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2420/2022

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln - Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 18.08.2022

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 08.09.2022, TOP 10.14

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage - Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln-Testatsexemplar 2021

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

5970 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2420/2022 
Freigabedatum 
 18.08.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln 
hier: Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Rat stellt gemäß § 4 der Betriebssatzung i.V.m. § 4 der Eigenbetriebsverordnung  
Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss 2021 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstal-
tungszentrum der Stadt Köln mit einer Bilanzsumme von 417.665.393,73 Euro und einem Jahres-
fehlbetrag von 2.510.672,90 Euro fest. 
 
2. Der Rat erklärt sich damit einverstanden, dass der Jahresfehlbetrag 2021 von 2.510.672,90 Euro 
auf das Geschäftsjahr 2022 vorgetragen wird. 
 
3. Der Betriebsleitung wird für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung erteilt. 
 
4. Dem Betriebsausschuss wird für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung erteilt. 
 
 
 
 
 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 05.09.2022 
Rat 08.09.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
 
Der vom Betriebsausschuss in seiner Sitzung am 13.09.2021 benannte Prüfer für den Jahresab-
schluss 2021 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln hat den 
Abschluss geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen (s. Anlage).  
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln hat das Geschäftsjahr 
2021 mit einem Verlust von 2.511 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.643 Tsd. Euro) abgeschlossen. Den Aufwen-
dungen von 15.468 Tsd. Euro (Vorjahr: 15.051 Tsd. Euro) standen dabei Erträge von 12.957 Tsd. 
Euro (Vorjahr: 12.408 Tsd. Euro) gegenüber. Da der Verlust 2021 des Veranstaltungszentrums nicht 
aus städtischen Haushaltsmitteln ausgeglichen wird, ist dieser erneut auf neue Rechnung vorzutra-
gen. Unter Berücksichtigung der Verlustvorträge aus Vorjahren von 15.075 Tsd. Euro ergibt sich da-
mit zum Bilanzstichtag 31.12.2021 ein kumulierter Gesamtverlust von 17.586 Tsd. Euro. 
 
Grundsätzlich ist der Vortrag eines Verlustes auf neue Rechnung nach den Bestimmungen der Ei-
genbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO) zulässig. Jedoch bestimmt § 10 
Abs. 6 Satz 3 der EigVO, dass ein nach Ablauf von fünf Jahren nicht getilgter Verlustvortrag durch 
Abbuchung von den Rücklagen ausgeglichen werden soll, wenn dies die Eigenkapitalausstattung 
zulässt. Ansonsten ist der Verlust aus Haushaltsmitteln auszugleichen. Hinsichtlich der Notwendigkeit 
des Ausgleichs von Altverlusten der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wird verwiesen auf die sepa-
rate Vorlage Nr. 2466/2022, die in gleicher Sitzung behandelt wird. 
 
Das Eigenkapital des Veranstaltungszentrums beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2021 – bei Verrech-
nung der Verlustvorträge aus Vorjahren, jedoch ohne Berücksichtigung des noch nicht festgestellten 
Jahresergebnisses 2021 – 169.823 Tsd. Euro, wobei 21.000 Tsd. Euro auf das Stammkapital, 
163.899 Euro auf die Kapitalrücklage und -15.075 Tsd. Euro auf die aus den Vorjahren aufgelaufenen 
Verlustvorträge des Veranstaltungszentrums entfallen. 
 
Da die eigenbetriebsähnliche Einrichtung - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrund-
stücke und der für den Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenichs, der Flora und der Rheinter-
rassen sowie des Tanzbrunnens erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weite-
ren eigenen wirtschaftlichen Tätigkeiten entfaltet, wird deren finanzielle und wirtschaftliche Situation in 
der Hauptsache durch die Abschreibungen (3.686 Tsd. Euro) und die Zinsaufwendungen (2.919 Tsd. 
Euro) für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen sowie durch die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen (2.224 Tsd. Euro) bestimmt. 
 
Die Verlustübernahme der KölnMusik GmbH von 6.634 Tsd. Euro führt beim Veranstaltungszentrum 
zu einer entsprechenden Abwertung der Finanzanlage. Dieser steht der aus dem städtischen Haus-
halt bereitgestellte Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH in Höhe von 5.697 Tsd. Euro 
gegenüber. 
 
Nach dem durch die Erträge aus der gemeinsam mit der Koelnmesse GmbH im Jahre 2002 durchge-
führten US-Lease-Transaktion letztmalig erzielten positiven Jahresergebnis hat das Veranstaltungs-

3 
zentrum trotz eines Zuschusses aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 2,3 Mio. Euro mangels 
weiterer nachhaltiger Erträge auch in 2021 wiederum einen Verlust erwirtschaftet.  
 
Da – wie oben ausgeführt - auch der Jahresfehlbetrag 2021 wieder gegen das Eigenkapital verrech-
net werden soll, führt dies für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt 
Köln zu einer weiteren Verschlechterung der Liquiditäts- und Finanzlage, die auch nicht durch die für 
die kommenden Jahre vorgesehenen Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt kompensiert werden 
kann. Noch ist das Eigenkapital (inkl. Verlust 2021) mit rd. 167,3 Mio. Euro, dies entspricht einer Ei-
genkapitalquote von 40,1%, jedoch als auskömmlich zu bezeichnen. 
 
Das Risikomanagement der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung als reine „Besitzgesellschaft“ stützt 
sich im Wesentlichen auf die Risikofrüherkennungssysteme der einzelnen Betriebsgesellschaften, da 
hier die eigentlichen Unternehmensrisiken der Einrichtung zu sehen sind. Die turnusmäßige Bericht-
erstattung über bestehende Risiken erfolgt mit Mitteilung in gleicher Sitzung des Betriebsausschusses 
am 05.09.2022. 
 
Weitere Einzelheiten zum Jahresabschluss 2021 ergeben sich aus der beigefügten Anlage, insbe-
sondere aus dem unter II aufgeführten Lagebericht der Betriebsleitung. 
 
Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten den vollständigen Bericht des Jahresabschlussprü-
fers mit gesonderter Post. 
 
 
Anlage:  Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021

Anlage - Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln-Testatsexemplar 2021

70934 Zeichen

DORNBACH GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
. 
Steuerberatungsgesellschaft
KOBLENZ
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
 
Veranstaltungszentrum Köln
der Stadt Köln,
Köln
   Jahresabschluss und Lagebericht zum
 
31. Dezember 2021
elektronische Kopie

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, Köln
Bilanz zum 31. Dezember 2021
A K T I V A
31.12.2021
31.12.2020
EUR
EUR
A.
ANLAGEVERMÖGEN
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
1,00
1,00
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der
Bauten auf fremden Grundstücken
80.474.945,55
83.519.085,55
2.
Technische Anlagen und Maschinen
534.143,16
672.592,00
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
927.140,75
941.909,91
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau
2.247.099,71
1.671.423,38
84.183.329,17
86.805.010,84
III.
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
333.034.148,86
237.970.735,57
417.217.479,03
324.775.747,41
B.
UMLAUFVERMÖGEN
I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1.
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
72.805,82
25.084,77
2.
Sonstige Vermögensgegenstände
33.574,07
24.515,42
106.379,89
49.600,19
II.
Guthaben bei Kreditinstituten
341.534,81
0,00
447.914,70
49.600,19
417.665.393,73
324.825.347,60
P A S S I V A
31.12.2021
31.12.2020
EUR
EUR
A.
EIGENKAPITAL
I.
Stammkapital
21.000.000,00
21.000.000,00
II.
Kapitalrücklage
163.898.819,06
165.421.894,95
III.
Verlustvortrag
-15.075.424,91
-17.031.381,04
IV.
Jahresfehlbetrag
-2.510.672,90
-2.642.957,77
167.312.721,25
166.747.556,14
B.
SONDERPOSTEN FÜR LANDESZUSCHÜSSE
289.537,24
675.594,97
C.
RÜCKSTELLUNGEN
1.
Steuerrückstellungen
150.000,00
150.000,00
2.
Sonstige Rückstellungen
425.484,49
473.860,86
575.484,49
623.860,86
D.
VERBINDLICHKEITEN
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
248.098.993,07
154.911.808,23
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
64.431,41
108.256,49
3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
27.393,69
12.768,36
4.
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln
1.296.832,58
1.745.502,55
249.487.650,75
156.778.335,63
417.665.393,73
324.825.347,60
elektronische Kopie

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, Köln
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2021
2021
2020
EUR
EUR
1.
Umsatzerlöse
3.096.154,66
2.989.453,34
2.
Sonstige betriebliche Erträge
9.859.806,40
9.418.736,16
3.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
3.686.448,75
3.671.092,50
4.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
2.224.475,83
2.969.369,69
5.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
956,58
0,00
6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen
6.633.986,71
5.428.117,43
7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
2.919.446,26
2.829.332,83
8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-1,83
150.000,00
9.
Ergebnis nach Steuern
-2.507.438,08
-2.639.722,95
10.
Sonstige Steuern
3.234,82
3.234,82
11.
Jahresfehlbetrag
-2.510.672,90
-2.642.957,77
elektronische Kopie

Seite 
1
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
 
Anh
ang für das Wirtschaftsjahr 2021
 
 
 
I. Bilanzierungs
-
 
und Bewertungsmethoden
 
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
der Stadt Köln 
hat nach 
§
 
14 Abs. 3 der Betriebssatzung für die Aufstellung
 
des 
Jahresabschlusses und des 
Lageberichtes die
 
für große Kapitalgesellschaften geltenden
 
Vorschriften des Dritten Buches 
des Handelsgesetzbuches 
entsprechend 
anzuwenden. 
Ergänzend sind die §§ 22 bis 26 der 
EigVO NRW zu beachten.
 
 
Die Gliederung des Jahresabsc
hlusses entspricht den gesetzlichen Vorschriften der §§
 
266 
und 275 HGB i.V.
 
m.
 
§ 22
 
und § 2
3
 
der EigVO N
R
W.
 
 
Die Gliederung der Gewinn
-
 
und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren 
gem
äß
 
§
 
275 Abs. 2 HGB.
 
 
Die angewandten 
Bilanzierungs
-
 
und
 
Bewertungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren 
Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der 
Bi
lanzposten dargestellt.
 
