2934/2017
Reinigungsleistungen im Domumfeld
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Mitteilung Ausschuss
945 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/662/1 Vorlagen-Nummer 05.10.2017 2934/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln 12.10.2017 Reinigungsleistungen im Domumfeld Für erweiterte Reinigungsleistungen im Domumfeld wurde eine Dringlichkeitsentscheidung (2438/2017 – siehe Anlage 1 nebst Anlagen 2 und 3) erstellt, die am 12.09.2017 von Frau Oberbür- germeisterin Reker und von Herrn Petelkau unterschrieben wurde. Der Ausschuss Allgemeine Ver- waltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales (AVR) hat diese Dringlichkeitsentscheidung in seiner Sitzung am 18.09.2017 einstimmig genehmigt (Anlage 4). In der Sitzung des AVR wurde da- rum gebeten, diese dem Ausschuss Umwelt und Grün zur Kenntnis zu geben. Da das zuständige Gremium der Betriebsausschuss für Abfallwirtschaft ist, erfolgt diese Mitteilung hiermit an dieses Gremium. Gez. Blome
Anlage 4 - AVR-Sitzung am 18.09.2017 TOP 11.2
2023 Zeichen
Geschäftsführung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales Frau Mahmod Telefon: (0221) 221 25001 Fax : (0221) 221 26565 E-Mail: midia.mahmod@stadt-koeln.de Datum: 19.09.2017 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales vom 18.09.2017 öffentlich 11.2 Erweiterung der Reinigungsleistung im Domumfeld durch die AWB 2438/2017 MdR Krupp rät der Verwaltung, auf das Angebot der AWB, kurzfristig vorübergehend einen „Kümmerer“ im Domumfeld bereitzustellen, einzugehen und erinnert an das Wort von Frau Oberbürgermeisterin Reker, kurzfristig die Funktion „Kümmerer“ im Domumfeld zu schaffen. In Bezug auf die Ausweitung des Toilettenangebots am Breslauer Platz (Lösung s- vorschlag L8) sehe die SPD-Fraktion Handlungsbedarf; kurzfristig müsse hier zumi n- dest eine provisorische Lösung geschaffen werden. Gleiches gelte auch für die Au s- weitung der Tu nnelreinigung (Lösungsvorschlag L6), hier sollte eine entsprechende Beauftragung im Rahmen des bestehenden Tunnelvertrages angegangen werden. Da es sich inhaltlich nicht um ein originäres AVR -Thema handele, bittet er darum, den TOP auch dem Ausschuss Umwelt und Grün zur Kenntnis zu geben. Dort kön n- ten dann die von ihm angesprochenen Aspekte näher besprochen werden. Der Vorsitzende stellt die Vorlage zur Abstimmung. Beschluss: Der AVR genehmigt die am 12.09.2017 getroffene Dringlichkeitsentscheidung: Gemäß § 60 Abs. 2 S. 1 GO NRW in Verbindung mit § 10 der Hauptsatzung b e- schließen wir, dass die Verwaltung die AWB mit den zusätzlichen Reinigungsleistu n- gen im Domumfeld gemäß dem als Anlage beigefügten Angebot in Höhe von 355.075,24 € netto p. a. (bzw. 4 22.539,54 € brutto p. a.) beauftragt. Die Beauftr a- gung soll ab September 2017 und für das Jahr 2018 erfolgen. Danach werden die Leistungen in dem neuen Vertrag mit den AWB geregelt. Anlage 4 Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 2 - Konzept zur Verbesserung der Sauberkeit im erweiterten Domumfeld
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AWB/ Otto/ Juni 2016
Sauberkeit im erweiterten
Domumfeld
Vorschlag zur Verbesserung der Sauberkeit
Stand: 16.06.2016
- Ergänzung 04.08.2017
Anlage 2
AWB/ Otto/ Juni 2016
Agenda
1. Einleitung
2. Übersicht Gebiet erweitertes Domumfeld
3. Status Quo Reinigung
Gebührenfinanziert
Haushaltsfinanziert
4. Status Quo Infrastruktur
Papierkörbe
Toiletten
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
Infrastruktur
„Kümmerer“
6. Lösungsvorschläge
Sauberkeit
Infrastruktur
„Kümmerer“
7. Zusammenfassung
8. Anhang
Maßnahmenkatalog AG „Elemente und Sondernutzung im öffentlichen Raum
Übersicht Verursacher „To-Go Verpackungen“
Wildpinklerproblematik - Bezirksvertretung Innenstadt
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AWB/ Otto/ Juni 2016
1. Einleitung
Der nachstehende Vorschlag zur Verbesserung der Sauberkeit im erweiterten Domumfeld basiert
auf den Erkenntnissen und Anregungen aus den Arbeitskreisen „Domumfeld“ (Leitung Dez. I /
2014), Begehungen (Leitung 61, zuletzt am 27.01.2016) sowie diversen Nachbesprechungen.
Des Weiteren wurden Anregungen aus dem Maßnahmenkatalog AG „Elemente und
Sondernutzung im öffentlichen Raum“ (Leitung Dez. VI / 2015 – s. Anhang I) soweit möglich mit in
die Überlegungen einbezogen.
