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V/1042/2004

Wirtschaftsplan

Vorlage 20.12.2004

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.02.2005, TOP 11.2

Beschlussvorlage

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Ansehen

Vorlage Aufsichtsrat und Wirtschaftsplan

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Ansehen

Beschlussvorlage

1866 Zeichen

V/1042/2004 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
V/Stift 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Wirtschaftsplan 2005 der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
13.01.2005 Stiftungskommission Vorberatung 
09.02.2005 Hauptausschuss Vorberatung 
09.02.2005 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
Der in der Anlage beigefügte Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2005 der Altenzentrum Klara-
stift (AKL) gGmbH wird genehmigt. 
 
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
Es entstehen keine Kosten und Folgekosten. 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
entfällt 
 
Befristung 
 
entfällt 
 
 
Begründung: 
 
Die Stiftungsverwaltung unterstützt den Vorschl ag der Geschäftsführung und empfiehlt dem Rat 
die Annahme des Beschlussvorschlages. Dabei wird auf die Ausführungen im Wirtschaftsplan 
verwiesen.  
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/1042/2004 
Auskunft erteilt: 
Herr  Wildenhues 
Ruf: 
492 59 02 
E-Mail: 
WildenhuesL@stadt-muenster.de  
Datum: 
28.12.2004 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/1042/2004 
Das Beteiligungsmanagement im Finanzdezernat hat insbesondere angemerkt, dass es der AKL-
gGmbH in 2003 gelang, ihre wirtschaftliche Entwicklung zu konsolidieren. Nach Jahren rückläufi-
ger Ergebnisse wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 432T€ erzielt. Für 2005 wird, bedingt 
durch steigende Kosten im Personalbereich, ein Fehlbetrag von 15 T€ erwartet. Zur mittelfristigen 
Stabilisierung der Ertragslage der AKL-gGmbH sollte auch künftig insbesondere im Bereich der 
Personalkosten der Konsolidierungskurs beibehalten werden.  
 
Der Aufsichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH wird in seiner Sitzung am 13. 01.2005 über die 
Beschlussfassung des Wirtschaftsplanes 2005 beraten. Über das Ergebnis wird mündlich berich-
tet. 
I. V. 
 
 
gez. Unterschrift 
Dr. Klein 
Stadträtin 
 
Anlagen
 
• Vorlage zur Aufsichtsratssitzung 
• Wirtschaftsplan 2005

Vorlage Aufsichtsrat und Wirtschaftsplan

25291 Zeichen

Vorlagenvordruck Top 15

Vorlage zur Aufsichtsratssitzung vom 13.01.2005

zu TOP 4)

Entgegennahme und Beratung des Wirtschaftsplans 2005 einschl. des Stellenplans sowie
des Finanz- und Investitionsplans

Der Wirtschaftsplan der Altenzentrum Klarastift gGmbH ist gem. den Ausführungen des’Ge-
sellschaftsvertrags durch den Aufsichtsrat entgegenzunehmen und zu beraten. Auf Grund der
sich zunehmend abzeichnenden Belegungsproblematik von Doppelzimmern wurde in den
Jahren 2003 und 2004 bereits unter dem Gesichtspunkt der Wettbewerbsfähigkeit ein erhöhter
Instandhaltungsaufwand hinsichtlich der Gestaltung der einzelnen Wohnbereiche durchge-
führt. Diese Maßnahmen werden im Jahre 2005 fortgeführt und finden eine entsprechende
Berücksichtigung in dem bevorstehenden Wirtschaftsjahr.

Begründung

Der Wirtschaftsplan der Altenzentrum Klarastift gGmbH umfasst für das Jahr 2005 die Berei-
che stationäre Pflege, ambulante Pflege, ergänzt um den Bereich „Essen auf Rädern“ und be-
treutes Wohnen. Im Jahre 2005 schließt der Wirtschaftsplan im Bereich der stationären Pflege
aufgrund erhöhter Instandhaltungen mit einem Fehlbetrag in Höhe von 17.000 € ab. In diesem
Zusammenhang ist, wie bereits erwähnt, auf die vermehrten und teilweise auch altersbeding-
ten erhöhten Instandhaltungen und auf bauliche Anpassungen hinzuweisen. Hierbei handelt es
sich u. a. um den weiteren Austausch von Bodenbelägen sowohl in den einzelnen Treppen-
häusern als auch punktuell in einzelnen Bewohnerzimmern. Ebenso sind die Erweiterung und
Neugestaltung eines bis dato nur sehr knapp ausgelegten Gruppenraums vorgesehen. Zum
Ausgleich erfolgt eine Auflösung aus den Rücklagen.

