AN/1363/2018
TOP 3.1.5 Antrag der SPD-Fraktion und Ratsgruppe Bunt betreffend "Wohnungen bleiben Wohnungen-Wohnraumschutzsatzung verlängern, verschärfen und durchsetzen"
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
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CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Kölner Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 27.09.2018 AN/1363/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 27.09.2018 TOP 3.1.5 Antrag der SPD-Fraktion und Ratsgruppe Bunt betreffend "Wohnungen bleiben Wohnungen-Wohnraumschutzsatzung verlängern, verschärfen und durchsetzen" Sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie folgenden Änderungsantrag zu TOP 3.1.5 in die Tagesordnung der Ratssitzung am 27.09.2018 aufzunehmen. Beschluss: Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt: Der Rat begrüßt die Entschließung des Ausschusses Soziales und Senioren vom 06.09.2018 als Ergebnis der Aktuellen Stunde und beschließt entsprechend und ergänzend: 1. Der Rat begrüßt ausdrücklich, dass die Verwaltung dem Willen des Rates gefolgt ist und nun zur Durchsetzung der Wohnraumschutzsatzung Stellenzusetzungen um- setzt. 2. Es soll dargelegt werden, wie durch eine optimierte Wohnungsaufsicht eine engere Kooperation mit dem Steueramt und dem Ordnungsamt hergestellt werden kann. 3. Es soll eine zeitnahe und regelmäßige Berichterstattung über Wohnraumzweckent- fremdung und Maßnahmen, die zu einer Unterbindung von illegaler Nutzung führen an den Ausschuss Soziales und Senioren erfolgen. 4. Es soll noch in diesem Jahr zur Vorbereitung der Verlängerung bzw. des Neuerlasses der am 30.06.19 auslaufenden Wohnraumschutzsatzung einen Erfahrungsbericht über die bisherige Anwendung dem Ausschuss zur Beratung vorgelegt werden. Da- bei soll die Verwaltung darlegen, in wie weit die Satzung optimiert werden soll, um - 2 - Wohnraumzweckentfremdung besser unterbinden zu können. Hierbei soll insbeson- dere dargelegt werden, ob eine Optimierung dadurch erreicht werden kann, dass der zu schaffende Ersatzwohnraum im gleichen Stadtbezirk wie der zweckentfremdete Wohnraum liegen muss und zu vergleichbaren Mietpreisen wie der weggefallene Wohnraum zur Verfügung gestellt werden muss. Es soll rechtlich geprüft werden, in- wieweit die Wohnraumschutzsatzung vorgeben kann, dass das Anbieten und Bewer- ben von Wohnraum zu anderen als Wohnzwecken auf Internetportalen wie Airbnb, vorab durch die Verfügungsberechtigten oder die Nutzungsberechtigten dem Amt für Wohnungswesen vor einer evtl. Genehmigung angezeigt werden muss. 5. Die Verwaltung soll einen Vorschlag für eine Informationskampagne „Zweckentfrem- dung ist kein Kavaliersdelikt“ vorlegen, wie sie z.B. die Stadt München bereits durch- führt. 6. Die Erfahrung anderer Großstädte, die keine Stadtstaaten sind, zum Wohnraum- schutz sollen dargestellt und geprüft werden, ob weitere Stellenzusetzungen nötig sind. 7. Der Rat begrüßt, dass die Landesregierung NRW das Wohnaufsichtsgesetz fortset- zen will. Begründung: erfolgt mündlich Mit freundlichen Grüßen gez. Niklas Kienitz gez. Jörg Frank CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1363/2018
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
- Datum
- 27.09.2018
- Erstellt
- 27.09.2018 10:25