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3545/2021

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: „Tempo 30 und Verkehrssicherheit in Köln-Buchforst (Az.: 02-1600-174-21)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 17.02.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 07.03.2022, TOP 2.2

Anlage 3- Unfall in Köln-Buchforst_ Pkw und Linienbus kollidiert – Sechs Verletzte _ Kölner Stadt-Anzeiger

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Anlage 2 - Pressemitteilung Unfall Kreisverkehr

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 - Eingabe

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Anlage 3- Unfall in Köln-Buchforst_ Pkw und Linienbus kollidiert – Sechs Verletzte _ Kölner Stadt-Anzeiger

1056 Zeichen

Köln-Buchforst -
Kölner Stadt-Anzeiger | Köln | Mülheim
Schwerer Unfall in Köln-Buchforst: Pkw und Linienbus kollidiert
– Sieben Verletzte
Einsatzkräfte am Unfallort
Foto: Jasmin
20.11.21, 08:03 Uhr
Bei einem schweren Unfall in Köln-Buchforst sind am Freitagabend gegen 22 Uhr ein Pkw und
ein Linienbus kollidiert. Nach Polizeiangaben wurden sieben Menschen bei dem Unfall verletzt. Zwei
Schwerverletzte kamen mit Rettungswagen in die Uni-Klinik und in das Krankenhaus Merheim. Lebensgefahr
bestand nicht.
Nach Angaben des Busfahrers war der Fahrer des Pkw der Marke BMW mit hoher Geschwindigkeit auf der
Waldecker Straße in Richtung Kalk unterwegs. Auf der Kreuzung mit der Heidelberger Straße kam es zu dem
Frontalzusammenstoß. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Polizei teilte mit, dass der Fahrer des Pkw
alkoholisiert war. 
In dem Auto saßen sechs Personen. Der Busfahrer erlitt einen Schock, ein Fahrgast wurde leicht verletzt. Die
Unfallstelle war am späten Abend noch gesperrt. (red)
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Anlage 4

Anlage 2 - Pressemitteilung Unfall Kreisverkehr

1355 Zeichen

Alle Meldungen 
12.05.2021 – 17:37
POL-K: 210512-3-K Zwei Führerscheine nach
mutmaßlichem Kfz-Rennen beschlagnahmt
Köln (ots)
Am Dienstagabend (11. Mai) hat die Polizei Köln auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zwei
Führerscheine nach einem Verkehrsunfall in Köln-Buchforst beschlagnahmt. Vorausgegangen
war nach ersten Ermittlungen ein Rennen der 33 und 20 Jahre alten Führerscheininhaber. Der
Fahrer des VW Tiguan (33) soll gegen 21.20 Uhr an der Abfahrt Buchforst von der Stadtautobahn
abgefahren sein und versucht haben, den 20-jährigen Fahrer des BMW X3 abzuhängen. Nach
Zeugenangaben seien die Kontrahenten mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit
auf den Kreisverkehr Waldecker Straße zugefahren. In der langgezogenen Linkskurve war der
SUV nach rechts von der Straße abgekommen, hatte mehrere Schilder umgefahren und war
schwer beschädigt im Kreisverkehr liegengeblieben. Der BMW war hinter dem Unfallwagen zum
Stehen gekommen. Der 33-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. (cg/de)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Polizeipräsidium Köln 
Pressestelle 
Walter-Pauli-Ring 2-6 
51103 Köln 
Telefon: 0221/229 5555 
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de 
Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell
Polizei Köln
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3489 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64/644/5 
 
Vorlagen-Nummer 
 3545/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: „Tempo 30 und Verkehrssicherheit in Köln-Buchforst (Az.: 
02-1600-174-21) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim dankt den Petenten für die Eingabe.  
Das Kölner Stadtgebiet umfasst ein Verkehrsnetz von über 3.000 Kilometern. Des Weiteren ist die 
Stadt Köln in neun Stadtbezirke und 86 Stadtteilen untergliedert. Aufgrund der Vielzahl von Straßen 
und Stadtteilen ist es nicht möglich nur einen konkreten Stadtteil, hier Köln-Buchforst, im Hinblick auf 
die Verkehrssituation zu betrachten. Aus diesem Grund kann der Antrag der Bürgerinitiative „Buch-
forst Mobil“ nicht zeitnah umfassend bearbeitet werden. 
 
