V/0915/2015
Basisinformationen des Jobcenters Münster
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Berichtsvorlage
12033 Zeichen
V/0915/2015
DER OBERBÜRGERMEISTER
Jobcenter
Betrifft
Basisinformationen des Jobcenters Münster
Beratungsfolge
25.11.2015 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und
Arbeitsförderung Bericht
Bericht:
1.) Strukturdaten und Kennzahlen
Im Berichtsmonat Mai 2015 befinden sich 21.218 Personen im Leistungsbezug nach dem SGB II,
davon sind 14.727 Leistungsberechtigte erwerbsfähig und 6.491 Leistungsberechtigte nicht e r-
werbsfähig (vgl. Abbildung 1). Der Anstieg des Gesamtbestands im Vergleich zum Vormonat
April 2015 ist moderat, er beträgt 27 Personen bzw. 0,1 %. Die Anzahl de r erwerbsfähigen Leis-
tungsberechtigten hat sich gegenüber dem Vormonat um 17 Personen bzw. -0,1 % verändert.
Strukturdaten Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Mai 15 April 15 Abweichung Mai 14 Abweichung Durchschnitt
Leistungsberechtigte 21.218 21.191 0,1% 20.770 2,2% 20.781
männlich 10.602 10.589 0,1% 10.402 1,9% 10.386
weiblich 10.616 10.602 0,1% 10.368 2,4% 10.395
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb) 14.727 14.744 -0,1% 14.461 1,8% 14.447
männlich 7.287 7.306 -0,3% 7.169 1,6% 7.154
weiblich 7.440 7.438 0,0% 7.292 2,0% 7.293
Nichterwerbsfähige Leistungberechtigte (nEf) 6.491 6.447 0,7% 6.309 2,9% 6.334
männlich 3.315 3.283 1,0% 3.233 2,5% 3.231
weiblich 3.176 3.164 0,4% 3.076 3,3% 3.103
Erwerbstätige Leistungsbeziehende* 4.523 4.512 0,2% 4.613 -2,0% 4.563
abhängig erwerbstätig 4.212 4.193 0,5% 4.239 -0,6% 4.203
mit Einkommen bis zu 450 € 2.213 2.197 0,7% 2.291 -3,4% 2.255
mit Einkommen zwischen 450 € bis 850 € 848 856 -0,9% 859 -1,3% 846
mit Einkommen ab 850 € 1.151 1.140 1,0% 1.089 5,7% 1.102
selbständig erwerbstätig 372 380 -2,1% 430 -13,5% 414
* Berichtsmonat April 2015
Abbildung 1: Strukturdaten
Vorlagen-Nr.:
V/0915/2015
Auskunft erteilt:
Frau Nilles
Ruf:
60918311
E-Mail:
Nilles@stadt-muenster.de
Datum:
05.11.2015
Öffentliche Berichtsvorlage
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V/0915/2015
Die Summe der Ausgaben für Leistungen zum Lebensunterhalt ist analog zum Gesamtbestand
der Leistungsberechtigten im Vergleich zum Vormonat April 2015 um rund 4.000 € gestiegen und
somit ebenfalls weitgehend konstant (vgl. Abbildung 2). Kontinuität zeigt sich auch hinsichtlich
der Ausgabensumme für Unterkunft und Heizung, im Vergleich zum Vor monat April lässt sich
hier ein Rückgang der Ausgaben um rund 11.000 € feststellen.
Kennzahlen und Ergänzungsgrößen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Mai 15 April 15 Abweichung Mai 14 Abweichung Durchschnitt
K1 - Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt
(Monatswert) 4.069.251 4.064.927 0,1% 3.938.567 3,3% 3.934.445
Jahresfortschritt der Leistungen zum Lebensunterhalt
(kumulierte Werte Januar bis Mai) 20.310.574 16.241.323 19.695.029 3,1%
K1E1 - Summe der Leistungen für Unterkunft und Heizung
(Monatswert) 4.556.726 4.567.509 -0,2% 4.458.722 2,2% 4.475.769
Jahresfortschritt der Leistungen für Unterkunft und Heizung
(kumulierte Werte Januar bis Mai) 22.774.230 18.217.504 22.283.793 2,2%
K1E2 - Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
(Monatswert) 14.727 14.744 -0,1% 14.461 1,8% 14.447
K2E3 - Nachhaltigkeit der Integrationen*
(Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate) 63,7 63,3 0,5% 60,5 5,3% 61,6
K3E1 - Anzahl Integrationen Langzeitleistungsbeziehende
(Monatswert) 91 97 -6,2% 106 -14,2% 119
* Berichtsmonat Februar 2015
Abbildung 2: Kennzahlen und Ergänzungsgrößen
Die Arbeitslosenquote der Stadt Münster insgesamt liegt im Berichtsmonat August 2015 bei 5,9
%, dies sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat Juli (vgl. Abbildung 3). Der Anteil der
Arbeitslosen, die im Bezug von Leistungen nach dem SGB II stehen, liegt bei 68,1 %. Die Verri n-
gerung der Arbeitslosenquote ist vorrangig auf einen Rückgang des Ar beitslosenbestands im
Rechtskreis SGB III zurückzuführen, der Bestand der Arbeitslosen im Rechtsreis SGB II hat sich
um zehn Personen verringert. Im Bestand der Langzeitarbeitslosen ist gegenüber dem Monat Juli
ein Rückgang von 21 Personen festzustellen.
