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3516/2025

Mitteilung über den Verfahrensstand der zweiten Phase des Masterplan Stadtgrün im Stadtbezirk Chorweiler

Mitteilung BV 27.04.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 07.05.2026, TOP 10.2.7

Mitteilung BV

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Anlage 1 - Dokumentation des Beteiligungsprozesses im Bezirk Chorweiler

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Mitteilung BV

2098 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/671/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3516/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.05.2026 
 
Mitteilung über den Verfahrensstand der zweiten Phase des Masterplan Stadtgrün im 
Stadtbezirk Chorweiler 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 
23.03.2023 zum Masterplan Stadtgrün (Vorlage 2279/2022) die zweite Bearbeitungsphase auf 
der Ebene der Stadtbezirke begonnen. 
 
In 2023 wurden für die Stadtbezirke Kalk und Ehrenfeld zweistufige Öffentlichkeitsbeteiligun-
gen zum Masterplan Stadtgrün – Programm Stadtgrün durchgeführt. 2024 folgten die Stadtbe-
zirke Nippes und Mülheim. Im ersten Halbjahr 2025 fand der Beteiligungsprozess im Stadtbe-
zirk Chorweiler statt. 
 
Die erste Stufe bestand aus einem Online-Dialog auf dem Portal „Meinung für Köln“. Im Rah-
men der zweiten Stufe wurde am 17.05.2025 eine Bürger*innenwerkstatt im Bürgerzentrum 
Chorweiler durchgeführt. Der Prozess wurde durch ein externes Büro begleitet und ausgewer-
tet. Das Ergebnis dieses Beteiligungsverfahrens liegt nun vor. 
 
In den kommenden zwei Jahren werden die übrigen Stadtbezirke bearbeitet. Der Beteiligungs-
prozess wird im Jahr 2027 abgeschlossen. Anschließend werden alle Ergebnisse aus den 
Stadtbezirken zu einem Gesamtbericht „Masterplan Stadtgrün – Programm Stadtgrün“ zusam-
mengefasst. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen im Sinne der Weiterentwicklung der 
grünen Infrastruktur in Köln bestimmt. 
 
Das Ergebnis aller Bezirksbeteiligungen wird abschließend dem Rat der Stadt Köln zum Be-
schluss vorgelegt. Im Rahmen der Beteiligung im Stadtbezirk wurden darüber hinaus viele 
kleinere Maßnahmen und Verbesserungsvorschläge vorgebracht, die auch ohne großen Pla-
nungsvorlauf oder umfassende Finanzierungen umsetzbar sind. 
 
Gerne steht die Verwaltung der Bezirksvertretung Chorweiler für ein Fachgespräch zur Erläu-
terung des Berichts und der Möglichkeiten für den Bezirk zur Verfügung. 
 
 
Anlage:  
 
Anlage 1 - Dokumentation des Beteiligungsprozesses im Bezirk Chorweiler

Anlage 1 - Dokumentation des Beteiligungsprozesses im Bezirk Chorweiler

128472 Zeichen

Masterplan Stadtgrün  
Stadtbezirk Chorweiler
Begleitung und fachliche Auswertung der  
Öffentlichkeitsbeteiligung im Stadtbezirk Chorweiler

Kontakt
Projektverantwortliche 
Stadt Köln
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Willy-Brandt-Platz, 50679 Köln
Jonas Hage
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen – Grünplanung und Projektsteuerung
67-MasterplanStadtgruen@stadt-koeln.de
Projektbegleitung
Stottrop Stadtplanung
Marsiliusstraße 20, Innenhof, 50937 Köln
T: 0221 1396176
post@stottrop-stadtplanung.de
Projektleiterin
Raphaela Bartusch
bartusch@stottrop-stadtplanung.de
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung 
Zentrale Dienste der Stadt Köln
13-JH/095-26/67/04.2026

4
Inhalt
1. Begriffserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  7
1.1 Was zählt als öffentliche Grünfläche?.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 7
1.2 Was sind die Bestandteile  
öffentlicher Grünflächen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  8
2. Projekthintergrund – Worum geht es? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  9
2.1 Masterplan Stadtgrün Köln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  9
2.2 Zielsetzung des Programms StadtGrün . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3. Methodik und Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  12
3.1 Online-Dialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
3.2 Multiplikator*innen-Interviews.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 14
3.3 Erkenntnisse der Multiplikator*innen-Interviews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
3.4 Bürger*innenwerkstatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4. Ergebnisse Stadtbezirk Chorweiler – Wo braucht es „Mehr Grün“? . . . . . . . . . . . .  22
4.1 Fragenkatalog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  23
4.2 Auswertung auf stadtbezirks Ebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  24
4.3 Beteiligungsmodell Chorweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  26
4.4. Analysekarte Grün- und Freiraumstruktur  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  28
4.5 Mehr Grün . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  30
4.6 Mehr Vielfalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  32
4.7 Weniger Konflikte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  34
4.8 Punktuelle Maßnahmen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  36
5. Ergbebnisse Stadtteile Chorweilers – Wo braucht es „Mehr Grün“? . . . . . . . . . . . .  38
5.1 Vorgehen und Aufbau der Steckbriefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  39
5.2 Zusammenfassung Beteiligungsmodell Chorweiler .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 40

5
6. Steckbriefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  42
6.1 Steckbrief Blumenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  42
6.2 Steckbrief Chorweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  43
6.3 Steckbriefe Esch/Auweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  47
6.4 Steckbrief Fühlingen.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 49
6.5 Steckbrief Heimersdorf  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 53
6.6 Steckbrief Linweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  55
6.7 Steckbrief Merkenich.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 57
6.8 Steckbrief Pesch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  63
6.9 Steckbrief Roggendorf/Thenhoven.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 65
6.10 Steckbrief Seeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  68
6.11 Steckbrief Volkhoven/Weiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  70
6.12 Steckbrief Worringen.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 72
7. Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  95
7.1 Einordnung der Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  95
7.2 Resümee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  96
8. Nächste Schritte.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .   98
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  100

6
“Dieses Thema berührt nach meiner  
innersten Überzeugung eine der wichtigs-
ten Aufgaben, die wir in Köln zu erfüllen 
haben, und zwar aus zwei Gründen:  
Erstens: Das, was man auf dem Gebiete 
der Grünflächenpolitik in einer in  
Entwicklung begriffenen Stadt versäumt 
hat, läßt sich niemals wieder einholen. 
Gelände, das der Bebauung über geben 
worden ist, wächst dadurch derartig im 
Werte, dass man es später niemals wieder 
in größerem Maßstabe für Grünflächen in 
Anspruch nehmen kann.  
Zweitens halte ich das Thema deswegen 
für so wichtig, weil es gerade für die Stadt 
Köln eine besondere Bedeutung hat. ”  
 
Adenauer, 1930

7
1. Begriffserklärung
Als einheitliche Verständigungsgrundlage im Rahmen des  
Beteiligungsprozesses sowie der geführten Interviews mit  
Multiplikator*innen ist eine klare Definition der zentralen Begriffe 
rund um öffentliche Grünflächen erforderlich. Die folgende  
Begriffserklärung basiert auf der Kölner Stadtordnung (KSO) – der 
Satzung und ordnungsbehördlichen Verordnung über die öffentliche 
Sicherheit und Ordnung für das Gebiet der Stadt Köln vom  
14. April 2014.
1.1 Was zählt als öffentliche Grünfläche?
Öffentliche Grünflächen sind gärtnerisch gestaltete Anlagen sowie darin enthaltene Wiesen, 
waldähnliche Flächen und sonstige Freiflächen, die der aktiven oder stillen Erholung dienen. 
Sie sind wesentliche Bestandteile des Stadtgrüns und haben eine wichtige Bedeutung für 
die Lebensqualität, das Stadtklima und die soziale Teilhabe. Die nachfolgenden Flächen-
arten fallen unter den Begriff öffentlicher Grünflächen:
 – Öffentliche Grünflächen
 › zum Beispiel Olof-Palme-Park, Grünzug Chorweiler, Grünzug Seeberg, Naturpark 
Rheinland
 – Wälder und Wiesen
 › zum Beispiel Worringer Bruch, Flächen rund um die Stockheimer Höfe
 – Spiel-, Sport- und Bolzplätze
 › zum Beispiel Spielplatz Zypressenstraße in Heimersdorf, Trimm-Dich-Pfad  
Köln Lindweiler, Spielplätze am Marienberger Weg oder Giershausener Weg
 – Park- und Spielflächen am Rheinufer
 › zum Beispiel Rheinaue Worringen-Langel
 – Öffentliche Platzflächen mit Grünanteil
 › zum Beispiel Liverpooler Platz, Pariser Platz, Sankt-Tönnis-Platz in Worringen
 – Hundefreilaufflächen
 › Ausgewiesene Bereiche, in denen Hunde freilaufen dürfen

8
1.2 Was sind die Bestandteile  
öffentlicher Grünflächen?
Öffentliche Grünflächen umfassen auch Elemente, die nicht unmittelbar als „grün“  
wahrgenommen werden, aber integrale Bestandteile der Nutzung und Gestaltung sind:
 – Brunnenanlagen
 › zum Beispiel Springbrunnen, Fontänen, öffentliche Trinkwasserbrunnen
 – Gewässer, Ufer und Böschungen
 › zum Beispiel Stockheimer See, Pescher See, Flächen entlang des Rheins
 – Ausgewiesene Badeeinrichtungen
 › zum Beispiel Escher See, Fühlinger See
 – Straßenbegleitgrün
 › zum Beispiel Straßenbäume, Pflanz- und Baumbeete, Baumscheiben, Baumstützen
 – T echnische Infrastruktur im öffentlichen Raum
 › zum Beispiel Anschlagtafeln und -flächen, Beleuchtungs-, Versorgungs-,  
Kanalisations-, Entwässerungs-, Katastrophenschutz- und Baustelleneinrichtungen  
sowie Verkehrsschilder, Hinweiszeichen, Lichtsignalanlagen und so weiter
 – Mobiliar und Ausstattung
 › zum Beispiel Sitzbänke, Kinderspiel- und Sporteinrichtungen, Toilettenanlagen sowie  
jegliches öffentliche Mobiliar.
Diese umfassende Definition dient als Grundlage für die inhaltliche Auseinandersetzung  
mit dem Thema Stadtgrün und hilft dabei, die Vielfalt, Funktionalität und Potenziale des 
öffentlichen Raums systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Zu den öffentlichen Grünflächen im Sinne dieser Verordnung zählen Friedhöfe, Sport-
anlagen, Freibäder, Campingplätze, Kleingartenanlagen und Wald im Sinne des Landes-
forstgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen nicht. Diese Bereiche werden im Masterplan 
Stadtgrün dennoch berücksichtigt, da sie trotz ihrer abweichenden Klassifizierung  
wesentliche Beiträge zur Freiraumversorgung, zur Erholung im Alltag sowie zur  
ökologischen Funktionsfähigkeit des Stadtgrüns leisten. Ihre ergänzende Rolle wird 
deshalb in der Analyse sowie in den darauf aufbauenden strategischen Empfehlungen 
berücksichtigt.

9
2. Projekthintergrund – 
Worum geht es?
Die Stadt Köln steht, wie viele Großstädte, vor großen Heraus-
forderungen. Steigende Temperaturen, zunehmende Versiegelung, 
stark beanspruchte öffentliche Räume und wachsende städtische 
Bevölkerung machen es notwendig, bestehende Grün- und  
Freiflächen zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln. Dabei soll 
Stadtgrün nicht nur schön, sondern auch funktional, klimaresilient 
und gerecht verteilt sein.
2.1 Masterplan Stadtgrün Köln
Mit dem Masterplan Stadtgrün wurde 2021 vom Rat der Stadt Köln ein langfristiges und 
strategisches Entwicklungskonzept beschlossen. Mit diesem Instrument wird die  
Entwicklung eines zukunftsfähigen und lebenswerten Kölns vorangetrieben, das von  
wohnortnahen Erholungsräumen, ökologischer Vielfalt, hitzeabsorbierenden Flächen und 
hoher Aufenthaltsqualität für die gesamte Stadtbevölkerung geprägt ist. Der im Jahr 2023 
in seiner ersten Fassung beschlossene Masterplan zielt auf die Entwicklung eines resilienten 
Grün- und Freiflächensystems im Sinne der „grün-blauen Infrastruktur“ ab.
Die zweite Phase des Masterplans basiert auf einer umfassenden Bestandsanalyse aller 
Grün- und Freiflächen im Stadtgebiet. Dabei werden Versorgungsdefizite ebenso sichtbar 
wie funktional besonders wichtige Flächen, die als Rückgrat für das strategische Grün-
netz dienen. Das Konzept umfasst gesamtstädtische und Stadtteilbezogene Ziele. Geprüft 
und bewertet werden Qualität, Funktion und Verfügbarkeit von Grünflächen. Städtisches 
Grün ist nicht nur ein Erholungsraum, sondern auch ein zentraler Baustein im Umgang 
mit dem Klimawandel. Es trägt zur Temperaturregulierung bei, fördert die Biodiversität, 
speichert Regenwasser und verbessert die Luftqualität. Gleichzeitig erfolgt ein Abgleich mit 
bestehenden Planwerken und rechtlichen Vorgaben. Der Masterplan Stadtgrün legt den 
Grundstein für ein grüneres, gesünderes und lebenswerteres Stadtbild Kölns.

10
In der aktuellen Phase – dem „Programm Stadtgrün“ – werden auf Stadtbezirksebene  
konkrete Potenziale für eine Aufwertung identifiziert. Ziel ist es, stadtweit eine ausgewogene 
und gerechte Verteilung von Grünflächen zu erreichen. Die Bürger*innen werden hierbei syste-
matisch beteiligt, denn sie kennen die Bedürfnisse und Mängel ihrer Umgebung am besten. 
Die Umsetzung erfolgt schrittweise und bezirksweise. Jährlich werden zwei Stadtbezirke 
bearbeitet. Im Jahr 2025 waren die Bezirke Chorweiler und Porz an der Reihe.
Abbildung 1: Kartendarstellung Masterplan, Stadt Köln – Grüne Infrastruktur Köln, 2023

11
2.2 Zielsetzung des Programms StadtGrün
Ziel des Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Programms Stadtgrün ist die Ermittlung 
und Lokalisierung von Defiziten, Potenzialen und Handlungsansätzen in der Grünflächen-
entwicklung. Die Bewohner*innen werden als Alltags-Expert*innen in den Prozess ein-
bezogen und tragen damit aktiv zur Qualitätssicherung und Zielgenauigkeit der Planung bei.
Im Fokus stehen konkrete Fragen wie:
 – Wo bedarf es mehr Grün?
 – Was fehlt Ihnen in den vorhandenen Grünflächen?
 – Wo entstehen Konflikte mit dem bestehenden Stadtgrün?
 – Wo müssen kleinere Probleme angepackt werden?
Bürger*innen sind eingeladen, sich in unterschiedlichen Formaten digital oder analog zu 
beteiligen. Die eingegangenen Beiträge und Anregungen werden thematisch geordnet und 
zu Handlungsempfehlungen in Form von Projekten gebündelt. Diese Projekte bilden eine 
informelle Grundlage für die weitere fachliche Planung und unterliegen einer Prüfung und 
Konkretisierung im weiteren Verlauf des Masterplanprozesses. Ziel ist eine bedarfsgerechte 
und handlungsorientierte Planung, die die Vielfalt der Stadtteile berücksichtigt und den 
Bürger*innen Raum zur Mitgestaltung gibt.
Abbildung 2: Kartendarstellung Masterplan Stadtbezirk Chorweiler, Stadt Köln 2023

12
3. Methodik und Prozess
Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Masterplan Stadtgrün im Stadtbezirk Chorweiler verlief 
in zwei Phasen – bestehend aus einem Online-Dialog sowie einer vor Ort durchgeführten 
Bürger*innenwerkstatt samt Interviews mit Multiplikator*innen – wodurch verschiedene 
Zielgruppen erreicht und aktiviert werden konnten.
Die erste Phase umfasste den Online-Dialog, in dem Bürger*innen konkrete Hinweise und 
Ideen zur Verbesserung von Grün- und Freiflächen auf einer Kartendarstellung verorten 
konnten.
Die zweite Phase der Präsenz-Beteiligung im Bezirk umfasste sowohl gezielte Interviews 
mit Multiplikator*innen als auch die Bürger*innenwerkstatt.
Es wurden gezielt Interviews mit Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk durchgeführt, um 
Perspektiven und Bedarfe aus der Praxis zu erfassen. Diese Gespräche mit zivilgesellschaft-
lichen Initiativen, Institutionen, Vereinen und engagierten Einzelpersonen ermöglichten 
einen vertieften Einblick in spezifische Anforderungen und Herausforderungen vor Ort.  
In der Bürger*innenwerkstatt konnten die Teilnehmenden ihre Anregungen analog direkt 
auf Modellen einbringen und diskutieren. Das Beteiligungskonzept wurde von den Teil-
nehmenden überwiegend positiv bewertet. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, 
sowohl digital als auch analog aktiv zu werden.
3.1 Online-Dialog
Der Online-Dialog initiierte den Beteiligungsprozess zum Masterplan Stadtgrün und wurde 
über das Beteiligungsportal „Meinung für Köln“ der Stadt Köln durchgeführt. Vom 10. März 
bis zum 24. März 2025 richtete sich der Dialog an alle Bürger*innen, Arbeitnehmer*innen 
und Akteur*innen des Stadtbezirks Chorweiler. Während dieser zwei Wochen konnten 
interessierte Bürger*innen ihre Beiträge ortsbezogen eintragen. Insgesamt sind in den zwei 
Wochen rund 146 Rückmeldungen bei der Stadt Köln eingegangen. 
Zielsetzung 
Ziel des Online-Dialogs war es, ein niedrigschwelliges, flexibles und ortsunabhängiges 
Beteiligungsangebot zu schaffen, das es den Bürger*innen ermöglicht, sich aktiv an der 
Entwicklung des Masterplans zu beteiligen. Im Zentrum stand eine kartenbasierte Anwen-
dung, mit der gezielte Rückmeldungen zu konkreten Standorten gegeben werden konnten. 
Bestehende Missstände, fehlende Grünangebote, aber auch positiv bewertete Grünflächen 
und Ideen für neue Nutzungen konnten markiert und beschrieben werden. Darüber hinaus 
war das Tool dialogisch angelegt. Die anonymisierten Rückmeldungen der Bürger*innen