 
 
 
II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn
-
 
und Verlustrechnung
 
 
Bilanz
 
 
Anlagevermögen
 
 
Die Entwicklung
 
der Anschaffungs
-
 
oder Herstellungskosten sowie der Wertbe
richti
gungen 
aller Positionen des Anlagevermögens i
m Geschäftsjahr 2021
 
ist aus dem 
nachfolgenden 
Anlage
n
spiegel ersichtlich:
 
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 2
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, Köln
Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2021
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
 
Stand
Zugang
Stand
Stand
Zugang
Stand
01.01.2021
31.12.2021
01.01.2021
31.12.2021
31.12.2021
31.12.2020
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche 
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.410,00
0,00
1.410,00
1.409,00
0,00
1.409,00
1,00
1,00
1.410,00
0,00
1.410,00
1.409,00
0,00
1.409,00
1,00
1,00
II.
Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
151.586.507,12
347.392,90
151.933.900,02
68.067.421,57
3.391.532,90
71.458.954,47
80.474.945,55
83.519.085,55
2.
Technische Anlagen und Maschinen
6.915.095,59
26.722,01
6.941.817,60
6.242.503,59
165.170,85
6.407.674,44
534.143,16
672.592,00
3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
0,00
Geschäftsausstattung
2.707.480,83
114.975,84
2.822.456,67
1.765.570,92
129.745,00
1.895.315,92
927.140,75
941.909,91
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1.671.423,38
575.676,33
2.247.099,71
0,00
0,00
0,00
2.247.099,71
1.671.423,38
162.880.506,92
1.064.767,08
163.945.274,00
76.075.496,08
3.686.448,75
79.761.944,83
84.183.329,17
86.805.010,84
III.
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
335.271.384,21
101.697.400,00
436.968.784,21
97.300.648,64
6.633.986,71
103.934.635,35
333.034.148,86
237.970.735,57
498.153.301,13
102.762.167,08
600.915.468,21
173.377.553,72
10.320.435,46
183.697.989,18
417.217.479,03
324.775.747,41
elektronische Kopie

Seite 
3
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen
 
 
Die immateriellen 
Vermögensgegenstände und das
 
Sachanlage
vermögen
 
wurden zu 
Anschaffungs
kosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet
. 
Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend den betriebsgewöhnlichen 
Nutzungsdauern linear berechnet. Gebä
ude werden zwischen 20 und 50 Jahren 
abgeschrieben.
 
 
Die Anlagen im Bau betreffen verschiedene Maßnahmen für die Philharmonie
,
 
den Gürzenich
 
und den Tanzbrunnen
.
 
 
 
Finanzanlagen
 
 
Die Anteile an verbundenen Unternehmen 
sind zu Anschaffungskosten
 
bzw. 
zu niedrigeren 
beizulegenden Werten angesetzt
.
 
 
Zum 31.12.20
21
 
stellt sich der 
Anteils
besitz
 
der
 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
 
wie folgt 
dar: 
 
 
 
Gezeichnetes
 
 
Ergebnis
 
Eigen
-
 
 
Kapital
 
Besitzanteil
 
Gj. 20
21
 
kapita
l
 
 
Tsd. Euro
 
Tsd. 
Euro
 
%
 
Tsd. 
Euro
 
Tsd. 
Euro
 
Koelnmesse GmbH, Köln
 
51.200
 
40.486
 
79,07
 
-
76
.
205
 
1
91
.
354
 
KÖLNMUSIK
 
Betriebs
-
 
und 
 
Servicegesellschaft mbH, Köln
 
 
 
285
 
 
 
256
 
 
 
89,93
 
 
 
-
6
.
634
 
 
 
2
.
275
 
 
 
Auf die Anteile an der KÖLNMUSIK Betriebs
-
 
und Servicegesellschaft mbH, Köln, wurde eine 
außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 
6
.
634
 
T
€ vorgenommen. Zuschreibungen zur 
Rückgängigmachung in Vorjahren vorgenommener außerplanmäßiger Abschreibungen sind 
nic
ht erfolgt.
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
4
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Umlaufvermögen
 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
 
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. 
Forderungen mit Restlaufzeiten über einem Jahr bestehen nicht.
 
 
Die sonstigen Vermögensgegenst
ände resultieren im Wesentlichen 
aus 
Steuerfor
derungen.
 
 
Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.
 
 
 
Eigenkapital
 
 
Das Stammkapital der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
 
der 
Stadt Köln
 
beträgt unverändert 21.000
 
Tsd. Euro
. 
 
 
 
Kapitalrücklage
 
 
Die 
Kapitalrücklage
 
resultier
t
 
aus Einbringungen sowie aus de
n
 
sonstigen Zuführung
en und 
Entnahmen
 
von Kapital.
 
 
 
Entwicklung de
s 
Eigenkapitals
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand
Zugänge
Entnahmen
Stand
01.01.2021
31.12.2021
Tsd. Euro
Tsd. Euro
Tsd. Euro
Tsd. Euro
Stammkapital
21.000
0
0
21.000
Kapitalrücklage
165.422
3.076
-4.599 
163.899
Verlustvortrag
-19.674 
0
4.599
-15.075 
Jahresverlust
0
-2.511 
0
-2.511 
166.748
565
0
167.313
elektronische Kopie

Seite 
5
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
S
onderposten für 
Landeszuschüsse
 
 
In Höhe der bewilligten Zuschüsse des Landes Nordrhein
-
Westfalen zur Stadterneuerung für 
den Um
-
 
und Erweiterungsbau des Gürzenich wurde ein Sonderposten für Landeszuschüsse 
mit ursprünglich 
10.226
 
Tsd. Euro
 
gebildet. Die Auflösung wird en
tsprechend der 
Abschreibungsdauer des bezuschussten Anlagevermögens vorgenommen.
 
 
 
Rückstellungen
 
 
Die Rü
ckstellungen wurden
 
in Höhe des
 
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
 
notwendigen Erfüllungsbetrages
 
angesetzt und 
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und 
ungewisse Verpflichtungen.
 
 
 
 
Entwicklung der Rückstellungen
 
 
 
 
 
 
Bezeichnung
 
Stand 
01.01.2021
€
 
Verbrauch
 
 
€
Auflösung
 
 
€
Zuführung
 
€
Stand
31.12.2021
€
Steuerrückstellungen
 
150.000
0,00
 
0,00
0,00
0,00
150.000,00
 
Zinsen § 233 AO
96.750,00
0,00
0,00
9.000,00
105.750,00
 
Jahresabschluss/Steuererklärungen
108.500,00
 
75.460,55
14.539,45
50.779,90
69.279,90
 
Rückstellung ausstehende Rechnungen
 
217.274,58
 
217.274,58
 
0,00
203.010,88
203.010,88
 
Rückstellung US
-
Lease
51.336,28
4.416,32
0,00
523,75
 
47.443,71
 
Gesamt
623
.860,86
 
297.151,45
 
14.539,45
263
.
314,53
575.484,49
 
elektronische Kopie

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6
 
 
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-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Verbindlichkeiten
 
 
Verbindlichkeitenspiegel
 
 
Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
 mehr als 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
248.098.993,07
20.565.746,88
227.533.246,19
144.603.615,12
im Vorjahr
154.911.808,23
29.547.692,16
125.364.116,07
43.827.127,69
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
64.431,41
64.431,41
0,00
0,00
im Vorjahr
108.256,49
108.256,49
0,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Unternehmen
27.393,69
27.393,69
0,00
0,00
im Vorjahr
12.768,36
12.768,36
0,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln
1.296.832,58
1.140.200,24
156.632,34
0,00
im Vorjahr
1.745.502,55
1.192.565,81
552.936,74
0,00
249.487.650,75
21.797.772,22
227.689.878,53
144.603.615,12
156.778.335,63
30.861.282,82
125.917.052,81
43.827.127,69
Erwartete Restlaufzeiten
 
 
 
Die Verbindlichkeiten sind mit ihre
m
 
jeweiligen
 
Erfüllungsbetrag
 
passiviert.
 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mehrere Darlehen.
 
 
In d
en Verbindlichkeiten g
egenüber Kreditinstituten sind Zins
abgrenzungen 
in Hö
he von 
256
 
Tsd. Euro (i.Vj. 
151
 
Tsd. Euro) enthalten
.
 
 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 
27
 
Tsd. Euro (i.Vj. 
13
 
Tsd. Euro) bestehen gegenüber der Kölner 
Gesellschaft für Arbeits
-
 
und Berufsförderung 
mbH.
 
 
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln bestanden in Höhe von 
1
.
297
 
Tsd. Euro (i.Vj. 
1
.
746
 
Tsd. Euro). Dieser Betrag 
umfasst
 
insbesondere das Darlehen Philharmonie
 
(621
 
Tsd.
 
Euro)
, Verbindlichkeiten gege
nüber der Gebäudewirtschaft (255
 
Tsd. Euro)
 
und 
Umsatzsteuerverrechnungen
 
(
421
 
Tsd. Euro).
 
 
 
 
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7
 
 
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zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Latente Steuern
 
 
Es be
stehen Wert
-
 
und Ansatzunterschiede zwischen Handels
-
 
und St
euerbilanz. 
Insbesondere bei Sach
-
 
und Finanzanlagen liegen höhere Steuerbilanzwerte vor, bei den 
sonstigen Rückstellungen sind die Steuerbilanzwerte teilweise niedriger. Zudem bestehen 
steuerliche Verlustvorträge. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern h
ierauf wird verzichtet.
 
 
 
 
Gewinn
-
 
und Verlustrechnung
 
 
Umsatzerlöse
 
 
Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von 
1
79
 
Tsd. Euro 
(i.Vj. 
186
 
Tsd. Euro
) auf 
Miet
-
 
und 
Pachterlöse und in Höhe von 
2.917
 
Tsd. Euro
 
(i.Vj. 
2.804
 
Tsd. Euro) auf Erbbauzi
nsen
.
 
 
 
Sonstige betriebliche Erträge 
 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Zuschüssen der Stadt 
Köln
 
(
9
.
450
 
Tsd. Euro; i.
Vj. 
9.
002
 
Tsd. Euro) und
 
Erträgen aus der Auflösung des 
Sonderpostens 
für Landeszuschüsse
 
(
386 Tsd. Euro; i.
Vj. 
386 Tsd. Euro
). 
 
 
 
Abschreibungen auf 
immaterielle Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen
 
 
Der Aufwand betrifft
 
wie im Vorjahr
 
ausschließlich planmäßige Abschreibungen
.
 
 
 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 
u.a. Aufwendungen für E
nergie 
(51
3
 
Tsd. Euro; i.Vj. 533
 
Tsd.
 
