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2256/2020

Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 in Köln

Mitteilung Ausschuss 01.12.2020

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Tödliche VU 2019 - Anlage 3

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Mitteilung Ausschuss

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Unfallhäufungen Einjahresbetrachtung 2019 - Anlage 1

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Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln 2019 - Anlage 5

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Verkehrsaunfallbericht Polizei 2019 - Anlage 4

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Unfallhäufungen Dreijahresbetrachtung 2019 - Anlage 2

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Tödliche VU 2019 - Anlage 3

4532 Zeichen

Anlage 3 
Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen (Alter) Ursache 
1 08.01.2019 11:00 9 - Flittard Edelhofstraße/Egonstraße Bahnübergang F (84) - Eisenbahn (26) 1 T (84) F wird beim Überqueren der Gleise von Güterzug erfasst 
2 11.01.2019 17:23 7- Poll Siegburger Straße 406 Pkw (72) - Pkw (69) - Pkw (25) 1 T (72), 1 SV (69), 1 LV (25) Pkw fährt auf Pkw auf , schleudert und kollidiert mit weiterem Pkw 
3 15.01.2019 18:53 3 - Sülz Luxemburger Straße/Wittekindstraße StraB (48) - F (27) 1 T (27), 1 SV (48), 2 LV F überschreitet Gleisberei ch und wird von StraB erfasst 
4 15.01.2019 18:43 2 - Rodenkirchen Friedrich-Ebert-Straße/Brückenstraß e Linienbus (44) - R (63) 1 T (63). 1 LV (44) 
Rechtsabbiegender Bus kollidiert mit geradeaus fahrendem R - möglicherweise 
"Toter Winkel" Unfall 
5 29.01.2019 02:00 5 - Niehl 
Bremerhavener Straße/Sankt-Leonardus- 
Straße Pkw (18) 1 T (18) 
Alleinunfall - Pkw-Fahrer - ohne Fahrerlaubnis - liefert sich Verfolgungsjagd mit 
der Polizei und kollidiert mit Mauer 
6 25.02.2019 17:53 5 - Riehl Stammheimer Straße 11 R (47) - Linienbus (29) 1 T (47) - 1 LV (29) R biegt vor hinter ihr fahrendem Bus plötzlich nach links ab und wird erfasst 
7 03.03.2019 02:55 9 - Mülheim Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße F (36)  - StraB (29) 1 T (36) - 1 LV (29) Strab überrollt im Gleisbett liegenden F 
8 16.03.2019 06:32 3 - Lindenthal Lindenthalgürtel/Gleueler Straße F (64) - Lkw (57) 1 T (64) F überquert Straße entgegen Rotsignal und wird von Lkw erfasst. 
9 16.04.2019 09:30 3- Lindenthal Bachemer Straße 29 - 33 F (74) - Pkw (45) 1 T (74) Bei Überqueren eines Zebrastreifens wird F von Pkw erfasst. 
10 02.06.2019 16:33 3 - Lövenich Brauweiler Straße 64 Pkw (77) 1 T (77) 
Alleinunfall - Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über das Fahrzeug und kollidert mit 
einer Hauswand. 
11 04.06.2019 12:37 7 - Porz Bergerstraße/Kopenhagener St raße R (70) 1 T (70) Alleinunfall - R stürzt mit Elektro-Fahrrad. 
12 18.06.2019 11:08 7 - Grengel 
Alte Kölner Straße - Höhe Parkplatz 
Paradeplatz Pkw (26) - Kkrad (77) 1 T (77) Pkw-Fahrer missachtet bei Ausfahrt vom Park platz Vorfahrt des Kkrad 
13 02.07.2019 22:43 3 - Müngersdorf 
Militärringstraße - rund 300 Meter vor dem 
Gregor-Mendel-Ring Pkw (19) 1 LV (19), 1 T (17) 
Alleinunfall - Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit 
Mittelplanke, Beifahrerin wird bei dem Unfall getötet 
14 06.07.2019 09:58 2 - Raderberg Marktstraße 21 F (81) - (Pkw 54) 1 T (81) F betritt unvermittelt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst. 
15 16.07.2019 11:30 2 - Raderthal Im Wasserwerkswäldchen K krad (54) - Linienbus (58) 1 T (Krrad) - 1 LV Kkrad-Fahrer fährt auf Bus auf, der außerhalb einer Halteställe hält. 
16 16.07.2019 14:00 2 (Rodenkirchen) Bahnstraße Haltestel le F (80) 1 T (80) 
F stürzt bei Ausstieg aus einem Bus, lehnt jede ärztliche Hilfe ab und verstirbt 
später im Krankenhaus 
17 23.07.2019 11:47 1 - Deutz Zoobrücke Fahrtrichtung Innere Kanalstraße Kkrad (56) 1 T (56) Kkrad-Fahrer verliert bei Bremsmanöver Kontrolle über Fahrzeug 
18 12.09.2019 16:53 9 - Mülheim Graf-Adolf-Straße/Frankfurter Str. Linienbus (59) 1 T (59) 
Rollstuhlfahrerin stürzt im Bus aus dem Rollstuhl, verletzt sich und verstirbt an 
den Verletzungen 
19 14.09.2019 18:05 3 - Weiden Aachener Straße 1407 F (22) - StraB (34) 1 T (22) - 1 LV (34) 
F achtet nur auf ihr Handy, betritt Gleisbereich trotz Rotsignal und wird von StraB 
erfasst 
20 30.09.2019 15:20 9 (Mülheim) Bergischer Ring/Rendsburger Platz Lkw (44) - Krad (55) 1 T (55) Lkw nimmt Krad vor ihm nicht wahr und überrollt es 
21 05.10.2019 19:18 4 (Ehrenfeld) Helmholtzstraße/Hospeltstraße Pkw (67) - Krad (41) 1 T (41) Pkw missachtet Vorfahrt und kollidiert mit Krad 
22 21.10.2019 17:01 8 (Buchheim) 
Elisabeth-Schäfer-Weg Höhe KVB 
Haltestelle "Herler Weg" R (?) - F (88) 1 T (88) R fährt F an und flüchtet 
23 01.12.2019 00:55 9 (Stammheim) Düsseldorfer Straße/Stammheimer Ring F (64) - Pkw (20) 1 T (64) 
F überquert die Düsseldorfer Straße entgegen der Rotsignalisierung und wird 
von Pkw erfasst. 
24 20.12.2019 12:08 2 (Godorf) 
Otto-Hahn-Straße 19 - Bereich Ausfahrt 
"Aldi"/"Just-Fit" Pkw (80) - Pkw (37) - Pkw (67) 1 T (80) 
Pkw kollidiert auf Parkplatz mit anderen Pkw, beschleunigt, kollidiert mit Poller 
und stürzt in eine Senke 
F - zu Fuß Gehender T - Getöte/r 
R - Radfahrender LV - Leichtverletze/r 
StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r 
Krad - Motorrad 
Kkrad - Kleinkraftrad (z.B. 
Motorroller) 
Tödliche Verkehrsunfälle 2019 im Kölner Stadtgebiet