Für den ambulanten Dienst wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.300,00 € geplant. Im
Jahre 2005 erfolgt ein besonderes Augenmerk auf den Neubezug des Service-Centrums an der
Andreas-Hofer-Straße. Folge dessen wird sich der ambulante Dienst in den Stadtteilen Mau-
ritz und Kreuzviertel neu präsentieren und seine Dienstleistungserbringung stabilisieren müs-
sen.

Das betreute Wohnen erfährt eine Erhöhung der Betreuungspauschale durch den Neubezug
von 21 Wohneinheiten innerhalb des Altenzentrums und trägt somit zu einem positiven Er-
gebnis bei.

Die Altenzentrum Klarastift gGmbH hat mit Wirkung zum 31.12.2004 die bestehende Ver-
gütungsvereinbarung im stationären Bereich gekündigt. Die Erträge orientieren sich somit an
den bereits prospektiv verhandelten Entgelten. Eine tarifliche Anpassung der Personalauf-
wendungen wurde vonseiten der Pflegekassen abgelehnt. Abschließend konnte eine durch-
schnittliche Erhöhung um 1,25 % des Gesamtbudget bewirkt werden. Die Auswirkungen der
noch anstehenden Tarifverhandlungen sind bis dato aufgrund der geplanten Veränderung des
gesamten Tarifwerks nicht abzuschätzen.

Die gesamten betriebsnotwendigen Investitionen für das Jahr 2005 wurden in Höhe von
221.732,00 € für den stationären Bereich und 29.478,00 € für den ambulanten Bereich ge-
plant. L

Die Finanzierung kann aus den selbst erwirtschafteten Mitteln, Rücklagen der Geschäftsjahre
1996 — 2003, erfolgen. Die geplanten investiven Aufwendungen werden durch den Geschäfts-
führer, Herrn Lucas, und den Verwaltungsleiter, Herrn Burkhardt, skizziert.

Beschlussfassung

Der Aufsichtsrat empfiehlt dem Gesellschafter, den Wirtschaftsplan für das Jahr 2005 zu be-
schließen. j

1: Vorbemerkung

Die Bestandteile des Wirtschaftsplans für das Jahr 2005 der Altenzentrum Klarastift gGmbH beziehen
sich auf die Unternehmenszweige

. Stationäre Pflege
. Ambulante Pflege einschließlich „ Essen auf Rädern“
. Betreutes Wohnen

Die Bestandteile wurden anschließend zum Gesamtplan für das Jahr 2005 zusammengefasst.

Es erfolgte eine Gegenüberstellung der Ist-Zahlen des Wirtschaftsjahres 2003 zu den Planzahlen 2004
und 2005.

Die Wirtschaftspläne beinhalten jeweils

den Investitionsplan
den Erfolgsplan
den Finanzplan
den Stellenplan

eo.

I. _ Einzelpläne
1; Stationäre Pflege

11 Investitionsplan „Stationäre Pflege“

Der im Rahmen des Jahres 2004 beschlossene Investitionsplan der stationären Pflege wurde bzgl. der
5 — Jahresplanung in den einzelnen Abteilungen der gGmbH geprüft und abschließend um das Jahr
2009 ergänzt. Von den geplanten Investitionen für 2004 in Höhe von 171.624 € wurden Investitionen
von ca. 68.700 € durchgeführt. Die restlichen Investitionen sind bei der Überarbeitung des
Wirtschaftsplans 2005 berücksichtigt worden.

