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V/0783/2005

Neubau Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Vorlage 28.09.2005

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 27.10.2005, TOP 6.6

Beschlussvorlage

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Ansehen

Stellungnahme-Anlage2

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Ansehen

Anlage1

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Ansehen

Beschlussvorlage

15619 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Gebäudemanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Neubau Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Zwischenbericht zur Realisierung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums
Planungsfortschreibung zum Baubeschluss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.10.2005 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
1. Der Zwischenbericht zum Stand des Neubaus des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Münster 
Gievenbeck wird zur Kenntnis genommen. 
 
2. Der Planungsfortschreibung gegenüber dem Baubeschluss und der damit verbundenen Ände-
rung der Kosten wird zugestimmt. 
 
3. Eine Entscheidung über die Realisierung der Überdachungen der Fahrradabstellplätze sowie 
eines Sportgeräte- und Gartengerätehauses wird bis zum Zeitpunkt der vollständigen Abrech-
nung des  Projektes zurückgestellt. 
 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1.:  Zwischenbericht zum Stand der Bauausführung des Neubaus des Freiherr-vom-
Stein-Gymnasiums 
 
1.1 Gebäudehülle  
 
  Der Rohbau ist fertig gestellt seit Mai 2005. 
 
 Die Fassade und das Dach sind bis auf Restarbeiten fertig gestellt. 
 
1.2 Technische Gebäudeausrüstung 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0783/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Schäper 
Ruf: 
492 65 14 
E-Mail: 
SchaepJ@stadt-muenster.de  
Datum: 
28.09.2005 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
 Die Grobinstallation der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro sowie Gebäudeleit-
technik sind in wesentlichen Teilen abgeschlossen. 
 
1.3 Innenausbau 
 
 Die Estricharbeiten zur Aufnahme der Oberböden sind im 2. Obergeschoss begonnen und 
etwa zur Hälfte fertig gestellt. 
  Die Trockenbauarbeiten der leichten Trennwände und der abgehängten Decken in den 
Fluren, Klassen und Sonderräumen sind etwa zu einem Drittel fertig gestellt. 
  Die Schlosserarbeiten einschließlich sämtlicher Innentüren im Bereich der Fluchtwege 
sind zum großen Teil abgeschlossen.  
  Mit den  Linoleumarbeiten, Betonwerksteinarbeiten und Fliesenarbeiten wird umgehend 
begonnen. 
 
1.4  Freianlagen 
 
  Zum Stichtag 15. September 2005 ist etwa die Hälfte des Bauvolumens der Freianlagen 
erstellt. Für alle Freianlagenteile sind die Entwässerungsgrundleitungen verlegt.  
 
  Im Norden sind die Oberbauschichten für die Schulsportanlagen fertig gestellt. Es fehlen 
die Deckschichten, die aus Sicherheitsgründen erst im Sommer 2006 erstellt werden sol-
len. Auf der Ostseite sind die Arbeiten für die Boulderwand und der Einbau der Natur-
steinblöcke in der Böschung zur Kaserne in der Ausführung. Im Südteil ist die Stellplatz-
anlage mit der Busvorfahrt bis auf die Asphaltarbeiten fertig gestellt. In den übrigen Berei-
chen werden je nach Baufeldfreimachung sukzessive die Erd-, Entwässerungs- und Be-
festigungsarbeiten fortgesetzt. 
  Die Kunststoffrasenfläche am Arnheimweg ist bereits Anfang September 2005 in Betrieb 
genommen worden.  
 
1.5 Kostenentwicklung  
 
  Mit der Vorlage V/0317/2004 hat der Rat im Rahmen des Baubeschlusses am 26.05.2004 
zur Kenntnis genommen, dass im Planungsprozess Kosteneinsparungen gegenüber des 
zu Beginn des Projektes veranschlagten Betrages von 2.104.000 € erzielt werden konn-
ten. Die durch die Planungsbeteiligten zu diesem Zeitpunkt bereits  eingesparten Mittel in 
Höhe von 2.104.000 € verbleiben im städtischen Haushalt und stehen für das Projekt 
nicht mehr zur Verfügung. Dies entspricht einer Einsparung von ca. 7 % der ursprünglich 
veranschlagten Summe. Der Haushaltsplan 2005 ist entsprechend angepasst worden. 
  Die bereits mit Baubeschluss gegenüber dem ursprünglich veranschlagten Budget erziel-
ten Einsparungen in Höhe von 2.104.000 € sind der Verbesserung des Haushaltes der 
Stadt zugeflossen, deshalb unabhängig von der derzeitigen in der Kostenübersicht aus-
gewiesenen Sicherheit im Projekt.   
 
