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3236/2017

Busbeschleunigung Dürener Straße

Beschlussvorlage Ausschuss 24.01.2018

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 17.04.2018, TOP 3.1

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 12/2025

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Ansehen

Anlage 4 - Auszug Verkehrsausschuss 05.03.2018

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Ansehen

Anlage 2 Plan - Variante S1-K1

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 3 Plan - Variante S2-K2

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Ansehen

Anlage 1 Text - Maßnahmenkonzept

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Ansehen

Anlage 5 - Auzug BV Lindenthal 12.03.2018

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Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 12/2025

2381 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/64 
 
 
Vorlagen-Nummer 
3236/2017
Stand: 18.12.2025 
Sachstandsbericht  
Busbeschleunigung Dürener Straße 
Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) Ge-
spräche zur Minimierung von Beeinträchtigungen der geplanten Verlängerung der 
Buslinie 136 durch Güterzugverkehre in den Spitzenverkehrszeiten zu führen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt die Ausführungs- und Genehmigungsplanung für 
a) die Verbreiterung der Fahrbahn der Dürener Straße zwischen Stüttgenhof und 
Militärringstraße zur Anlage einer separaten Busspur in Fahrtrichtung stadtein-
wärts (Variante S 2)  
und  
 
b) den Umbau des Knotenpunktes Dürener Straße / Militärringstraße zur Herstel-
lung eines zweispurigen Abflusses in Richtung Innenstadt (Variante K2) weiter-
zuverfolgen aber zunächst eine unechte Zweispurigkeit (Variante S 1) herzustel-
len.  
  
Zusätzlich beschließt der Verkehrsausschuss – vorbehaltlich einer positiven Verhand-
lung mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW - , dass  
 
c) schon bei der Einrichtung der unechten 2-Spurigkeit die vorhandene Querungs-
hilfe und die von der Bezirksvertretung Lindenthal beschlossene Querungshilfe 
zwischen Paul-Stevens-Weg und Stüttgenhof als signalisierte Fußgängerfurt 
umgebaut werden. Diese Signalisierungen sind bei der Einrichtung der Wech-
selzeichenanlage sowieso geplant. Durch die Signalisierung können die Leis-
tungsfähigkeitsverluste des IV an den zwei Einengungen der Mittelinseln ver-
mieden werden.  
  
d) bei der Planung des endgültigen Ausbauzustandes der Dreispurigkeit mit Wech-
selzeichenanlage auf der Nordseite der Dürener Straße einen straßenbegleiten-
der Geh-und Radweg vorzusehen ist.  
 
Der Verkehrsausschuss ist zunächst über das Verhandlungsergebnis zu informieren.

2 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Umbau der Dürener Straße in Fahrtrichtung Innenstadt zu einer unechten Zweispurigkeit 
erfolgte 2021. Damals wurden auch die beiden neuen Fußgängerschutzanlagen in Betrieb ge-
nommen. 
Ein Zeitpunkt der Einrichtung einer Fahrstreifensignalisierung auf der Dürener Straße zwi-
schen dem Salzburger Weg und der Marsdorfer Straße ist auf Grund notwendiger Flächenan-
käufe nach heutigem Stand nicht absehbar. 
Nächste Schritte: 
Keine 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Anlage 4 - Auszug Verkehrsausschuss 05.03.2018

3380 Zeichen

1 
 
Anlage 4 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 06.03.2018 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 34. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 05.03.2018 
öffentlich 
3.4 Busbeschleunigung Dürener Straße 
3236/2017 
Die RM Pöttgen, Michel und Sterck bedanken sich seitens ihrer Fraktionen für die 
Verwaltungsvorlage und teilen ihre Zustimmung mit. 
 
RM Hammer bittet um Mitteilung, in wie weit die S-Maßnahmen und die K-
Maßnahmen zwingend zueinander gehören; aus Sicht der Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen könne auch zunächst die Busspur vorgezogen und anschließend der Kno-
tenausbau geplant werden. Im Hinblick auf diesen interessiere ihn die genaue Aus-
gestaltung des gemeinsamen Geh- und Radweges. In den Plänen seien keine De-
tails ersichtlich. Zudem wirft er die Frage auf, ob die Fahrbahnbreite von 11 m zwin-
gend erforderlich sei; innerstädtisch würden auch Fahrspuren von 3 m für Busse aus-
reichen.  
 
Herr Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, erläutert auf-
grund dieser Nachfragen den derzeitigen Planungsstand. Auf die Fragen von Herrn 
Hammer eingehend führt er u.a. aus, dass die Straße in der Baulast des Bundes lie-
ge, somit die Richtlinien für außerorts-Bereiche gelten und für die Busspur eine Brei-
te von 3,50 m, für den Kfz-Verkehr eine Breite von 3 m benötigt werde. Zudem seien 
weitere Zwangspunkte wie erforderliche Doppelmarkierung für den Gegenverkehr 
und ein einseitiger Bordstein vorhanden, so dass man keines Falls auf 9 m „herunter 
sparen“ könne.  
 
Auf der Nordseite verlaufe ein Geh- und Radweg etwas abgesetzt durch den Park; 
dieser sei nicht in Gänze durchgehend, werde von der Verwaltung jedoch noch an-
gepasst und ggf. verbreitert. Auf der Südseite verlaufe ein gemeinsamer Fuß- und 
Radweg. 
 
Die verschiedenen S- und K-Maßnahmen seien miteinander verknüpfbar, hätten 
dann auch unterschiedliche Wirkungen.