Euro)
, Instandhaltung (
89
5
 
Tsd. Euro; i.
Vj. 
1.616
 
Tsd.
 
Euro
), 
B
aubetreuungsentgelte (178
 
Tsd.
 
Euro; i.Vj. 
172
 
Tsd.
 
Euro), 
Bewachung (
202
 
Tsd.
 
Euro; i.
Vj. 
147
 
Tsd.
 
Euro
)
, Grünpflege (72
 
Tsd.
 
Euro; i.Vj
. 72
 
Tsd.
 
Euro) und Verwaltungs
aufwendungen 
(
148
 
Tsd.
 
Euro; i
.
Vj. 183
 
Tsd.
 
Euro)
.
 
 
 
 
 
elektronische Kopie

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8
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 
 
 
Der Ausweis betrifft a
ußerplanmäßige 
Abschreibung
en
 
auf die Anteile an der 
KÖLNMUSIK
 
Betriebs
-
 
und Servicegesellschaft mbH
 
in Höhe des erwirtsc
hafteten Jahresfehlbetrages 2021 
in Höhe von 6
.
634
 
Tsd. Euro
.
 
 
 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
 
 
Der Ausweis entspricht 
periodenfremde
n
 
Aufwendungen.
 
 
 
 
III. Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen
 
 
Haftungsverhältnisse
 
 
US
-
Cross
-
Border
-
Leasing
-
Transaktion
 
--------------------------------------------------
-
 
 
Die Stadt Köln hat am 19. November 2002 gemeinsam mit der Koelnmesse GmbH eine US
-
Cross
-
Border
-
Leasing
-
Vereinbarung abgeschlossen. Gegenstand dieser Vereinbarung sind 
die Grundstücke des Messegeländes so
wie Messehallen.
 
 
Nachdem d
er Fremdkapitalanteil 
der Transaktion
 
in 2019 vorzeitig zurückgezahlt
 
wurde, bleibt 
die
 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln zivilrechtlich 
verpflichtet, während der verbleibenden Mietzeit d
es Mietvertrages 
Zahlungen 
für den 
Eigenkapitalanteil der Transaktion 
bis zum Zeitpunkt der Kaufoption im Jahr 2033 an den US
-
Investor zu leisten. Hinsichtlich dieser Zahlungsverpflichtungen ist die Erfüllungsübernahme 
durch Erfüllungsübernehmer, verschied
ene Banken, vertraglich vereinbart. Sofern die 
Erfüllungsübernehmer ihren Verpflichtungen nachkommen, werden von der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln keine 
Zahlungen zu leisten sein. 
 
 
Derzeit bestehen keine Anha
ltspunkte dafür, dass die Erfüllungsübernehmer ihren 
Verpflichtungen nicht nachkommen können.
 
 
 
 
 
elektronische Kopie

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9
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
 
 
Das 
Bestelloblig
o aus bereits erteilten Aufträgen für das
 
Folgejahr beläuft sich auf ca. 
0
,
8
 
Mio.
 
Euro
.
 
 
 
 
 
IV. Sonstige Angaben
 
 
 
Abschlussprüferhonorar
 
 
Das für das Geschäftsjahr
 
für Abschlussprüfungsleistungen zurückgestellte Honorar beläuft 
sich auf 
3
0
 
Tsd.
 
Euro.
 
 
Beschäftigte
 
 
Die 
Eigenbetriebsähnliche
 
Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
der Stadt Köln 
beschäftigte im 
Wirtschafts
jahr kein eigenes Personal.
 
 
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
 
 
Wesentliche
 
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind wie folgt zu 
verzeichnen:
 
 
 
Stadt Köln incl. andere
 
Verbundene
 
 
Eigenbetriebe/eigenbetriebs
-
 
Unternehmen
 
Art des Geschäfts
                             
 
     
ähnliche Einrichtungen
     
 
      
der Stadt Köln
      
 
 
Tsd. Euro
 
Tsd. Euro
 
 
 
 
Umsatzerlöse
 
 
 
   
Pachten
 
 
179
 
   
Erbbauzinsen
 
 
2.917
 
 
 
 
Sonstige 
betriebliche Erträge
 
 
 
   
Zuschüsse
 
9
.
450
 
 
 
 
 
Sonstige betriebliche Aufwendungen
 
 
 
   
Energiekosten
 
   
51
3
 
 
   
Baubetreuung, Grünpflege
 
   
250
 
 
   
Bewachung
 
 
202
 
   
Kostenumlagen
 
   
139
 
 
 
 
 
Zinsaufwendungen
 
    
18
 
 
 
 
 
Herstellungskosten Sachanlagen
 
   
  
43
 
 
 
 
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10
 
 
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zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Mitglieder der Betriebsleitung 
 
 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert, Erste Betriebsleiterin, Kämmerin der Stadt Köln
 
 
Herr Frank Höller, geschäftsführender Betriebsleiter, 
Leiter der Stabsstelle 
Beteiligungssteuerung
, öffentliches Finanz
-
 
und Unternehmensrecht, Dezernat Finanzen der 
Stadt Köln
 
 
 
Mitglieder des Betriebsausschusses 
 
 
Vorsitzender:
 
Herr
 
Dr. Gerrit Krupp, Rec
htsanwalt
.
 
 
1. Stellvertretender Vorsitzender:
 
Herr Manf
red Richter, Personalleiter
.
 
 
2. Stellvertretender Vorsitzender:
 
Herr Bernd Petelkau, MdR, Managing Director, Hy
pothekenbank Frankfurt AG
.
 
 
 
Ordentliche Mitglieder:
 
He
rr Christian Achtelik, 
k.A.
,
 
Herr Ulrich Breite, Geschäftsführer
,
 
Frau Anna
-
Maria Henk
-
Hollstein, Kauffrau
,
 
Herr Mike Homann, 
Rechtsanwalt
,
 
Herr Christian Joisten, 
Leiter Customer Relations & Networking
,
 
Frau Ulrike Kessing, 
wissenschaftliche Referentin
,
 
Herr Niklas Kienitz, 
MdR, Geschäftsführer, CD
U
-
Fraktion im Rat der Stadt Köln
,
 
Herr Ralf Klemm, 
Fraktionsgeschäftsführer
,
 
Frau Sandra Schneeloch, 
Trea
sury Management, Bankdirektorin
,
 
Frau Güldane Tokyürek, 
Juristin
.
 
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
11
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Mitglieder mit beratender Stimme:
 
Herr
 
Steph
an
 
Boyens
, 
Manager Unternehmensentwicklung
,
 
Herr Oliver Fuchs, 
k.A.
,
 
Frau Nicolin Gabrysch, 
k.A.
,
 
Herr Lino
 
Hammer, 
Geschäftsführer, Fraktion Bündnis 90/D
ie Grünen im Rat der Stadt Köln
,
 
Herr Michael Hoffmann
, k.A.
,
 
Herr Julian Kampa, 
k.A.
,
 
Herr 
Henning Lenz, k.A.
,
 
Herr Niklas Schmickler, 
k.A.
,
 
Herr Walte
r Wortmann, Unternehmensberater
.
 
 
 
Ergebnisverwendungsvorschlag
 
 
Die Betriebsleitung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
 
 
 
Nachtragsbericht
 
 
 
Die seit Anfang 2020 in Deutschland und Europa grassierende Corona
-
Pandemie hat 
auch in 
2022 weiterhin erhebliche Auswirkungen 
auf den
 
Veranstaltungs
-
 
und Kongressbereich
.
 
Das 
Veranstaltungszentrum selbst ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirk
ungen nur 
indirekt betroffen. Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte 
und die Erbbaurechtsgrundstücke leisten
, sin
d 
die 
Folgen der 
Pandemie
 
und dem darauf 
folgenden
 
veränderten Besucherverhalten 
bislang einzig aus der Ergebnisentwicklung der 
KÖLNMUSIK Betriebs
-
 
und Servicegesellschaft mbH
 
zu erwarten
, die sich in den 
Abschreibungen auf Finanzanlagen niederschlägt
.
 
Die weiteren Folgen des Corona
-
Virus sind 
aktuell nic
ht abschließend absehbar. Es bleibt abzuwarten, ob sich hieraus auch negative 
Auswirkungen auf das zukünftige Veranstaltungsgeschäft ergeben.
 
Auch die 
Folgen
 
des 
Krieges in der 
Ukraine
,
 
insbesondere im Hinblick auf die Steigerungen der Energiepreise, sind 
derzeit nicht 
vorhersehbar
.
 
 
 
elektronische Kopie

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12
 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungs
-
 
zentrum Köln der Stadt Köln
, Köln
 
                                                                                                          
 
 
Darüber hinaus 
haben sich 
nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 
bisher 
keine wesentlichen 
Vorgänge 
ergeben.
 
 
 
 
Köln, 
27
. 
Juli
 
20
2
2
 
 
Betriebsleitung
 
 
 
 
 
gez. 
Prof. Dr. Dörte Diemert
 
gez. 
Frank Höller
 
Erste 
Betriebsleiterin
 
Geschäftsführender Betriebsleiter
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
1
 
 
E
igenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
 
der Stadt Köln
, Köln
 
 
Lagebericht
 
für das 
Wirtschafts
jahr 2021
 
 
 
 
 
 
 
A.
 
Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen
 
 
Geschäftsverlauf 
 
 
Das 
Veranstaltungszentrum nimmt 
-
 
mit Ausnahme der Vermietung bzw. Verpachtung der be-
triebsnotwendigen Immobilien an die Betriebsgesellschaften 
-
 
keine eigenen geschäftlichen 
Tätigkeiten wahr. Seine wirtschaftlich
e Situation im 
Wirtschafts
jahr 2021
 
wird 
-
 
wie 
auch in den 
Vorjahren 
-
 
im Wesentlichen durch die Ergebnisse, die sich aus dem Betrieb der Objekte 
     
Gürzenich, Tanzbrunnen und Philharmonie 
sowie 
-
 
seit Inbetriebnahme zum 1.
 
Juli 2014 
-
 
der 
Fl
or
a 
durch die jeweiligen Betriebsgesellschaften ergeben, be
stimmt. Die im Wege der Ver-
pach
tung an die Be
triebsgesellschaften 
KÖLNMUSIK
 
GmbH und Koelnc
ongress GmbH sowie 
aus der Bestellung der Erbbaurechte an die Koelnmesse 
GmbH erzielten Umsatzerlöse rei
ch-
ten nicht aus, um die aus der Sanierung des Gürzenich
s, der
 
Generalinstandsetzung der Flora
 
und der Renovierung des Tanzbrunnens resultierenden Zins
-
 
und Abschreibungs
-
 
sowie die 
laufenden Instandsetzungsaufwendungen zu kompensieren. 
 