  Nachdem ca. 90 % der Aufträge vergeben und teilweise auch schon ausgeführt sind, ist 
die Sicherheit im Projekt auf das ca. 2,5-fache herausgearbeitet worden. Zu beachten ist 
jedoch, dass zum jetzigen Zeitpunkt erst die Gebäudehülle und die Rohinstallationen der 
Technischen Gewerke ausgeführt ist und erst die Abrechnung aller beauftragten und aus-
geführten Gewerke die Kostenfeststellung ergeben werden. Ein Sicherheitsbetrag in der 
Größenordnung von ca. 5 % ist nach dem derzeitigen Abrechnungsstand für die ord-
nungsgemäße Abwicklung des Projektes erforderlich. Über endgültige Minderkosten kann 
erst nach Vorlage der wesentlichen Schlussrechnungen, also voraussichtlich erst Mitte 
2006 eine verbindliche Aussage getroffen werden. 
 
   Der aktuelle Stand der Kosten gegenüber dem Budget stellt sich wie folgt dar.  
 
  Bezeichnung Kostenanschlag voraussichtliche Differenz/Sicherheit

- 3 - 
Endsumme 
  € € € 
100 Grundstück 0,00 0,00 0,00
200 Erschließung 250.000,00 160.108,69 - 89.891,31
300 Baukonstruktion 14.045.000,00 14.096.672,76 51.672,76
400 Technische Anlagen 3.645.000,00 2.989.814,41 -655.185,59
500 Außenanlagen 2.385.000,00 2.518.971,36 133.971,36
600 Ausstattung 1.094.573,00 1.054.851,86 -39.721,14
700 Baunebenkosten 3.803.900,00 3.870.018,47 66.118,47
 Unvorhergesehenes 611.227,00 1.144.262,45  533.035,45
 
 Gesamtsumme 25.834.700,00 25.834.700,00 0,00
 
  Die aktuelle Kostenübersicht weist zurzeit (Stand September 2005) eine Sicherheit ge-
genüber dem Budget in Höhe von 1.144.262 € auf. Kosten für eine Realisierung einer 
Fahrradüberdachung sowie eines Sportgeräte- und eines Gartengerätehauses in Höhe 
von 250.000 € sind im Budget noch enthalten. Falls die Fahrradüberdachungen sowie die 
Gerätehäuser für Sport und Garten nicht realisiert werden, erhöht sich die Sicherheit ge-
genüber dem Budget um weitere 250.000 € auf 1.394.262 € (Stand September 2005). 
 
1.6 Stand der Vergaben und der noch offenen Ausschreibungen 
 
  90 % der zu vergebenen Gewerke sind beauftragt. Durch die kostenbewusste Planung 
und sehr wirtschaftliche Detaillierung konnte die Sicherheit in dem Projekt auf 
1.144.262,45 € (Stand Sept. 2005) erhöht werden. Die  Ausbaugewerke wie insbesondere 
Tischler-, Malerarbeiten, Beschilderung, Grundreinigung sowie die Einrichtung sind noch 
nicht beauftragt. Die Vergabeverfahren hierzu werden zurzeit vorbereitet. 
 
1.7 Beteiligung des Arbeitskreises  
 
  Mit Beginn der Planung wurde in Abstimmung mit der Politik der Arbeitskreis Freiherr-
vom-Stein-Gymnasium gegründet, der sich wie folgt zusammensetzt: 
 
  Politik 
  Verwaltung 
  Bauausschuss Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 
  Bürgerschaftlicher Arbeitskreis Gievenbeck 
  Planungsteam 
 
  Der Arbeitskreis tagt in regelmäßigen Abständen, begleitet die Baumaßnahme und ist bei 
allen wichtigen Entscheidungen eingebunden. Inhaltlich geht es um Informationen zum 
Planungsstand der Baumaßnahme, aber auch, um Problemfelder aufzuzeigen und um 
wichtige Entscheidungen zu treffen. Die letzte Sitzung am 04.07.2005 diente der Vorstel-
lung des derzeitigen Projektstandes und insbesondere der Vorstellung der Freianlagen-
planung auch hinsichtlich der  Klärung zum Bau der Fahrradüberdachungen und der Ge-
rätehäuser für Sport und Garten. 
 
