2638/2017
Antrag zum Thema Drogenproblematik am Neumarkt
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)
3270 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/53/530/1 Vorlagen-Nummer 29.08.2017 2638/2017 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 Antrag zum Thema Drogenproblematik am Neumarkt Herr Dr. Dr. Mück, beratendes Mitglied im Ausschuss für Soziales und Senioren, stellt im Namen der Seniorenvertretung Köln, Bezirk Innenstadt, mit Schreiben vom 21.07.2017 den Antrag, im Zuge der Einrichtung niederschwelliger Drogenhilfeangebote im Bereich Neumarkt/ Thieboldsgas- se alternative Standorte zu dem derzeit favorisierten Standort zu prüfen, die in weniger durch Wohn- bebauung und mehr durch gewerbliche Nutzung geprägten Bereichen angesiedelt sind. Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: Seit Ende 2014 sucht die Verwaltung mit Unterstützung eines externen Maklers nach geeigneten Räumlichkeiten für das Drogenhilfeangebot mit Drogenkonsumraum in Neumarktnähe. Über 40 Standorte wurden (bis zum Auffinden der derzeit von der Stadt Köln favorisierten und der Polizei Köln genehmigten Immobilie) fachlich auf deren Eignung abgeprüft. Zu berücksichtigen für den Aufbau des geplanten Drogenhilfeangebotes sind umfangreiche Vorgaben durch die Landesverordnung zum Be- trieb von Drogenkonsumräumen in Nordrhein Westfalen (NRW), die durch die Bezirksregierung Köln als Aufsichtsbehörde und dem Ministerium für Arbeit und Soziales NRW als Genehmigungsbehörde durchgesetzt werden. Derzeit laufen mit dem Eigentümer der für das Drogenhilfeangebot in Neumarktnähe vorgesehenen Immobilie die Vertragsverhandlungen. In diesem Zusammenhang hat die Verwaltung zwei Be- schlussvorlagen (2360/2017 und 2364/2017) auf den Weg gebracht, die allen betroffenen Gremien im aktuellen Sitzungszyklus zur Beratung zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung erreichen bis heute noch vereinzelte Hinweise auf mögliche alternative Standorte, die abgeprüft werden. Die Eigentümer werden durch die Verwaltung kontaktiert. Leider stehen nach Rückmeldung der Eigentümer diese Immobilien für ein Drogenhilfeangebot nicht zur Verfügung. Die Verwaltung hat bis heute die gebotenen Möglichkeiten ausgeschöpft. Die Aussicht auf Erfolg auf einen günstigeren Standort wird allerdings angesichts der baulichen und strukturellen Rahmenbedin- gungen am Neumarkt und der bisherigen Erfahrungen bei der Suche nach geeigneten Standorten als gering eingeschätzt. Das in der Begründung des Antrages vorgeschlagene Gelände um die Kauf- hofverwaltung steht auch nicht zur Verfügung. Im Zusammenhang mit der geplanten Einrichtung des Drogenhilfeangebotes mit Drogenkonsumraum in Neumarktnähe wurde vielfach das Interesse geäußert, mehr über die Funktionsweise, die Arbeits- abläufe und das Umfeld einer solchen Hilfeeinrichtung zu erfahren. Die Verwaltung wurde gebeten, mit der Bezirksvertretung Innenstadt und der Seniorenvertretung unter fachkundiger Begleitung den existierenden Drogenkonsumraum am Hauptbahnhof zu besichtigen. In Absprache mit dem Bürger- amt Innenstadt, dem Gesundheitsamt und dem Sozialdienst katholischer Männer (SKM) wurde inzwi- schen für den 24. August 2017 ein Termin festgemacht, wodurch der Dialog für ein besseres Ver- ständnis in dieser Thematik fortgesetzt werden soll.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2638/2017
- Typ
- Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss)
- Datum
- 29.08.2017
- Erstellt
- 24.08.2017 10:08