Mitteilung Ausschuss

18367 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/660/1 
660/12 
Vorlagen-Nummer  11.11.2020 
 2256/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 19.01.2021 
 
Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 
2019 in Köln 
In den als Anlagen 1 und 2 beigefügten Listen sind alle Unfallhäufungsstellen nach der Einjahres- und 
Dreijahresbetrachtung des Jahres 2019 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detaillierte Aufstellung 
der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 3. Beigefügt wurden als An-
lage 4 der Gesamtunfallbericht 2019 der Polizei und als Anlagen 5 bis 9 Darstellungen zu Verkehrssi-
cherheitsprogrammen der Stadt Köln.  
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, 
Stadtentwicklung und Verkehr vom 25. Juni 2017 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjah-
resbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle 
der Kategorie 1–4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten 
bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelas-
tung eines Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungs-
stelle führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten (Unfallbeteiligte/r verstirbt innerhalb von dreißig Tagen 
nach dem Unfall). 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten (Unfallbeteiligte/r wird stationär in ein Krankenhaus 
aufgenommen). 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten. 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (Ein beteiligtes Fahrzeug ist nicht 
mehr fahrbereit). 
 
Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei grundsätzlich seit dem 01.01.2018 Unfälle 
nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als 
Unfallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jah-
ren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese 
Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung 
innerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Kno-
ten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Aufgrund dieser geringen 
Schwellenwerte entscheidet die Unfallkommission darüber, welche Dreijahresbetrachtungen ausführ-
lich diskutiert werden, da es beispielsweise überflüssig wäre, Kreuzungen zu besprechen, in denen 
sich in drei Jahren fünf Unfälle aus vollkommen unterschiedlichen Gründen ereignet haben.  
 
Nach der Meldung erfolgt die Diskussion in der Unfallkommission, an der Vertreterinnen und Vertreter 
des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung, des Amtes für Verkehrsmanagement und der Ver-
kehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Bezirksregie-

2 
 
rung Köln und der KVB AG beteiligt sind. Das Gremium entwickelt hier Vorschläge zur Erhöhung der 
Verkehrssicherheit an den Kreuzungen, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umge-
setzt werden.  
 
Im Vergleich zum Jahr 2018 in dem sich 41.959 Verkehrsunfälle ereigneten, sank die Unfallgesamt-
zahl in 2019 um 1,2 % auf 41.440 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle (Anlage 4, Seite 3). Bei diesen 
Verkehrsunfällen wurden 719 Personen schwer verletzt. 24 Menschen starben 2019 auf den Kölner 
Straßen. (Anlage 4, Seite 5).  
 