Die Verwaltung wird gebeten, die Wünsche der Bürgerinitiative zu prüfen und ggf. in das Arbeitspro-
gramm aufzunehmen. 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 07.03.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Verwaltung bedankt sich für das rege Interesse an der Verkehrsthematik. Für das Amt für Ver-
kehrsmanagement hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. Insbesondere die Verkehrssicherheit 
der schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen hat einen hohen Stellenwert. 
Die angesprochenen Örtlichkeiten im Stadtteil Köln-Buchforst wurden bezüglich der Verkehrssituation 
sowie der Verkehrssicherheit überprüft. Dabei wurden keine maßgebenden verkehrsrechtlichen Män-
gel festgestellt. Die Straßenverkehrsbehörde steht im stetigen Austausch mit den verkehrslenkenden 
Dienststellen und überprüft Eingaben und Feststellungen auch auf Hinweis einzelner Stellen. Auch 
hierbei waren die Örtlichkeiten in der Vergangenheit nicht auffällig.   
Das Bestreben der Stadtverwaltung ist es, die Verkehrssituation für alle Bürger*innen und Verkehrs-
teilnehmer*innen zu verbessern. Dies gilt insbesondere für die Verkehrssicherheit (z. B. Geschwin-
digkeitsbegrenzungen, Einrichten von Verkehrseinrichtungen etc.). Dabei spielen ökologische Aspek-
te wie z. B. Reduzierung von Immissionen ebenfalls eine große Rolle.  
Viele verkehrliche Vergehen sind nicht auf fehlende oder ungenügende verkehrliche Maßnahmen, 
sondern vielmehr auf bewusste Nichtbeachtung der Verkehrsregeln einzelner Verkehrsteilneh-
mer*innen zurückzuführen. Daher umfasst die Überprüfung auch stets die ämterübergreifende Kom-
munikation.  
Da gerade im Stadtgebiet Köln viele diverse Bedürfnisse von vielen verschiedenen Verkehrsteilneh-
mer*innen aufeinander treffen, ist der Abwägungsprozess der einzelnen Maßnahmen sehr komplex 
und bindet auch personelle Kapazitäten. Um allen Bedürfnissen und Bezirken gerecht zu werden, 
muss eine Priorisierung von Eingaben und Anfragen stattfinden. Daher ist es nicht möglich auf alle 
Aspekte vollumfänglich und kurzfristig einzugehen.  
Aus den vorgenannten Gründen kann kurzfristig keine allumfassende verkehrliche Veränderung um-
gesetzt werden. Die Verwaltung wird die Wünsche in das Arbeitsprogramm aufnehmen. Für eine ggf. 
erforderliche straßenplanerische (Weiter-)Bearbeitung sind zurzeit jedoch keine personellen und fi-
nanziellen Ressourcen vorhanden. 
Anlagen 
1. Eingabe 
2. Pressemitteilung 
3. Unfall in Köln-Buchforst

