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KRhR 2/2025

Großspeicher für erneuerbare Energien im Rheinischen Revier, Prof. Dr. Horst Schmidt-Böcking (Universität Frankfurt, Institut für Kernphysik), Michael Eyll-Vetter (RWE)

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier 24.01.2025

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Nächste Beratung: Kommission Rheinisches Revier, Sitzung am 24.01.2025, TOP 5.

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Großspeicher für erneuerbare Energien im Rheinischen Revier, Prof. Dr. Horst Schmidt-Böcking (Universität Frankfurt, Institut für Kernphysik), Michael Eyll-Vetter (RWE) )

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Anfrage Bd. 90 DIE GRÜNEN_Berichterstattung zu Kavernenspeichern.)

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Großspeicher für erneuerbare Energien im Rheinischen Revier, Prof. Dr. Horst Schmidt-Böcking (Universität Frankfurt, Institut für Kernphysik), Michael Eyll-Vetter (RWE) )

713 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Kommission 
Rheinisches Revier 
- öffentlich - 
KRhR 2/2025 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson  
Telefon  
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 10.01.2025 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission Rheinisches Revier 24.01.2025 5. zur Kenntnis 
 
TOP: 
Großspeicher für erneuerbare Energien im Rheinischen Revier, Prof. Dr. Horst Schmidt-
Böcking (Universität Frankfurt, Institut für Kernphysik), Michael Eyll-Vetter (RWE)  
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission Rheinisches Revier nimmt die Ausführungen zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Anfrage Bd. 90 DIE GRÜNEN_Berichterstattung zu Kavernenspeichern.

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Anfrage Bd. 90 DIE GRÜNEN_Berichterstattung zu Kavernenspeichern.)

3658 Zeichen

 Betreff: Kavernenkraftwerke als mögliche Folgenutzung 
in den Braunkohlentagebauen 
Bitte um Einladung von Fachleuten  
 
 
Sehr geehrter Herr Norbert Spinrath, 
 
bitte nehmen Sie in die Tagesordnung der Kommission Rheinisches 
Revier am 20. September den folgenden Punkt auf: 
 
 Kavernenkraftwerke als mögliche Folgenutzung in den 
Braunkohlentagebauen 
Einladung von Fachleuten  
 
Begründung: 
 
Das Rheinische Revier kann künftig ein wichtiger Standort der 
Energieproduktion in Deutschland auch unter steigender Nutzung 
erneuerbarer Energie bleiben.   
Die Energieerzeugung durch Windkraft und PV sind Schwankungen 
allein durch Tag- und Nacht unterworfen. Die Stromversorgung kann 
nachhaltig nur gesichert werden, wenn auch das Speicherproblem 
für die Mengen der Überproduktion elektrischer Energie gelöst wird. 
In Deutschland erfordert das den Zubau von mehreren 
 
 
 
 
 
im Braunkohlenausschuss des 
Regionalrats Köln 
 
Bezirksregierung, Raum H 455 
Zeughausstraße 2-10 
50667 Köln 
 
gruene.regionalrat-koeln@gmx.de 
www.gruene-regionalrat-koeln.de 
 
Köln, den  04.09.2024 
 
An den 
 
Vorsitzenden der 
Kommission Rheinisches Revier  
Herrn Norbert Spinrath 
Bezirksregierung Köln 
 
50667 Köln

Terrawattstunden (TWh) an Kurzzeitspeichern (Stunden bis wenige 
Tage) und vielen TWh an Langzeitspeichern (mehrere Monate bis ca. 
ein halbes Jahr). Diese riesige Aufgabe erfordert die Nutzung aller 
verfügbaren Technologien. 
Weltweit sind heute mehr als 90% aller vorhandenen Speicher 
Pumpspeicherkraftwerke, Deutschland verfügt heute über ca. 40 
GWh Speicherkapazität an Pumpspeichern. Gebraucht wird aber 
mindestens das Zehnfache an Speicherkapazität.  
In NRW bieten sich die geplanten Restseen der auslaufenden 
Braunkohletagebaue für Pumpspeicherkraftwerke an.  Die 
vorhandene Infrastruktur der Hochspannungsnetze ist zudem 
optimal. Besonders exponiert ist dabei der Tagebau Hambach mit 
einer Tiefe von bis zu 460 m. Aber auch die anderen auslaufenden 
Tagebaue Garzweiler und Inden wären aufgrund ihrer Tiefe für 
solche Vorhaben geeignet, wie Ergebnisse aus einem Testlauf im 
Bodensee in 100 Meter Tiefe erwiesen haben. 
Während die bisherigen Überlegungen davon ausgingen, dass auf 
Abraumkippen (z.B. Sophienhöhe) das Oberbecken errichtet würde, 
was aufgrund geotechnischer Risiken sehr kritisch gesehen wird, 
zeichnet sich eine Alternative ab, die das Unterwasserreservoir auf 
die Sohle des Tagebaus verlegt. Dafür werden größerer 
Betonkavernen mit einigen hunderttausend m³ Inhalt und 50 bis 
100 m Durchmesser auf der Tagebausohle errichtet. Ein Oberbecken 
kann auf gewachsenem nicht setzungsgefährdetem Untergrund 
errichtet werden, wenn dies die Kavernenmenge erforderlich macht.  
Auf dem Grunde der Tagebaue ist Platz für viele solcher 
Betonkavernen, die unabhängig vom (Füll-) Wasserstand des 
Restsees als Stromspeicher genutzt werden können. Diese 
innovative technische Lösung bietet das Potenzial im Rheinischen 
Revier, einen Großteil der für Deutschland und NRW notwendigen 
Speicherkapazität von einigen hundert Gigawattstunden (GWh) 
bereitzustellen.  
Deshalb beantragen wir, dass der Braunkohlenausschuss als 
geeignete Experten Professor Dr. Schmidt-Böcking als Entwickler der 
Kavernentechnologie und den Referatsleiter für Energie- und 
Speichertechnologie im MWIKE, Herrn Franz-Wilhelm Iven zu seiner 
nächsten Sitzung am 29.11.2024 einlädt.  
Die aus den Vorträgen gewonnenen Erkenntnisse könnten durch 
einen entsprechenden Prüfauftrag zur Machbarkeit Berücksichtigung 
in den Braunkohleplänen finden.

Horst Lambertz   
 
Gudrun Zentis 
 
f.d.R: Annika Schmidt (Fraktionsgeschäftsführerin)

Beratungsverlauf (1)

24.01.2025 Kommission Rheinisches Revier
TOP 5.
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Details

Aktenzeichen
KRhR 2/2025
Typ
Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
Datum
24.01.2025
Erstellt
10.01.2025 10:57