2 
 
 
Ergänzend zur Vorlage weist Herr Harzendorf des Weiteren darauf hin, dass für die 
Maßnahme ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden müsse; die hierfür er-
forderlichen Unterlagen seien grundsätzlich fertiggestellt und werden vom Landesbe-
trieb Straßenbau eingereicht. Zur Beschleunigung wolle die Verwaltung zunächst 
testweise mit einer überbreiten Spur ein zweispuriges Befahren ermöglichen. Im Be-
reich der Querungshilfe werde der Verkehr verflechtet und die Lichtsignalanlagen am 
Militärring entsprechend angepasst. 
 
RM Hammer bedankt sich zunächst für diese Ausführungen, merkt jedoch an, dass 
es seiner Fraktion um die Radverkehrsführung im Knoten gehe. Eine Zustimmung zu 
einer der beiden Knotenvarianten könne nicht erfolgen, wenn die Führung des Rad-
verkehrs noch unklar sei.  
 
Vorsitzender Wolter regt an, eine weitere Querungshilfe im Bereich des Grüngürtels 
zu prüfen. Der Bedarf sei sicherlich vorhanden.  
 
Herr Harzendorf sagt zu, die Detailpläne, die noch nicht ausgearbeitet seien, im wei-
teren Verlauf des Verfahrens sowohl im hiesigen Ausschuss als auch in der Bezirks-
vertretung vorzustellen. Die jetzige Betrachtung liege schwerpunktmäßig auf dem 
Busverkehr.  
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur Anhörung in die Bezirksvertretung 
Lindenthal. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage 2 Plan - Variante S1-K1

29 Zeichen

Anlage2 Plan - Variante S1-K1

Beschlussvorlage Ausschuss

9560 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/663 
 
Vorlagen-Nummer 
 3236/2017 
Freigabedatum 
24.01.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Busbeschleunigung Dürener Straße 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) Gespräche zur 
Minimierung von Beeinträchtigungen der geplanten Verlängerung der Buslinie 136 durch Güter-
zugverkehre in den Spitzenverkehrszeiten zu führen. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt die Ausführungs- und Genehmigungsplanung für 
 
a) die Verbreiterung der Fahrbahn der Dürener Straße zwischen Stüttgenhof und Militärringstraße 
zur Anlage einer separaten Busspur in Fahrtrichtung stadteinwärts (Variante S 2)  
 
und für 
 
b) den Umbau des Knotenpunktes Dürener Straße/Militärringstraße zur Herstellung eines zweispu-
rigen Abflusses in Fahrtrichtung Innenstadt (Variante K2) 
 
zu erstellen. 
 
Alternative: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) Gespräche 
zur Minimierung von Beeinträchtigungen der geplanten Verlängerung der Buslinie 136 durch 
Güterzugverkehre in den Spitzenverkehrszeiten zu führen. Auf straßenplanerische und bauli-
che Maßnahmen wird verzichtet. 
 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die Bezirksvertretung Lindenthal ohne 
Änderungen zustimmt. 
 
Verkehrsausschuss 05.03.2018 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.03.2018 
Verkehrsausschuss 17.04.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   716.450,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Die KVB AG beabsichtigt die Buslinie 136 (Neumarkt – Hohenlind), die im westlichen Linienweg die 
Dürener Straße befährt, über die derzeitige Endhaltstelle Hohenlind (beim Krankenhaus) hinaus nach 
Westen über die Stadtwaldsiedlung, Junkersdorf bis Weiden zu verlängern. Die Linie 136 würde über 
die Dürener Straße (den Militärring querend) und den Salzburger Weg geführt. Neben der allgemei-
nen Belastungssituation der genannten Straßenzüge ist die Verkehrsabwicklung am Knotenpunkt 
Dürener Straße/Militärringstraße stark durch die hier in den südlichen Seitenraum querende Stadt-
bahnlinie 7 (Zündorf – Innenstadt – Frechen – Benzelrath) und die, die Kreuzung diagonal querende, 
HGK-Güterbahntrasse beeinflusst. Dürener Straße und Militärringstraße werden bei querenden HGK-
Güterzügen und bei Stadtbahnfahrten gesperrt. Stadt- und Güterbahn haben in der Abwicklung Vor-
rang und sind signaltechnisch und durch Schrankenanlagen gesichert. Die Absicherung der Querun-
gen von Militärringstraße und Dürener Straße unterliegen der Eisenbahn-Bau und-Betriebs-Ordnung 
(EBO) und sind als Bahnübergangssteuerungsanlagen (BüStra-Anlagen) ausgestaltet. 
 
Bei den von der KVB AG zur Vorbereitung des Bus-Linienbetriebes durchgeführten Testfahrten zeig-
ten sich am Knotenpunkt mit der Militärringstraße in beiden Fahrtrichtungen zu allen Tageszeiten 
mehr oder minder hohe Verlustzeiten an der Lichtsignalanlage (LSA), die aus dem ganztags hohen 
Verkehrsaufkommen in diesem Netzbereich resultieren, aber auch auf die Sperrzeiten zugunsten der 
Stadt- und Güterbahnquerungen zurückzuführen sind. 
 
Für einen fahrplanstabilen Betrieb einer Buslinie auf der Dürener Straße, sind mehrere Maßnahmen 
untersucht, dargestellt und bewertet worden.

3 
Im Einzelnen sind dies: 
- drei Varianten zur Stabilisierung des Busbetriebes auf der Strecke (S 1a, S 1b und S 2),  
- zwei Varianten zur Stabilisierung des Busbetriebes am Knotenpunkt Dürener Stra-
ße/Militärringstraße (K 1 und K 2) sowie  
- eine Variante zur Änderung der Betriebsabwicklung der HGK-Güterbahn (B 1). 
 
 
Kurzbeschreibung der Varianten: 
 
1. Maßnahmen auf der Dürener Straße: 
 
Die Varianten S 1a und S 1b bewegen sich ausschließlich im derzeit vorhandenen Straßenquer-
schnitt. 
 
