AN/0693/2024
Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum als Ladestationen für E-Autos
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Antrag nach § 3 (CDU BV4)
3831 Zeichen
CDU Fraktion BV 4 Köln -Ehrenfeld
Venloer Straße 419 -421, 50825 Köln
CDU Fraktion
Bezirksrathaus Ehrenfeld
Venloer Straße 419 – 421
50825 Köln
Email: martin.berg1@stadt-koeln.de
CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Köln - Ehrenfeld
Herrn Bezirksbürgermeister
Volker Spelthann
Bezirksrathaus Ehrenfeld
Venloer Straße
50825 Köln
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Historisches Rathaus
50667 Köln
Eingang beim Bezirksbürgermeister:
AN/0693/2024
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 13.05.2024
Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum als
Ladestationen für E-Autos
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung
Ehrenfeld zu setzen:
Die Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld möge beschließen, dass durch die
Verwaltung geprüft und bewertet wird,
ob es möglich ist, die Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum, im
Stadtbezirk Ehrenfeld dort, wo sich Park- und Abstellflächen am Straßenrand
oder in erreichbarer Nähe von Straßenlaternen befinden, die Laternen zu
Elektroladestationen umgebaut werden können.
Gründe
Das Angebot an öffentlichen Ladepunkten hinkt der Nachfrage teils noch hinterher. Zudem ist der
Standort abhängig von der Auslastung: Wer zu Hause oder in der Arbeit keine Möglichkeit zum
Nachladen hat, muss extra zum Aufladen fahren und dafür Gebühren bezahlen, durch die die Installation
der Ladesäulen umgelegt wird.
Um das unkompliziert und ohne großen Kostenaufwand möglich zu machen, schlagen wir vor, die
Straßenlaternen als Stromlieferanten zu nutzen. Es geht darum, dass E-Autos, E-Bikes und E-Mobile für
Seniorinnen und Senioren überall ans Netz kommen können. Und wir meinen, die sinnvollste
Möglichkeit, dies auch bezahlbar zu machen, ist, das zu nutzen, was schon da ist, die Laternen. In Berlin
wurden schon die Laternen umgerüstet, seit 2022 dienen bis zu 1000 Laternen in der Hauptstadt als
Ladesäulen. Auf diese Weise wurde in einer Stadt, in der kaum ein Autofahrer einen eigenen Stellplatz
und damit keine Möglichkeit für eine eigene Wallbox hat, eine öffentliche Ladeinfrastruktur geschaffen .
Damit das in der Praxis umsetzbar ist, sind Ladestationen in die Lampen einzubauen. Diese sind in
Anschaffung und im Betrieb um 90 Prozent günstiger als herkömmliche Ladestationen.
Wie wird der Strom gezählt und abgerechnet? Für die Abrechnung gibt es als Lösung das intelligente
Ladekabel mit mobilem Stromzähler. Es heißt SmartCable und beinhaltet die zur Abrechnung nötige
Technologie, die der Fahrzeughalter:in muss dafür nicht viel tun: einfach das Kabel am Ladepunkt
einstecken, abschließen und gehen. Den Rest macht das Kabel. Der eingebaute geeichte Stromzähler
registriert die genaue Menge der gezapften Energie und übermittelt die Daten via Mobilfunk an das
Unternehmen, das dem Nutzer am Ende des Monats eine exakte Rechnung über den von ihm
verbrauchten Strom schickt. Das Kabel bietet noch einen weiteren Vorteil: Nutzer können den
Stromanbieter selbst aussuchen, auch wenn sie nicht zu Hause laden. Das SmartCable macht es
möglich, direkt für das Ladekabel einen Stromvertrag abzuschließen. So wählen Kunden auch beim
öffentlichen Laden selbst den Anbieter nebst Stromtarif und erhalten Kostentransparenz.
Mit freundlichen Grüßen
Gez. Martin Berg gez. Jutta Kaiser
Fraktionsvorsitzender stellvertr. Bezirksbürgermeisterin
Sachstandsbericht BV
1593 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
I/02/02-4
Vorlagen-Nummer
AN/0693/2024
Stand: 24.10.2024
Sachstandsbericht
Antrag der CDU-Fraktion, betr.: Einrichten der Straßenlaternen im öffentlichen
Straßenraum als Ladestationen für E-Autos
Beschluss
Die Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld möge beschließen, dass durch die Verwaltung geprüft
und bewertet wird, ob es möglich ist, die Straßenlaternen im öffentlichen Straßenraum, im
Stadtbezirk Ehrenfeld dort, wo sich Park- und Abstellflächen am Straßenrand oder in erreich-
barer Nähe von Straßenlaternen befinden, die Laternen zu Elektroladestationen umgebaut
werden können.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
In der Vergangenheit wurde die Einrichtung von Ladeinfrastruktur an Straßenlaternen
eher zurückhaltend bewertet. In vielen Kölner Straßen ist eine technische Umsetzung
zudem nicht ohne erhöhten Planungs- und Abstimmungsaufwand möglich. Vor der
Marktöffnung war dieser Mehraufwand im Rahmen von LIS1.0 und LIS2.0 nicht leist-
bar.
Durch die Marktöffnung für Drittanbieter hat sich die Situation ein wenig geändert.
Wie bei den Ladebordsteinen die Rheinmetall AG in Verbindung mit Tanke-E kann
auch die RheinEnergie als Eigentümerin der Straßenbeleuchtungsinfrastruktur grund-
sätzlich einen Sondervorschlag zur Einrichtung von Ladepunkten über Straßenlater-
nen beantragen.
Die Initiative müsste aber von der RheinEnergie oder einem beauftragten Dienstleister
ausgehen und würde zuallererst eine Änderung der aktuellen Richtlinie sowie des
Rahmenvertrages erforderlich machen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0693/2024
- Typ
- Antrag nach § 3 BV4 (CDU)
- Datum
- 06.05.2024
- Erstellt
- 26.04.2024 10:29