Im einzelnen sind in den nächsten Jahren Investitionen in folgender Größenordnung vorgesehen:

Bereich
1. Pflege

2. Hauswirtschaft
3. Haustechnik
rwaltung

Detaillierte Darstellung einzelner geplanter Investitionen der Jahre 2005 bis 2009:

Aufrichter
KComputer Lig. WB1
Computer Lig. WB2
Computer Lig. WB3
omputer Gr. WBiab
omputer Gr. WBicd
‚omputer Gr. WB2ab
Computer Gr. WB2cd
Computer Gr. WB3 abc
‚omputer Gr. WB3 de
rucker PDL

rucker komplett
lachtschränkchen/Ablage
|Dokumentationswagen "
IKrankenbett / Ersatzbett

a
ıgerungsmaterial

Absauggerät
|Rollstuhlwaage
|Seitengitterpolster
oilettenstühle
uschstühle

rennwände
‚auerstoffgeräte
inmobiliar

latratzenschutzbezüge
'echseldruckmatratzen

äkalspüle WB Ill

jeckenleuchten

‚omputer Heimaufnahme

rucker Heimaufnahme

Wochentablett. / Medikamentensystem

< 2888

oooooo.o00

n R
888838888883883

614,

8838388888

Hauswirtschaft

omputer Hauswirtschaftsleitung

Drucker
[Reinigungswagen
Abfallsammiler
lEinscheibenmaschine
Staubsaug

Kiosk / Kaffeehaus
uro Br

‚Servicewagen
Wärmewagen
|Kaffeekannen / Teekannen
[Tellerspender :
ückstellprobensystem
ransportwärmebehälter
mbidämpfer

ransportwagen
peisetransportsystem (45 Personen
Person 197,20)

leizbare Suppentöpfe
ablettwagen

[Tabletts

Wäschesammler
Falttisch
Ic .
äschewagen
egale
äschewagen / Hubwagen
chrank
|Haushaltswaschmaschine
Oberhemdenfinischer

Haustechnik

omputer Haustechnik
[Drucker Haustechnik
IKehrmaschine

uro

‚omputer Buchhaltung 1 : 0,00 800,00 0,00 800,00 0,00
‚omputer Buchhaltung 2 0,00 800,00 0,00 800,00 0,001
[Netzdrucker 800,00 0,00 0,00 800,00 0,00
omputer Sekretariat 800,00 0,00 800,00 0,00 800,001
jetzdrucker Sekretariat 0,00 1.200,00 0,00 1.200,00 0,001
omputer Heimverwaltung 800,00 0,00 800,00 0,00 800,
omputer Personalverwaltung 0,00 800,00 0,00 800,00 0,
‚omputer Verwaltungsleitung 0,00 800,00 0,00 800,00 0,
jetzdrucker Heimverwaltung 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00 0,00)
Internes Notrufsystem + Folgejahre für
Zimmer 10.000,00 1.000,00 1.000,00 1.000,00 1.000,
obiliar Verwaltung 2.700,00 2.700,00 2.700,00 2.700,00 2.700,
Archiv - Erweiterung Regalsystem 1.000,00 0,00 1.000,00 0,00 1.000,
lomehandys 0,00 0,00 0,00 0,00 0,
elefonanlage 30.000,00 0,00 0,00 0,00 0,
[Ersatz für Ford Transit 0,00 40.000,00 0,00 0,00 0,
‚omputer Empfang 800,00 0,00 800,00 0,00 800,
Drucker Empfang 200,00 0,00 200,00 0,00 200,
Fotokopierer 0,00 4.500,00 0,00 0,00 0,
[Präsentations- bzw. Stellwände 1.500,00 0,00 0,00 0,00 0,
Server 1.000,00 1.000,00 6.000,00 1.000,00 1.000,

1.2 __Erfolgsplan „Stationäre Pflege“

Für das Wirtschaftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2005 wurde die Planung der Erträge und
Aufwendungen auf der Grundlage des Jahresabschlusses für das Wirtschaftsjahr 2004 sowie der
Auswertung der Buchhaltung für den Zeitraum 01. Januar bis 30. September 2004 vorgenommen.

Die vereinbarte Pachtzahlung analog der Zins- und Tilgungsentwicklung für die Nutzung der Gebäude
gegenüber der Stiftung und die Abschreibungen für die übernommenen Einrichtungsgegenstände sind
in der Erfolgsplanung berücksichtigt. Der jährliche Zuschuss der Stiftung Magdalenenhospital wird auf
Grund des erhöhten Instandhaltungszustands in Höhe von 45.250 € eingestellt. Der jährliche Zuschuss
hat bis dato die Altenzentrum Klarastift gGmbH dazu veranlasst, dem erhöhten Instandhaltungsbedarf
und der im Rahmen der Baumaßnahme des Jahres 1991-1994 nicht durchgeführten Maßnahmen
nachzukommen.