 
Durch die Erträge aus der gemeinsam mit der Koelnmesse GmbH durchgeführten US
-
L
ease
-
Transaktion konnte letztmalig im Jahre 2002 ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Trotz 
eines Zuschusses aus dem st
ädtischen Haushalt in Höhe von 2
,
3
 
Mio.
 
Euro
 
hat die eigenbe-
triebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln mangels weitere
r nach
haltiger Erträge 
in 2021
 
einen Verlust in Höhe von 
rd
. 
2
,
5
 
Mio.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
2
,
6
 
Mio.
 
Euro
) erwirtschaftet, der 
das Eigenkapital 
vermindert. 
 
 
Der Rat der Stadt Köln hat am 23. März 2021 
für den Bau eines neuen Kongresszentrums 
eine Einlage
 
durch das Veranstaltungszentrum
 
in die Kapitalrücklage der Koeln
messe GmbH 
in Höhe von 96
 
Mio.
 
Euro
 
beschlossen
. 
Die Finanzierung der 
K
apitalzuführung erfolgt kredit-
weise 
entsprechend dem
 
Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstal-
tungszentrum Köln. Der daraus resultierende Schuldendienst wird der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung aus allgemeinen Haushaltsmitteln erstattet
.
 
 
Ferner hat der Rat beschlossen, den städtis
chen Betriebskostenzuschuss der KölnMusik 
GmbH 
aufgrund der Corona
-
bedingt erhöhten Verlustprognose in Anpassung an den tatsäch-
lichen Geschäftsverlauf 
von ursprünglich rd. 5,7
 
Mio.
 
Euro
 
auf bis zu 7,5
 
Mio.
 
Euro
 
zu erhö-
hen.
 
Um die Gewährung der für 2021 bea
ntragten Corona
-
Hilfen von Land und Bund abzu-
warten, wurde in Absprache mit der Geschäftsführung 
der KölnMusik GmbH 
unterjährig zu-
nächst nur der ursprüngliche Betriebskostenzuschuss
 
ausgezahlt
.
 
 
Zum 
Geschäftsverlauf der Beteiligungsgesellschaften ist 
F
olge
ndes auszuführen:
 
 
 
Koelnmesse GmbH
 
 
2021 hat die Koelnmesse GmbH trotz der Corona
-
Pandemie 13 eigene Messen und Ausstel-
lungen
 
organisiert. Die durchgeführten Messen zeigten verglichen zur jeweiligen Vorveranstal-
tung
 
coronabedingt deutlich 
geringere Umsätze. Dabei konnten Umsätze aus digitalen Forma-
ten die
 
Umsatzeinbrüche nicht ausgleichen
.
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
2
 
Ertragslage
 
Die Umsatzerlöse der Koelnmesse GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2021 weiterhin
 
coronabedingt auf nur 98,7
 
Mio.
 
Euro
 
(Vorjahr
:
 
75,4
 
Mio.
 
Euro
). Diejenigen Veranstaltungen, 
die
 
in 2021 stattfinden konnten, erzielten insgesamt Umsätze, die deutlich unterhalb der jewei-
ligen
 
Vorveranstaltung lagen. Der geplante Umsatz wurde um 114,5
 
Mio.
 
Euro
 
verfehlt. 
55,6
 
Mio.
 
Euro
 
der erzielten Erlöse entfielen auf Standflächenerlöse, 9,6
 
Mio.
 
Euro
 
auf Ein-
trittsgelder sowie
 
Katalogerlöse und 33,5
 
Mio.
 
Euro
 
auf Dienstleistungen und sonstige Erlöse.
 
 
Einen starken Anstieg verzeichneten die sonstigen betrieblichen Erträge um 10,7
 
Mio.
 
Euro
 
aufgrund
 
von erhaltenen staatlichen Corona
-
Hilfen in Höhe von 14,0
 
Mio.
 
Euro
. Andererseits 
fielen
 
Auflösungen bei den sonstigen Rückstellungen um 3,4
 
Mio.
 
Euro
 
geringer aus als zuvor.
 
 
Die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen nahmen mit 4,3
 
%
 
weniger
 
stark zu als die Um-
sätze
 
mit 30,8
 
%
. Ursächlich dafür sind unter anderem die in den Aufwendungen enthaltenen
 
fixen Kosten, die die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz we-
niger
 
stark schwanken lassen.
 
 
Der Personalaufwand stieg um 
7,4
 
%
 
bzw. 3,2
 
Mio.
 
Euro
. Aufwandsteigernd im Vergleich zum
 
Vorjahr wirkten negative Rückstellungseffekte in Höhe von 2,5
 
Mio.
 
Euro
, die gegenüber dem
 
Vorjahr geringere Kurzarbeit sowie eine tarifliche Gehaltssteigerung zu Beginn des Jahres. 
Gegenläufig
 
re
duzierte sich aufgrund des in 2020 verhängten teilweisen Einstellungsstopps 
das
 
Personal um 3,7
 
%
 
bzw. 25 Arbeitnehmer
/innen
.
 
 
Die Koelnmesse GmbH erzielte im Geschäftsjahr keine Beteiligungsausschüttungen und da-
mit
 
7,1
 
Mio.
 
Euro
 
weniger als im Vorjahr. Au
s dem Ergebnisabführungsvertrag mit der
      
 
Koelncongress
 
GmbH ergeben sich Erträge in Höhe von 4,1
 
Mio.
 
Euro
, nachdem im Vorjahr 
noch ein Verlustausgleich
 
in Höhe von 4,5
 
Mio.
 
Euro
 
notwendig gewesen war.
 
 
Das Ergebnis vor Finanzergebnis, 
Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt minus
 
56,3
 
Mio.
 
Euro
 
(Vorjahr
:
 
-
75,3
 
Mio.
 
Euro
) und liegt 20,0
 
Mio.
 
Euro
 
unter Plan. Entlastungen 
ergeben
 
sich aus bereits berücksichtigten Verlustrückträgen bei den Ertragsteuern. Belastun-
gen bei
 
sonstigen
 
Steuern betreffen Grundsteuern. Der Jahresfehlbetrag beträgt 
76,2
 
Mio.
 
Euro
 
(Vorjahr
 
-
98,6
 
Mio.
 
Euro
) und liegt 14,6
 
Mio.
 
Euro
 
unter Plan. 
 
 
Vermögenslage
:
 
Die Bilanzsumme der Koelnmesse GmbH hat sich um 35,1
 
Mio.
 
Euro
 
auf 387,4
 
Mio.
 
Euro
 
er-
höht.
 
Auf der 
Aktivseite stieg das Anlagevermögen trotz der erfolgten Repriorisierung von In-
vestitionen
 
um 2,4
 
%
 
bzw. 7,8
 
Mio.
 
Euro
 
auf 333,6
 
Mio.
 
Euro
. Den Anlagenzugängen von ins-
gesamt
 
33,3
 
Mio.
 
Euro
 
standen Abschreibungen und Buchwertabgänge in Höhe von 
25,5
 
Mio.
 
Euro
 
gegenüber.
 
Die Sachanlagenzugänge in Höhe von 32,9
 
Mio.
 
Euro
 
betreffen mit 
18,2
 
Mio.
 
Euro
 
Zugänge
 
bei den Betriebs
-
 
und Geschäftsgebäuden. Sie resultieren überwie-
gend aus Investitionen
 
im Zuge des Projekts Koelnmesse 3.0 und hier überwiegend aus der 
Bestandssanierung der
 
Halle 10. Die Zugänge der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im 
Bau in Höhe von 8,3
 
Mio.
 
Euro
 
betreffen vor allem Planungs
-
 
und Bauleistungen für das Con-
fex.
 
 
Das Umlau
fvermögen erhöhte sich um 27,4
 
Mio.
 
Euro
. Dabei nahmen die Forderungen aus 
Lieferungen
 
und Leistungen turnusbedingt um 6,8
 
Mio.
 
Euro
 
zu. Die neu bestehenden Forde-
rungen
 
gegen Gesellschafter in Höhe von 12,0
 
Mio.
 
Euro
 
betreffen finanzielle Mittel der 
   
Koe
lnmesse
 
GmbH, die diese im Rahmen des Cash
-
Poolings bei der Hauptgesellschafterin 
angelegt
 
hat. Die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich um 6,6
 
Mio.
 
Euro
.
 
 
Die gestiegene Bilanzsumme resultiert auf der Passivseite aus dem deutlich gestiegenen Ei-
genk
apital,
 
bei gesunkenen Rückstellungen und gestiegenen Verbindlichkeiten. Das Eigenka-
pital ist
 
in Höhe der Differenz aus Eigenkapitalerhöhung von 120,0
 
Mio.
 
Euro
 
und Jahresfehl-
betrag von
 
76,2
 
Mio.
 
Euro
 
um 43,8
 
Mio.
 
Euro
 
auf 191,4
 
Mio.
 
Euro
 
gestiegen. Die Ei
genkapi-
talquote stieg
 
auf 49,4
 
%
 
(Vorjahr
:
 
41,9
 
%
).
 
 
elektronische Kopie

Seite 
3
 
Die Rückstellungen haben sich per Saldo um 19,0
 
Mio.
 
Euro
 
verringert. Davon entfallen auf 
die
 
sonstigen Rückstellungen 12,2
 
Mio.
 
Euro
 
und auf die Steuerrückstellungen 6,8
 
Mio.
 
Euro
. 
Der
 
Rückgang der 
sonstigen Rückstellungen resultiert insbesondere aus gegenüber dem Vor-
jahr
 
gesunkenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen im Zuge der Baumaßnahmen 
Koelnmesse
 
3.0, nachdem Ende 2020 die Halle 1 fertig gestellt wurde. Der Rückgang der 
Steuerrückstellun
g
 
resultiert aus erklärten und gezahlten Ertragsteuern.
 
 
Die Verbindlichkeiten nahmen insgesamt um 10,7
 
Mio.
 
Euro
 
zu. Turnus
-
 
und stichtagsbedingt
 
stiegen die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen um 5,5
 
Mio.
 
Euro
 
und die Verbind-
lichkeiten
 
aus Lieferungen und Leistungen um 8,7
 
Mio.
 
Euro
. Die sonstigen Verbindlichkeiten
 
nahmen um 2,3
 
Mio.
 