Arbeitslose Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat VorjahrBerichtsmonat: Jul. 15
August 15 Juli 15 Abweichung August 14 Abweichung Durchschnitt
Arbeitslosenquote Münster (in %) 5,9 6,0 -1,7% 6,3 -6,3% 6,0
Anteil ALG II-Bezieher an Arbeitslosenquote (in %) 68,1 67,1 1,5% 67,5 1,0% 68,3
Bestand Arbeitslose SGB II 6.424 6.434 -0,2% 6.698 -4,1% 6.430
männlich 3.614 3.628 -0,4% 3.688 -2,0% 3.572
weiblich 2.810 2.806 0,1% 3.010 -6,6% 2.858
15 bis unter 25 Jahre 516 532 -3,0% 562 -8,2% 509
50 Jahre und älter 1.897 1.882 0,8% 1.942 -2,3% 1.915
Schwerbehinderte 399 393 1,5% 379 5,3% 378
Ausländer 1.604 1.558 3,0% 1.461 9,8% 1.365
Langzeitarbeitslose 3.520 3.541 -0,6% 3.524 -0,1% 3.313
Abbildung 3: Arbeitslose
Im Berichtsmonat Mai 2015 sind 432 Sanktionen wirksam, dies sind 35 Sanktionen weniger als
im Vormonat April 2015 (vgl. Abbildung 4). Während die Sanktionsquote sowohl landes- als auch
bundesweit um jeweils 0,1 Prozentpunkte gesunken ist, zeigt sich diese Entwicklung in Münster
folgendermaßen: Gegenüber dem Vormonat ist die Sanktionsquote hier um 0,2 Prozentpunkte
gesunken, liegt mit 2,3 % weiterhin unter dem Landes- und Bundesniveau.
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Sanktionen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Mai 15 April 15 Abweichung Mai 14 Abweichung Durchschnitt
Anzahl der wirksamen Sanktionen 432 467 -7,5% 472 -8,5% 508
Sanktionsquote
Münster 2,3 2,5 -5,1% 2,6 -9,0% 2,7
Nordrhein-Westfalen 2,7 2,8 -1,1% 3,0 -10,0% 3,0
Deutschland 2,9 3,0 -1,3% 3,2 -9,3% 3,2
Durchschnittliche Höhe der Kürzung
Münster 91,94 € 89,64 € 2,6% 86,66 € 6,1% 94,18 €
Nordrhein-Westfalen 103,40 € 103,72 € -0,3% 103,95 € -0,5% 101,75 €
Deutschland 107,65 € 108,79 € -1,0% 107,80 € -0,1% 106,96 €
Abbildung 4: Sanktionen
2.) Zielerreichung
a) Integrationen
Die Integrationsquote im Jahresfortschritt liegt im Berichtsmonat Mai 2015 bei 8,6 % (vgl. Abbi l-
dung 5). Der unterjährige Sollwert beträgt 9,0 %, die Abweichung beträgt somit 0,4 Proz entpunk-
te. Die Zielerreichung am Jahresende ist dennoch nicht auszuschließen, da die Abweichung zum
Soll jeweils geringfügig ist und der vergleichsweise schwache Start ins Jahr 2015 im weiteren
Jahresverlauf ausgeglichen werden kann.
Abbildung 5: K2 – Integrationsquote
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V/0915/2015
Im Zeitraum von Januar bis Mai 2015 sind insgesamt 1.262 Integrationen zu verzeichnen (vgl.
Abbildung 6). Dies sind zwölf Integrationen weniger als Vorjahreszeitraum, der unterjährige S oll-
wert wird aktuell um 50 Integrationen verfehlt.
