszeiten
Diakonie
Michaelshoven e.V.
Elisabeth-Frey-
Haus
Albert-
Schweitzer-Str. 2
50968
Köln
8 wohnungslose Frauen oder Frauen mit besonderen
sozialen Schwierigkeiten, auch mit Kindern
24 Std. täglich
Don Bosco-Club
Köln Notschlafstelle
Tiefentalstr. 38 51063
Köln
8 Psych. Kranke Menschen nach Klinikentlassung Ab 20:00 Uhr
Drogenhilfe Köln
gGmbH
Cranachst.9 50733
Köln
10 wohnungslose, drogenabhängige Männer 20:00 - 22:30 Uhr
Johannesbund
gGmbH
Johanneshaus
Annostr. 11 50678
Köln
12 wohnungslose Männer oder Männer mit besonderen
sozialen Schwierigkeiten
ab 18:00 Uhr
SKF e.V.
Comeback .
Mauritiussteinweg
77-79
50676
Köln
9 wohnungslose Frauen oder Frauen mit besonderen
sozialen Schwierigkeiten, Aufnahme mit Tieren ist
möglich
ab 20.00 Uhr
SKM e.V. Komödienstr. 4 50667
Köln
10 wohnungslose, drogenabhängige Männer und Frauen 20:30 - 22:30 Uhr
Spiritaner Stiftung
e.V. Notel
Victoriastr. 12 50668
Köln
10 wohnungslose, drogenabhängige Männer 20:00 – 22:30 Uhr
Vereinigung der
Vinzentinerinnen
e.V. Notschlafstelle
Gocher Str. 45 50733
Köln
4 wohnungslose Frauen oder Frauen mit besonderen
sozialen Schwierigkeiten
k.A.
Notschlafstellen
gesamt
Summe 71
Gesamtübersicht der Beratungsangebote sowie Unterbringungs-/Wohnangebote für wohnungslose/obdachlose Menschen
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
3. Niederschwelliges Wohnen und Betreutes Wohnen ( BeWo)
Träger / Einrichtung
Adresse
PLZ
Plätze
ZIelgruppe
Diakonisches Werk Hildegundweg 15 51069 Köln 9 Wohnungslose Männer und Frauen
Diakonisches Werk Christian-Coenen-Str. 6 51069 Köln 11 Wohnungslose Männer und Frauen
Diakonisches Werk Eilerstr. 52 51107 Köln 6 Wohnungslose Männer und Frauen
Diakonisches Werk Salierring 19 50667 Köln 23 Wohnungslose Männer und Frauen
DRK- Hotel Plus Graph Adolph Adolphstr. 12 50679 Köln 8 Psych. Kranke Menschen nach Klinikentlassung
DRK- Hotel Plus Hotel Elsaß Elsaßstr. 20 50677 Köln 15 Psych. Kranke Menschen nach Klinikentlassung
DRK- Hotel Plus Hotel Stephan Stephanstr. 13 50676 Köln 10 Psych. Kranke Menschen nach Klinikentlassung
Drogenhilfe Köln gGmbH Wohtntraining Siegburger Str. 114 50679 Köln Wohnungslose drogenabhängige Männer
Drogenhilfe Köln gGmbH Wohtntraining Cranachstr. 9 50733 Köln 10 Wohnungslose drogenabhängige Männer
Haus Rupprechtstraße GmbH Wohnhaus Rupprechtstraße 9 50937 Köln 3 Straffällig gewordene Männer
Internationaler Bund Frauenwohnheim Pallenbergstr. 24 50737 Köln 28 Wohnungslose alleinstehende Frauen / Kinder
Internationaler Bund Männerwohnheim Rather Str. 39 51149 Köln 60 Wohnungslose alleinstehende Männer
Internationaler Bund Paarwohnheim Brühler Str. 267-269 50968 Köln 16 Wohnunglose Paare und Lebensgemein-
schaften
Internationaler Bund Wohngruppe Flittarder Hauptstr. 8 51061 Köln 5 Wohnugslose Männer
Internationaler Bund Lüderichstraße 1 51105 Köln 30 Wohnungslose Männer und Frauen
Johannesbund gGmbH Annohaus Annostr. 11 50678 Köln 60 Wohnungslose psychisch kranke Männer
Johannesbund gGmbH Dauerwohnheim Annostr. 11 50678 Köln 70 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Eliashaus Stolzestr. 5-7 50674 Köln 44 Wohnungslose alkoholabhängige Männer
Johannesbund gGmbH Wohngruppe Grülshofstr. 4 51109 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohngruppe Hauptstr. 31 50859 Köln 1 Wohnungslose Männer