Zu den für 2005 kalkulierten Erträgen aus Pflegeleistungen ist anzumerken:

e Durch den im Rahmen der prospektiven Pflegesatzverhandlung vom 25.10.2004 vereinbarten
Pflegesatz liegt dem Erfolgsplan für das Jahr 2005 bereits eine bekannte Berechnungsgröße vor.
Trotz der von Seiten der Pflegekasse aufgezeigten Nullrunde konnte abschließend eine
durchschnittliche Erhöhung um 1,2 % erzielt werden. Die abgeschlossene Leistungs- und
Qualitätsvereinbarung enthält nicht die von Seiten der Geschäftsführung angebotenen Inhalte. Um
im weiteren Verlauf der Pflegesatzverhandlung das Ergebnis und den Abschluss nicht zu gefährden,
erfolgte eine Verständigung auf Basis einer landesüblichen Pauschalvereinbarung um die Ergänzung
einer Stellungnahme der Altenzentrum Klarastift gGmbH.

Die Pflegesätze gestalten sich wie folgt :

Pflegestufe 0 . 21,01€
Pflegestufe I 43,39 €
Pflegestufe II 62,43 €
Pflegestufe III 82,18 €
U+V 26,30€

e Das Heimentgelt des Jahres 2005 enthält erstmalig auf Basis der gesetzlichen Veränderung eine
gesonderte Berechnung der Sondenkost. Die Anzahl der Bewohner, bei denen der Anteil der
„Unterkunft und Verpflegung“ um 14,5 % reduziert wurde, wurde mit. einer Höhe von 6%
geschätzt.

e Die Investitionskostenpauschale wird sich gem. der internen Berechnung auf Grundlage des
Landespflegegesetzes um 0,67 € reduzieren. Die Pauschale gestaltet sich wie folgt:

Tagessatz
Doppelzimmer 14,90 €
Einzelzimmer 16,02 €

Eine Bestätigung des Landschaftsverbands Westfalen - Lippe liegt vor.

e Die Pflegetage wurden entsprechend der Struktur der Belegung bis zum 30.09.04 für 2005 unter
Berücksichtigung einer 97,50 %igen Auslastung hochgerechnet.

-5-

Hierbei erfolgte eine Verschiebung der Pflegetage von der Stufe IH in die Stufe II.

Auf Grund der sich bereits in den Jahren 2003 und 2004 im Zusammenhang mit der
Wiederbelegung der Doppelzimmer einstellenden zeitlichen Verzögerung ist die Kalkulation der
Belegungstage mit einem Risikofaktor behaftet.

Im Rahmen der kalkulierten Personalaufwendungen wurde eine Tarifsteigerung von 1%
berücksichtigt. Diese Steigerung entspricht einem Schätzwert, da bis dato keine Hinweise auf
Verhandlungsdaten für eine Tarifverhandlung bestehen. Im Rahmen der prospektiven
Pflegesatzverhandlung waren die Pflegekassen nicht bereit, eine mögliche tarifliche Steigerung zu
berücksichtigen. Sie gehen diesbezüglich von einer Nullrunde aus.

Für 2005 erfolgt im Bereich der „Instandhaltung —- Gebäude“ die konsequente Fortführung der in den
Jahren 2003 und 2004 wohnbereichsbezogenen Anpassungen. In diesem Zusammenhang ist auf die
Farbgestaltung der einzelnen Wohnbereiche, aber auch auf das Anbringen von weitangelegten
Kantenschutzleisten zu verweisen.

Dem bereits erfolgten Austausch der Bodenbeläge in den Wohnbereichen schließt sich in den nächsten
zwei bis drei Jahren ein konsequenter Bodenbelagswechsel in den einzelnen Bewohnerzimmern an.
Der Austausch orientiert sich zeitlich an der Fluktuation der Bewohnerzimmer, d.h. an der
Wiederbelegung eines Zimmers. Ebenso wird im Wirtschaftsjahr 2005 der weitere Austausch der
Beleuchtungskörper im Sinne einer altersgerechten Ausleuchtung der Wegeführung fortgeführt. Die
schon erfolgten Maßnahmen wurden im Rahmen der letzten Heimbegehung im Jahre 2004 positiv zur
Kenntnis genommen.