Anlage 1 - Eingabe

18973 Zeichen

Köln, den 27.08.2021 
Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden 
an Rat und Bezirksvertretungen 
Ludwigstraße 8 
50667 Köln 
Tempo 30 und Verkehrssicherheit in Köln-Buchforst 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
wir sind eine Nachbarschaftsinitiative aus Buchforst namens „Buchforst Mobil“ (www.buchforst-
mobil.de), die sich für eine nachhaltige Mobilität für alle Altersgruppen einsetzt. 
Am 11.05.2021 kam es zu einem illegalen KfZ-Rennen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h in 
Buchforst. Hierbei ist ein PKW dutzende Meter über einen Bürgersteig und Zebrastreifen geschossen, 
hat mehrere Verkehrsschilder aus dem Boden gerissen und ist schwer beschädigt im Kreisverkehr am 
Leonardo-Hotel zum Stehen gekommen (siehe Pressemitteilung der Polizei Köln sowie Bilder in den An-
lagen). Allein der Umstand, dass das Rennen kurz nach dem Beginn der damaligen Ausgangssperre statt-
gefunden hat, dürfte dazu geführt haben, dass keine Menschen schwer verletzt oder getötet wurden. 
Aufgrund der Lage von Buchforst 
• an der Stadtautobahn,
• zwischen Kalk und Mülheim sowie
• zwischen Frankfurter Straße und Pfälzischem Ring
kommt es in Buchforst immer wieder zu hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Lärmbelästigun-
gen, insb. nach Anbruch der Dämmerung. Verdächtige Fahrzeuge aus der Poser- und Raserszene werden 
auch häufig im Zusammenhang mit einer Shisha-Bar gesichtet. 
Weite Teile von Buchforst in Form der Wohngebiete sind bereits als Tempo 30-Zonen ausgewiesen. Je-
doch sind die zentralen Verkehrsachsen Karlsruher Str./Heidelberger Str. (Ost-West-Achse) sowie Wal-
decker Straße (Nord-Süd-Achse) baulich so gestaltet, dass sie scheinbar zum Rasen animieren. Denn die 
Straßen sind zum Teil überbreit und ganz überwiegend sehr gradlinig gestaltet, was – auch aufgrund von 
fehlenden Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen – sehr schlecht für die Verkehrssicherheit ist. 
Hinzu kommt, dass die wenigen Querungsmöglichkeiten (z.B. am Kreisverkehr Leonardo-Hotel oder an 
1

Seite 2 
der KVB-Haltestellte Waldecker Straße) häufig von KfZ ignoriert werden und der Vorrang von Fußgän-
ger*innen und insb. von Radfahrenden nicht gewährt wird. 
Mit unserem Begehren zu Tempo 30 liegen wir ganz auf der Linie der Chefin der Verwaltung, Frau Ober-
bürgermeisterin Reker. Diese hatte angeregt, Tempo 30 in ganz Köln einzuführen. Solange dies stadtweit 
nicht möglich ist, kann jedoch Tempo 30 abschnittsweise angeordnet werden. 
In rechtlicher Hinsicht kann Tempo 30 nach StVO aufgrund mehrerer Gründe angeordnet werden. So 
befindet sich im Zentrum von Buchforst, unmittelbar über die Kreuzung Waldecker Straße / Heidelber-
ger Straße erschlossen, eine Kindertagesstätte. Der hieraus resultierende Radius von 300 Metern deckt 
nahezu ganz Buchforst ab. Zudem werden alle Straßenabschnitte stark von Fußgänger*innen und Rad-
fahrenden genutzt und die genannten Straßen häufig gequert. Wohl aufgrund von ähnlichen Erwägun-
gen ist ein Teil der Kalk-Mülheimer-Str. mit Tempo 30 ausgewiesen (siehe Teil 5). 
Zusätzlich haben wir den Unfallatlas der Jahre 2019 und 2020 analysiert (siehe Anlage 6). Hieraus wird 
deutlich, dass es auf allen angesprochenen Abschnitten Unfälle mit Personenschaden gab und demnach 
auch weitere Unfälle zu erwarten sind, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Denn ohne Tempo 30 
wird die „Vision Zero“ von keinerlei Verkehrstoten nicht zu erreichen sein. 
Zuletzt wurde in einer vergleichbaren Situation in Nippes auf der Neusser Straße Tempo 30 eingeführt. 
Auch die drastische Reduzierung von Unfällen auf den Ringen im Zusammenhang mit RingFrei und Tem-
po 30 zeigen das Potential dieser simplen Maßnahme. Das Thema „Tempo 30“ ist zurzeit auch national 
und international in aller Munde. So hat die UN jüngst in der Kampagne „UN Road Safety Week“ im Mai 
2021 einen Appell für Tempo 30 gestartet. Auch die WHO fordert ein Tempolimit von 30 km/h in Ort-
schaften. Wo diese Maßnahme bereits umgesetzt wurde, z.B. in Spanien oder Brüssel, kam es unmittel-
bar zu weniger Verletzten und Toten im Straßenverkehr, weniger Unfällen, weniger Lärm und einer ver-
besserten Lebensqualität. 
Der einzige Nachteil von Tempo 30 ist eine minimal erhöhte Reisezeit für KfZ. Jedoch ist erstens der 
Zeitverlust zu vernachlässigen, da er bei der Durchquerung von Buchforst weniger als eine Minute be-
tragen würde. Zudem ist nur der Durchgangsverkehr hiervon betroffen, der tendenziell sowieso aus den 
Stadtteilzentren verdrängt werden soll gemäß des vom Stadtrat beschlossenen Konzeptes eines MIV-
Grundnetzes. 
Im Folgenden werden wir abschnittsweise darlegen, wo und warum jeweils Tempo 30 angeordnet wer-
den soll. Je Abschnitt sind erläuternde Fotos als Anlage beigefügt. 
2