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
Träger / Einrichtung
Adresse
PLZ
Plätze
ZIelgruppe
Johannesbund gGmbH Wohngruppe Juliusstr. 46-48 51063 Köln 2 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohngruppe Widdersdorfer Str. 274 50933 Köln 15 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohngruppe Westerwaldstr. 19+23 51105 Köln 4 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Albermannstr. 2,4,6,12 und 20 51103 Köln 11 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Am Flutgraben 34 51067 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Berger Str. 165 51145 Köln 9 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Bergisch- Gladbacher Str. 1460 51067 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Buchforststr. 35 51103 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Buchforststr. 37 51103 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Chemnitzer Str. 34 51067 Köln 9 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Engelsstr. 2 51103 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Manteuffelstr. 12 51103 Köln 1 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Normannenstr. 17 51149 Köln 2 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Wohnprojekt Weidenpescher Str. 85 50735 Köln 12 Wohnungslose Männer
OASE Benedikt Labre e.V. Wohnprojekt Engelbertstr. 1a 50674 Köln 4 Wohnungslose Männer und Frauen
OASE Benedikt Labre e.V. Wohnprojekt Frankfurter Str. 146 51147 Köln 3 Wohnungslose Männer und Frauen
OASE Benedikt Labre e.V. Wohnprojekt Thebäerstr. 60a 50823 Köln 3 Wohnungslose Männer und Frauen
SKF e.V. Haus Georg Mauritiussteinweg 77-79 50676 Köln 3 Wohnungslose Frauen
SKF e.V. Haus Mer Mauritiussteinweg 77-79 50676 Köln 7 Wohnungslose Frauen
SKF e.V. Quartier 67 Clarenbachstr. 184 50931 Köln 5 Wohnungslose Frauen ab 55 Jahre
SKF e.V. Respekt Wohngruppe Mauritiussteinweg 77-79 50676 Köln 5 Wohnungslose, psychisch kranke Frauen
SKM e.V.Wohnprojekt Blumenstr. 20 50670 Köln 9 Wohnungslose Männer
SKM e.V.Wohnprojekt Brühler Landstr. 55 50997 Köln 6 Wohnungslose Männer
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
Träger / Einrichtung
Adresse
PLZ
Plätze
ZIelgruppe
SKM e.V.Wohnprojekt Gernsheimer Str. 23 51107 Köln 2 Alleinstehende Männer
SKM e.V.Wohnprojekt Niehler Damm 213 50735 Köln 28 Wohnungslose Männer
SKM e.V.Wohnprojekt Schmalbeinstr. 32 50674 Köln 30 Drogenabhängige Männer und Frauen
SKM e.V.Wohnprojekt Sebastianstr. 214 a 50735 Köln 4 Wohnungslose Männer
SKM e.V.Wohnprojekt Steinfelder Gasse 13 50670 Köln 12 Wohnungslose Männer
Vereinigung der Vinzentinerinnen e.V.
Haus Rosalie
Gocher Str. 45 50733 Köln 7 Alleinstehende Frauen mit/ ohne Kinder
Niederschwelliges Wohnen/
BeWo gesamt
Summe 608
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
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4. Stationäre Einrichtungen
Träger / Einrichtung
Adresse
PLZ
Plätze
Z
Zielgruppe
Diakonie Michaelshoven e.V
Elisabeth Fry Haus.
Albert-Schweitzer-Str. 2 50968 Köln 29 Wohnungslose Frauen
Diakonie Michaelshoven e.V.
Außenwohngruppe
Zollstockgürtel 16 50969 Köln 4 Wohnungslose Frauen
Diakonie Michaelshoven e.V.
Außenwohngruppe
Loorweg 202 51143 Köln 6 Wohnungslose Frauen
Diakonie Michaelshoven e.V.