Abbildung 6: Anzahl der Integrationen
Hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Integrationen (vgl. Abbildung 2) indes ist weiterhin ein kontinu-
ierlicher Anstieg feststellbar. Die Quote beträgt im Februar 2015 63,7 %, sie ist somit erneut s o-
wohl gegenüber dem Vormonat als auch gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
b) Langzeitleistungsbeziehende
Im Berichtsmonat Mai 2015 beträgt der durchschnittliche Bestand 9. 189 Langzeitleistungsbezie-
hende (vgl. Abbildung 7). Der unterjährige Sollwert wird auch aktuell unterschritten, die Abwe i-
chung beträgt 15 Personen. Von der Zielerreichung am Jahresende ist zum jetzigen Zeitpunkt
auszugehen.
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V/0915/2015
Abbildung 7: K3 - Bestand Langzeitleistungsbeziehende
Die Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden im Jahresdurchschnitt liegt im B e-
richtsmonat bei 9,4 % (vgl. Abbildung 8), ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpun kte
angestiegen. Der Sollwert liegt bei 7,3 % und wird auch in diesem Monat deutlich übertroffen.
Auch bezüglich dieses Ziels ist von der Zielerreichung am Jahresende auszugehen.
Abbildung 8: K3E2 - Aktivierungsquote Langzeitleistungsbeziehende
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V/0915/2015
c) Arbeitslosigkeit
Die durchschnittliche Jugendarbeitslosenquote für den Rechtskreis SGB II (seit Jahresbeginn)
beträgt im Berichtsmonat August 2015 erneut 2,5 % und entspricht dem zu erreichenden unte r-
jährigen Sollwert (vgl. Abbildung 9). Die Zielerreichung zum Jahresende erscheint nach derzeit i-
gem Datenstand realistisch.
Abbildung 9: Jugendarbeitslosenquote SGB II
Gemäß Zielvereinbarung soll zudem der Anteil der Aktivierungen von ausländischen Arbeitslosen
an allen Aktivierungen von Arbeitslosen 22 % betragen. Bis auf den Monat Februar 2015 zeigt
sich im Jahresverlauf zwar ein relativ konstantes Niveau, der Sollwert wird allerdings nicht e r-
reicht (vgl. Abbildung 10). Im Berichtsmonat Mai 2015 ist, wie bereits im Vormonat, ein Anteil von
18,4 % zu verzeichnen.
Bei einem großen Teil der ausländischen Arbeitslosen, die vom Jobcenter Münster betreut we r-
den, steht das Erlangen von ausreichenden deutschen Sprach kenntnissen im Vordergrund. Dies
bedeutet, dass eine Vielzahl zunächst Sprach - bzw. Integrationskurse besucht. Hierbei handelt
es sich überwiegend um Bundes - bzw. Landesprogramme, d. h. ausschließlich drittfinanzierte
Maßnahmen. Gemäß den statistischen Vor gaben der Bundesagentur der Arbeit zählen diese
nicht als Aktivierungen. Im Sinne der ganzheitlichen Betreuung mit dem Ziel der nachhaltigen
Eingliederung in den Arbeitsmarkt muss die Stärkung dieser Ressource allerdings erreicht we r-
den, bevor andere passg enaue Maßnahmen in den Fokus rücken können, die dann statistisch
gezählt werden können.
Es zeigt sich, dass das vereinbarte Ziel sehr ambitioniert ist und lediglich begrenzt Steuerung s-
möglichkeiten bestehen. Von einer Zielerreichung ist gegenwärtig nicht auszugehen.
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V/0915/2015
Abbildung 10: Anteil der Aktivierungen von ausländischen Arbeitslosen
In Vertretung
gez.