Variante S 1a: Die ‚unechte Zweispurigkeit’ endet vor der heutigen Fußgängerquerungshilfe  
(ca. 150 m vor der Haltelinie der LSA an der Militärringstraße). 
 
Variante S 1b: Die ‚unechte Zweispurigkeit’ endet beim Aufstellraum vor der LSA an der Militärring-
straße. Hier ist eine signaltechnische Absicherung an der heute unsignalisierten Fußgängerquerung 
erforderlich, da die Fußgängerquerung dann über drei Fahrspuren erfolgen würde. 
 
Variante S 2: Bei Variante S 2 erfolgt ein dreispuriger Ausbau der Fahrbahn nach Norden auf Kosten 
des heutigen Fußweges. Die hierdurch realisierbare durchgehende Busspur endet auf Höhe der heu-
tigen Fußgängerquerung mit einer signalisierten Busschleuse. Die Fußgängerquerung wird in die 
Signalisierung integriert. 
 
 
2. Maßnahmen am Knotenpunkt Dürener Straße/Militärringstraße: 
 
Bei den Maßnahmen am Knotenpunkt wird davon ausgegangen, dass die Gleisanlagen und die Art 
der signaltechnischen Absicherung des HGK-Güterbahn- und des KVB-Stadtbahnverkehrs nicht ver-
ändert werden sollen. 
  
Variante K 1: Am Knotenpunkt ist die Änderung (Ummarkierung) der Spuraufteilung in den beiden 
Knotenpunktzufahrten der Dürener Straße vorgesehen. 
 
Variante K 2: Am Knotenpunkt sind sowohl markierungstechnische als auch bauliche Maßnahmen 
zur Änderung der Spuraufteilung in der Knotenpunktzufahrt Dürener Straße stadteinwärts zugunsten 
einer zweispurigen Zufahrt und Abfahrt am Knotenpunkt vorgesehen. 
 
 
3. Maßnahme in der Betriebsabwicklung des HGK-Güterverkehrs: 
 
Variante B 1: Diese Variante sieht eine Änderung der Betriebsabwicklung des HGK-Güterverkehrs 
vor.  
 
Können mit der HGK-Betriebsleitung Vereinbarungen dahingehend getroffen werden, dass in den 
Spitzenverkehrszeiten, z. B. von 7 – 9 Uhr und von 16 – 19 Uhr, keine Güterzüge die Strecken zwi-
schen Braunsfeld und Frechen befahren, verblieben ausschließlich die deutlich kürzeren Sperrzeiten 
zugunsten der querenden Stadtbahn am LSA-Knotenpunkt. Dies würde zu deutlich geringerem Rück-
stau auf der Dürener Straße und der Militärringstraße führen.  
 
 
 
 
Bewertung der Varianten:

4 
 Maßnahmen in der Strecke Dürener Straße   
  
Nullvariante: 
keine Maßnahmen 
in der Strecke.  
Variante S 1a: 
stadteinwärts un-
echte Zweispurigkeit 
bis zur FG-
Querungshilfe. 
Variante S 1b: 
stadteinwärts unech-
te Zweispurigkeit bis 
zur LSA. 
Variante S 2: 
Verbreiterung für  
dritte Spur als Bus-
spur. 
Maßnahmen am Knotenpunkt Dürener  
Straße/Militärringstr. 
Nullvariante: 
keine Maßnahmen  
an LSA Dürener  
Straße/Militärringstr. 
Keine Beschleuni-
gung  
für den Bus: Es ist  
kein  sicherer 
Fahrplan- 
betrieb möglich. 
keine signifikanten 
Vorteile für den Bus, 
da einspurige Eng-
stelle bei der 
Fußgänger- 
querung bleibt. 
geringe Vorteile für  
den Bus. Nur allge- 
meine Verkürzung  
des Rückstaus, 
aber kein höherer  
Durchsatz an der  
LSA. 
große Vorteile für 
den Bus. Durch die 
Busschleuse ist der 
Bus erstes Fahrzeug 
an der LSA. Abwick-
lung an der LSA 
bleibt aber unverän-
dert störungsanfällig. 
Variante K 1: 
Markierungstechn.  
Änderung der Spur- 
aufteilung in den  
Zufahrten. 
keine Busprio, aber 
geringerer Rück-
stau, evtl. Leis-
tungsminderung 
stadtauswärts. 
FG-Querung bleibt, 
Engstelle für Bus 
und MIV. Keine 
signifikante Bus-
beschleunigung. 
höherer Durchsatz,  
Bus fließt nur im MIV 
mit. 
LSA an FG-
Querungsstelle 
erforderlich. 
zusätzliche Vorteile  
durch Busprio in der 
Strecke und hohen 
Durchsatz am Kno-
tenpunkt. 
Variante K 2: 
Verbreiterung des  
Querschnittes aus  
Richtung Osten für  
zweispurigen  
Abfluss. 
keine Busprio, aber 
geringerer Rück-
stau. 
dito, aber höherer  
Kostenaufwand 
Umbau. Keine 
Leistungs-
minderung an der 
LSA stadtauswärts. 
dito, aber höherer  
Aufwand für Umbau. 
Keine Leistungsmin-
derung an der LSA 
stadtauswärts. 
dito, aber höherer  
Aufwand. Keine 
Leistungsminderung 
an der LSA stadt-
auswärts. 
Variante B 1: 
Änderung der  
Betriebsabwickung  
der HGK: keine 
Fahrten in Spitzen- 
verkehrszeiten. 
größerer Durchsatz  
aber keine weiteren  
Vorteile für Bus. 
größerer Durchsatz 
aber  
keine weiteren 
Vorteile für Bus. 
größerer Durchsatz 
aber keine weiteren 
Vorteile für Bus. 
keine langen Sperr- 
zeiten, Bus durch  
Busspur erstes 
Fahrzeug an LSA:  
größtmögliche  
Buspriorisierung. 
 