Außenwohngruppen
Am Magerhof 5, 13 u. 17 50997 Köln 12 psychisch kranke Frauen
Haus Rupprechtstraße gGmbH
Wohnhaus der Straffälligenhilfe
Stationäre Hilfen
Rupprechtstraße 9 50937 Köln 27 Straffällig gewordene Männer
Heilsarmee Erik-Wickberg-Haus Marienstr. 116-118 50825 Köln 66 Wohnungslose Männer
Internationaler Bund Brücker Mauspfad 642 51109 Köln 45 Wohnungslose Männer
Johannesbund gGmbH Reso Heim Annostr. 11 50678 Köln 48 Wohnungslose Männer
Stationäre Einrichtungen gesamt Summe 237
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
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5. Sonstige Einrichtungen
Träger/Einirchtung Straße, HausNr. PLZ Ort Angebot
Amt für Soziales und Seniore Ottmar Pohl Platz 1 51103 Köln Ambulante Begleitungen nach § 67 SGB XII
Diakonie Michaelshoven e.V. in Kooperation
mit Oase Benedikt Labré
stadtweit Streetwork: Aufsuchende Beratung und Begleitung
wohnungsloser Menschen
Diakonie Michaelshoven e.V. in Kooperation
mit Oase Benedikt Labré
stadtweit Humanitäre Streetwork: Aufsuchende Beratung und Begleitung
wohnungsloer Menschen mit EU-Migrationshintergrund
BOJE -BusB.O.J.E/Auf Achse KJSH
e.V./Gesundheitsamt der Stadt Köln
am HBF Breslauer Platz 50667 Köln niederschwelliges Kontakt - und Beratungsangebot
Off Road Kids Stiftung Neumarkt 47 50667 Köln Streetwork, Beratung und Begleitung von wohnungslosen
Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln-
Rahab
Mauritiussteinweg 77-
79
50676 Köln Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen
Bahnhofsmission HBF Gleis 1 E 50667 Köln Kontakt- und Anlaufstelle für Hilfe Suchende und Reisende,
Vermittlung in Fachstellen
Krankenwohnung Spiritaner- Stiftung- Notel Victoriastr. 12 50668 köln Krankenwohnung für Suchterkrankte
Krankenwohnung Diakonisches Werk Köln
und RegionDiakoniehaus
Salierring 19 50677 Köln Krankenwohnung für Frauen und Männer
Drogenhilfe Köln gGmbH Kontakt- und
Gesundheitszentrum Café Victoria
Victoriastr.12 50668 Köln Beratung und Treffpunkt: Sprachen: Niederländisch, Englisch,
Türkisch, Französisch
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Dienstleistungszentrum ResoDienste Stand 19.02.2021 Stark
6. Ordnungsbehördliche Unterbringung
Träger / Einrichtung
Adresse PLZ Plätze Zielgruppe
Diakonie Michaelshovn e. V. Europaring 31 51109 Köln 18 Wohnungslose Familien
SKM e.V. Unterbringung Von-Sparr-Str. 51063 Köln 25 wohnungslose Familien
SKM e.V. Unterbringung Kalk-Mülheimer Str. 204 51103 Köln 16 wohnungslose Familien
SKM e.V. Unterbringung Alte Kölnstr. 18 50997 Köln 20 wohnungslose Familien
SKM e.V. Unterbringung Schneebergstr. 65 50765 Köln 6 wohnungslose Familien
SKF e.V. Haus Zwischenzeit Schmiedegasse 58 b 50735 Köln 24 wohnungslose Frauen
SKF e.V. Haus Erna Bergisch Gladbacher Str. 976 51069 Köln 5 wohnungslose Frauen
Internationaler Bund Haus Nördlinger Str. 51103 Köln 11 Wohnungslose Männer
SKM e.V. Alte Schule Merkenicher Str. 158 50735 Köln 26 wohnungslose Männer
Diakonie Michaelshoven e.V Notaufnahme Auf dem Düppel 28 51147 Köln 17 Wohnungslose Frauen u. M.