Seite 3 
Teil 1: Östlicher Teil der Heidelberger Straße 
Die Verbindung von Buchforst-Mitte zur Frankfurter Straße durch den Tunnel ist eine typische Raser-
strecke. Der Straßenkörper ist hier überbreit und die Straße ist absolut gradlinig ohne jegliche Beschrän-
kungen ausgestaltet. Aufgrund der mangelhaften Markierungen wird suggeriert, dass hier sogar 2 Fahr-
streifen je Richtung zur Verfügung stehen. Insbesondere PKW, die aus dem Tunnel Richtung Westen 
ausfahren, haben häufig bereits hohe Geschwindigkeiten und reduzieren diese nicht im Bereich von 
Buchforst. 
Aus der Perspektive von Fußgänger*innen ergeben sich hier mehrere Problemzonen: 
Im östlichen Teil liegen die Spielplätze Kirchhoff-Straße sowie Rudolf-Clausius-Straße. Diese werden 
durch die Heidelberger Straße getrennt. Seit Jahren fordert die Bürger*innenschaft hier eine sichere 
Querungsmöglichkeit. Hinzu kommt, dass südlich der Heidelberger Straße viele Bildungs- und Sozialein-
richtungen liegen, während nördlich der Heidelberger Straße eher Wohnbebauung existiert. Entspre-
chend ausgeprägt sind die Querungen der Straße. Hier erlauben wir uns den Hinweis, dass eine sichere 
Querungsmöglichkeit hier von der Verwaltung immer wieder abgelehnt wurde. Jüngst wurde jedoch im 
westlichen Abschnitt am neugebauten Lidl eine KfZ-Ausfahrt mit Ampelschaltung eingerichtet (siehe die 
Ausführungen unter „Teil 2“). Demnach wäre eine Ampelanlage auch im östlichen Teil möglich. 
Im mittleren Teil dieses Abschnitts der Heidelberger Straße gibt es keinerlei sichere oder adäquate Que-
rungsmöglichkeit. Dies liegt insb. daran, dass auf beiden Seiten durchgehend Parktaschen liegen. Ein 
sicheres Queren insb. mit Kinderwagen, Rollatoren etc. ist dadurch bereits ausgeschlossen. Sofern zum 
Queren die Bereiche der T-Kreuzungen z.B. mit Fabriciusstr. genutzt werden, ergibt sich das Problem, 
dass hier eine Querung im Bereich des KfZ-Verkehrs erfolgen muss. Eine klassische „Kreuzungssituation“ 
mit Sichtachsen und Bürgersteigen ist hier für Fußgänger*innen nicht gegeben. 
Lediglich im westlichen Teil dieses Abschnitts ist eine Querungsmöglichkeit in Form einer Ampel auf der 
Südseite und eines Zebrastreifens auf der Nordseite eingerichtet. An der Südseite ergeben sich jedoch 
durch häufige Falschparker im absoluten Halteverbot gefährliche Situationen. Hier weichen nachfolgen-
de KfZ auf den Bereich der KVB-Schienen aus, mit entsprechenden Konflikten. Noch gefährlicher ist je-
doch die Situation auf der Nordseite. Hier wird der Zebrastreifen von KfZ regelmäßig (!) ignoriert. Dies 
scheint ggf. verkehrspsychologisch durch die langgezogene, breite Straße und einen Tunnelblick in Rich-
tung der Ampel mit der Waldecker Straße erklärbar. Hinzu kommen regelmäßig illegale Wendemanöver 
über die Sperrfläche incl. regelmäßiger Gefährdung der KVB-Bahnen. Im Anschluss an den Zebrastreifen 
ergeben sich gefährliche Situationen durch die Überführung des Radweges auf die Fahrbahn sowie die 
durchgängig missachtete (mit Duldung Stadt Köln) Halte- und Parkregelung mit z.T. nicht nachvollzieh-
baren Anordnungen in zeitlicher Hinsicht. 
Ergänzend muss bei der Bewertung der Verkehrssicherheit beachtet werden, dass die Radwege hier 
nicht (mehr) benutzungspflichtig sind (mit Ausnahme des Tunnels im Osten). 
Aufgrund der dargelegten Missstände schlagen wir folgende Maßnahmen vor: 
• Einrichtung von Tempo 30 auf diesem Abschnitt
3