Im Vergleich der Jahre 2018 und 2019 sank die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle um rund 14 % von 
28 auf 24 Personen. Alle tödlichen Verkehrsunfälle wurden in den Sitzungen der Unfallkommission 
besprochen. Gemeinsame Ursachen im Verkehrsraum oder Verdichtungen, die auf eine bestimmte 
Ursache zurückzuführen waren, waren nicht zu erkennen. Die aufgetretenen Unfälle beruhten auf 
vielen unterschiedlichen Faktoren und waren nach der Einschätzung der Unfallkommission in ver-
schiedenen Fällen auf menschliches Fehlverhalten der einzelnen Beteiligten und auf unglückliche 
Verkettungen zurückzuführen (siehe dazu Anlage 3). Bei schwer verletzten Unfallbeteiligten war im 
Vergleich der Jahre 2019/2020 ein sehr geringer Anstieg von 0,56 % zu beobachten, erhöhte sich 
doch die Anzahl der Schwerverletzten von 715 auf 719 Personen.   
 
Im Gesamtunfallbild sind die Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf mangeln-
den Abstand, Missachtungen der Vorfahrt oder des Vorrangs, Verstöße gegen das Rotsignal, Ge-
schwindigkeitsüberschreitungen oder auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen (Anlage 4, Seite 23 
bis 27). Als eine weitere ernst zu nehmende Unfallbegünstigung wurde die Problematik des Alkohol- 
oder Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr genannt. Positiv war hier im Vergleich zum Vorjahr aber 
sowohl bei der Unfallursache „Alkohol“ als auch bei den „Anderen berauschenden Mitteln“ ein Rück-
gang in der Unfallbeteiligung festzustellen (Anlage 4, Seiten 21 und 22). Im Vergleich zum Vorjahr 
ließen sich erneut nur bei den Unfallursachen „Fehler beim Abbiegen“ und „Verstöße gegen das Rot-
licht“ Zuwächse erkennen. Weiterhin rückläufig ist die Unfallursache „Geschwindigkeit“ bei Kraftfahr-
zeugen (Anlage 4, Seite 23). Seit 2016 ist hier ein rückläufiger Trend eingetreten, der allein zwischen 
den Jahren 2018 und 2019 einen Rückgang von 17,4 % belegte.  
 
Unfälle mit tragischem Ausgang 
Bei den Unfällen mit Getöteten war in 2019 insbesondere die Gruppe der zu Fuß Gehenden betrof-
fen, ereigneten sich doch zehn Verkehrsunfälle unter ihrer Beteiligung (Anlage 4, Seite 17). Die meis-
ten zu Fuß Gehenden verunglückten beim Überschreiten der Straße oder bei Verstößen gegen die 
Rotsignalisierung. 2019 wurden ebenfalls drei Radfahrende – davon zwei Pedelec-Fahrende – bei 
Unfällen getötet (Anlage 4, Seiten 13 und 14). Ein E-Bike-Fahrer stürzte aus ungeklärter Ursache bei 
einem Alleinunfall und erlag anschließend seinen erlittenen Verletzungen. Bei einem weiteren Unfall 
wurde ein geradeausfahrender E-Bike-Fahrer von einem abbiegenden Linienbus erfasst und getötet. 
Möglicherweise stand dieser Unfall im Zusammenhang mit dem „toten Winkel. Bei dem dritten Unfall 
bog eine Radfahrerin unvermittelt nach links ab und wurde von einem hinter ihr fahrenden Linienbus 
erfasst.  
 
Der tödliche Verkehrsunfall, der im Jahr 2019 in der Öffentlichkeit besonders stark diskutiert wurde, 
ereignete sich am 15.01.2019 auf dem Bahnübergang der Luxemburger Straße/Wittekindstraße. Hier 
wurde eine Fußgängerin, die die Bahngleise der Luxemburger Straße überqueren wollte, von einer 
Straßenbahn erfasst. Die Unfallkommission kam seinerzeit bei der Besichtigung der Unfallstelle zu 
dem Ergebnis, dass die zu Fuß Gehenden deutlich durch den Noppenstein und die Bahnpiktogramme 
auf den Bahnbereich hingewiesen wurden, die baulich ausgestaltete Führung („Z-Führung“) sorgte 
ebenfalls dafür, dass sie in Blickrichtung der Bahnen geleitet wurden. Laut verschiedenen Prüfungen 
des Amtes für Verkehrsmanagement lag kein Fehler in der Signalisierung vor. Auch die Unfallkom-
mission konnte hier keine geeignete Maßnahme finden, mittels derer dieser Unfall hätte vermieden 
werden können.  
 
Unfallgeschehen unter der Beteiligung von Radfahrenden 
Bei der Betrachtung der verschiedenen Verkehrsgruppen soll aufgrund der hohen Unfallbeteiligung 
lediglich auf die Gruppe der Radfahrenden eingegangen werden. Im Jahr 2019 verunglückten 1.985 
Radfahrende, wovon sich 300 schwer verletzten und drei Radfahrende getötet wurden (Anlage 4,