 
 
 
Kostenschätzung für die einzelnen Maßnahmenvarianten: 
 
Variante S 1a (unechte Zweispurigkeit bis FG-Querung): 23.000,00 € 
Variante S 1b (unechte Zweispurigkeit, lang): 92.000,00 € 
Variante S 2  (Busspur bauen): 655.500,00 € 
Variante K 1  (Spurführung ändern): 2.300,00 € 
Variante K 2  (Knotenpunkt verbreitern): 60.950,00 € 
Variante B 1  (Betriebsabwicklung HGK): keine 
 
 
Finanzierung: 
Die erforderlichen investiven und/oder konsumtiven Auszahlungsermächtigungen zur Finanzierung 
der Maßnahme werden im Teilplan 1201, Straßen, Wege, Plätze im Rahmen des Hpl. Aufstellungs-
verfahrens 2019 budgetneutral berücksichtigt. 
 
 
Anlagen: 
1. Text – Maßnahmenkonzept 
2. Plan – Variante S1 und K1 
3. Plan – Variante S2 und K2

Anlage 3 Plan - Variante S2-K2

29 Zeichen

Anlage3 Plan - Variante S2-K2

Anlage 1 Text - Maßnahmenkonzept

19611 Zeichen

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße 
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017  Seite 1 von 7 
M
aßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung auf der Dürener Straße 
Die KVB beabsichtigt die Buslinie 136 (Neumarkt – Hohenlind), die im westlichen Linienweg 
die Dürener Straße befährt, über die derzeitige Endhaltstelle Hohenlind (beim Krankenhaus) 
hinaus nach Westen über die Stadtwaldsiedlung, Junkersdorf bis Weiden zu verlängern. Die 
Linie 136 würde über die Dürener Straße (den Militärring querend) und den Salzburger Weg 
geführt. Neben der allgemeinen Belastungssituation der genannten Straßenzüge ist die 
Verkehrsabwicklung am Knotenpunkt Dürener Straße / Militärringstraße stark durch die hier 
in den südlichen Seitenraum querende Stadtbahnlinie 7 (Zündorf – Innenstadt – Frechen-
Benzelrath) und die - die Kreuzung diagonal querende - HGK-Güterbahntrasse beeinflusst. 
Dürener Straße und Militärringstraße werden bei querenden HGK-Güterzügen und bei 
Stadtbahnfahrten gesperrt. Stadt- und Güterbahn haben in der Abwicklung Vorrang und 
sind signaltechnisch und durch Schrankenanlagen gesichert. Die Absicherung der Querun-
gen von Militärringstraße und Dürener Straße unterliegen der EBO (Eisenbahn-Betriebs-
Ordnung) und sind als BüStra-Anlagen ausgestaltet.  
Bei von der KVB zur Vorbereitung des Bus-Linienbetriebes durchgeführten Testfahrten 
zeigten sich am Knotenpunkt mit der Militärringstraße in beiden Fahrtrichtungen zu allen 
Tageszeiten mehr oder minder hohe Verlustzeiten an der Lichtsignalanlage, die zum einen 
aus dem ganztags hohen Verkehrsaufkommen in diesem Netzbereich resultieren, aber 
auch auf die Sperrzeiten zugunsten der Stadt- und Güterbahnquerungen zurückzuführen 
sind.  
Für die KVB führten diese ermittelten Verkehrsbedingungen dazu, ohne flankierende Be-
schleunigungsmaßnahmen zugunsten des Bus-ÖPNV an der Dürener Straße von einer 
Linienverlängerung Abstand zu nehmen, da unter den aktuellen Verkehrsbedingungen 
kein stabiler und sicherer Fahrbetrieb zu gewährleisten wäre. 
Im November 2016 wurden die Grün- und Sperrzeiten der Lichtsignalsteuerung protokolliert. 
Hierbei zeigten sich für die fünf Werktage relativ gleichartige Verhältnisse.  
Für die Fahrtrichtung Innenstadt der Dürener Straße ergeben sich mittlere Grünzeiten von 
33 - 38 Sekunden und mittlere Wartezeiten von 68 bis 74 Sekunden. Die 85 %- Perzentile der 
Wartezeit liegt an den fünf Aufzeichnungstagen bei 108 Sekunden, also bei 15% der 
Signalprogrammumläufe fällt die Wartezeit länger als 2 Minuten aus. In dieser Fahrtrichtung 
sind bei Bahnquerungen sowohl die Militärringstraße als auch die Dürener Straße gesperrt. 
Für die Fahrtrichtung nach Frechen zeigen sich mittlere Grünzeiten von 39 bis 43 Sekunden 
und mittlere Wartezeiten von 47 bis 52 Sekunden. Die 85 %-Perzentile der Wartezeit liegt an 
den fünf Aufzeichnungstagen hier einheitlich bei 80 Sekunden. Die Schwankungen bei der 
maximalen Wartezeit bewegen sich mit geringer Streuung zwischen 144 Sekunden 
(Montag) und 187 Sekunden (Dienstag), also zwischen etwa 2,5 bis 3,0 Minuten.  
Beschleunigungsmaßnahmen für den Busverkehr betreffen die Strecke Dürener Straße 
zwischen der vorgesehenen Haltestelle ‚Stüttgenhof’ und dem Knotenpunkt mit der Militär-
ringstraße und den signalisierten Knotenpunkt mit der Militärringstraße. Verbesserungen für 
den Linienbusverkehr in Fahrtrichtung stadteinwärts könnten durch das Anlegen einer 
Busspur erreicht werden. Deshalb wurde geprüft, ob im vorhandenen Querschnitt der 
Dürener Straße durch Ummarkieren eine separate Busspur anzulegen ist. In der Dürener 
Straße steht eine 9,0 m bis 9,3 m breite Fahrbahn zur Verfügung, die heute für zwei 
überbreite Richtungsfahrspuren genutzt wird. Nördlich durchgängig ist ein 1,27 m bis 1,69 m 
Anlage1 Text - Maßnahmenkonzept