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waren öffentlich sichtbar und konnten von anderen Teilnehmenden  
kommentiert, ergänzt oder durch Zustimmung markiert werden. Dadurch entstand eine 
offene, transparente Diskussionsplattform mit lokalem Bezug.
Auswertung 
Im Anschluss an den Beteiligungszeitraum wurden alle Beiträge durch das Planungsbüro 
Stottrop Stadtplanung systematisch gesichtet, sortiert und thematisch ausgewertet. Dabei 
wurden ähnliche oder sich wiederholende Hinweise zusammengefasst und in inhaltliche 
Clusterbegriffe überführt – etwa unter Kategorien wie Klimaanpassungsmaßnahmen, Aus-
stattung oder Nutzungskonflikten. Die Ergebnisse wurden grafisch aufbereitet und flossen 
in die analoge Bürger*innenwerkstatt ein. Dazu wurden die digitalen Rückmeldungen in ein 
Arbeitsmodell mit Luftbildern überführt, das bei der Werkstatt als zentrale Arbeitsgrundlage 
diente. So konnten analoge und digitale Beteiligungsformen sinnvoll miteinander verknüpft 
und bestehende Hinweise weitergedacht und vertieft werden.
Abbildung 3: Ergebnisse des Online-Dialogs Masterplan Stadtgrün Chorweiler, Stadt Köln 2025

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3.2 Multiplikator*innen-Interviews
Ergänzend zur Online-Beteiligung und zur Bürger*innenwerkstatt wurden im Stadtbezirk 
Chorweiler Interviews mit zentralen lokalen Akteur*innen durchgeführt. Mithilfe dieser 
Interviews sollten raumspezifische Herausforderungen vertieft erfasst und die frühzeitige 
Aktivierung relevanter Personen als Multiplikator*innen für das Beteiligungsverfahren 
sichergestellt werden.
Zielsetzung 
Mit den Interviews sollten spezifische Perspektiven auf die Nutzung und Qualität der Grün- 
und Freiflächen aus unterschiedlichen räumlichen und sozialen Kontexten erfasst werden. 
In enger Abstimmung mit der Stadt Köln wurde ein Fragenkatalog für die Interviews sowie 
eine möglichst breite Auswahl potenzieller Interviewpartner*innen gemeinsam erarbeitet. 
Als Grundlage für die Akteursansprache diente eine strukturierte Analyse des Bezirks, der 
in vier funktionale Kategorien unterteilt wurde:
 –  Urbane Dichte: Chorweiler-Mitte
 –  Dörflich geprägte Ortsteile: Esch/Auweiler, Volkhoven/Weiler, Fühlingen,  
 Roggendorf/Thenhoven, Blumberg
 –  Kompakte Stadtteile: Lindweiler, Heimersdorf, Pesch, Seeberg
 –  Rheinlage: Merkenich, Worringen
Für jede Kategorie wurden bis zu drei Multiplikator*innen mit unterschiedlichen Funktionen 
identifiziert, um auch bei Absagen geeignete Alternativen zu haben. 
Abbildung 4: Übersicht der funktionalen Bezirkskategorien, Stottrop Stadtplanung 2025

15
Durchführung
Die Interviews wurden digital per Videokonferenz durchgeführt. Pro Gespräch wurde ein 
Zeitrahmen von rund 20 bis 30 Minuten vorgesehen. Die Interviewfragen orientierten sich 
inhaltlich an den Themen des Online-Dialogs, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu 
ermöglichen. 
Auswertung 
Die Auswertung erfolgte in Form einer qualitativen Inhaltsanalyse. Ziel war es, das gespro-
chene Material zu reduzieren, zentrale Aussagen herauszuarbeiten und in abstrahierter 
Form darzustellen. Die Transkripte der Interviews wurden digital verschriftlicht und 
anschließend ausgewertet. Dabei kamen sowohl deduktive Kategorien (auf Basis der  
Fragestellungen) als auch induktiv gebildete Kategorien (aus dem Interviewmaterial selbst) 
zum Einsatz. Durch die digitale Kartenabfrage in den vier Kategorien konnten empirisch  
relevante Aussagen zu der grünen Infrastruktur abgeleitet werden. Die Ergebnisse wurden 
in die übergeordnete Kartendarstellung (Raummodell) überführt und bildeten einen  
wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Masterplans Stadtgrün.
3.3 Erkenntnisse der Multiplikator*innen-Interviews
Die Ergebnisse der Interviews beziehen sich insbesondere auf die Stadtteile Chorweiler, 
Blumenberg und Roggendorf/Thenhoven und werden daher vorrangig für diese Stadtteile 
erläutert. Trotz unterschiedlicher Perspektiven zeigen sich deutliche gemeinsame Themen, 
die über die Stadtteile hinweg für den Masterplan Stadtgrün von Bedeutung sind.
Ebene Stadtteil
Im Stadtteil Chorweiler wird der öffentliche Raum als wichtiger sozialer Begegnungsort 
wahrgenommen. Die befragten Akteur*innen betonen die hohe Bedeutung wohnungs-
naher Grünflächen. Als Beispiele werden der Pariser Platz, der Olof-Palme-Park und der 
Fühlinger See genannt. Diese Flächen werden für Erholung, Nachbarschaft und Gesund-
heitsförderung genutzt. Gleichzeitig werden Defizite in den Bereichen Pflege, Sauberkeit 
und Ausstattung deutlich. Regelmäßigere Pflegezyklen, zusätzliche Mülleimer, schattige 
Plätze sowie Trinkwasserspender werden ausdrücklich gewünscht. Mehrere Befragte regen 
an, Grünräume stärker multifunktional zu gestalten, etwa durch gemeinschaftliche Gärten, 
Feste oder niedrigschwellige Aktionen, die soziale Teilhabe fördern. Auch die Einbindung 
von Hitzeschutzmaßnahmen und eine bessere Verknüpfung zwischen Stadtgrün und sozia-
len Angeboten (zum Beispiel Familienarbeit, Bildungseinrichtungen) wird hervorgehoben.
In Blumenberg steht der Aspekt der wohnungsnahen Naherholung im Vordergrund. Die 
befragte Person beschreibt Grünflächen als zentrale Rückzugsräume und identitäts-
stiftendes Element des Stadtteils. Kritisch gesehen werden mangelnde Pflege und die 
unzureichende ÖPNV-Anbindung, die eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen 
Grüns erschwert. Verbesserungsbedarf besteht zudem bei der Aufstellung von mehr Abfall-
behältern und einer regelmäßigen Müllabfuhr, um ein saubereres Stadtbild zu unterstützen.

16
Der Ausbau der Erreichbarkeit zentraler Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist aus Sicht der 
Befragten ebenfalls ein wichtiger Punkt.
Für Roggendorf/Thenhoven wird insbesondere die eingeschränkte Zugänglichkeit von 
Grünflächen thematisiert. Trotz einer grundsätzlich grünen Umgebung erschweren Schnell-
straßen, fehlende Querungen und unzureichende Radwege die Nutzung. Der lokale Bürger-
verein wünscht sich sichere Verbindungen zwischen den Ortsteilen, Sitzgelegenheiten 
entlang von Wegen und größere multifunktionale Flächen für Feste und Begegnung. Grün-
räume sollen hier nicht nur Erholungsräume, sondern vor allem soziale Treffpunkte sein.
Ebene Stadtbezirk
Auf der übergeordneten Ebene des Stadtbezirks wird die mangelnde Verbindung der 
bestehenden Grünräume als zentrale Herausforderung identifiziert. Der Bedarf an einem 
durchgängigen, sicheren Fuß- und Radwegenetz zieht sich durch alle Gespräche. Darüber 
hinaus zeigt sich ein übergreifender Trend zur stärkeren sozialen Nutzung von Freiräumen: 
Grünflächen sollen Orte der Begegnung, der Gesundheitsförderung und des gemeinschaft-
lichen Lernens werden. Auch ökologische Themen wie Hitzevorsorge, nachhaltige Wasser-
infrastruktur und die Förderung urbaner Landwirtschaft gewinnen an Bedeutung.
Fazit
Die Interviews verdeutlichen, dass der Stadtbezirk Chorweiler über vielfältige grüne Qualitä-
ten verfügt, diese jedoch räumlich und funktional stärker vernetzt werden müssen. Für den 
Masterplan Stadtgrün lassen sich folgende zentrale Handlungsfelder ableiten: Verbesserung 
von Pflege und Ausstattung, Förderung wohnungsnaher Erholung, Stärkung der sozialen 
Nutzung von Grünräumen sowie Ausbau eines durchgängigen Grün- und Wegenetzes  
zwischen den Stadtteilen.

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3.4 Bürger*innenwerkstatt
Als zentrales Beteiligungsformat fand die Bürger*innenwerkstatt am 17. Mai 2025 im  
Bürgerzentrum des Stadtteils Chorweiler statt. Ziel war es, interessierte Bürger*innen  
aktiv in die Diskussion zur Zukunft der öffentlichen Grün- und Freiflächen im Stadtbezirk  
Chorweiler einzubeziehen, Anregungen aus der Bevölkerung zu erfassen und einen  
transparenten Planungsprozess zu fördern.
Abbildung 5: Start der Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025
Zielsetzung 
Die Werkstatt verfolgte zwei zentrale Ziele:
 – Transparenz und Information – zur bisherigen Arbeit im Rahmen des Masterplans  
Stadtgrün und den Zwischenergebnissen des Beteiligungsverfahrens.
 – Mitsprache und Aktivierung – zur Diversifizierung der Beteiligungsmöglichkeiten und um 
sicherzustellen, dass alle Bürger*innen, auch ohne Internetzugang, die Möglichkeit zur 
Teilnahme bekommen. Die Werkstätten sollen außerdem die Arbeit und Sichtbarkeit in 
den Bezirken stärken.
Angesprochen wurden alle interessierten Bürger*innen aus dem Stadtbezirk Chorweiler, 
insbesondere Anwohnende, zivilgesellschaftliche Akteure, politische Vertreter*innen sowie 
lokale Initiativen. Mitten im Stadtteil Chorweiler, am Liverpooler Platz und Pariser Platz, 
liegt das Bürgerzentrum – umgeben von zentralen Einrichtungen wie dem „City Centre 
Köln Chorweiler“ , der Stadtteilbibliothek und dem Marktplatz. Der stark frequentierte Platz 
bot den idealen Rahmen für die offen gestaltete Beteiligungsveranstaltung, um eine gute 
Erreichbarkeit und eine hohe Sichtbarkeit zu gewährleisten.

18
Abbildung 6: Erläuterung der Ergebnisse aus der Online-Beteiligung, Stottrop Stadtplanung 2025
Durchführung
Die Veranstaltung startete um 11 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch das durchführende 
Planungsbüro Stottrop Stadtplanung, in Person von Projektleiterin, Raphaela Bartusch, 
sowie einer offiziellen Ansprache durch den Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner. 
Anschließend folgte ein fachlicher Input zum Masterplan Stadtgrün durch stellvertretenden 
Amtsleiter der Stadt Köln Herrn Christoph Hölzer. Es wurde eine Übersicht der Ergebnisse 
aus dem Online-Dialog präsentiert.
Die Bürger*innenwerkstatt war methodisch in zwei Arbeitsphasen am Vormittag und Nach-
mittag gegliedert. Die Arbeitsphasen fanden an drei Modelltischen, die unterschiedliche 
Teilräume des Stadtbezirks abbildeten, statt. Das Büro Stottrop und die Stadt Köln betreu-
ten und moderierten diese. Vor Ort konnten die Bürger*innen ihre Anregungen, Kritikpunkte, 
Anliegen, Wünsche und Ideen einbringen. Die Beteiligung erfolgte mithilfe eines physischen 
Arbeitsmodells, bestehend aus Luftbildern im Maßstab 1 zu 5.000, auf denen bereits Rück-
meldungen aus dem Online-Dialog lokalisiert waren. Durch Fähnchen, Garn, Klebepunkte 
und Symbolkarten konnten Beiträge auf dem Modell verortet und kommentiert werden. 
Diese Kombination aus digitalem Vorlauf und analoger Interaktion ermöglichte eine umfas-
sende Beteiligung.

19
Abbildung 7: Beteiligung an den Modelltischen, Stottrop Stadtplanung 2025
MeinungsMobil und Öffentlichkeitsarbeit
Das MeinungsMobil ist eine Form der auf-
suchenden Öffentlichkeitsbeteiligung und 
Teil der Partizipationsstrategie der Stadt 
Köln. Mit dieser Strategie des Amts für 
Öffentlichkeitsbeteiligung soll die Teilhabe 
systematisch gestärkt werden. Parallel 
zur Bürger*innenwerkstatt kam auf dem 
Pariser Platz das mobile MeinungsMobil 
als interaktiver Stand zum Einsatz. Vor dem 
Veranstaltungsort bot das MeinungsMobil 
eine niedrigschwellige Beteiligungsmög-
lichkeit für Passant*innen. Dadurch wurde 
die Indoor-Veranstaltung selbst beworben 
und die Möglichkeit geschaffen, dass auch 
jene Stimmen Gehör finden, die sonst 
selten oder gar nicht Teil formeller Beteili-
gungsverfahren sind. 
Abbildung 8: MeinungsMobil vor dem Bürgerzent-
rum Chorweiler, Stottrop Stadtplanung 2025

20
Auswertung
Die im Rahmen der Bürger*innenwerkstatt eingebrachten analogen Anregungen wurden 
nach Abschluss der Veranstaltung digitalisiert und gemeinsam mit den Online- und  
Interview-Beiträgen in ein digitales Raummodell überführt. Dieses auf Luftbildern  
basierende Modell bildet die Grundlage für eine räumlich und thematisch differenzierte  
Auswertung des Beteiligungsprozesses. 
Die Ergebnisse werden auf zwei Betrachtungsebenen systematisch dargestellt: Zunächst 
erfolgt eine zusammenfassende, handlungsorientierte Auswertung auf Ebene des Gesamt-
bezirks. Hierbei werden übergeordnete Themen, Bedarfe und Entwicklungswünsche aufge-
zeigt, die im Beteiligungsprozess häufig genannt wurden. In einem zweiten Schritt werden 
Meldungsschwerpunkte und lokale Projekte auf Ebene der einzelnen  
Stadtteile abgeleitet. Diese orientieren sich an den örtlich benannten Herausforderungen 
und Potenzialen.
Die nachfolgende Auswertung orientiert sich an der Gliederung in die zwölf Stadtteile des 
Stadtbezirks Chorweiler und wird mithilfe von spezifischen Steckbriefen anschaulich auf-
bereitet. Die darin enthaltenen Rückmeldungen stellen zwar keine konkreten Planungen  
dar, bilden jedoch eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung und Konkretisierung 
von Maßnahmen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen und Erwartungen der  
Bürger*innen vor Ort orientieren.
Abbildung 9: Beteiligung an den Modelltischen, Stottrop Stadtplanung 2025

21
Abbildung 10: Eindrücke von der Beteiligung in Chorweiler, Stottrop Stadtplanung 2025

22
4. Ergebnisse Stadtbezirk 
Chorweiler – Wo braucht 
es „Mehr Grün“?
In diesem Kapitel werden die im zweistufigen Beteiligungsprozess gesammelten Daten 
zusammenhängend dargestellt. Die Ergebnisse wurden zusammengeführt, sodass  
unabhängig von der Beteiligungsphase ein einheitliches Gesamtbild in dem digitalen  
Modell entsteht. Um die Auswertung verständlich und zielgerichtet darzustellen, erfolgt  
sie auf zwei Betrachtungsebenen:
 – Bezirksebene: Zentrale Themen, wiederkehrende Hinweise sowie übergreifende  
Handlungsempfehlungen wurden zusammenfassend dargestellt.
 – Stadtteilebene: Für jeden Stadtteil wurde ein Steckbrief entwickelt, der die lokalen  
Rückmeldungen und thematischen Schwerpunkte widerspiegelt. 
Die inhaltliche Auswertung auf Bezirksebene basiert auf einem übergeordneten Fragen-
katalog, der allen Beteiligungsformaten zugrunde lag. Die vier Kategorien – „Mehr Grün“ , 
„Mehr Vielfalt“ , „Weniger Konflikte“ und „Punktuelle Maßnahmen“ – bilden den  
thematischen Rahmen für die strukturierte Erfassung, Analyse und Darstellung der im 
Beteiligungsprozess eingebrachten Hinweise, Anregungen und Vorschläge.

23
4.1 Fragenkatalog
Grundlage für den Masterplan Stadtgrün ist der von der Stadt Köln vorgegebene, für alle 
Bezirke übergeordnete Fragenkatalog. Dieser ermöglicht eine vergleichbare Erfassung 
der Rückmeldungen aus den neun Kölner Stadtbezirke. Dadurch sind die Ergebnisse der 
Bezirksbeteiligungen von 2023 bis 2027 untereinander vergleichbar und können in einem 
übergeordneten Masterplan Stadtgrün für die gesamte Stadt Köln zusammengeführt 
werden.
Mehr Grün
Wo können Sie sich im Stadtbezirk neues Grün vorstellen?
Beispiele: in vorhandenen Parks, auf öffentlichen und privaten Flächen, an 
Straßen und im Rahmen von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung …
Mehr Vielfalt
Was fehlt Ihnen in den vorhandenen Grünflächen?
Beispiele: Artenvielfalt in Grünflächen und Straßen erhöhen, essbare Stadt, 
urbanes Gärtnern, Platz-Gestaltung, Angebote Spiel und Sport, Fuß- und 
Radwege und Hundefreilaufwiesen …
Weniger Konflikt
Wo entstehen Konflikte mit dem bestehenden Stadtgrün?
Beispiele: Einschränkung der Mobilität innerhalb einer Grünfläche,  
Gegensätzliches Nutzungsinteresse, Lärmverschmutzung innerhalb eines  
Erholungsgebiets, mangelnde Unterhaltung und Zugänglichkeit von  
Grünflächen, Gefahren durch starken Verkehr an Spielflächen …
Punktuelle Maßnahmen
Wo müssen kleinere Probleme angepackt werden?

24
4.2 Auswertung auf Stadtbezirks Ebene
Dieses Kapitel bietet eine numerische Zusammenstellung und Auswertung der ein-
gegangenen Beiträge auf Ebene des gesamten Stadtbezirks. Dabei werden die zentralen 
Themenschwerpunkte sowie die Beteiligungsdichte systematisch dargestellt, um einen 
umfassenden Überblick über die Beteiligungsergebnisse zu ermöglichen. Ziel ist es,  
übergeordnete Trends und Schwerpunkte zu identifizieren, die als Grundlage für die weitere 
Auswertung und Planung dienen.
Rheinseite Linksrheinisch
Einwohner*innen insgesamt 84.079 (Stand: 31.12.2024)
Einwohner*innen pro Hektar 12,5
Durchschnittsalter insgesamt 43,0 Jahre
Stadtfläche in Quadratkilometer 67,18 km²
Erholungsflächenanteil in %  
(inklusive Friedhöfe)
8,0
Besonderheiten der blau-grünen 
Infrastruktur
Fühlinger See, Escher See, Rheinauen, Naturschutz-
gebiete, Chorbusch, Worringer Bruch, landwirtschaft-
lich geprägt, Ein neuer Wald für Köln, Vielzahl an  
Parks und Spielplätzen 
Insgesamt gab es 456 Rückmeldungen über alle zwei Beteiligungsstufen hinweg.

