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A-M/0007/2023

Universitätsstraße sicherer für den Radverkehr gestalten

Antrag an die BV Mitte 14.04.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 25.04.2023, TOP 7.5

A-M-0007-2023

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A-M-0007-2023

3441 Zeichen

Antrag A-M/0007/2023 
 
Münster, Februar 2023 
Universitätsstraße sicherer für den Radverkehr gestalten 
Die Bezirksvertretung Münster-Mitte möge beschließen: 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, vor der Lichtsignalanlage der Universitätsstraße am 
Kreuzungsbereich Schlossplatz / Am Stadtgraben / Gerichtsstraße / 
Universitätsstraße eine Aufstellfläche für den stadtauswärtigen Radverkehr 
einzurichten. Hierzu wird der links abbiegende und geradeausfahrende Radverkehr 
von der Radverkehrsanlage auf die Aufstellfläche heruntergeführt. Für 
rechtsabbiegende Fahrradfahrende bleibt die Radverkehrsanlage bestehen. Die 
Aufstellfläche wird rot eingefärbt.  
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Radverkehrsanlage auf der stadteinwertigen 
Fahrseite der Universitätsstraße zwischen dem Kreuzungsbereich Schlossplatz / Am 
Stadtgraben / Gerichtsstraße / Universitätsstraße und Krummper Timpen 
zurückzubauen und durch einen rot eingefärbten Schutzstreifen für Fahrradfahrende 
zu ersetzen. Der Gehweg kann entsprechend erweitert werden.  
 
Begründung: 
Die Universitätsstraße stellt eine wichtige Verkehrsachse im innerstädtischen Bereich dar. 
Neben dem motorisierten Individualverkehr und mehreren Buslinien, ist die 
Universitätsstraße insbesondere durch umliegende Universitätsgebäude stark vom 
Radverkehr und von zu Fuß Gehenden geprägt. Durch bauliche Gegebenheiten führt dieses 
Verkehrsaufkommen gehäuft zu unsicheren und gefährlichen Verkehrssituationen. Der 
vorliegende Antrag versucht diese zu mindern.  
So ist der Haltebereich an der jetzigen Lichtsignalanlage für Radfahrende, die den 
genannten Kreuzungsbereich in stadtauswärtiger Richtung überqueren, zu klein bemessen. 
Hier kommt es zum einen immer wieder zu problematischen Konfliktsituationen mit 
Radfahrenden, die den Kreuzungsbereich von südlicher in nördliche Richtung überqueren. 
Zum anderen führen die engen Platzverhältnisse auch zu Konflikten mit querenden zu Fuß 
Gehenden. Dies wird noch verstärkt durch dort häufig abgestellte Fahrräder oder E-Roller. 
Zwar erhöht das Verbot des Rechtsabbiegens für den motorisierten Individualverkehr an 
dieser Stelle bereits die Sicherheit für geradeausfahrende Radfahrende, jedoch werden 
diese häufig von den aus westlicher Richtung kommenden Autofahrenden zu spät gesehen, 
da der Überquerungsweg bereits zu weit in den Schlossplatz hereinragt und der 
Querungswunsch so zu spät erkannt wird. Eine Aufstellfläche für Radfahrende auf der 
Universitätsstraße würde das Konfliktpotential und die Unfallgefahr hier deutlich verringern.  
- 2 -

Antrag A-M/0007/2023 
- 2 - 
 
Auf der stadteinwertigen Fahrseite der Universitätsstraße bergen die geringen 
Platzverhältnisse des Gehwegs und nebenliegender Radverkehrsanlage insbesondre zu 
Stoßzeiten ebenfalls erhebliches Konfliktpotential und Gefährdungssituationen. Dies wird 
verstärkt durch die vorhandene Bushaltestelle, anliegende gastronomische Betriebe sowie 
abgestellte Fahrräder und E-Roller. Eine Trennung von Radfahrenden und zu Fuß 
Gehenden durch einen Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn der Universitätsstraße würde 
dieses Konfliktpotential erheblich mindern und böte allen Verkehrsteilnehmenden genügend 
Platz. Dies ist im weiteren Verlauf der Universitätsstraße bereits erfolgreich umgesetzt. 
gez. 
Martin Honderboom  Gina Auer    Martin Grewer  
und Fraktion   Kai Meyer vor dem Esche 
                                              und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

25.04.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 7.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Universitätsstraße
  • Gerichtsstraße
  • Schlossplatz
  • Am Stadtgraben

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Details

Aktenzeichen
A-M/0007/2023
Typ
Antrag an die BV Mitte
Datum
14.04.2023
Erstellt
14.04.2023 13:58