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 2 von 7 
breiter Gehweg angelegt. Der heutige Fahrbahnquersc hnitt erlaubt nicht die Markierung 
von drei separaten Fahrspuren, für die eine Fahrbahnbreite von 11,0 m erforderlich ist.  
 
Im Folgenden werden zwei Varianten zur Busbeschleun igung auf der Strecke (S 1 und S 2), 
zwei Varianten zu Beschleunigungsmaßnahmen am Knote npunkt mit der Militärringstraße 
(K 1 und K 2) sowie eine Variante in Gestalt von Än derungen der Betriebsabwicklung der 
HGK-Güterbahn (B 1) dargestellt und bewertet. 
 
   
Varianten und deren Bewertung 
 
Für einen fahrplanstabilen Betrieb einer Buslinie a uf der Dürener Straße ist ein Mix aus 
räumlichen und zeitlichen Maßnahmenelementen zu emp fehlen. Die Analyse der derzei-
tigen Verkehrsabwicklung zeigt, dass die Ansprüche zugunsten eines fahrplanstabilen 
Linienbusbetriebes in Konflikt stehen mit den betri eblichen Anforderungen der Stadtbahn- 
und HGK-Verkehre.  
 
Maßnahmen auf der Strecke Dürener Straße von Stüttgenhof bis Militärringstraße: 
 
Bei den Maßnahmen auf der Strecke wird davon ausgeg angen, dass die zulässige Höchst-
geschwindigkeit in diesem Streckenabschnitt auf 50 km/h festgeschrieben und ausge-
schildert bleibt. 
 
 
 Variante S 1 auf der Strecke: 
 ‚Unechte Zweispurigkeit’ in Fahrtrichtung Innensta dt im vorhandenen 9,0 m 
bis 9,3 m breiten Fahrbahnquerschnitt der Dürener Straße 
  
Variante S 1 bewegt sich ausschließlich im derzeit vorhandenen Straßenquerschnitt. Da die 
Ist-Fahrbahnbreite von 9,0 m bis 9,3 m die Anlage v on drei separaten Fahrspuren aus-
schließt, wird hier mit der ‚unechten Zweispurigkei t’ in Richtung stadteinwärts eine Verbes-
serung der Verkehrsabwicklung und eine Reduzierung der Staulängen angestrebt. Es kann 
also keine separate Busspur mit 3,5 m Breite angele gt werden. Im Fahrbahnquerschnitt ist in 
Fahrtrichtung stadteinwärts eine Spurbreite von min destens 5,2 m möglich, die zweispuriges 
Fahren von Pkw zulässt. Für den gesamten Streckenab schnitt ist in Richtung stadteinwärts 
ein generelles Lkw-Überholverbot anzuordnen.  
 
Beschreibung: 
Realisierung im vorhandenen Fahrbahnquerschnitt durch Markierung,  
eine Fahrspur in Richtung stadtauswärts mit 3,5 m Breite,  
in Richtung Innenstadt mit 5,2 m überbreite Fahrspu r, die als ‚unechte Zwei-
spurigkeit’ bezeichnet wird, 
Richtungstrennung durch durchgehenden Breitstrich 
 
Variante S 1a: Die ‚unechte Zweispurigkeit’ endet v or der FG-Querungshilfe 
(ca. 150 m vor der Haltlinie an der Militärringstra ße), hier ist eine ‚verengte 
Fahrbahn’ mit StVO-Zeichen 120 und als Markierung a nzuordnen, die von 
der ‚unechten Zweispurigkeit’ zur Einspurigkeit überleitet.  
Auf den letzten 150 m bis zur Militärringstraße ble ibt die derzeitige Spurauf-
teilung und Spurführung beibehalten.  
 
Variante S 1b: Die ‚unechte Zweispurigkeit’ endet b eim Aufstellraum vor der 
LSA. Hier ist eine signaltechnische Absicherung der  Fußgängerquerung erfor-
derlich, da die Fußgängerquerung dann über drei Fahrspuren erfolgt.

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 3 von 7 
Positive Effekte: 
Die Maßnahme ist im vorhandenen Fahrbahnquerschnitt  realisierbar. Es ist 
keine Verbreiterung erforderlich. 
Variante S 1a: gering, da Einspurigkeit bei der FG- Querung keine Steigerung 
des Fahrzeugdurchsatzes zulässt. 
Variante S 1b: höher, da zweispurig bis zur LSA vor gefahren werden kann, 
was zu einer Verkürzung des Rückstaus führen wird.  
 
Negative Effekte: 
Bei der ‚unechten Zweispurigkeit’ ist keine separat e Fahrspur für den Bus 
realisierbar.  
Variante S 1a: Da die ‚unechte Zweispurigkeit’ 150 m vor der LSA endet, 
bleibt hier eine Engstelle mit weiterhin geringem Durchsatz. 
Variante S 1b: Es kann zwar zweispurig der Kreuzung  zugefahren werden, in 
der Zweispurigkeit ist der Bus aber nicht priorisie rt, sondern schwimmt im 
allgemeinen Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen mi t. An der LSA Militär-
ringstraße erleidet auch der Bus weiterhin ggf. län gere Wartezeiten in 
Abhängigkeit querender HGK-Güterzüge oder Stadtbahn en. Ohne Steige-
rung des Fahrzeugdurchsatzes an der LSA ist aber ke ine signifikante Ver-
besserung für den Busverkehr möglich. 
 