25
Auswertung
Im Bezirk Chorweiler gingen insgesamt 456 Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung 
ein. Diese verteilen sich auf die vier Kategorien „Mehr Grün“ , „Mehr Vielfalt“ , „Weniger 
Konflikte“ und „Punktuelle Maßnahmen“ . Die Rückmeldungen decken ein breites Spektrum 
ab, von konkreten Vorschlägen zur Aufwertung einzelner Grünflächen über Anregungen zu 
Pflege und Ausstattung bis hin zu übergeordneten Ideen für eine bessere Vernetzung der 
Grünräume. Zur besseren Übersicht wurden die vier Hauptkategorien um Unterkategorien 
mit spezifischen Maßnahmen ergänzt. Diese Maßnahmen sind im digitalen Raummodell 
mithilfe von Icons visualisiert, um die Ergebnisse anschaulich und leicht nachvollziehbar 
darzustellen.
0
30
60
90
120
150
Mehr Grün Mehr Vielfalt Weniger Konflikte Punktuelle Maßnahmen
Abbildung 11: Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung Köln-Chorweiler

26
4.3 Beteiligungsmodell Chorweiler
Abbildung 12: Grafische Zusammenfassung der Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung Köln-Chorweiler

27

28
4.4 Analysekarte Grün- und Freiraumstruktur 
Abbildung 13: Grafische Analysekarte zur Grün- und Freiraumstruktur

29
4.4 Analysekarte Grün- und Freiraumstruktur 
Grünverbindungen

30
4.5 Mehr Grün
Den thematischen Schwerpunkt bildete die Kategorie „Mehr Grün“ , die in fast allen Stadt-
teilen zu den meistgenannten Anliegen zählte. Viele Bürger*innen äußerten den Wunsch 
nach zusätzlichen Grünflächen, Baumpflanzungen sowie einer ökologischen Aufwer-
tung bestehender Parks und Anlagen. Insgesamt wurde 14-mal der Wunsch geäußert, 
bestehende Grünflächen aufzuwerten und zu pflegen. Das Thema Natur- und Umweltschutz 
sowie die Erhaltung ökologisch wertvoller Grünräume war in allen Stadtteilen präsent. Dies 
wurde insbesondere in Rheinlage und in Naturschutzgebieten besonders häufig gefordert. 
Besonders hervorgehoben wurden Klimaanpassungsmaßnahmen, die mit insgesamt  
82 Nennungen in allen Unterkategorien eine zentrale Rolle spielten. Das Pflanzen neuer 
Straßen- und Stadtbäume sowie das Begrünen und Aufbrechen versiegelter Flächen waren 
den Bewohnenden dabei besonders wichtig. Die Unterkategorie „Straßen-/Stadtbäume 
pflanzen beziehungsweise Baumstandorte sichern“ war mit 56 Nennungen die am häu-
figsten genannte Einzelmaßnahme. In den dicht bebauten Stadtteilen – insbesondere im 
Chorweiler-Zentrum – stand der Wunsch im Vordergrund, mehr Begrünung zwischen den 
Hochhausstrukturen zu schaffen, um Aufenthaltsqualität und Mikroklima zu verbessern. 
Neben diesen allgemeinen Anliegen wurden auch konkrete Ideen benannt, wie mehr Grün 
umgesetzt werden könnte. Genannt wurden unter anderem Hochbeete für gemeinschaft-
liches Gärtnern, neue Obst- und Nussbaumpflanzungen sowie Blühstreifen und Wiesen-
flächen zur Förderung der Biodiversität.
Abbildung 14: Mitmachkarte Mehr Grün Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025

31
Numerische Auswertung der Kategorie Mehr Grün
Mehr Grün
132
Neue Grünflächen im 
Stadtteil schaffen
6
Grün-/Ausgleichsflächen 
naturnah gestalten
7
Hochbeete/Urban  
Gardening ermöglichen
6
Grüne Abgrenzung/
Sichtschutz schaffen
2
Mehr Grün in bestehenden 
Parks/Grünflächen 
14
Frei-/Brachflächen 
entwickeln/begrünen
3
Hitzeschutz:  
Versiegelte Flächen 
aufbrechen/begrünen
16
Klimaschutz/
Resilienz: 
Mikroklima 
verbessern
5
Anreize für Dach-/
Fassenbegrünung
3
Verschattung/Kühlung: 
Straße-/Stadtbäume pflanzen  
beziehungsweise Baumstandorte sichern
56
Schulhof/Lehrgarten  
grüner gestalten/anlegen
2
Wasserhaushalt Regenrückhaltebecken/
Feuchtbiotope anlegen
1
Grüner 
Lärmschutz
7
Elektrische Leitungen  
unterirdisch führen
1
Grünverbindungen:  
Ökologische Korridore/ 
Grünflächen vernetzen
3

32
4.6 Mehr Vielfalt
Der Bedarf an Mehr Vielfalt – in ökologischer, sozialer und gestalterischer Hinsicht – wurde 
in zahlreichen Rückmeldungen betont. Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung der Biodi-
versität. Zahlreiche Rückmeldungen schlugen Obst- und Nussbaumpflanzungen, Blüh-
streifen, Beete sowie die Rekultivierung von Flächen vor. Insgesamt wurden 11 Nennungen 
zu Obst- und Nussbaumpflanzungen und 10 Nennungen zum Anlegen von Beeten und 
Blühstreifen gezählt. Maßnahmen sollen nicht nur die ökologische Vielfalt erhöhen, sondern 
auch die Aufenthaltsqualität und das Naturerlebnis im Stadtgebiet stärken. Die Anregun-
gen wurden häufig in der Nähe von Schulen sowie an bereits bestehenden Treffpunkten 
im Ortskern verortet. Insgesamt wünschen sich die Bürger*innen abwechslungsreiche, 
lebendige Stadträume, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und Raum für 
generationenübergreifende Begegnung bieten. In Stadtteilen ohne Bürgerparks äußerten 
Bürger*innen wiederholt den Wunsch nach entsprechenden Flächen. Auch der Wunsch 
nach Flächen für Brauchtum und lokale Erinnerungskultur wurde vermerkt. Besonders 
hervorgehoben wurde der Bedarf an aktiven Nutzungsmöglichkeiten im Stadtbezirk. Die 
häufigsten Nennungen bezogen sich auf die Unterkategorie „Aktive Nutzung ermöglichen“ 
– mit 15 Rückmeldungen war sie die am häufigsten genannte Maßnahme innerhalb der 
Kategorie Mehr Vielfalt. Genannt wurde hier unter anderem der Bedarf an folgenden Nut-
zungsmöglichkeiten und Aktivitäten Finnbahn, Erlebnispfad, Trimm-Dich-Pfad, Parcours, 
Kletterangebote und Boule-Plätze. Eine weitere Ausgestaltung von Grün- und Freiflächen 
mit konsumfreien Zonen in Form von Grillplätzen, Aufenthaltsflächen, Hundewiesen und 
Freilaufflächen wurde mit 7 beziehungsweise 10 Nennungen ebenfalls gefordert.
In einer Vielzahl von Parks, Grünflächen im Siedlungsbereich und am Fühlinger See wurde 
der Bedarf Mehr Vielfalt verortet. Diese Vorschläge verdeutlichen das starke Bedürfnis der 
Bewohnerschaft nach Inklusion, Aktivität und Begegnung im öffentlichen Raum. Sie zeigen 
zugleich, wie sich eine vielfältige Nutzung mit ökologischer Aufwertung verbinden lässt – hin 
zu einem offenen, sozialen und lebendigen Stadtraum.
Abbildung 15: Mitmachkarte Mehr Vielfalt Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025

33
Numerische Auswertung der Kategorie Mehr Vielfalt 
Mehr Vielfalt
87
Natur- und  
Umweltschutz verbessern
11
Obst-/Nussbäume/ 
Streuobstwiesen pflanzen 
beziehungsweise anlegen
4
Beete-/Blühstreifen anlegen
10
Artenvielfalt/Biodiversität 
fördern 
8
Grün- und Freiflächen 
renaturieren/rekultivieren
3
Giftige 
Pflanzen 
entfernen
1
Gastronomische 
Angebote schaffen: 
Biergarten/Cafe/
Kiosk
2
Erinnerungskultur 
stärken
2
Flächen für  
Brauchtum  
vorsehen
3
Konsumfreie Räume schaffen 
beziehungsweise ausweisen:  
öffentliche Grillfläche/
Picknickbereiche
Aktive Nutzung ermöglichen:  
Finnbahn/Erlebnispfad/ 
Trimm-Dich-Pfad/Parcours/
Klettern/Boule-Platz
15
Gemeinschaftlichen  
Bürgerpark für alle 
anlegen
4
7
Hundefreundliche Bereiche 
schaffen: Hundewiese/ 
Freilaufflächen ausweisen
10
Bestehende Nutzung 
erhalten/stärken/
diversifizieren
3
Naherholung fördern: Ufergestaltung/Ruhezone
4

34
4.7 Weniger Konflikte
In einigen Bereichen bestehen aktuell Nutzungskonflikte, etwa durch stark frequentierte 
Flächen, eingeschränkte Zugänglichkeit oder Lärmbelastung. Barrieren oder unklare  
Nutzungszonen führen teilweise zu Spannungen zwischen unterschiedlichen Nutzer-
gruppen. Auch fehlende Aufenthaltsqualitäten oder unzureichende Pflege werden als  
Konfliktpotenzial von der Bevölkerung benannt.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit. Besonders 
in der Nähe des Rheins und an stark frequentierten Verbindungswegen wurden Gefahren-
stellen für Fußgänger*innen und Radfahrende gemeldet. 16 Rückmeldungen bezogen sich 
auf die Maßnahme „Gefahrenstelle im Verkehr beseitigen: Ampelanlage/Zebrastreifen“ , 
während 23 Nennungen den „Bau, Ausbau oder die Erneuerung von Geh- und Radwegen“ 
forderten. Auch die Themen Lärm- und Umweltschutz wurden mehrfach, insbesondere 
an den Hauptverkehrsachsen und Bundesstraßen, aufgebracht. Besonders häufig wurde 
auch auf mangelnde Unterhaltung und Pflege von Grün- und Freiflächen hingewiesen – mit 
17 Nennungen zu ungeschnittenen Bäumen, Sträuchern und ungepflegten Beeten. Auch 
Verunreinigung und Verwahrlosung wurden mehrfach genannt (11 Nennungen), ebenso 
wie die Verschmutzung durch Tierkot mit 13 Nennungen. Diese Themen betreffen nahezu 
alle Stadtteile und zeigen einen klaren Handlungsbedarf im Bereich der Pflege und Schutz 
öffentlicher Grünräume.
Abbildung 16: Mitmachkarte Weniger Konflikte Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025

35
Gefahrenstelle im Verkehr 
beseitigen: Ampelanlage/
Zebrastreifen
16
Bau/Ausbau/Erneuerung 
Straßen/Wege/Parkplätze
2
Bau/Ausbau/ 
Erneuerung/Ausweisen 
von Geh-/Radwegen
23
Bau/Ausbau/
Erneuerung 
Reitwegenetz
2
ÖPNV-Anbindung verbessern:  
Haltestellen ausbauen/bessere Anbindung
2
Barrierefreiheit gewährleisten/
Barrieren abbauen
6
Eingeschränkte Nutzbarkeit/
Nutzungswegfall/Stillegung 
notwendig
5
Hoher Nutzungsdruck / 
stark frequentiert
2
Nutzungs-
konflikte durch 
unterschiedliche 
Interessen
5
Fehlende Nutzungsangebote für 
bestimmte Altersgruppen
3
Zugänglichkeit/ 
Erreichbarkeit 
verbessern
7
Starkregenereignisse/
Überschwemmungsgefahr 
vorbeugen
1
Verunreinigung/
Vermüllung/
Verwahrlosung
11
Verunreinigung 
durch Tierkot 
zum Beispiel 
Hunde-/Taubenkot
13
Mangelnde Unterhaltung/
Pflege: Bäume/Sträucher/
Beete pflegen und schneiden
17
Fehlende 
Zusammenarbeit/ 
Abstimmung
3
Verkehr-/ 
Industrielärm  
reduzieren
7
Numerische Auswertung der Kategorie Weniger Konflikte 
Weniger Konflikte
125

36
4.8 Punktuelle Maßnahmen 
Es wurden viele konkrete Maßnahmen benannt, sowohl was die öffentlichen Einrichtungen 
und die Ausstattung als auch das Thema Wasser betrifft. Der Bedarf an Treffpunkten und 
Aufenthaltsbereichen ist ungebrochen. Hier ist eine Aufwertung des Bestands erforder-
lich. Mit 26 Nennungen wurde die Unterkategorie „Bau/Erhalt/Erneuerung von Spiel-, 
Sportflächen und Bolzplätze” am häufigsten benannt. Die Kritikpunkte an der bestehenden 
Infrastruktur bezogen sich insbesondere auf die Pflege, notwendige Aufwertung und 
Diversifizierung der Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Die Vorschläge wurden 
konkret auf Bestandsflächen sowie Freiflächen verortet. Auch das Thema erreichbarer und 
öffentlicher WCs (barrierefrei) an landschaftlich schönen, aber dezentralen Orten wurde 
angesprochen. Ebenso wurde der Bedarf an weiteren Ausstattungsmerkmalen wie Bänken, 
Mülleimern, Bücherschränken und Beleuchtung thematisiert. Insbesondere der Bedarf an 
„Aufenthaltsmöglichkeiten durch Sitz- beziehungsweise Picknickbänken“ und „Müllsammel-
behälter“ wurde mit 25 beziehungsweise 20 Nennungen flächendeckend in allen Stadtteilen 
adressiert. Insgesamt wurde das Thema Wasser mehrfach benannt. Am häufigsten wurde 
der Bedarf an neuen „Trinkwasserspendern“ an Sport- und Spielflächen sowie entlang der 
Spazierwege am Rhein mit zehn Nennungen genannt. Zudem sollte der Zugang zum Rhein 
optimiert und das Schwimmen im Fühlinger See an weiteren Stellen erlaubt werden. Die 
Brunneninfrastruktur wurde mehrfach als marode beschrieben. Im Chorweiler-Zentrum, 
insbesondere am Liverpooler Platz und am Pariser Platz, wurde der Mangel an attraktiven, 
nutzungsoffenen Aufenthaltsräumen hervorgehoben. Hier bestand der Wunsch, die zent-
ralen Plätze sozial aufzuwerten, sie mithilfe einzelner Maßnahmen besser zu gestalten und 
generationenübergreifend zu beleben. Besonders viele Punktuelle Maßnahmen wurden hier 
verortet.
Abbildung 17: Mitmachkarte Punktuelle Maßnahmen Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025

37
Numerische Auswertung der Kategorie Punktuelle Maßnahmen 
Punktuelle Maßnahmen
111
Quartiersplätze/Treffpunkte/ 
Aufenthaltsorte aufwerten  
beziehungsweise schaffen
6
Öffentliche Toiletten
8
Aufenthaltsmöglichkeiten durch 
Sitzen-/Picknickbänke
25
Verschattung 
durch Sonnensegel/
Pergolen
2
Bau/Erhalt/Erneuerung
Spiel-/Sport-/Bolzplätze
26
Beleuchtung
3
Bücherschrank
1
Müllsammelbehälter
20
Trinkwasserspender
10
Badestelle 
ausweisen
1
Zugang zum Wasser
5
Wasserfläche,  
Brunnen, 
Fontaine
4

38
5. Ergbebnisse Stadtteile 
Chorweilers – Wo braucht 
es „Mehr Grün“?
Nach der thematischen Analyse erfolgt in diesem Kapitel die stadtteilspezifische Auswer-
tung in Form von Steckbriefen. Da Chorweiler als zweitgrößter Kölner Stadtbezirk eine  
Fläche von 67,18 km² aufweist und sehr unterschiedliche freiräumliche Qualitäten prä-
sentiert, ist eine differenzierte Betrachtung auf Stadtteilebene notwendig. Dabei wird im 
Raummodell gezielt auf den jeweiligen Stadtteilausschnitt herangezoomt. Die differenzierte 
Auswertung berücksichtigt sowohl thematische Schwerpunkte als auch Meldeschwer-
punkte und lokale Besonderheiten. Es zeigte sich eine insgesamt hohe Beteiligungsbereit-
schaft, die jedoch deutlich zwischen den einzelnen Stadtteilen variiert. Besonders viele 
Beiträge kamen aus Merkenich (149 Rückmeldungen), Worringen (85 Rückmeldungen) und 
Fühlingen (44 Rückmeldungen). Eine geringere Resonanz wurde hingegen aus Esch/ 
Auweiler (11 Rückmeldungen), Lindweiler (8 Rückmeldungen) und Blumenberg  
(7 Rückmeldungen) verzeichnet.
Abbildung 18: Stadtteile Köln-Chorweiler, Stottrop Stadtplanung 2025

39
Beteiligungsintensität je Stadtteil
Abbildung 19: Beteiligungsintensität in absoluten Zahlen, Stottrop Stadtplanung 2025
 
5.1 Vorgehen und Aufbau der Steckbriefe
Im Folgenden werden die Ergebnisse der Beteiligung in den zwölf Stadtteilen Chorweilers 
in alphabetischer Reihenfolge dargestellt und erläutert. In den Steckbriefen sind sowohl die 
Anzahl und Streuung der Rückmeldungen als auch die räumliche Verortung der eingegan-
genen Beiträge aufgeführt. Die Ergebnisse werden darüber hinaus zu Projekten zusammen-
gefasst und in einem zweiten Schritt vorgestellt. Die Projekte sind wichtige Bausteine des 
Werkstattprozesses für die Fortschreibung des Masterplan Stadtgrün. In einigen Stadtteilen 
erlaubt die Rückmeldungsdichte jedoch keine eindeutige Zusammenfassung zu Projekten.
Projekteräume (P) sind das Ergebnis der Bündelung von Maßnahmen in abgrenzbaren 
Stadträumen. Im Vordergrund stehen hierbei die Bildung von thematisch sinnvollen  
Maßnahmenpaketen mit den Beiträgen aus allen Beteiligungsstufen im Bezirk Chorweiler. 
Alle 60 Projekte werden in einer Übersichtstabelle (Kapitel 7.4) zusammengefasst.

40
5.2 Zusammenfassung Beteiligungsmodell Chorweiler
Abbildung 20: Meldeschwerpunkte und Projektschwerpunkte Köln-Chorweiler

41

42
6. Steckbriefe
6.1 Steckbrief Blumenberg
Einwohner*innen 5.215 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 41,6 Jahre
Fläche 3,2 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Landwirtschaftlich geprägt
Für den Stadtteil Blumenberg wurden 7 Beiträge verzeichnet.
Mit insgesamt sieben Rückmeldungen zählt der Stadtteil Blumenberg zu den Bezirken mit 
geringerer Beteiligung. Die vereinzelten Hinweise konzentrierten sich vorwiegend auf die 
Verbesserung der Erreichbarkeit Blumenbergs.
In der Kategorie Mehr Grün wurde auf die Notwendigkeit der Entsiegelung von Parkplatz-
flächen hingewiesen. 
Es gab keine Eingabe in der Kategorie Mehr Vielfalt. 
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen vier Rückmeldungen ein. Diese betrafen vor 
allem den Sanierungsbedarf der Geh- und Radwege. Besonders an den Einfahrtsstraßen, 
wie dem Blumenbergsweg und der Herzog-Johann-Straße, wurde eine Verbesserung der 
Wege qualit ät gefordert. Auch der Bahnübergang in Richtung Roggendorf wurde mehrfach 
als nicht barrierefrei bemängelt. Insgesamt wünschen sich die Anwohnenden eine bessere 
Zugänglichkeit und Erreichbarkeit im Stadtteil.
Zu den zwei genannten Punktuellen Maßnahmen zählten die Erneuerung der Spielgeräte 
und die Aufstellung von Müllsammelbehältern.
Zusammenfassend wünschen sich die Anwohnenden vor allem eine bessere Erreichbarkeit 
und Erneuerung der Infrastruktur im Stadtteil.
6.1.1 Projekte im Stadtteil Blumenberg
In Blumenberg gab es nur vereinzelte Rückmeldungen, weshalb sich keine Handlungs-
schwerpunkte in Form von größeren Projekten erkennen lassen.

