Mandari Insight

AN/1348/2025

Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Beteiligungsrechte der Bezirksvertretung Ehrenfeld bei der Sanierung der Ehrenfelder U-Bahnstrecke wahren

Antrag nach § 3 BV4 (SPD) 19.11.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 01.12.2025, TOP 8.2

Antrag nach § 3 (SPD BV4)

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht BV

· application/pdf

Ansehen

Antrag nach § 3 (SPD BV4)

3500 Zeichen

SPD-Fraktion  
in der Bezirksvertretung Ehrenfeld 
 
 
 
 
SPD-Fraktion Ehrenfeld, Bezirksrathaus Venloer Straße 419 – 421, 50825 Köln  spd-bv4@stadt-koeln.de 
 
Herrn Bezirksbürgermeister  
Volker Spelthann  
 
Herrn Oberbürgermeister  
Torsten Burmester 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/1348/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 01.12.2025 
 
Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Beteiligungsrechte der Bezirksvertretung Ehrenfeld bei der 
Sanierung der Ehrenfelder U-Bahnstrecke wahren 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
die SPD-Fraktion bittet darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der 
Bezirksvertretung Ehrenfeld am 1. Dezember2025 zu setzen. 
 
Beschluss: 
 
1. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld ist gemäß der ihr zustehenden Rechte an allen Beschlüssen der 
für 2027 geplanten brandschutztechnischen Sanierung der Ehrenfelder U-Bahnhaltestellen 
zwischen Piusstraße und Akazienweg zu beteiligen.  
2. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld legt besonderen Wert darauf, dass die Sanierung mit möglichst 
geringen Einschränkungen des Fahrgastbetriebes erfolgt. 
3. Die Stationen der 1989 eingeweihte Ehrenfelder U-Bahn Strecke wurden von unterschiedliche 
Künstlern und Künstlerinnen gestaltet. Diesen künstlerischen Ansatz gilt es zu respektieren und im 
Rahmen der Sanierung entsprechen zu beachten. 
4. Bei der notwendigen Sanierung des Gewölbes der U-Bahnstation Leyendeckerstraße kann die 
künstlerische Gestaltung nicht erhalten bleiben. Die Künstlerin, Frau Uta Utaz, hat bereits erklärt, 
dass Sie auf eine Wiederherstellung ihrer Arbeit verzichtet. Der Empfehlung des beigezogenen 
Kunstsachverständigen, Herrn Dr. Johannes Stahl, ist zu folgen und ein Wettbewerb für eine 
künstlerische Neugestaltung auszuloben. Die vom Gestaltungsbeirat präferierte architektonische 
Lösung, wird dem Gesamtkunstwerk U-Bahnstrecke Ehrenfeld nicht gerecht.  
5. Das Kunstwerk City Light Motion des Künstlers Gerd Winner auf der Fahrebene der U-Bahnstation 
ist von der bevorstehenden Sanierung nicht betroffen. Hierzu gibt es bereits einen Beschluss der

SPD-Fraktion  
in der Bezirksvertretung Ehrenfeld 
 
 
 
BV Ehrenfeld aus der Sitzung vom 11. März 2024. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld erwartet 
unverzüglich den damals bereits geforderten Sachstandsbericht. 
6. Dieser Antrag ist an den Verkehrsausschuss und an den Ausschuss für Kunst und Kultur 
weiterzuleiten. 
 
Begründung  
Erst auf Nachfrage hat die Verwaltung in einem Fachgespräch die Bezirksvertretung 
Ehrenfeld im November 2025 über die geplanten Sanierungsarbeiten an den U-
Bahnstationen der Ehrenfelder Strecke informiert. Zuvor hat eine umfangreiche Beteiligung 
des Gestaltungsbeirates gegeben. Die Verwaltung sicherte zu, die Bezirksvertretung 
Ehrenfeld künftig über anstehende Maßnahmen informieren zu wollen.  
Eine nachgehende Information der Bezirksvertretung ist nicht ausreichend. Die 
Beteiligungsrechte der Bezirksvertretung sind vollumfänglich zu wahren. Insbesondere, da 
während der Sanierungsmaßnahmen mit erhebliche Einschränkungen für die Fahrgäste der 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG zu rechnen ist.  
Was die Frage der Gestaltung angeht, so ist der Gestaltungsbeirat kein Beschlussorgan 
gemäß Gemeindeordnung, sondern soll beraten und Empfehlungen aussprechen.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
Petra Bossinger      Udo Hanselmann 
Fraktionsvorsitzende     Bezirksvertreter

Sachstandsbericht BV

5279 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-4 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1348/2025
Stand: 09.01.2026 
Sachstandsbericht  
Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Beteiligungsrechte der Bezirksvertretung Ehrenfeld bei 
der Sanierung der Ehrenfelder U-Bahnstrecke wahren 
Beschluss:  
 
