3656/2020
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrssituation Rosenmaarschule (Az.: 02-1600-179/20)
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/662/1 Vorlagen-Nummer 3656/2020 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrssituation Rosenmaarschule (Az.: 02-1600-179/20) Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Mülheim dankt dem Petenten für die Eingabe, spricht sich jedoch gegen einen Elternparkplatz an der Rosenmaarschule aus. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 01.02.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Petent macht einige Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Rosenmaar- schule (s. Anlage). Stellungnahme der Verwaltung: Die Rosenmaarschule befindet sich in der Straße Am Rosenmaar in mitten einer Tempo-30-Zone. Dabei ist die Straße als Einbahnstraße geführt, welche für den gegenläufigen Radverkehr freigege- ben ist. Beidseitig sind absolute Haltverbote mit teilweiser zeitlichen Begrenzung vorhanden. Am Beginn der Straße ist das Gefahrenzeichen „Vorsicht Kinder“ montiert und klar sichtbar. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden hat bei der Verwaltung oberste Priorität. Besonders die Sicherheit von Kindern hat dabei den größten Stellenwert. Der Petent teilte mit, dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen mit zu Fuß Gehenden und Radfahrenden gekommen ist. Eine Unfallabfrage bei der Polizei ergab, dass in den letzten fünf Jahren sich nur ein gemeldeter Unfall mit Personenschaden ereignet hatte. Eine Unfallhäufungsstelle ist daher dort nicht bekannt. Weiter wird angeregt, einen „Elternparkplatz“ an der Lippeweg Ecke Am Rosenmaar anzulegen. Die Grundstücke links und rechts von der Straße Am Rosenmaar sind in privatem Besitz und können da- her nicht von der Stadt Köln in einen öffentlichen Parkplatz umgewandelt werden. Auf dem Lippeweg ist im Kreuzungsbereich bereits ein Parkstreifen vorhanden. Dieser ist für die Verkehrsteilnehmenden nutzbar. Eine Ausweisung als „Elternparkplatz“ entspricht nicht den rechtlichen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und kann daher weder beschildert noch geahndet werden. Der knapp 300 Meter entfernt liegende Lippeweg kann schon heute von Eltern genutzt werden, sodass es fraglich bleibt, ob eine Umwidmung dieser Fläche die geschilderte Situation positiv beeinflusst. Vielmehr handelt es sich bei den geschilderten Vergehen um ein Hinwegsetzen über die Regelungen der bereits angebrachten Beschilderung, da bereits gemäß § 1 Straßenverkehrsordnung die Teilnah- me am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht erfordert. Die Verkehrsteilneh- menden haben sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Die Polizei Köln und der Verkehrsdienst des Amtes für öffentliche Ordnung der Stadt Köln wird gebe- ten, die Örtlichkeit im Rahmen der personellen Möglichkeiten zu kontrollieren. Erfahrungsgemäß wirkt sich die bloße Anwesenheit von uniformierten Beamten positiv auf das Verhalten aller Verkehrsteil- nehmenden aus. Zudem können Verstöße nur durch Kontrollen geahndet werden. Anlage Eingabe
Anlage - Eingabe.pdf
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1 Anlage Gesendet: Dienstag, 25. August 2020 08:32 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden Sehr geehrte Damen und Herren vom Verkehrsausschuss der Stadt Köln, ich wende mich an Sie (teilweise zum wiederholten Male), weil sich die Verkehrssituation an der Rosenmaarschule, Am Rosenmaar 3, 51061 Köln noch weiter verschlechtert hat .Dort gehen Hunderte von Kindern in die Schule bzw. in den Kindergarten Kunterbunt. Vergangene Woche wurde meine kleine Tochter (4. Jahre) fast auf dem Bürgersteig überfahren, weil ein großer Pkw auf den Bürgersteig gefahren ist, um dort im absoluten Halteverbot zu parken und ein Schulkind einzusammeln - direkt vor der Schule.5 Minuten später wurde ich fast angefahren, als ich die Straßenüberquerung meiner anderen Tochter sichern wollte, weil ein weiterer großer Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit ohne Blinker mitten auf einer T-Kreuzung im letzten Moment doch abgebogen ist. Und einen Tag später wurde meine Frau auf dem Weg von der Arbeit in der Nähe