Seite 4 
• Regelmäßige Aufpflasterungen sowie effektive Sperrung der KVB-Gleise für KfZ mind. im Bereich
der Aufpflasterungen
• Priorisierte Einrichtung einer Querungshilfe im Osten nach Maßgabe der verkehrstechnischen
Vorgaben (bevorzugt als Ampel); relevant auch für Radfahrende aufgrund der kommenden
RadPendlerRoute
• Querungshilfe in der Mitte dieses Abschnitts ca. auf Höhe der Fabriciusstr. Dies deckt sich mit
dem öffentlichen Durchgang Richtung Norden (Hofmannstraße). Mindestens Abpollerung der
Parktasche an der Nordseite auf Höhe des Durchgangs zur Schaffung von Sichtachsen sowie
Schaffung einer Fläche für Fußgänger*innen an der Fabriciusstr. auf der Südseite.
• Effektiver Schutz der regelmäßig missachteten mittigen Sperrflächen auf den Gleisen auf Höhe
Herschelstr., z.B. durch Poller
• Aufpflasterung vor dem vorhandenen Zebrastreifen zur Geschwindigkeitsreduktion
• Prüfung, Änderung und/oder konsequente Durchsetzung der Halt- und Parkverbote im westli-
chen Teil dieses Abschnitts vor den Geschäften
Teil 2: Westlicher Teil der Heidelberger Straße sowie Karlsruher Straße 
Im westlichen Teil dieses Abschnitts ergeben sich durch die autobahnartige Abfahrt vom Pfälzischen 
Ring, die Tunnelsituation und die Überbreite des Straßenkörpers ebenso wie im östlichen Abschnitt-
überhöhte Geschwindigkeiten. Hinzu kommen fehlende Radwege im Tunnel. Hier hat die Straße durch 
die Breite, die fehlende Bebauung und die langgezogene Kurve den Charakter einer Rennstrecke und 
wird so auch benutzt. 
Aufgrund des Freizeitwertes des Kalkbergs 2 als eine der wenigen Grünflächen in Buchforst (perspekti-
visch auch vermehrt Bischofsacker aufgrund Neugestaltung mit Soccer-Anlage sowie Kalkberg 1 auf-
grund der Nachnutzung der aufgegebenen Hubschrauberstation) ergibt sich hier querender Fußverkehr. 
Leider wurde die komplette Umgestaltung des Straßenabschnitts beim Neubau des Lidls nicht genutzt, 
um Verbesserungen für den Fußverkehr herbeizuführen. Es wurde eine neue Ampel ohne Fußgänger-
überweg installiert. Die Ampel reagiert noch nicht einmal auf Radfahrer. 
Die Querungsmöglichkeiten im mittleren Teil auf Höhe der Dortmunder Straße sind aufgrund der man-
gelhaften Gehweginfrastruktur stark verbesserungsfähig. Lediglich im östlichen Teil im Bereich der KVB-
Haltestelle bestehen gute Querungsmöglichkeiten. Auf diesem Abschnitt gibt es jedoch regelmäßig 
Zweite-Reihe-Parker mit entsprechender Versperrung der Sichtachsen. Bezüglich der nicht nachvollzieh-
baren Halte- und Parkverbote vor den Geschäften (die nie beachtet und nie geahndet werden) wird auf 
die Ausführungen unter Teil 1 verwiesen. 
Perspektivisch muss der geplante, autobahnartige Ausbau von der Straße des 17. Juni Richtung Karlsru-
her Straße zur Erschließung von Mülheim Süd bedacht werden. 
Aufgrund der dargelegten Missstände schlagen wir hier folgende Maßnahmen vor: 
• Einrichtung von Tempo 30 auf diesem Abschnitt
• Regelmäßige Aufpflasterungen sowie effektive Sperrung der KVB-Gleise für KfZ mind. im Bereich
der Aufpflasterungen
4