AWB hat alle betroffenen Bereiche erneut analysiert, in Abstimmung mit Stadtplanungsamt/
Stadtraummanagement das Gebiet konkretisiert bzw. leicht erweitert und auf dieser Basis
Vorschläge nebst entsprechenden Kalkulationen erstellt. Hierbei wurden sowohl
Satzungsleistungen als auch Zusatzleistungen durch AWB bei den Lösungsvorschlägen
berücksichtigt.
Diese Überlegungen sind Basis des vorliegenden Papiers, welches wie folgt gegliedert ist:
Zur Einführung wird zunächst das Gebiet erweitertes Domumfeld sowie der Status Quo für den
Bereich Reinigung und Infrastruktur beschrieben
Im Weiteren werden Problemzonen und Handlungsfelder identifiziert und anhand
ausgewählter Bilder veranschaulicht
Anschließend werden Lösungsvorschläge aufgeführt und mit Kostenprognosen hinterlegt
Zum Abschluss bietet die Zusammenfassung eine Übersicht aller Handlungsfelder,
empfohlenen Maßnahmen und Kosten
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AWB/ Otto/ Juni 2016
2. Übersicht erweitertes Domumfeld
Gebiet
Als relevantes Gebiet des
erweiterten Domumfeldes wurde in
Abstimmung mit allen beteiligten
Ämtern und der AWB unter
Führung des Stadtplanungsamtes
am 27.01.2016 das nebenstehende
Areal (grüne Markierung)
identifiziert.
Neben Flächen in städtischer
Zuständigkeit gibt es zudem große
Bereiche in anderen
Zuständigkeiten wie z. B. der
Deutschen Bahn, Museum Ludwig,
KVB, Musical Dome und RGM
(blaue Markierung).
4 Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
Das Gebiet des erweiterten
Domumfeldes beinhaltet
zudem diverse Tunnel.
Die Tunnel in Zuständigkeit
der Stadt (Amt 69) sind
nebenstehend markiert.
Es gibt darüber hinaus weitere
Zuständigkeiten für
Tunnelbereiche, die Dritten
(z. B. DB) obliegen.
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2. Übersicht erweitertes Domumfeld
Tunnel
Quelle: Stadt Köln (69)
AWB/ Otto/ Juni 2016
3. Status Quo Reinigung*
Gebührenfinanziert
Im Bereich des erweiterten
Domumfeldes findet eine intensive
Satzungsreinigung statt.
Die Reinigungshäufigkeit liegt bei 13-
bzw. 15-maliger Reinigung pro Woche.
Zu den Leistungen der
Satzungsreinigung gehören:
Tägliche Grundreinigung (manuell
und maschinell) bis zu 15x pro
Woche
Gestellung Papierkörbe, inkl. Leerung
Wildkrautbeseitigung
Winterdienst
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* Stand Januar 2016
Quelle: AWB
Die Kosten werden aus dem Gebührenaufkommen gedeckt.
AWB/ Otto/ Juni 2016
3. Status Quo Reinigung*
Haushaltsfinanziert (1/2)
Zudem werden im Rahmen diverser Einzelbeauftragungen (Stadt Köln/AWB) weitergehende Leistungen
erbracht. Die Finanzierung erfolgt durch Haushaltsmittel.
* Stand Januar 2016
Vertrag Dom (AWB/Eigenbetrieb)
Tägliche Permanentreinigung Bahnhofsvorplatz (05:30 - 23:30 Uhr)
Tägliche Nassreinigung im Domumfeld sowie
Nassreinigung der Domtreppe am Wochenende (Sa./So. + feiertags)
12 x jährliche Intensivreinigung Bahnhofsvorplatz
(Tiefenreinigung & Kaugummientfernung)
2 x jährliche Außenreinigung der Lamellen des Aufzugsbauwerks
Vertrag Sonderflächen (AWB/Eigenbetrieb)
Manuelle und maschinelle Reinigung Breslauer Platz,
Verbindungsweg Roncalliplatz und
Am Domhof – 15 x pro Woche
12 x jährliche Intensivreinigung der Domtreppe
Zwischensumme
Kosten (brutto)
255.610,74 €
206.195,63 €
43.459,19 €
2.796,14 €
508.061,70 €
75.089,65 €
38.144,27 €
113.233,92 €
621.295,62 €
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AWB/ Otto/ Juni 2016
3. Status Quo Reinigung*
Haushaltsfinanziert (2/2)
Vertrag Tunnelreinigung (AWB/69)
Einmal jährliche Reinigung des Tunnels Trankgasse sowie
des Tunnels Am Domhof.
* Stand Januar 2016
Haushaltsfinanzierte Leistungen Stadt Köln (Status Quo): ca. 655.000,- € / 2016
** Prognosewerte, brutto
Toilettenvertrag (AWB/69)
Im Rahmen des Strategiepapier für ein ganzheitliches Toilettenkonzept in Köln (2594/2013)
betreibt AWB seit 2015 u. a. die Toilette am Dom/Roncalliplatz
Während der Öffnungszeiten (tägl. 8:00-21:00 Uhr sowie Sonderöffnungszeiten bis 1:00 Uhr)
wird die Sauberkeit der Toiletten durch Personal vor Ort (KGAB) sichergestellt
Das Nutzungsentgelt beträgt 50 Cent
Auf Grund des hohen Besucheraufkommen dieses Standortes (ca. 360.000 Nutzer/Jahr) decken
die Einnahmen die notwendigen Aufwendungen für den Betrieb der Toilettenanlage
Kosten (brutto)
33.000 €**
0 €**
654.295,62 €
(Anm.: in 2015: 179.822 € Kosten gegenüber 188.953 € Erlösen)
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AWB/ Otto/ Juni 2016
4. Status Quo Infrastruktur*
Papierkörbe
• Alle Vorschläge aus dem Arbeitskreis 2014
wurden geprüft und in Abstimmung mit
Stadtraumgestaltung und Polizei umgesetzt
• Aktuell stehen im erweiterten Domumfeld
ca. 150 Papierkörbe
• Weiterer Anpassungsbedarf besteht nicht
• Ergänzend wird aktuell durch AWB geprüft
(AN/1840/2015), inwieweit alternative
Papierkörbe mit Presseinrichtung bzw.