Abschließend ist noch auf die Neugestaltung des Vorplatzes, die Veränderung der Treppenhäuser und
die Neugestaltung des Gruppenraums Wohnbereich III zu verweisen. Der schon im Jahre 2004
geplante Ausbau des Dachstuhls zur Schaffung weiterer Funktionsräume wird weiterhin verfolgt und
im Wirtschaftsplan im Rahmen der Instandhaltung in Höhe mit 30.000 € berücksichtigt. Die
letztendliche Umsetzung steht im Zusammenhang mit der von Seiten der Wohn + Stadtbau noch
anstehenden Bewertung der Ausbaualternativen zur Schaffung weiterer Einzelzimmer.

Mit den angedachten Maßnahmen trägt die Altenzentrum Klarastift gGmbH der Erfordernis einer
wettbewerbsfähigen Gestaltung des Altenzentrums Rechnung.

Die sich seit Jahren positiv gestaltende Zusammenarbeit mit dem Küchencaterer CCS und den
Dienstleister Medirest wird im Jahre 2005 fortgesetzt. Im Rahmen der Verhandlung konnte mit dem
Caterer für die Jahre 2005 und 2006 eine 1 % ige Erhöhung vereinbart werden.

Die Aufwendungen für das jährlich erforderliche Systemaudit wurden im Erfolgsplan berücksichtigt.

1.2 Erfolgsplan für den Bereich stationäre Pflege

ist Plan Plan
2003 2004 2005
Euro Euro Euro
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß
PflegeVG 5.105.865 4.310.200 4.993.800
2. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 90.287 35.000 33.8370
I. Sonstige betriebliche Erträge 76.463 168.078 136.405
4 Personalaufwendungen
a Löhne und Gehälter 2.388.043 2.631.800 2.658.700
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige
Aufwendungen 884.886 708.100 764.400
5. Yaterialaufwand >
®) Lebensmittel 437.873 428.900 456.400
D) Medizinischer Bedarf 20.032 19.800 20.100
©) Wasser, Energie, Brennstoffe 157.992 171.00 176.100
© Betreuungsaufwand / Theraspeutischer Aufwand 54.361 0 0
So) Wirtschaftsbedarf/ Verwaltungsbedarf 231.719 264.200 343.200
6. Steuem, ‚Abgaben, Versicherung 42.292 61.400 59.200

8. Erträge aus öffentlicher und nicht öffentlicher
Förderungen von Investitionen 0) o o

= Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 0 o 0

10. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten /
Verbindlichkeiten 0 0 0

N. Abschreibungen auf

a)
immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 127.473 50.000 50.000
v Forderungen 29.132 15.000 15.000
12.7 führung zu den Sonderposten 5 0 o 0)
13.
Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 126.731 225.000 227.400

14 Zinsen und ähnliche Erträge 80.060 92.000 80.000
198 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 364.870 40.300 -17.000
16. | Rerordentliche Erträge 16.687 0 0
17.Weitere Erträge 0 0 o
18. „ Ußerordentliche Aufwendungen 32.183 0 o
.
Außerordentliches Ergebnis
20. Jahresüberschusa(fehlbetrag

21. Auflösung Rücklagen

22. Zuführung Rücklagen 349.370 40.300 0

1.3 Finanzplan „Stationäre Pflege“

Im Finanzplan wird die Entwicklung der Liquidität für die nächsten 5 Jahre dargestellt. In der
Berechnung wurde unterstellt, dass für die Jahre ab 2006 ausgeglichene Ergebnisse erzielt werden.

Im Wirtschaftsjahr 2003 wurde der Jahresüberschuss den Rücklagen zugeführt.

Diese Form der Rücklagenbildung wird unter dem ansteigenden Druck der Pflegekassen dauerhaft
nicht möglich sein. In diesem Zusammenhang ist auch unter Berücksichtigung des altersbedingten
Anstiegs von Instandhaltungsmaßnahmen in den nächsten Jahren mit einem Verzehr der dafür

vorgesehenen Rücklagen zu rechnen.

Tilgung Darlehen

Il. Jahresfehlbetrag q

. Abschreibungen J. Auflösung
Sonderposten

1.4 __ Stellenplan „Stationäre Pflege“

Der Stellenplan wird aufgegliedert nach den einzelnen Aufgabenbereichen dargestellt. Der Stellenplan
orientiert sich an der zum Zeitpunkt der Aufstellung vorhandenen Bewohnerstruktur. Die
Stellenbesetzung ist regelmäßig an Hand der Belegungsentwicklung zu überprüfen und, falls
notwendig, anzupassen. Eine Anpassung im Bereich der examinierten Pflegekräfte auf 60 % ist nicht
auszuschließen.