43
6.2 Steckbrief Chorweiler
Einwohner*innen 12.964 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 41,4 Jahre
Fläche 1,9 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Pariser Platz, Liverpooler Platz, 
Olof-Palme-Park 
Chorweiler Grünzug
Für den Stadtteil Chorweiler wurden 39 Beiträge verzeichnet.
Mit insgesamt 39 Maßnahmen verzeichnet der Stadtteil Chorweiler eine höhere Beteili-
gungsintensität. Im Mittelpunkt der Rückmeldungen standen insbesondere der Liverpooler 
Platz und der Pariser Platz, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. In der 
zentralen Ortsmitte befindet sich das City-Center Chorweiler, das den täglichen Bedarf 
sichert und der Nahversorgung dient sowie soziale Dienstleistungen anbietet. Am Platz 
befinden sich zudem die Stadtteilbibliothek, Spiel- und Sportflächen, das Bürgerzentrum, 
die katholische Kirche Hl. Johannes XXIII. und die evangelische Stadtkirche und das Chor-
weilerbad. Auf dem Liverpooler Platz findet donnerstags und samstags zudem ein Markt 
statt. Die Plätze dienen als Orte der Begegnung und des sozialen Miteinanders, sie dienen 
als generationenübergreifende Treffpunkte. 
In der Kategorie Mehr Grün gingen zehn Rückmeldungen ein. Besonders häufig genannt 
wurden die Unterkategorien „Hochbeete und Urban Gardening ermöglichen“ mit zwei 
Nennungen sowie „Anreize für Dach- und Fassadenbegrünung“ mit drei Nennungen. Viele 
Teilnehmende betonten die Bedeutung zusätzlicher Begrünungsmaßnahmen, um die 
Versiegelung der Platzflächen zu reduzieren und das Mikroklima zu verbessern. Mehr Grün-
flächen, bepflanzte Sitzinseln und schattenspendende Baumstandorte wurden als zentrale 
Maßnahmen genannt, um die Aufenthaltsqualität auf dem Liverpooler und dem Pariser Platz 
spürbar zu erhöhen.
Unter der Kategorie Mehr Vielfalt wurden fünf Rückmeldungen erfasst. Besonders häufig 
genannt wurde die Unterkategorie „Konsumfreie Räume schaffen beziehungsweise aus-
weisen“ mit zwei Nennungen. Mehrere Anwohnende wünschten sich öffentliche Treffpunkte 
ohne Konsumzwang, an denen man sich zwanglos aufhalten kann. Ergänzend wurde ange-
regt, den Pariser Platz gestalterisch aufzuwerten und die lokale Erinnerungskultur durch 
Denkmäler oder Mahnmale zu stärken.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen sieben Rückmeldungen ein. Häufig genannt  
wurden dabei die Themen „Verunreinigung und mangelnde Pflege öffentlicher Flächen“

44
sowie „Verunreinigung durch Tierkot“ mit zwei Nennungen. Mehrere Teilnehmende äußerten 
Unzufriedenheit über den Zustand öffentlicher Plätze und Grünstreifen rund um den  
Liverpooler Platz. Eine bessere und regelmäßigere Pflege der Vegetationsflächen und die 
Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter wurden mehrfach gefordert. 
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen insgesamt 17 Rückmeldungen. Inner-
halb dieser Hauptkategorie betrafen zehn Hinweise den Bereich Ausstattung, vier Rück-
meldungen Öffentliche Einrichtungen und drei Rückmeldungen das Themenfeld Wasser. 
Besonders häufig genannt wurden die Unterkategorien „Aufenthaltsmöglichkeiten durch 
Sitz- und Picknickbänke“ mit sechs Nennungen sowie „Müllsammelbehälter“ mit vier 
Nennungen. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Sitzmöglichkeiten, insbe-
sondere im Schatten, sowie eine bessere Ausstattung der Plätze mit Trinkwasserspendern, 
Sonnensegeln und zusätzlichen Abfallbehältern. Ein weiterer Vorschlag war die Aufstellung 
eines Bücherschranks auf dem Pariser Platz, um den sozialen Austausch und die kulturelle 
Teilhabe zu fördern. Zudem wurde am Turkuplatz der Bedarf an zusätzlichen Spiel- und 
Bewegungsangeboten und deren Aufwertung geäußert.
Insgesamt zeigt sich in Chorweiler ein starkes Engagement für eine grünere, gepflegtere 
und lebendigere Stadtmitte. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine sichtbare  
Aufwertung des Liverpooler und Pariser Platzes mit mehr Aufenthaltsqualität, Begrünung 
und Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen. 
6.2.1 Projekte im Stadtteil Chorweiler
Abbildung 21: Projekte im Stadtteil Chorweiler

45
Projekt 1: Spiel- und Sportflächen zwischen Blumenberg und Chorweiler 
Der Spiel- und Sportbereich an der Grenze zwischen Blumenberg und Chorweiler könnte 
zum Teil durch neue Spiel- und Sportgeräte aufgewertet werden. Ein Trinkwasserspender für 
die Sportler*innen würde die Nutzbarkeit erhöhen und die Aufenthaltsqualität verbessern.
Projekt 2: Weserplatzes 
Der Weserplatz an der S-Bahn-Haltestelle Köln-Chorweiler, die Chorweiler mit Köln Hbf, 
Neuss Hbf und Düsseldorf Hbf verbindet, bietet Potenzial für eine gestalterische Auf-
wertung. Durch eine Verbesserung des Vorplatzes im Bereich der Haltestelle kann ein 
qualitativer Aufenthaltsort im Quartier entstehen und das Angebot an öffentlichen Plätzen 
im dicht bebauten Stadtteil erweitert werden. Kurzfristig kann dies durch zusätzliche Sitz -
gelegenheiten und punktuelle Begrünung erreicht werden. Zudem besteht Pflegebedarf 
der bestehenden Bepflanzung, insbesondere im Hinblick auf ein Rattenproblem vor Ort.
Projekt 3: Olof-Palme-Park 
Der Olof-Palme-Park bildet eine grüne Oase im Stadtteil Chorweiler, umgeben von Hoch-
häusern. Viele ältere Menschen, insbesondere aus der LVR-Tagesklinik, nutzen den Park, 
der barrierefrei gestaltet ist. Er fungiert als zentraler Erholungsraum mit Spielplätzen, 
Sitzgelegenheiten und Wegen für alle Generationen. Zur Aufwertung und Klimaanpassung 
wird die Errichtung eines Brunnens oder einer Fontäne vorgeschlagen, um im Sommer für 
Abkühlung zu sorgen. Die Aufenthalts- und Nutzungsangebote könnten durch Hochbeete 
für nachbarschaftliche Gemeinschaftsprojekte sowie ausgewiesene Grillzonen ergänzt 
werden, um die soziale Interaktion und das Miteinander im Quartier weiter zu fördern.
Projekt 4: Sportplatz Chorweiler  
Dem Sportplatz im Osten des Stadtteils Chorweiler, in unmittelbarer Nähe des Heinrich-
Böll-Gymnasiums, fehlt eine öffentliche, barrierefreie Toilettenanlage für die Nutzung 
während des Sportbetriebs. Insbesondere bei Veranstaltungen und Events sollten mobile 
oder zusätzliche WCs bereitgestellt werden. Um die Anlage besser nutzen zu können, wird 
angeregt, dass die behindertengerechten Toiletten rund um die Uhr zugänglich sind. 
Projekt 5: Pariser Platz  
Der Pariser Platz gehört zu den zentralsten Plätzen im Bezirk, da er sowohl für die 
Nahversorgung als auch für die täglichen Bedarfe im Quartier und darüber hinaus eine 
wichtige Rolle spielt. Aufgrund der hohen Frequenz durch Dienstleistungen und soziale 
Angebote vor Ort ist er ein zentraler Treffpunkt für die Bürgerschaft. Der Platz wird 
intensiv genutzt und bietet großes Potenzial, die Aufenthaltsqualität und das soziale 
Miteinander im Quartier weiter zu stärken. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich 
insbesondere eine attraktivere und grünere Gestaltung des Platzes. Im Vordergrund 
steht die Aufwertung der vorhandenen Strukturen durch Teilentsiegelung, das Pflanzen 
schattenspendender Bäume und die Einrichtung von attraktiven Sitzmöglichkeiten, 
wie runde Bänke, die zum gemeinsamen Verweilen einladen. Durch Zonierungen und 
kluges Flächenmanagement könnten neue Aufenthaltsbereiche entstehen, die Platz für 
öffentliche Bücherschränke und Trinkwasserstationen bieten. Darüber hinaus könnte 
die lokale Erinnerungskultur und Sichtbarkeit gestärkt werden, etwa durch Mahnmale 
als Zeichen gegen Gewalt an Frauen oder Elemente mit Bezug zum Feminismus, um den

46
Zusammenhalt im Quartier zu fördern. Dabei soll die Multifunktionalität des Platzes für 
kulturelle Veranstaltungen weiterhin erhalten bleiben.
Projekt 6: Liverpooler Platz 
Schon jetzt erfüllt der Liverpooler Platz die Funktion eines vielfältigen Marktplatzes im  
Herzen des Stadtteils, etwa durch Wochenmärkte und Flohmärkte. Die Bürger*innen 
wünschen sich eine Steigerung der Aufenthaltsqualität, insbesondere durch mehr schatten-
spendende Baumbepflanzungen, Beete sowie zusätzliche Grünflächen und Sitzmöglichkei-
ten. Eine Reduktion der Versigelten Flächen insbesondere der Stellplätze könnte den Platz 
aufwerten und dem sozialen Treffpunkt attraktiver machen. Dabei soll die Multifunktionalität 
des Platzes in jedem Fall erhalten bleiben. Die Aufenthaltsqualität und Nutzerfreundlichkeit 
können durch regelmäßige Pflege und Reinigung. Nach Vorstellung vieler Bürger*innen 
sollten in diesem Bereich mehr Mülleimer und öffentliche Toiletten aufgestellt werden, um 
die Sauberkeit des Standortes sicherzustellen.
Seit 2019 wurden die Platzflächen des Liverpooler Platzes und des Pariser Platzes neu-
gestaltet. Dabei wurden viele Bäume gepflanzt, die ihre volle Größe noch nicht erreicht 
haben. Um Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung zu berücksichtigen, wurde 
damals auch ein Beteiligungsverfahren durchgeführt.
Projekt 7: Turkuplatz 
Am Turkuplatz besteht die Möglichkeit, eine bestehende Grünfläche zu begrünen,  
nutzbarer und attraktiver zu gestalten. Durch die Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten, 
die Entsiegelung versiegelter Parkplatzflächen und die Einrichtung zusätzlicher Spiel- und 
Sportangebote im Zentrum Chorweilers könnte der Platz zu einem weiteren Treffpunkt für 
die Nachbarschaft werden. Die aktuelle Gliederung des Platzes könnte durch aktives  
Flächenmanagement besser ausgenutzt werden.

47
6.3 Steckbriefe Esch/Auweiler
Einwohner*innen 7.035 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 44,5 Jahre
Fläche 7,6 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Escher See,  
landwirtschaftliche Flächen
Für den Stadtteil Esch/Auweiler wurden 11 Beiträge verzeichnet. 
Insgesamt gingen elf Rückmeldungen aus Esch/Auweiler ein, womit der Stadtteil eine  
vergleichsweise niedrige Beteiligungsquote aufweist. Thematisch standen dabei beste-
hende Freiflächen, ungenutzte Areale und die Aufwertung des Escher Sees im Mittelpunkt.
In der Kategorie Mehr Grün gingen fünf Rückmeldungen ein. Es wurde der Bedarf an Ver-
schattung und Kühlung durch Bäume benannt, der Wunsch nach mehr Grün in bestehenden 
Parks und Grünflächen geäußert sowie der Appell, Freiflächen entlang des Escher Sees zu 
entwickeln und durch Grünverbindungen zu vernetzen.
Zwei Rückmeldung gab es in der Kategorie Mehr Vielfalt. Dabei wurde der Bedarf an  
Renaturierung sowie an mehr Naherholungsbereichen am Escher See thematisiert.
Ebenfalls eine Rückmeldung ging in der Kategorie Weniger Konflikte ein. Eine echte Ver-
kehrsreduktion und eine Verbesserung der Erreichbarkeit könnten durch den Ausbau des 
ÖPNV-Angebots in den Stadtrandlagen erzielt werden. 
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen drei Rückmeldungen, die sich auf den 
Bereich Ausstattung bezogen. Insbesondere wurde der Bedarf an Sitzmöglichkeiten, Spiel- 
und Sportangeboten sowie einer verbesserten Beleuchtung entlang der Verkehrsanbindung 
am Escher See genannt, um die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.
Insgesamt zeigen die vereinzelten Rückmeldungen aus Esch/Auweiler, dass das größte 
Potenzial aus Sicht der Bevölkerung an der Aufwertung des Escher Sees liegt.

48
6.3.1 Projekte im Stadtteil Esch/Auweiler
Abbildung 22: Projekte im Stadtteil Esch/Auweiler
Projekt 1: Verbesserung Spiel und Sport Escher See  
Der Escher See im Nordwesten Kölns zwischen den Stadtteilen Pesch und Esch/Auweiler ist 
ein beliebter Badesee, der besonders im Sommer viele Besucher*innen anzieht. Der nörd-
liche Bereich des Sees ist für Schwimmer*innen und den Strandbadbetrieb freigegeben, 
während der südliche Teil dem Naturschutz vorbehalten ist. Die Bürger*innen wünschen 
sich eine stärkere Öffnung des Kiessees für die Öffentlichkeit, mehr Grünflächen an den 
Uferbereichen sowie zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten wie Bänke, Picknickplätze und 
schattenspendende Bereiche als Ruhezonen. Die Aufenthaltsqualität könnte durch die 
Umwandlung angrenzender Felder in Grünflächen und die Anlage einer Allee entlang des 
Fußwegs zwischen Pescher Straße und Herner Weg verbessert werden. Entlang der Straße 
„Am Baggersfeld” besteht der Bedarf einer Beleuchtung des stark frequentierten Fuß- und 
Radwegs.

49
6.4 Steckbrief Fühlingen
Einwohner*innen 2.482 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 43,7 Jahre
Fläche 4,9 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Fühlinger See
Für den Stadtteil Fühlingen wurden 44 Beiträge verzeichnet.
Mit 44 Rückmeldungen hat der Stadtteil Fühlingen die dritthöchste Beteiligungsintensität. 
Besonders häufig wurden Hinweise zur Aufwertung oder Verbesserung der Naherholungs-
qualität und des Nutzungsspektrums am Fühlinger See gegeben. Der Fühlinger See prägt 
die Identität des Stadtteils – er weist eine hohe Freizeitqualität auf und dient als Bühne für 
vielfältige Veranstaltungen und Festivals. Viele Bürgerinnen und Bürger betonten, dass 
der See als Natur- und Erholungsraum erhalten, gleichzeitig aber gezielt verbessert und 
gepflegt werden müsse.
In der Kategorie Mehr Grün gingen insgesamt acht Rückmeldungen ein. Diese bezogen 
sich insbesondere auf die Unterkategorien „Verschattung und Kühlung: Straßen- und  
Stadtbäume pflanzen beziehungsweise Baumstandorte sichern“ , „Hitzeschutz: Versiegelte 
Flächen aufbrechen und begrünen“ sowie „Mehr Grün in bestehenden Parks und Grün-
flächen“ . Die Anwohnenden betonten dabei, dass die Pflege der Grünflächen im Siedlungs-
raum verbessert werden müsse.
In der Kategorie Mehr Vielfalt wurden sieben Rückmeldungen verzeichnet. Besonders hervor-
gehoben wurden die Unterkategorien „Aktive Nutzung ermöglichen“ und „Konsumfreie Räume 
schaffen beziehungsweise ausweisen“ , die jeweils dreimal genannt wurden. Der Wunsch nach 
vielfältigeren Angeboten für aktive Freizeitgestaltung sowie nach Zonen für Naherholung und 
Grillplätze wurde als wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Freizeitqualität genannt.
Die Kategorie Weniger Konflikte verzeichnete mit 15 Hinweisen die meisten Rückmeldun-
gen im Stadtteil. Am häufigsten wurde die Unterkategorie „Verkehrs- und Industrielärm 
reduzieren“ mit vier Nennungen genannt, um die Freizeit- und Erholungsqualität am See 
zu verbessern. Mehrere Teilnehmende wiesen zudem auf Müllprobleme, überfüllte Abfall-
behälter, fehlende Entsorgungsmöglichkeiten und mangelnde Pflege der Grünflächen hin. 
Kritisiert wurde des Weiteren, dass es unzureichende Nutzungsangebote für bestimmte 
Altersgruppen insbesondere Kinder gibt.