Kostenschätzung für die Variante S 1a: 
  Straßenumbau:    keine 
  Markierung und Beschilderung: 20.000,00 € 
  Installation LSA:   keine 
  15 % Nebenkosten:     3.000,00 €
 
       23.000,00 € 
 
Kostenschätzung für die Variante S 1b: 
  Straßenumbau:    10.000,00 € 
  Markierung und Beschilderung: 20.000,00 € 
  Installation LSA:   50.000,00 € 
  15 % Nebenkosten:   12.000,00 €
 
       92.000,00 € 
 
 Variante S 2 auf der Strecke:  
Durchgehende Busspur in Fahrtrichtung Innenstadt al s dritte Spur im Fahr-
bahnquerschnitt 
 
Bei Variante S 2 erfolgt ein 3-spuriger Ausbau der Fahrbahn nach Norden auf Kosten des 
heutigen Fußweges. Etwa 150 m vor der Haltlinie der  LSA an der Militärringstraße ist in Höhe 
der Fußgängerquerung eine Signalanlage als Busschle use geplant, die dem am MiV-
Rückstau vorbeifahrenden Bus das Einordnen als erst es Fahrzeug an der Lichtsignalanlage 
Militärringstraße in der Geradeausspur ermöglicht.  
 
Beschreibung: 
Verbreiterung des vorhandenen Fahrbahnquerschnittes  nach Norden bei 
Fortfall des nördlichen Gehweges (etwa 2000 m² zusä tzliche Fahrbahn-
fläche),  
eine Fahrspur in Richtung stadtauswärts mit 3,5 m Breite,  
in Richtung Innenstadt zwei Fahrspuren mit jeweils 3,5 m Breite, 
eine als MIV-Fahrstreifen und eine als separate Busspur, 
Richtungstrennung bzw. Spurmarkierung  durch durchgehenden Breitstrich, 
in Höhe der heutigen Fußgänger-Querungshilfe befind et sich eine Bus-
schleuse mit Lichtsignalanlage für die Fußgänger (auf Anforderung).

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 4 von 7 
Positive Effekte: 
Bei Realisierung einer separaten Busspur beginnend an der Haltestelle 
‚Stüttgenhof’ und endend an einer Busschleuse in Hö he der heutigen Fuß-
gänger-Querungshilfe kann der Bus durchgängig auf e igener Spur den 
Rückstau umfahren und steht als erstes Fahrzeug an der Lichtsignalanlage 
Militärringstraße. 
 
 
Negative Effekte: 
Die Priorisierung des Busverkehrs betrifft nur die Strecke Dürener Straße. An 
der LSA Militärringstraße erleidet auch der Bus wei terhin ggf. längere Warte-
zeiten in Abhängigkeit querender HGK-Güterzüge oder Stadtbahnen. 
 
Kostenschätzung für die Variante S 2: 
  Straßenumbau:    500.000,00 € 
  Markierung und Beschilderung:   20.000,00 € 
  Installation LSA:     50.000,00 € 
15 % Nebenkosten:     85.500,00 €
 
      655.500,00 € 
 
 
Maßnahmen am Knotenpunkt Dürener Straße/Militärring straße: 
 
Bei den Maßnahmen am Knotenpunkt wird davon ausgega ngen, dass Gleislagen und die 
Art der signaltechnischen Absicherung des HGK-Güter bahn- und des KVB-Stadtbahn-
verkehrs nicht verändert werden sollen. 
 
 Variante K 1 am Knotenpunkt:  
Änderung der Spuraufteilung in den beiden Knotenpun ktzufahrten der 
Dürener Straße 
 
Beschreibung: 
  Durch Ummarkierung der vorhandenen Aufstellspuren  in den Zufahrten 
Dürener Straße stadtein- und stadtauswärts können z wei Fahrspuren in 
Richtung Innenstadt angelegt werden. Wenn in der Fa hrtrichtung stadtaus-
wärts aus den heute separaten zwei Spuren für Recht sabbieger und 
Geradeausfahrende eine Mischspur geradeaus/rechts w ird, kann in Fahrt-
richtung stadteinwärts eine zweite stadteinwärts fü hrende Fahrspur ange-
boten werden. Dies ermöglicht in Fahrtrichtung stad teinwärts vor der 
Lichtsignalanlage eine Änderung der Spuraufteilung.  Heutige Spurauf-
teilung: jeweils eine Fahrspur Linksabbieger, Gerad eaus und Rechtsab-
bieger. Geänderte Spuraufteilung: Linksabbiegerspur , Geradeausspur und 
Mischspur Geradeaus/Rechtsabbieger. Bei dem i. d. R . geringen parallelen 
Radfahrer- und Fußgängeraufkommen an diesem Knotenp unkt können die 
Rechtsabbieger meist unbehindert abfahren. 
 
Positive Effekte: 
  Während der verfügbaren Freigabezeit kann durch d ie zweispurige Zufahrt 
der Fahrzeugdurchsatz in der Geradeausrichtung um c a. 50 % gesteigert 
werden. Es handelt sich um eine rein markierungstec hnische Maßnahme, 
die weder Baumaßnahmen noch hohen Abstimmungsaufwan d erfordert. 
 
Negative Effekte: 
 In Fahrtrichtung stadtauswärts kann es auf der Mis chspur geradeaus und 
rechts zu Minderungen der Leistungsfähigkeit kommen  bei höherem Fußgän-
ger- der Fahrradaufkommen auf der parallelen Furt.