Die Grundlage der quantitativen Ausstattung basiert weiterhin auf der im Rahmen des Schiedsstellen-
verfahrens 2003 erzielten erhöhten Personalausstattung.

Die Funktion der Qualitätsbeauftragten wird im Jahr 2005 mit einem Stellenanteil von 0,5 fortgesetzt.
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden, wie in der für die Pflegesatzverhandlung erforderlichen
abgeschlossenen Leistungs- und Qualitätsvereinbarung aufgenommen, berücksichtigt.

eschäftsführung
gedienst

Pflegedienstleitung
Pflegedienst

achtwachen
Aufnahme
Zivildienstleistende
Freiwilliges soziales Jahr
|Schüler(innen) umgerechnet mit 0,3 Vk

'herapeutische und soziale Dienste
estangestellte
Zivildienstleistende
ABM (80%-Förderung)
rtschaftsdienst

äscherei
HHausreinigung

auswirtschaftliche Betreuung für "Arche Noah"
Zivildienstleistende

Hausmeister
ABM -Stelle-Haustechnik
ivildienstleistende

Qualitätsbeauftragte/er

[Sonstiges Personal

2, Ambulanter Dienst

21 Investitionsplan ambulanter Dienst

Ambulanter Dienst
uro

omputer Dienstzimmer
Drucker Dienstzimmer
Pocket PC zur Leistungserfassung im Einsatz

|Notrufsystem
ahrzeuge

Bug PKW

‚aptop

|Fahrbarer Transporttisch

eller 3 get.
Wmanom ( Essen auf Rädern )
ellerwärmer

'erbeflächen / Banner
ransportwagen
'hermoforen

Der geplante Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Andreas Hoferstraße führt hinsichtlich einiger
Neuanschaffungen zu erhöhten Investitionen.

AG-

22 _ Erfolesplan für den Bereich „Ambulanter Dienst“

Die Vergütungsvereinbarungen für die Pflegeleistungen nach SGB V und SGB XI werden im Jahre
2005 ermeut geprüft und bei erfolgreicher Aussicht gekündigt und neu verhandelt. Aus den
Erfahrungen der prospektiven Verhandlung im stationären Bereich abgeleitet, ist davon auszugehen,
dass sich Verhandlungen im ambulanten Bereich nicht erfolgsversprechend darstellen. Dieser
Sachverhalt führt dazu, dass sich die Ertragsgestaltung an den Entgelten des Jahres 2004 orientiert.
Mit der Schließung des Ladenlokals im Kreuzviertel konzentriert sich der ambulante Dienst
hinsichtlich seines Dienstleistungsangebots auf seine neu zu beziehende Zentrale.

Durch die Überprüfung und Anpassung des Dienstleistungsangebots stellt sich der ambulante Dienst
dem immer enger werdenden Wettbewerb. Neben ergänzenden Dienstleistungen in der Nacht stellen
die Versorgungsleistungen in der voraussichtlich im Herbst 2005 eröffnenden ambulanten
Wohngemeinschaft eine besondere Herausforderung dar.

Die Bauplanungen für die ambulante Wohngemeinschaft konnten unter konzeptioneller ‚Beteiligung
des Klarastifts erfolgreich beendet werden. Die Ausschreibungen wurden zwischenzeitlich durch die
Wohn + Stadtbau vorgenommen.

Ebenso konnte mit dem Sozialamt der Stadt Münster, unter den Maßgaben des Sozialgesetzbuches
II, eine vertragliche Basis zur Finanzierung der betreuerischen Leistungen, vereinbart werden. Die zur
Umsetzung des Projekts speziell geplanten Schulungen und nicht refinanzierbaren Vorbereitungen vor
der Eröffnung führen zur Auflösung der hierfür gebildeten projektbezogenen Rücklage.

Da auch der ambulante Dienst im Jahre 2004 erfolgreich nach EN DIN ISO 9000/2000 zertifiziert
wurde, wird er sich auch im Jahre 2005 neben den internen Prozessaudits, einem externen
Wiederholungsaudit durch EQ Zert unterziehen müssen.

