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2201/2019

Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3

Mitteilung Ausschuss 26.06.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 09.09.2019, TOP 1.3.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

9003 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 26.06.2019 
 2201/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 01.07.2019 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 
 
Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3 
In seiner Sitzung am 29.02.2016 hat der Ausschuss Schule und Weiterbildung im Rahmen seiner 
Aktuellen Stunde zum Ausbau des Gesamtschul- und Gymnasialangebotes in Köln, AN/0034/2016, 
eine regelmäßige Berichterstattung über die Bau-und Planungsprozesse seitens der Schulverwaltung 
zu Beginn jeder Ausschusssitzung erbeten. 
 
Seit dem 01.06.2015 fanden unter Federführung von Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport, 32 Sit-
zungen des Aktionsbündnisses statt. Im November 2018 wurde die federführende Steuerung der prio-
risierten Schulbaumaßnahmen vom Schuldezernat auf das Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen 
und Bauen, übertragen (Vorlage 2965/2018).  
 
Die Berichterstattungen für den Ausschuss Schule und Weiterbildung und für den Betriebsausschuss 
Gebäudewirtschaft werden weiterhin mit den Sitzungen des Aktionsbündnisses synchronisiert und 
sind ebenfalls in die Federführung von Dezernat VI übergegangen. Die Berichterstattung aus dem 
Aktionsbündnis wird als ständiger TOP vom Ausschuss Schule und Weiterbildung in den Betriebs-
ausschuss Gebäudewirtschaft verlagert. Der Ausschuss Schule und Weiterbildung erhält die Bericht-
erstattungen gleichermaßen als Mitteilung zur Kenntnis.  
 
Unter der Federführung von Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen haben zwischenzeit-
lich fünf Sitzungen des Aktionsbündnisses stattgefunden. An der nächsten Sitzung am 04.07.2019 
wird bereits der neue Schuldezernent Herr Robert Voigtsberger teilnehmen Das Aktionsbündnis 
Schulbau orientiert sich bei seiner Arbeit an der vom Rat beschlossenen Schulbauliste. Der Schwer-
punkt der Zusammenarbeit liegt weiterhin auf einer zügigen Ämterabstimmung, um die personalisier-
ten und die im Weiteren anstehenden Schulbaumaßnahmen forciert voranzutreiben.  
 
 
Ratssitzung am 21.05.2019 Einrichtung eines Neubaus mit Dreifeldsporthalle für die Carl -
von-Ossietzky-Gesamtschule am Standort Ossietzkystr., Köln -Longerich (1315/2019)  
Mit Baubeschluss vom 12.05.2015 hatte der Rat der Errichtung eines Neubaus mit Dreifeldsporthalle 
für die Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule am Standort Ossietzkystr., Köln-Longerich zugestimmt 
(Vorlage 0034/2015) und den Bedarf zur Einrichtung bestätigt. Die Einrichtungskosten liegen bei ins-
gesamt rd. 4,1 Mio. Euro. Die Mittel wurden mit Ratsbeschluss vom 21.05.2019 freigegeben. 
Der Neubau wird im Sommer 2019 fertiggestellt und eingerichtet. In Abstimmung mit der Schule er-
folgt der Umzug in den Herbstferien.

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Weitere ausgewählte Projekte aus dem Aktionsbündnis: 
 
 
Erweiterung des Hildegard -von-Bingen-Gymnasiums (1. GU/TU Paket)  
 
Mit den vorbereitenden Arbeiten hat die Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums in der 
Leybergstraße in Köln-Sülz begonnen: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat im Mai mit dem Ab-
bruch der Gymnastikhalle begonnen, damit der Erweiterungsbau errichtet werden kann. Dies wird 
voraussichtlich 2 Monate in Anspruch nehmen. Nach Abschluss der Abbrucharbeiten wird die Bau-
grube ausgehoben. Voraussichtlich im 4. Quartal 2019 sollen dann die Rohbauarbeiten beginnen. Der 
Bau soll Ende 2021 fertiggestellt sein. Die Planungs- und Baukosten betragen derzeit rund 39,3 Milli-
onen Euro.  
Entstehen wird ein Erweiterungsbau mit integrierter Dreifachturnhalle. Dieser wird als Ersatz für die 
errichteten Modulbauten vor Ort dienen, die im Vorgriff auf die Zügigkeitserhöhung von 3 auf 4 Züge 
in der Sekundarstufe I sowie von 5 auf 6 in der Sekundarstufe II errichtet worden waren. Am Hilde-
gard-von-Bingen-Gymnasium werden mit der Erweiterung 195 Schulplätze gesichert. Nach Fertigstel-
lung des Erweiterungsbaus wird die bestehende Turnhalle zum Ganztagsbereich umgenutzt. Die zu-
sätzlich geschaffene Nutzfläche wird rund 4100 Quadratmeter betragen. Das Gymnasium hat aktuell 
rund 1000 Schulplätze. 
 
 
Interimsstandort für das Dreikönigsgymnasium  
 
Der Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde hat in seiner Sitzung am Montag, 20. Mai 
2019, der Nutzung einer Teilfläche des Bürgerpark Nord als Interimsstandort für das Dreikönigsgym-
nasium (DKG) für die Dauer von maximal fünf Jahren zugestimmt. Er stimmt somit einer Befreiung 
gemäß § 67 (1) Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz von den Verbotsvorschriften des Landschaftsplanes 
zu. Die Zustimmung ist mit der Auflage verbunden, dass die Erweiterungsfläche des Nordfriedhofes 
an der Schmiedegasse für die Zeit der Interimsnutzung den Bürgerinnen und Bürgern als Ausgleichs-
fläche zur Verfügung gestellt wird. Dieses Vorgehen steht dem vorgesehenen Schulneubau an der 
Schmiedegasse zeitlich nicht entgegen. 
  