3 
 
Seite 13). Von diesem Personenkreis wurden 83 Unfälle mit E-Bikes verzeichnet, bei denen sich elf 
Pedelec-Fahrende schwer verletzt und zwei getötet wurden (Anlage 4, Seite 14). Grundsätzlich ging 
damit die Zahl der aufgetretenen Unfälle im Vergleich der Jahre 2018 und 2019 um 3,9 % zurück, 
dennoch ist seit 2015 eine hohe Unfallbeteiligung der Zweiradfahrenden zu beobachten. Stark ange-
stiegen ist auch der Anteil der verunglückten Pedelec-Fahrenden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er 
um 27,7 %. Waren andere Unfallbeteiligte involviert, beruhten die Unfälle, die auf Fehlverhalten ge-
genüber Radfahrenden zurückzuführen waren, auf Fehler beim Abbiegen (z. B. „toter Winkel“), auf 
Missachtungen der Vorfahrt oder auf Fehler beim Ein- und Aussteigen (z. B. unvermitteltes Aufreißen 
der Autotüren). Radfahrende verursachten Unfälle durch unzulässige Fahrbahnbenutzung (z. B. Fah-
ren auf Gehwegen), durch die Missachtung der Vorfahrt oder durch Fehler beim Überholen und beim 
Einfahren in den fließenden Verkehr (Anlage 4, Seite 15). Eine hohe Anzahl der Zweiradunfälle war 
auch auf Alleinunfälle – also Stürze, bei denen kein anderer Verkehrsteilnehmender am Unfall betei-
ligt war – zurückzuführen (Anlage 4, Seite 16). 
 
Unfälle nach Ursachen 
Im Hinblick auf die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen“ gegenüber den 
Radfahrenden optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicherheit 
für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. So wurden Schutzstreifen und vorgezogene Aufstell-
bereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt in den Sichtbereich der Pkw-
Fahrerinnen und Pkw-Fahrer zu führen. Tempo 30-Zonen und die Einrichtung von Kreisverkehren 
trugen zusätzlich zu einer Verlangsamung des Verkehrs bei. Problematisch ist bei den aufgetretenen 
Unfällen, dass viele Fehler aller Verkehrsbeteiligten grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln be-
ruhten, die allgemein bekannt sind. Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer wissen, dass sie vor dem Rechts-
abbiegen den Schulterblick durchführen müssen, Radfahrerinnen und Radfahrer wissen in der Regel, 
dass auch sie dem Rechtsfahrgebot unterliegen und Gehwege nicht befahren dürfen. Diese falschen 
Verhaltensweisen werden also offensichtlich bewusst begangen und die dadurch ausgelösten Gefah-
rensituationen unterschätzt. Es ist somit schwierig und langwierig, ein Umdenken oder eine Verhal-
tensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen. Die besondere und zusätzliche 
Problematik bei Pedelec-Fahrenden kann zusätzlich darin gesehen werden, dass die Fahrzeuge bei 
oberflächlicher Betrachtung wie Fahrräder wirken, aber mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit 
gefahren werden. Damit kommt es möglicherweise zu Fehleinschätzungen anderer Verkehrsteilneh-
menden, die dann zu Unfällen führen können. Auf der anderen Seite ist aber genauso fraglich, ob 
Pedelec-Fahrende tatsächlich erst dann am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie mit ihrem Fahrzeug 
vertraut sind.  
 
In 2019 wurden bau- oder verkehrstechnische Maßnahmen in den Unfallhäufungsstellen sowie die 
Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen im Stadtgebiet und verstärkte Kontrollen des Fahrrad-
verkehrs durchgeführt. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die Aspekte 
der Verkehrserziehung berücksichtigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2019 wieder dazu auf, sich an 
dem Quiz „Sicheres Fahrradfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teilnehmerinnen 
und Teilnehmer Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Be-
weis zu stellen (Anlage 5, Seite 1). An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt rund 1.500 Einzelper-
sonen und 20 Schulklassen aus acht Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den ei-
gentlichen Preisen Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Einen festen Bestandteil der Ver-
kehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, die an zwei Sonntagen im 
September 2019 erfolgten (Anlage 5, Seite 2). Die Kölnerinnen und Kölner hatten die Gelegenheit, 
ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im Anschluss konnten die 
eventuell festgestellten Schäden in der beteiligten Werkstatt verbilligt beseitigt werden. Das Angebot 
zur Überprüfung erfreute sich am ersten Aktions-Sonntag erheblicher Beteiligung der Radfahrerinnen 
und Radfahrer und so konnten bis zu 200 Personen über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge in-
formiert werden.  
 
Unfallbeteiligung verschiedener Altersgruppen 
Nahezu gleichbleibend hoch war die Beteiligung der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren am 
Unfallgeschehen im Vergleich der Jahre 2018 und 2019. In 2019 verunglückten 634 Personen, die 
über 65 Jahre alt waren. 125 von Ihnen verletzten sich schwer und neun verstarben (Anlage 4, Seite 
12). Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken und damit Verkehrssicher-
heitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertreterin re-

