2256/2020
Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 in Köln
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Tödliche VU 2019 - Anlage 3
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Anlage 3 Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen (Alter) Ursache 1 08.01.2019 11:00 9 - Flittard Edelhofstraße/Egonstraße Bahnübergang F (84) - Eisenbahn (26) 1 T (84) F wird beim Überqueren der Gleise von Güterzug erfasst 2 11.01.2019 17:23 7- Poll Siegburger Straße 406 Pkw (72) - Pkw (69) - Pkw (25) 1 T (72), 1 SV (69), 1 LV (25) Pkw fährt auf Pkw auf , schleudert und kollidiert mit weiterem Pkw 3 15.01.2019 18:53 3 - Sülz Luxemburger Straße/Wittekindstraße StraB (48) - F (27) 1 T (27), 1 SV (48), 2 LV F überschreitet Gleisberei ch und wird von StraB erfasst 4 15.01.2019 18:43 2 - Rodenkirchen Friedrich-Ebert-Straße/Brückenstraß e Linienbus (44) - R (63) 1 T (63). 1 LV (44) Rechtsabbiegender Bus kollidiert mit geradeaus fahrendem R - möglicherweise "Toter Winkel" Unfall 5 29.01.2019 02:00 5 - Niehl Bremerhavener Straße/Sankt-Leonardus- Straße Pkw (18) 1 T (18) Alleinunfall - Pkw-Fahrer - ohne Fahrerlaubnis - liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei und kollidiert mit Mauer 6 25.02.2019 17:53 5 - Riehl Stammheimer Straße 11 R (47) - Linienbus (29) 1 T (47) - 1 LV (29) R biegt vor hinter ihr fahrendem Bus plötzlich nach links ab und wird erfasst 7 03.03.2019 02:55 9 - Mülheim Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße F (36) - StraB (29) 1 T (36) - 1 LV (29) Strab überrollt im Gleisbett liegenden F 8 16.03.2019 06:32 3 - Lindenthal Lindenthalgürtel/Gleueler Straße F (64) - Lkw (57) 1 T (64) F überquert Straße entgegen Rotsignal und wird von Lkw erfasst. 9 16.04.2019 09:30 3- Lindenthal Bachemer Straße 29 - 33 F (74) - Pkw (45) 1 T (74) Bei Überqueren eines Zebrastreifens wird F von Pkw erfasst. 10 02.06.2019 16:33 3 - Lövenich Brauweiler Straße 64 Pkw (77) 1 T (77) Alleinunfall - Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über das Fahrzeug und kollidert mit einer Hauswand. 11 04.06.2019 12:37 7 - Porz Bergerstraße/Kopenhagener St raße R (70) 1 T (70) Alleinunfall - R stürzt mit Elektro-Fahrrad. 12 18.06.2019 11:08 7 - Grengel Alte Kölner Straße - Höhe Parkplatz Paradeplatz Pkw (26) - Kkrad (77) 1 T (77) Pkw-Fahrer missachtet bei Ausfahrt vom Park platz Vorfahrt des Kkrad 13 02.07.2019 22:43 3 - Müngersdorf Militärringstraße - rund 300 Meter vor dem Gregor-Mendel-Ring Pkw (19) 1 LV (19), 1 T (17) Alleinunfall - Pkw-Fahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit Mittelplanke, Beifahrerin wird bei dem Unfall getötet 14 06.07.2019 09:58 2 - Raderberg Marktstraße 21 F (81) - (Pkw 54) 1 T (81) F betritt unvermittelt die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst. 15 16.07.2019 11:30 2 - Raderthal Im Wasserwerkswäldchen K krad (54) - Linienbus (58) 1 T (Krrad) - 1 LV Kkrad-Fahrer fährt auf Bus auf, der außerhalb einer Halteställe hält. 16 16.07.2019 14:00 2 (Rodenkirchen) Bahnstraße Haltestel le F (80) 1 T (80) F stürzt bei Ausstieg aus einem Bus, lehnt jede ärztliche Hilfe ab und verstirbt später im Krankenhaus 17 23.07.2019 11:47 1 - Deutz Zoobrücke Fahrtrichtung Innere Kanalstraße Kkrad (56) 1 T (56) Kkrad-Fahrer verliert bei Bremsmanöver Kontrolle über Fahrzeug 18 12.09.2019 16:53 9 - Mülheim Graf-Adolf-Straße/Frankfurter Str. Linienbus (59) 1 T (59) Rollstuhlfahrerin stürzt im Bus aus dem Rollstuhl, verletzt sich und verstirbt an den Verletzungen 19 14.09.2019 18:05 3 - Weiden Aachener Straße 1407 F (22) - StraB (34) 1 T (22) - 1 LV (34) F achtet nur auf ihr Handy, betritt Gleisbereich trotz Rotsignal und wird von StraB erfasst 20 30.09.2019 15:20 9 (Mülheim) Bergischer Ring/Rendsburger Platz Lkw (44) - Krad (55) 1 T (55) Lkw nimmt Krad vor ihm nicht wahr und überrollt es 21 05.10.2019 19:18 4 (Ehrenfeld) Helmholtzstraße/Hospeltstraße Pkw (67) - Krad (41) 1 T (41) Pkw missachtet Vorfahrt und kollidiert mit Krad 22 21.10.2019 17:01 8 (Buchheim) Elisabeth-Schäfer-Weg Höhe KVB Haltestelle "Herler Weg" R (?) - F (88) 1 T (88) R fährt F an und flüchtet 23 01.12.2019 00:55 9 (Stammheim) Düsseldorfer Straße/Stammheimer Ring F (64) - Pkw (20) 1 T (64) F überquert die Düsseldorfer Straße entgegen der Rotsignalisierung und wird von Pkw erfasst. 24 20.12.2019 12:08 2 (Godorf) Otto-Hahn-Straße 19 - Bereich Ausfahrt "Aldi"/"Just-Fit" Pkw (80) - Pkw (37) - Pkw (67) 1 T (80) Pkw kollidiert auf Parkplatz mit anderen Pkw, beschleunigt, kollidiert mit Poller und stürzt in eine Senke F - zu Fuß Gehender T - Getöte/r R - Radfahrender LV - Leichtverletze/r StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r Krad - Motorrad Kkrad - Kleinkraftrad (z.B. Motorroller) Tödliche Verkehrsunfälle 2019 im Kölner Stadtgebiet