Cornelia Wilkens
Stadträtin
Anlagen:
Anlage 1 - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik
Anlage 2 - Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT): Stand 03.11.2015
V_0915_2015_Basisinfo_Anlage_2
3303 Zeichen
- Anlage 2 zur V/0915/2015 Basisinformation des Jobcenter Münster - Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT): Stand 03.11.2015 Vermittlungsbudget 606.883,40 6,03 538.262,58 5,34 36.606,54 0,36 32.014,28 0,32% Reisekosten für Meldepflichten 1.500,00 0,01 541,67 0,01 0,00 0,00 958,33 0,01% Aktivierung und berufliche Eingliederung 2.539.451,42 25,21 2.284.581,53 22,68 250.540,44 2,49 4.329,45 0,04% Summe 3.147.834,82 31,25 2.823.385,78 28,03 287.146,98 2,85 37.302,06 0,37% Förderung berufl. Weiterbildung (FbW) 1.879.657,50 18,66 1.868.910,91 18,56 7.163,04 0,07 3.583,55 0,04% Summe 1.879.657,50 18,66 1.868.910,91 18,56 7.163,04 0,07 3.583,55 0,04% Eingliederungszuschüsse (EGZ) 533.980,56 5,30 503.215,84 5,00 12.687,76 0,13 18.076,96 0,18% Eingliederungszuschuss für AN ab 50 Jahre 52.855,37 0,52 52.387,37 0,52 468,00 0,00 0,00 0,00% befristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00% unbefristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 751.216,27 7,46 721.328,00 7,16 20.945,26 0,21 8.943,01 0,09% Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV( (ab 01.04.2012) 380.854,57 3,78 353.381,16 3,51 1.244,25 0,01 26.229,16 0,26% Einstiegsgeld 45.089,75 0,45 43.928,72 0,44 0,00 0,00 1.161,03 0,01% Begleitende Hilfen für Selbstständige 9.982,45 0,10 9.982,45 0,10 0,00 0,00 0,00 0,00% Summe 1.773.978,97 17,61 1.684.223,54 16,72 35.345,27 0,35 54.410,16 0,54% Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen 350.069,78 3,48 503.215,84 2,52 80.001,82 0,79 16.067,53 0,16% Einstiegsqualifizierung (EQ) 32.938,93 0,33 32.054,03 0,32 550,10 0,01 334,80 0,00% ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) 89.280,00 0,89 68.787,00 0,68 17.820,00 0,18 2.673,00 0,03% Summe 472.288,71 4,69 604.056,87 3,52 98.371,92 0,98 19.075,33 0,19% Ausbildungszuschuss 26.600,23 0,26 21.123,75 0,21 0,00 0,00 5.476,48 0,05% Probebeschäftigung behinderter Menschen 35.463,53 0,35 23.131,46 0,23 1.724,59 0,02 10.607,48 0,11% Probebeschäftigung schwerbehinderter Menschen 180.130,72 1,79 164.461,22 1,63 14.234,90 0,14 1.434,60 0,01% Eingliederungszuschüsse f. Behinderte [222] 51.467,50 0,51 39.483,89 0,39 1.137,07 0,01 10.846,54 0,11% Eingliederungszuschüsse f. Schwerbehinderte [223] 928.609,65 9,22 907.740,90 9,01 17.799,61 0,18 3.069,14 0,03% besondere Maßnahmen zur Weiterbildung Reha 246.776,38 2,45 227.556,31 2,26 6.624,90 0,07 12.595,17 0,13% Summe 1.469.048,01 14,59 1.383.497,53 13,74 41.521,07 0,41 44.029,41 0,44% Arbeitsgelegenheit Mehraufwand 775.777,95 7,70 614.856,31 6,10 160.921,64 1,60 0,00 0,00% Summe 775.777,95 7,70 614.856,31 6,10 160.921,64 1,60 0,00 0,00% Freie Förderung (§ 16f SGB II) 448.460,81 4,45 368.755,64 3,66 77.254,41 0,77 2.450,76 0,02% Summe 448.460,81 4,45 368.755,64 3,66 77.254,41 0,77 2.450,76 0,02% Sonstiges 104.833,00 1,04 96.085,42 0,95 8.747,58 0,09 0,00 0,00% Summe 104.833,00 1,04 96.085,42 0,95 8.747,58 0,09 0,00 0,00% Gesamtsumme 10.071.879,77 € 100,00 9.443.772,00 € 91,29 716.471,91 € 7,11 160.851,27 € 1,60% Verfügbares Budget % Leistungen für Menschen mit Behinderung Beschäftigung schaffende Leistungen Freie Förderung Sonstiges Ausgaben 2015 Mittelbindungen 2015 Beratung und Unterstützung der Arbeitsuche Qualifizierung Beschäftigung begleitende Leistungen Maßnahmen für Jüngere Datum Budget % % %
V_0915_2015_Basisinfo_Anlage_1
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- Anlage 1 zur Vorlage V/0915/2015 Basisinformation des Jobcenter Münster - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik (häufig verwendete Begriffe und Abkürzungen) Aktivierung Arbeitsmarktpolitische Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung zur beruflichen Eingliederung/ Weiterbildung (z. B. Umschulung). Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbezi ehenden (K3E2) Quotient aus der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden in einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung im Berichtsmon at (Zähler) und der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden gesamt im Berichtsmonat (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wi rd die Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden jeweils als Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrh ein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). Alo = Arbeitslose Personen, die nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige zumutbare Beschäftigung suchen, dabei den Vermittlungsbemühungen zur Verfügung stehen und sich bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet haben. Arbeitslosenquote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen zum Stichtag (Nenner). Die Zahl der zivilen Erwerbspersonen setzt sich zusammen aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie den Selbstständigen und den mithelfenden Familienangehörigen. Asu = Arbeitsuchende Personen, die eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Der Begriff