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 5 von 7 
Kostenschätzung für die Variante K 1: 
  Straßenumbau:    keine 
  Markierung und Beschilderung: 2.000,00 € 
  Installation LSA:   keine 
15 % Nebenkosten:      300,00 €
 
      2.300,00 € 
 
 
 Variante K 2 am Knotenpunkt: 
 Bauliche Änderung der Spuraufteilung in der Knoten punktzufahrt Dürener 
Straße stadteinwärts zugunsten einer zweispurigen Z ufahrt und Abfahrt am 
Knotenpunkt 
 
Beschreibung: 
  Durch Ummarkierung der vorhandenen Aufstellspuren  in der Zufahrt Dürener 
Straße stadteinwärts und die Verbreiterung der Knot enpunktausfahrt in Rich-
tung Innenstadt um einen Fahrstreifen auf einer Län ge von 70 m können 
zwei durchgehende Fahrspuren in Richtung Innenstadt  angelegt werden. 
Der vorhandene Geh- und Radweg in diesem Bereich mu ss hierzu um 3,0 m 
nach Süden auf die heutige Rasenfläche verlegt werden. 
 
 Positive Effekte: 
  Während der verfügbaren Freigabezeit kann durch d ie zweispurige Zufahrt 
der Fahrzeugdurchsatz in der Geradeausrichtung um c a. 50 % gesteigert 
werden.  
 
Negative Effekte: 
 Keine, aber das Hinzufügen einer weiteren Fahrspur  auf ca. 70 m Strecken-
länge stellt eine Baumaßnahmen dar, die abzustimmen und dann baulich zu 
realisieren ist. 
 
Kostenschätzung für die Variante K 2: 
  Straßenumbau:    50.000,00 € 
  Markierung und Beschilderung:   3.000,00 € 
  Installation LSA:   keine 
15 % Nebenkosten:     7.950,00 €
 
      60.950,00 € 
 
 
 Variante B 1: Änderung der Betriebsabwicklung des HGK-Güterverkehrs 
 
Beschreibung: 
 Beeinträchtigungen der Verkehrsabwicklung am LSA-K notenpunkt ergeben 
sich durch die diagonal querenden Trassen der Stadt bahnlinie 7 und der 
HGK-Güterbahn, wobei insbesondere die Querungen der  HGK-Güterzüge 
lange Sperrzeiten für den gesamten Verkehr bedingen . Können mit der 
HGK-Betriebsleitung Vereinbarungen dahingehend getr offen werden, dass 
in den Spitzenverkehrszeiten, z. B. von 7 – 9 Uhr u nd von 16 – 19 Uhr keine 
Güterzüge die Strecken zwischen Braunsfeld und Frec hen befahren, 
verblieben ausschließlich die deutlich kürzeren Spe rrzeiten zugunsten der 
querenden Stadtbahn am LSA-Knotenpunkt, was zu deut lich geringerem 
Rückstau auf Dürener Straße und Militärringstraße führen würde.

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 6 von 7 
Positive Effekte: 
  Der Fortfall der langen Sperrzeiten für die HGK-G üterzüge vergrößert die 
verfügbaren Freigabezeiten, sodass MIV und Bus weni ger im Rückstau 
hängen bleiben. 
Negative Effekte: 
 Keine, aber betriebliche Einschränkungen für die H GK. Die fahrplanmäßigen 
Sperrzeiten zugunsten der Stadtbahn bleiben. 
 
Kostenschätzung für die Variante B 1: 
Änderungen der Betriebsabwicklung bei der HGK führe n ausschließlich zu 
betriebsinternen Kosten. Im Straßenraum sind keine Maßnahmen erfor-
derlich. 
 
 
Für die Bewertungsmatrix wurden sowohl für die Maßn ahmen in der Strecke als auch bei 
den Maßnahmen am LSA-Knotenpunkt noch jeweils ‚Null varianten’ eingeführt, bei denen 
in der Strecke und am Knotenpunkt keine markierungs technischen, baulichen oder signal-
technisch-organisatorischen Veränderungen vorgenommen werden. 
 
Kostenschätzung für die einzelnen Maßnahmenvarianten: 
Variante S 1a (unechte Zweispurigkeit bis FG-Querung):   23.000,00 € 
Variante S 1b (Unechte Zweispurigkeit, lang):    92 .000,00 € 
Variante S 2 (Busspur bauen):     655.500,00 € 
Variante K 1 (Spurführung ändern):        2.300,00 € 
Variante K 2 (Knotenpunkt verbreitern):     60.950, 00 € 
Variante B 1 (Betriebsabwicklung HGK):   keine 
 
 
 Maßnahmen in der Strecke Dürener Straße   
 
 
Nullvariante: 
keine Maßnahmen 
 
in der Strecke  
Variante S 1a: 
stadteinwärts 
unechte Zweispurig-
keit bis zur FG-
Querungshilfe 
Variante S 1b: 
stadteinwärts 
unechte Zweispurig-
keit bis zur LSA 
Variante S 2: 
Verbreiterung für  
dritte Spur als 
Busspur 
Nullvariante: 
keine Maßnahmen 
 
an LSA Dürener  
Straße/Militärringstr. 
Keine 
Beschleunigung  
für den Bus: Es ist 
 
kein  sicherer 
Fahrplanbetrieb 
möglich. 
keine signifikanten 
Vorteile für den Bus, 
 