SKM e.V. Alte Schule Notaufnahme Merkenicher Str. 158 50735 Köln 24 wohnungslose Männer
Unterbringung in Einrichtungen freier Träger
gesamt
Summe 192
Hotelunterbringung stadtweit Köln 1358 Wohnungslose Familien,
Frauen, Männer
Winterhilfe 2020- 2021 SKF e.V. Regentenstr. 51063 Köln 12 Wohnungslose Frauen
Winterhilfe 2020 – 2021 SKM e.V. Ostmehrheimer Str. 220 51109 Köln 60 Wohnungslose Männer
Humanitäre Hilfe SKM e.V Vorgebirgstr. 22 50677 Köln 90 EU-Zugewanderte
Ordnungsbehördliche Unterbringung Gesamt Summe 1712
Notschlafstellen
Niederschwelliges Wohnen und Betreutes Wohnen ( BeWo)
Stationäre Einrichtungen
Ordnungsbehördliche Unterbringung
71 Plätze
608 Plätze
237 Plätze
1712 Plätze
Summe aller Angebote 2628 Plätze
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/502 AN/1601/2021 Vorlagen-Nummer 30.09.2021 3019/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 30.09.2021 Armut in Köln: Wohnungs- und Obdachlosigkeit 2021 (zu AN/1601/2021) Die SPD bittet unter Bezug auf den Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 11.08.2021 um die Be- antwortung der nachfolgenden Fragen: 1. Wie beurteilt die Stadt die Vorschläge der Ehrenamtlichen, über die der KStA berichtete? Antwort der Verwaltung: Der Vorschlag zur Absenkung von Zugangshürden zu Notschlafstellen wird aktuell mit den Trä- gern der Wohnungslosenhilfe erörtert. Der Zugang zu den Notschlafstellen steht generell auch den Menschen offen, die unter Drogen- einfluss stehen, um sicherzustellen, dass die Hilfsangebote von den bedürftigen Menschen in An- spruch genommen werden können. Dies gilt sowohl für legale als auch illegale Drogen. Ein- schränkungen gibt es lediglich hinsichtlich der Konsummöglichkeit in den Notschlafstellen. So ist bislang in der Mehrheit der Notschlafstellen derzeit der Konsum sowohl von illegalen als auch le- galen Drogen untersagt. In einzelnen Projekten (wie z. B. in der Humanitären Hilfe für EU- Zu- wander*innen) wird von dieser restriktiven Handhabung bereits abgewichen. Dort ist der Konsum legaler Drogen gestattet. Ausgehend von den dort gesammelten Erfahrungen wird im Sinne der Entlastung des öffentlichen Raumes derzeit gemeinsam von Trägern der Wohnungslosenhilfe und den ResoDiensten geprüft, inwieweit die Lockerung der Konsumbeschränkungen auch auf andere Notschlafangebote ausge- dehnt werden kann. Eine Übersicht der Kontakt- und Beratungsstellen für Wohnungslose ist der Anlage 2 zu entneh- men. Eine Ausweitung des bestehenden Angebots an Kontakt- und Beratungsstellen der Woh- nungslosen- und Suchthilfe sowie der aufsuchenden Sozialarbeit/ Streetwork, insbesondere im rechtsrheinischen Teil von Köln, ist aus Sicht der Verwaltung geboten. Die Verwaltung plant dazu eine wissenschaftlich begleitete Bedarfserhebung für die gesamte Stadt Köln. Neben der Frage der Erhöhung der Angebote im rechtsrheinischen Teil der Stadt stellt sich hier auch die Frage nach Effektivität und Effizienz im linksrheinischen Teil. Zum Thema Wohnungslosigkeit steht das Sozialamt (ResoDienste u. Fachstelle Wohnen) in in- tensivem und permanenten Austausch mit dem Wohnungsamt, dem Gesundheitsamt und dem Amt für öffentliche Ordnung. Ein Kolloquium unter Beteiligung nationaler und internationaler Ex- pert*innen zu dem Thema ist noch für dieses Jahr geplant. Derzeit wird versucht, diese auch aus den europäischen Nachbarländern zu gewinnen. Pandemiebedingt gestaltet sich die Vorbereitung eines solchen Kolloquiums allerdings schwierig. Ein Austausch mit anderen Kommunen rund um die Frage der Bekämpfung von Wohnungslosigkeit und der damit einhergehenden Folgen erfolgt regelmäßig. 