deutlich vergrößertem Volumen zur
weiterer Entlastung an hochfrequentierten
Standorten beitragen können
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* Stand Januar 2016
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
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4. Status Quo Infrastruktur*
Toiletten
* Stand Januar 2016
WC WC
WC
WC
Im erweiterten Domumfeld gibt es neben
diversen Gastronomielokalen aktuell
folgendes Toilettenangebot:
Öffentliche Toiletten (kostenpflichtig)
• Hauptbahnhof (Mc Clean/
behindertengerecht/tägl. 24 Std.)
• Dom/Roncalliplatz (Stadt Köln/AWB;
behindertengerecht/tägl. 8:00-21:00 Uhr
sowie Sonderöffnungszeiten bis 1:00 Uhr)
Toiletten in öffentlichen Gebäuden
• Museum Ludwig (eingeschränkt
behindertengerecht/Di.-So.10:00-18:00 Uhr)
• Römisch-Germanisches Museum
(eingeschränkt behindertengerecht/
Di.-So. 10:00-17:00 Uhr)
„HappyToilet Köln“
• Brauhaus Früh am Dom (nicht
behindertengerecht, tägl. 8:00-24:00 Uhr)
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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Trotz diverser Reinigungsaufträge durch AWB (Satzung bzw. Zusatzbeauftragungen) gibt es
hinsichtlich der Reinigung weiteren Handlungsbedarf.
Dieser ist größtenteils in der Fertigstellung weiterer Flächen im Domumfeld, vorhandener
Baustellen, wachsendem Volumen an Fast-Food Abfällen sowie einem gestiegenem
Sauberkeitsanspruch begründet.
Eine weitere Ursache liegt in den zahlreichen Schnittstellen zwischen Verursachern und
Verantwortlichen. Hier fehlt es oftmals an einem verbindlichen Austausch zwischen den
handelnden Akteuren bzw. nicht gelebten Verantwortlichkeiten.
Waren in der Vergangenheit immer wieder kurzfristige Aufräumaktionen zur Verbesserung der
Situation vor besonderen Anlässen notwendig, so ist der Anspruch dieses Konzeptes eine
nachhaltige Verbesserung des Erscheinungsbildes im erweiterten Domumfeld.
Die nachfolgend aufgeführten Handlungsfelder tragen diesen Überlegungen Rechnung.
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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H1: Sauberkeit zwischen den
Satzungsreinigungen
Auf allen Straßen, Wegen und Plätzen im erweiterten
Domumfeld finden täglich zwischen 06:30 und 21:30
Uhr zwei Satzungsreinigungen statt.
Mit Ausnahme vom Bahnhofsvorplatz
(Permanentreinigung) bleiben im gesamten Areal in
den Zwischenzeiten die achtlos weggeworfenen
Abfälle liegen und verunglimpfen das Stadtbild.
H2: Urin- und Fäkalien
In vielen Ecken und Bereichen im erweiterten
Domumfeld, insbesondere in der Johannesstraße,
entstehen täglich Urin- und Fäkalienhinterlassen-
schaften.
Dies führt zu teils ekelerregenden Zuständen und
beißendem Geruch.
Quelle: AWB
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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H3: Kaugummi und allgemeine
Flächenverschmutzung
Anders als beim Bahnhofsvorplatz fehlt
insbesondere auf der Domplatte und dem
Breslauer Platz eine Kaugummientfernung inkl.
Tiefenreinigung, um die abgedunkelten und mit
Flecken verschmutzten Flächen aufzuwerten.
Hinzu kommen Verschmutzungen und
Fleckenbildungen, die auch bei täglicher
Nassreinigung mit kaltem Wasser nicht beseitigt
werden können und damit eine besondere
Tiefenreinigung notwendig machen.
H4: Taubenkot oder Graffiti auf den
Brüstungen und Bänken
Insbesondere auf den Brüstungen und anderen
höher gelegenen Flächen sammelt sich
Taubenkot. Zudem werden diese Flächen
bevorzugt mit Graffiti verschmutzt.
Quelle: AWB
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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H5: Verschmutzungen von Hochbeeten,
Bepflanzungen bzw. Lüftungsschächten
Zwischen den Blumen und Sträuchern oder auf
Lüftungsschächten sammelt sich Flugmüll, der
einer besonderen Entfernung bedarf.
H6: Grenzbereiche der Zuständigkeit, z. B. an
Treppenabgängen und Parkplatz DB
Auf Grund unscharfer Zuständigkeiten bzw.
unterschiedlichem Sauberkeitsverständnis sind
hier längerfristige Ansammlungen von Flugmüll zu
beobachten. Oftmals ist eine zeitnahe Entfernung
schwierig und die Entfernung erfolgt auf Kosten
der Stadt Köln.