der Schule von einem Auto angefahren, vom Fahrrad geschleudert, verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Leider sind diese Situationen keine Einzelfälle, sondern werden wiederholt und regelmäßig von der Schulleitung und den Verkehrshelfern beobachtet. Direkte Ansprache, Elternbriefe und Erinnerungen auf den Elternabenden zeigen offensichtlich nicht die gewünschte Wirkung, sondern mündet immer öfter in Beleidigungen gegenüber den Schülerlotsen bzw. Mitarbeitern der Rosenmaar-Schule D.h., dass es an der Politik und Verwaltung der Stadt Köln, die Situation dauerhaft zu entschärfen, bevor ein Kind durch ein Auto angefahren wird. Es gab im vergangenen Jahr eine Ortsbegehung mit Eltern, Schulleitung und Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und Polizei. Aber von vereinzelten Visiten durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes und einem Auftritt der Ampelmännchen (an der Ecke Leuchterstr./Zeisbuschweg) hat sich nichts getan .Eine Möglichkeit, die mir einfällt, wäre, die Parkplätze am Lippeweg Ecke Rosenmaar zu erweitern, vielleicht zusätzlich zu markieren und mit Schildern zu versehen (in etwa: hier Elternparkplätze für die Rosenmaarschule), oder etwas ähnliches im Sinne der Nudge theory. Die Schaffung einer autofreien Zone um die Schule wäre natürlich auch gut (vor allem in Hinblick auf eine notwendige Verkehrswende, die ja nun irgendwo anfangen muss).Fall Sie noch weitere Vorschläge haben, freue ich mich, diese zu hören. Wenn am Anfang des Schuljahres 2-3 Mal das Ordnungsamt vorbei schaut, hilft das an den jeweilgen Tagen, aber eine langfristige Wirkung wird dadurch nicht erzielt. Ich hoffe sehr, dass Sie den Kindern (und Eltern) der Rosenmaarschule zügig helfen, eine Lösung zu finden. Und ich hoffe, dass nicht (wie im vergangenen Jahr) eine Email mit Floskeln das einzige ist, was passiert. Mit freundlichen Grüßen Gesendet: Montag, 5. Oktober 2020 19:16 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle- anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de> Betreff: Verkehrssituation Rosenmaarschule Hallo Frau xxx, hier ist nochmal die Kurzform meines Anliegens - naja, kürzer als die erste Email immerhin ; Es geht um die Verkehrssituation an der Rosenmaarschule (von anderen Eltern habe ich gehört, dass die Situation an anderen Schulen in Köln nicht viel besser ist). 2 Es geht vor allem um die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen. Direkte Ansprache, Elternbriefe und Erinnerungen auf den Elternabenden zeigen offensichtlich nicht die gewünschte Wirkung, sondern mündet immer öfter in Beleidigungen gegenüber den Schülerlotsen bzw. Mitarbeitern der Rosenmaar- Schule D.h., dass es an der Politik und Verwaltung der Stadt Köln, die Situation dauerhaft zu entschärfen, bevor ein Kind durch ein Auto angefahren wird. Es gab im vergangenen Jahr eine Ortsbegehung mit Eltern, Schulleitung und Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und Polizei. Aber von vereinzelten Visiten durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes und einem Auftritt der Ampelmännchen (an der Ecke Leuchterstr./Zeisbuschweg) hat sich nichts getan. Eine Möglichkeit, die mir einfällt, wäre, die Parkplätze am Lippeweg Ecke Rosenmaar zu erweitern, vielleicht zusätzlich zu markieren und mit Schildern zu versehen (in etwa: hier Elternparkplätze für die Rosenmaarschule), oder etwas ähnliches im Sinne der Nudge theory. Die Schaffung einer autofreien Zone um die Schule wäre natürlich auch gut (vor allem in Hinblick auf eine notwendige Verkehrswende, die ja nun irgendwo anfangen muss). Fall Sie noch weitere Vorschläge haben, freue ich mich, diese zu hören. Vielleicht gibt es ja aus anderen Städten Erfolgsgeschichten zur Verkehrsregelung, haben Sie da Kontakte? Wenn am Anfang des Schuljahres 2-3 Mal das Ordnungsamt vorbei schaut, hilft das an den jeweilgen Tagen, aber eine langfristige Wirkung wird dadurch nicht erzielt. Freundliche Grüße
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Leuchterstraße
- Lippeweg
- Am Rosenmaar 3
- Zeisbuschweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 3656/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 05.01.2021
- Erstellt
- 16.12.2020 10:43