2112/2023
Sachstand Weiterentwicklung der niedrigschwelligen, ambulanten und offenen Kontakt- und Beratungsangebote in den Sozialpsychiatrischen Zentren
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
4909 Zeichen
Dezernat, Dienststelle V/53 Vorlagen-Nummer 09.08.2023 2112/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 17.08.2023 Gesundheitsausschuss 22.08.2023 Sachstand Weiterentwicklung der niedrigschwelligen, ambulanten und offenen Kontakt- und Beratungsangebote in den Sozialpsychiatrischen Zentren Ein wichtiges Ziel der Stadt Köln ist es, für alle Bürger*innen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention sicherzustellen. Der Ausbau der Sozialpsychiatrischen Zentren ist damit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiven Stadtgesellschaft. Die Stadt Köln ist mit der bedarfsgerechten Förderung der niedrigschwelligen, ambulanten und offenen Kontakt- und Beratungsangebote in den Sozialpsychiatrischen Zentren auf einem guten Weg, diese Vi- sion in die Realität umzusetzen. In diesem Zusammenhang sieht der Ratsbeschluss 3681/2020 vom 17.03.2022 zur Weiterent- wicklung der niedrigschwelligen, ambulanten und offenen Kontakt- und Beratungsangebote in den Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) eine Zusetzung von 10,5 VZÄ im Gesundheitsamt sowie 11,0 VZÄ bei den Trägern der freien Wohlfahrtspflege vor. Diese wurde im ersten Halb- jahr 2023 größtenteils realisiert und führt zu einer Verbesserung des Angebotes der SPZ. Im Gesundheitsamt sind von den zugesetzten Personalstellen noch 3,5 befristete Stellen aus dem ÖGD-Pakt in Planung und werden ab dem 01.01.2024 besetzt. Durch die zeitnahen Kon- takt-, Beratungs-, Leistungs- und Unterstützungsangebote können Überlastungssituationen vermieden und dadurch auch Klinikaufenthalten vorgebeugt werden. Darüber hinaus wurde die stadtweite Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Versorgung in Köln auf den Weg gebracht: Für alle SPZ wurde ein Konzept als Basis einer einheitlichen, transparenten Förder- struktur mit konkreten Zielvereinbarungen erstellt und ist derzeit im Abstimmungsprozess be- griffen. Am 01.03.2023 wurde unter Steuerung des Gesundheitsamts das Projekt „Aufbau eines Ge- meindepsychiatrischen Verbundes (GPV) in Köln“ als stadtübergreifender Zusammenschluss zur Optimierung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gestartet. Die- ser zielt ab auf: eine wohnortnahe, abgestimmte und gebündelte Versorgung und Bündelung von Un- terstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und mit komplexen Bedarfen z. B. im Bereich Gesundheit, Wohnen, Tagesstruktur, Arbeit und Kontakt, eine engmaschige Begleitung bei Übergängen z.B. nach einer Krankenhausentlassung in die ambulante Versorgung, eine genauere Datenlage, die eine genauere Ermittlung von Bedarfen ermöglicht. 2 Im Rahmen des gemeindepsychiatrischen Verbundes sollen künftig zügig bedarfsgerechte Weitervermittlungen der Besucher*innen der SPZ stattfinden und inklusive Angebote im Stadt- bezirk sowie im Stadtgebiet intensiviert werden. Die SPZ als Dreh- und Angelpunkt des GPV in ihrem Stadtbezirk nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Durch die Entwicklung der Angebote in Planung können in ausgewählten Stadtbezirken bei- spielsweise die folgenden Möglichkeiten realisiert werden: SPZ Innenstadt, Trägerschaft Caritasverband für die Stadt Köln e.V., neue Räumlichkeiten konnten akquiriert und für 2024 erschlossen werden, um ein er- weitertes und differenziertes Angebot vorhalten zu können, SPZ Rodenkirchen, Trägerschaft Alexianer Köln GmbH, zusätzliches Angebot: Sport- und Bewegungsangebot, Kreativangebot, Psychoeduka- tion („Basics“), „Kleine Kochgruppe“ für Menschen mit sozialen Ängsten, SPZ Lindenthal, Trägerschaft Deutsches Roten Kreuz, zusätzliches Angebot: Kulturgruppe, Entspannungsangebot‐ PME , Bewegungsange- bot, vermehrte Außenaktivitäten im Sozialraum, SPZ Ehrenfeld, Trägerschaft Kölner Verein für Rehabilitation e.V., zusätzliches Angebot: Willkommenscafé für neue Besucher*innen nachmittags, Thea- tergruppe, Gymnastikgruppe, Onlineberatung, SPZ Nippes, Trägerschaft Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH, Vorbereitung Nutzer*innenbeiratswahl, Erweiterung der Kliniksprechstunden, Kom- plettüberarbeitung des Monatsprogramms, SPZ Chorweiler, Trägerschaft Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH, zusätzliches Angebot: offene Kochgruppe, inklusives Entspannungs- und Bewegungs- angebot, Gesprächsgruppe, Kunsttherapie (Einzel- und Gruppenangebot), Nutzer*in- nenversammlung, offene Kunstausstellung, SPZ Porz, Trägerschaft Caritasverband für die Stadt Köln e.V., zusätzliches Angebot: Sportgruppe für Frauen, Tanztee, Tagesausflüge, SPZ Kalk, Trägerschaft Stadt Köln, zusätzliches Angebot: Gartengruppe, Hochbeetgruppen, Recovery-Gruppe im Tandem mit Peer, SPZ Mülheim, Trägerschaft Stadt Köln, zusätzliches Angebot: Gartengruppe, Kochgruppe, Psychoedukationsgruppe. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2112/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 09.08.2023
- Erstellt
- 29.06.2023 12:58