Das Schulgebäude an der Escher Straße muss dringend saniert werden. Nach intensiver Prüfung 
potentieller alternativer Auslagerungsmöglichkeiten steht diese Fläche nunmehr zur Verfügung, um 
die dringend erforderliche Generalinstandsetzung der Schule zeitnah ausführen zu können. Rückbau 
und Renaturierung nach dieser Nutzungszeit werden garantiert. Die benachbarten Kleingartenanla-
gen sind nicht betroffen. Das Areal, das derzeit als Hundefreilauffläche dient, muss dazu von den dort 
gültigen Verbotsvorschriften des Landschaftsplans gemäß Bundesnaturschutzgesetz befreit werden. 
Der Flächennutzungsplan legt hier Grünfläche mit teilweiser landwirtschaftlicher Nutzung fest. Das 
Gebiet liegt im Landschaftsschutzgebiet.  
 
Die Fläche liegt in unmittelbarer Nähe zum Schulstandort zwischen Äußerer Kanalstraße und Frö-
scherweg an der Escher Straße. Der Bürgerpark ist insgesamt rund 61.186 Quadratmeter groß. Mit 
der zeitlich befristeten Befreiung vom Landschaftsplan werden nun rund 12.000 Quadratmeter vo-
rübergehend für den Schulbetrieb genutzt. Die von der Schule benötigte Fläche soll eingezäunt wer-
den. Die vorhandenen Wegeführungen bleiben erhalten und sind öffentlich zu nutzen. Die rund12.000 
Quadratmeter werden asphaltiert und nach der Nutzung als Schulstandort wieder renaturiert.  
 
Bereits 2016 wurden Politik und Öffentlichkeit informiert, dass das Gebäude des DKG an der Escher 
Straße dringend generalsaniert werden muss. Die Maßnahme wurde daher auch in das GU/TU-
Maßnahmenpaket zur beschleunigten Umsetzung von Schulbauprojekten aufgenommen. Das ur-
sprünglich für den Interimsstandort vorgesehene Grundstück in der Schmiedegasse konnte aus pla-
nungsrechtlichen Gründen nicht weiterverfolgt werden 
 
Ein Baubeginn kann mit dieser Befreiung jetzt aber noch im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen, 
da die für die Schmiedegasse vorgesehene Planung des Interims übernommen werden kann. Damit 
kann die Sanierung des DKG an der Escher Straße wie geplant Ende 2020 beginnen.

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Erweiterung GGS Leuchterstraße  
 
In 24 Monaten hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln eine neue Mensa für den Offenen Ganztag 
(OGS) der Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße errichtet. Pünktlich zur Ausgabe des Mittages-
sens übergab sie am 19.06.2019 symbolisch einen Kochlöffel an die Schulleitung sowie die Christli-
che Sozialhilfe Köln als OGS-Träger.  
 
Das Bauvolumen beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Entstanden ist mit dieser Investition ein neuer Ge-
bäuderiegel mit Platz für eine Küche sowie einen Speisesaal mit 64 Sitzplätzen und die erforderlichen 
Nebenräume für die dreizügige Grundschule. Die OGS-Speiseräume waren bislang eher provisorisch 
im Untergeschoss des Hauptgebäudes untergebracht, der nun wieder als Spiel- und Toberaum ge-
nutzt werden kann. Die bisherige Küche war mit 12 Quadratmetern viel zu klein. Die Bestandsbauten 
stammen aus den 1960er Jahren.  
 
Mit dem neuen Gebäuderiegel erhält die Schule zeitgemäße Räume auf rund 190 Quadratmetern 
Nutzfläche, die barrierefrei sind. Der Neubau verbindet das Hauptgebäude nunmehr mit Trakt C der 
Schule und schließt den Schulhof nach Osten. Eine besondere planerische wie bauliche Herausforde-
rung war der Denkmalschutz, unter dem Teile des Standortes stehen. So wurde die großzügige Ver-
glasung des C-Traktes auch für den Speiseraum des Neubaus übernommen und die Fassadenfarb-
gestaltung der des Altbaus angepasst. Rückseitig wurde eine Lochfassade installiert, die überwie-
gend der Belüftung dient. In einer ehemaligen Wagenhalle der Feuerwehr sind ein Büro- sowie ein 
Lagerraum entstanden, zudem findet hier die Ablufttechnik Platz.  
 
Im Zuge der Planung für die Außenanlagen wurde das gesamte Areal unter die Lupe genommen und 
der Schulhof zusammen mit der Schul- wie OGS-Leitung verschönert. Ein neuer Schriftzug mit dem 
Namen der Schule GGS Leuchterstraße sorgt zur Straßenseite hin für ein neues, freundliches Ein-
gangsbild. Die GGS Leuchterstraße ist dreizügig und wird aktuell von 254 Kindern besucht. Die Schu-
le feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.  
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

01.07.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.09.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 1.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2201/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
26.06.2019
Erstellt
18.06.2019 10:30