2972/2021
Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 3. August 2021
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Mitteilung Ausschuss
629 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 30.08.2021 2972/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 06.09.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 06.09.2021 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 07.09.2021 Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 3. August 2021 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 3. August 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 06.09.2021 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 07.09.2021
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Martinstraße 34 - 42 (Flurstück 1184)
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2019 - 2022
Bauzeit: 2022 - 2025
Projektbeschreibung:
In der Kölner Altstadt zwischen Martinstraße, Obenmarspforten und Steinweg
wird ein Gebäudekomplex errichtet, der die Erweiterung des
Wallraf-Richartz Museums und Fondation Corboud, mit unterirdischer Erschließung
durch ein Verbindungsbauwerk zum Bestandsgebäude Museum Ungers beherbergen
wird. Außerdem sollen hochwertige städtische Nutzflächen im Bereich der
Blockrandbebauung errichtet werden.
Die Maßnahme umfasst zudem die Anbindung des bestehenden Museumsbaus
an das unterirdische Verbindungsbauwerk.
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss Beauftragung GP 07/2017 Suchschürfe zur Erkundung Bau- bis ca. 06/2021
Planungsbeschluss Beauftragung GP 03/2019 grund (Ver- u. Entsorgungsleitungen, Gründung, Archäologie)
Baubeschluss 06/2020
Bauvorbescheid 05/2021
Baugenehmigung 06/2022
Baubeginn (Start der BE/VP 1 - Baugrube, Gründung) 12/2022
Baubeginn (Start VP 2 - Hochbau) 10/2023
Fertigstellung Bau 12/2025
Inbetriebnahme inklusive Ausstattung
und Ersteinrichtung 05/2026
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Vorabzug
03.08.2021
01
Stand:
Index:
Die Aktivitäten zu den Suchschürfen sind abgeschlossen. Die
Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und in die Baugruben-
und Tragwerksplanung eingearbeitet.
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 06.09.2021 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 07.09.2021
03.08.2021
01
Stand:
Index:
3. Kosten
Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Juni 2020
Verteilung Anteile 62 % auf die Erweiterung WRM / 38% auf die Blockbebauung
Titel I: Erweiterungsbau WRM (Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und Titel 2 zu 1/3 zugeordnet)
Baukosten KG 200-600 34.823.665 €
Baunebenkosten 16.854.558 €
Gesamtsumme (brutto) 51.678.223 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
Titel II: Blockrandbebauung - städtische Verwaltungsflächen
Baukosten KG 200-600 15.948.273 €
Baunebenkosten 8.427.279 €
Gesamtsumme 24.375.552 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
(ohne Grundstückkosten und Risikozuschlag)
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 03.08.2021
Zahlungsstand= 10,2 Mio. € (brutto)
Verfügt (Auftrags-+Zahlungsstand)= 26,4 Mio. € (brutto)
4. Risiken
Grün
Gelb
Rot
1 Baugrund (Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen, U-Bahn Trasse)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Belastbarkeit der Kostenermittlung (Umsetzung "Weiterplanung ohne MA 30+32", Risikobudget und Indexierung)
10 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
11 Einhaltung Rahmenterminplan
12 Erweiterter Planungsbedarf (z.B. im Zusammenhang mit dem Bestand)
13 Qualitäten Bau
14 Schnittstelle Grundstück Martinstrasse 32 (in Fremdeigentum)
15 Anlieger- und Bürgerbeschwerden
16 Vorhandene Bausubstanz / Brandschutz
17 Urheberrecht Ungers Erben
Das Risikomanagement wurde aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und
Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH3) sind insbesondere die folgenden Risiken
zu beachten:
Gesamt = Bau + Risiko
Risiko
Bau
51,7
24,4
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
Σ 76,1 Mio. €
Kosten Projekt
(T1+T2)
26,4 Mio.
10,2
Mio.
Verfügt
Zahlungs-
stand
76,1
19
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
90,0
100,0
Σ 95,1 Mio. €
Verfügt
Zahlungs-
stand
26,4 Mio.
10,2
Mio.