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/660/1 660/12 Vorlagen-Nummer 11.11.2020 2256/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 19.01.2021 Verkehrsunfallentwicklung, Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 in Köln In den als Anlagen 1 und 2 beigefügten Listen sind alle Unfallhäufungsstellen nach der Einjahres- und Dreijahresbetrachtung des Jahres 2019 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detaillierte Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 3. Beigefügt wurden als An- lage 4 der Gesamtunfallbericht 2019 der Polizei und als Anlagen 5 bis 9 Darstellungen zu Verkehrssi- cherheitsprogrammen der Stadt Köln. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vom 25. Juni 2017 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjah- resbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1–4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelas- tung eines Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungs- stelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten (Unfallbeteiligte/r verstirbt innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall). Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten (Unfallbeteiligte/r wird stationär in ein Krankenhaus aufgenommen). Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten. Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (Ein beteiligtes Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit). Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei grundsätzlich seit dem 01.01.2018 Unfälle nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Unfallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jah- ren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung innerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Kno- ten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Aufgrund dieser geringen Schwellenwerte entscheidet die Unfallkommission darüber, welche Dreijahresbetrachtungen ausführ- lich diskutiert werden, da es beispielsweise überflüssig wäre, Kreuzungen zu besprechen, in denen sich in drei Jahren fünf Unfälle aus vollkommen unterschiedlichen Gründen ereignet haben. Nach der Meldung erfolgt die Diskussion in der Unfallkommission, an der Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung, des Amtes für Verkehrsmanagement und der Ver- kehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Bezirksregie- 2 rung Köln und der KVB AG beteiligt sind. Das Gremium entwickelt hier Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Kreuzungen, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umge- setzt werden. Im Vergleich zum Jahr 2018 in dem sich 41.959 Verkehrsunfälle ereigneten, sank die Unfallgesamt- zahl in 2019 um 1,2 % auf 41.440 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle (Anlage 4, Seite 3). Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 719 Personen schwer verletzt. 24 Menschen starben 2019 auf den Kölner Straßen. (Anlage 4, Seite 5). Im Vergleich der Jahre 2018 und 2019 sank die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle um rund 14 % von 28 auf 24 Personen. Alle tödlichen Verkehrsunfälle wurden in den Sitzungen der Unfallkommission besprochen. Gemeinsame Ursachen im Verkehrsraum oder Verdichtungen, die auf eine bestimmte Ursache zurückzuführen waren, waren nicht zu erkennen. Die aufgetretenen Unfälle beruhten auf vielen unterschiedlichen Faktoren und waren nach der Einschätzung der Unfallkommission in ver- schiedenen Fällen auf menschliches Fehlverhalten der einzelnen Beteiligten und auf unglückliche Verkettungen zurückzuführen (siehe dazu Anlage 3). Bei schwer verletzten Unfallbeteiligten war im Vergleich der Jahre 2019/2020 ein sehr geringer Anstieg von 0,56 % zu beobachten, erhöhte sich doch die Anzahl der Schwerverletzten von 715 auf 719 Personen. Im Gesamtunfallbild sind die Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf mangeln- den Abstand, Missachtungen der Vorfahrt oder des Vorrangs, Verstöße gegen das Rotsignal, Ge- schwindigkeitsüberschreitungen oder auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen (Anlage 4, Seite 23 bis 27). Als eine weitere ernst zu nehmende Unfallbegünstigung wurde die Problematik des Alkohol- oder Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr genannt. Positiv war hier im Vergleich zum Vorjahr aber sowohl bei der Unfallursache „Alkohol“ als auch bei den „Anderen berauschenden Mitteln“ ein Rück- gang in der Unfallbeteiligung festzustellen (Anlage 4, Seiten 21 und 22). Im Vergleich zum Vorjahr ließen sich erneut nur bei den Unfallursachen „Fehler beim Abbiegen“ und „Verstöße gegen das Rot- licht“ Zuwächse erkennen. Weiterhin rückläufig ist die Unfallursache „Geschwindigkeit“ bei Kraftfahr- zeugen (Anlage 4, Seite 23). Seit 2016 ist hier ein rückläufiger Trend eingetreten, der allein zwischen den Jahren 2018 und 2019 einen Rückgang von 17,4 % belegte. Unfälle mit tragischem Ausgang Bei den Unfällen mit Getöteten war in 2019 insbesondere die Gruppe der zu Fuß Gehenden betrof- fen, ereigneten sich doch zehn Verkehrsunfälle unter ihrer Beteiligung (Anlage 4, Seite 17). Die meis- ten zu Fuß Gehenden verunglückten beim Überschreiten der Straße oder bei Verstößen gegen die Rotsignalisierung. 2019 wurden ebenfalls drei Radfahrende – davon zwei Pedelec-Fahrende – bei Unfällen getötet (Anlage 4, Seiten 13 und 14). Ein E-Bike-Fahrer stürzte aus ungeklärter Ursache bei einem Alleinunfall und erlag anschließend seinen erlittenen Verletzungen. Bei einem weiteren Unfall wurde ein geradeausfahrender E-Bike-Fahrer von einem abbiegenden Linienbus erfasst und getötet. Möglicherweise stand dieser Unfall im Zusammenhang mit dem „toten Winkel. Bei dem dritten Unfall bog eine Radfahrerin unvermittelt nach links ab und wurde von einem hinter ihr fahrenden Linienbus erfasst. Der tödliche Verkehrsunfall, der im Jahr 2019 in der Öffentlichkeit besonders stark diskutiert wurde, ereignete sich am 15.01.2019 auf dem Bahnübergang der Luxemburger Straße/Wittekindstraße. Hier wurde eine Fußgängerin, die die Bahngleise der Luxemburger Straße überqueren wollte, von einer Straßenbahn erfasst. Die Unfallkommission kam seinerzeit bei der Besichtigung der Unfallstelle zu dem Ergebnis, dass die zu Fuß Gehenden deutlich durch den Noppenstein und die Bahnpiktogramme auf den Bahnbereich hingewiesen wurden, die baulich ausgestaltete Führung („Z-Führung“) sorgte ebenfalls dafür, dass sie in Blickrichtung der Bahnen geleitet wurden. Laut verschiedenen Prüfungen des Amtes für Verkehrsmanagement lag kein Fehler in der Signalisierung vor. Auch die Unfallkom- mission konnte hier keine geeignete Maßnahme finden, mittels derer dieser Unfall hätte vermieden werden können. Unfallgeschehen unter der Beteiligung von Radfahrenden Bei der Betrachtung der verschiedenen Verkehrsgruppen soll aufgrund der hohen Unfallbeteiligung lediglich auf die Gruppe der Radfahrenden eingegangen werden. Im Jahr 2019 verunglückten 1.985 Radfahrende, wovon sich 300 schwer verletzten und drei Radfahrende getötet wurden (Anlage 4, 3 Seite 13). Von diesem Personenkreis wurden 83 Unfälle mit E-Bikes verzeichnet, bei denen sich elf Pedelec-Fahrende schwer verletzt und zwei getötet wurden (Anlage 4, Seite 14). Grundsätzlich ging damit die Zahl der aufgetretenen Unfälle im Vergleich der Jahre 2018 und 2019 um 3,9 % zurück, dennoch ist seit 2015 eine hohe Unfallbeteiligung der Zweiradfahrenden zu beobachten. Stark ange- stiegen ist auch der Anteil der verunglückten Pedelec-Fahrenden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 27,7 %. Waren andere Unfallbeteiligte involviert, beruhten die Unfälle, die auf Fehlverhalten ge- genüber Radfahrenden zurückzuführen waren, auf Fehler beim Abbiegen (z. B. „toter Winkel“), auf Missachtungen der Vorfahrt oder auf Fehler beim Ein- und Aussteigen (z. B. unvermitteltes Aufreißen der Autotüren). Radfahrende verursachten Unfälle durch unzulässige Fahrbahnbenutzung (z. B. Fah- ren auf Gehwegen), durch die Missachtung der Vorfahrt oder durch Fehler beim Überholen und beim Einfahren in den fließenden Verkehr (Anlage 4, Seite 15). Eine hohe Anzahl der Zweiradunfälle war auch auf Alleinunfälle – also Stürze, bei denen kein anderer Verkehrsteilnehmender am Unfall betei- ligt war – zurückzuführen (Anlage 4, Seite 16). Unfälle nach Ursachen Im Hinblick auf die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen“ gegenüber den Radfahrenden optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. So wurden Schutzstreifen und vorgezogene Aufstell- bereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt in den Sichtbereich der Pkw- Fahrerinnen und Pkw-Fahrer zu führen. Tempo 30-Zonen und die Einrichtung von Kreisverkehren trugen zusätzlich zu einer Verlangsamung des Verkehrs bei. Problematisch ist bei den aufgetretenen Unfällen, dass viele Fehler aller Verkehrsbeteiligten grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln be- ruhten, die allgemein bekannt sind. Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer wissen, dass sie vor dem Rechts- abbiegen den Schulterblick durchführen müssen, Radfahrerinnen und Radfahrer wissen in der Regel, dass auch sie dem Rechtsfahrgebot unterliegen und Gehwege nicht befahren dürfen. Diese falschen Verhaltensweisen werden also offensichtlich bewusst begangen und die dadurch ausgelösten Gefah- rensituationen unterschätzt. Es ist somit schwierig und langwierig, ein Umdenken oder eine Verhal- tensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen. Die besondere und zusätzliche Problematik bei Pedelec-Fahrenden kann zusätzlich darin gesehen werden, dass die Fahrzeuge bei oberflächlicher Betrachtung wie Fahrräder wirken, aber mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit gefahren werden. Damit kommt es möglicherweise zu Fehleinschätzungen anderer Verkehrsteilneh- menden, die dann zu Unfällen führen können. Auf der anderen Seite ist aber genauso fraglich, ob Pedelec-Fahrende tatsächlich erst dann am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie mit ihrem Fahrzeug vertraut sind. In 2019 wurden bau- oder verkehrstechnische Maßnahmen in den Unfallhäufungsstellen sowie die Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen im Stadtgebiet und verstärkte Kontrollen des Fahrrad- verkehrs durchgeführt. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die Aspekte der Verkehrserziehung berücksichtigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2019 wieder dazu auf, sich an dem Quiz „Sicheres Fahrradfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Be- weis zu stellen (Anlage 5, Seite 1). An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt rund 1.500 Einzelper- sonen und 20 Schulklassen aus acht Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den ei- gentlichen Preisen Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Einen festen Bestandteil der Ver- kehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, die an zwei Sonntagen im September 2019 erfolgten (Anlage 5, Seite 2). Die Kölnerinnen und Kölner hatten die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im Anschluss konnten die eventuell festgestellten Schäden in der beteiligten Werkstatt verbilligt beseitigt werden. Das Angebot zur Überprüfung erfreute sich am ersten Aktions-Sonntag erheblicher Beteiligung der Radfahrerinnen und Radfahrer und so konnten bis zu 200 Personen über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge in- formiert werden. Unfallbeteiligung verschiedener Altersgruppen Nahezu gleichbleibend hoch war die Beteiligung der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren am Unfallgeschehen im Vergleich der Jahre 2018 und 2019. In 2019 verunglückten 634 Personen, die über 65 Jahre alt waren. 125 von Ihnen verletzten sich schwer und neun verstarben (Anlage 4, Seite 12). Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken und damit Verkehrssicher- heitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertreterin re- 4 gelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenverkehr“ teil. Die Etablierung möglicher Kampagnen stellt sich jedoch als problematisch dar, da Menschen dieser Altersgruppe aus diversen unterschiedlichen Gründen im Straßenverkehr verunglücken und ihre Erreichbarkeit für die Durchführung von Aktionen – anders als bei Schulkindern – wesentlich geringer ist. Die Stadt Köln führte auch im Jahr 2019 die Verkehrssicherheitsaktion „Ein zweiter Frühling beim Fahrradfahren“ fort. Seniorinnen und Senioren, die sich auf dem Fahrrad nicht mehr sicher fühlten, hatten im Jahr 2019 fünf Mal die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten innerhalb eines einwöchigen kostenlosen Kurses aufzufrischen. Die Kurse wurden im Mai, Juni, September und Oktober von einer diplomierten Fahr- radlehrerin angeleitet und boten Plätze für insgesamt 75 Seniorinnen und Senioren (Anlage 5, Seite 3). Die Stadt Köln beteiligte sich ebenfalls am „Rollatorentag“, den die