H7: Verdreckte Baustellenbereiche
Eine Reinigung des Straßenlandes ist nur bis zum
Bauzaun möglich. Das Gesamterscheinungsbild
wird aber auch durch Verschmutzungen jenseits
des Zauns geprägt. Wie bei H6 herrscht auch hier
oftmals ein verringertes Sauberkeitsempfinden.
Quelle: AWB
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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H8: Sonderverschmutzungen bei Events
Insbesondere zu Silvester, Karneval und bei
Veranstaltungen sowie Demonstrationen treten
phasenweise überdurchschnittliche
Verschmutzungen und Abfallmengen auf.
H9: Hinterlassenschaften von „Schlafplätzen“
nach Räumungen durch Ordnungsamt und
Polizei
Nach Räumungsaktionen gilt es zeitnah die
Hinterlassenschaften zu entfernen und das Umfeld
wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu
versetzen.
H10: Dunkle und verschmutzte Tunnel
Einige Tunnel unterliegen keiner regelmäßigen
Reinigung und zeigen ein sehr dunkles und
unangenehmes Sauberkeitsbild. Die aktuelle
Diskussion zeigt zudem wie wichtig es ist, auch in
diesen Räumen durch Helligkeit und Sauberkeit
ein hohes Sicherheitsgefühl zu vermitteln.
Quelle: AWB
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Sauberkeit
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H11: Aufkleber und Graffiti an Laternen,
Schildern und Stromkästen
Aufkleber und Graffiti verunstalten regelmäßig das
Stadtbild. Hiervon sind neben Mülleimern verstärkt
Laternen, Schilder und Stromkästen betroffen.
Die Sauberkeit dieser Elemente obliegt nicht der
Verantwortung der Stadt Köln, sondern den
Inhabern des Stadtmobiliars (Telekom,
RheinEnergie, etc.).
H12: Lose bzw. falsch ersetzte Pflastersteine
Nach erfolgten Baumaßnahmen wird oftmals der
ursprüngliche Zustand nicht wieder hergestellt.
Dies ist sowohl für die Reinigung als auch für das
Stadtbild problematisch.
Quelle: AWB
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
Infrastruktur
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H13: Erhöhung Papierkorbvolumen an
hochfrequentierten Standorten
Zu hochfrequentierten Zeiten kommt es an einzelnen
Standorten vor, dass das Papierkorbvolumen (Colonia
Doppelstandort: 160 l) trotz vielfacher Leerung nicht
ausreicht.
Eine repräsentative Analyse von INFA (2015) im
Auftrag der AWB für den Bereich Dom, Hohe Straße
und Schildergasse zeigt zudem, dass mittlerweile 55 %
des Papierkorbvolumens in diesem Bereich aus „To-Go
Verpackungen“ besteht.
H14: Wildpinkler
Im Rahmen der Infrastrukturbetrachtung wird deutlich,
dass die Wildpinkler nicht bereit sind, eine Toilette
aufzusuchen sofern diese sich nicht in unmittelbarer
Nähe befindet bzw. kostenlos ist. (s. auch H2). Die
Nutzung des Aufzugs beispielsweise am Bahnhofs-
vorplatz ist auf Grund der Hinterlassenschaften oftmals
kaum möglich.
Quelle: INFA
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
5. Identifizierte Handlungsfelder
„Kümmerer“
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H15: Fehlende Gesamtkoordination
Sowohl in den AG in 2014 (Dez. I), im
Stadtbildforum 2015 (Dez. VI), als auch bei den
gemeinsamen Rundgängen (Stadt Köln: 32, 61,
66, 67, 69 / AWB) wird deutlich, dass es auf
Grund der Komplexität der Akteure und Vielzahl
der Einzelmaßnahmen in der aktuellen Struktur
sehr schwierig ist, eine dauerhafte und
nachhaltige Sauberkeit im erweiterten Domumfeld
zu gewährleisten.
Es fehlt an einem zentralen „Kümmerer“, der für
die Gesamtkoordination rund um das Thema
Sauberkeit im erweiterten Domumfeld
verantwortlich zeichnet.
Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
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Nachfolgend wird mit Hilfe von 9 Lösungsvorschlägen eine dauerhafte Verbesserung der
Sauberkeit im Domumfeld aufgezeigt und die Notwendigkeit und mögliche Aufgaben eines
„Kümmerers“ skizziert.
Zur Vereinfachung der Darstellung werden hierbei ausschließlich Maßnahmen & Mehrkosten
gegenüber dem Status Quo (Kapitel 3, 4) aufgeführt.
Für die vorgeschlagenen Maßnahmen werden zusätzliche Mittel in Höhe von 540.000 €/ Jahr
(zzgl. Kämmereranteil für die Satzungserhöhung) benötigt.
Eine Gesamtübersicht der Handlungsfelder, Maßnahmen und Kosten wird in Kapitel 7 dargestellt.
Anmerkung:
Im Rahmen der Vertragsverlängerung ist eine Anpassung der betroffenen Verträge (Stadt Köln/ AWB)
vorgesehen. Hierdurch ist sichergestellt, dass sowohl eine klare Kostenzuordnung zu den betroffenen Ämtern
gewährleistet ist, als auch eine Doppelberechnung von Leistungen ausgeschlossen werden kann. Bei der
Kostenprognose wurde dies bereits entsprechend berücksichtigt.