Gesamt = Bau + Risiko
Risiko
Bau
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 06.09.2021 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 07.09.2021
03.08.2021
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Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung: Derzeit keine Angaben
Kosten:
Termine:
Nachtragsangebot für Sanierung SiTec Bestand durch GP März/April 21 dem Grunde und der Höhe nach beauftragt
Einreichung Antrag auf Vorbescheid Mrz 21 erfolgt
Beginn LPH 3 Jan 21 erfolgt
Einreichung Bauantrag für vorgezogenes VP Tiefbau Nov 21 offen
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Hinweis: mit "erledigt" und "inhaltlich erledigt" gekennzeichnete Termine von April 2020 bis Januar 2021 wurden zum vorliegendem Statusbericht gelöscht
Der vorliegende Rahmentermin basiert auf den aktuellen Erkenntnissen aus den zwischenzeitlich erfolgten Voruntersuchungen des Baugrundes,
der Archäologie und der angrenzenden Bestandsgebäude sowie der aktuellen Planung (Vorplanung LPH 2 Iteration 2). Der Rahmenterminplan
stellt insofern die zurzeit realistischen Zieltermine dar. Parallel zur Planung werden bereits vorgezogenen Maßnahmen zur Risikominimierung
sowie Optimierung der Terminschiene durchgeführt. Hierbei handelt es sich um die Umverlegung vorhandener Versorgerleitungen sowie die
Kampfmittelsondierungen. Die Umverlegung der Versorgerleitungen inkl. der städtischen Glasfaserleitungen stellt derzeit ein Terminrisiko dar,
da sich die Abstimmung und Planung der Umverlegung seitens der Versorger verzögert und in Folge dessen auch die Umverlegung erst später
beginnen kann. Die Umsetzung der Kampfmittelsondierungen ist nach aktuellem Kenntnisstand und Auswertung der Suchschürfe nur in
Verbindung mit der Herstellung der Baugrube möglich und kann vsl. nicht vorgezogen umgesetzt werden. Weitergehende Auswirkungen auf die
Terminschiene sind derzeit noch nicht belastbar abschätzbar.
Die auf Basis der Entscheidung "Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30 + 32" erstellte Planung LPH2 Iteration 2 war Basis für die am
18.01.2021 eingereichte Kostenschätzung des GP. Mit Abschluss der Entwurfsplanung werden die Ergebnisse aus dieser bereits belastbareren
Planungstiefe, den hinzu gekommenen Planungsaufgaben (aus einzubindender Nachbarbebauungen), sowie der Neubewertung der Risiken, in
eine Kostenberechnung zur Entwurfsplanung münden.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da die Fortschritte in der Planung der aktuellen
Terminschiene entsprechen, jedoch noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen:
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da das Planungssoll nunmehr definiert wurde, jedoch noch
keine Kostensicherheit besteht:
Das Risiko wird als "mittel" bis "hoch" eingestuft, da nunmehr ein Rahmentermin aufgestellt
wurde, jedoch noch Risiken bestehen, welche derzeit bearbeitet werden (aktuelles Risiko:
Umverlegung Versorgerleitungen)
Im Bereich der Baustelleneinrichtung der MiQua wurden - nach zwischenzeitlich erfolgtem Umzug der Baustellencontainer - die noch
ausstehenden Suchschürfe durchgeführt. Die Ergebnisse der Suchschürfen werden nun in die Planung eingearbeitet. Mögliche Auswirkungen auf
die Planung werden auf dieser Basis bewertet .
Im Bereich des projektieren Verbindungstunnels in der Martinstrasse ist eine Umverlegung der Versorgerleitungen inkl. der städtischen
Glasfaserleitungen an den Rand der Baustelle notwendig. Die Aufwandsabschätzung des zuständigen Amtes ist z.Z. mit dem Kosten- und
Terminrahmen des Projektes nicht vereinbar. Hier wird z.Z. nach einer für alle Seiten vertretbaren Lösung gesucht. Nach erneuter erfolgter
Abstimmung mit Amt 12 wird z.Z. geprüft, ob ein weiträumigeres Verschwenken der Leitungen möglich ist. Die Leitungen könnten so während
der Baumaßnahme an den Rand des Baugrubenperimeters (gemeinsam mit den weiteren dort befindlichen Versorgerleitungen) verlegt werden.
Aktuell wird parallel durch die Generalplanung die Entwurfsplanung (Lph. 3) erstellt. Mitunter werden derzeit die folgenden Punkte im Rahmen
der Planung bearbeitet. Es wird die Umsetzung von Photovoltaik (PV) durch die Generalplanung geprüft und mit dem Energiemanagement der
Stadt Köln besprochen. Demnach werden die Dachflächen des Verwaltungsgebäudes vollständig mit PV ausgestattet. Die Umsetzung von PV auf
den Dachflächen des Erweiterungsneubaus Museum wird derzeit noch abschließend bewertet und anschließend entschieden.
Es wird des Weiteren beabsichtigt, eine neue, gemeinsame Sicherheitszentrale für die Gebäudeteile Haupthaus Bestand und den
Erweiterungsneubau innerhalb des Erweiterungsneubaus zu verorten, weil die bisherige Sicherheitszentrale im Bestand den Anforderungen
nicht mehr gerecht wird. Dies wird seitens der Generalplanung derzeit detailliert geprüft.
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Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2972/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 30.08.2021
- Erstellt
- 18.08.2021 14:05