Euro
 
ab, unter anderem, weil die bilanzielle Behandlung von Fördermit-
teln
 
angepasst wurde.
 
 
Finanzlage
 
Zum Jahresende 2021 betrug
en die liquiden Mittel der Koelnmesse GmbH 17,0
 
Mio.
 
Euro
, 
nach
 
10,4
 
Mio.
 
Euro
 
im Vorjahr. Der Anstieg der liquiden Mittel bei der Koelnmesse GmbH 
ergibt sich
 
vor allem aus dem Zufluss im Zusammenhang mit der Eigenkapitalerhöhung durch 
die Gesellschafter
 
ü
ber 120
 
Mio.
 
Euro
. Gegenläufig wirkten sich die Investitionen in das Anla-
gevermögen
 
in Höhe von 33,3
 
Mio.
 
Euro
 
sowie der coronabedingt erneut negative operative 
Cashflow aus.
 
 
Um unterjährige Zahlungsspitzen auszugleichen, wurde mit der Stadt Köln in 2020 
ein Cash
-
Pooling
-
Vertrag abgeschlossen und unterjährig kurzzeitig genutzt. Am Jahresende bestanden
 
Forderungen aus dem Cash
-
Pooling gegen die Gesellschafterin in Höhe von 12,0
 
Mio.
 
Euro
. 
Der
 
Cash
-
Pooling
-
Vertrag wurde Anfang 2022 vorzeitig verlängert mit n
euen Parametern. So 
beträgt
 
das neue Volumen ab 2023 nun 130,0
 
Mio.
 
Euro
 
und die Laufzeit endet Ende 2025. 
Die
 
Koelnmesse GmbH war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukom-
men.
 
 
Instandhaltungsinvestitionen im Rahmen des 
Projekts Koelnmesse 3.0 wurden coronabedingt
 
teilweise um einige Jahre verschoben. Die erfolgte Eigenkapitalerhöhung dient auch zur Fi-
nanzierung
 
des im Bau befindlichen Confex. Die Umsetzung der weiteren Investitionen in die 
Infrastruktur
 
der Koelnmesse er
folgt je nach Geschäftsverlauf und Finanzierbarkeit.
 
 
 
KÖLNMUSIK GmbH
 
 
Im Geschäftsjahr 2021 wurden in der Kölner Philharmonie 145 Veranstaltungen 
-
 
teils als Dop-
pelkonzerte
 
an einem Tag 
-
 
durchgeführt, davon 75 KölnMusik
-
Veranstaltungen (Vorjahr: 170,
 
dav
on 81 KölnMusik
-
Veranstaltungen). In den Zeiten vor der Corona
-
Pandemie wurden
 
jähr-
lich ca. 429 Veranstaltungen, davon 194 KölnMusik
-
Veranstaltungen
,
 
durchgeführt.
 
 
 
Durch die erneute Schließung der Kölner Philharmonie von Januar bis Juni 2021 
mussten
 
für 
diesen Zeitraum alle verkauften Eintrittskarten rückabgewickelt werden. Die Abonnements
 
der 
KölnMusik
-
Veranstaltungen für die Spielzeit 2020/2021 wurden für das Jahr 2021 aufgrund
 
der sich laufend ändernden Corona
-
Schutz
-
Verordnungen nicht aufg
elegt. Ab Oktober 2021
 
wurden für die zweite Spielzeithälfte (Januar bis Juni 2022) anteilig Abonnements in den Ver-
kauf
 
gegeben.
 
 
Durch die sich immer wieder ändernden behördlichen Verordnungen war auch im Geschäfts-
jahr
 
2021 kein ordentlicher Spielbetrieb 
möglich. Das Jahr war wesentlich durch Konzertabsa-
gen,
 
Umplanungen und Verschiebungen geprägt.
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
4
 
Ertragslage
 
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2021
 
3
.910
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
4.762
 
Tsd.
 
Euro
). Durch die Corona
-
Pandemie entwickelten sich auch die 
sonstigen Umsatz-
erlöse
 
stark rückläufig.
 
 
Die Sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich gegenüber dem Vorjahr auf 
763
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 1.917
 
Tsd.
 
Euro
). Aufgrund geänderter Rechtsnormen konnten für 
das Jahr 2021 keine
 
Hilfen des Bundes in Form v
on Überbrückungshilfen durch öffentliche 
Unternehmen realisiert
 
werden. 
Über die darüber hinaus beantragten Corona
-
Hilfen wurde 
noch nicht beschieden. 
Mehreinnahmen entstanden im Zusammenhang mit dem Veranstal-
tungsgeschäft aus
 
Förderungen und Sponsoringert
rägen.
 
 
Der Aufwand aus
 
bezogenen Leistungen beinhaltet
 
im Wesentlichen Künstlerhonorare und 
Honorarnebenkosten.
 
Aufgrund des eingeschränkten Veranstaltungsangebotes bewegten 
sich die
 
Aufwendungen 
weiterhin 
auf einem niedrigen Niveau von 3.536
 
Tsd.
 
Euro
 
(
V
orjahr
: 
3.798
 
Tsd.
 
Euro
)
. Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2021 4.765
 
Tsd.
 
Euro
 
ge-
genüber
 
im Vorjahr 5.178
 
Tsd.
 
Euro
. Aufgrund der Einstellung des Konzertbetriebes konnte 
im ersten
 
Halbjahr 2021 in fast allen Personalbereichen Kurz
arbeit unter Anwendung des TV
-
Covid
 
des öffentlichen Dienstes eingeführt werden.
 
 
Gegenüber dem Vorjahr sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insgesamt um
 
197
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 2.714
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr
:
 
2.911
 
Tsd.
 
Euro
). Bedingt durch die Absage von 
Konzertveranstaltungen
 
und die zeitweise Schließung des Konzertsaales reduzierten sich vor 
allem die Vertriebsaufwendungen
 
und die Betriebskosten des Konzertsaales.
 
 
Die Gesamtaufwendungen beliefen sich in 2021 auf 11.307
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
12.133
 
Tsd.
 
Eu
ro
), so
 
dass für das Jahr 2021 ein Jahresfehlbetrag von 6.634
 
Tsd.
 
Euro
 
(Fehl-
betrag Vorjahr: 5.428
 
Tsd.
 
Euro
)
 
erzielt wurde. Hiermit wurde der im Erfolgsplan 2021 ausge-
wiesene Planjahresfehlbetrag von
 
7.486
 
Tsd.
 
Euro
 
um 852
 
Tsd.
 
Euro
 
unterschritten.
 
 
 
Sollten die beantragten 
Corona
-
Hilfen von Land und Bund nicht oder nicht in ausreichender 
Höhe gewährt werden, wird 
gemäß Beschluss des Rates vom 23. März 2021 
der Differenzbe-
trag
 
zwischen dem ursprünglichen Betriebskostenzuschuss
 
und de
m Verlust 2021 in Höhe 
von bis zu 937 Tsd. 
Euro
 
von Seiten 
der Stadt Köln nachträglich aus
geglichen.
 
 
Vermögenslage
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.390
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 
9.946
 
Tsd.
 
Euro
.
 
 
Die Aktivseite erhöhte sich aufgrund von Investi
t
ionen 
in 
das Sachanlagevermögen
 
von 
2.454
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 2.690
 
Tsd.
 
Euro
. Das Umlaufvermögen verringerte sich von 
2.886
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 2.257
 
Tsd.
 
Euro
. D
abei stiegen d
ie Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen aufgrund 
der 
ab September getätigten
 
Vorverkäufe für die Spielzeit 2021/2022 um 
820
 
Tsd.
 
Euro
, jedoch sanken die sonstigen Vermögensgegenstände
 
um 1.322
 
Tsd.
 
Euro
. Im 
Vorjahr waren Forderungen gegenüber dem Bun
d
 
aus den
 
Corona
-
Hilfen für November und 
Dezember in den sonstigen Vermögensgegenständen
 
aktiviert. Zeitgleich stiegen die liquiden 
Mittel um 1.782
 
Tsd.
 
Euro
 
aufgrund erhaltener Anzahlungen für Veranstaltungen in 2022.
 
 
Auf der Passivseite verringerte sich
 
das Eigenkapital um 937
 
Tsd.
 
Euro
 
aufgrund der Einstel-
lung
 
des Zuschusses der Stadt Köln in Höhe von 5.697
 
Tsd.
 
Euro
 
und der Entnahme aus der 
Kapitalrücklage
 
zum Ausgleich des Verlustes in Höhe von 6.634
 
Tsd.
 
Euro
. 
 
 
Die Verbindlichkeiten erhöhten
 
sich ge
genüber von im Vorjahr 3.953
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 
6.236
 
Tsd.
 
Euro
 
i
nsbesondere 
durch 
die erhaltenen Anzahlungen
 
auf Veranstaltungen auf-
grund der Neuauflage von Abonnements für die zweite Spielzeithälfte
 
der Saison 2021/2022. 
Ebenso erhöhten sich die Verbindlichke
iten gegenüber Fremdveranstaltern,
 
da wieder Kon-
zerte der Partner veranstaltet werden konnten.
 
 
elektronische Kopie

Seite 
5
 
B.
 
Erläuterungen zur Ertrags
-
 
und Vermögenslage
 
des Veranstaltungszentrums
 
 
 
Ertragslage
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln hat das 
Wirtschafts
jahr 2021
 
mit einem 
Jahresfehlbetrag 
von 
2
.511
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
2.643
 
Tsd.
 
Euro
) abgeschlossen. Den Aufwendungen von 
1
5
.
468
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
1
5
.
051
 
Tsd.
 
Euro
) 
standen dabei Erträge von 
1
2
.
957
 
Tsd.
 
Euro
 
(Vorjahr: 
1
2
.
408
 
Tsd.
 
Euro
) 
gegenüber. 
Geplant war ein 
Jahresfehlbetrag 
von 
rd. 
2
.
206
 
Tsd.
 
Euro
.
 
 
Die
 
Erträge 
des abgelaufenen 
Wirtschafts
jahres 
setzen sich 
zusammen
 
aus Umsatzerlösen 
(Mieten
 
bzw.
 
Pachten
, Erbbauzinsen) vo
n 
3
.
096
 
Tsd.
 
Euro
 
und sonstigen betrieblichen Erträ-
gen 
in Höhe von 
9
.
859
 
Tsd.
 
Euro
. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im 
Wesent-
lichen die
 
Betriebskostenzuschüsse der Stadt Köln für die 
KÖLNMUSIK
 
GmbH 
(5.
697
 
Tsd.
 