Verkehrsverbände KVB AG und VRS GmbH im September 2019 auf dem Neumarkt durchführten. Hier erhielten gehbehinderte Seniorinnen und Senioren wichtige Tipps und Verhaltensregeln zum sicheren Umgang mit dem Rolla- tor und zur Nutzung des ÖPNV. Ein erfreulicher Rückgang von 5,7 % war im Hinblick auf die Kinderunfallbeteiligung (Verkehrsteil- nehmende unter 14 Jahren) zu beobachten. Waren im Jahr 2018 368 Kinder an Unfällen beteiligt, reduzierte sich deren Beteiligung im Jahr 2019 auf 347 Beteiligte (Anlage 4, Seite 8). Sie verunglück- ten mehrheitlich als zu Fuß Gehende, als Radfahrende aber auch nach wie vor als Mitfahrende im Auto Erwachsener. Dieser Trend setzte sich auch bei den Unfallfolgen fort. In 2019 endete kein Unfall mit Kinderbeteiligung tragisch, die Anzahl der Schwerverletzten reduzierte sich minimal von 45 (2018) auf 43 (2019). Die Stadt Köln unternimmt bei der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der Verkehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern vermieden werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Kooperation mit den Schu- len. So führt das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in jedem Jahr Verkehrssicherheitsaktio- nen zur Einschulung durch, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu beson- derer Rücksicht auf die Schulkinder aufgerufen werden. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist der Pla- kataufruf „Wir sind wieder unterwegs“ (Anlage 5, Seite 3 Plakatmotiv). An neun Grundschulen an ver- kehrsreichen Straßen im Grundschulumfeld werden Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, die Autofahrende auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen, ohne dieses Verhalten direkt zu sanktionieren. Anlässlich der Einschulung der Schulneulinge („I-Dötzchen“) führte das Amt für Stra- ßen und Verkehrsentwicklung ebenfalls die „Elternbefragung“ durch. Die Eltern der eingeschulten Kinder haben dabei die Möglichkeit, im unmittelbaren Interview Verbesserungsvorschläge zum Schulweg abzugeben, die anschließend durch Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung geprüft werden. Können sinnvolle Verbesserungen eingerichtet werden, erfolgen diese zeitnah. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskreises „Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und enga- giert an den jeweiligen Projekten. Verkehrserziehung – Aktion „Toter Winkel“ Ein besonderes Augenmerk richtete die Stadt Köln auch im Jahr 2019 wieder auf die Verkehrssicher- heitsarbeit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“. Oftmals sind sich Radfahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmenden im „Toten Winkel“ nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder tragische Unfälle in diesem Zusammen- hang. Um die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ausdrücklich auf diese drohende Gefahr auf- merksam zu machen, wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein und der Polizei eine Verkehrssi- cherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkinder für die speziellen Gefahren im „Toten Winkel“ sensibi- lisiert werden (Anlage 4, Seite 5). Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Kindern mit- tels einer ausgelegten Plane und eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches demonstriert. Jedes Kind kann sich anschließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeugen. Neben dieser Demonstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie sie Gefahren im Zusammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können. Im Jahr 2019 wurde die Aktion vor insgesamt 280 Schulklassen demonstriert. Es konnten somit rund 7.000 Schüle- rinnen und Schüler erreicht werden. Den Auftakt der Kampagne setzte im März eine gemeinsame Aktion der beteiligen Partner auf dem Gelände der Rennbahn. Wegen der regen Pressebeteiligung konnten auch über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weitere Bürgerinnen und Bürger über den Toten Winkel informiert werden. 5 Gez. Blome Anlagen: Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2019 in Köln (Einjahresbetrachtung) Anlage 2 – Unfallhäufungsstellen 2019 in Köln (Dreijahresbetrachtung) Anlage 3 – Tödliche Verkehrsunfälle 2019 in Köln Anlage 4 – Verkehrsunfallbericht 2019 der Polizei Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktion 2019
Unfallhäufungen Einjahresbetrachtung 2019 - Anlage 1