50
Insgesamt 13 Rückmeldungen entfielen auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen. Dabei 
wurde insbesondere die mangelnde Ausstattung öffentlicher Bereiche mit Sitzgelegen-
heiten, Spiel- und Sportangeboten, Mülleimern und Toilettenanlagen benannt. Außerdem 
wurde der Wunsch nach zusätzlichen Badestellen und Wasserspendern geäußert.
Insgesamt verdeutlichen die Rückmeldungen aus Fühlingen den Wunsch nach einer aus-
gewogenen Weiterentwicklung des Fühlinger Sees, die sowohl ökologische als auch frei-
zeitbezogene Aspekte berücksichtigt. Die Bürgerinnen und Bürger sprechen sich für eine 
differenzierte Zonierung und eine dauerhafte Pflege des umgebenden Grünraums aus.  
Der See soll weiterhin ein offener, naturnaher Erholungsraum für alle bleiben.
6.4.1 Projekte im Stadtteil Fühlingen
Abbildung 23: Projekte im Stadtteil Fühlingen

51
Projekt 1: Grünfläche an der Herzog-Johann-Straße 
Die Grünfläche an der Herzog-Johann-Straße könnte im Bereich der Glascontainer  
teilweise entsiegelt werden. Durch zusätzliche Baumpflanzungen könnten neue Grün-
raumqualitäten entstehen, die durch Spielangebote sinnvoll ergänzt werden.
Projekt 2: Grünfläche Graf-von-Berg-Straße 
An der Graf-von-Berg-Straße befindet sich eine Aufweitung mit Parkplatzflächen. Hier 
könnte eine zusätzliche Grünfläche entstehen, die durch Aufenthalts- und Spielmöglich-
keiten ergänzt wird, um den Bereich für die angrenzende Wohnnutzung attraktiver zu 
gestalten. 
Projekt 3: Grünfläche St.-Marien-Kirche 
Die dreieckige Grünfläche an der Kriegerhofstraße weist derzeit einen hohen Pflegebedarf 
auf und ist stark mit Hundekot belastet. Um diese Fläche zu einem attraktiven Aufenthalts-
ort in der Nähe der St.-Marien-Kirche zu entwickeln, sind zusätzliche Sitzmöglichkeiten 
sowie eine aufgewertete Grünraumgestaltung erforderlich.
Projekt 4: Neusser Landstraße 
Die Grünflächen entlang der Neusser Landstraße sind stark verschmutzt und vermüllt. Um 
die Sauberkeit und Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern, sind eine regelmäßigere 
Pflege sowie zusätzliche Abfallbehälter erforderlich.
Fühlinger See (Projekte 5 – 9)
Der Fühlinger See zählt zu den größten Naherholungsgebieten im Stadtteil Fühlingen und 
im Bezirk Chorweiler. Er umfasst eine Fläche von etwa 100 Hektar und wird von einem rund 
19 Kilometer langen Netz von Gehwegen durchzogen. Der See bietet ein breites Nutzungs-
spektrum, darunter das Freibad Blackfoot Beach, zahlreiche Spiel- und Sporteinrichtungen, 
die Regattabahn, Reitwege und Wiesen. Der See ist in mehrere Nutzungszonen unterteilt.
Projekt 5: Fühlinger See – Grünfläche in der Nähe des Kassler Wegs
Am nördlichen Teil des Fühlinger Sees nahe des Kassler Wegs wünschen sich Bürger*innen 
eine Vielzahl neuer Nutzungsangebote. Vorgesehen sind unterschiedliche Zonen für Sport- 
und Spielangebote für alle Altersgruppen, Ruhe- und Naherholungsbereiche sowie Grill-
plätze. Auch ein Bereich zum Schwimmen würde die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zusätzlich 
besteht Bedarf an öffentlichen Toiletten und mehr Abfallbehältern.
Der Rat der Stadt Köln hat im letzten Jahr zwei öffentliche Badestellen am Fühlinger See 
beschlossen. Die beiden kostenlosen Badestellen befinden sich an See 1 und See 7.
Projekt 6: Fühlinger See – Oberhalb der Merianstraße 
Oberhalb der Merianstraße, die den See kreuzt, und in der Nähe des Parkplatzes P5 fehlen 
Spiel- und Sportangebote insbesondere für kleinere Kinder. Diese könnten als Verlängerung 
der bestehenden Sportangebote in Chorweiler, nahe dem Sportplatz und des Kunstrasen-
platzes, in Form einer Spiel- und Sportachse zum See gestaltet werden.

52
Projekt 7: Fühlinger See – Mittlere Insel 
Die mittlere Insel bietet großes Aufenthaltspotenzial, benötigt jedoch eine bessere Durch-
wegung und Zugänglichkeit, insbesondere vom Blackfoot Beach. Die ehemalige Brücke und 
Wegeverbindung bestehen inzwischen nicht mehr. Eine verbesserte Erschließung würde 
diesen Bereich langfristig attraktiver und nutzbarer machen.
Projekt 8: Fühlinger See – Nahe Blackfoot Beach 
Im südlichen Bereich des Fühlinger Sees, oberhalb des Parkplatzes P2, besteht Bedarf an 
konsumfreien Aufenthaltsräumen und Grillzonen. Notwendig sind zudem auch größere 
Abfallbehälter, auch zur Entsorgung von Grillasche.
Projekt 9: Fühlinger See – P1 und P2 
Zur Anbindung an den MIV befinden sich zwei Parkplätze direkt am See (P1 und P2) im 
Süden des Sees, nahe der A1. Das Areal würde von einer Teilent siegelung der Parkplatz-
flächen sowie der Anpflanzung schattenspendender Bäume profitieren. Dadurch könnte  
die Aufenthaltsqualität verbessert und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet 
werden. Insbesondere bei Großveranstaltungen, wie dem Summerjam, könnte dadurch 
auch der Lärmschutz langfristig optimiert werden.
Im Rahmen des Modellprojekts „Wasser muss zum Baum“ wurden durch das Amt für Land-
schaftspflege und Grünflächen 32 zusätzliche Bäume auf der Parkplatzfläche gepflanzt. 
Projekt 10: Oranjehofstraße und Industriestraße 
Entlang der Oranjehofstraße und der Industriestraße, den Zubringern zum Fühlinger See für 
den PKW-Verkehr, besteht ein besonderer Bedarf an Lärmschutz. Ein grüner Lärmschutz-
wall könnte die Belastung durch die Autobahnanbindung reduzieren. Gleichzeitig würde 
durch die Anpflanzung zusätzlichen Grüns die Artenvielfalt gestärkt und die Aufenthalts-
qualität am Fühlinger See verbessert.

53
6.5 Steckbrief Heimersdorf 
Einwohner*innen 6.223 (Stand:31.12.2024)
Durchschnittsalter 46,2 Jahre
Fläche 1,7 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Schulzentrum mit vielen Spiel-
plätzen in der Umgebung
Für den Stadtteil Heimersdorf wurden 15 Beiträge verzeichnet. 
Mit insgesamt 15 Rückmeldungen verzeichnet der Stadtteil Heimersdorf eine moderate 
Beteiligungsintensität. Die Hinweise bezogen sich inhaltlich überwiegend auf das Wohn-
umfeld rund um die KGS Lebensbaumweg Grundschule und auf kleinere Grün- und Auf-
enthaltsflächen im Quartier. Die Anmerkungen zeigen deutlich, dass die Bürgerinnen und 
Bürger besonderes Augenmerk auf Pflege, Sicherheit und Begrünung des öffentlichen 
Raums legen und sich eine stärkere Aufwertung des Wohnumfelds/Stadtmitte wünschen.
Auf die Kategorie Mehr Grün entfielen drei Rückmeldungen, die sich auf die Bereiche  
Private Grünflächen und Klimaanpassungsmaßnahmen bezogen. Insbesondere wurde  
der Bedarf an Baumpflanzungen und Begrünung von versigelten Flächen benannt.  
Vorgeschlagen wurde die Schaffung eines naturnahen Lern- und Erlebnisraums, ergänzt 
durch zusätzliche Baumpflanzungen entlang der Schulwege und auf den Schulhöfen, um 
Schatten und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Auch die Pflege bestehender Grünflächen 
und das Anlegen kleiner Blühflächen wurden mehrfach vorgeschlagen, um die Umgebung 
insgesamt ansprechender und ökologisch wertvoller zu gestalten.
In der Kategorie Mehr Vielfalt wurden vier Rückmeldungen verzeichnet. Besonders hervor-
gehoben wurde der Wunsch nach einer vielfältigeren Bepflanzung mit Beeten, Blühstreifen 
sowie Obst- und Nussbäumen, um die Artenvielfalt und Biodiversität zu fördern. Zudem 
wünschten sich die Anwohnenden mehr Bewegungsangebote im Umfeld der Schule und in 
den angrenzenden Grünflächen. Insbesondere die Gestaltung der Schulumgebung als 
Treffpunkt für Kinder und Eltern ist wichtig.
Eine Rückmeldung entfiel auf die Kategorie Weniger Konflikte und bezog sich auf den 
Wunsch nach verbessertem Lärmschutz entlang der A1 in Richtung Heimersdorf.
Sieben Rückmeldungen benannten Punktuelle Maßnahmen. Dabei standen vor allem die 
Erneuerung von Spielgeräten und die Erneuerung von Spielplatzflächen Vordergrund. 
Ebenso wurde der Bedarf der Erneuerung des Brunnens geäußert, um die Aufenthalts-
qualität zu erhöhen. Mehrere Teilnehmende regten zudem an, zusätzliche Sitz- und

54
Picknickbänke zu schaffen, um öffentliche Plätze attraktiver zu gestalten. Auch die Aufstel-
lung weiterer Müllsammelbehälter sowie eine bessere Straßenbeleuchtung wurden genannt.
Insgesamt zeigt sich in Heimersdorf, dass die Anwohnenden großen Wert auf ein grünes, 
sicheres und gepflegtes Wohn- und Lernumfeld für die Gemeinschaft legen. Der Bereich 
rund um die Grundschule wird dabei als zentraler Ort des täglichen Lebens wahrgenommen, 
an dem Grün, Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit unmittelbar zusammenwirken.
6.5.1 Projekte im Stadtteil Heimersdorf
Abbildung 24: Projekte im Stadtteil Heimersdorf
Projekt 1: Grünfläche südlich der KGS Lebensbaumweg  
Die Grünfläche südlich der KGS Lebensbaumweg ist eine der zentralen Freiflächen im 
Siedlungsgebiet Heimersdorf. Die Bürgerinnen wünschen sich dort mehr Nutzungs-
möglichkeiten. Im Zusammenhang mit der Schule könnten ein Schulgarten zur Förderung 
der Artenvielfalt, Obst- und Nussbäume sowie aktive Spiel- und Sportangebote, wie etwa 
ein Balancierpfad, entstehen. Zudem wurde der Bedarf an weiteren Sitz- und Picknick-
möglichkeiten betont, um die Aufenthaltsqualität vor Ort zu erhöhen.
Projekt 2: Grünfläche parallel zur A1  
Entlang des Giershausener Wegs verläuft eine Grünfläche parallel zur A1, die einer Auf-
wertung durch Lärmschutzmaßnahmen, mehr Müllsammlungen und eine bessere Straßen-
beleuchtung bedarf. Durch eine attraktivere Gestaltung könnte dieser Bereich aufgewertet 
und zur attraktiveren Grünverbindung der angrenzenden Siedlungsbereiche beitragen.

55
6.6. Steckbrief Linweiler
Einwohner*innen 3.521 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 44,3 Jahre
Fläche 1,2 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Trimm-Dich-Pfad und Sport-
anlage, Ein neuer Wald für Köln
Für den Stadtteil Lindweiler wurden 8 Beiträge verzeichnet.
Mit insgesamt acht Rückmeldungen verzeichnet der Stadtteil Lindweiler eine eher  
geringe Beteiligungsintensität. Die eingegangenen Rückmeldungen waren thematisch klar  
fokussiert und bezogen sich insbesondere auf die Verkehrssicherheit sowie den Erhalt und 
Ausbau der städtischen Begrünung. Ein eindeutiger räumlicher Schwerpunkt der  
Anmerkungen war dabei nicht erkennbar.
In der Kategorie Mehr Grün gingen fünf Rückmeldungen ein. Am häufigsten genannt  
wurde die Unterkategorie „Verschattung und Kühlung: Straßen- und Stadtbäume pflanzen 
beziehungsweise Baumstandorte sichern“ . Teilnehmende betonten die Bedeutung des 
Baumbestands für Verkehrsberuhigung, Mikroklima und Ortsbild.
Es gab keine Eingabe in der Kategorie Mehr Vielfalt. 
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen vier Rückmeldungen ein. Mehrfach wurde der 
Wunsch geäußert, Gefahrenstellen im Straßenverkehr durch die Einrichtung von Ampel-
anlagen oder Zebrastreifen zu entschärfen (drei Nennungen).
Es gab keine Punkte aus der Bürgerschaft in der Kategorie Punktuelle Maßnahmen. 
Die Rückmeldungen aus Lindweiler spiegeln insgesamt ein starkes Bedürfnis nach  
Straßenbegrünung sowie nach der Behebung von Gefahrenstellen im Verkehr durch  
Verkehrsberuhigung wider.

56
6.6.1 Projekte im Stadtteil Lindweiler
Abbildung 25: Projekte im Stadtteil Lindweiler
Projekt 1: Unnauer Weg  
An den Hauptstraßen Lindweilers u.a. am Unnauer Weg bedarf es einer Begrünung und 
Verkehrsberuhigung. Hier wünschen sich die Bürger*innen eine qualitative Aufwertung des 
Straßenraums durch Straßenbäume sowie eine qualitätsvolle Wegeführung für Fuß und 
Rad, um die stadtbezirksüberreifende Verbindung zu verbessern.
Das Grünflächenamt hat ein Konzept für mehr Straßenbäume im Bezirk Chorweiler erstellt.

57
6.7 Steckbrief Merkenich
Einwohner*innen 5.925 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 43,0 Jahre
Fläche 12,2 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Rheinlage, Rheinaue Langel-
Merkenich, Naturschutzgebiet, 
landwirtschaftliche Flächen
Für den Stadtteil Merkenich wurden 149 Beiträge verzeichnet.
Der Stadtteil Merkenich weist mit 148 Rückmeldungen die höchste Beteiligung aller  
Stadtteile im Bezirk auf. Der Schwerpunkt der Anmerkungen lag im Süden Merkenichs,  
insbesondere an der Grenze zum Stadtteil Köln-Niehl. Die hohe Zahl an Eingaben ver-
deutlicht das starke Interesse der Bevölkerung an den Themen Klimaanpassung, Ver-
kehrssicherheit und dem Erhalt des Landschaftsraums. Besonders häufig bezogen sich 
die Rückmeldungen auf die Merkenicher Hauptstraße, die Jungbluthstraße, das Umfeld 
des Chemieparks Köln Merkenich sowie auf das Rheinufer mit dem angrenzenden 
Naturschutzgebiet. 
In der Kategorie Mehr Grün gingen mit 53 Rückmeldungen die meisten Eingaben ein. 
Besonders häufig genannt wurden die Unterkategorien „Verschattung und Kühlung durch 
Straßen- und Stadtbäume pflanzen beziehungsweise Baumstandorte sichern“ mit 24 
Nennungen, „Grün- und Ausgleichsflächen naturnah gestalten“ mit sechs Nennungen 
sowie „Mehr Grün in bestehenden Grünflächen“ und in „Neue Grünflächen im Stadtteil 
schaffen“ mit jeweils drei Nennungen. Die Teilnehmenden betonten die Wichtigkeit eines 
durchgehenden, grünen Straßenraums insbesondere entlang der innerstädtischen Haupt-
verkehrsachsen, um das Mikroklima zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. 
Die folgenden Klimaanpassungsmaßnahmen wie Baumpflanzungen, versiegelte Flächen 
aufbrechen und Ökologische Grünkorridore schaffen. Auch Grüner Lärmschutz wurde 
als Maßnahme genannt. Zudem wurde mehr Naturschutz der Grünräume am Rheinufer 
gefordert.
Die Kategorie Mehr Vielfalt verzeichnete 28 Rückmeldungen. Besonders häufig genannt 
wurden die Unterkategorien „Natur- und Umweltschutz verbessern“ mit sechs Nennungen, 
„Beete- und Blühstreifen anlegen“ mit fünf Nennungen sowie „Artenvielfalt und Biodiversität 
fördern“ mit vier Nennungen. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschten sich eine stärkere 
Berücksichtigung ökologischer Aspekte bei zukünftigen Planungen, insbesondere im 
Umfeld des Gewerbegebiets Merkenich Süd. Die Merkenicher wünschen sich außerdem 
einen generationenübergreifenden Bürgerpark in der Stadtmitte sowie eine Auswertung

58
der vorhandenen Nutzungsangebote. Insbesondere die folgenden Freizeitangebote wie 
Trimm-Dich-Pfade, Boule-Flächen, Kletterwände oder kleine Bewegungszonen wurden 
vorgeschlagen, die sich in die bestehende Landschaft integrieren lassen. An dieser Stelle ist 
das im Jahr 2024 erstellte „Bewegungskonzept für das Kölner Grün“ erwähnenswert.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen 42 Rückmeldungen ein. Entlang der Industrie-
straße, Emdener Straße, des Feldkassler Wegs sowie im Bereich der A1-Rheinquerung und 
der Zuwegungen zum Rhein wurde besonders häufig die Erneuerung und Verbesserung der 
Wegeverbindungen, der Erreichbarkeit sowie der Barrierefreiheit gefordert. In der Unter-
kategorie „Bau/Ausbau/Erneuerung/Ausweisen von Geh- und Radwegen“ gingen mit ins-
gesamt elf Rückmeldungen die meisten Hinweise innerhalb dieser Kategorie ein. Ergänzend 
wurden Interessens- und Nutzungskonflikte sowie fehlender Lärmschutz benannt. Auch die 
Pflege und Sauberkeit öffentlicher Flächen wurde mehrfach thematisiert, insbesondere  
entlang des Rheinufers.
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen insgesamt 25 Rückmeldungen. Inner-
halb dieser Hauptkategorie betrafen elf Hinweise den Bereich Ausstattung, sieben Rückmel-
dungen Öffentliche Einrichtungen und sieben Rückmeldungen das Themenfeld Wasser. Am 
häufigsten wurde der Ausbau der Spiel- und Sportflächen mit sechs Nennungen sowie mehr 
öffentliche Toiletten mit vier Nennungen als Bedarf geäußert. Darüber hinaus wurde Bedarf 
an Sitz- und Picknickmöglichkeiten mit fünf Rückmeldungen angemeldet, insbesondere im 
Bereich des Rheinufers und an beliebten Spazierwegen. Mehrere Teilnehmende wünschten 
sich außerdem eine größere Anzahl an Trinkwasserspendern und Müllsammelbehältern. 
Auch der Wunsch nach besseren Zuwegungen zum Rhein wurde geäußert.
Insgesamt zeigt sich in Merkenich ein starkes Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Der 
Stadtteil möchte seine landschaftlichen Qualitäten am Rheinufer und im Naturschutzgebiet 
bewahren und zugleich den öffentlichen Raum durch Begrünung, Erneuerung der Verkehrs-
infrastruktur sowie Schaffung besserer Aufenthaltsmöglichkeiten aufwerten.