2 Die vorgeschlagene Errichtung von Tiny-Häusern dient vorwiegend dem Zweck der Übernach- tung. Wohnungslose Menschen streben tagsüber in Einkommenserzielungsabsicht und/oder der sozialen Kontaktpflege bzw. Inanspruchnahme von Hilfs- und Unterstützungsangeboten in die In- nenstadt und somit bewusst in den öffentlichen Raum. Aus diesem Grund würde die Errichtung von Tiny-Häusern nicht den gewünschten Effekt erzielen und die Situation tagsüber auf öffentli- chen Plätzen nicht entspannen. Zudem fehlt es an geeigneten innerstädtischen Grundstücken zur Errichtung solcher „Tiny- Häuser“ und die Flächeneffizienz ist als gering einzuschätzen. 2. Wie hat sich die Personalsituation im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren und im Amt für Wohnungswesen seit 2019 entwickelt, und welche Stellen sind zurzeit vakant? (Bitte nach Abteilungen, Sachgebieten oder Fachbereichen aufschlüsseln). Antwort der Verwaltung: a. Entwicklung der Personalsituation im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Die Anfrage der SPD-Fraktion vom 16.08.2021 zielt auf wohnungs- und obdachlose sowie von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen ab. Dieser Themenkomplex wird im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren im Kern in den Sachgebieten 502/0, Fachstelle Wohnen, sowie 502/7, ResoDienste Köln, bearbeitet. Die Stellen- und Personalsituation in den beiden Sachgebieten hat sich im Vergleich Stand 31.12.2019 zu Stand 17.08.2021 wie folgt entwickelt: 502/0, Fachstelle Wohnen Stand: 31.12.2019 Stand: 17.08.2021 laut Stellenplan vorhandene Stellen: 55,5 55,7 davon besetzt insgesamt: 49,3 48,6 Besetzungsquote: 88,80% 87,24% Gruppe Stellenplan 31.12.2019 davon besetzt 31.12.2019 Stellenplan 17.08.2021 davon besetzt 17.08.2021 502/0, Sachgebietsleitung Fachstelle Wohnen 1,0 1,0 1,0 1,0 502/01, Übergreifende Aufgaben 4,5 4,5 5,0 4,5 502/02 und 502/03, Prävention 19,5 17,0 19,5 18,7 502/04, Wohnbeschaffungshilfen 9,0 8,1 9,0 8,4 502/05, Akutunterbringung 15,5 13,8 15,5 13,3 502/06, Fachdienst Senkung der Kosten der Unterkunft 6,0 4,9 5,7 2,7 b. Entwicklung der Personalsituation im Amt für Wohnungswesen Die Personalsituation beim Amt für Wohnungswesen wird fortlaufend organisatorisch den An- forderungen angepasst. Für verschiedene Bereiche, insbesondere sensible Bereiche wie Wohngeld, Unterbringung von Geflüchteten sowie Unterhaltung und Verkehrssicherung der 3 Unterbringungsobjekte, wurden Messzahlen festgelegt, anhand derer zeitnah auf sich verän- dernde Entwicklungen reagiert werden kann. Auf dieser Basis wurden Wenigerbedarfe durch z. B. sinkende Flüchtlingszahlen für Mehrbedarfe anderer Aufgabengebiete genutzt (interne Stellenverschiebungen). Dadurch kommt es jeweils zum Stichtag 01.01. des Jahres lediglich zu einem leichten Anstieg des Personalkörpers des Amtes für Wohnungswesen insgesamt: 2019 = 429,85, 2020 = 440,85, 2021 = 448,12. In der Berechnung des Personalkörpers sind in allen Jahren ca. 35 Stellen enthalten, die im Rahmen der Flüchtlingskrise vorsorglich zugesetzt wurden, jedoch aufgrund der vereinbarten Personalbemessungszahlen nie besetzt werden mussten. Diese Stellen sind zwischenzeitlich zu amts- und dezernatsinterner Kompensation anderer zusätzlicher Bedarfe genutzt worden. Durch den Rückgang der Flüchtlingszahlen konnte zudem ab 03/2021 im Bereich der Obdach- losenunterbringung ein Modellprojekt zur Stabilisierung der Lebenssituation von untergebrach- ten wohnungslosen Menschen mit insgesamt 3,9 Stellen, zunächst befristet für ein Jahr, ge- startet werden. Darin wird untersucht, ob eine intensivere sozialarbeiterische Betreuung zu positiven Effekten führt. Amtsweit gibt es zum Stichtag 18.08.2021 folgende Vakanzen: 560 – Verwaltung, Personal, Organisation = 3,0 (z.Zt. 1,0 Stelle im Besetzungsverfahren) 560/2 – Wohngeld = 3,0 (z.Zt. im Besetzungsverfahren) 561/3 – Wohnungsaufsicht = 1,0 (z.Zt. im Besetzungsverfahren) 562/2 – sozialarbeiterische Betreuung = 5,7 (z.Zt. im Besetzungsverfahren