Euro
), 
das Veranstaltungszentrum Köln
 
(2
.
3
00
 
Tsd.
 
Euro
)
 
und
 
de
n
 
Zinsanteil des 
aus dem städtischen Haushalt zu leistenden Schuldendienstes 
(1.453
 
Tsd.
 
Euro
)
 
sowie
 
Er-
träge
 
aus der Auflösung des Sonderpostens für Landeszuschüsse für die San
ierung des Gür-
zenichs
 
(386
 
Tsd.
 
Euro
)
.
 
 
A
uf der Aufwandseite 
stehen den 
vorgenannten 
Erträgen 
Abschreibungen auf Sacha
nlagen 
von 3
.
686
 
Tsd.
 
Euro
, Zinsen in Höhe von 
2
.
919
 
Tsd.
 
Euro
, Abschreibungen auf Finanzanla-
gen 
in Höhe des Verlustes der
 
KÖLNMUSIK
 
GmbH
 
von 
6
.
634
 
Tsd.
 
Euro
 
sowie sonstige be-
triebliche Aufwendungen von 
2
.
224
 
Tsd.
 
Euro
 
gegen
über
.
 
Die sonstigen betrieblichen Auf-
wendungen
 
beinhalten als größte 
Posten 
die Instandhaltungs
-
 
und Baubetreuungs
aufwendun-
gen von 
1.
073
 
Tsd.
 
Euro
 
(V
or
j
ahr
: 
1.788
 
Tsd.
 
Euro
)
,
 
die
 
Energiekosten in Höhe von 
51
3
 
Tsd.
 
Euro
 
(V
or
j
ahr
: 
53
3
 
Tsd.
 
Euro
)
 
sowie die Bewachungskosten des Heinrich
-
Böll
-
     
Pla
tzes von 
202
 
Tsd.
 
Euro
 
(V
or
j
ahr
: 147
 
Tsd.
 
Euro
). 
 
 
Vermögenslage
 
Die Bilanzsumme 
erhöhte
 
sich gegenüber dem Vorjahr um 
92
.
840
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 
417
.
665
 
Tsd.
 
Euro
.
 
 
D
as Sachanlagevermögen 
hat sich 
bei 
Zugängen 
von 
1.065
 
Tsd.
 
Euro
 
und Abschreibungen 
in Höhe von 3.
686
 
Tsd.
 
Euro
 
im Saldo um 
2
.
622
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 
8
4
.
183
 
Tsd.
 
Euro
 
vermindert
. 
Zugänge erfolgten
 
in 20
21
 
im Wesentlichen im Zuge der laufenden Sanierungsmaßnahmen in 
der Bastei (354 Tsd. 
Euro
), im Tanzbrunnen (121 Tsd. 
Euro
) und in der Philharmonie (100
 
Tsd. 
Euro
), die als Anlagen im Bau 
ausgewiesen
 
werden. Ferner 
führten Vergleichsabschlüsse im 
Zusammenhang mit Recht
s
streits mit Baufirmen zu
 
Nachaktivierungen von Herstellungskos-
ten 
der
 
Flora
 
(329 Tsd. 
Euro
). 
Hervorzuheben sind 
weiterhin Anschaffungen für die Ausstat-
tung der Philharmonie
 
wie
 
Musikerstühle (55 Tsd. 
Euro
) und digitale Vitrinen (49
 
Tsd
.
 
Euro
).
 
 
 
Der starke Anstieg der Bilanzsumme resultiert aus der Erhöhung der Finanzanlagen infolge 
der 
von Seiten der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung gel
e
isteten 
Einlage in die Kapitalrück-
lage der
 
Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 Mio. 
Euro
. 
Die Finanzanlagen erhöhe
n sich 
dadurch auf 333.034 Tsd. 
Euro
.
 
 
D
as Eigenkapital 
hat sich 
durch
 
die 
Einlag
e 
des aus dem städtischen Haushalt zu leistenden 
Schuldendien
stes
 
(Tilgungsanteil) 
in 
Höhe von 3
.
076
 
Tsd.
 
Euro
 
abzüglich 
des Fehlbetrages in 
Höhe von 2.
511
 
Tsd.
 
Euro
 
um 
565
 
Tsd.
 
Euro
 
auf 167
.
313
 
Tsd.
 
Euro
 
erhöht
. 
D
as 
Fremdkapital 
hat sich 
-
 
ohne Berücksichtigung des Sonderpostens 
-
 
im Wesentlichen bedingt durch 
den 
deutlichen Anstieg
 
der Bankverbindlichkeiten
 
infolge der darlehensweise finanzierten Kapital-
einlage in die Koelnmesse 
in Summe 
um rd. 92.709 Tsd. 
Euro
 
erhöht. Gegenläufig dazu haben 
sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln durch die
 
plangemäße
 
Tilgung des im 
Zuge der Übertragung der Philha
rmonie von der Stadt Köln übernommenen 
Darlehens 
um rd. 
4
4
9
 
Tsd.
 
Euro
 
reduziert
.
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
6
 
Da der Jahres
fehlbetrag 
des Veranstaltungszentrums vorerst nicht aus städtischen Haushalts-
mitteln ausgeglichen wird, ist dieser auf neue Rechnung vorzutragen. Unter 
Berücksichtigung 
der Verl
ustvorträge aus Vorjahren von 1
5
.
075
 
Tsd.
 
Euro
 
ergibt sich damit zum Bilanzstichtag 
31.12.20
21
 
ein kumulierter 
Bilanzverlust von 
1
7
.
586
 
Tsd.
 
Euro
. 
 
 
Grundsätzlich ist der Vortrag eines Jahresverlustes auf neue Rechnung nach den Bestimmun-
gen der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein
-
Westfalen (EigVO NRW) zulässig. 
Jedoch bestimmt 
§
 
10 Absatz 6 Satz 3 der EigVO NRW, dass ein nach Ablauf von fünf
 
Jahren 
nicht getilgter Verlustvortrag durch Abbuchung von den Rücklagen ausgeglichen werden soll, 
wenn dies die Eigenkapitalausstattung zulässt. Ansonsten ist der Verlust aus Haushaltsmitteln 
auszugleichen.
 
 
Im 
Wirtschafts
jahr 2021
 
wurde entsprechend dies
er Vorschrift 
mit Genehmigung durch 
Rats-
beschluss vom 
16
. September 
20
21
 
ein durch Gewinnvorträge aus Vorjahren bzw. Gewinnen 
aus Folgejahren oder durch Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt nicht abgede
ckter Ver-
lust aus dem Jahre 20
1
5
 
von rd. 
4
.
599
 
Tsd.
 
Euro
 
durch 
Entnahme aus 
der Kapitalrücklage 
ausgeglichen. Durch diesen Verlustausgleich ergibt sich insgesamt keine Minderung des Ei-
genkapitals, da zwar einerseits die Kapitalrücklage des Veranstaltungszentrums in Höhe des 
vorstehend genannten Betrages red
uziert wird, andererseits jedoch ein entsprechend gerin-
gerer Verlustvortrag mit dem übrigen Eigenkapital verrechnet wird. 
 
 
Das Eigenkapital des Veranstaltungszentrums betr
ä
gt zum Bilanzstichtag 31.12.2021
 
 
in der Summe 
1
6
7
.
313
 
Tsd.
 
Euro
, wobei 
21.000
 
Tsd.
 
Euro
 
a
uf das 
Stammkapital und 
163
.
899
 
Tsd.
 
Euro
 
auf die Kapitalrücklage des Veranstaltungszentrums entfallen, denen zum 
Bila
nzstichtag der kumulierte Bilanz
verlust in Höhe von 
17
.
586
 
Tsd.
 
Euro
 
gegenüberstand.
 
 
Sofern die negativen Jahresergebni
sse auch zukünftig auf neue Rechnung vorgetragen bzw. 
ohne Mittelzuführung von außen 
mit der Kapitalrücklage verrechnet werden, ist 
wie in den 
Vorjahren 
mit einer
 
weiteren
 
kontinuierlichen Verminderung des Eigenkapitals zu rechnen.
 
 
 
Investitionen
 
Der Rat hat i
n seiner Sitzung am 3.
 
Mai 
2018 
die Verwaltung beauftragt,
 
d
as denkmalge-
schützte Gebäude „Bastei“ in das Eigentum der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Veranstal-
tungszentrum Köln zu überführen.
 
Ferner sollte e
in Baubestandsgutachten 
erstellt werden
, um 
den Instandsetzungs
-
 
und Sanierungsbedarf sowie eine Kostenschätzung in Hinsicht auf eine 
für die Öffentlichkeit zugängliche, rentierliche gastronomische N
utzung festzustellen. Denk-
malgerechte Vorgaben sind
 
dabei
 
zu berücksichtigen.
 
 
Der Ankauf der Bastei von der Koelnmesse GmbH erfolgte auf Basi
s des Ratsbeschlusses 
vom 18.
 
Dezember 2018 mit Wirkung zum 1.
 
Januar 
2019. Der Kaufpreis belief sich auf 
614
 
Tsd.
 
Euro
.
 
 
Mit Beschluss vom 7
. 
Sept
e
mber
 
2020 hat der Betriebsausschuss für die Planung und die 
Erstellung einer Kostenberechnung der Generalsanierung der Bastei Planungsmittel in Höhe 
von 600
 
Tsd.
 
Euro
 
bereitgestellt.
 
 
Finanzierungsmaßnahmen bzw. 
-
vorh
aben
 
D
ie Finanzierung 
von Investitionen 
erfolgt 
in Anbetracht der finanziellen Situation des Veran-
staltungszentrums kreditwei
se
.
 
Der hieraus resultierende Schuldendienst der eigenbetriebs-
ähnlichen Einrichtung 
wird
 
aus Mitteln des städtischen Haushaltes
 
im Einlagewege (Einzah-
lung in die Kapitalrücklage) und durch Zuschüsse
 
erstattet. 
Der 
Cash
-
Flow aus laufender Ge-
schäftstätigkeit
 
und
 
die Einlagen der Stadt reichen nicht aus, um den Schuldendienst insge-
samt bedienen zu können. Die Finanzplanung sieht daher in der Zukunft weitere Kreditaufnah-
men vor.
 
 
elektronische Kopie

Seite 
7
 
C.
 
