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Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum als Ladestationen für E-Autos

Antrag nach § 3 BV4 (CDU) AN/0693/2024 vom 06.05.2024

Stand: Am 13.05.2024 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) ungeändert beschlossen.

Dokumente

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    Dezernat, Dienststelle I/02/02-4 Vorlagen-Nummer AN/0693/2024 Stand: 24.10.2024 Sachstandsbericht Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum als Ladestationen für E-Autos Beschluss Die Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld möge beschließen, dass durch die Verwaltung geprüft und bewertet wird, ob es möglich ist, die Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum, im Stadtbezirk Ehrenfeld dort, wo sich Park- und Abstellflächen am Straßenrand oder in erreich- barer Nähe von Straßenlaternen befinden, die Laternen zu Elektroladestationen umgebaut werden können. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: In der Vergangenheit wurde die Einrichtung von Ladeinfrastruktur an Straßenlaternen eher zurückhaltend bewertet. In vielen Kölner Straßen ist eine technische Umsetzung zudem nicht ohne erhöhten Planungs- und Abstimmungsaufwand möglich. Vor der Marktöffnung war dieser Mehraufwand im Rahmen von LIS1.0 und LIS2.0 nicht leist- bar. Durch die Marktöffnung für Drittanbieter hat sich die Situation ein wenig geändert. Wie bei den Ladebordsteinen die Rheinmetall AG in Verbindung mit Tanke-E kann auch die RheinEnergie als Eigentümerin der Straßenbeleuchtungsinfrastruktur grund- sätzlich einen Sondervorschlag zur Einrichtung von Ladepunkten über Straßenlater- nen beantragen. Die Initiative müsste aber von der RheinEnergie oder einem beauftragten Dienstleister ausgehen und würde zuallererst eine Änderung der aktuellen Richtlinie sowie des Rahmenvertrages erforderlich machen.
  • Antrag nach § 3 (CDU BV4)

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    CDU Fraktion BV 4 Köln -Ehrenfeld Venloer Straße 419 -421, 50825 Köln CDU Fraktion Bezirksrathaus Ehrenfeld Venloer Straße 419 – 421 50825 Köln Email: martin.berg1@stadt-koeln.de CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Köln - Ehrenfeld Herrn Bezirksbürgermeister Volker Spelthann Bezirksrathaus Ehrenfeld Venloer Straße 50825 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Historisches Rathaus 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0693/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 13.05.2024 Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum als Ladestationen für E-Autos Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld zu setzen: Die Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld möge beschließen, dass durch die Verwaltung geprüft und bewertet wird, ob es möglich ist, die Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum, im Stadtbezirk Ehrenfeld dort, wo sich Park- und Abstellflächen am Straßenrand oder in erreichbarer Nähe von Straßenlaternen befinden, die Laternen zu Elektroladestationen umgebaut werden können. Gründe Das Angebot an öffentlichen Ladepunkten hinkt der Nachfrage teils noch hinterher. Zudem ist der Standort abhängig von der Auslastung: Wer zu Hause oder in der Arbeit keine Möglichkeit zum Nachladen hat, muss extra zum Aufladen fahren und dafür Gebühren bezahlen, durch die die Installation der Ladesäulen umgelegt wird. Um das unkompliziert und ohne großen Kostenaufwand möglich zu machen, schlagen wir vor, die Straßenlaternen als Stromlieferanten zu nutzen. Es geht darum, dass E-Autos, E-Bikes und E-Mobile für Seniorinnen und Senioren überall ans Netz kommen können. Und wir meinen, die sinnvollste Möglichkeit, dies auch bezahlbar zu machen, ist, das zu nutzen, was schon da ist, die Laternen. In Berlin wurden schon die Laternen umgerüstet, seit 2022 dienen bis zu 1000 Laternen in der Hauptstadt als Ladesäulen. Auf diese Weise wurde in einer Stadt, in der kaum ein Autofahrer einen eigenen Stellplatz und damit keine Möglichkeit für eine eigene Wallbox hat, eine öffentliche Ladeinfrastruktur geschaffen . Damit das in der Praxis umsetzbar ist, sind Ladestationen in die Lampen einzubauen. Diese sind in Anschaffung und im Betrieb um 90 Prozent günstiger als herkömmliche Ladestationen. Wie wird der Strom gezählt und abgerechnet? Für die Abrechnung gibt es als Lösung das intelligente Ladekabel mit mobilem Stromzähler. Es heißt SmartCable und beinhaltet die zur Abrechnung nötige Technologie, die der Fahrzeughalter:in muss dafür nicht viel tun: einfach das Kabel am Ladepunkt einstecken, abschließen und gehen. Den Rest macht das Kabel. Der eingebaute geeichte Stromzähler registriert die genaue Menge der gezapften Energie und übermittelt die Daten via Mobilfunk an das Unternehmen, das dem Nutzer am Ende des Monats eine exakte Rechnung über den von ihm verbrauchten Strom schickt. Das Kabel bietet noch einen weiteren Vorteil: Nutzer können den Stromanbieter selbst aussuchen, auch wenn sie nicht zu Hause laden. Das SmartCable macht es möglich, direkt für das Ladekabel einen Stromvertrag abzuschließen. So wählen Kunden auch beim öffentlichen Laden selbst den Anbieter nebst Stromtarif und erhalten Kostentransparenz. Mit freundlichen Grüßen Gez. Martin Berg gez. Jutta Kaiser Fraktionsvorsitzender stellvertr. Bezirksbürgermeisterin

Beratungsverlauf

  1. 13.05.2024

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 8.9, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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