6. Lösungsvorschlag
Sauberkeit / Infrastruktur / „Kümmerer“
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L1
Sauberkeit / Satzungsreinigung
L1: Ausweitung der
Satzungsleistung
Zur Verbesserung der Sauberkeit am
Sonntag wird eine Erhöhung der
satzungsgemäßen Reinigungsleistungen
um eine Reinigung am Sonntag-
nachmittag empfohlen. Diese
Maßnahme hat einen positiven Einfluss
auf das identifizierten Handlungsfeld H1
(durch Ausweitung Zeiten der
Satzungsreinigung).
Diese satzungsgemäße Reinigung ist
Basis für die anschließende
haushaltsfinanzierte Permanentreinigung
(s. nächste Seite) und wird zu Anfang und
am Ende der dargestellten
Reinigungszeiten durchgeführt.
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Reinigungshäufigkeiten
NEU
14 malige Satzung
16 malige Satzung
Quelle: AWB
Zusatzkosten: Kämmereranteil an den Satzungsleistungen
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L2
Sauberkeit / Permanentreinigung
L2: Ausweitung der Permanentreinigung
Als Lösungsvorschlag für die identifizierten
Handlungsfelder H1, H4, H5, H6, H7, H9 und H11
wird (über die „Grundreinigung“ der Satzung
hinaus) eine Ausweitung der Permanentreinigung
im erweiterten Domumfeld empfohlen.
Die Gesamtreinigungszeiten (5:30-23:30 Uhr) im
Bereich des Bahnhofvorplatzes haben sich
bewährt und werden beibehalten: Hier findet
jedoch eine Ausweitung des Gebietes „rund um
McDonalds“ (gelbe Markierung) statt.
Für den übrigen Bereich (pinke Markierung) ist
eine Permanentreinigung analog der heutigen
Vorgehensweise am Bahnhofvorplatzes
vorgesehen. Auf Grund unterschiedlicher Nutzer-
Ströme werden hier Gesamtreinigungszeiten in der
Zeit von 6:30-21:30 Uhr als ausreichend
angesehen.
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Quelle: AWB
Zusatzkosten: ca. 400.000,- €/ Jahr*
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
L1+L2
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L3
Sauberkeit / Nasseinigung
L3: Nassreinigung
Als Lösungsvorschlag für das Handlungsfeld
H2 und in Teilen H4 wird eine Ausweitung der
Nassreinigung empfohlen.
Dies betrifft insbesondere die Johannisstraße.
Hier ist eine tägliche maschinelle
Nassreinigung vorgesehen.
Des Weiteren soll bedarfsgerecht (mind.
wöchentlich) unterhalb der Hohenzollernbrücke
eine maschinelle Nassreinigung erfolgen.
In allen betroffenen Bereichen (s. gelbe
Markierung) soll ein Mitarbeiter manuell mit
Wasser Fäkalien, Urin und Taubenkot
entfernen.
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Zusatzkosten: 30.000,- €/ Jahr*
Quelle: AWB
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L4
Sauberkeit / Intensivreinigung
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L4: Intensivreinigung
Zur Verbesserung des Erscheinungsbildes bzgl.
der Handlungsfelder H3 und in Teilen auch H11
wird eine regelmäßige Intensivreinigung der
Flächen mittels Spezialmaschinen empfohlen.
Hierzu gehören u. a.:
Monatliche Kaugummientfernung inkl.
Tiefenreinigung auf dem Bahnhofsvorplatz, der
Domtreppe und dem Breslauer Platz
Schwerpunktreinigungen von Kaugummi inkl.
Tiefenreinigung, z. B. Domplatte, am Römisch
Germanischen Museum, Bürgersteig am Hof
Intensivreinigung der Johannesstraße um
letzte Reste des aggressiven Taubenkots zu
entfernen
Quelle: AWB
Zusatzkosten: 35.000,- €/ Jahr*
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L5
Sauberkeit / Events
L5: Sonderverschmutzungen bei Events
In Bezug auf das Handlungsfeld H8 wird
empfohlen, zu Silvester und an den
Karnevalstagen zusätzliche Reinigungskräfte
auf dem Bahnhofsvorplatz und auf der
Domplatte einzusetzen. Bedarfsgerecht sollten
zudem im Anschluss an Veranstaltungen und
Demonstrationen weitere Reinigungskräfte
zeitnah für Sauberkeit sorgen.
Die prognostizierten Zusatzkosten basieren auf
Erfahrungswerten der AWB. Hierbei wird von 5
Sondereinsätzen pro Jahr ausgegangen, wobei
die Karnevalsreinigung den größten
Kostenblock darstellt.
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Quelle: AWB
Zusatzkosten: 25.000,- €/ Jahr*
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L6
Sauberkeit / Tunnel
L6: Verbesserung der Sauberkeit der
Tunnelwände/-decken
Eine Lösung zur Verbesserung des Handlungs-
felds H10 betrifft die Sauberkeit der
Tunnelwände und Decken.
Bisher findet lediglich in den Tunnelabschnitten
Trankgasse und Domtreppe eine jährliche
Reinigung der Wände statt. Für den Tunnel Am
Domhof ist bereits eine Reinigung im Rahmen
des bestehenden Tunnelvertrags (AWB/69)
beauftragt.