4 
 
gelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenverkehr“ teil. Die Etablierung 
möglicher Kampagnen stellt sich jedoch als problematisch dar, da Menschen dieser Altersgruppe aus 
diversen unterschiedlichen Gründen im Straßenverkehr verunglücken und ihre Erreichbarkeit für die 
Durchführung von Aktionen – anders als bei Schulkindern – wesentlich geringer ist. Die Stadt Köln 
führte auch im Jahr 2019 die Verkehrssicherheitsaktion „Ein zweiter Frühling beim Fahrradfahren“ 
fort. Seniorinnen und Senioren, die sich auf dem Fahrrad nicht mehr sicher fühlten, hatten im Jahr 
2019 fünf Mal die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten innerhalb eines einwöchigen kostenlosen Kurses 
aufzufrischen. Die Kurse wurden im Mai, Juni, September und Oktober von einer diplomierten Fahr-
radlehrerin angeleitet und boten Plätze für insgesamt 75 Seniorinnen und Senioren (Anlage 5, Seite 
3). Die Stadt Köln beteiligte sich ebenfalls am „Rollatorentag“, den die Verkehrsverbände KVB AG 
und VRS GmbH im September 2019 auf dem Neumarkt durchführten. Hier erhielten gehbehinderte 
Seniorinnen und Senioren wichtige Tipps und Verhaltensregeln zum sicheren Umgang mit dem Rolla-
tor und zur Nutzung des ÖPNV. 
 
Ein erfreulicher Rückgang von 5,7 % war im Hinblick auf die Kinderunfallbeteiligung (Verkehrsteil-
nehmende unter 14 Jahren) zu beobachten. Waren im Jahr 2018 368 Kinder an Unfällen beteiligt, 
reduzierte sich deren Beteiligung im Jahr 2019 auf 347 Beteiligte (Anlage 4, Seite 8). Sie verunglück-
ten mehrheitlich als zu Fuß Gehende, als Radfahrende aber auch nach wie vor als Mitfahrende im 
Auto Erwachsener. Dieser Trend setzte sich auch bei den Unfallfolgen fort. In 2019 endete kein Unfall 
mit Kinderbeteiligung tragisch, die Anzahl der Schwerverletzten reduzierte sich minimal von 45 (2018) 
auf 43 (2019). Die Stadt Köln unternimmt bei der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der 
Verkehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern vermieden 
werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Kooperation mit den Schu-
len. So führt das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in jedem Jahr Verkehrssicherheitsaktio-
nen zur Einschulung durch, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu beson-
derer Rücksicht auf die Schulkinder aufgerufen werden. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist der Pla-
kataufruf „Wir sind wieder unterwegs“ (Anlage 5, Seite 3 Plakatmotiv). An neun Grundschulen an ver-
kehrsreichen Straßen im Grundschulumfeld werden Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, die 
Autofahrende auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen, ohne dieses Verhalten direkt zu 
sanktionieren. Anlässlich der Einschulung der Schulneulinge („I-Dötzchen“) führte das Amt für Stra-
ßen und Verkehrsentwicklung ebenfalls die „Elternbefragung“ durch. Die Eltern der eingeschulten 
Kinder haben dabei die Möglichkeit, im unmittelbaren Interview Verbesserungsvorschläge zum 
Schulweg abzugeben, die anschließend durch Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Straßen 
und Verkehrsentwicklung geprüft werden. Können sinnvolle Verbesserungen eingerichtet werden, 
erfolgen diese zeitnah. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ist auch ständiges Mitglied des 
Arbeitskreises „Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und enga-
giert an den jeweiligen Projekten.  
 
Verkehrserziehung – Aktion „Toter Winkel“ 
Ein besonderes Augenmerk richtete die Stadt Köln auch im Jahr 2019 wieder auf die Verkehrssicher-
heitsarbeit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“. Oftmals sind 
sich Radfahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen 
fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmenden im „Toten 
Winkel“ nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder tragische Unfälle in diesem Zusammen-
hang. Um die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ausdrücklich auf diese drohende Gefahr auf-
merksam zu machen, wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein und der Polizei eine Verkehrssi-
cherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkinder für die speziellen Gefahren im „Toten Winkel“ sensibi-
lisiert werden (Anlage 4, Seite 5). Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Kindern mit-
tels einer ausgelegten Plane und eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches 
demonstriert. Jedes Kind kann sich anschließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels 
überzeugen. Neben dieser Demonstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie 
sie Gefahren im Zusammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können. Im Jahr 2019 
wurde die Aktion vor insgesamt 280 Schulklassen demonstriert. Es konnten somit rund 7.000 Schüle-
rinnen und Schüler erreicht werden. Den Auftakt der Kampagne setzte im März eine gemeinsame 
Aktion der beteiligen Partner auf dem Gelände der Rennbahn. Wegen der regen Pressebeteiligung 
konnten auch über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weitere Bürgerinnen und Bürger über den 
Toten Winkel informiert werden.