59
6.7.1 Projekte im Stadtteil Merkenich
Abbildung 26: Projekte im Stadtteil Merkenich
Projekt 1: Grünfläche Spoerkelhof  
Der Gehweg entlang der Straße wird regelmäßig von Sträuchern und Brombeeren über-
wuchert. Die Bürger*innen wünschen sich eine langfristige Aufwertung der Grünfläche 
durch eine regelmäßige Pflege. Perspektivisch könnten zusätzliche Stadtmöbel und neue 
Baumpflanzungen die Aufenthaltsqualität deutlich verbessern. Dadurch würde die Außen-
wirkung für Ankommende, etwa Wandernde und Tourist*innen an der Haltestelle  
„Merkenich“ , attraktiver und einladender gestaltet werden.
Projekt 2: Leverkusener Brücke  
Durch die neue Leverkusener Brücke hat der Lärm in Merkenich deutlich zugenommen. 
Bürger*innen schlagen vor, die Situation durch gezielte Baumpflanzungen zu verbessern,  
da Bäume aktiv zur Lärmminderung beitragen können. Zudem sollte in der Nähe ein  
Bürgerpark entstehen, in dem Flächen rekultiviert und für mehr Grünflächen sowie sport-
liche Nutzungsangebote geöffnet werden könnten. Nach Abschluss der Bauarbeiten an der

60
Rheinbrücke scheint der Boden nicht mehr so fruchtbar zu sein wie zuvor. Es scheint eine 
Wiederherstellung der Bodenqualität erforderlich.
Projekt 3: Ausgleichsfläche Unterer Herbstweg  
Die Freifläche liegt in Merkenich zwischen Gewerbegebiet und Wohngebiet an einer 
Bahntrasse. Perspektivisch bietet sich die Fläche als Ausgleichsfläche an, die als grünes 
Gegengewicht zum bestehenden Gewerbe- und Industriegebiet fungieren könnte. Das 
Gewerbegebiet ist nahezu vollständig versiegelt, weshalb es an Grünausgleich mangelt. 
Aktuell präsentiert sich die Fläche jedoch trostlos: Steppe und Müllablagerungen prägen 
das Bild. Durch die Schaffung neuer, qualitativ hochwertiger Grünflächen und parkartiger 
Strukturen könnte hier eine Grüne Fuge entstehen, die sowohl von Arbeitnehmer*innen als 
auch von Anwohnern genutzt werden kann.
Die Stadt Köln plant an dieser Stelle eine Ausgleichsfläche im Gebiet des Bebauungsplans 
Nr. 6654/03 „Causemannstraße” in Merkenich.
Projekt 4: Rheinradweg  
Der Rheinradweg in diesem Bereich wird aktuell durch Drängelgitter und Umlaufsperren 
stark eingeschränkt. Lastenräder, Tandems oder Fahrräder mit Anhängern können die 
Sperren nicht passieren oder müssen auf die Wiese ausweichen, was die Nutzung deut-
lich erschwert. Eine ebenerdige Gestaltung des Weges vor dem Deich könnte hier Abhilfe 
schaffen und gleichzeitig den Zugang für Kinderwagen zum Fußballplatz und zum Rhein 
ermöglichen. In Verbindung mit dem geplanten Bewegungsparcours könnten zusätzliche 
Bänke und ein Trinkwasserbrunnen den Bereich aufwerten und zu einem attraktiven Erho-
lungs- und Bewegungsort für die Nachbarschaft werden. Zusätzlich würde der Ausbau der 
Wegeverbindung die Vernetzung von Merkenich nach Rheinkassel verbessern.
Projekt 5: Rheinufer Merkenich  
Das Rheinufer hat als Erholungsgebiet großes Potenzial. Es bedarf jedoch einer Verbesse-
rung der Erreichbarkeit und der Reitwege. Um die bestehenden Nutzungskonflikte zwischen 
Hundehalter*innen, Reiter*innen und Spaziergänger*innen zu schlichten, ist eine bessere 
Beschilderung und Ausweisung von Flächen und Wegen dringend erforderlich. Der Natur-
schutz, der Zugang zum Wasser und die punktuelle Entsiegelung sind wichtige Themen für 
die Bürger*innen. Das Rheinufer soll als wichtiger Landschaftsraum geschützt und für alle 
nutzbar bleiben.
Projekt 6: Platz Jungblutstraße/Causemannstraße 
Die Platzfläche um das Mahnmal könnte durch eine Aufwertung zu einem attraktiven Park 
zu einem beliebten Treffpunkt werden. Durch eine Boulebahn und einen Trinkbrunnen 
könnte sich der Platz zu einem Treffpunkt für Anwohner*innen entwickeln.
Projekt 7: Friedhof Köln Merkenich  
Aktuell liegt hier eine bislang ungenutzte Erweiterungsfläche des Merkenicher Friedhofs. Da 
die Nachfrage nach Sargbestattungen im Vergleich zu Urnenbestattungen stark rückläufig 
ist, wird die Fläche voraussichtlich nicht mehr für Bestattungen benötigt. Dadurch bietet 
sich die Chance, die Fläche in einen Spielplatz oder einen kleinen Bürgerpark umzuwidmen.

61
Im Jahr 2019 hat die Stadt Köln die Wünsche der Bürger*innen zu den 55 Friedhöfen 
gesammelt. Auf dieser Grundlage entstand das Konzept „Kulturraum Kölner Friedhöfe 
2025“ . Auf dessen Grundlage werden nun Schritt für Schritt Verbesserungen umgesetzt.
Projekt 8: Industriestraße  
Die Industriestraße ist stark vom Verkehrslärm geprägt und bietet daher kaum Aufenthalts-
qualität. Um diese zu verbessern, sollten gezielt wirksame Lärmschutzmaßnahmen ergriffen 
werden, beispielsweise in Form von Lärmschutzwänden, begrünten Böschungen oder 
gezielten Baumpflanzungen. Diese Maßnahmen würden nicht nur den Schall mindern,  
sondern auch das Stadtbild aufwerten. Gleichzeitig sollte das Radwegenetz weiter aus-
gebaut werden, um eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu gewährleisten.
Projekt 9: Haltepunkt Köln Merkenich Mitte  
Rund um die Straßenbahnhaltestelle in Merkenich könnte das Umfeld grüner und anspre-
chender gestaltet werden, wenn die vorhandenen Freiflächen aufgewertet und bepflanzt 
würden. Würden die oberirdischen Hochspannungsmasten langfristig unter die Erde verlegt, 
ließen sich die freiwerdenden Flächen in Grünanlagen umwandeln. So könnte das Flächen-
grün deutlich erweitert werden, etwa durch eine kleine Parkanlage oder einen Bürgerpark 
mit Bäumen, Beeten, Bänken, einem Brunnen oder einer Boule-Bahn. Dies würde die  
Aufenthaltsqualität erhöhen, zur sozialen Kontrolle beitragen und das Ortsbild von  
Merkenich insgesamt deutlich verbessern.
Projekt 10: Spielplatz Auf dem alten Weerth  
In Merkenich gibt es nur einen kleinen Spielplatz mit wenigen Geräten, der für die vielen 
Kinder nicht ausreicht. Der Spielplatz sollte erweitert oder der geplante Spielplatz in der 
Ringstraße endlich umgesetzt werden, um das Angebot für Familien zu verbessern.
Projekt 11: Grünfläche Emdener Straße  
Viele Grünflächen in Merkenich wirken derzeit ungepflegt und bestehen überwiegend aus 
Brombeeren und stacheligen Sträuchern. Dabei wird seitens der Bürgerinnen und Bürger 
großes Potenzial gesehen, die vorhandenen Grünraumqualitäten zu stärken und weiterzuent-
wickeln, zum Beispiel durch mehr Artenvielfalt, blühende Pflanzen und Aufenthaltsangebote 
wie Bänke. Projekte wie „Essbare Stadt“ oder urbanes Gärtnern könnten zusätzliche Impulse 
setzen und die Grünflächen erlebbarer machen. Besonders entlang des beliebten Rundwegs 
böte sich eine solche Aufwertung an, um einen parkähnlichen Grünraum zu schaffen, der an die 
Idee eines zusammenhängenden und vielfältig nutzbaren Grünzugs anknüpft. 
Projekt 12: Merkenicher Hauptstraße  
An der Merkenicher Hauptstraße fehlen attraktive Straßenräume, die das Ortsbild aufwerten 
würden. Derzeit prägen viele leere Baumscheiben das Stadtbild. Das Ziel sollte eine quali-
tative Weiterentwicklung des bisher monofunktionalen Straßenraums zu einem Stadtraum 
mit Aufenthaltsqualität sein. Das Thema Straßenbegrünung ist in ganz Merkenich von großer 
Bedeutung und sollte daher großflächig angegangen werden, indem der Straßenraum klima-
gerecht und ökologisch gestaltet wird.
Die Stadt Köln hat ein Straßenbaumkonzept für den Bezirk Chorweiler erstellt.

62
Projekt 13: Spielplatz Merkenicher Hauptstarße  
Der Spielplatz benötigt dringend Investitionen, da Spielgeräte für alle Altersgruppen sowie 
schattenspendende Bäume fehlen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Projekt 14: Emder Straße und des Ivenshofweg  
Der Straßenraum entlang der Emder Straße und des Ivenshofwegs könnte aufgewertet 
werden, indem er mit blühenden Wildblumen bepflanzt wird. So würden Lebensräume für 
Insekten und Wildtiere geschaffen und das Naturschutzgebiet besser in die Umgebung  
eingebunden. Insbesondere der Ivenshofweg, der Teil des Rheinradwegs ist, sollte als  
Aushängeschild für den Tourismus attraktiver gestaltet werden. Eine durchgehende 
Bepflanzung mit bunten Wildblumen und eine eindeutige Beschilderung des Radwegs  
würden Orientierung bieten und die Aufenthaltsqualität erhöhen. 
Projekt 15: Fuhligsweg  
Der Eingang zum Naturschutz- und Naherholungsgebiet ist stark verschmutzt und muss 
dringend gereinigt werden. Den LKW-Fahrern, die dort übernachten, sollten öffentliche 
Toiletten und Abfallsammelbehälter zur Verfügung gestellt werden, um den Naturschutz zu 
gewährleisten.
Projekt 16: Naturschutzgebiet Merkenich  
Die nahe dem Naturschutzgebiet gelegene Industrieanlage verursacht starken Lärm, der 
die Tierwelt erheblich stört und die natürliche Entwicklung des Gebiets beeinträchtigt. 
Die Bürger*innen wünschen sich daher grüne Maßnahmen zur Lärmreduktion, damit das 
Naturschutzgebiet seine ökologischen Funktionen voll entfalten kann. Gleichzeitig sollte der 
Zugang für Besucher*innen so gestaltet werden, dass die Natur erlebbar bleibt, ohne  
die Schutz- und Entwicklungsziele des Gebiets zu gefährden.

63
6.8 Steckbrief Pesch
Einwohner*innen 7.836 
Durchschnittsalter 47,0 Jahre
Fläche 2,8 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Pescher See, Grünflächen um 
das Erich-Ohser-Gymnasium
Für den Stadtteil Pesch wurden 22 Beiträge verzeichnet.
Mit 22 Rückmeldungen liegt der Stadtteil Pesch im mittleren Bereich der Beteiligungs-
intensität. Besonders hoch war die Rückmeldungsdichte in den Bereichen rund um die 
Erich-Ohser-Grundschule und das Gymnasium Köln-Pesch. Diese Orte werden von vielen 
Anwohnern als zentrale Treffpunkte des Stadtteils wahrgenommen, an denen sich die  
Themen Klimaanpassung, Sicherheit und Freizeitangebote überschneiden.
Auf die Kategorie Mehr Grün entfielen 14 Rückmeldungen. Am häufigsten genannt wurden 
die Unterkategorien „Verschattung und Kühlung: Straßen- und Stadtbäume pflanzen  
beziehungsweise Baumstandorte sichern“ mit elf Rückmeldungen. Zudem betonten  
Bürgerinnen und Bürger den Bedarf an mehr Grünflächen, Bäumen und Begrünung entlang 
der Schulwege, insbesondere an der Escher Straße und rund um die Schulstraße. 
In der Kategorie Mehr Vielfalt wurden drei Rückmeldungen verzeichnet. Häufig genannt 
wurde der Wunsch nach einer besseren Pflege der Grünflächen sowie nach einer Begrünung 
von Aufenthaltsbereichen. Die Schulhöfe und angrenzenden Grünflächen wurden dabei als 
Orte mit großem Potenzial hervorgehoben, um durch die Anlage von Blühstreifen und eine 
vielfältigere Bepflanzung die Biodiversität und Artenvielfalt zu fördern.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen drei Rückmeldungen ein. Diese bezogen sich vor 
allem auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die mangelnde Pflege und Unterhaltung 
öffentlicher Flächen sowie auf die Verunreinigung von Freiflächen.
Lediglich zwei Punktuelle Maßnahmen wurden verzeichnet. Der Wunsch nach einer  
Erneuerung des Spielplatzes am Heribert-Klar-Platz sowie nach der Aufstellung zusätzlicher 
Müllsammelbehälter, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern.
Insgesamt verdeutlichen die Rückmeldungen aus Pesch, dass insbesondere im Schulumfeld 
Bedarf an Erneuerung besteht. Die Bevölkerung wünscht sich eine grünere, sichere und 
lebendige Gestaltung dieser Bereiche, die das alltägliche Leben im Stadtteil sicht- und  
spürbar verbessert.

64
6.8.1 Projekte im Stadtteil Pesch
Abbildung 27: Projekte im Stadtteil Pesch
Projekt 1: Gymnasium Schulstraße und die Erich-Ohser-Schule  
Das Gymnasium Schulstraße und die Erich-Ohser-Schule liegen zentral im Stadtteil Pesch. 
Die stark versiegelten Schulhöfe bieten nur wenig Hitzeschutz. Vor diesem Hintergrund sind 
eine Entsiegelung und eine verstärkte Begrünung erforderlich, um die Schulhöfe ökologisch 
und gestalterisch aufzuwerten. Hier fehlt es auch an Straßenbegleitgrün.
Projekt 2: Heribert-Klar-Platz  
Der Heribert-Klar-Platz wird derzeit nur sehr wenig genutzt und wirkt verwaist. Um den Platz 
wieder sinnvoll zu nutzen, könnte ein kleiner Spielplatz oder eine andere kinderfreundliche 
Gestaltung entstehen. Gleichzeitig bietet der Platz die Möglichkeit, die biologische Viel-
falt der bestehenden Bäume zu erhöhen und bienenfreundliche Pflanzen anzupflanzen. 
Perspektivisch könnte der Heribert-Klar-Platz zu einem wohnraumnahen Quartiersplatz für 
die Nachbarschaft entwickelt werden. Außerdem wäre es denkbar, dass hier regelmäßig 
ein kleiner Wochenmarkt oder in der Winterzeit ein Weihnachtsmarkt stattfindet, um den 
sozialen Austausch zu fördern.

65
6.9 Steckbrief Roggendorf/Thenhoven
Einwohner*innen 4.840 
Durchschnittsalter 39,0 Jahre
Fläche 13,8 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Chorbusch, landwirtschaftlich 
geprägt, Golfplatz
Für den Stadtteil Roggendorf/Thenhoven wurden 39 Beiträge verzeichnet. 
Verglichen ist den übrigen Stadtteilen hat Roggendorf/Thenhoven mit 39 Rückmeldungen 
eine mittlere Beteiligungsintensität. Die Hinweise erstreckten sich über alle Kategorien, 
zeigten jedoch deutliche Schwerpunkte entlang der Berrischstraße, Sinnersdofer Straße, 
Further Straße, des Pletschbachs sowie im Umfeld des Golfplatzes.
In der Kategorie Mehr Grün gingen sechs Rückmeldungen ein. Die Bürgerschaft betonte 
den Bedarf an mehr Grün- und Freiflächen, um das Mikroklima zu verbessern sowie zusätz-
liche Kühlung und Beschattung des öffentlichen Raums zu ermöglichen. Dabei wurde die 
Bedeutung des Golfplatzes sowie der Brach- und Freiflächen als naturnahe Erholungs-
räume hervorgehoben. Darüber hinaus wünschten sich mehrere Einwohnerinnen und 
Einwohner mehr Straßenbäume im Ortskern sowie eine bessere Pflege der kleineren Grün-
flächen zwischen den Wohngebieten.
Sieben Rückmeldungen entfielen auf die Kategorie Mehr Vielfalt. Häufig wurde der Wunsch 
nach verstärktem Natur- und Umweltschutz sowie nach einer Förderung der Artenvielfalt 
geäußert. Darüber hinaus besteht Bedarf an Freiflächen für traditionelle Veranstaltungen 
wie Schützenfeste. Auch gastronomische und weitere Freizeitangebote für eine aktive 
Nutzung wurden angeregt. Zudem wurde die naturnahe Gestaltung des Golfplatzes sowie 
dessen Öffnung für bürgernahe Freizeitangebote hervorgehoben.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen 18 Rückmeldungen ein. Besonders häufig wurde 
dabei auf die Notwendigkeit der „Bau/Ausbau/Erneuerung/Ausweisen von Geh-/Rad-
wegen“ mit sechs Nennungen sowie „Gefahrenstelle im Verkehr beseitigen: Ampelanlage/
Zebrastreifen“ drei Nennungen. Auch die Themen „Barrierefreiheit gewährleisten/Barrieren 
abbauen“ und „Zugänglichkeit/Erreichbarkeit verbessern“ wurden jeweils zweimal genannt. 
Zudem wurden Nutzungskonflikte und die eingeschränkte Nutzbarkeit angesprochen. 
Schließlich wurde das Thema Verunreinigung und mangelnde Unterhaltung angesprochen.
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen insgesamt acht Rückmeldungen. Es 
mangelt an Treffpunkten und Aufenthaltsorten sowie an Spiel- und Sportangeboten.

66
Insbesondere entlang des Pletschbachs besteht ein Bedarf an Ausstattungselementen wie 
Sitz- und Picknickbänken, Abfallbehältern und Beleuchtung.
In Roggendorf/Thenhoven wurde vor allem der Wunsch nach mehr Grün- und Freiflächen 
sowie nach einer Förderung der Artenvielfalt und des Umweltschutzes geäußert. Der 
Golfplatz und die innerstädtischen Freiflächen spielen eine wichtige Rolle, um ein breites 
Nutzungsspektrum zu ermöglichen. Häufig genannt wurden zudem der Ausbau von Geh- 
und Radwegen sowie die Beseitigung von Gefahrenstellen im Verkehr. Auch Barrierefreiheit, 
Pflege bestehender Grünflächen und bessere Ausstattung des öffentlichen Raums waren 
zentrale Anliegen.
6.9.1 Projekte im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven
Abbildung 28: Projekte im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven

67
Projekt 1: Golfplatz  
Perspektivisch bieten die Grünflächen der Golfanlage bietet großes Potenzial für Natur, 
Klimaschutz, Erholung und familienfreundliche Nutzung, ohne den Golfsport einzuschränken. 
Durch gezielte Maßnahmen könnten sowohl ökologische als auch öffentliche Qualitäten ver-
bessert werden, etwa durch Blühwiesen, Wildpflanzen, Baumpflanzungen, Minigolf oder Fuß-
ballgolf, Outdoor-Fitnessbereiche und Bewegungsparks. Natürliche Regenrückhalteflächen 
und Feuchtbiotope könnten Wasser nachhaltig nutzen und die Biodiversität fördern. Gastro-
nomieangebote mit Außenbereich könnten auch Nicht-Golfer*innen ansprechen. So könnte 
die Golfanlage zu einem Vorzeigeprojekt für nachhaltige Grünflächennutzung werden, das 
Raum für Sport, Natur und Menschen bietet und gleichzeitig bestehende Biotope schützt. 
Projekt 2: Berrischstraße  
Die Berrischstraße benötigt den Ausbau des Radwegs sowie einer Verkehrsberuhigung. 
Als eine der zentralen Hauptstraßen ist sie von großer Bedeutung für den Stadtteil. Die 
Bewohnerinnen von Roggendorf wünschen sich zudem Plätze und Flächen für Brauchtum 
und Tradition, etwa für Schützenfeste oder Weihnachtsmärkte. Hier bedarf es nachhaltiger 
Nutzungsregeln, damit die Flächen erhalten bleiben und von den Anwohnerinnen aktiv 
genutzt werden können.
Projekt 3: Bolzplatz  
Der Bolzplatz an der Worringer Landstraße benötigt eine Aufwertung und mehr Pflege der 
Anlage. Zudem besteht Bedarf an besseren Aufenthaltsmöglichkeiten. Aktuell kommt es 
teilweise zu Nutzungskonflikten, die durch eine angepasste Gestaltung und klare Nutzungs-
bereiche reduziert werden könnten.
Projekt 4: Heinrich-Latz-Straße  
Der Ausbau des Radwegs sowie eine Verkehrsberuhigung sind an der Heinrich-Latz-Straße 
erforderlich. Besonders wichtig ist eine sichere Querung der Gleise, da diese Straße die 
wichtigste Verbindung zum Worringer Bruch als größtem Naherholungsgebiet bei Roggen-
dorf darstellt.
Projekt 5: Grünfläche Sinnersdorferstraße  
Die Grünfläche an der Sinnersdorferstraße weist derzeit nur eine geringe Aufenthaltsquali-
tät auf. Perspektivisch könnte hier ein wohnraumnaher Quartiersplatz für die angrenzende 
Nachbarschaft entstehen. Zuvorderst gilt es, mehr Grün zu schaffen, regelmäßige Pflege 
zu gewährleisten und attraktive Aufenthaltsbereiche mit Bänken und Abfallbehältern 
einzurichten.
Projekt 6: Pletschbach  
Der Geh- und Radweg entlang des Pletschbaches sollte modernisiert und an aktuelle  
Anforderungen angepasst werden. Aktuell fehlen Beleuchtung, Abfallbehälter sowie die 
regelmäßige Pflege des vorhandenen Grüns. Bänke würden die Aufenthaltsqualität am 
Bachlauf zusätzlich erhöhen. Der Fußweg ist besonders bei Spaziergänger*innen sehr 
beliebt und sollte unbedingt perspektivisch ausgebaut werden.