bzw. Beset- zung mit Elternzeit Rückkehrer*innen noch in 2021, 2,0 befinden sich in interner Abstim- mung hinsichtlich Nachbesetzung) 562/3 – dezentraler Objektservice 4,0 (z.Zt. im Besetzungsverfahren) 3. Wie viele städtische Übergangswohnheime/-wohnungen, Sozialhäuser und Plätze in Hotels und Notunterkünften hält die Stadt zurzeit vor, um wohnungs- und obdachlose Menschen unterzubringen, und wie viele „Housing-First“-Plätze stehen zurzeit zur Verfügung? (Bitte mit Angaben über die derzeitige Belegung und Dauer des Aufenthalts – aufgeschlüsselt nach Einzelpersonen, Familien usw.) Antwort der Verwaltung: a. Angaben zu den Übergangswohnheimen/-wohnungen und Sozialhäusern: Die Abteilung Wohnraumversorgung des Amtes für Wohnungswesen bringt obdachlose und wohnungslose Personen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit gemäß § 14 OBG NRW öf- fentlich-rechtlich unter, sofern ein Unterbringungsersuchen der Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren vorliegt, weil keine eigene Unterbringungskapazität oder kei- ne geeignete Unterbringungsmöglichkeit besteht. Die Unterbringung erfolgt in den in der Anlage 1 unter a) aufgeführten drei Übergangs- Wohnheimen für Männer, Frauen und Pärchen. Eine längerfristige Unterbringung erfolgt in Sozialhäusern, Ein- und Mehrfamilienhäusern und Wohnungen, wobei diese meist nicht aus- schließlich Einzelpersonen oder Familien vorbehalten sind. Weiterhin bestehen noch vier besondere Unterbringungsstandorte für spezielle Zielgruppen. Die Unterbringung durch das Amt für Wohnungswesen erfolgt in den insgesamt 71 aufgeliste- ten Objekten (Stand 31.07.2021, siehe Anlage 1). Weitere Objekte befinden sich derzeit auf- grund von Sanierungsarbeiten nicht in Nutzung. Der Unterbringungszeitraum ist individuell un- terschiedlich und unterliegt keiner übergreifenden statistischen Erfassung. Die Unterbringung erfolgt ohne Befristung und dauert in der Regel mehrere Jahre, in etlichen Fällen sogar Jahr- zehnte, wenn wegen der sozialen und/oder finanziellen Situation keine Chance auf Anmietung einer Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt oder mittels Wohnberechtigungsschein be- steht. Eine Unterbringung von Obdach- und Wohnungslosen in Hotels erfolgt durch das Amt für 4 Wohnungswesen nicht. b. Angaben zu Notschlafstellen und Wohn/- und Unterbringungsplätzen in Zielgruppenobjekten sowie gewerblichen Einfachstunterkünften, z. B. in ehemaligen Hotels (Einfachhotels) Darüber stehen von freien Trägern der Wohlfahrtspflege begleitete ordnungsrechtliche Notun- terkünfte (OBG-Zielgruppenobjekte) für Männer, Frauen und Familien / Alleinerziehende, psy- chisch kranke wohnungslose Menschen nach Klinikentlassung und EU-Zugewanderte, die sich ohne Leistungsanspruch in Köln aufhalten sowie Unterbringungsplätze in gewerblichen Einfachstunterkünften zur Verfügung (siehe Anlage 2). Die Notschlafplätze werden fast immer voll belegt, so dass die Auslastung regelmäßig bei 100% liegt. Ähnliches gilt für die besonderen Zielgruppenobjekte. Diese sind ebenfalls regelmäßig voll ausgelastet. Entstehende Vakanzen durch Fluktuation werden meist binnen kürzester Zeit ge- schlossen, da eine hohe Nachfrage für die Aufnahme vorhanden ist. c. Der Vorstand des Vringstreff begleitet im Rahmen von Housing First bisher fünf Personen in vier Wohnungen und hat bereits weitere Interessent*innen. Von den vier Wohnungen wurden drei vom Vorstand des Vringstreff gekauft und eine von einer Wohnungsbaugesellschaft an- geboten. Darüber hinaus ist der Vringstreff mit einer weiteren Wohnungsbaugesellschaft im Gespräch, die dem Verein sehr großzügige Unterstützung bei der Wohnraumakquise zuge- sagt hat. Der SkF/ SKM hat mehrere Wohnungen in Aussicht und auch bereits einige Anwär- ter*innen für diese. 