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Unfallhäufungsstellen 2019 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht-verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich 1 Bayenthalgürtel/Goethestraße/Schillerstraße Bezirk 2 (Bayenthal) 11 1 2 1 SV, 10 LV X 2 Rolshover Straße/Max-Glomsda-Straße/Taubenholzweg Bezirk 7 (Poll) 6 0 0 6 LV X 3 Bonner Straße/Marktstraße/Schönhauser Straße Bezirk 2 (Bayenthal) 9 0 2 1 SV, 5 LV X 4 Bayardsgasse/Fleischmengergasse Bezirk 1 (Altstadt-S üd) 7 0 7 1 SV, 6 LV X X 5 Nachtigallenstraße/Sportplatzstraße Bezirk 7 (Wahnhe ide) 4 0 1 1 SV, 2 LV X 6 Maarhäuser Weg/Anschluss-Stelle Rath-Ost Bezirk 7 (G remberghoven) 4 0 0 6 LV X 7 Frankfurter Straße/Höhenberger Ring/Höhenberger Straße Bezirk 8 (Höhenberg) 6 0 0 5 LV X 8 Frankfurter Straße/Maarhäuser Weg/Steinstraße Bezirk 7 (Gremberghoven) 17 0 1 1 SV, 12 LV X 9 Zülpicher Straße/Zülpicher Wall Bezirk 1 (Neustadt-S üd) 7 1 6 3 SV, 3 LV X 10 Eifelplatz gesamt Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 9 0 5 7 LV X 11 Am Kölnberg/Alte Brühler Straße Bezirk 2 (Meschenich) 5 1 0 5 LV X 12 Emdener Straße/Geestemünder Straße Bezirk 5 (Niehl) 5 0 0 3 SV, 7 LV X 13 Keupstraße/Markgrafenstraße Bezirk 9 (Mülheim) 4 0 1 6 LV X 14 Clevischer Ring/Mülheimer Zubringer Mitte Bezirk 7 ( Mülheim) 5 0 0 2 SV, 16 LV X 15 Deutz-Mülheimer Straße/Messe-Kreise/Pfälzischer Ring Bezirk 1 (Deutz) 16 0 0 4 SV, 11 LV X X 16 Berger Straße/Bochumer Straße Bezirk 7 (Eil) 7 1 0 1 SV, 9 LV X X 17 Vogelsanger Straße - Querung/Fußgängerüberweg Höhe Carola- Williams-Park Bezirk 1 (Neustadt-Nord) 3 0 3 1 SV, 2 LV X 18 Höninger Weg/Gottesweg Bezirk 2 (Zollstock) 5 2 2 6 LV X 19 Brühler Straße/Hitzeler Straße Bezirk 2 ( Raderthal) 3 0 1 2 LV X 20 Maarweg/Widdersdorfer Straße Bezirk 4 (Ehrenfeld) 5 0 2 1 SV, 4 LV X 21 Bergischer Ring/Grünstraße/Pfälzischer Ring Bezirk 9 (Mülheim) 4 0 4 4 LV X 22 Oskar-Jäger-Straße/Weinsbergstraße/Widdersdorfer St raße Bezirk 4 (Ehrenfeld) 7 0 0 4 SV, 3 LV X* Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht-verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich 23 Dellbrücker Mauspfad/Mielenforster Straße Bezirk 9 ( Dellbrück) 4 0 1 4 LV X X 24 Hohenstaufenring/Jahnstraße/Zülpicher Straße Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 5 0 4 2 SV, 3 LV X 25 Neumarkt Bezirk 1 (Altstadt-Süd) 16 3 7 19 LV X 26 Hauptstraße/Asternweg Bezirk 7 (Zündorf) 4 3 0 1 SV, 2 LV X 27 Kalk-Mülheimer-Straße/Vorsterstraße Bezirk 8 (Kalk) 4 1 2 1 SV, 2 LV X 28 Bonner Straße/Koblenzer Straße Bezirk 2 (Bayenthal) 9 0 8 2 SV, 8 LV X 29 Ferdinand-Porsche-Straße/Rudolf-Diesel-Straße Bezirk 7 (Eil) 3 0 0 4 LV X 30 Ostheimer Straße / Burgstraße/Kuthstraße Bezirk 8 (V ingst) 3 1 1 3 LV X 31 Luxemburger Straße/Moselstraße Bezirk 1 (Neustadt-Sü d) 6 0 2 2 LV X 32 Liburer Landstraße/Wahner Straße/Sankt-Sebastianus-Straße Bezirk 7 (Libur) 5 0 0 2 LV X 33 Düsseldorfer Straße/Buchholzstraße/Ricarda-Huch-Straße Bezirk 9 (Stammheim) 5 3 0 7 LV X 34 Parkgürtel/Anschlussstelle Ehrenfeld Bezirk 4 (Neueh renfeld) 6 0 4 2 SV, 3 LV X 35 Bergisch Gladbacher Straße/AS Dellbrück Ost/Steyler Straße Bezirk 9 (Holweide) 8 0 0 1 SV, 10 LV X 36 Militärringstraße/Grethenstraße/Volkhovener Weg Bezi rk 5 (Longerich) 6 0 1 3 SV, 7 LV X 37 Hohlgasse/Longericher Straße/Johannes-Rings-Straße B ezirk 5 (Longerich) 4 1 0 3 LV X 38 Subbelrather Straße/Venloer Wall Bezirk 1 (Neustadt- Nord) 3 0 2 3 LV X 39 Militärringstraße/Am Eifeltor/Oberer Komarweg Bezirk 2 (Zollstock) 6 0 1 3 LV X 40 Bensberger Straße / AS Königsforst Nord Bezirk 7 (Ei l) 4 0 0 3 LV X 41 Zülpicher Straße/Dasselstraße/Kyffhäuser Straße/Moselstraße/Meister-Gerhard-Straße Bezirk 1 (Neustadt-Süd) 6 0 3 1 SV, 5 LV X 42 Kyotostraße/Klingelpütz/Victoriastraße Bezirk 1 (Alt stadt-Nord) 5 0 1 6 LV X 43 Waldstraße/Akazienweg Bezirk 7 (Grengel) 3 0 0 4 LV X 44 Heidestraße/Guntherstraße Bezirk 7 (Wahnheide) 4 3 1 4 LV X 45 Kleine Spitzengasse/Löwengasse/Severinstraße Bezirk 1 (Altstadt-Süd) 3 0 3 3 LV X 46 Unter Sachsenhausen/Tunisstraße Bezirk 1 (Altstadt-N ord) 6 0 0 4 LV X 47 Weidenpescher Straße/Nesselrodestraße Bezirk 5 (Nieh l) 3 0 1 2 LV X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden * mobile Geschwindigkeitskontrollen
Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln 2019 - Anlage 5
