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AN/0480/2024

Änderungsantrag zu TOP 2.1 – „Kampagne „Signal for Help“ – Hilfezeichen bei häuslicher Gewalt bekannter machen“

Gem. Änderungsantrag (CDU) 19.03.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 18.03.2024

Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)

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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)

4313 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An die Vorsitzende  
des Ausschusses für die Gleichstellung  
von Frauen und Männern 
Frau Teresa De Bellis-Olinger 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.03.2024 
 
AN/0480/2024 
 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 18.03.2024 
 
Änderungsantrag zu TOP 2.1 – „Kampagne „Signal for Help„ – Hilfezeichen bei 
häuslicher Gewalt bekannter machen“ 
Sehr geehrte Frau de Bellis-Olinger, 
 
wir bitten Sie, den folgenden Änderungsantrag zu TOP 2.1 „Kampagne „Signal for Help“ – 
Hil-fezeichen bei häuslicher Gewalt bekannter machen“ (AN/0400/2024)“ auf die Tagesord-
nung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 18. März 2024 
aufzunehmen: 
 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern möge beschließen: 
 
1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie eine stadtweite und mehrspra-
chige Kampagne zur Bekanntmachung des Hilfezeichens bei häuslicher Gewalt „Signal for 
Help“ in Köln realisiert werden kann. 
 
2. Hierzu sollen das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern und der Kriminal-
präventive Rat der Stadt Köln auch in Kontakt mit potenziellen Kooperationspartner*innen 
wie der Kölner Polizei und/oder Werbeunternehmen treten, sodass Synergieeffekte, z. B. 
was die Öffentlichkeitswirksamkeit und die Mittelbeschaffung betrifft, generiert werden. 
 
Begründung: 
 
Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle von häuslicher Gewalt in Deutschland auf 
240.547, was einem Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Laut An-
gaben des Bundesfamilienministeriums wurde fast alle zwei Minuten ein Fall von häuslicher 
Gewalt verzeichnet, während beinahe täglich ein Partner oder Ex-Partner versuchte, eine

- 2 - 
 
Frau zu töten, wie aus dem Bericht „Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2022“ des Bundeskri-
minalamts hervorgeht. Studien zum Dunkelfeld zeigen, dass etwa jede vierte Frau im Laufe 
ihres Lebens Gewalt in der Partnerschaft erlebt hat. Die meisten Opfer häuslicher Gewalt be-
finden sich in einer äußerst gefährlichen und beängstigenden Situation, in der sie oft keine 
Möglichkeit haben, um Hilfe zu rufen oder sich Hilfe zu suchen. Dies liegt oft daran, dass sie 
Angst vor den möglichen Konsequenzen haben, wenn der*die Täter*in herausfindet, dass sie 
versucht haben, Hilfe zu bekommen.  
 
Hierbei spielt die Bedeutung von „Signal for Help“ eine wichtige Rolle. Wenn Personen dar-
über informiert sind, wie sie ein „Signal for Help“ senden können, könnte dies ihnen ermögli-
chen, Hilfe zu erhalten, ohne dass der*die Täter*in davon erfährt. Die Bekanntheit und Ver-
breitung von „Signal for Help“ ist daher von entscheidender Bedeutung. Wenn mehr Men-
schen, sowohl Opfer als auch ihre Unterstützer*innen, über diese Möglichkeit informiert wä-
ren, könnten mehr Opfer rechtzeitig gerettet und aus gefährlichen Situationen befreit werden. 
 
Ein Schritt in diese Richtung wäre die Durchführung einer mehrsprachigen Aufklärungskam-
pagne in Köln, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsamt und dem Kri-
minalpräventiven Rat der Stadt Köln in Kooperation mit der Polizei, um das Bewusstsein für 
diese Initiative zu schärfen und sicherzustellen, dass Menschen jeglicher Herkunft und Kultur 
wissen, wie sie reagieren können, wenn sie mit häuslicher Gewalt konfrontiert werden. Durch 
die Verbreitung dieser Informationen auf verschiedenen Sprachen kann dazu beigetragen 
werden, Opfer von häuslicher Gewalt eine Stimme zu geben und ihnen den Weg zu Sicher-
heit und Unterstützung zu ebnen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Lino Hammer                                                                   gez. Niklas Kienitz 
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer                                                                CDU-Fraktionsgeschäftsführer  
 
gez. Christian Joisten         gez. Ulrich Breite 
SPD-Fraktionsvorsitzender         FDP-Fraktionsgeschäftsführer  
 
gez. Lucas Sickmöller  
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

18.03.2024 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/0480/2024
Typ
Gem. Änderungsantrag (CDU)
Datum
19.03.2024
Erstellt
18.03.2024 09:21