5 
 
Gez. Blome 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2019 in Köln (Einjahresbetrachtung) 
Anlage 2 – Unfallhäufungsstellen 2019 in Köln (Dreijahresbetrachtung) 
Anlage 3 – Tödliche Verkehrsunfälle 2019 in Köln 
Anlage 4 – Verkehrsunfallbericht 2019 der Polizei 
Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktion 2019

Unfallhäufungen Einjahresbetrachtung 2019 - Anlage 1

4943 Zeichen

Unfallhäufungsstellen 2019 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 
Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden 
Unfallfolgen (T 
- Getötet / SV - 
Schwer- 
verletzt /      LV - 
Leicht-verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
1 Bayenthalgürtel/Goethestraße/Schillerstraße Bezirk 2  (Bayenthal) 11 1 2 1 SV, 10 LV X
2 Rolshover Straße/Max-Glomsda-Straße/Taubenholzweg Bezirk 7 (Poll) 6 0 0 6 LV X
3 Bonner Straße/Marktstraße/Schönhauser Straße Bezirk 2 (Bayenthal) 9 0 2 1 SV, 5 LV X
4 Bayardsgasse/Fleischmengergasse Bezirk 1 (Altstadt-S üd) 7 0 7 1 SV, 6 LV X X
5 Nachtigallenstraße/Sportplatzstraße Bezirk 7 (Wahnhe ide) 4 0 1 1 SV, 2 LV X
6 Maarhäuser Weg/Anschluss-Stelle Rath-Ost Bezirk 7 (G remberghoven) 4 0 0 6 LV X
7 Frankfurter Straße/Höhenberger Ring/Höhenberger Straße Bezirk 8 (Höhenberg) 6 0 0 5 LV X
8 Frankfurter Straße/Maarhäuser Weg/Steinstraße Bezirk  7 (Gremberghoven) 17 0 1 1 SV, 12 LV X
9 Zülpicher Straße/Zülpicher Wall Bezirk 1 (Neustadt-S üd) 7 1 6 3 SV, 3 LV X
10 Eifelplatz gesamt Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 9 0 5 7 LV X
11 Am Kölnberg/Alte Brühler Straße Bezirk 2 (Meschenich) 5 1 0 5 LV X
12 Emdener Straße/Geestemünder Straße Bezirk 5 (Niehl) 5 0 0 3 SV, 7 LV X
13 Keupstraße/Markgrafenstraße Bezirk 9 (Mülheim) 4 0 1 6 LV X
14 Clevischer Ring/Mülheimer Zubringer Mitte Bezirk 7 ( Mülheim) 5 0 0 2 SV, 16 LV X
15 Deutz-Mülheimer Straße/Messe-Kreise/Pfälzischer Ring Bezirk 1 (Deutz) 16 0 0 4 SV, 11 LV X X
16 Berger Straße/Bochumer Straße Bezirk 7 (Eil) 7 1 0 1 SV, 9 LV X X
17 
Vogelsanger Straße - Querung/Fußgängerüberweg Höhe Carola- 
Williams-Park Bezirk 1 (Neustadt-Nord) 3 0 3 1 SV, 2 LV X
18 Höninger Weg/Gottesweg Bezirk 2 (Zollstock) 5 2 2 6 LV X
19 Brühler Straße/Hitzeler Straße Bezirk 2 ( Raderthal) 3 0 1 2 LV X
20 Maarweg/Widdersdorfer Straße Bezirk 4 (Ehrenfeld) 5 0 2 1 SV, 4 LV X
21 Bergischer Ring/Grünstraße/Pfälzischer Ring Bezirk 9  (Mülheim) 4 0 4 4 LV X
22 Oskar-Jäger-Straße/Weinsbergstraße/Widdersdorfer St raße Bezirk 4 (Ehrenfeld) 7 0 0 4 SV, 3 LV X*

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden 
Unfallfolgen (T 
- Getötet / SV - 
Schwer- 
verletzt /      LV - 
Leicht-verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
23 Dellbrücker Mauspfad/Mielenforster Straße Bezirk 9 ( Dellbrück) 4 0 1 4 LV X X
24 Hohenstaufenring/Jahnstraße/Zülpicher Straße Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 5 0 4 2 SV, 3 LV X
25 Neumarkt Bezirk 1 (Altstadt-Süd) 16 3 7 19 LV X
26 Hauptstraße/Asternweg Bezirk 7 (Zündorf) 4 3 0 1 SV, 2 LV X
27 Kalk-Mülheimer-Straße/Vorsterstraße Bezirk 8 (Kalk) 4 1 2 1 SV, 2 LV X
28 Bonner Straße/Koblenzer Straße Bezirk 2 (Bayenthal) 9 0 8 2 SV, 8 LV X
29 Ferdinand-Porsche-Straße/Rudolf-Diesel-Straße Bezirk  7 (Eil) 3 0 0 4 LV X
30 Ostheimer Straße / Burgstraße/Kuthstraße Bezirk 8 (V ingst) 3 1 1 3 LV X
31 Luxemburger Straße/Moselstraße Bezirk 1 (Neustadt-Sü d) 6 0 2 2 LV X
32 Liburer Landstraße/Wahner Straße/Sankt-Sebastianus-Straße Bezirk 7 (Libur) 5 0 0 2 LV X
33 Düsseldorfer Straße/Buchholzstraße/Ricarda-Huch-Straße Bezirk 9 (Stammheim) 5 3 0 7 LV X
34 Parkgürtel/Anschlussstelle Ehrenfeld Bezirk 4 (Neueh renfeld) 6 0 4 2 SV, 3 LV X
35 Bergisch Gladbacher Straße/AS Dellbrück Ost/Steyler Straße Bezirk 9 (Holweide) 8 0 0 1 SV, 10 LV X
36 Militärringstraße/Grethenstraße/Volkhovener Weg Bezi rk 5 (Longerich) 6 0 1 3 SV, 7 LV X
37 Hohlgasse/Longericher Straße/Johannes-Rings-Straße B ezirk 5 (Longerich) 4 1 0 3 LV X
38 Subbelrather Straße/Venloer Wall Bezirk 1 (Neustadt- Nord) 3 0 2 3 LV X
39 Militärringstraße/Am Eifeltor/Oberer Komarweg Bezirk 2 (Zollstock) 6 0 1 3 LV X
40 Bensberger Straße / AS Königsforst Nord Bezirk 7 (Ei l) 4 0 0 3 LV X
41 
Zülpicher Straße/Dasselstraße/Kyffhäuser 
Straße/Moselstraße/Meister-Gerhard-Straße Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 6 0 3 1 SV, 5 LV X
42 Kyotostraße/Klingelpütz/Victoriastraße Bezirk 1 (Alt stadt-Nord) 5 0 1 6 LV X
43 Waldstraße/Akazienweg Bezirk 7 (Grengel) 3 0 0 4 LV X
44 Heidestraße/Guntherstraße Bezirk 7 (Wahnheide) 4 3 1 4 LV X
45 Kleine Spitzengasse/Löwengasse/Severinstraße Bezirk 1 (Altstadt-Süd) 3 0 3 3 LV X
46 Unter Sachsenhausen/Tunisstraße Bezirk 1 (Altstadt-N ord) 6 0 0 4 LV X
47 Weidenpescher Straße/Nesselrodestraße Bezirk 5 (Nieh l) 3 0 1 2 LV X
* Unfallkategorien 
1 - Unfall mit einer getöteten Person 
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden 
* mobile Geschwindigkeitskontrollen

Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln 2019 - Anlage 5

349 Zeichen

1 
 
Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln – Anlage 5 
 
1. Fahrradquiz der Stadt Köln (Auszug)

2 
 
2. Fahrradcheck im Rheinpark – September 2020

3 
 
3. „Ein zweiter Frühling beim Radfahren“ – kostenlose Fahrradkurse für Seniorinnen 
und Senioren 
 
 
4. Plakatkampagne zum Schuljahresstart

4 
 
5. Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“

Verkehrsaunfallbericht Polizei 2019 - Anlage 4

6345 Zeichen

bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019
Stadtgebiet Köln
Polizeipräsidium Köln
Direktion Verkehr

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln2
Inhaltsverzeichnis
Verkehrsunfälle gesamt
Verunglücktenhäufigkeitszahl
Verunglückte mit schweren Unfallfolgen
Kinder
Jugendliche
Junge Erwachsene
Erwachsene
Senioren
Verunglückte Rad Fahrende
Verunglückte Pedelec Fahrende
Verunglückte Rad Fahrende nach Unfallursachen
Verunglückte zu Fuß Gehende
Unfallursachen von zu Fuß Gehenden
Verunglückte motorisierte Zweirad Fahrende
Verunglückte bei Straßenbahnunfällen
Unfallursache „Alkohol“
Unfallursache „andere berauschende Mittel“
Unfallursache „Geschwindigkeit (bei Kfz)“
Unfallursache „Abstand“
Unfallursache „Vorfahrt (ohne Rotlicht)“
Unfallursache „Rotlicht (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende)“
Unfallursache „Abbiegen“
Erläuterungen/Definitionen
Verkehrsunfälle mit Verunglückten
Verunglückte
Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln3
Verkehrsunfälle
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 519 (-1,2 %) 
Verkehrsunfälle nach Unfallfolge

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln4
Verkehrsunfälle mit Verunglückten
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 110 (-2,3 %)

Verunglückte
2019: Veränderung zum Vorjahr 
minus 234 (-4,1 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln5
© OpenStreetMapcontributors

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln6
Verunglücktenhäufigkeitszahl
(Verunglückte je 100.000 Einwohner)

Verunglückte mit schweren Unfallfolgen
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln7
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 1 (-0,1 %)
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Kinder
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 21 (-5,7 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln8
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Jugendliche
2019: Veränderung zum Vorjahr 
plus 15 (+11,5 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln9
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Junge Erwachsene
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 39 (-5,1 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln10
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Erwachsene
2019: Veränderung zum Vorjahr 
minus 185 (-4,9 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln11
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Senioren
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 4 (-0,6 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln12
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Rad Fahrende
2019: Veränderung zum Vorjahr 
minus 80 (-3,9 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln13
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte Pedelec Fahrende
2019: Veränderung zum Vorjahr
plus 18 (+27,7 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln14
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte* Rad Fahrende bei Verkehrsunfällen nach 
Unfallursachen
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln15
Fehler von Rad Fahrenden
Fehler gegenüber Rad Fahrenden
*Mehrfachzählung aufgrund diverser Unfallursachen

16
Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen
2019: Veränderung zum Vorjahr 
plus 5 (+1,0 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019