  Bis zum Ende der Bauzeit wird die Verwaltung den politischen Arbeitskreis auch weiterhin 
bei wesentlichen Planungsentscheidungen in den Prozess einbinden. 
 
1.8 Beteiligung des Vergabeausschusses 
 
  Soweit es um Vergaben der Gewerke geht,  einschl. der zu vergebenden Nachträge, wur-
den die entsprechenden Beschlüsse durch den Vergabeausschuss gefasst. Im Zuge die-
ser Sitzungen wurde auch das Thema „Rückstellungen“ in der Kostenübersicht diskutiert.

- 4 - 
Die mit den Rückstellungen einhergehenden notwenigen Anpassungen  wurden zum An-
lass genommen, diese Gesamtthematik mit dem Ausschuss für Umweltschutz und Bau-
wesen noch einmal abzustimmen. Der Vergabeausschuss hat darum gebeten, die ent-
sprechende Vorlage an den Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen dem Vergabe-
ausschuss zur Kenntnis zu geben. 
 
 Der Vergabeausschuss ist bzgl. der Abwicklung der Aufträge und Nachträge, die sich  aus 
der baulichen Abwicklung des Auftrages ergeben, zu beteiligen. Dies wird nach heutigem 
Kenntnisstand insbesondere auf das Gewerk „Fassade“ zutreffen, wo zurzeit Nachträge 
vorliegen und eine entsprechende Rückstellung in der Kostenübersicht budgetiert ist. 
 
Zu 2.: Planungsfortschreitung gegenüber dem Baubeschluss  
 
2.1 Gebäude 
 
2.1.1 Verkleidung 
der Flurwandflächen 
 
  In den Fluren und in den Klassenräumen war ursprünglich vorgesehen einen Teil der 
Wandflächen als Pinwände u. Präsentationsflächen für die Schule mit Teppich zu bele-
gen. In den Fluren ist dies aus brandschutztechnischen Gründen wegen der erhöhten 
Brandlast nicht möglich. Die Verwaltung und der Architekt wurden verpflichtet die Planung 
dahingehend zu überarbeiten, Lösungen zu finden, die den Rahmen der Kostenberech-
nung für die ursprünglich vorgesehene Lösung  nicht übersteigen. Architekt Kresing si-
cherte zu, kostenneutrale Alternativen zu entwickeln. 
  In der Kostenübersicht sind für das Gewerk „Tischler feste Einrichtungen“ 778.500 € und 
151.465 € Rückstellung eingestellt worden. Die Rückstellung in Höhe von 151.465 € er-
klärt sich aus der Tatsache, dass der Wandbelag aus Teppich in den Fluren (bisher Ge-
werk „Bodenbelag/Estrich“) dort entfallen ist  und zum Gewerk „Tischler feste Einrichtun-
gen“ verlagert wurde. 
 
  Die Verwaltung geht davon aus, dass bis zur 44. KW ein Vorschlag zur veränderten Aus-
führung vorliegt. 
   
2.1.2  Akustikdecken in den Fluren Schulgebäude 
 
  Die seinerzeit vorgenommene Rückstellung für die Änderung der Flurdecken (von He-
raklithplatten auf eine Akustikdecke) in Höhe von 213.000 € hat sich nach Eingang der 
Angebote in dieser Höhe nicht bestätigt. Die Rückstellung in diesem Gewerk wurde des-
halb von 213.000 € auf 45.000 reduziert. 
 
2.1.3  Flexible Küchenausgabe 
 
  Ursprünglich war eine fest montierte Küchenausgabe im Speisesaal der Schule geplant. 
Zur flexibleren Nutzung, auch zu außerschulischen Zeiten und bei unabhängigen Veran-
staltungen in der Aula ist eine mobile Küchenausgabe, die vom Speisesaal in das Foyer 
der Aula transportiert werden kann, sinnvoll. 
 