Risiko
-
 
und Chancen
bericht
 
 
Beteiligungsrisiken
 
Da die eigenbetriebsähnliche Einric
htung sich als Besitz
unternehmen 
grundsätzlich nur im 
Rahmen von Vermietungen und Verpachtungen der von Betriebsgesellschaften bewirtschaf-
teten Grundstücke und Gebäude wirtschaftlich betätigt, liegen die wesentlichen Unterneh-
mensrisiken bei den 
Betriebsgesellschaften, bei denen die für den Betrieb erforderlichen Fel-
der der Risikobetrachtung im Mittelpunkt des jeweiligen Risikomanagements stehen
 
und in 
Abstimmung mit dem Veranstaltungszentrum überwacht werden
.
 
 
 
Unternehmensrisiko
 
Wesentliche Risi
ken aus dem operativen Geschäft bestehen für das Veranstaltungszentrum 
lediglich aus der seinerzeit zusammen mit der Koelnmesse GmbH durchgeführten US
-
Cross
-
Border
-
Transaktion für bestimmte Messehallen. 
Hier steht das
 
Veranstaltungszentrum in stän-
diger eng
er Abstimmung mit der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, damit sowohl die 
Geschäftsführung als auch die 
Betriebsleitung und der Betriebs
ausschuss wesentliche Risiken 
frühzeitig erkennen und geeignete gegensteuernde Maßnahmen einleiten können. 
 
 
Die aus 
der gemeinsam mit der Koelnmesse GmbH am 19.
 
September 2002 im Zusammen-
hang mit der US
-
Cross
-
Border
-
Transaktion mit dem amerikanischen Investor abgeschlosse-
nen Leasing
-
Gesamtvereinbarung auch für das Veranstaltungszentrum als Vertragspartner 
resultierenden
 
Verpflichtungen bestehen gegenüber dem Vorjahr unverändert fort. Von beson-
derer Bedeutung ist hier die Verpflichtung der beiden Vertragsparteien Koelnmesse GmbH 
und Stadt Köln 
-
 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum, bei Eintritt be-
stimm
ter Ereignisse (im Vertrag “Equity Collateral Trigger Event“ genannt) weitere Sicherhei-
ten stellen zu müssen. In diesem Zusammenhang sieht der Vertrag z.B. das Absinken des 
Ratings der Bundesrepublik unter AA bei Standard & Poor’s oder Aa2 bei Moody’s oder
 
den 
Eintritt einer wesentlichen Vertragsverletzung als mögliches
,
 
eine Sicherheit auslösendes Er-
eignis vor. Im Jahre 2004 ist mit der Herabstufung der Bonität des Landes Nordrhein
-
Westfa-
len ein solches “Trigger Event“ eingetreten, das den Investor berecht
igt, eine Dienstbarkeit im 
Grundbuch eintragen zu lassen. 
Die Eintragung erfolgte 2008. 
Auswirkungen auf das Veran-
staltungszentrum und den operativen Messebetrieb ergeben sich hieraus nicht.
 
 
Darüber hinaus verpflichten die abgeschlossenen Verträge die Sta
dt Köln, im Falle einer In-
solvenz der Koelnmesse GmbH ihr in den Erbbaurechtsverträgen abgesichertes Heimfallrecht 
auszuüben. Weiterhin bestehen Berichtspflichten bei Änderungen und Umstrukturierungen der 
den Verträgen zugrundeliegenden Rahmenbedingungen. 
Dem Investor, dem Trustee und den 
Darlehensgebern sind jährlich Pflichterfüllungsbescheinigungen nebst Anlagen (Auszug aus 
dem Haushaltsplan, Jahresabschluss der GmbH) vorzulegen. Für die sich hieraus ergebenden 
Verpflichtungen in den Folgejahren wurde ber
eits im Jahresabschluss 2002 eine entspre-
chende Rückstellung gebildet. 
 
 
Bisher sind keine zusätzlichen Verpflichtungen oder Risiken aus der Cross
-
Border
-
Transak-
tion für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung entstanden und momentan auch nicht 
ersicht-
lich.
 
Vielmehr konnte in 
2019 der Fremdkapitalanteil der Transaktion 
(A
-
Payment Undertaking 
Agreement und B
-
Payment
-
Undertaking Agreement) 
vorzeitig 
vorfälligkeitsentschädigungsfrei 
vollständig getilgt
 
werden
. 
Dies führt zu einer dauerhaften Min
deru
ng
 
etwaiger Risiken aus 
dem US
-
Lease
-
Geschäft.
 
 
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
8
 
Gesamtwirtschaftliche Branchenrisiken
 
 
Konjunkturelle Entwicklungen der Gesamtwirtschaft können das Geschäft der Betriebsgesell-
schaften durch eine veränderte Nachfrage der Kunden beeinflussen und sich 
sowohl positiv 
als auch negativ auf das jeweilige Umsatz
-
 
und Unternehmensergebnis der Betriebs
-
 
bzw.
 
Beteiligungsgesellschaft
en
 
auswirken. Von diesen Auswirkungen ist dann auch das Veranstal-
tungszentrum immer unmittelbar 
bzw. 
mittelbar (Koelnc
ongress
 
GmbH
 
nach dem Verkauf über 
   
Koelnmesse GmbH) 
betroffen.
 
 
 
Liquiditätsrisiko
 
 
Auch wenn das Veranstaltungszentrum organisatorisch und finanziell als selbständiges Son-
dervermögen auf der Grundlage eines eigenen Wirtschaftsplans seine Geschäfte führt, 
muss 
seine Finanzierung über Mittel des städtischen Haushalts sichergestellt
 
werden
. Das Risiko 
einer Illiquidität ist daher als gering anzusehen.
 
 
 
Eigenkapitalverzehr
 
 
Werden die auch für die Folgejahre erwarteten Jahresfehlbeträge wie bisher durch Entna
hmen 
aus der Kapitalrücklage ausgeglichen, 
wird 
das Eigenkapital 
weiter 
kontinuierlich
 
sinken. Auf 
mittlere Sicht wird daher bei der derzeitigen Betriebsstruktur ein Verlustausgleich aus Mitteln 
der Stadt Köln erforderlich werden. 
Nur damit kann das Verans
taltungszentrum in seiner der-
zeitigen Struktur seinen Verpflichtungen dauerhaft nachkommen und eine 
angemessene 
Ei-
genkapitalausstattung erhalten.
 
 
 
Rechtliche Risiken
 
 
Nach Beilegung 
des 
Rechtsstreits mit der GbR bezüglich
 
der Nordhallen sind aus heutiger 
Sicht keine existenziellen Risiken für die zukünftige Entwicklung der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung zu erwarten.
 
Zur Vermeidung von EU
-
beihilferechtlichen Risike
n w
e
rden alle Be-
ziehungen zu möglichen Empfängern von Au
sgleichsleistungen für Dienstleistungen von all-
gemeinem wirtschaftlichen Interesse überprüft und soweit notwendig, rechtlich angepasst.
 
So 
hat der Rat der Sta
dt Köln mit Beschluss vom 30. September 
2014 die KölnKongress GmbH 
mit der Erbringung von Dienstle
istungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesses betraut. 
Gegenstand der Betrauung sind der Betrieb und die an den Interessen aller Bevölkerungs-
kreise orientierte Nutzung des Gürzenich, des Tanzbrunnens (inkl. Theater am Tanzbrunnen) 
sowie der Flora. 
D
ie Betrauung tra
t zum 1.1.2015 in Kraft.
 
Die 
KÖLNMUSIK
 
GmbH ist als 
Kultureinrichtung gemäß Artikel 1 Nr. 1 lit. j) der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung 
(Verordnung (EU) Nr. 651/201
4
 
der Kommission
)
 
von der Notifizierungspflicht befreit.
 
 
Nach dem Verkauf an die Koelnmesse GmbH betreffen rechtliche Risiken bezüglich der 
KölnKongress GmbH das Veranstaltungszentrum ab 2020 allenfalls noch mittelbar.
 
 
 
 
Chancen
 
 
Nicht zuletzt auf Grund der Inbetriebnahme der Flora liegen Chancen für das Veranstaltungs-
zentrum in verbesserten Vermarktungsmöglichkeiten der 
Betriebs
gesellschaften. Diese kön-
nen sich positiv auf die Jahresergebnisse und Erfüllung des Satzungszwecks ausw
irken.
 
 
 
 
elektronische Kopie

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9
 
Risikofrüherkennungssystem
 
 
Das Risikomanagement
s
ystem ist als internes Kontrollsystem ausgerichtet auf die Betriebs-
leitung und den Finanzausschuss des Rates der Stadt Köln als Kontrollorgan. 
In 2015 wurde 
ein in sich geschlossene
s
 
Risikofrüherkennungssystem 
implementiert
. Dazu wurden ein Leit-
faden sowie
 
ein zusammengefasster Bericht zum Risikomanagemen
t
 
vorgelegt.
 
Der
 
Bericht 
wurde in 2021
 
aktualisiert.
 
 
 
D.
 
Prüfungsfeststellungen nach 
§
 
53 Haushaltsgrundsätzegesetz
 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
RSM GmbH
 
hat auf der Grundlage des unter Zustimmung 
der 
Gemeindeprüfungs
anstalt NRW von der Betriebsleitung am 
15
.
 
März
 
20
21
 
erteilten 
Prü-
fungsa
uftrages
 
den Jahresabschluss 2020
 
des Veranstaltungszentrums Köln geprüft. Der Prü-
fungsauftrag umfasste nach 
§
 
106 Absatz 1 GO NRW in entsprechender Anwendung des 
§
 
53 
Absatz 1 Nummern 1 und 2 Haushaltsgrundsätzegesetz auch die Prüfung der Ordnungsmä-
ßigkeit der Geschäftsführung und der wi
rtschaftlichen Verhältnisse. Die Prüfung hat 
keine 
Feststellungen ergeben
.
 
 
 
E
.
 
Prognosebericht
 
 
Der 
Wirtschaftsplan 20
2
2
 
des Veranstaltungszentrums wurde vom Rat der Stadt Köln in sei-
ner Sit
zung am 
14
.
 
Dezember
 
20
2
1
 
nach Vorberatung im Betriebsausschuss am 
6
.
 
Dezem-
ber
 
20
2
1
 
festgestellt. 
Im Erfolgsplan weist er 
einen Jahresfehlbetrag von rd. 1
,
5
 
Mio.
 
Euro
 
aus. 
Das im Vermögensplan ausgewiesene Investitionsvolumen beträgt für die Betriebsteile Gür-
zenich, Kölner Philharmonie, Rheinterrassen/Tanzbrunnen insgesamt rd. 
4
,
4
 
Mio.
 