Für die anderen Tunnel (Johannisstraße,
Bahndammstraße, Am Frankenturm, Zufahrt
Parkhaus Philharmonie) wird eine jährliche
Reinigung der Tunnelwände empfohlen.
Zudem ist die Reinigung von Fremdtunneln
(z. B. DB) zu prüfen.
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Quelle: Stadt Köln (69)/ AWB
Zusatzkosten: 50.000,- €/ Jahr*
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L7
Infrastruktur / Papierkörbe
26
L7: Prüfung der Papierkorbinfrastruktur an
hochfrequentierten Standorten sowie Erarbeitung
einer verursachungsgerechten Kostenverteilung
(H13)
Grundsätzlich besteht im erweiterten Domumfeld
kein Handlungsbedarf der Papierkorbinfrastruktur.
Dennoch sollten die Ergebnisse der Analyse durch
AWB (AN/1840/2015), die zum Sommer diesen
Jahres vorliegen werden, Berücksichtigung finden,
um überfüllte Abfalleimer zu vermeiden und ggfls.
Kosten für die Leerung zu reduzieren.
In Hinblick auf Gebührengerechtigkeit sowie einer
nachhaltige Ressourcenwirtschaft wird angeregt,
Gespräche mit den maßgeblichen Verursachern
(s. Anhang II) der „To-Go Verpackungen“ zu
führen, um Möglichkeiten zur Reduzierung des
Abfalls bzw. eine Kostenübernahme zu eruieren.
Zusatzkosten: Keine direkten Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Köln;
aber ggfls. auf die Abfall bzw. Straßenreinigungsgebühren (Kämmereranteil)
Quelle: bigbellysolar-
deutschland.de
Quelle: antaswiss.ch Quelle: facebook.com/luneprodukte
Mögliche Alternativen zum Modell Colonia
Quelle: german-ecotec.com
AWB/ Otto/ Juni 2016
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6. Lösungsvorschlag L8
Infrastruktur / Toiletten
Urinal
Quelle: sanitronics.eu
Finanzierung: Budget Toilettenkonzept (69): Höhe abhängig von gewählter Lösung*
2-Raum
City Toilette
Quelle: AWB
L8: Ausweitung Toilettenangebot & stärkere
Sanktionierung Wildpinkler
Die Lösungsansätze zu H2 und H14 sind dreigeteilt:
Kurzfristig: Verstärkte „Wildpinkler-Streife“ durch
32. Hierbei ist die kürzlich erhöhte Strafe für
Wildpinkler bereits ein wichtiger erster Schritt.
Kurzfristig: Im Rahmen des Strategiepapiers für ein
ganzheitliches Toilettenkonzept in Köln (2594/2013)
wurde seitens des Rates die Berücksichtigung von
Urinalen grundsätzlich abgelehnt. Dies sollte auf
Basis des aktuellen Kenntnisstandes sowie
Anregungen der BV 1 (Anhang III) noch einmal auf
den Prüfstand gestellt werden.
Mittelfristig: Berücksichtigung der Möglichkeit zur
Installation einer 2-Raum City Toilette im Rahmen
des Umgestaltungskonzeptes Breslauer Platz.
Je nach Realisierungszeitpunkt sollte darüber
hinaus geprüft werden, vorab auf Teilen der Fläche
des Taxistandes am Breslauer Platz, eine 2-Raum
City Toilette (temporär) zu installieren.
* Prognosewerte gegenüber Status Quo, brutto
Kosten: 2-Raum-Toilette ca. 46.000 € /Jahr/ Stck. Urinal geschätzt: 25.000 €/Jahr/ Stck.
AWB/ Otto/ Juni 2016
6. Lösungsvorschlag L9
„Kümmerer“ (1/2)
L9 Einsatz eines zentralen „Kümmerers“
Im Sinne eines „Veedelsmanagers“ ist der Einsatz
eines verantwortlichen „Kümmerers“ ein wesentlicher
Baustein zur nachhaltigen Verbesserung der
Sauberkeit in diesem exponierten Gebiet (H15).
Eine endgültige Ausgestaltung der Aufgabe muss im
Nachgang mit allen Beteiligten verbindlich festgelegt
werden.
Denn zur erfolgreichen Arbeit des zentralen
Kümmerers ist es wichtig, ein gemeinsames
Verständnis zu Strukturen, Verantwortlichkeiten und
Reaktionszeiten zu erlangen.
Eine erste exemplarische Auflistung der Tätigkeiten
findet sich auf der nächsten Seite.
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Quelle: AWB
AWB/ Otto/ Juni 2016
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6. Lösungsvorschlag L9
„Kümmerer“ (2/2)
Aufgabenbereiche, exemplarisch:
Der Ansprechpartner für die Sauberkeit im erweiterten
Domumfeld (Montag bis Freitag)
Aufzeigen von Missständen
Erarbeitung von Lösungen
Umsetzung vereinbarter Maßnahmen
Erfolgskontrolle
Dialog mit Stadt Anliegern und Verursachern (z. B. H6, H7,
H11, H12, H13), insb. zu Reinigungsverpflichtungen und
Kostenverantwortung
Koordination aller Ansprechpartner:
Stadt Köln (u. a. V/6, 32, 61, 66, 67, 69)
städt. Gesellschaften (u. a. AWB, RheinEnergie, KVB,
NetCologne), StEB, Polizei, Anlieger (u. a. DB,
Musical Dome, Römisch-Germanisches Museum,
McDonalds,...)