68
6.10 Steckbrief Seeberg
Einwohner*innen 11.121 
Durchschnittsalter 43,1 Jahre
Fläche 1,8 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Grünzug Seeberg
Für den Stadtteil Seeberg wurden 16 Beiträge verzeichnet. 
Mit insgesamt 16 Rückmeldungen liegt der Stadtteil Seeberg im unteren Mittelfeld der 
Beteiligungsintensität. Die Rückmeldungen kristallisierten sich um den Grünzug Seeberg, 
als wichtigste Grün- und Wegeverbindung des Stadtteils wahrgenommen wird. Die Teil-
nehmenden betonten den hohen Freizeitwert dieses Bereichs und äußerten konkrete  
Vorschläge zur Verbesserung der Pflege, Ausstattung und Nutzung.
Eine Rückmeldung entfiel auf die Kategorie Mehr Grün mit dem Hinweis, eine Frei- und 
Brachfläche zu begrünen.
In der Kategorie Mehr Vielfalt wurden acht Rückmeldungen verzeichnet. Zudem wurde der 
Wunsch geäußert, aktivere Nutzungen und Freizeitangebote, wie etwa einen Boule-Platz, zu 
schaffen. Darüber hinaus wurde der Vorschlag eines Mehrgenerationenparks mit ausgewie-
senen Flächen für Grillplätze und Freilaufwiesen für Hunde eingebracht.
Drei Rückmeldungen wurde in der Kategorie Weniger Konflikte abgegeben. Dabei wurde auf 
die mangelnde Unterhaltung und notwendige Pflege der Grünflächen hingewiesen. Ebenso 
wurde auf eine Gefahrenstelle an der Neusser Landstraße hingewiesen.
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen drei der vier Rückmeldungen, die sich 
alle auf den „Bau, Erhalt und die Erneuerung von Spiel-, Sport- und Bolzplätzen“ bezogen. 
Zudem wurde der Bedarf an einem Trinkwasserbrunnen angemeldet.
Insgesamt zeigen die Rückmeldungen aus Seeberg, dass der Grünzug für die Bevölke-
rung ein zentraler Freiraum ist, der sowohl als Naturraum als auch als Ort der Begegnung 
geschätzt wird. Der Fokus liegt klar auf dem Erhalt und der Pflege dieses grünen Rückgrats 
sowie auf der Schaffung zusätzlicher aktiver Angebote.

69
6.10.1 Projekte im Stadtteil Seeberg
Abbildung 29: Projekte im Stadtteil Seeberg
Projekt 1: Grünzug Seeberg  
Der Grünzug Seeberg stellt eine attraktive Grünachse dar, die das Quartier durchläuft und 
die Wohnbebauungen miteinander verzahnt. Gleichzeitig dient er als grüne Verbindung zum 
Fühlinger See. Aktuell befinden sich im Grünzug nur vereinzelte Nutzungsangebote. Pers-
pektivisch sollte sich dieser Bereich aus Sicht der Bürger*innen weiterentwickeln und durch 
zusätzliche Nutzungsangebote sowie Ökosystemdienstleistungen aufgewertet werden. 
Dazu zählen beispielsweise Bepflanzungen zum Schutz der Artenvielfalt, wie Blühstreifen 
und Obstbäume, sowie Spiel- und Sportangebote, wie Outdoor-Fitnessbereiche, Grillwiesen 
und Trinkwasserspender, die von den Anwohnenden gewünscht werden. Gleichzeitig ist 
eine regelmäßige Pflege der bestehenden Grünflächen notwendig, um die Qualität und 
Attraktivität des gesamten Grünzugs langfristig zu sichern.

70
6.11 Steckbrief Volkhoven/Weiler
Einwohner*innen 6.518 
Durchschnittsalter 40,9 Jahre
Fläche 4,4 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Friedhof Chorweiler,  
Generationen Park Weiler, 
landwirtschaftlich geprägt
Für den Stadtteil Volkhoven/Weiler wurden 21 Beiträge verzeichnet. 
Mit insgesamt 21 Rückmeldungen liegt Volkhoven/Weiler im Mittelfeld der Beteiligungs-
intensität. Die Hinweise konzentrierten sich räumlich vor allem auf den Generationenpark 
Weiler, entlang der Merianstraße sowie den Bereich rund um den Chorweiler-Zubringer. 
Beide Orte spielen für die Anwohnenden eine zentrale Rolle: Der Park als wohnungsnaher 
Erholungs- und Begegnungsraum, der Zubringer hingegen als verkehrlich belasteter 
Bereich mit deutlichem Handlungsbedarf. 
Drei Rückmeldungen entfielen auf die Kategorie Mehr Grün. Aus den Rückmeldungen der 
Bewohner lässt sich der Bedarf an mehr Grünflächen sowie an Klimaanpassungsmaßnah-
men in Form von Baumpflanzungen und Entsiegelungen ableiten.
In der Kategorie Mehr Vielfalt wurden lediglich zwei Rückmeldungen verzeichnet. Es gab 
den Wunsch nach generationenübergreifenden Freizeitangeboten sowie nach einem Gene-
rationenpark und Bürgerpark. Ebenso wurde eine Gefahrenstelle an der Neusser Landstraße 
und eine unzureichende Zusammenarbeit thematisiert.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen fünf Rückmeldungen ein. Hier stand vor allem 
der Bereich mangelnde Pflege und Verunreinigungen im Stadtraum im Fokus. Es wurden 
sowohl Verunreinigungen durch Tierkot als auch die Verwahrlosung von Freiflächen 
dokumentiert. 
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen insgesamt elf Rückmeldungen. Inner-
halb dieser Hauptkategorie betrafen drei Hinweise den Bereich Ausstattung, eine Rück-
meldung die öffentlichen Einrichtungen und eine das Themenfeld Wasser. Besonders 
häufig wurde der Bedarf an weiteren Sitzgelegenheiten und schattigen Aufenthaltsorten im 
Generationenpark genannt. Zudem gingen vier Rückmeldungen ein, dass mehr „Müllsam-
melbehälter” benötigt würden. Einzelne Rückmeldungen betrafen zudem den Wunsch nach 
Trinkwasserspendern sowie die Erneuerung beschädigter Spielgeräte.

71
Insgesamt zeigen die Rückmeldungen aus Volkhoven/Weiler, dass der Stadtteil über 
geschätzte grüne Freiräume verfügt, deren Pflege und Weiterentwicklung den Bürgerinnen 
und Bürgern besonders am Herzen liegt. Der Generationenpark steht dabei klar im Mittel-
punkt: Er soll grüner, vielfältiger und einladender werden, während am Chorweiler-Zubringer 
die ökologische Aufwertung und Lärmminderung im Vordergrund stehen.
6.11.1 Projekte im Stadtteil Volkhoven/Weiler 
Abbildung 30: Projekte im Stadtteil Volkhoven/Weiler
Projekt 1:Generationen Park Weiler  
Der Generationenpark in Volkhoven-Weiler ist ein generationenübergreifender und wichti-
ger Naherholungsort. Er bietet Raum für Begegnung und Erholung und stärkt das Miteinan-
der im Stadtteil. Aus Sicht der Bürger*innen besteht Bedarf an mehr Pflege und Sauberkeit, 
insbesondere im Hinblick auf Verschmutzung durch Hundekot. Zudem wünschen sich viele 
eine Ergänzung durch weitere Spielangebote, zusätzliche Bänke, eine öffentliche Toilette 
sowie einen Trinkwasserspender, um die Attraktivität des zentralen Grünraums weiter zu 
steigernEin Crowdfunding des lokalen Bürgervereins zur Erneuerung witterungsbedingt 
beschädigter Bänke verdeutlicht den bestehenden Handlungsbedarf.
Projekt 2: Bolzplatz am Pescher Holzweg  
Die Grünflächen rund um den Bolzplatz, insbesondere im Bereich der Glascontainer am 
Eingang, benötigen mehr Pflege. Der Bereich sollte aufgewertet und durch zusätzliche 
Bänke und Abfallbehälter ergänzt werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.  
Aktuell besteht ein deutliches Problem durch illegal abgeladenen Müll.

72
6.12 Steckbrief Worringen
Einwohner*innen 10.399 (Stand: 31.12.2024)
Durchschnittsalter 43,1 Jahre
Fläche 11,7 km²
Besonderheiten der 
blau-grünen Infrastruktur
Rheinufer, Naturschutzgebiet, 
Worringer Bruch
Für den Stadtteil Worringen wurden 85 Beiträge verzeichnet. 
Mit insgesamt 85 Rückmeldungen hat der Stadtteil Worringen die zweit höchste Betei-
ligungsintensität. Die Vielzahl und Ausführlichkeit der Hinweise verdeutlichen das große 
Interesse der Bevölkerung an der zukünftigen Entwicklung des Stadtteils. Besonders häufig 
standen das Rheinufer, die Umgebung des Friedhofs Worringen sowie der Worringer Bruch 
im Mittelpunkt der Anmerkungen. Diese Bereiche prägen das landschaftliche Erscheinungs-
bild und die Freiraumqualität Worringens maßgeblich und werden als zentrale Grün- und 
Erholungsräume von hoher Bedeutung wahrgenommen.
In der Kategorie Mehr Grün gingen insgesamt 24 Rückmeldungen ein. Besonders häufig 
genannt wurden die Unterkategorien „Mehr Grün in bestehenden Parks und Grünflächen“ 
mit sieben Nennungen, „Verschattung und Kühlung durch Straßen- und Stadtbäume pflan-
zen beziehungsweise Baumstandorte sichern“ mit sieben Nennungen sowie „Hochbeete 
und Urban Gardening ermöglichen“ mit drei Nennungen. Viele Anwohnende betonten den 
hohen Wert des Worringer Bruchs und des Rheinufers als naturnahe Erholungsräume und 
forderten deren langfristigen Erhalt sowie eine ökologische Aufwertung durch Blühstreifen 
und strukturreiche Waldränder. Um das Mikroklima zu verbessern, Schatten zu spenden und 
die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen, wurden Pflanzungen von Straßenbäumen,  
insbesondere an der St.-Tönnis-Straße mehrfach angeregt.
Unter der Kategorie Mehr Vielfalt wurden 21 Rückmeldungen verzeichnet. Besonders häufig 
wurde die Unterkategorie „Hundefreundliche Bereiche schaffen“ mit sieben Rückmeldungen 
genannt. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschten sich ausgewiesene Freilaufflächen oder 
Hundewiesen, um Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum zu vermeiden. Darüber hinaus 
wurden generationenübergreifende Freizeitangebote wie Bewegungsflächen, Picknickzonen 
und Spielbereiche für Kinder genannt. Die bestehenden Grün- und Freiflächen im Stadt-
raum, wie beispielsweise an der Alten Straße, am Ramrather Weg oder im Worringer Bruch, 
wurden als Potenzialflächen für Freizeitangebote wie Fitnessstationen, Boule-Flächen oder 
Tischtennisplatten identifiziert. Der Platz an der Verbindung von Hackenbroicher Straße und 
An den Kaulen wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Mitte des Stadtteils und 
wichtiger Treffpunkt wahrgenommen. Die Bürgerschaft wünscht sich eine Aufwertung der

73
Aufenthaltsqualität durch eine attraktive, grüne Gestaltung sowie durch die Schaffung ein-
ladender Sitzbereiche und Spielmöglichkeiten. Der Friedhof wird bereits als Naherholungs-
zone genutzt. Der Wunsch nach weiteren Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie nach 
niederschwelligen Angeboten wie Urban Gardening wurde mehrfach geäußert. Mehrere 
Anwohnende betonten, dass solche Orte das nachbarschaftliche Miteinander fördern und 
zur Belebung des öffentlichen Raums beitragen könnten.
In der Kategorie Weniger Konflikte gingen 23 Rückmeldungen ein. Besonders im Bereich 
der Verkehrssicherheit und Sauberkeit wurden zahlreiche Anmerkungen eingereicht. Die 
am häufigsten genannte Unterkategorie war „Verunreinigung durch Tierkot (zum Beispiel 
Hunde- oder Taubenkot)“ mit neun Nennungen. Mehrere Teilnehmende forderten die Aus-
weisung von Hundewiesen und Freilaufflächen sowie die Aufstellung zusätzlicher Abfall-
behälter, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum dauerhaft zu verbessern. Zudem wurde 
auf Nutzungskonflikte zwischen Spaziergängerinnen, Radfahrenden und Hundebesitzenden 
im Worringer Bruch hingewiesen. Weitere Rückmeldungen betrafen den Bedarf an einer 
klareren Zonierung und Ausweisung der Wegerechte, insbesondere für die gemeinsame 
Nutzung durch Fuß-, Rad- und Reitverkehr. Ebenso wurde der Abbau unnötiger Zäune und 
Barrieren am Rheinufer angeregt, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Viele Teilnehmende 
betonten darüber hinaus die Bedeutung einer regelmäßigen Pflege sowie den Schutz der 
Natur- und Landschaftsräume, insbesondere an der Rheinaue und im Naturschutzgebiet.
Auf die Kategorie Punktuelle Maßnahmen entfielen insgesamt 17 Rückmeldungen. Inner-
halb dieser Kategorie bezogen sich elf Hinweise auf den Bereich Ausstattung, vier Rück-
meldungen auf Öffentliche Einrichtungen und zwei Rückmeldungen auf das Themenfeld 
Wasser. Am häufigsten wurde der Bedarf an zusätzlichen Sitz- und Picknickmöglichkeiten 
zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität genannt. Darüber hinaus wurde der Wunsch nach 
mehr Abfallsammelbehältern, insbesondere in den Landschafts- und Grünräumen, hervor-
gehoben, um die Pflege und Sauberkeit langfristig zu gewährleisten.
Insgesamt zeigt sich in Worringen ein deutliches Engagement für den Schutz und die 
behutsame Weiterentwicklung der vorhandenen Freiräume. Die Bürgerinnen und Bürger 
wünschen sich eine Aufwertung der bestehenden Grün- und Aufenthaltsflächen, wobei 
das Rheinufer, das Worringer Bruch und die Friedhofsumgebung als besonders prägende 
Orte mit viel Potenzial wahrgenommen wurden. Worringen möchte seine landschaftliche 
Qualität bewahren, zugleich aber durch gezielte Maßnahmen mehr Aufenthaltsqualität und 
Nutzungsvielfalt schaffen.

74
6.12.1 Projekte im Stadtteil Worringen
Abbildung 31: Projekte im Stadtteil Worringen

75
Projekt 1: Anlandungsbrücken  
Die Grünflächen an den Anlandungsbrücken werden stark durch die Nutzung des Chemie-
parks beeinflusst. Immer wieder kommt es vor, dass Flächen durch verschüttetes Schüttgut 
beim Umladen beeinträchtigt oder Rasenbereiche blockiert werden. Der Naturschutz sollte 
hier stärker im Vordergrund stehen, denn der Bereich bedarf aus Sicht der Bürger*innen 
eines größeren Schutzes. Die verschiedenen Interessenlagen und Nutzungskonflikte sollten 
durch klare Zonierungen gelöst werden.
Projekt 2: Dörnchensweg  
Der Dörnchenweg stellt eine wichtige Verbindungsachse zum Mündungspark Alter Hafen 
dar. Der Straßenraum bietet das Potenzial durch Klimaanpassungsmaßnahmen, wie zusätz-
liche Baumpflanzungen und grünen Lärmschutz, aufgewertet werden, um sich zu einem 
qualitätsvollen und attraktiven Straßenraum weiterzuentwickeln.
Projekt 3: Mündungspark  
Der Mündungspark stellt eine wichtige Grünverbindung von Worringen zu den Rheinauen 
dar, die zu den größten Naherholungsräumen vor Ort gehören. Aktuell kommt es jedoch 
zu Nutzungskonflikten zwischen Anwohnern und Anglern, insbesondere aufgrund von 
Verschmutzungen und Verunreinigungen. Um den Park wieder zu einem attraktiven und 
gepflegten Ort zu machen, müssen die bestehenden Parkplatzflächen neu geordnet und 
attraktiver gestaltet werden. Durch eine Umgestaltung und Vergrößerung des Areals könnte 
die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden. Zudem ist die Aufstellung zusätzlicher 
Abfallbehälter erforderlich, um die Sauberkeit langfristig zu gewährleisten. 
Projekt 4: Wiese am Parkplatz (Landschaftsschutzgebiet)  
Die Wiese im Landschaftsschutzgebiet neben dem Parkplatz wird derzeit kaum genutzt und 
weist einen geringen Pflegezustand auf. Aktuell dient sie überwiegend als Hundewiese, obwohl 
sie großes Potenzial für eine attraktivere Nutzung bietet. Durch gezielte Maßnahmen könnte 
die Fläche zu einem wohnortnahen Freizeit- und Erholungsraum weiterentwickelt werden. 
Vorgeschlagen werden Sport- und Freizeitangebote wie ein kleiner Bolzplatz, ein Skatepark 
oder eine Picknick- und Grillwiese. Diese Maßnahmen würden die Aufenthaltsqualität deutlich 
steigern und die Fläche für unterschiedliche Altersgruppen nutzbar machen. 
Projekt 5: Freifläche Deeler Weg  
Die Rasenfläche am Chemiewerk dient als öffentlich zugängliche Ausgleichsfläche, wird 
derzeit jedoch überwiegend als Hundewiese genutzt. Dies führt immer wieder zu Nutzungs-
konflikten, da Kinder und Familien den Bereich aufgrund von Verschmutzungen und frei-
laufenden Hunden meiden. Um die Fläche künftig für alle Bevölkerungsgruppen nutzbarer 
zu gestalten, sollte sie neu strukturiert und aufgewertet werden.
Eine klare Aufteilung in separate Bereiche, etwa eine Hundefreilauffläche sowie einen familien-
freundlichen Aufenthaltsbereich, könnte Konflikte deutlich reduzieren. Durch zusätzliche Maß-
nahmen wie Picknickbänke unter schattenspendenden Bäumen, eine kleine Wasserquelle oder 
einen Wasserspielbereich ließe sich die Aufenthaltsqualität weiter erhöhen. Eine naturnahe 
Gestaltung mit Blühstreifen und Hecken würde zudem die ökologische Funktion der Fläche 
stärken und das Areal zu einem attraktiven Treffpunkt für Mensch und Tier entwickeln.