Die erfolgreich durchgeführte Verhandlung mit dem Küchencaterer CCS stellt eine positive Basis zum
weiteren Angebot des „Essens auf Rädern“ dar. Im Rahmen der Verhandlung konnte eine Erhöhung
der Essenseinheit „Essen auf Rädern“ vermieden werden. Die Planung für 2005 wurde auf der
Grundlage der im September 2004 gelieferten Essen erstellt.

Im Jahr 2004 erfolgte durch die Insolvenz des Notrufgeräteanbieters Lancier ein Wechsel des
Anbieters. -Mit dem neuen Anbieter Attendo hat der ambulante Dienst den zur Zeit in Europa
bestehenden Marktführer verpflichten können.

Entsprechend der Leistungsentwicklung wird auch der Stellenplan für 2005 angepasst werden.

ae

2.2 Erfolgsplan für den ambulanten Dienst

ist Plan Plan
2003 2004 2005
Euro Euro Euro
*e
2 Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 8.468 28.200 34.700

3: Sonstige betriebliche Erträge

4

"Personalaufwendungen

a Löhne und Gehälter 593.781 753.800 771.300
D) sozialabgaben, ‚Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 283.253 150.800 181.100
5. Materialaufwand

®) Lebensmittel, Wareneinsatz 72.450 72.500 68.500
b) Medizinisch-pflegerischer Bedarf " 4.210 3.200 1.700
a Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 33.510 34.800 38.500
6. s}euem, Abgaben, Versicherungen 2.659 3.600 3.000

8. Erträge aus öffentlicher und nicht äffentlicher Förderung von Investitionen 18.995 19.000 19.000
9 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 5.382 1.600 1.600
10. „ twendungen aus der Zuführung zu Sonderposten / Verbindlichkeiten 18.995 19.000 19.000
11. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen 6.716 5.000 5.000
12. Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 790 2.500 2.500
13. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 398 17.500 6.700

14. Zinsen und ähnliche Erträge 1.383 2.000 2.000
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 59.152 500 1.300
16. | Rerordentliche Erträge j 25.823 0 0
17.  lßerordentliche Aufwendungen 6.175 0 0
18. | \ßerordentliches Ergebnis 78.800 500 1.200

20. Auflösung Rücklagen Le) 0,00 0,00

21. Zuführung Rücklagen 78.800 500,00 1.300

-12 -

Altenzentrum Klarastift gGmbH
2.3 __Finanzplan ambulanter Dienst

Ausgaben

._Investitionen

Ill. Jahresfehlbetra

24 __Stellenplan ambulante Pflege

Die Entwicklung des Stellenplans orientiert sich wie in der Vergangenheit an der Nachfrage der
Dienstleistungen. Eine genaue Fixierung des Stellenplans ist folglich nicht möglich und wird analog der
Erfolgsentwicklung durchgeführt.

Im Jahr 2005 wird zur Sicherung der Ausbildungsanforderungen eine Weiterbildungsmaßnahme im
Bereich der Praxisanleitung erfolgen. Ebenso wird sich der ambulante Dienst auf die speziellen
Anforderungen der ambulanten Wohngemeinschaft, sprich die Versorgung von dementen Menschen,
vorbereiten müssen.

Volikräfte

eitung
insatzleitung

-B=

3 Betreutes Wohnen

Zum 01.12.2004 hat sich der Bereich des Betreuten Wohnens durch die Wiedereröffnung des Hauses
1 (ehemalig Haus 74) auf seinen alten Bestand mit 156 Wohneinheiten erhöht. Folglich steigen die
Erträge um die neu abgeschlossenen 21 Betreuungsverträge.

Auch für die neuen Mieter gelten die nachstehenden Bestandteile des Betreuungsvertrags!

Hausnotruf

Hilfe bei Krankheit und sonstigen Notfällen

Nächtlicher Bereitschaftsdienst

Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen im Klarastift

Hauszeitschrift

Die Hauszeitschrift kann je nach Wunsch abbestellt werden und erfährt somit einen
Abonnementcharakter. Zur ergänzenden Finanzierung soll verstärkt Werbung miteingebunden
werden. Die unentgeltliche Ausgabe des Hausboten an externe Interessierte wird
eingeschränkt.

Eine Erhöhung der Betreuungspauschale ist auf Grund fehlender bekannter Tarifsteigerungen nicht
geplant.