Euro
. Mit 
dem Planungsbeschluss zur Gener
alsanierung der Bastei am 
7.
 
September 
2020
 
hat der Aus-
schuss Mittel in Höhe von 600
 
Tsd.
 
Euro
 
freigegeben. Der Vermögensplan sieht zur Weiter-
führung der Maßnahme 
vorsorglich Mittel in Höhe von 3
,0
 
Mio.
 
Euro
 
vor.
 
 
Darüber hinaus berücksichtigt der Vermögensplan auf der Ausgabenseite Mittel für die 
Abde-
ckun
g des o.g. Jahresverlustes von 1
,
5
 
Mio.
 
Euro
 
sowie für die Tilgung der bes
tehenden Dar-
lehen in Höhe von 11
,
5
 
Mio.
 
Euro
. Zur Finanzierung des voraussichtlichen Mittelbedarfes sieht 
der Vermögensplan bei einem Liquiditätsb
estand zu Jahresbeginn von r
d. 0
,
7
 
Mio.
 
Euro
 
Ei-
genmittel in Höhe von rd. 7
,
9
 
Mio.
 
Euro
 
und eine N
eukreditaufnahme in Höhe von 
12
,0
 
Mio.
 
Euro
 
vor.
 
 
Das Ergebnis des Erfolgsplans berücksichtigt den aus dem städtischen Haushalt bereitgestell-
ten und über den Eigenbetrieb 
weitergeleiteten Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik 
GmbH
 
in Höhe von rd. 5,8
 
Mio.
 
Euro
.
 
Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten 
Zuschuss der Stadt Köln an
 
de
r 
eigen
betriebsähnlichen Einrichtung 
in Höhe von 
3
,0
 
Mio.
 
Euro
. 
Daneben 
erhält
 
das Veranstaltungszentrum rd. 1
,
8
 
Mio.
 
Euro
 
Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) 
für die Darlehen zur Finanzierung der Kapitalzuführung an die Koelnmesse GmbH sowie für 
die Finanzierung der Flora
-
S
anierung.
 
 
Das erste H
albjahr des Geschäftsjahres 2022
 
s
tand weiter unter den Auswirkungen der 
Corona
-
Pandemie. 
Bei den Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
war der Veranstaltungsbetrieb 
nach wie vor von Absagen oder Beschränkungen geprägt
. Das 
Veranstaltungszentrum selbst ist als reine
 
Besitzgesellschaft von diesen für die Betriebsob-
jekte und die Erbbaurechtsgrundstücke leisten, 
drohen negative
 
Folgen einzig aus der Ergeb-
nisentwicklun
g der KölnMusik GmbH
.
 
 
Eine Ergebnisverbesserung ist in 2022 
auf Basis
 
des
 
Ratsb
eschluss
es
 
vom 23. März 2021 
durch die 
nachträgliche
 
Aufstockung des städtischen Betriebskostenzuschusses 
2021 
an die 
KölnMusik 
GmbH 
auf bis zur Höhe des Fehlbetrages des Geschäftsjahres 2021 zu erwarten.
 
 
 
elektronische Kopie

Seite 
10
 
Das
 
Veranstaltungszentrum 
wird in den Folgejahren 
-
 
auch un
abhängig von den weiteren Ent-
wicklungen der Corona
-
Krise 
-
 
aller Voraussicht nach
 
strukturelle
 
Jahresfehlbeträge erzielen. 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist dauerhaft auf 
Zuschüsse bzw.
 
mittelfristig wie bereits 
in Abschnitt C. (Eigenkapitalverzehr
) ausgeführt auf einen 
Verlustausgleich 
durch den städti-
schen Haushalt angewiesen.
 
Unter dieser Prämisse wurde der Jahresabschluss unter going
-
concern Gesichtspunkten aufgestellt.
 
 
Vor dem Hintergrund der aktuell noch hohen 
Eigenkapitalquote und der praktizierten bzw. wei-
ter geplanten Finanzierungsmaßnahme
n
 
über Abschreibungen, Zuschüsse und Kreditauf-
nahme ist der Bestand des Betriebes nach unserer Einschätzung derzeit nicht gefährdet.
 
 
Der Wirtschaftsplan der 
KÖLNMUSIK Gmb
H
 
für das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem 
Jahresfehlbetrag von 6.257
 
Tsd.
 
Euro
 
ab. B
ei den Planungen wurde für das erste
 
Halbjahr 
2022 von geringeren
 
Umsätzen ausgegangen. In der zweiten
 
Jahreshälfte mit Beginn der 
Spielzeit 2022/2023 wurde ein normaler Spielbetrieb unterstellt.
 
 
Der 
Beginn des Geschäftsjahres
 
2022 war geprägt von Kapazitätsbeschränkungen und Kon-
zertabsagen. Seit Mitte März sind die Besucherbeschränkungen entfallen, im Ap
ril hat der 
Vorverkauf für die Spielzeit 2022/2023 begonnen. Die Geschäftsführung beobachtet einen 
deutlichen Einbruch der Abonnementsnachfrage (
-
25,0
 
%). Sie schließt nicht aus, dass das 
Geschäftsjahr 2022 ähnliche Entwicklungen aufzeigen wird wie in 2021
. Auch sind die Auswir-
kungen des Ukraine
-
Krieges noch nicht absehbar.
 
 
Der 
weiterhin 
von hohen Corona
-
Verlusten geprägte 
Wirtschaftsplan der 
Koelnmesse GmbH
 
sieht
 
für das 
turnusbedingt grundsätzlich 
schwächere
 
Geschäftsjahr 20
22
 
einen Jahres
fehlbe-
trag
 
in Höhe von
 
42
,
1
 
Mio.
 
Euro
 
vor
. 
 
 
Zwar konnten
 
wieder Präsenzveranstaltungen durchgeführt
 
werden
, jedoch mit geringeren 
Teilnehmerzahlen auf Aussteller
-
 
und Besucherseite. Die starken Kostensteigerungstenden-
zen und Unsicherheiten bezüglich der w
eltweiten Lieferketten verschärfen die Situation. 
Dies
 
führt bei fast allen Messen aus dem Portfolio 2022 im In
-
 
und Ausland zu Verschlechterungen 
der Umsätze bzw. Deckungsbeiträge, einzelne Messen mussten abgesagt oder verschoben 
werden. 
Auch bezogen auf 
das Messegeschäft können die
 
genauen Auswirkungen des 
         
Ukraine
-
Krieges derzeit noch nicht abgesehen werden.
 
 
 
Köln, 
den
 
27
. 
Juli
 
2022
 
 
 
 
 
gez. 
Prof. Dr. Dörte Diemert
 
gez. 
Frank Höller
 
Erste Betriebsleiterin
 
Geschäftsführender 
Betriebsleiter
 
elektronische Kopie

Seite 
1
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, Köln
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln
, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das 
Wirtschaftsjahr
 vom
1. Januar
 bis zum 
31. Dezember 2021
 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebe
-
richt der Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, Köln,
für das 
Wirtschaftsjahr
 vom 
1. Januar
 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
•
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen i.V.m den
einschlägigen
 deutschen, für 
Kapitalgesellschaften
 geltenden handelsrechtlichen
 
Vor-
schriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der eigenbetriebsähnlichen
Einrichtung
 zum 31. Dezember 2021 sowie 
ihrer
 Ertragslage für das 
Wirtschaftsjahr
 vom
1. Januar
 bis zum 31. Dezember 2021 und
•
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein 
unter Beachtung der
landesrechtlichen Vorschriften zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen
Einrichtung
. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den 
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land
Nordrhein-Westfalen i.V.m den einschlägigen deutschen, für 
Kapitalgesellschaften
 gelten
-
den handelsrechtlichen
 
Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
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2
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen
gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstim
-
mung mit §
 
317 HGB und §
 
103 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts
-
prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Ab
-
schnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von 
der
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen han
-
delsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen
Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffas
-
sung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts
Wir verweisen auf die Ausführungen in Abschnitt "E. Prognosebericht" des Lageberichts, in
dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die eigenbetriebsähnliche Einrichtung dau
-
erhaft auf Zuschüsse bzw. mittelfristig auf einen Verlustausgleich durch die Stadt Köln ange
-
wiesen ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbe
-
züglich nicht modifiziert.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss
und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der
den 
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen i.V.m den
einschlägigen
 deutschen, für 
Kapitalgesellschaften
 geltenden handelsrechtlichen
 
Vorschrif-
ten in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 
sowie der
landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt. Fer
-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Über
-
einstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig
bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von
wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
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3
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwort
-
lich, die Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der Unternehmens
-
tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusam
-
menhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.
Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs
-
grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tat
-
sächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein unter Beachtung der landesrechtlichen Vorschriften zutreffendes Bild von
der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt sowie in allen wesentlichen Belan
-
gen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den 
Vorschriften der
Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen i.V.m den einschlägigen deut
-
schen, für 
Kapitalgesellschaften
 geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die ge
-
setzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie
als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit
den anzuwendenden 
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-
Westfalen i.V.m den einschlägigen deutschen, für 
Kapitalgesellschaften
 geltenden handels
-
rechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die
Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungspro
-
zesses der Einrichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage-
berichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss
als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstel
-
lungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der landesrechtlichen
Vorschriften
 zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü
-
fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den 
Vorschriften der
Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen i.V.m den einschlägigen deut
-
schen, für 
Kapitalgesellschaften
 geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestäti
-
gungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lage
-
bericht beinhaltet.
elektronische Kopie

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4
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass ei
-
ne in Übereinstimmung mit §
 
317 HGB und §
 
103 GO NRW unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab
-
schlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden
als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln
oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffe
-
nen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische
Grundhaltung. Darüber hinaus
•
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsich
-
tigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach
-
weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist
bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwir
-
ken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
•
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrun
-
gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um
-
ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung abzugeben.
•
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
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Seite 
5
•
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre-
tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstä
-
tigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeut
-
same Zweifel an der Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die da
-
zugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen
oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifi
-
zieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum un
-
seres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die eigenbetriebsähnliche Einrichtung
ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
•
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Ge
-
schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen
Vorschriften
 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt.
•
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes
-
entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen
Einrichtung.
•
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu
-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Anga
-
ben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach
und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen
Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie
zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un
-
vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten
Angaben abweichen.
elektronische Kopie

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Beratungsverlauf (2)

05.09.2022 Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.09.2022 Rat
TOP 10.14 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2420/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
18.08.2022
Erstellt
02.08.2022 17:23