AN/1681/2022
Velosichere Schiene- Kein Sturz durch Querung
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Die FRAKTION Anfrage nach § 4
3792 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.09.2022 AN/1681/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 27.09.2022 Velosichere Schiene- Kein Sturz durch Querung Sehr geehrter Herr Hammer, sehr geehrte frau Oberbürgermeisterin, Die FRAKTION im Rat der Stadt Köln bittet Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Verkehrs- ausschusses am 27.09.2022 zu setzen: Testprojekt Velosichere Schiene Die zu Testzwecken auf dem Abzweig zum Betriebshof der KVB Ende Juli in Weidenpesch eingebrach- ten Gummis der velosicheren Gleisanlage sollen wohl schon im August verschlissen sein. So ist es dem Kurznachrichtendienst Twitter zu entnehmen. In der Folge kam es seitdem zu zahlreiche Spekulationen. Die eingebauten Gummis sollen wohl aufgrund der ausstehenden Zulassung des TBA erst mit einer Verspätung von 2 Jahren in die bereits verbaute Vorrichtung eingebracht worden sein. Aufgrund des späten Einbaus soll es daher Probleme mit der Reinigung der Stellen gegeben haben. Dies könnte Ein- fluss auf den Verschleiß genommen haben. Es wird kolportiert, die KVB würde den Versuch daher abbrechen und folglich keine sicheren Gleisanla- gen für Radfahrer:innen mehr schaffen wollen. Rathaus An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Lino Hammer Fraktion Die FRAKTION Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Karina Syndicus Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de E-Mail: karina.syndicus@stadt -koeln.de - 2 - Zudem wird der Eindruck geschildert, die KVB hätten gar keinen „Bock“ auf einen erfolgreichen Test velosicherer Schienen. Als Grund wird vermutet, dass sie sonst an vielen Stellen der Stadt aufgefordert werden würden diese einzusetzen, was einen Haufen Aufwand und Mehrkosten nach sich ziehen würde. Seitens des Herstellers wurde bekannt, dass dieser im Oktober die nächste Generation Gummis kosten- frei einsetzen wird, damit auch in Köln valide Ergebnisse erzielt werden können. Zudem wird von Rechercheergebnissen in Kölner Notaufnahmen und Rettungsdiensten berichtet, nach denen es in Köln täglich zu 2-3 verletzungsbedingten Einlieferungen/Aufnahmen aus Rad-Schiene- Kontakten kommt. Daher scheint der Testversuch der Velosicheren Schiene nach wie vor ein drängendes Thema zu sein, welches der Aufklärung, transparenten Darstellung und Fortführung bedarf. Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen: 1. Wie steht es derzeit aktuell um den Test „Velosichere Schiene“ in Weidenpesch? Besteht An- lass zur Sorge, dass der Verschleiß aufgrund des verspäteten Einsetzens der Gummis, bei- spielsweise durch Probleme bei der Säuberung oder Ähnlichem, verursacht wurde und somit zu fehlerhaften Ergebnissen führt? 2. Trifft es zu, dass das um ca. zwei Jahre verspätete Einsetzen der Gummis die Folge der aus- stehenden Zulassung bei der TBA oder anderer Stellen ist? Falls ja: woran lag das denn? 3. Wird der Versuch erneut mit der neuen Generation Gummis durchgeführt? Und falls ja: wie soll sichergestellt werden das eventuelle Fehler des ersten Gummiversuches nicht wiederholt und diesmal valide Ergebnisse erzeugt werden? 4. Hat die Verwaltung bereits eine Prioritätenliste von Gefahrenstellen erstellt oder vorliegen, mit- tels derer bei einem erfolgreichen Test diese zeitnah durch Gummis entschärft werden kön- nen? 5. Liegen der Verwaltung zu Unfallschäden durch Rad-Schienen-Kontakte Zahlen aus den Kölner Notaufnahmen der Krankenhäuser vor? Falls nicht, von welcher Dunkelziffer ist hier auszuge- hen? Gez Karina Syndicus (Fraktionsvorsitzende)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (1)
- Unter Goldschmied 6
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1681/2022
- Typ
- Die PARTEI Anfrage nach § 4
- Datum
- 22.09.2022
- Erstellt
- 22.09.2022 02:19