Anlieger und Bau-/Fremdfirmen
Der Kümmerer wird durch die Verwaltung gestellt
Quelle: Stadtraummanagement
AWB/ Otto/ Juni 2016
* G = Gebühr, H = Haushalt, D = Dritte
Verbesserung Handlungsfeld Lösungsvorschlag Zusatz-
kosten pro
Jahr*
Verbesserung der Sauberkeit zwischen
Satzungsreinigungen (H1)
Ausweitung der Satzungs-
reinigung um eine Reinigung am
Sonntagnachmittag (L1)
(G)
Dauerhafte manuelle Reinigung zwischen den
Satzungsreinigungen (H1)
Entfernung von Taubenkot und kleineren Graffitis (H4)
sowie von Müll in Hochbeeten, Bepflanzungen und
Lüftungsschächten (H5)
Reinigung in Grenzbereichen der Zuständigkeit (H6)
sowie im Umfeld von Baustellen (H7); Klärung
Kostenverantwortung Dritter (D)
Beseitigung von Hinterlassenschaften aus
„Schlaflägern“ (H9)
Entfernung von Aufklebern und Graffitis auf
Stadtmöblierung (H11); ggfls. Klärung
Kostenverantwortung Dritter (D)
Ausweitung Permanentreinigung
(L2)
400.000 € (H)
+
In Teilen
zudem
Prüfung
Kostenverant-
wortung durch
Dritte (D)
7. Zusammenfassung
30
AWB/ Otto/ Juni 2016
* G = Gebühr, H = Haushalt, D = Dritte
Handlungsfeld Lösungsvorschlag Zusatz-
kosten pro
Jahr*
Entfernung von Fäkalien, Urin und Taubenkot (H2) und
in Teilen (H4)
Ausweitung der Nassreinigung
(L3)
30.000 € (H)
Entfernung von hartnäckigem Taubenkot (H4) sowie
Kaugummis und Durchführung von Tiefenreinigung
(H3)
Ausweitung der Intensiv-
reinigung mit Hilfe von
Spezialmaschinen (L4)
35.000 € (H)
Zeitnahe Säuberung nach Events (H8), wie z.B.
Silvester, Karneval, Veranstaltungen, Demonstrationen
(Annahme 5 Events/Jahr)
Zusätzliche Reinigungskräfte
nach Events (L5)
25.000 € (H)
Verbesserung der Sauberkeit der Tunnelwände und
Steigerung des Sicherheitsgefühls (H10)
Klärung Zuständigkeit Fremdtunnel (DB)
Ausweitung Tunnelreinigung
(L6)
50.000 € (H)
+ Prüfung
Verantwortung
Dritter (D)
7. Zusammenfassung
31
AWB/ Otto/ Juni 2016
* G = Gebühr, H = Haushalt, D = Dritte
Handlungsfeld Lösungsvorschlag Zusatz-
kosten pro
Jahr*
Erhöhung Papierkorbvolumen an hochfrequentierten
Standorten sowie Betrachtung „To-Go Verpackungen“
(H13)
Prüfung der Papierkorb-
infrastruktur & Erarbeitung einer
verursachungsgerechten
Kostenverteilung (L7)
(G)
+
(D)?
Reduzierung der Wildpinklerproblematik (H2 und
H14)
Ausweitung Toilettenangebot &
Sanktionierung Wildpinkler (L8)
Kosten
abhängig von
Lösung
(H)
Budget im
Toilettenkonzept
vorhanden
Verbesserung der Gesamtkoordination „Sauberkeit im
erweiterten Domumfeld“ (H15)
„Kümmerer“ im Sinne eines
verantwortlichen
„Veedelsmanager“ (L9)
Gestellung
durch
Verwaltung
Zusatzkosten Gesamt
(Erweiterung gegenüber Status Quo)
540.000,- € (H)
7. Zusammenfassung
32
AWB/ Otto/ Juni 2016
33
8. Anhang I
Maßnahmenkatalog AG „Elemente und Sondernutzung im öffentlichen Raum
Quelle: Stadtraummanagement, Ergebnis 3. Treffen_Maßnahmenkatalog_gruppe elemente vom 16.11.2015 (S. 1-3)
AWB/ Otto/ Juni 2016
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8. Anhang I
Maßnahmenkatalog AG „Elemente und Sondernutzung im öffentlichen Raum
Quelle: Stadtraummanagement, Ergebnis 3. Treffen_Maßnahmenkatalog_gruppe elemente vom 16.11.2015 (S. 1-3)
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8. Anhang I
Maßnahmenkatalog AG „Elemente und Sondernutzung im öffentlichen Raum
Quelle: Stadtraummanagement, Ergebnis 3. Treffen_Maßnahmenkatalog_gruppe elemente vom 16.11.2015 (S. 1-3)
AWB/ Otto/ Juni 2016
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8. Anhang II
Übersicht Verursacher „To-Go Verpackungen“
Quelle: Ergebnisbericht Analyse von Papierkorbinhalten im „Innenstadtbereich“ der Stadt Köln, 07.09.2015
AWB/ Otto/ Juni 2016
Anhang III
Wildpinklerproblematik - Bezirksvertretung Innenstadt
Quelle: Auszug Beschlussvorlage BV 1 vom 28.01.2016
AWB/ Otto/ Juni 2016
Quelle: Auszug Niederschrift BV 1 vom 10.12.2015
Anhang III
Wildpinklerproblematik - Bezirksvertretung Innenstadt
Anlage 1 - Dringlichkeitsentscheidung