4. Gibt es bereits Erkenntnisse über die Entwicklung der Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Köln im Vergleich zum Vorjahr, und welche Schlüsse zieht die Verwaltung u.a. für die Win- terhilfe 2021/2022 daraus? Antwort der Verwaltung: Nach Erhebungen des Streetworks (Schätzung, da Doppelerhebungen nicht auszuschließen sind) leben in Köln auch weiterhin ca. 300 obdachlose Menschen im öffentlichen Raum, die das vor- handene sozial- und ordnungsrechtliche Unterbringungs- und Unterstützungsangebot nicht an- nehmen können oder wollen. Hierbei handelt es sich um eine ausgesprochen heterogene Gruppe, die von zunehmenden Zu- und Weggängen Einzelner und auch ganzer Familienverbände geprägt ist. Durch die aufsuchende Sozialarbeit im Rahmen Streetwork gelingt es laufend, einen Teil der Menschen an das bestehende Hilfesystem heranzuführen, jedoch ziehen stetig auch neue Men- schen aus anderen Regionen in den öffentlichen Raum. Innerhalb der letzten 18 Monate konnten folgende Veränderungen beobachtet werden: 1. Auch Corona bedingt ist eine zunehmende Vereinzelung und Streuung der Schlafplätze über das gesamte Kölner Stadtgebiet, insbesondere auch in die entlegenen Außenbezirke in den Nachtzeiten festzustellen. 2. Eine glücklicherweise steigende Sensibilisierung der Bürgerschaft für obdachlose Menschen in Not, hat im vergangenen Winter zu einem enormen Anstieg der Meldungen am Winterhilfe- telefon geführt. In Spitzen gingen über 80 Meldungen innerhalb von 24 Stunden ein. Die eh- renamtliche Betreuung des Winterhilfetelefons ist daraufhin im vergangenen Winter an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen, auch die Durchführung einer solch hohen Anzahl an Kältegän- gen durch ehrenamtliche Kältegänger*innen und 4 Streetworker*innen wurde schwierig. 3. Tagsüber etablieren sich zunehmend Treffpunkte im öffentlichen Raum (Neumarkt, Ebertplatz, Eigelstein, Neusser Platz, Chlodwigplatz u.a.), die als Orte für sozialen Austausch und Pflege der sozialen Kontakte durch ganz unterschiedliche Personengruppen frequentiert werden. Hier finden sich heterogene Gruppen von suchterkrankten Menschen mit und ohne Wohnung, obdachlose Menschen, Durchreisende und auch Anwohner*innen, die während des Lock- 5 downs/ Gaststättenschließungen Gefallen am Aufenthalt im öffentlichen Raum gefunden ha- ben. Im Rahmen der Winterhilfe 2021/2022 ist eine personelle Ausweitung von aufsuchender Sozialar- beit / Streetwork erforderlich. Eine Finanzierung der personellen Ausstattung des 24Stunden- Winterhilfetelefons ist ebenfalls notwendig. Die Verwaltung bereitet derzeit die Vorlage zur Einholung eines diesbezüglichen Ratsbeschlus- ses vor. Auch ist zu berücksichtigen, dass die steigenden Anforderungen an die Sozialarbeit bezüglich niederschwelliger Beratungen eine zunehmende Mehrsprachigkeit erforderlich machen. Der Umfang der Unterbringungsressourcen an sich ist auskömmlich. Die Verwaltung ist (ggf. unter Reaktivierung vorhandener Reserven) derzeit in der Lage, jeder hilfesuchenden Person auch ei- nen Unterbringungsplatz anbieten zu können 5. Was unternimmt die Stadt Köln, um den Schutz vor Gewalt in Unterkünften sicherzustel- len? Antwort der Verwaltung: Für alle Unterkunftsobjekte bestehen Sicherheitskonzepte, die jeweils objekt- und zielgruppenbe- zogenen sind. Entsprechend der dort getroffenen Risikoeinschätzung werden im Bedarfsfall auch Sicherheitsdienste zum Zwecke der Gewährleistung der Sicherheit in den einzelnen Unterkünften beauftragt. Auch der Einsatz von Sicherheitsdiensten kann jedoch nicht zu 100 % gewährleistet, dass es ge- legentlich zu physischen Auseinandersetzungen unter den Nutzer*innen eines Unterbringungsan- gebotes kommt. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3019/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 30.09.2021
- Erstellt
- 23.08.2021 09:45