  Die Rückstellung in Höhe von 15.000 € ist nicht mehr erforderlich, da die geänderte Aus-
stattung im Budgetrahmen finanziert werden konnte. 
 
2.1.4  Prallschutzwände Sporthalle 
 
  Ursprünglich war ein punktelastischer Prallschutz aus Filz vorgesehen. Bei weiteren Ab-
stimmungsgesprächen, insbesondere mit dem Sportamt stellte sich heraus, dass eine flä-
chenelastische Konstruktion für den Kraftabbau beim Aufprall geeigneter ist. Seitens des

- 5 - 
Architekten wurde eine Verkleidung aus großformatigen Multiplex-Platten 1,20 x 2,40 m 
vorgeschlagen, die vom Vergabeausschuss am 22.06.2005 beschlossen wurde. 
 
2.1.5.1 Elektroarbeiten/Starkstrom 
 
Für die Elektroarbeiten wurde eine Rückstellung von ca. 110.000 € eingestellt. Zum Zeit-
punkt der Budgetierung und der Ausschreibung war die Detailplanung und Abstimmung 
hinsichtlich der gestalterischen und atmosphärischen Aspekte einer individuellen Beleuch-
tung dieser Sonderäume noch nicht definiert,  sodass hierfür eine Rückstellung im Ge-
werk „Starkstrom“ eingestellt wurde. Etwa 15.000 € des verbleibenden Betrages sind für 
die Erweiterung der Telefonanlage vorgesehen. Eine Entscheidung über die Ausführung 
wird bis zur 44. KW vorliegen. 
 
2.2 Freianlagen 
 
  Der beiliegende Plan Nr. 2.00  2 c (Anlage 1) mit Planstand vom 18.08.2005 stellt den 
aktuellen Stand der Planung der Freianlagen dar. Mehrere Änderungen gegenüber dem 
Planstand zum Baubeschluss sind wegen ihrer Relevanz hervorzuheben, alle Änderun-
gen und Ergänzungen sind durch Einsparungen an anderer Stelle jedoch kostenneutral 
und können innerhalb der bestehenden Auftragssummen abgewickelt werden. 
 
2.2.1.1 Eingangsbereich  
 
  Der Schriftzug des Namens der Schule auf der Eingangsfläche ist noch als Platzhalter für 
die Anbringung an geeigneter Stelle zu verstehen. 
  Die Vegetationsflächen an der Dieckmannstraße werden podestartig ausgebildet um hohe 
Entsorgungskosten des Bodens einzusparen Dadurch ergeben sich für die weiteren Nut-
zungen im Eingangsbereich sinnvolle Flächenzuschnitte, die soweit wie möglich mit 
Baumpflanzungen überstellt werden. Für die die zu versetzende Buswartehalle ist noch 
keine abschließende Lösung gefunden worden. Die Sonnenuhr und die Darstellung des 
Planetensystems sind Detaillierungen der bisherigen Planung 
 
2.2.2  Innenhof 
  Um den Solitär-Baum soll ein großvolumiges Betonelement mit Sitzangeboten etabliert 
werden. 
 
2.2.3  Parkplätze 
  Durch den neuen Flächenzuschnitt ergibt sich ein optimierter Bewegungsablauf auf dem 
Parkplatz an der Dieckmannstraße. Die Stellflächen werden durch Sandstrahlen des As-
phalts markiert. außerdem wird an der Nordseite des Parkplatzes eine Abstellfläche für 
motorisierte Zweiräder ausgewiesen. 
 
2.2.4  Fahrradabstellplätze 
  Auch die Fahrradabstellplätze sind in ihrer Erreichbarkeit optimiert worden und erhalten 
einen Pflasterbelag. Die Absicht einer Überdachung ist zurückgestellt worden (s. u.). 
 
2.2.5  Pausenhof Ost 
  Die bisher geplante Terrasse wird auf das Niveau des angrenzenden Schulhofterrains 
abgesenkt. 
 
2.2.6  Schulsportflächen 
  Die Frage der Farbgestaltung der Kunststoffbeläge für die Kleinspielfelder Kurzstrecken-
laufbahn und Anlaufbahn Weitsprunganlage ist noch unter gestalterischen, funktionalen, 
wirtschaftlichen und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu konkretisieren. Kostenerhöhungen 
sind damit nicht verbunden. Eine Entscheidung hierzu fällt im Zusammenhang mit einer 
Bemusterung.