Seite 5 
• Querungshilfe zwischen Kalkberg 2 sowie Bischofsacker z.B. durch Umgestaltung der Ampelan-
lage an der Lidl-Ausfahrt
• Schaffung von Sichtachsen sowie Schaffung von Flächen für Fußgänger*innen an der Kreuzung
mit der Dortmunder Straße
• Spätestens mit Neubau zur Erschließung von Mülheim Süd muss zwingend eine sichere Radfah-
rinfrastruktur im Tunnel Richtung Pfälzischer Ring geschaffen werden
Teil 3: Südlicher Teil der Waldecker Straße 
Beim Umbau im Jahr 2013 wurden die Anforderungen an eine nachhaltige und sichere Infrastruktur 
nach heutigen Maßstäben nicht umgesetzt. 
Im Kreisverkehr am Leonardo-Hotel wird der Vorrang von Fußgänger*innen an Zebrastreifen sowie von 
Radfahrenden auf den Radwegen regelmäßig ignoriert. Dies gilt insb. für die Zufahrt zum Kreisverkehr 
von der Stadtautobahn. Geschuldet ist dies wohl dem Umstand, dass hier ein Wechsel von einer Auto-
bahn in ein Wohn-/Mischgebiet erfolgt, ohne dass dies verkehrstechnisch hinreichend begleitet wird. 
Genau hier geschah der oben erwähnte, schlimme Unfall mit 130 km/h. 
Im weiteren Verlauf Richtung Norden sind hinreichende Querungsmöglichkeiten eingerichtet. Jedoch 
sollte die Mittelinsel auf Höhe des belebten Waldecker Plätzchens / Norma-Supermarkt mit einem Zeb-
rastreifen versehen werden. 
Insgesamt ist die Ausgestaltung mit zahlreichen Supermärkten, Geschäften, Dienstleistern, dem Stadt-
teilzentrum, Busverkehr und den Fahrradschutzstreifen vergleichbar mit der Venloer Straße oder der 
Neusser Straße, wo auch Tempo 30 gilt. Hierbei sollte die Nutzung während der Markttage mit bedacht 
werden. Hier kommt es regelmäßig zu chaotischen Situationen. So sind an Markttagen z.B. die Fahrrad-
schutzstreifen durchgängig beparkt. 
Aufgrund der dargelegten Missstände schlagen wir hier folgende Maßnahmen vor: 
• Einrichtung von Tempo 30 auf diesem Abschnitt, einschließlich auf der Abfahrt der Stadtauto-
bahn
• Aufpflasterungen an allen Ein- und Ausfahrten im Kreisverkehr (hierdurch auch Verbesserung
der Durchfahrt für Radfahrende im Zuge der kommenden RadPendlerRoute)
• Zusätzlicher Zebrastreifen an der Mittelinsel Höhe Waldecker Plätzchen
• Aufpflasterungen am vorhandenen Zebrastreifen sowie am ggf. neu geschaffenen Zebrastreifen
• Ggf. Tempo 10 an Markttagen, einseitige Sperrung / Einbahnstraßenregelung (bis auf Busver-
kehr) an Markttagen oder vergleichbare Maßnahmen
5