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Projekt 6: Quartiersplatz Bitterstraße  
Im Zentrum von Worringen, an der Kreuzung Hackenbroicher Straße/An den Kaulen, 
befindet sich eine bestehende Grünfläche. Diese wird von vielen Bürger*innen als Standort 
mit großem Potenzial gesehen. Da es im Stadtteil bislang keinen zentralen Treffpunkt gibt, 
bietet sich hier die Chance, einen attraktiven Ort der Begegnung und Erholung zu schaffen. 
Derzeit wird die Fläche überwiegend als Hundewiese genutzt und ist teilweise durch  
Verschmutzungen beeinträchtigt. 
Durch eine Umstrukturierung und den Rückbau einzelner Parkplätze könnte ein grüner 
Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten, Bepflanzung und Urban Gardening Angeboten 
entstehen. Im Vordergrund stehen dabei eine sinnvolle Zonierung des Platzes, ein grüner 
Sichtschutz und die Entsiegelung der Flächen.
Projekt 7: Friedhof Worringen  
Der Friedhof in Worringen ist längst mehr als ein Ort der Ruhe – er stellt mit seinem alten 
Baumbestand und der ruhigen Atmosphäre eine wichtige grüne Lunge dar. Aufgrund 
seiner zentralen Lage wird er bereits heute als Naherholungsraum von vielen Bürger*innen 
genutzt. Zur behutsamen Weiterentwicklung dieses wertvollen Grünraums sehen die Bür-
ger*innen Potenzial in der Aufwertung der bestehenden Flächen durch gemeinschaftliche 
Nutzungsangebote, wie beispielsweise Urban Gardening oder Hochbeete für Schulen und 
Kindergärten. Ebenso könnten familienfreundliche Bereiche, etwa Picknick- oder Lese-
zonen, entstehen, die den Friedhofscharakter respektieren und gleichzeitig die Aufenthalts-
qualität erhöhen.
Im Jahr 2019 wurde im Rahmen des Konzepts „Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025” bereits 
ein Projekt auf dem Friedhof Worringen umgesetzt.
Projekt 8: Dreiecksplatz Hackhauser Weg und Stankt-Tönnis-Straße  
Der kleine Platz an der Kreuzung Hackhauser Weg und Sankt-Tönnis-Straße weist derzeit 
eine Baumscheibe auf, an der früher ein Baum stand. Aus Sicht der Bürger*innen sollte 
dieser Ort wieder aufgewertet und in das grüne Stadtbild integriert werden. Eine Nach-
pflanzung eines Baumes oder die Begrünung der Fläche mit insektenfreundlichen Pflanzen 
könnte das Mikroklima verbessern und zur Aufwertung des Straßenraums beitragen.  
Ergänzend könnten kleine Sitzmöglichkeiten oder eine bepflanzte Fläche geschaffen  
werden, um den Ort wieder zu einem attraktiven, grünen Bestandteil des Quartiers zu 
machen.
Projekt 9: Spielplatz Worringen 
Der zentrale Spielplatz ist ein wichtiger Treffpunkt für Familien, leidet im Sommer jedoch 
unter starker Sonneneinstrahlung. Durch gezielte Maßnahmen wie Sonnensegel, Pergolen 
oder neue Baumpflanzungen über den Spielbereichen könnte er deutlich attraktiver gestal-
tet werden. Ein angenehmeres Mikroklima könnte durch mehr Grün in Form von Sträuchern 
oder Hecken entstehen und die Umgebung zusätzlich aufwerten. Ein dichter Sichtschutz zur 
Straße hin würde das Sicherheitsgefühl erhöhen und optisch einladend wirken, sodass der 
Spielplatz zu einem Ort zum Spielen, Verweilen und Wohlfühlen für alle Altersgruppen wird.

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Projekt 10: Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel  
Die linksrheinischen Rheinauen von Merkenich bis Worringen sind großflächige, naturnahe 
Schutzgebiete, die als Weich- und Hartholzauen, Rheinwiesen, Tümpel und Altwässer ausge-
wiesen sind. Sie bieten vielfältige Lebensräume, weisen eine hohe Artenvielfalt auf und sind 
Teil des Biotopverbunds. Um die ökologische Vielfalt zu fördern, sollte der Naturschutz in 
der Rheinaue gestärkt und die Flächen schrittweise renaturiert werden. Gleichzeitig sollen 
Erholungsbereiche und Ruhezonen geschaffen werden, um ein naturverträgliches Freizeit-
angebot zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, bestehende Barrieren abzubauen und die 
Erreichbarkeit des Gebiets insgesamt zu verbessern. Ein besser ausgebautes Netz an Reit-
wegen würde ebenfalls zur Aufwertung beitragen und die Nutzung konfliktärmer gestalten. 
Darüber hinaus besteht ein deutlicher Pflegebedarf, insbesondere im Hinblick auf Hundekot, 
der vielerorts ein Problem darstellt. Mehr Mülleimer könnten Hundebesitzer*innen dazu 
anregen, die Kotbeutel direkt zu entsorgen. Trinkwasserspender würden nicht nur für  
Erfrischung sorgen, sondern auch den Erholungswert steigern.
Projekt 11: Worringer Bruch 
Das Worringer Bruch ist ein wertvolles Naturschutzgebiet und ein beliebtes Naherholungs-
ziel. Aufgrund freilaufender Hunde und deren Hinterlassenschaften kommt es jedoch häufig 
zu Konflikten, die die Aufenthaltsqualität deutlich beeinträchtigen. Mehr Mülleimer, Pick-
nickbänke und zusätzliche Sitzmöglichkeiten würden den Aufenthalt nicht nur attraktiver 
gestalten, sondern auch zur Sauberkeit beitragen. Das Ausweisen von Hundewiesen in der 
näheren Umgebung könnte eine Möglichkeit sein, diesem Konflikt entgegenzuwirken. Dabei 
ist es wichtig, alle Maßnahmen mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen, damit das  
Worringer Bruch als erlebbarer und zugleich geschützter Wald erhalten bleibt.

78
7. Zusammenfassung
7.1 Einordnung der Ergebnisse
Der Bezirk Chorweiler verfügt bereits über eine Vielzahl hochwertiger Grün- und Freiflächen, 
die von den Bürger*innen sehr geschätzt werden. Im Mittelpunkt der Rückmeldungen stan-
den die bestehenden Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie wichtige Naherholungs-
räume wie der Fühlinger See, die Rheinauen, der Worringer Bruch und der Escher See. Diese 
Gebiete zeichnen sich durch eine hohe landschaftliche und ökologische Qualität aus. Es gilt, 
diese zu erhalten, zu stärken und behutsam weiterzuentwickeln.
Die Rückmeldungen verdeutlichen, dass die Menschen in Chorweiler nicht nur den Schutz 
des bestehenden Stadtgrüns fordern, sondern auch dessen Weiterentwicklung im Sinne 
eines zukunftsfähigen und vernetzten Systems. Sie bilden das Rückgrat der grünen Infra-
struktur und dürfen in ihrer Funktion und Ausdehnung nicht eingeschränkt werden. Dies 
wird in den Rückmeldungen zum Landschafts- und Naturschutz entlang des Rheins, im 
Worringer Bruch sowie im Biotopverbund besonders deutlich. Die Bevölkerung schätzt die 
hohe Erholungsqualität dieser Gebiete sehr, doch muss sie durch kontinuierliche Pflege und 
umweltverträgliche Maßnahmen weiterentwickelt, gesichert und gestärkt werden. Die  
Bürger*innen wünschen sich dabei den Abbau von Barrieren und barrierefreien Zugang, 
eine bessere Ausweisung der Gebiete sowie Infrastruktur wie Toiletten, Bänke und Trink-
brunnen, um die Gebiete zu schützen und besser erlebbar zu machen.
Zugleich wurde deutlich, dass viele Bewohner:innen die Aufwertung von Spielplätzen, 
kleineren Freiflächen und Plätzen im Siedlungsgebiet als besonders wichtig erachten. Damit 
sind Bereiche gemeint, die aufgrund ihrer ökologischen, klimatischen oder erholungsbezo-
genen Potenziale gezielt aufgewertet werden sollen. In vielen Stadtteilen – insbesondere in 
Merkenich und Heimersdorf – fehlen bislang wohnungsnahe grüne Oasen und Treffpunkte 
mit hoher Aufenthaltsqualität. Besonders in Merkenich äußerten viele Bürger*innen den 
Wunsch nach mehr Grün, Schatten und lebendigen öffentlichen Räumen. Auch die Wieder-
herstellung und Neupflanzung von Alleen wurde vielfach angeregt. Leere Baumscheiben 
werden dort als sichtbares Zeichen des Verlusts wahrgenommen und gelten als Mahnung, 
die grüne Infrastruktur wiederherzustellen und das Mikroklima vor Ort zu verbessern. Viele 
Ideen aus der Bevölkerung setzen auf eine Multifunktionalität der Grünflächen, bei der 
ökologische, soziale und sportliche Funktionen miteinander verbunden werden. Beispiele 
hierfür sind Schulgärten, Flächen für Urban Gardening oder wohnungsnahe Aktivzonen mit 
Bewegungsangeboten. Diese vielfältige Nutzung entspricht dem Wunsch, Orte zu schaffen, 
die sowohl Erholung als auch Begegnung, Bildung und Biodiversität ermöglichen.

79
Die Bürger*innen sehen besonders in der Entsiegelung von Parkplatzflächen oder der 
Umstrukturierung bestehender Innenbereichs- und Brachflächen große Chancen. Auch  
entlang von Verkehrsachsen, beispielsweise oberhalb der Leverkusener Rheinbrücke,  
werden bislang unerschlossene Potenziale erkannt. Auch die bessere Verkehrsanbindung 
und Grünvernetzung in die anderen Stadtteile wurde immer wieder angesprochen. Die  
landwirtschaftlichen Flächen werden aktuell von der Bürgerschaft nicht als großes  
Potenzial für die Naherholung erkannt. 
Chorweiler verfügt somit über ein starkes Fundament: Der Stadtbezirk zählt zu den grüns-
ten Kölns und erfüllt bereits heute wichtige Naherholungsfunktionen für die gesamte Stadt. 
Insbesondere der Fühlinger See besitzt eine gesamtstädtische Bedeutung als Freizeit- und 
Naturraum. Künftig gilt es, die vorhandenen Qualitäten zu sichern, neue Potenziale zu  
aktivieren und das Stadtgrün stärker zu vernetzen. Große Chancen liegen dabei auch in  
der Begrünung dichter Siedlungsbereiche, etwa durch Dach- und Fassadenbegrünung.  
Dies verbessert das Mikroklima, wertet das Stadtbild auf und trägt zu einem gesunden, 
lebenswerten Chorweiler bei.

80
7.2 Resümee
Die zweistufige Beteiligung verlief positiv. Insgesamt gingen 456 Beiträge ein, die eine 
breite inhaltliche und räumliche Streuung aufweisen. Es ist eine Herausforderung, alle Stadt-
teile eines so großen Bezirks gleichermaßen zu erreichen und eine flächendeckend hohe 
Beteiligungsquote zu erzielen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Online-Beteiligung einen guten Startschuss in den 
Beteiligungsprozess bietet, da sie allen eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Mitwirkung 
gibt. Im Anschluss sollte ausgewertet werden, an welchen Stellen die Beteiligung geringer 
war, um hier gezielter Multiplikator*innen-Interviews durchzuführen beziehungsweise vor 
Ort Bürgerwerkstätten anzubieten. Die Interviews sollten, wenn zeitlich möglich, vor der 
Bürgerwerkstatt stattfinden, um den Multiplikationseffekt und den „Buschfunk“ im Stadtteil 
beziehungsweise Bezirk anzuregen.
Der erarbeitete Leitfaden kann als Grundlage für weitere Stadtteile dienen. Er hat sich als 
sehr gutes Instrument bewährt und sollte nach der erstmaligen Durchführung unbedingt 
weitergeführt werden. Bei der Bürgerwerkstatt zeigte sich, dass es wichtig ist, diese an gut 
besuchten und stark frequentierten Orten zu veranstalten, um sowohl die „Laufkundschaft“ 
als auch diejenigen zu erreichen, die der Einladung folgen. 
Abbildung 32: Raummodell der Bürger*innenwerkstatt, Stottrop Stadtplanung 2025

81
8. Nächste Schritte
Das „Programm Stadtgrün“ in Chorweiler ist Teil des übergeordneten Masterplans Stadt-
grün und wird in weiteren Stadtteilen fortgeführt, bis die Gesamtergebnisse aus allen Stadt-
teilen 2027 vorliegen. Jährlich werden zwei Stadtbezirke bearbeitet. Nach Ehrenfeld und 
Kalk (2023) folgten Nippes und Mülheim (2024), danach Chorweiler und Porz (2025). Der 
Prozess ist partizipativ angelegt und wird fortlaufend weiterentwickelt. Die kontinuierliche 
Bürgerbeteiligung in allen Stadtbezirken liefert wertvolle Impulse und stärkt die Akzeptanz 
zukünftiger Maßnahmen.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird ein Masterplan Stadtgrün zusammengesetzt. Dieser 
dient der Sicherung und Weiterentwicklung der bestehenden Grüngürtel und Grünzüge 
sowie der Komplettierung der grünen Infrastruktur Kölns. Sowohl konkrete Maßnahmen als 
auch Kritikpunkte an bestehenden Grünflächen und Freiraumstrukturen werden aufgenom-
men. Hinweise, die über das Thema Grün- und Freiflächen hinausgehen, werden vom Amt 
für Landschaftspflege und Grünflächen an die entsprechenden Stellen weitergegeben. 
Abbildung 33: Zeitplan der Öffentlichkeitsbeteiligung in den Stadtbezirken
2025
Chorweiler 
Online-Beteiligung vom 10. bis 24. März 2025
Bürger*innenwerkstatt am 17. Mai 2025
Porz 
Online-Beteiligung vom 30. bis 14. Juli 2025
Bürger*innenwerkstatt am 27. September 2025
2025
Innenstadt 
Vorgesehen ist eine Online-Beteiligung und 
eine Bürger*innenwerkstatt vor Ort.
2027
2026
Rodenkirchen und Lindenthal
Vorgesehen ist eine Online-Beteiligung und 
eine Bürger*innenwerkstatt vor Ort.

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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Darstellung des Masterplan Stadtgrün. Quelle: Stadt Köln 2023. . . . . . . . . 10
Abbildung 2 Darstellung des Stadtbezirk Chorweiler im Masterplan Stadtgrün.  
Quelle: Stadt Köln 2023. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Abbildung 3 Darstellung der Ergebnisse des Online-Dialogs in Chorweiler.  
Quelle: Stadt Köln 2025. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Abbildung 4 Piktogramm der Herangehensweise bei den Multiplikator*innen-Interviews. 
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Abbildung 5 Fotografie Start der Bürger*innenwerkstatt.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Abbildung 6 Fotografie Erläuterung der Ergebnisse aus der Online-Beteiligung.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Abbildung 7 Fotografie Beteiligung an den Modelltischen.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Abbildung 8 Fotografie MeinungsMobil vor dem Bürgerzentrum Chorweiler.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Abbildung 9 Fotografie Beteiligung an den Modelltischen.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Abbildung 10 Collage Eindrücke von der Beteiligung in Chorweiler.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Abbildung 11 Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung Köln-Chorweiler. . . . . . . . . . . . 25
Abbildung 12 Grafische Zusammenfassung der Ergebnisse der  
Bürger*innenbeteiligung Köln .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 26
Abbildung 13: Grafische Analysekarte zur Grün- und Freiraumstruktur im  . . . . . . . . . . 28
Abbildung 14 Mitmachkarte Mehr Grün Bürger*innenwerkstatt.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Abbildung 15 Mitmachkarte Mehr Vielfalt Bürger*innenwerkstatt.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Abbildung 16 Mitmachkarte Weniger Konflikte Bürger*innenwerkstatt.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Abbildung 17 Mitmachkarte Punktuelle Maßnahmen Bürger*innenwerkstatt.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Abbildung 18 Darstellung der Stadtteile Köln-Chorweiler, Stottrop Stadtplanung 2025 . . 38

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Abbildung 19 Darstellung Anzahl der Vermerkten Rückmeldungen je Stadtteil.  
Quelle: Stottrop Stadtplanung 2025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Abbildung 20 Darstellung Meldeschwerpunkte und Projektschwerpunkte  
Köln-Chorweiler  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Abbildung 21 Darstellung Projekte im Stadtteil Chorweiler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Abbildung 22 Darstellung Projekte im Stadtteil Esch/Auweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Abbildung 23 Darstellung Projekte im Stadtteil Fühlingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Abbildung 24 Darstellung Projekte im Stadtteil Heimersdorf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Abbildung 25 Darstellung Projekte im Stadtteil Lindweiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Abbildung 26 Darstellung Projekte im Stadtteil Merkenich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Abbildung 27 Darstellung Projekte im Stadtteil Pesch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Abbildung 28 Darstellung Projekte im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven . . . . . . . . . . . 66
Abbildung 29 Darstellung Projekte im Stadtteil Seeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Abbildung 30 Darstellung Projekte im Stadtteil Volkhoven/Weiler . . . . . . . . . . . . . . . 71
Abbildung 31 Projekte im Stadtteil Worringen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Abbildung 32 Darstellung Raummodell der Bürger*innenwerkstatt,  
Stottrop Stadtplanung 2025. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Abbildung 33 Darstellung Zeitplan der Öffentlichkeitsbeteiligung in  
den Stadtbezirken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81

Beratungsverlauf (1)

07.05.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3516/2025
Typ
Mitteilung BV
Datum
27.04.2026
Erstellt
09.12.2025 11:03