- 6 - 
 
2.3  Zeitplanung der Baumaßnahme: 
 
- Die Bauarbeiten sind im Zeitplan  
- Baufertigstellung zu Beginn der Sommerferien 2006  
- Bezug während der Sommerferien 
- Eröffnung Schuljahresbeginn 2006/2007 
 
Zu 3.: Realisierung der Fahrradüberdachungen sowie eines Sportgeräte- und Gartengerä-
tehauses 
 
 Am 04.07.2005 fand mit dem politischen Arbeitskreis zunächst eine Besichtung der Bau-
stelle sowie im Anschluss ein Gespräch zur Realisierung der Fahrradüberdachungen so-
wie eines Sportgeräte- und Gartengerätehauses statt.   
 
  Ergebnis der Beratung des politischen Arbeitskreises war es, trotz der zurzeit ausgewie-
senen Sicherheit gegenüber dem Budget die Überdachungen der Fahrradabstellflächen 
sowie die Gerätehäuser für Sportaußengeräte und Gartengeräte zunächst  nicht zu reali-
sieren und eine Entscheidung hierzu bis zur Abrechung des Gesamtprojektes zurückzu-
stellen. 
 
  Für die Unterbringung der Sportaußengeräte kann bis zu einer endgültigen Entscheidung 
als Provisorium ein Magazinraum im nördlichen Bereich der Sporthalle aktiviert werden. 
Dieser Raum ist von seinem Zuschnitt nicht optimal proportioniert und in seiner Lage nicht 
optimal positioniert, dennoch ist diese Möglichkeit als Provisorium denkbar. 
 
  Für das Gartengerätehaus gibt es nach Überprüfung keine alternative Ersatzmöglichkeit. 
Hier wird von den Planungsbeteiligten und der Verwaltung vorgeschlagen die Planung 
und Umsetzung in kleinstmöglicher Größe und in einfachster Art durchzuführen. Es ist 
beabsichtigt maximal 5.000 € hierfür anzusetzen. 
 
 Eine endgültige Entscheidung über die Realisierung der Fahrradüberdachungen sowie 
eines Sportgeräte und Gartengerätehauses trifft der Ausschuss für Umweltschutz und 
Bauwesen nach Abrechnung der Gesamtmaßnahme. Dies wird ca. 6 - 9 Monate nach 
Umzug des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in das neue Gebäude möglich sein. 
  
 Eine Stellungnahme des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums vom 11.07.2005 zur Gesamt-
thematik liegt bei (Anlage 2). 
 
I. V. 
 
 
gez. 
Joksch

Stellungnahme-Anlage2

4605 Zeichen

Anlage 2  
  
 
 
 
  
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium   Hindenburgplatz 34   48143 Münster  
 
Stadthaus III          11.07.2005  
Amt für Gebäudemanagement 
Herrn Stadtbaurat Gerhard Joksch 
Albersloher Weg 33 
 
48155 Münster 
 
 
 
Mittelverwendung Neubau Stein-Gymnasium 
Stellungnahme des Bauausschusses des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums zu weiteren 
Kosteneinsparungen 
 
Bezug: 
 Sitzung des Arbeitskreises am 04.07.2005 / Stellungnahme von Oberbürgermeister  
Dr. Berthold Tillmann auf die Anfrage der FDP-Ratsfraktion 
 
 
 
Sehr geehrter Herr Joksch, 
 
am 04.07.2005 stand die Verwendung von Kosteneinsparungen für den Neubau des Freiherr-
vom-Stein-Gymnasiums, die über die bisher eingesparten Mittel in Höhe von 2.104.000 € 
hinausgehen, auf der Tagesordnung. 
 