 
1. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld ist gemäß der ihr zustehenden Rechte an allen Be-
schlüssen der für 2027 geplanten brandschutztechnischen Sanierung der Ehrenfelder 
U-Bahnhaltestellen zwischen Piusstraße und Akazienweg zu beteiligen.  
2. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld legt besonderen Wert darauf, dass die Sanierung mit 
möglichst geringen Einschränkungen des Fahrgastbetriebes erfolgt. 
3. Die Stationen der 1989 eingeweihte Ehrenfelder U-Bahn Strecke wurden von unter-
schiedliche Künstlern und Künstlerinnen gestaltet. Diesen künstlerischen Ansatz gilt es 
zu respektieren und im Rahmen der Sanierung entsprechen zu beachten. Es bietet 
sich beispielsweise an, hierfür einen künstlerischen Wettbewerb unter Einbezie-
hung der Macher*innen des Cityleaks-Urbanartsfestivals zu veranstalten. 
4. Bei der notwendigen Sanierung des Gewölbes der U-Bahnstation Leyendeckerstraße 
kann die künstlerische Gestaltung nicht erhalten bleiben. Die Künstlerin, Frau Uta 
Utaz, hat bereits erklärt, dass Sie auf eine Wiederherstellung ihrer Arbeit verzichtet. 
Der Empfehlung des beigezogenen Kunstsachverständigen, Herrn Dr. Johannes Stahl, 
ist zu folgen und ein Wettbewerb für eine künstlerische Neugestaltung auszuloben. Die 
vom Gestaltungsbeirat präferierte architektonische Lösung, wird dem Gesamtkunst-
werk U-Bahnstrecke Ehrenfeld nicht gerecht.  
5. Das Kunstwerk City Light Motion des Künstlers Gerd Winner auf der Fahrebene der U-
Bahnstation ist von der bevorstehenden Sanierung nicht betroffen. Hierzu gibt es be-
reits einen Beschluss der BV Ehrenfeld aus der Sitzung vom 11. März 2024. Die Be-
zirksvertretung Ehrenfeld erwartet unverzüglich den damals bereits geforderten Sach-
standsbericht. 
6. Dieser Antrag ist an den Verkehrsausschuss und an den Ausschuss für Kunst und Kul-
tur weiterzuleiten. 
7. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld bekräftigt ihren Beschluss ´vom 03.02.2025 zur 
Errichtung eines zweiten Ausgangs für die U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“ 
(AN/0068/2025) 
 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt

2 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
 
Stellungnahme zu den Beschlusspunkten 
Zu 1.: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld wird im Rahmen der erforderlichen Baubeschlüsse für die 
Umsetzung der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Ehrenfelder Stadtbahnhaltestellen 
gemäß der Zuständigkeitsordnung beteiligt. 
 
Zu 2.: 
Die Realisierung der Sanierungsmaßnahmen mit möglichst geringen Einschränkungen des 
Fahrgastbetriebes ist sowohl im Interesse der KVB als auch der Stadtverwaltung. Die Auswahl 
der Ausführungsvarianten erfolgt infolgedessen unter der Prämisse die Eingriffe in den Fahr-
gastbetrieb möglichst auf ein Minimum zu reduzieren. 
 
Zu 3.: 
Um den künstlerischen Ansatz in den unterirdischen Stadtbahnhaltestellen in Ehrenfeld zu 
wahren, wurde seitens der KVB der Kunstsachverständige Dr. Johannes Stahl mit einem Gut-
achten zu den Auswirkungen auf die Kunst und Gestaltung in den Haltestellen beauftragt. Die 
Hinweise des Kunstgutachters werden in der Planung und Umsetzung berücksichtigt, sodass 
mit Ausnahme an der Haltestelle Leyendeckerstraße keine negative Beeinträchtigung der 
künstlerischen Gestaltung der Haltestellen zu verzeichnen ist. 
 
Zu 4.: 
An der Haltestelle Leyendeckerstaße kann das vorhandene Kunstwerk auf dem Gewölbe nicht 
erhalten werden, da die Gewölbekonstruktion den Anforderungen an den Brandschutz und die 
Akustik nicht genügt. Das neu geplante Gewölbe soll eine architektonisch anspruchsvolle Ge-
staltung erhalten, die mit dem Gestaltungsbeirat beraten wurde und der Politik zur Entschei-
dung vorgelegt wird. 
 
Zu 5.: 
Das Kunstwerk „City Light Motion“ des Künstlers Gerd Winner in der Stadtbahnhaltestelle Pi-
usstraße ist von der Brandschutzertüchtigungsmaßnahme im Zuge der Kapazitätserweiterung 
der Linien 4, 13 und 18 nicht betroffen. 
Losgelöst davon ist ein Entfernen des auf dem Siebdruck aufgesprühten Graffiti nicht ohne 
Beschädigung des darunterliegenden Kunstwerks möglich, sodass das weitere Vorgehen un-
ter Einbeziehung der zuständigen Gremien zu klären ist. Der Sachstandsbericht zum Antrag 
AN/0289/2024 erfolgt separat. 
 
Zu 7.: 
Aus dem Brandschutzgutachten für die U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“ geht hervor, dass aus

3 
 
Brandschutzgründen eine zweite Treppe von der Bahnsteigebene zur Verteilerebene erforder-
lich ist. Diese zusätzliche Treppe wird im Zuge der Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung er-
richtet. Ein zusätzlicher Ausgang bzw. eine zusätzliche Treppe von der Verteilerebene an die 
Oberfläche ist nicht erforderlich und dementsprechend auch nicht im Zuge der Kapazitätser-
weiterung geplant. Im Sachstandsbericht zum Antrag AN/0068/2025 wurde ausführlich auf die 
großen baulichen Auswirkungen und den geringen Nutzen der zusätzlichen Treppen zur 
Oberfläche eingegangen. Daher wird derzeit von der Verwaltung eine Weiterverfolgung der 
Planung nicht vorangetrieben. 
 
Nächste Schritte: 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Kein weiterer Sachstandsbericht vorgesehen.

Beratungsverlauf (1)

01.12.2025 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 8.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1348/2025
Typ
Antrag nach § 3 BV4 (SPD)
Datum
19.11.2025
Erstellt
19.11.2025 09:00