4696 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/662/2 Vorlagen-Nummer 2438/2017 Freigabedatum 12.09.2017 Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Entscheidung durch die Oberbürgermeisterin und den Ausschussvorsitzenden bzw. ein Mitglied des Ausschusses gemäß § 60 Absatz 2 Satz 1 GO NRW und Genehmigung gemäß § 60 Absatz 2 Satz 2 GO NRW. Betreff Erweiterung der Reinigungsleistung im Domumfeld durch die AWB Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 18.09.2017 Begründung der Dringlichkeit: Bei einem regulären Gremiendurchlauf würde mit den erweiterten Reinigungsleistungen im Domum- feld erst im Herbst/Winter begonnen werden. Durch die Beschleunigung mit diesem Dringlichkeitsbe- schluss kann mit den erweiterten Reinigungsleistungen im Domumfeld noch im Spätsommer begon- nen werden, wenn noch ein großer Besucherandrang durch Touristen herrscht. So können bereits dieses Jahr viele Besucher der Stadt Köln diese sauberer wahrnehmen. Beschluss: Gemäß § 60 Abs. 2 S. 1 GO NRW in Verbindung mit § 10 der Hauptsatzung beschließen wir, dass die Verwaltung die AWB mit den zusätzlichen Reinigungsleistungen im Domumfeld gemäß dem als Anlage beigefügten Angebot in Höhe von 355.075,24 € netto p. a. (bzw. 422.539,54 € brutto p. a.) beauftragt. Die Beauftragung soll ab September 2017 und für das Jahr 2018 erfolgen. Danach wer- den die Leistungen in dem neuen Vertrag mit den AWB geregelt. Datum Abstimmungsergebnis Unterschrift Unterschrift 12.09.2017 Gez. Reker Gez. Petelkau Anlage 1 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 140.846,51 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2018 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 422.539,54 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Im Domumfeld finden Reinigungen gemäß der Straßenreinigungssatzung (StrReinS) und gemäß der Vereinbarung über Maßnahmen zur Erhöhung der Sauberkeit im Umfeld des Kölner Domes (vom 13.12.2007) statt. Mit diesen Arbeiten sind die AWB über vorgenannte Vereinbarung und den Vertrag über die Straßenreinigung im Gebiet der Stadt Köln (vom 01.12.2000) betraut. Nach Abschluss der vorgenannten Vedrträge sind im erweiterten Domumfeld weitere Flächen fertig- gestellt worden, die zu reinigen sind. Das Volumen an Fast-Food-Abfällen ist gestiegen, die es so- wohl über die öffentlichen Papierkörbe, als auch mit der im Angebot enthaltenen Permanentreinigung zu entsorgen gilt. Weiter ist der Sauberkeitsanspruch in und an Köln gestiegen. Diese Ergänzung zu der bestehenden Vereinbarung zum Domumfeld ist bereits ein Bestandteil der Vorgaben des Gestaltungshandbuches für Stadträume mit besonderer Bedeutung. Hiermit wird dem Auftrag der Verwaltung, zur Erhöhung der Sicherheit und Sauberkeit sowie der Reduzierung von Angsträumen entsprochen. Seitens der AWB werden mit dem vorliegenden Angebot zwei der zusätzlichen Leistungen gemäß den Lösungsvorschlägen aus der beigefügten Präsentation „Sauberkeit im erweiterten Domumfeld - Vorschlag zur Verbesserung der Sauberkeit“ von den AWB angeboten. Dies sind die Ausweitung der Permanentreinigung (Lösungsvorschlag L2) und die Ausweitung der Intensivreinigung im erweiterten Domumfeld (Lösungsvorschlag L4). Die Sachstände zu den anderen Lösungsvorschlägen sind eben- falls informativ im Angebotsschreiben mit aufgeführt. Finanzierung Nach erfolgter Dringlichkeitsentscheidung wird mit den zusätzlichen Reinigungsleistungen ab Sep- tember 2017 begonnen. Somit betragen die Kosten für 2017 anteilig 140.846,51 €, in 2018 ist der volle Jahresbetrag in Höhe von 422.539,54 € zu zahlen. Der Gesamtaufwand während der Laufzeit 3 der Vereinbarung bis Ende 2018 beträgt mithin 563.386,05 €. Die entsprechenden zahlungswirksa- men Aufwandsermächtigungen stehen im Haushaltsplan 2016/2017, im Haushaltsjahr 2017, im Teil- ergebnisplan 1201 Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung und wurden für das Haushaltsjahr 2018 analog der aktuellen mittel- fristigen Finanzplanung an gleicher Stelle im HPL-Entwurf 2018 berücksichtigt.
Anlage 3 - Angebot Erweiterung der Reinigungsleistungen im Domumfeld
8 Zeichen
Anlage 3
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (13)
- Johannesstraße
- Hohe Straße
- Schildergasse
- Johannisstraße
- Trankgasse
- Breslauer Platz
- Bahnhofsvorplatz
- Hohenzollernbrücke
- Am Domhof
- Am Frankenturm
- Roncalliplatz
- Domplatte
- Am Hof
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Details
- Aktenzeichen
- 2934/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.10.2017
- Erstellt
- 20.09.2017 12:01