ist weiter gefasst als der des Arbeitslosen und enthält zusätzlich auch die nicht arbeitslosen Arbeitsuchenden. Das sind die Personen, die eine Beschäftigung suchen, auch wenn sie bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben oder sich in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden. BG = Bedarfsgemeinschaft Personen, die in einem Haushalt und in einer so genannten Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft miteinander leben und wirtschaften. Hierzu gehören die engsten Familienangehörigen (Ehegatten/ Partner und Kinder), nicht aber Großeltern oder Verschwägerte. BM = Berichtsmonat Monat, über den sich die jeweilige Berichterstattung erstreckt. Er beginnt am Tag nach dem statistischen Stichtag des vorangegangenen Berichtsmonats und endet mit dem nächsten statistischen Stichtag (jeweils ca. Mitte eines Monats). eLb = erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der BRD haben. gE = gemeinsame Einrichtung Gemeinsame Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und der kreisfreien Städte sowie Kreise zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Gebiet des kommunalen Trägers. Integration Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, voll qualifizierenden beruflichen Ausbildung oder selbständigen Tätigkeit eines erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Integrationsquote (K2) Quotient aus der Summe der Integrationen im Berichtsmonat und den vorangegangenen elf Monaten (Zähler) und dem durchschnittlichen Bestand der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Vormonat und den vorangegangenen elf Monaten (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Integrationsquote als Jahresfortschrittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). JDW = Jahresdurchschnittswert Durchschnitt von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. JFW = Jahresfortschrittswert Kumulierte Summe von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. Jugendarbeitslosenq uote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen unter 25 Jahren zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen unter 25 Jahren zum Stichtag (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Jugendarbeitslosenquote jeweils als Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). Leistungsberechtigte Personen, die im Leistungsbezug nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) stehen. LfU = Leistungen für Unterkunft und Heizung Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Bedarfe, die die Unterkunft betreffen (z. B. Kaltmiete, Neben- und Heizkosten). LLU = Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Regelbedarfe (z. B. Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie) und Mehrbedarfe (z. B. Alleinerziehung, Schwangerschaft und Geburt). LZA = Langzeitarbeitslose Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind. LZB = Langzeitleistungsbeziehende Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate hilfebedürftig waren. Um nicht Zeiten der Nichterwerbsfähigkeit (vor Vollendung des 15. Lebensjahres) mit einzubeziehen, werden Langzeitleistungsbeziehende ab Vollendung des 17. Lebensjahres ausgewiesen. Nachhaltigkeit Eine Integration gilt als nachhaltig, wenn die Person zwölf Monate nach Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Nachhaltigkeitsquote (K2E3) Quotient aus der Summe der nachhaltigen Integrationen in den vergangenen zwölf Monaten (Zähler) und der Summe der Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den vergangenen zwölf Monaten (Nenner). nEf = nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen, die mit einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft leben, selbst aber noch nicht im erwerbsfähigen Alter sind (unter 15 Jahren), oder aufgrund ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit oder evtl. rechtlicher Einschränkungen nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten. Sanktionen Prozentuale Absenkung des Regelbedarfes bei Pflichtverletzungen durch den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Im Falle wiederholter Pflichtverletzungen können Sanktionen von bis zu 100% des Arbeitslosengeldes II (Regelbedarf und Kosten der Unterkunft) verhängt werden. Sanktionsquote Quotient aus der Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit mindestens einer gültigen Sanktion zum Stichtag (Zähler) und allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zum Stichtag (Nenner). Veränderungsrate des Bestands der Langzeitleistungsbezi Quotient aus der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat (Zähler) und der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat des Vorjahres (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Veränderungsrate jeweils als ehenden (K3) Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). zkT = zugelassener kommunaler Träger Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitsuchende zur alleinigen Wahrnehmung (Optionskommune) – z. B. Jobcenter Münster
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0915/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.11.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37