Seite 6 
Teil 4: Nördlicher Teil der Waldecker Straße sowie Bertoldistr. 
Dieser Bereich ist zunächst geprägt durch eine Zweiteilung der Straße incl. Grünzug mit großen Bäumen 
in der Mitte. An sich könnte die Straße hier eine regelrechte Prachtallee darstellen. In der Realität wird 
nahezu sämtlicher öffentlicher Raum als kostenloser Abstellplatz für KfZ genutzt oder missbraucht. So ist 
auf beiden Seiten das vollfächige Gehwegparken angeordnet, wodurch für Fußgänger*innen eine nur 
geringe Restbreite verbleibt. Die Mittelallee ist eigentlich eine Grünfläche, wird jedoch durchgehend als 
KfZ-Stellplatz missbraucht (einschließlich Lagerung von LKW-Zugmaschinen). Zwischen Kasseler Straße 
sowie Rudolf-Clausius-Straße/Hertzstr. fehlt dementsprechend eine sichere Querungsmöglichkeit. 
Zudem ist der Kreuzungsbereich mit Rudolf-Clausius-Straße/Hertzstr. sehr unübersichtlich. Hier beste-
hen überhaupt keine Sichtachsen. Insb. der KfZ-Verkehr aus Süden kann von Fußgänger*innen erst 
wahrgenommen werden, wenn diese mitten auf der Kreuzung stehen. 
Diese Umstände sind insofern sehr bedeutend, als dass hier reger Fußverkehr in Richtung der S-Bahn 
Haltestelle herrscht. An der S-Bahn Haltestelle wiederum ist unverständlicher Weise kein Zebrastreifen 
eingerichtet. Hier besteht auf beiden Seiten die jeweilige Bushaltestelle, Treppen zur S-Bahn und nur auf 
der Westseite der Zugang zum Aufzug. 
Im weiteren Verlauf der Bertoldistr. ergibt sich aufgrund der Geradlinigkeit und Hindernisfreiheit wiede-
rum eine typische Raserstrecke. Hier verweisen wir auf einen Unfall vom 18.01.2021, bei dem ein PKW 
über den Kreisverkehr hinausgeschossen ist. Außerdem wird hier regelmäßig geblitzt, d.h. es wird mit 
Geschwindigkeiten von mind. 60 – 70 km/h gerechnet, was im Bereich einer S-Bahn-Haltestelle eine 
Zumutung ist. Zudem ergibt sich aus dem Neubau der „Bertoldi Gärten“ erhöhter Verkehr aus unüber-
sichtlichen Tiefgarageneinfahrten. 
Aufgrund der dargelegten Missstände schlagen wir hier folgende Maßnahmen vor: 
• Einrichtung von Tempo 30 auf diesem Abschnitt
• Wiederherstellung der Grünfläche in der Mitte mit Ausweisung als Gehweg (ggf. ad hoc als
Kiesweg)
• Schaffung von Sichtachsen sowie Schaffung von Flächen für Fußgänger*innen an der Kreuzung
mit der Rudolf-Clausius-Straße/Hertzstr.
• Zebrastreifen an der S-Bahn-Haltestelle mit Aufpflasterungen
• Umgestaltung Bertoldistr. analog zum Auenweg mit alternierenden Hindernissen; Durchfahrt für
Radfahrende rechts der Hindernisse wie auf dem Penningsfelder Weg (Dellbrück)
Teil 5: Kalk-Mülheimer Straße 
Der südliche Teil der Kalk-Mülheimer Straße ist bereits als Tempo 30 ausgewiesen. Dies zeigt, dass 
grundsätzlich auch auf anderen Abschnitten mit ähnlichen Gefahrenlagen Tempo 30 in Buchforst ange-
ordnet werden kann. Jedoch fehlt hier eine Querungshilfe im Süden für den Rad- und Fußverkehr aus 
Richtung Leonardo-Hotel (Geh-/Radweg entlang der Stadtautobahn; Teil der Planungen zur RadPendler-
Route aus Bergisch-Gladbach, siehe auch unser Bürgerantrag vom 12.04.2021 zur Situation an der 
6