Grundlage der Diskussion war das Antwortschreiben von Oberbürgermeister Dr. Berthold 
Tillmann an die FDP-Ratsfraktion, das den Bauausschussmitgliedern des Freiherr-vom-Stein-
Gymnasiums erst während der Besprechung am 04.07.2005 vorgelegt wurde.  
Herr Dr. Tillmann schreibt, dass weitere Kosteneinsparungen, die über 2.104.000 € hinaus-
gehen, nur in Abstimmung mit dem Bauausschuss des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums 
umgesetzt werden sollen (Vorlage 0317/2004). 
Nach augenblicklichem Planungsstand sind weitere Minderkosten von 1.000.000 € zu 
erwarten. 
Aufgrund der angespannten Finanzlage des städtischen Haushalts geht es für den Neubau 
grundsätzlich um die Entscheidung der Frage, ob weitere eingesparte Mittel dem städtischen 
Haushalt zufließen oder schon eingeplante Baukomponenten der Schule (Fahrraddächer, 
Sport- und Gartengerätehaus) realisiert werden können. 
 
Der Bauausschuss des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums hat sich in den letzten vier Jahren als 
Nutzer des neuen städtischen Gebäudes intensiv mit vielen pädagogischen und baulichen 
Gestaltungsideen in die Planungen eingebracht und hat stets Wert darauf gelegt, zu einver-
nehmlichen Lösungen beizutragen.

So hat auch die Schule zu dem ersten Einsparpotenzial von 2.104.000 € beigetragen. 
Der Bauausschuss hat bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Projekte gesammelt und 
dokumentiert, die aus der Sicht der Schule für das Funktionieren eines ordentlichen 
Schulbetriebes notwendig sind. 
 
Gegenüber der bisherigen Beschlusslage (Ausschreibung) hält der Bauausschuss des Freiherr-
vom-Stein-Gymnasiums aus folgenden Überlegungen die Überdachung der Fahrradständer 
und die Realisierung eines Sport- und Gartengerätehauses auch vor dem Hintergrund der 
angespannten Finanzlage für erforderlich: 
 
• Es ist zu prüfen, ob weitere Kostenoptimierungen möglich sind. Der Kostenrahmen 
von 250.000 € ließe sich u. E. sicher bei anderer Ausführung unterschreiten. 
• Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium möchte viele Schüler motivieren, mit dem 
Fahrrad zur Schule zu kommen. Neben dem Gesundheitsaspekt (bewegte Schule) 
neigen die Eltern dazu, sofort den Vergleich zum jetzigen Standort am Hindenburg-
platz anzustellen. Für die Eltern sind nässe- und diebstahlgeschützte Fahrradständer 
ein wichtiger Beweggrund, ihre Kinder mit dem Fahrrad zu schicken und für einige 
Eltern sogar ein Schulwahlkriterium, weil sie ihre Werte geschützter sehen. Das 
zeigen unsere Umfrageergebnisse. Unser Standort am Hindenburgplatz bietet diese 
Qualitäten. 
• Sport- und Gartengerätehaus sollten nach Wunsch der Schule in direkter Nähe zu den 
Kleinspielfeldern bzw. zur Biologie gebaut werden. Die Nutzung der Schulgärten und 
der Sportmöglichkeiten sind über die Stundentafel in den täglichen Ablauf einge-
bunden. So muss der Biologielehrer auch bei der Erteilung einer Einzelstunde die 
Möglichkeit haben, mit den Schülern naturpraktisch im hauseigenen Schulgarten zu 
arbeiten. Für den Sportunterricht gilt die analoge Argumentation. 
 
Der Bauausschuss des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums möchte vor dem Hintergrund der 
Finanzlage der Stadt sein Verständnis für die Einsparungsanliegen der politischen Vertreter 
der Parteien dokumentieren: 
 
• Der Bauausschuss des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ist damit einverstanden, dass 
die Überdachung der Fahrradständer bis zu weiteren entsprechenden Kostenein-
sparungen für den Neubau unserer Schule oder bis nach dem Umzug zurückgestellt 
wird. Eine Diebstahlsicherung durch z. B. Einzäunung sollte jedoch sofort realisiert 
werden. 
• Das Sport- und das Gerätehaus sind jedoch unverzichtbar in ihrer jeweiligen Funktion. 
Über Qualität und Ausgestaltung der Häuser und damit verbundenen weiteren Ein-
sparungen sind wir Vorschlägen gegenüber offen. 
 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Park-Luikenga 
Schulleiterin

Anlage1

8 Zeichen

LI

S

I

Beratungsverlauf (2)

18.10.2005 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.4 Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 6.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Dieckmannstraße
  • Albersloher Weg 33
  • Arnheimweg

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0783/2005
Typ
Vorlage
Datum
28.09.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37