Verunglückte zu Fuß Gehende
2019: Veränderung zum Vorjahr
plus 61 (+9,1 %) 
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln17
© OpenStreetMapcontributors

Unfallursachen von zu Fuß Gehenden bei Verkehrsunfällen mit 
Verunglückten
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln18

Verunglückte motorisierte Zweirad Fahrende
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 64 (-10,1 %)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln19
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von  
Straßenbahnen
2019: Verunglückte niedrigster Wert seit 2014
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln20
© OpenStreetMapcontributors

Verunglückte bei Unfallursache „Alkohol“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln21
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 39 (-14,8 %)

Verunglückte bei Unfallursache „andere berauschende Mittel“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln22
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr 
minus 11 (-25,0 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Geschwindigkeit bei Kfz.“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln23
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 38 (-17,4 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Abstand“ 
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln24
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr
minus 158 (-16,3 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“
(ohne Rotlicht)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln25
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr 
minus 145 (-25 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Rotlicht“
(Fahrzeuge und zu Fuß Gehende)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln26
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr 
plus 4 (+1,1 %)

Verunglückte bei Unfallursache „Abbiegen“
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln27
© OpenStreetMapcontributors
2019: Veränderung zum Vorjahr
plus 30 (+4,9 %)

Erläuterungen/Definitionen
Verkehrsunfall:
Ein Verkehrsunfall ist jedes plötzliche und zumindest für einen Beteiligten ungewollte, mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen typischen 
Gefahren ursächlich zusammenhängende Ereignis, bei dem Personen- oder Sachschaden entstanden ist.
Verunglückte:
Als Verunglückte gelten alle Personen, die bei einem Verkehrsunfall einen Körperschaden erlitten haben.
Schwerverletzte:
Diejenigen Verunglückten, die in Folge eines Verkehrsunfalles zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden, gelten
als Schwerverletze. 
Getötete: 
Als Getötete im Sinne des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes werden alle Personen gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem
Verkehrsunfall an den Unfallfolgen verstorben sind. 
Altersgruppen:
Die Altersgruppen umfassen folgende Altersspannen:
Kinder ≤ 14 Jahre
Jugendliche 15-17 Jahre
Junge Erwachsene 18-24 Jahre
Erwachsene 25-64 Jahre
Senioren ≥ 65 Jahre
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln28
Anlage 4

Unfallhäufungen Dreijahresbetrachtung 2019 - Anlage 2

1738 Zeichen

Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4 
lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe
7 Sülzgürtel/Berrenrather Straße (Sülz) 3 0 1 10 0 11 0 1 R 9 R, 1F 11 X
17
Raderthalgürtel/Brühler Straße/Raderberggürtel 
(Raderthal) 2 0 2 3 0 6 0 1F, 1 F 4 R 6 X*
23
Mauenheimer 
Gürtel/Geldernstraße/Parkgürtel/Longericher 
Straße (Bilderstöckchen) 5 0 2 4 0 6 0 1R, 1 F 4 R 6 X*
25 Riehler Straße/Frohngasse (Riehl) 5 0 1 5 0 6 0 0 4R, 1F 5 X X*
27 Venloer Straße/Ehrenfeldgürtel (Ehrenfeld) 4 0 5 12 0 17 0 5 R, 2 F 7R, 5 F 19 X
28
Innere Kanalstraße/Aachener 
Straße(/Universitätsstraße (Neustadt-Süd, 
Lindenthal) 1 + 3 1 9 23 0 33 1R 4 R 20F, 3F 28 X*
31
Klettenberggürtel/Rhöndorfer 
Straße/Zollstockgürtel (Klettenberg) 2 0 2 5 0 7 0 1R, 1 F 5 R 7 X
33 Universitätsstraße/Dürener Straße (Lindenthal) 3 0 0 5 0 5 0 0 5 R 5 X
42
Venloer Straße/Brüsseler Straße/Spichernstraße 
(Neustadt-Nord) 1 0 0 5 0 5 0 0 4R, 3 F 5 X
45 Venloer Straße/Heliosstraße (Ehrenfeld) 4 0 0 6 0 6 0 0 3 R, 3 F 6 X
47
Oskar-Jäger-Straße/Vogelsanger Straße 
(Ehrenfeld) 4 0 0 5 0 5 0 0 5R 5 X
* Unfallkategorien
1 - Unfall mit einer getöteten Person
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person kbau der
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person
X*- Untersuchung im Rahmen des stadtweiten 
Programms zum Rückbau der freilaufenden 
Rechtsabbieger
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Prüfuung ist 
erfolgt - keine 
geeignete 
Maßnahme 
ersichtlich
Anlage 2Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungsstellen im Jahr 2019 (Jahre 2017 - 2019)  im nachgeordneten Straßennetz der Stadt Köln
Unfälle  Radfahrende (R)  und zu Fuß Gehende (F) 
nach Kategorien Maßnahmen 
sind erfolgt
Maßnahmen 
in 
Vorbereitung 
/ werden 
geprüft

Beratungsverlauf (1)

19.01.2021 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2256/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
01.12.2020
Erstellt
22.07.2020 14:47