Seite 7 
Stadtautobahn) sowie eine Querungshilfe für den Fußverkehr auf Höhe des Zugangs zum Bischofsacker. 
Dies ist auch wichtig aufgrund der kommenden Aufwertung des Bischofsackers (Soccer-Feld etc.). 
Im nördlichen Teil der Kalk-Mülheimer Straße ergibt sich folgendes Problem: In Richtung Norden ist die 
rechte Seite der Straße durchgehend beparkt Dadurch ist die Straße de facto einspurig. Hinzu kommt, 
dass der (nicht benutzungspflichtige) Hochbord-Radweg in der sogenannten Dooring-Zone verläuft. Rad-
fahrende auf der Straße fahren gefährlich zwischen Dooring-Zone und Gegenverkehr und werden mit zu 
geringen Abständen überholt. 
Hinzu kommt hier eine mangelhafte Querungsmöglichkeit für Fußverkehr auf Höhe der Kasseler Straße. 
Hier müssen mind. Poller aufgestellt werden, weil die Freifläche auf der Westseite der Kreuzung regel-
mäßig zugeparkt wird. Besser wäre eine Umgestaltung, da im jetzigen Stand eine direkte Querung von 
Bürgersteig zu Bürgersteig nicht möglich ist. 
Mit bedacht werden muss hier, dass gerade dieser de-facto einspurige Abschnitt durch den Neubau zur 
Erschließung von Mülheim-Süd verstärkt belastet werden wird (siehe Verkehrssimulation zum entspre-
chenden Planungsbeschluss). 
Aufgrund der dargelegten Missstände schlagen wir hier folgende Maßnahmen vor: 
• Einrichtung von Tempo 30 auch auf dem nördlichen Abschnitt
• Querungshilfen mit Zebrastreifen und Aufpflasterungen (sowohl am Fuß/Radweg entlang der
Stadtautobahn als auch am Zugang zum Bischofsacker)
• Neuordnung der Parkregelung im Bereich zwischen Heidelberger Straße und Bahnunterführung,
ggf. kombiniert mit Überholverbot von Radfahrenden gemäß dem neu eingeführten Schild
• Schaffung von Sichtachsen sowie Sicherung der Fläche für Fußgänger*innen an der Kreuzung mit
der Kasseler Straße, ggf. Tausch von Parktaschen mit Fußgängerbereich für direkte Querungs-
wege
Bezüglich der Straßenraumgestaltung der Kalk-Mülheimer Straße im Abschnitt zwischen Stadtautobahn 
und Heidelberger Straße planen wir einen separaten Antrag. Hier fehlt z.B. jede Radinfrastruktur. 
Die Eingabe wird vom Runden Tisch Buchforst e.V. unterstützt. 
Gerne sind wir bereit, die Probleme und Maßnahmen in einem Ortstermin zu besprechen. 
Mit freundlichen Grüßen 
M
Anlagen 1-5 (Fotos zu den 5 Abschnitten) 
Anlage 6 (Unfallatlas 2019 und 2020) 
Anlage 7 (Pressemitteilung zum Raserunfall) 
7

Beratungsverlauf (1)

07.03.2022 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3545/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
17.02.2022
Erstellt
07.10.2021 15:31