3.1 Investitionsplan für den Bereich „Betreutes Wohnen“

Für den Bereich „Betreutes Wohnen“ sind keine weiteren Investitionen vorgesehen.

Be v.

3.2 _ Erfolesplan für den Bereich „Betreutes Wohnen“

3.2 Erfolgsplan für den Bereich betreutes Wohnen

Ist Plan Plan
2003 2004 2005
Euro Euro Euro
1 sonstige betriebliche Erträge 135.577,98 107.000,00 109.300,00
2. Personalaufwendungen
e Löhne und Gehälter 95.550,00 46.500,00 48.700,00
b)
Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 0,00 12.000,00 12.100,00
a Materialaufwand
®) Wirtschafisbedarf 0,00 0,00 0.00
M) Betreuungsaufwand h 30.000,00 39.800,00 ‚41.400,00
9 Verwaltungsbedarf 3.090,00 4.500,00 4.500,00
eg
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen -3.090,00 1.500,00 1.500,00
B; Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.847,98 2.700,00 1.100,00
6. Abschreibungen auf Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 0,00 - 0,00 0,00
7. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00. 0,00

10. führung Rücklagen 3.847,98 2.700,00 1.100,00

»15=

3.3  Finanzplan für den Bereich „Betreutes Wohnen“

. Abschreibungen J. Auflösung
Sonderposten

3.4 ___Stellenplan „Betreutes Wohnen“

Der Stellenplan hat sich gegenüber 2004 nicht verändert.

216:

II. _Finanzplan für die Altenzentrum Klarastift gGmbH

Ill. Finanzplan für die Altenzentrum Klarastift gGmbH

. Investitionen

1. Tilgung Darlehen
ll. Jahresfehlbetrag

FR

Bestand Geldmittel 31.12.2003
eränderungen Liquidität Plan 2004

=

1.

Il. Zusammenfassung der einzelnen Bereiche

Erfolgsplanung für die Altenzentrum Klarastifl gGmbH

Stationäre Betreutes Ambulante Gesamt
Pflege Wohnen Pflege
2005 2008 2005 2005
Euro Euro Euro Euro
N Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG 4.993.%00 109.300 1.023.800 6.127.000
2.Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach
PflegeVG 0 0 [e) [e)
3 7 weisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 33.870 0 34.700 68.570

4. Sonstige betriebliche Erträge

° Personalaufwendungen |
a Löhne und Gehälter - . 2.658.700 48.700 771.300 3.478.700
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige
Aufwendungen 764.400 12.100 181.100 957.600
6. Yaterialaufwand v
® Lebensmittel 456.400 0) 68.500 524.900
D) Medizinischer Bedarf 20.100 0 1.700 21.800
©) Wasser, Energie, Brennstoffe 176.100 0 0 176.100
9) Getreuungsaufwand f) 41.400 () 41.400
” Wirtschaftsbedarf/ Verwaltungsbedarf 343.200 7 4.500 38.500 386.200
7: Steuern, Abgaben, Versicherung 59.200 0 3.000 62.200
8. Yete, Pacht, Leasing 490.700 0 12.600 503.300
aeHan ieh '208.900
9.Erträge aus öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung von
Investitionen I) 0 19.000 19.000
10. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten () 0 1.600 1.600
1. R
Abschreibungen auf
a immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 50.000 1.500 5.000 56.500
b) Forderungen 15.000 f) 2.500 17.500
12. 7 führung zu den Sonderposten 0 0) 19.000 19.000
13. „ utwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 227.400 () 6.700 234.100
14. Zinsen und ähnliche Erträge 80.000 [) 2.000 82.000
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.000 1.100 1.300 -14.600
16.  \Rerordentliche Erträge 0 f) o
17. Außerordentliche Aufwendungen
18. | \Rerordentliches Ergebnis h) 0) 0
19.J etrag a

20. A undsung Rücklagen 17.000 o ) 17.000
<

1- Zuführung Rücklagen 0 1.100 1.300 2.400

Ba

Beratungsverlauf (3)

13.01.2005 Stiftungskommission
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.02.2005 Hauptausschuss
TOP 6.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.02.2005 Rat
TOP 11.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Andreas-Hofer-Straße

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Details

Vorlagen-Nr.
V/1042/2004
Typ
Vorlage
Datum
20.12.2004
Erstellt
06.10.2020 14:37