 da einspurige Eng- 
stelle bei der 
Fußgängerquerung 
 
bleibt 
geringe Vorteile für  
den Bus. Nur allge- 
meine Verkürzung  
des Rückstaus, 
aber kein höherer  
Durchsatz an der  
LSA 
große Vorteile für 
den Bus. Durch die 
Busschleuse ist der 
Bus erstes Fahrzeug 
an der LSA. 
Abwicklung an der 
LSA bleibt aber 
unverändert 
störungsanfällig. 
Variante K 1: 
Markierungstechn.  
Änderung der Spur-
 
aufteilung in den  
Zufahrten 
keine Busprio, aber 
 
geringerer Rück-
stau, evtl. Leis-
tungsminderung 
stadtauswärts 
FG-Querung bleibt, 
Engstelle für Bus 
und MIV. Keine 
signifikante Bus-
beschleunigung. 
höherer Durchsatz,  
Bus fließt nur im MIV 
mit. 
LSA an FG-
Querungsstelle 
erforderlich. 
zusätzliche Vorteile 
 
durch Busprio in der  
Strecke und hohen  
Durchsatz am  
Knotenpunkt. 
Variante K 2: 
Verbreiterung des  
Querschnittes aus  
Richtung Osten für 
 
zweispurigen  
Abfluss 
keine Busprio, 
aber geringerer 
Rückstau 
dito, aber höherer  
Kostenaufwand 
Umbau. Keine 
Leistungsminderung 
an der LSA 
stadtauswärts. 
dito, aber höherer  
Aufwand für Umbau. 
Keine Leistungsmin-
derung an der LSA 
stadtauswärts. 
dito, aber höherer  
Aufwand. Keine 
Leistungsminderung 
an der LSA 
stadtauswärts. 
Maßnahmen am Knotenpunkt Dürener Straße/Militärringstr. 
Variante B 1: 
Änderung der  
Betriebsabwickung  
der HGK: keine 
Fahrten in Spitzen- 
verkehrszeiten 
größerer Durchsatz 
 
aber keine weiteren  
Vorteile für Bus 
größerer Durchsatz 
aber keine weiteren 
Vorteile für Bus 
größerer Durchsatz 
aber keine weiteren 
Vorteile für Bus 
keine langen Sperr- 
zeiten, Bus durch  
Busspur erstes Fahr-
 
zeug an LSA:  
größtmögliche  
Buspriorisierung

Stadt Köln, A 66: Maßnahmenkonzept zur Busbeschleunigung an der Dürener Straße  
K_ASV_09\Busbeschleuinigung DNS\bp\28.11.2017                                                                                   Seite 7 von 7 
Beschlußempfehlung: 
 
1. Das Fachamt wird beauftragt mit der HGK Gespräch e zur Minimierung von Beein-
trächtigungen durch Güterzugverkehre in den Spitzenverkehrszeiten zu führen. 
2. Das Fachamt erstellt die Ausführungs- und Genehm igungsplanung für 
a:  die Verbreiterung der Fahrbahn der Dürener Stra ße zwischen Stüttgenhof 
und Militärringstraße zur Anlage einer separaten Bu sspur in Fahrtrichtung 
stadteinwärts 
b: den Umbau des Knotenpunktes Dürener Straße/Milit ärringstraße zur Her-
stellung eines zweispurigen Abflusses in Fahrtrichtung Innenstadt.

Anlage 5 - Auzug BV Lindenthal 12.03.2018

1988 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Herr Wagener 
Telefon:  (0221) 93313  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  steffen.wagener1@stadt-koeln.de 
Datum: 20.03.2018 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung 
Lindenthal vom 12.03.2018 
öffentlich 
9.2.1 Busbeschleunigung Dürener Straße 
3236/2017 
geänderter Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) 
Gespräche zur Minimierung von Beeinträchtigungen der geplanten Verlängerung 
der Buslinie 136 durch Güterzugverkehre in den Spitzenverkehrszeiten zu führen. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt die Ausführungs- und Genehmigungsplanung für 
 
a) die Verbreiterung der Fahrbahn der Dürener Straße zwischen Stüttgenhof und 
Militärringstraße zur Anlage einer separaten Busspur in Fahrtrichtung stadt-
einwärts (Variante S 2)  
 
und  
 
b) den Umbau des Knotenpunktes Dürener Straße / Militärringstraße zur Herstel-
lung eines zweispurigen Abflusses in Richtung Innenstadt (Variante K2)  
 
weiterzuverfolgen aber zunächst eine unechte Zweispurigkeit (Variante S 
1) herzustellen.  
  
 
Zusätzlich beschließt die Bezirksvertretung Lindenthal, dass  
 
c) schon bei der Einrichtung der unechten 2-Spurigkeit die vorhandene 
Querungshilfe und die von der Bezirksvertretung Lindenthal beschlosse-
ne Querungshilfe zwischen Paul-Stevens-Weg und Stüttgenhof als signa-
lisierte Fußgängerfurt umgebaut werden. Diese Signalisierungen sind bei 
der Einrichtung der Wechselzeichenanlage sowieso geplant. Durch die

Signalisierung können die Leistungsfähigkeitsverluste des IV an den zwei 
Einengungen der Mittelinseln vermieden werden.  
  
d) bei der Planung des endgültigen Ausbauzustandes der Dreispurigkeit mit 
Wechselzeichenanlage, auf der Nordseite der Dürener Straße einen stra-
ßenbegleitender Geh-und Radweg vorzusehen ist.  
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig beschlossen 
 
Nicht anwesend: Frau Vadood (Grüne), Frau Dr. Lerch (SPD)

Beratungsverlauf (3)

05.03.2018 Verkehrsausschuss
TOP 3.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen

Zur Sitzung
12.03.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.1 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
17.04.2018 Verkehrsausschuss
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3236/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
24.01.2018
Erstellt
20.10.2017 08:23