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1 Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln – Anlage 5 1. Fahrradquiz der Stadt Köln (Auszug) 2 2. Fahrradcheck im Rheinpark – September 2020 3 3. „Ein zweiter Frühling beim Radfahren“ – kostenlose Fahrradkurse für Seniorinnen und Senioren 4. Plakatkampagne zum Schuljahresstart 4 5. Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“
Verkehrsaunfallbericht Polizei 2019 - Anlage 4
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bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019 Stadtgebiet Köln Polizeipräsidium Köln Direktion Verkehr Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln2 Inhaltsverzeichnis Verkehrsunfälle gesamt Verunglücktenhäufigkeitszahl Verunglückte mit schweren Unfallfolgen Kinder Jugendliche Junge Erwachsene Erwachsene Senioren Verunglückte Rad Fahrende Verunglückte Pedelec Fahrende Verunglückte Rad Fahrende nach Unfallursachen Verunglückte zu Fuß Gehende Unfallursachen von zu Fuß Gehenden Verunglückte motorisierte Zweirad Fahrende Verunglückte bei Straßenbahnunfällen Unfallursache „Alkohol“ Unfallursache „andere berauschende Mittel“ Unfallursache „Geschwindigkeit (bei Kfz)“ Unfallursache „Abstand“ Unfallursache „Vorfahrt (ohne Rotlicht)“ Unfallursache „Rotlicht (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende)“ Unfallursache „Abbiegen“ Erläuterungen/Definitionen Verkehrsunfälle mit Verunglückten Verunglückte Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln3 Verkehrsunfälle 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 519 (-1,2 %) Verkehrsunfälle nach Unfallfolge Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln4 Verkehrsunfälle mit Verunglückten 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 110 (-2,3 %) Verunglückte 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 234 (-4,1 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln5 © OpenStreetMapcontributors Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln6 Verunglücktenhäufigkeitszahl (Verunglückte je 100.000 Einwohner) Verunglückte mit schweren Unfallfolgen Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln7 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 1 (-0,1 %) © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Kinder 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 21 (-5,7 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln8 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Jugendliche 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 15 (+11,5 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln9 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Junge Erwachsene 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 39 (-5,1 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln10 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Erwachsene 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 185 (-4,9 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln11 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Senioren 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 4 (-0,6 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln12 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Rad Fahrende 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 80 (-3,9 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln13 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte Pedelec Fahrende 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 18 (+27,7 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln14 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte* Rad Fahrende bei Verkehrsunfällen nach Unfallursachen Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln15 Fehler von Rad Fahrenden Fehler gegenüber Rad Fahrenden *Mehrfachzählung aufgrund diverser Unfallursachen 16 Verunglückte Rad Fahrende bei Alleinunfällen 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 5 (+1,0 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019 Verunglückte zu Fuß Gehende 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 61 (+9,1 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln17 © OpenStreetMapcontributors Unfallursachen von zu Fuß Gehenden bei Verkehrsunfällen mit Verunglückten Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln18 Verunglückte motorisierte Zweirad Fahrende 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 64 (-10,1 %) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln19 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Straßenbahnen 2019: Verunglückte niedrigster Wert seit 2014 Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln20 © OpenStreetMapcontributors Verunglückte bei Unfallursache „Alkohol“ Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln21 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 39 (-14,8 %) Verunglückte bei Unfallursache „andere berauschende Mittel“ Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln22 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 11 (-25,0 %) Verunglückte bei Unfallursache „Geschwindigkeit bei Kfz.“ Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln23 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 38 (-17,4 %) Verunglückte bei Unfallursache „Abstand“ Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln24 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 158 (-16,3 %) Verunglückte bei Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“ (ohne Rotlicht) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln25 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr minus 145 (-25 %) Verunglückte bei Unfallursache „Rotlicht“ (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende) Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln26 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 4 (+1,1 %) Verunglückte bei Unfallursache „Abbiegen“ Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln27 © OpenStreetMapcontributors 2019: Veränderung zum Vorjahr plus 30 (+4,9 %) Erläuterungen/Definitionen Verkehrsunfall: Ein Verkehrsunfall ist jedes plötzliche und zumindest für einen Beteiligten ungewollte, mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren ursächlich zusammenhängende Ereignis, bei dem Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Verunglückte: Als Verunglückte gelten alle Personen, die bei einem Verkehrsunfall einen Körperschaden erlitten haben. Schwerverletzte: Diejenigen Verunglückten, die in Folge eines Verkehrsunfalles zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden, gelten als Schwerverletze. Getötete: Als Getötete im Sinne des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes werden alle Personen gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem Verkehrsunfall an den Unfallfolgen verstorben sind. Altersgruppen: Die Altersgruppen umfassen folgende Altersspannen: Kinder ≤ 14 Jahre Jugendliche 15-17 Jahre Junge Erwachsene 18-24 Jahre Erwachsene 25-64 Jahre Senioren ≥ 65 Jahre Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2019_Stadtgebiet Köln28 Anlage 4
Unfallhäufungen Dreijahresbetrachtung 2019 - Anlage 2
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Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4 lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe 7 Sülzgürtel/Berrenrather Straße (Sülz) 3 0 1 10 0 11 0 1 R 9 R, 1F 11 X 17 Raderthalgürtel/Brühler Straße/Raderberggürtel (Raderthal) 2 0 2 3 0 6 0 1F, 1 F 4 R 6 X* 23 Mauenheimer Gürtel/Geldernstraße/Parkgürtel/Longericher Straße (Bilderstöckchen) 5 0 2 4 0 6 0 1R, 1 F 4 R 6 X* 25 Riehler Straße/Frohngasse (Riehl) 5 0 1 5 0 6 0 0 4R, 1F 5 X X* 27 Venloer Straße/Ehrenfeldgürtel (Ehrenfeld) 4 0 5 12 0 17 0 5 R, 2 F 7R, 5 F 19 X 28 Innere Kanalstraße/Aachener Straße(/Universitätsstraße (Neustadt-Süd, Lindenthal) 1 + 3 1 9 23 0 33 1R 4 R 20F, 3F 28 X* 31 Klettenberggürtel/Rhöndorfer Straße/Zollstockgürtel (Klettenberg) 2 0 2 5 0 7 0 1R, 1 F 5 R 7 X 33 Universitätsstraße/Dürener Straße (Lindenthal) 3 0 0 5 0 5 0 0 5 R 5 X 42 Venloer Straße/Brüsseler Straße/Spichernstraße (Neustadt-Nord) 1 0 0 5 0 5 0 0 4R, 3 F 5 X 45 Venloer Straße/Heliosstraße (Ehrenfeld) 4 0 0 6 0 6 0 0 3 R, 3 F 6 X 47 Oskar-Jäger-Straße/Vogelsanger Straße (Ehrenfeld) 4 0 0 5 0 5 0 0 5R 5 X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person kbau der 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person X*- Untersuchung im Rahmen des stadtweiten Programms zum Rückbau der freilaufenden Rechtsabbieger 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden Prüfuung ist erfolgt - keine geeignete Maßnahme ersichtlich Anlage 2Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungsstellen im Jahr 2019 (Jahre 2017 - 2019) im nachgeordneten Straßennetz der Stadt Köln Unfälle Radfahrende (R) und zu Fuß Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung / werden geprüft
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2256/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 01.12.2020
- Erstellt
- 22.07.2020 14:47